Christian Thielemann - Hoffnungsträger der Tonträgerbranche?

  • Eigentlich bin ich nicht als Stimmenexperte prädestiniert, mich hier zu äußern. Und es geht ja im Prinzip nicht um Gould, sondern um Thielemann. Aber ich habe Gould schon mehrfach live erlebt, z.B. in Mahlers 8. in Leipzig, in Dresden in "Die Liebe der Danae", ich glaube auch in den Gurreliedern aus München unter Jansons (das war leider nur im TV).

    Jedesmal habe ich bei ihm festgestellt, daß er hohe Töne immer anschleifen muß. Und das hat mir nicht gefallen. Täuschen sich meine nicht geschulten Ohren oder haben das andere auch empfunden?


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Wen wundert's? Ein Problem scheint zu sein, dass die Pandemie den an mindesten drei prominenten Orten vertraglich gebundenen mehr als 60-jährigen Hoffnungsträger der Schallplattenindustrie auch dreifach beutelt. Es läuft alles andere als gut für die Kunst. Da können die Nerven schon mal blank liegen. Und jedes Blatt stürzt sich genüsslich drauf.

    Es grüßt Rheingold1876