Was höre ich gerade jetzt (JAZZ - 2007 - 2008)

  • Zeit für ein wenig "World Music". Gleich hinter Wien beginnt die Welt schon recht interessant zu werden:





    Und danach das legendäre erste Jazzkonzert in der Carnegie Hall - zugleich das erste größere öffentliche Konzert, bei dem 1938 "Weiße" und "Schwarze" gemeinsam musiziert haben:




    Das Beste daran ist Sing Sing Sing, und darin wiederum das lange Schlagzeugsolo von Gene Krupa!



    Salve,


    Cassiodor :hello:

  • Hallo Miteinander,


    gerade „Bezaubert“:


    Jacintha Autumn Leaves

    SACD 2.0


    Dem nachfolgendem Kommentar schließe ich mich gerne an


    Zitat

    11 Tracks, Gesamtspielzeit knapp über 60 Minuten. 2-Kanal Hýbrid SACD (DSD) und CD (kein Multichannel). Label Groove Note. Bei der SACD handelt es sich um meist mit Klavier begleitetem verträumt sanfter Gesang, ein bißchen im Stile von Sade (jedoch noch mimimalistischer) oder Radka Toneff. Eigentlich die klassiesche Bar-Hintergrundmusik, aber für Hintergrund viel zu schade, weil zu gut, zu fein, zu gekonnt. Dazu teilweise Baß und dezentes Schlagzeug, arrangiert auf einer technich absolut exzellenten hybrid SACD mit der man sich in einer modänen Jazz Bar in Manhatten, Upper East Side oder 6-Sterne Hotel versetzt fühlt und die auch auf High End Anlagen keine Wünsche offen läßt (außer vielleicht, daß einem kein livrierter Kellner einen Martini oder Whiskey Sour reicht). Was ansich eine Aussage über die Qualität der Aufnahme zulassen dürfte ist daf folgende: Der Track "Autumn Leaves" hat es übrigens als einer von nur zehn auf dem Dunstkreis der Sony-Labels auf die Sony Demo SACD geschafft, die mit SACD Playern mit Sony Laufwerk ausgeliefert wird (auf der auch einige Tracks von DMP Records drauf sind). Autumn Leaves ist eines jener Schmuckstücke, wo die Musik und die Technik passen. Ein Muß, wenn man auf verträumt/melancholischen Vocal/Klavier-Jazz steht.
    Quelle:
    http://www.amazon.de/review/R90X2WBGAOH3/ref=cm_cr_rdp_perm


    Gruss
    Robert

  • Derzeit bei mir im Player: Fats Waller



    mfg
    aus Wien


    Alfred


    Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.

    (stammt von Oscar Wilde - Hätte aber auch von mir sein können....)


  • Etwas Jazz vom Feinsten aus Portugal:


    António Victorino d´Almeida (Klavier) & Carlos Paredes (12-seitige portugiesische Gitarre): "Invencoes Livres", 1986, Philips Portugal


    Auf dieser CD sind nur 2 Stücke freie Improvisation, aber 50 Minuten brilliante Virtuosität, packende Interaktion und wunderschöne Musik, in der, bei aller Freiheit immer wieder die schönsten Melodien entstehen. Natürlich ist ihre Improvisation von der primären musikalischen Herkunft beider zutiefst geprägt: Victorino d´Almeida ist in erster Linie Komponist von klassischer und Filmmusik, außerdem Autor, Musikwissenschaftler und zeitweilig Europaabgeordneter. Carlos Paredes (1925-2004) war der Fado-Gitarrist, in dessen Musik sich der Fado da Coimbra mit der Kammermusik der Renaissance aber auch neuerer klassischer Musik und auch einem guten Schuß Jazz verband. Beide haben immer wieder Ausflüge in die Jazzimprovisation gemacht und das, auf höchstem Niveau. Diese CD bietet einen ganz besonderen Highlight.


    Carlos Paredes hat übrigens auch mit Charlie Haden eine sehr schöne Scheibe aufgenommen: "Dialogues". Die ist jetzt dran:



    :hello: Matthias

  • Schon lange nicht mehr gehört: Das erstklassig besetzte Klaus König Orchestra (Kölner Szene + Louis Sclavis, Kenny Wheeler, Conrad Bauer, Jane Ira Bloom) mit seiner köstlichen Hommage an Douglas Adams



    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


    :hello:Matthias

  • Better get hit in your soul... Damit beginnt die Scheibe - und genau das passiert dann auch. Herrliche Soli, schräge Kompositionen, ausgefeilte Arrangements - Perfektion und dennoch ein herber Aufschrei mit brennender Intensität. Ruhe- und Höhepunkt zugleich: Good-bye Pork Pie Hat - ein Tribut an den 1959 verstorbenen Lester Young. Ein schöneres Requiem hätte der sich nicht wünschen können...





    Salve,


    Cassiodor