Philippe Manoury, Odyssee Europa, ein Lab.Oratorium, Kölner Philharmonie, 21. 5. 2019, 20.00 Uhr

  • Bericht über den Abschluss der Köln-Trilogie Philippe Manourys, eines Landsmannes des derzeitigen Gürzenich-Kapellmeisters Francois Xavier Roth am 21. 5. 2019, 20:00 Uhr in der Kölner Philharmonie:


    Odyssee Europa - ein Lab.Oratorium, Trilogie Köln III, 2018/19, Uraufführun
    Dauer: 90 Minuten
    Gewidmet: Francois-Xavier Roth
    Kompositionsauftrag von Gürzenich-Orchester Köln, IRCAM, Philharmonie de Paris und Elbphilharmonie Hamburg
    Mitwirkende:
    Patrycia Ziolkowska, Schauspielerin
    Sebastian Rudolph, Schauspieler
    Rinnat Moriah, Sopran
    Tora Augestad, Mezzosopran
    SWR Vokalensemble
    Lab.Chor
    IRCAM
    Thomas Goepfer, Computermusikalische Realisation
    Julien Aleonard, Toningenieur
    Gürzenich-Orchester Köln
    Francois-Xavier Roth, Dirigent
    Nicola Stemann, Regisseur



    Nun war also der Abschluss der Köln-Trilogie gekommen, die uns drei Jahre beschäftigt hatte: ein veritables Oratorium - war es das, oder war es das nur? Natürlich war es das nicht nur.

    Es war auch eine moderierte Traumschiffpersiflage der bitterbösesten Art, jedenfalls zu Beginn, und es war, musikalisch-dynamisch-rhythmisch gesehen, ein 90-minütiges pausenlosen Trommelfeuer auf unsere Trommelfelle, und das hatte seinen Grunde sicher darin, warum Manoury dieses Stück geschrieben hat und wie er das musikalisch umgesetzt hat.

    Ein Oratorium erzählt ja immer eine Geschichte, zumeist ein dramatische und hier sich die dramatischste und für uns sicher beschämendste der letzten 50 Jahre. Um das richtig zu erhellen, lasse ich am besten den Komponisten selber zu Worte kommen:

    "Was mich bewegt hat, dieses Stück zu schreiben, ist einerseits die Tragödie der Flüchtenden, die ihren Weg zu einem besseren Leben, oder häufig: überhaupt zu einem Leben, unter Todesgefahr über das Mittelmeer suchen; das Wiederwachen nationalistischer Bewegungen in Europa andererseits, die man nach den Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges überwunden glaubte und von denen wir nun erleben müssen, dass sie angesichts einer unvorhergesehenen Situation wieder aufleben.... In meinem Stück gibt es... eine Art Utopie, und ich möchte mit diesem Stück zum Ausdruck bringen, dass etwas, das heute Angst machen kann, sich zu etwas Neuem, Positiven verwandeln kann..."

    Da in diesem Oratorium eine Geschichte erzählt wird, in der es vordergründig um eine Kreuzfahrt geht, aber im Kern um eine ganz andere Seereise, bei der viele ihr Ziel nicht erreichen, braucht es auch einen geeigneten Text oder in diesem Fall geeignete Texte.

    Vielleicht sei vorher noch zu erwähnen, dass auch schon der bloße Auftritt der Musiker schon zeigte, dass hier etwas in Gang kam, das eben ganz und gar nicht mit einem normalen Konzert zu vergleichen war. Ähnlich wie schon im ersten Teil der Trilogie, "Ring", in dem die Musiker im ganzen Saal rund um das Publikum verteilt waren und nur eine kleinere Kerntruppe auf dem Podium Platz nahm, hatte auch der kundige Besucher schon längst festgestellt, dass wieder im ganzen Saalrund Vorbereitungen getroffen waren, um im Verlaufe des Abends wieder von dort aus das musikalischen Geschehen auf dem Podium auf den ganzen Saal zu erweitern, und auch das Auftreten der Podiumsmusiker war von einer entwaffnenden nur scheinbaren Unordnung.

    Zu den Auftritten der beiden Schauspieler, die auf der Kreuzfahrtebene moderierten, erstellte der Regisseur Nicolas Steman geeignete Textcollagen, so auch im 1. Teil der insgesamt 10 Teile des Lab.Oratoriums:


    1. Vorspiel:


    Hier begrüßten die Schauspielerin Patryzia Zyolkowska und der Schauspieler Sebastian Rudolph

    mit überschwänglich launigen Worten das Publikum als vermeintliche Kreuzfahrtgäste an Bord des feudalen Kreuzfahrtschiffes.

    Im ersten Orchestersatz wurde das aufgeregte Neue beim Betreten des Ozeanriesen deutlich und dazu trug die Mezzosopranistin Tora Augestad das von Manoury vertonte dreistrophige Gedicht "Die große Fracht" von Ingeborg Bachmann vor, von denen nur die ersten beiden Strophen der Postkartenidylle entsprechen und die dritte Strophe jedoch sofort ausdrückt, "wo die Reise letzten Endes hingeht", deshalb will ich sie hier einfügen:


    "Wenn hinter dir die Möwe stürzt und schreit,

    kommt aus dem Westen der Befehl zu sinken;

    doch offnen Augs wirst du im Licht ertrinken,

    wenn hinter dir die Möwe stürzt und schreit."


    2. Ausfahrt und Reise:


    Dieser Teil ist rein instrumental und offenbart, dass an die Musiker die höchsten Anforderungen gestellt werden und das über eineinhalb Stunden.

    Mit herkömmlicher Sinfonik, auch beispielsweise der Dritten Mahler, die ich am 2. Juni an gleicher Stelle erleben werde, hat das herzlich wenig zu tun. Das ist pausenlose Dissonanz pur und zwar in der größtmöglichen Dynamikstufe. Vor mehreren Jahren hätte ich das überhaupt nicht ausgehalten. Da wäre ich nach 5 Minuten mit einer dicken Panikattacke aus dem Saal gelaufen. Aber jetzt konnte ich das bestens verkraften und ganz fasziniert verfolgen, wie sich der Komponist gefühlt haben musste, als er das komponierte, wie es da in ihm gebrodelt haben muss.

    Aber noch ergänzen muss ich, dass die Anforderungen auch an die Sängerinnen ganz enorm waren. Im weiteren Verlauf hatte ich den Eindruck, dass die Sopranistin Rinnat Moriah noch mehr an ihre Grenzen gehen musste als ihre Kollegin, aber das ist nur meine laienhafte Meinung. Dieses pausenlose Fortissimo in den höchsten Tönen kann ja eigentlich nicht gut sein für die Stimme.


    3. Geschichten und Cocktails:


    Hier ging es auch wieder vordergründig um das Bordleben einer illustren Gesellschaft, die selten mit etwas, geschweige denn allem zufrieden ist. Hier trat sängerisch der Kammerchor des Südwestrundfunks hinzu, der sich zunächst im Publikum verteilt hatte. Zwei Tenorkollegen saßen direkt rechts neben mir. Auch hier wurde schnell deutlich, dass Manoury die Messlatte in den Chorsätzen ebenso hoch gelegt hatte wie in den Soli. Den inhaltlich schwerwiegenden Kontrast lieferte auch hier ein weiteres dreistrophiges Gedicht von Ingeborg Bachmann : "Die Häfen waren geöffnet".

    In den ersten beiden Strophen schildert sie, wie der Mensch sich über Gott erhebt, und in der dritten Strophe wendet sich das Ruder abrupt gegen ihn. Auch hier möchte ich die Strophe einfügen:


    "Erst als ein Regen entbrannte, lauschten wir wieder;

    Speere stürzten herab und Engel traten hervor,

    hefteten schwärzere Augen in unsere schwarzen.

    Vernichtet standen wir da. Unser Wappen flog auf:

    Ein Kreuz im Blut und ein größeres Schiff überm Herzen."


    Während die ersten vier Zeilen vom Kammerchor vorgetragen werden, singt die Sopranistin die letzte Zeile.

    Wenn es den anderen Zuhörer auch so erging wie mir, was nahe liegt, war das auch für uns nicht nur physisch ein Kraftanstrengung (der Körper vibrierte innen und außen in den Schallwellen der hohen und tiefen Frequenzen der Instrumente und auch der Stimmen.

    Es war zwar durch und durch disharmonisch, aber erregend und faszinierend und nötigte den Ausführenden höchsten Respekt ab.

    Das gilt auch für den Dirigenten Francois Xavier Roth, der immer mit vollem Körpereinsatz dirigiert und nie nachließ.

    Doch mit diesem Gedicht war es im 3. Teil noch nicht getan, Sopran und Mezzosopran trugen noch Prosapassagen des Regisseurs vor, die wieder das Borgeschehen dokumentierten, sowohl abfällige Äußerungen der Kreuzfahrtgäste als auch werbeträchtige Aussagen über die Vorzüge dieser Kreuzfahrt.

    Den inhaltlich tiefschürfenden Kontrast liefert in diesem zweiten Abschnitt des 3. Teils wieder ein Gedicht von Ingeborg Bachmann : "Ausfahrt", das wesentlich länger ist als die ersten beiden und deswegen nicht in vollem Umfang hier als Oratoriumstext eingesetzt wurde. Es hat u. a. die Gefahren der Seefahrt zum Inhalt, vor allem bei schwerem Wetter und schildert auch die lange Dauer einer Seefahrt. Am Ende dieses langer Teils fügt der Regisseur noch einmal eine eigne Textcollage ein.


    4. Grodek:


    Dieser vierte Teil legt an Dramatik noch einmal zu, was schon aus der orchestralen Einleitung ersichtlich wird und im vom Kammerchor vorgetragenen Satz zum Text des Gedichtes "Grodek" (1914)von Georg Trakl weiter ausgeführt wird.

    In diesem Gedicht, in dem Georg Trakl, nur wenige Tage vor seinem Selbstmord, die fürchterlichen Gräuel, des ersten Weltkrieges verarbeitet, die er als Apotheker im Feldlazarett erlebt hat.

    Der Text ist mir noch erinnerlich aus meiner eigenen Schulzeit.

    Der Chorsatz ist auch deswegen so schwierig, weil die Chorstimmen mehrfach aufgeteilt sind und zusammen mit den orchesterstimmen eine dichte polyphone Struktur ergeben, was wiederum auch für den Zuhörer schwierig wird, falls er den Text nicht aufmerksam mitliest.


    5. Theater:


    Diesem Teil liegt wieder eine Textcollage des Regisseurs zugrunde, die aufgrund intensiver Beschäftigung in der Vorbereitung mit den Aussagen der Augenzeugen der Geschehnisse auf dem Mittelmeer zur Deadline der Drucklegung noch gar nicht abschlossen war und somit bis in die Gegenwart hineinreichte, also hochaktuell war. Durch die IRCAM-Musikalisierung wurden die Stimmen der Schauspieler zudem leicht verfremdet.


    6. Anlegen:


    Hier tritt der großen Chor auf, der aus größtenteils hervorragenden Laienchören de Kölner Chorszene gebildet wurde und sich als sehr durchschlagskräftig erwies.

    Diesem Teil liegen ein weiteres Gedicht von Ingeborg Bachmann, "Vision" und Verse aus dem Text "Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek zugrunde. Den ganzen Teil tragen Kammerchor und großer Chor vor.

    Dieser Teil ist wiederum hochdramatisch und hochdynamisch, kein Wunder, bei insgesamt fast 220 Mitwirkenden Sängern und Instrumentalisten zuzüglich der Batterie der elektronischen Musik. Ein weiterer Aspekt inhaltlicher Art ergibt sich daraus, dass es für den großen Chor anscheinend keine festen Platz (auf dem Schiff) gibt, auch ein Zeichen von großer Symbolkraft.

    Dieser Umstand, dass der große Chor anscheinend fehl am Platze ist, wird im nächsten Teil wieder aufgegriffen:


    7. Wanderland:


    Hier kommen wieder Gedichte von Ingeborg Bachmann zum Zuge, zunächst, die "Ortlosigkeit" des großen Chores (Symbol für die Flüchtlinge) aufgreifen in dem Gedicht "Reklame":

    "Wohin aber gehen wir" diese und andere Fragen werden postwendend nach Art der Reklame beantwortet mit dem Rat zur Sorglosigkeit und Heiterkeit, also quasi Ignorieren der Probleme und wie schon in den Gedichte zuvor geht es am Ende nicht mehr weiter:

    "was aber geschieht

    am besten

    wenn Totenstille


    eintritt".

    Diese Ratlosigkeit der Fragenden und Suchenden wird zunächst im Orchester weitergeführt, bevor es im zweiten Gedicht "Meine Schreie verlier ich" von der Mezzosopranistin kulminiert wird.

    Auch in diesem Werk gibt es eine


    8. Nachtmusik und Melodram:


    Wie die Themenüberschrift schon sagt ,treten hier Schauspieler und Sängerinnen zusammen auf, und fließen zu einer Art Traumgebilde zusammen.

    Manoury kommt mit diesem Teil zurück auf das erste große Werk dieser Trilogie, den "Ring" (2016) und betont dadurch auch die zyklische Struktur. Den Text dieses Teils hat er selbst verfasst, dabei von James Joyce inspiriert, aber auch die Motive von Jelinek und Bachmann wieder aufgreifend.

    Dieser textlich lange Teil endet mit den ersten drei Strophen aus Ingeborg Bachmanns Gedicht:


    "Das Spiel ist aus"

    Mein lieber Bruder, wann bauen wir ein Floß

    und fahren den Himmel hinunter?

    ....


    Im neunten Teil:


    9. Mare nostrum:


    entwickelt sich noch einmal eine große Steigerung, in der die die Textstellen sehr oft, teilweise Satz für Satz, oder Satzteil für Satzteil zwischen den Protagonisten, Chören, Sängerinnen, Schauspielern hin und her wechseln.

    diesem Teil liegen Auszüge aus Elfriede Jelineks Coda zu "Die Schutzbefohlenen" zugrunde, hier mit einem weiteren Gedicht von Ingeborg Bachmann ergänzt. Die Mittel, in denen die Konflikte dargestellt werden, wachsen exzessiv an, und auch im letzten Teil


    10. Abfahrt (Nachspiel):


    werden diese Konflikte nicht gelöst, und obwohl sich ganz am Schluss durch das Verschmelzen individueller Chorstimmen mit den anderen so etwas wie Harmonie andeutet, gehen sie ohne Lösung auseinander, und nur die beiden Solistinnen bleiben epilogartig übrig und tragen noch diesen Tagebucheintrag von Hanna Arendt vor.:


    "Die Traurigkeit ist wie ein Licht im Herzen angezündet,

    Die Dunkelheit ist wie ein Schein, der unsre Nacht ergründet.

    Wir brauchen nur das kleine Licht der Trauer zu entzünden,

    Um durch die lange weite Nacht wie Schatten heimzufinden.

    Beleuchtet ist der Wald, die Stadt, die Strasse und der Baum.

    Wohl dem, der keine Heimat hat; er sieht sie noch im Traum."


    Nach diesem gewaltigen Oratorium, das nicht nur uns, sondern der ganzen (europäischen) Welt den Spiegel vorhält, erhalten alle Mitwirkenden samt dem Komponisten zu Recht anhaltenden Beifall eines Publikums, dem, wie den Ausführenden, alles abverlangt wurde.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Vergl. Programmheft "10, Manoury", Gürzenichorchester Köln

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • William B.A.

    Hat den Titel des Themas von „Philippe Manoury, Odyssee Europa, ein Lab.Oratorium, Kölner Philahrmonie, 21. 5. 2019, 20.00 Uhr“ zu „Philippe Manoury, Odyssee Europa, ein Lab.Oratorium, Kölner Philharmonie, 21. 5. 2019, 20.00 Uhr“ geändert.
  • Lieber Willi, neben meinem Dank für diesen interessanten Bericht über ein sicherlich interessantes Konzerterlebnis möchte ich eine Frage loswerden: Wie wäre es, wenn Du diesen Artikel in den Oratorienführer einstellen würdest? Mit copy and paste wäre es ein leichtes Unterfangen! Ich jedenfalls kann mir durchaus vorstellen, dass er dort eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Rahmens darstellt - allerdings mit Kürzungen, beispielsweise die Angaben der Mitwirkenden und den Abschlusssatz betreffend, der sich auf das konkrete Konzerterlebnis bezieht.


    :hello:

  • Lieber musikwanderer,


    Ich bin genre dazu bereit und werde, wenn ich nachher von meiner Trainingseinheit zuück bin, mich der Sache mal annehmen.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Willi,


    herzlichen Dank für den Bericht! Wenn ich mich nicht um diese Geflüchteten, um die es in diesem Oratorium geht, kümmern müsste, wäre ich ganz bestimmt in Köln gewesen! :hello:


    Liebe Grüße

    Holger

  • Danke, lieber Holger, auch für deine Beitrag. Da hast du ja, ohne es zu wissen, die richtige Lehre aus diesem Werk gezogen.


    @ musikwanderer:

    Lieber musikwanderer, ich habe mir mal den Oratorienführer angesehen anhand eines deiner Beiträge über ein Bachoratorium. Das muss ich ja dann doch gescheit machen, und dazu gehört, wie ich gesehen habe, zu allererst eine vernünftige Inhaltsangabe.

    Dazu werde ich mich sinnvollerweise der Inhaltsangabe der einzelnen Teile des Oratoriums aus dem Programmheft bedienen. ich werde dazu morgen mit der Redakteurin des Gürzenichorchesters telefonieren und mir das Okay holen, wobei ich ihr dann im Gegenzug dn Weg erklären kann, wie sie das Ergebnis in unserem Forum anschauen kann. Dafür muss das Ganze Hand und Fuß haben, und ich werde deshalb die einzelnen Gliederungspunkte deiner Beiträge näher unter die Lupe nehmen und mich dann davon inspirieren lassen, wenn es dir recht ist.

    Das wird dann einige Tage dauern.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Willi, ich danke Dir für die Rückäußerung, möchte aber anmerken, dass Du in der Gestaltung Deines Beitrags selbstverständlich frei bist. Ich fühle mich nicht zum Lektor berufen und sehe meine eigenen Beiträge auch nicht als Maßstab aller Dinge an. So wie Du es "ablieferst", wird es gut sein - davon bin ich überzeugt.


    :hello:

  • Das ist freunlich, lieber musikwanderer, aber ich meine, dass so ein Oratorienführer ähnlich wie ein Opern- oder Konzertführer doch zumindest formal eine gewisse Einheitlichkeit haben sollte, da er ja auch ein Kompendium darstellt.

    Natürlich wird ein Beitrag über dieses Oratorium allein wegen seiner inhaltlichen Mehrschichtigkeit und der daraus erwachsenden Struktur etwas anders ausfallen, und auch eine angebundene Auswahl von Aufnahmen wird einstweilen ausbleiben, da das Stück ja erst vorgestern uraufgeführt wurde.

    Aber ich werde mir Mühe geben.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).