Problem(e) mit NAD-CD-Playern

  • Hallo Holger,


    problematisch sind, wie bei so vielen reparaturbedürftigen Dingen, die hohen Montagekosten.
    Eine Facharbeiterstunde kostet eben, wird (in D.) mit der Mehrwertsteuer von 19 % beaufschlagt, und ist schnell abgeleistet.
    Kommen noch ein paar EUR Teilekosten hinzu ist man schnell in Preisbereichen, die eine Reparatur angesichts des damaligen Neupreises und aktueller NP vergleichbarer Geräte wirtschaftlich wenig sinnvoll erscheinen lassen.


    Habe gerade ein ähnliches Drama mit einem gerade mal 3 Jahren alten Geschirrspüler (NP 800 EUR), bei dem ggf. für rd. 550 EUR die Elektronik getauscht werden soll/muss... :thumbdown::cursing::cursing:

    Zitat

    Leider haben nur wenige Hersteller die alten Laufwerke zum Auswechseln irgendwo gebunkert.


    Auch das ist ja teuer und muss mit jeder tatsächlich notwendigen Reparatur durch den Kunden mitbezahlt werden.


    Immerhin waren viele Laufwerke von Sony und Philips Standardartikel, die immer noch gut zu beschaffen ist. Auch gibt der Gebrauchtmarkt massenweise ordentliche CDP her.


    Viele Grüße
    Frank

  • Zitat

    problematisch sind, wie bei so vielen reparaturbedürftigen Dingen, die hohen Montagekosten.
    Eine Facharbeiterstunde kostet eben, wird (in D.) mit der Mehrwertsteuer von 19 % beaufschlagt, und ist schnell abgeleistet.

    Hallo Frank,


    ein positives Beispiel ist AVM. Ein Bekannter von mir hat sich die komplette Lasereinheit (von Pioneer) des noblen CD 1-Laufwerks (das ich auch besitze) bei denen in Malsch auswechseln lassen - sie haben es tatsächlich als Ersatzteil "gebunkert". Das Laufwerk wird ja schon lange nicht mehr gebaut. Inklusive Versandkosten nach Holland hat er nach nur einer Woche Wartezeit faire 240 Euro bezahlt! So etwas ist vorbildlicher Kundendienst made in Germany! Vor diesem Hintergrund verstehe ich Yamaha noch weniger - die wollten von mir doch satte 600 Euro haben! :hello:


    Schöne Grüße
    Holger

  • Hallo Holger,


    bei Premiumanbietern wie AVM kann man das vielleicht noch erwarten, auch wenn es selbst bei solchen Herstellern keineswegs selbstverständlich ist.


    Viele Grüße
    Frank

  • Seit 2011, mein etwas pingeliger C540 hatte damals das Zeitliche gesegnet, besitze ich das Model C 565 BEE, das sogar über wählbare Digital-Filter verfügt. Nach ca 4 oder 5 Monaten war die Lasereinheit defekt und wurde kostenlos ausgetauscht. Darüber hinaus erwarb ich eine weitere, welche originalverpackt auf einen allfälligen Einsatz wartet......
    Der Klang ist übrigens Phänomenal.
    Für meine Zweitanlage erwäge ich einen Pioneer PD 50, da mein ARCAM Diva sich manchmal zickig benimmt. Der Pioneer passt zu einem meiner Verstärker und liest auch SACDs aus....


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

    Wenn ich schon als Vorbild nicht tauge - lasst mich wenigstens ein schlechtes Beispiel sein !



  • Interessant -Seit 8 Jahren gab es keine Beiträge hier.

    Und jetzt setze ich nahtlos da fort wo ich geendet habe. Im Herbst 2023 gab mein C565 den Geist auf., da war er 12 Jahre alt. Ich war sehr traurg und setze seitdem mein Zweitgerät einen Pioneer PD 50 ein, der vom Wohnzimmer in die Bibliothek/Musikzimmer übersiedelt wurde. Der Pioneer ist sogar in der Lage 2 Kanal SACDs wiederzugeben - aber irgendwie wirde wir nie richtige Freunde. Es stimmt, daß er keinen richitgen Makel im Klang hat, aber irgendwas fehlte mir. Wie geesagt, er wurde an meinen Verstärker im Muskzimmer angeschlossen- und ich wollte mich zufriedengeben. Die allfällige Reperatur meines NADs verschob ich auf den St. Nimmerleinstag, wohl ahnend, dasß ich mich nicht würde dazu aufraffen wollen. Eines Tages fand ich dann doch das "Manko" des Pionieer CD-Players raus - eigenartigerweise mit einer Pop-Platte "in the Summertime", Die Aufnahme klang schlanker, es fehlte der Bass. ICh würde mich schon dran gewöhnen. In den letzten Tagen began ich drüber nachzudenken ob ich eine Reparatur meines C 565 riskieren sollte oder ein neues Gerät kaufen. Die Berichte der Kunden waren nicht ermunternd, der derzeit aktuelle NAD ist ebenso störgefährdet, wie seine Vorgänger. Aber aus der Erfahrung der Vergangenheit wusste ich, daß ich nur den NAD Klang als natürlich empfinde (auch ein seinerzeit als NAD Ersatz gekaufter ARCAM klang mir zu schlank.)

    Also schaun wir mal was einheurtiger NAD so kostete. Der unmittelbare Nachfolger C 568 läge bei 800 Euro. NAD Deutschland hat ihn aber scheinbar nicht mehr im Angebot - nur den kleinen Bruder NAD 538. Auffallende war ein "SALE" bei "HiFi-Regler" der das Gerät als "nur noch kurze Zeit" anpries füe 1.000.-- Euro (!!!) Nucn begann ich mich für das billigere Gerät zu interessieren - ohne vorzuhaben es zu kaufen. Was kostet es ? (399.-- Euro) Ungefähr soviel wie ich vermutete hätte , daß eine Reparatur meines Altgerätes gekostet hätt (Vielleicht sogar mehr) Ich wollt keinen Klassenabstieg machen, da bleibt ein schaler NAchgeschmack - aber ich wollte wissen was die NAchteile gegenüber dem Luxusgerär seien.

    Ahh- der Drehnopf für die Suchfunktion der Träcks fehlt (ich musste nachsehen ober dr 565er sowas hatte - ja er hatte - aber ich hab es vergessen weil nie benutzt.

    Dann gibt es nicht den Luxus des umschaltbaren Glättungs Filters: 5 Positionen. Ich erinnerte mich dunkel. Ich hatte ihn beim Neukauf des letzten Gerätes mal ausprobiert, aber schon damals keine Unterschiede mehr hören können und inzwischen vergessen wie man den überhaupt einstellt. DA Wandler und sonstige Eigenschaften der beiden Geräte sind ansonsten Identisch - auch der Klang.. Ich hatte bei längerer Recherche, NAD wolle das teurere Gerät auflassen, weil es inzwischen keinen Markt mehr dafür gibt. Und so habe ich mich für das preisgünstigere Gerät entschieden.


    mfg aus Wien

    Alfred

    Wenn ich schon als Vorbild nicht tauge - lasst mich wenigstens ein schlechtes Beispiel sein !



  • Ich war von dem häufigen stottern und springen meines NAD so frustriert, dass ich ihn ersetzt habe. Fragte im Fachhandel nach einem günstigen Allesfresser. Wurde dann ein Yamaha CD-S303, der sich aber auch zunehmend zickig benimmt. Ich habe klanglich keine besonderen Ansprüche, will nur, dass das Ding günstig und zuverlässig ist. Hat jemand einen Tip für mich?

    Er hat Jehova gesagt!

  • Achso, nochwas. Der Yamaha hat einen zweipoligen Stromstecker. Wenn ich das Gehäuse berühre, spüre ich Elektrizität. Sollte das Gerät geerdet werden, und wenn ja, wie?

    Er hat Jehova gesagt!

  • Achso, nochwas. Der Yamaha hat einen zweipoligen Stromstecker. Wenn ich das Gehäuse berühre, spüre ich Elektrizität. Sollte das Gerät geerdet werden, und wenn ja, wie?

    Das kenne ich. Spannung auf dem Gehäuse, die man bei Berührung spürt. Da ist die Phase vertauscht. Stecker umgekehrt in die Steckdose stecken! ;) Die richtige Phase bringt auch in den meisten Fällen klanglich was - das Klangbild ist luftiger und unangestrengter. Dazu müssen aber möglichst alle Geräte richtig ausgefast sein. Sehr einfach zu bedienen und zuverlässig ist der Oelbach-Phasenprüfer (funktioniert nur nicht bei Schaltnetzteilen):


    https://www.conrad.de/de/p/oeh…BEgIDQfD_BwE&refresh=true


    CD-Spieler? Mein Marantz CD 80 läuft schon seit mehr als 30 Jahren so zuverlässig wie am ersten Tag. Auch Denon ist sehr zuverlässig. Mein erster Player war ein Denon DCD 1500, Baujahr 1986. Er arbeitet heute noch bei einem Freund von mir. Deine Preisregion wäre etwa dieser Marantz (CD 6007, 449 Euro) mit sehr gutem Test - und ist auch sehr gut ausgestattet. Spielt HiRes von USB:


    https://www.hifi-regler.de/tes…arantz_cd6007_im_test.php


    https://www.auditorium.de/hifi…1DxAnSEAQYAiABEgKKV_D_BwE


    Oder einen Denon DCD 900 NE für 428 Euro:


    https://www.likehifi.de/test/t…ollverstaerker-cd-player/


    https://www.hifi-regler.de/sho…3cggNAEAAYASAAEgJB8fD_BwE


    Schöne Grüße

    Holger

  • Dankesehr, Holger, werde ich nachher ausprobieren.

    P.s.: schon erledigt, jawoll, so war es. Vielen Dank!

    Bin immer wieder erstaunt über mich, welche trotteligen Anfängerfehler ich immernoch fabriziere.

    Er hat Jehova gesagt!

  • Dankesehr, Holger, werde ich nachher ausprobieren.

    P.s.: schon erledigt, jawoll, so war es. Vielen Dank!

    Bin immer wieder erstaunt über mich, welche trotteligen Anfängerfehler ich immernoch fabriziere.

    Das freut mich, lieber Johannes, dass ich Dir habe helfen können. Die meisten Menschen ist das Problem der Phase gar nicht bewusst, insofern brauchst Du Dir das auch nicht zu Herzen zu nehmen. ^^ Wenn man Pech hat, kriegt man sogar einen Brumm. So ist das mit mir bei dem alten SRD-7 Versorgungsteil von Stax.


    Mit schönen Grüßen und einem "Helau" zum Rosenmontag :D

    Holger

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