Rene Pape in "Parsifal" - Premiere an der Met

  • Ich zitiere eine Mitteilung der heutigen Tagespresse:


    Sänger an New Yorker Met

    Einer der Stars in der neuen Inszenierung der New Yorker Metropolitan Opera ist der Dresdner Bass- Sänger "Rene Pape" (48). Er tritt in Richard Wagners "Parsival" auf (Premiere morgen).
    Am 2. März wird er in rund 1.900 Kinos in mehr als 60 Ländern zu sehen sein, auch in Deutschland.


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • ....und der Parsifal mußte seine Lockenpracht opfern:



    Jonas K.

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Weiss jemand um wieviel Uhr deutscher Zeit die Übertragungen aus der Met anfangen ? AUf der Livestream Seite von Met Radio steht 5. Uhr 55 Anfangszeit. Dann müsste die Anfangszeit bei uns so um Mitternacht sein.

  • Selbst das Aufstehen, Anschauen und Genießen dieser "Parsifal"-Produktion zu der nachtschlafenen Zeit, die uns rodolfo39 nennt, wird sich lohnen. René Pape hat für die Rolle des Gurnemanz genau die tonschöne, warme, edle Stimme des "Basso cantante", deshalb ist der Gralshüter seine (beste) Partie. Er dürfte hier sicherlich nach dem unübertroffenen Kurt Moll der führende Interpret in dieser sehr langen Partie sein oder werden. Genau in der Länge liegen die Risiken beim Gurnemanz. Nur schön singen genügt nicht, sonst können die Erzählungen sehr einförmig und ermüdend wirken. Es gehört also mehr dazu, vorbildliche Deklamation und Textverständlichkeit, abwechlungsreiche Gestaltung, eine dezente Dramatik und im Karfreitagszauber spürbare innere Ergriffenheit. Also hohe Anforderungen, die an den Sänger dieser Partie gestellt werden. Hoffen wir, dass René Pape diese erfüllen kann. Die Fähigkeiten, Potentiale und Voraussetzungen sind dafür in reichem Maße vorhanden.


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • In zwei Wochen wird der Parsifal ja auch im Radio im Rahmen der Samstagsnachmittags Matinnee zumindestens auf BBC Radio 3 gesendet. Auf diesem Weg ein großes Lob an BBC 3. Der Sender ist für mich einer der besten Kultursender , allein schon was die Anzahl an Liveübertragungen angeht und hat auch einen vernünftigen Radioplayer, wo man sich die Sendungen hinter noch mal anhören kann und auch auf seinem Destkop speichern kann, was zum Beispiel OE 1 nicht hat.

  • Nur schön singen genügt nicht, sonst können die Erzählungen sehr einförmig und ermüdend wirken. Es gehört also mehr dazu, vorbildliche Deklamation und Textverständlichkeit, abwechlungsreiche Gestaltung, eine dezente Dramatik und im Karfreitagszauber spürbare innere Ergriffenheit.


    Das würde ich auch unterschreiben, in gewisser Weise halte ich den Gurnemanz für die schwerste Rolle in dieser Oper, einmal allein schon, weil er er die Figur ist, die am meisten zu singen hat und auf der Bühne steht, außerdem wegen der oben genannten Punkte. Gerade der erste Akt steht und fällt für mich mit der Leistung des Gurnemanz-Darstellers.
    Das ich Pape-Fan bin, braucht nicht extra erwähnt zu werden. Seine Rolleninterpretation auf der Wagner-CD hat mir nicht so viel gegeben, ich hoffe am 2.März auf mehr und werde wohl im Kinosaal sitzen.

    "Die Glücklichen sind neugierig."
    (Friedrich Nietzsche)

  • Das ich Pape-Fan bin

    Rene Pape ist tatsächlich ein großartiger Sänger aus Dresden, mit weltweiter Karriere und hat an allen großen und bedeutenden Opernhäusern gastiert.


    CHRISSY


    "Allwissende! Urweltweise!
    Erda! Erda! Ewiges Weib!"

    Jegliches hat seine Zeit...