HIFI Qualität von der Festplatte?

  • Solche Billig-Geräte wie der DAC X6 kann man am PC wie Ihr es macht durchaus sinnvoll verwenden und damit zufrieden sein. Für mehr - also die Verwendung in einer hochwertigen Hifi-Kette - sind sie aber nicht geeignet. Dafür ist ihre Hifi-Qualität schlicht zu sehr eingeschränkt!

    Lieber Holger,


    ja, ich habe die Dinger ja auch nur am PC und am TV und da sind sie richtig Klasse. Der am TV läuft der seit 5Jahren und ist noch nie ausgefallen. Die HIFI-Qualität ist keineswegs eingeschränkt, sonst hatte ich das Teil gewiss nicht zwei mal gekauft !

    Klar ist dein Cambridge ein feines Teil für die Anlage mit allen Verwendungsmöglichkeiten.


    Ich würde den X6 aber auch nicht in meiner HiFi-Anlage einsetzen, zumal ich das da gar nicht brauche, denn der DAC ist in den Receivern enthalten und da höre ich ohnehin fast nur über CD =

    u.a. mit dem :angel:SONY CD-P XA50ES. (Ich verwende hier auch nicht den Digitalausgang, sondern den feinen Analogausgang zum Vr, der mir noch besser erscheint (denn sonst würde ich den XA50ES ja nur als Laufwerk benutzen, was "Perlen vor die Säue geworfen" wäre ....)).

    Was will ich also mehr ...

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Eine Phasenregelschleife, auch als englisch phase-locked loop (PLL) bezeichnet, ist eine elektronische Schaltungsanordnung, die die Phasenlage und damit zusammenhängend die Frequenz eines veränderbaren Oszillators über einen geschlossenen Regelkreis so beeinflusst, dass die Phasenabweichung zwischen einem äußeren periodischen Referenzsignal und dem Oszillator oder einem daraus abgeleiteten Signal möglichst konstant ist.


    Anwendungen findet die PLL in digitalen Kommunikationssystemen zur Taktrückgewinnung und Synchronisation.

  • Ich würde den X6 aber auch nicht in meiner HiFi-Anlage einsetzen, zumal ich das da gar nicht brauche, denn der DAC ist in den Receivern enthalten und da höre ich ohnehin fast nur über CD =

    u.a. mit dem :angel: SONY CD-P XA50ES. (Ich verwende hier auch nicht den Digitalausgang, sondern den feinen Analogausgang zum Vr, der mir noch besser erscheint (denn sonst würde ich den XA50ES ja nur als Laufwerk benutzen, was "Perlen vor die Säue geworfen" wäre ....)).

    Was will ich also mehr ...

    Lieber Wolfgang,


    der Sony ist ein Traum! So ein Gerät ist was fürs Leben, was man nicht mehr hergibt. :) Allein die Schublade - das Video ist zwar mit russischem Kommentar, aber eine Augenweide:



    Diese Geräte damals sind so aufwendig und ambitioniert gemacht, dass sie immer noch den "modernen" allerneuesten Wandlern mit eben nicht so toller Technik drumherum überlegen sind! Was hast Du denn für einen Verstärker? :hello:


    Schöne Grüße

    Holger

  • dass die Phasenabweichung zwischen einem äußeren periodischen Referenzsignal und dem Oszillator oder einem daraus abgeleiteten Signal möglichst konstant ist.

    Lieber Karl , sorry, dass ich löchere. Das hört sich für mich Laien aber doch gerade so an, als würde eine solche Schaltung das Problem mit dem Jitter auf dem Transportweg lösen können.

    Da aber eingehende Bits (vom Zuspieler) und das Clocking (vom DAC) von 2 verschiedenen Clocks gemacht werden und diese nicht komplett synchron laufen (auch wenn die Hersteller von PLL Schaltungen im DAC das gerne behaupten), kommt es zu einer Abweichung.

    Was sind denn dann die Parameter, die den Jitter klein halten?


    Und um zur Grundfrage zurückzukommen: wo ist denn da der theoretische Unterschied, ob ich eine Festplatte nehme oder ein CD-Laufwerk als Bitquelle. Eine CD ist anfällig, Schmutz ausgesetzt, wird manuell in den Player gelegt und ist nicht mit derselben Präzision platziert wie die Bits auf einer Festplatte. Es gibt doch eigentlich nur zusätzliche Probleme. Wenn also etwas über CD besser klingt, sind es andere Faktoren, als der reine BIt-Transfer?

  • Und um zur Grundfrage zurückzukommen: wo ist denn da der theoretische Unterschied, ob ich eine Festplatte nehme oder ein CD-Laufwerk als Bitquelle. Eine CD ist anfällig, Schmutz ausgesetzt, wird manuell in den Player gelegt und ist nicht mit derselben Präzision platziert wie die Bits auf einer Festplatte. Es gibt doch eigentlich nur zusätzliche Probleme. Wenn also etwas über CD besser klingt, sind es andere Faktoren, als der reine BIt-Transfer?

    Für Schmutz und Kratzer auf der CD, lieber Axel, hat ein CD-Player eine Fehlerkorrektur. In diesem Punkt ist das Abspielen von der Festplatte problematischer. Wenn die von der CD gerippten Dateien einen Fehler enthalten, hat man bei der Wiedergabe sofort ein Störgeräusch, weil es eine solche Fehlerkorrektur nicht gibt. D.h. die Datei muss immer absolut fehlerlos abgespeichert sein. Jitter-Anfälligkeit gibt es natürlich auch bei der CD. Aber der Klang ist tatsächlich auch noch von anderen Faktoren abhängig. Hochwertige CD-Player haben eine aufwendige, stabile Stromversorgung und voneinander elektrisch entkoppelte Partitionen usw. usw., um Störeinflüsse nicht zuzulassen.


    Ich war vor Jahren bei einer sehr aufschlussreichen Linn-Vorführung. Linn baut hochwertige Streamer, alle Teile selbst, also verbaut keinen Billig-Schrott aus und in China. Da ist man dann tatsächlich hörbar auf dem Niveau der CD - aber es hat eben auch seinen Preis. Interessant: Die Linn-Leute waren so selbstbewusst, dass sie die Teilnehmer aufgefordert hatten, ihre Billigelektronik von zuhause mitzubringen und mit ihren Geräten im Vergleich zu hören. Die sind dann vom Stuhl gefallen vor Entsetzen, wie berichtet wurde. Linn hatte zudem zwei Geräte hören lassen, eins für 4000 Euro und eins für 7000 Euro. Leider für den kleinen Geldbeutel war es so, dass das teurere Gerät noch einmal deutlich besser klang. Man sollte also nicht die Illusion hegen, Top-Klangqualität von der Festplatte gäbe es zum Billigtarif. ;(


    Die entscheidende Frage ist letztlich die der persönlichen Nutzung. Da ich auch weiterhin vor allem CDs höre und hören will (dazu ist meine Sammlung wahrlich groß genug!), lohnt sich für mich eine doch so kapitale Investition mit 3500-4000 Euro (auf die Summe kommt man auch mit Bridges wie Auralic bzw. SOtM plus hochwertigem DAC) letztlich nicht, um das Niveau meiner schon sehr hochwertigen CD-Wiedergabe zu erreichen. Das wäre anders, wenn ich meine komplette CD-Sammlung rippen wollte und nur noch von der Festplatte hören. Für ca. 400 Euro plus noch einmal fast soviel für hochwertige Kabel, um nicht klanglich deutlich abzurutschen, habe ich nun ein sehr gutes, wirklich hifideles Niveau für das Hören von der Festplatte etwas unterhalb dem klanglichen Niveau der CD. Damit kann ich sehr gut leben - zumal mir der auch vom Preis-Leistungsverhältnis her sehr gute Cambridge DAC dazu die Möglichkeit bietet, die Qualität der CD-Wiedergabe meiner Zweitanlage mit dem Marantz CD 80 merklich aufzubessern, den ich jetzt fast nur noch als CD-Laufwerk betreibe. Zudem kann der Cambridge DAC auch HighRes abspielen. Davon habe ich zwar nicht so viele, aber die Option nun eben auch! :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • Zitat

    Lieber Karl , sorry, dass ich löchere. Das hört sich für mich Laien aber doch gerade so an, als würde eine solche Schaltung das Problem mit dem Jitter auf dem Transportweg lösen können.

    Ja, das hört sich so an in bezug auf die getroffene Aussage, daß man damit das Problem lösen könnte.


    Aber in der Realität hört es sich dann nicht so an.


    Zitat

    Wenn also etwas über CD besser klingt, sind es andere Faktoren, als der reine BIt-Transfer?

    Um hier eine Aussage treffen zu können, müssten vergleichbare Situationen vorliegen.


    Die Audiodaten liegen auf der CD in einer anderen Struktur vor, erst nach dem Rippen der CD werden daraus einzelne Wave Dateien gemacht, die man auf Festplatte abspeichert.

  • Zitat

    Die eigentliche Frage aus dem Jahre 2005 war:


    Kann man aus einen herkömmlichen Computer (relativ neu, 3,2GHZ, 1024MB RAM) eine vernünftige HIFI-Anlage machen? Auf welche Komponenten kommt es an


    Man kann es, zumal seither 15 Jahre vergangen sind und der PC selbst in die Tonstudios Einzug gehalten hat.


    Allerdings wird der PC meist nur als Datenlieferant verwendet, die eigentliche Musik entsteht dann außerhalb auf einem zweiten Gerät (kann man als externe Soundkarte verstehen), das über USB, Netzwerk usw. mit dem PC verbunden ist.


    Grund dafür: das externe Gerät hat seine eigene Stromversorgung und Clock, beides in der Regel besser als im PC.


    Von diesem externen Gerät geht es dann per S/PDIF Kabelverbindung zum DAC oder über den Analogausgang zum Verstärker.


    Und wie fast immer gilt: umso besser, umso teuerer.

  • Hallo Wolfgang,


    der fette Puck im Sony dient ja zur Reduzierung von Vibrationen, so bleibt der Laser besser in der Spur.


    Auch Lichtreflexionen durch den Laser, um der klangschädlichen Fehlerkorrekturschaltung Arbeit zu ersparen, kann man einschränken.


    1. Den Rand der CD mit schwarzem Marker bemalen (siehe Pfeil im Bild)

    2. lichtundurchlässige Carbonmatte


    Carbonmatte


    cdrandndj2x.jpg


    xa5esxtkgu.jpg

  • Hallo Karl,


    Danke für deine INFO. Von dieser Möglichkeit die CD am Rand zu schwärzen und von der Carbonmatte habe ich schon vor vielen Jahren in der Steroplay (die ich damals abboniert hatte) gelesen. Irgendwie halte ich von solchem VooDoo wenig.

    Wenn die CD - Schublade meines SONY CDP-XA50ES geschlossen ist, dann befindet sich die CD auch im Dunkeln ... also was soll der Aufwand ?

    8) Mit dem Klang dieses CD-Players bin ich so megazufrieden, dass ich nie im Traum daran gedacht habe, da einen weiteren Aufwand zu treiben.


    :!:Der SONY hat ja auch 9 umschaltbare Digitalklangfilter. Die hatte ich mal vor Jahren ausprobiert, da ist sogar ein Filter dabei, das "Röhrenklang" nachahmen kann. Alles Quark, bei mir läuft der in der Standardeinstellung und klingt so am natürlichsten !!!

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    die Technik muss möglichst einfach sein, damit sie jeder anwenden kann.


    Das mit dem Puck ist umständlich, mindert aber die Vibrationen.


    Würde ich deshalb nicht als Vodoo bezeichnen. Einer mit einem klassischen CD Player schon eher, denn schließlich funktioniert es ja auch ohne diesen Puck.


    Wenn die Schublade zu ist, wird es übrigens im Innern des Player hell. Liegt am Laser.


    Würde deshalb physikalische Eigenschaften nicht in die Vodooschublade stecken.


    Aber auch hier gilt: man braucht es nicht, da der Player auch ohne "Vodoo" ohne Aussetzer spielt. Dank der Fehlerkorrektur, die Lesefehler ausbügelt.


    Ob diese elektronischen Helferlein, die es bei allen digitalen Datenübertragungen gibt, bei schlechter Übertragung und dadurch permanenter Arbeit auch Nebenwirkungen haben, ist eine spannende Frage.


    PS: Ich habe diese Anwendung nur deshalb gepostet, um die Vorteile der elektromagnetischen Abtastung etwas deutlicher darzustellen. Die optische Abtastung ist nun mal rein mechanisch gesehen Schnee von gestern.

  • Hallo Karl,


    noch mal zur Klarstellung: Mit dem PUCK beim SONY CDP-XA50ES ist klar. Auf den kann man nicht verzichten, denn ohne läuft die CD gar nicht und es würde eine Fehlermeldung kommen !

    :!:Aber auf die Carbonmatte kann ich locker verzichten.

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    stimmt, war aber auch nicht meine Intention, siehe


    Zitat

    Ich habe diese Anwendung nur deshalb gepostet, um die Vorteile der elektromagnetischen Abtastung etwas deutlicher darzustellen.

  • Auch Lichtreflexionen durch den Laser, um der klangschädlichen Fehlerkorrekturschaltung Arbeit zu ersparen, kann man einschränken.


    1. Den Rand der CD mit schwarzem Marker bemalen (siehe Pfeil im Bild)

    2. lichtundurchlässige Carbonmatte

    Davor bin ich bisher zurückgeschreckt, lieber Karl, einzig und allein deshalb, weil ich dann mit einem Filzschrift die CD bemalen muss. Das ist letztlich Chemie. Wer weiß, wie sich das auf die CD nach Jahren auswirkt?

    :!: Der SONY hat ja auch 9 umschaltbare Digitalklangfilter. Die hatte ich mal vor Jahren ausprobiert, da ist sogar ein Filter dabei, das "Röhrenklang" nachahmen kann. Alles Quark, bei mir läuft der in der Standardeinstellung und klingt so am natürlichsten !!!

    Bei meinem neuen Cambridge DAC Magic Plus habe ich drei Filter, lieber Wolfgang. Die sind in der Bedienungsanleitung auch sehr gut erklärt in ihrer Wirkungsweise. Zumeist benutze ich Filter 1 linear (= zeitrichtig). Je nach Verkabelung, welche Geräte ich spiele und je nach Aufnahme verwende ich dann aber auch schon mal Filter 2, der etwas homogener klingt. :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • Hallo Holger,


    ich höre es schon am Esstisch:


    Zitat


    Der Papa hat wieder schwarze Finger!:jubel:


    Die Sache mit den Lichtreflexionen/Vibrationen dient hier allein dem Vergleich zwischen optischer und elektromagnetischer Abtastung.

  • Hallo Karl,


    das mit Gehörten am Esstisch trifft es! :D :hello:


    Schöne Ostergrüße

    Holger