Forscher finden ältestes Musikinstrument der Welt

  • Habe ich heute entdeckt:
    http://www.derwesten.de/nachri…ews-123638311/detail.html
    Demnach sollen Archäologen in einer Höhle in der schwäbischen Alb das vermutlich älteste Musikinstrument (eine Flöte) aus einem Gänsegeierknochen entdeckt haben das mehr als 35000 Jahre alt ist. Der Fund zeugt von den Musikambitionen unserer Vorfahren! Ich finde so etwas immer schier unvorstellbar! Bisher galt wohl die Schwanenhalsflöte als das älteste Instrument.


    LG Azucena

  • Da kann da ja endlich auch in bester HIP- Manier das umfangreiche Repertoire der Konzerte für Gänsegeierknochen-Flöte,Streicher und Basso Continuo eingespielt werden.


    Man sah Roland Wilson schon auf einem Maultier von Freiberg in Richtung Schwäbische Alb davongaloppieren ... :stumm::hahahaha::hahahaha:


    Gruß
    Stefan

    Psalmen sprechen und Tee trinken kann niemals schaden!

  • Klar, Cajsa S. Lund hat trotzdem die Eilpostkutsche Stockholm-Trochtelfingen bestiegen, um vor Roland Wilson den Geierknochen anblasen zu können...


    :baeh01: und :hello:
    Stefan

    Psalmen sprechen und Tee trinken kann niemals schaden!

  • Du meintest nicht etwa dieses?



    (c) Matthias Richter, Kassel


    :pfeif:

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Die Meldung über die Flöte auf welt-online ist mit einer Musik-Datei garniert, die ohne weiteren Kommentar suggeriert, das sei der Ton dieser Flöte: http://www.welt.de/wissenschaf…-Floete-ausgegraben.html.


    Das ist ziemlich unwahrscheinlich und wäre auch gegen jede verantwortliche archäologische Praxis. Historische Blasinstrumente gehören ausschließlich mit Handschuhen angefasst und sollten niemals in Kontakt mit Speichel, Hautfett etc. kommen - wenn das jemand mit seinem eigenen Teil macht, in Ordnung und als Musikhörer ist man dankbar für den Klang von echten Originalinstrumenten, aber für Museumsstücke sollte das wirklich mit wenigen begründeten Ausnahmen tabu sein.


    Mir scheint, es handelt sich bei der Musikprobe also um einen ziemlichen derben Verstoß gegen die journalistische Sorgfalt (wenigstens gehört die Quelle genannt und würde das Ganze dann wohl sofort entlarven). Am schlimmsten ist, dass dann irgendwelche Tonfolgen zu hören sind, die so tun, als ob das Steinzeitmusik sei.


    Mit herzlichem Gruß an alle Höhlenmusikernachfahren,
    Gustav Theodor

    "Nur in der Gesellschaft wird es interessant, Geschmack zu haben."
    Immanuel Kant


  • (c) Matthias Richter, Kassel


    Gar nicht so blöd, wenn man bedenkt, wieviel Mammut-Elfenbein in den Manufakturen landete ... :D

  • Zitat

    Original von Gustav Theodor
    Die Meldung über die Flöte auf welt-online ist mit einer Musik-Datei garniert, die ohne weiteren Kommentar suggeriert, das sei der Ton dieser Flöte: http://www.welt.de/wissenschaf…-Floete-ausgegraben.html.


    Das ist ziemlich unwahrscheinlich und wäre auch gegen jede verantwortliche archäologische Praxis. Historische Blasinstrumente gehören ausschließlich mit Handschuhen angefasst


    Lt. einem Bericht aus der ZEIT handelt es sich bei dem Instrument, dem die Töne entlockt wurden, um eine Replik. Die gefundene Flöte ist in 12 Teile zerbrochen und muß / soll erst einmal zusammengesetzt werden.
    http://www.zeit.de/2009/27/A-Floete