Who is Who in Oper und Konzert?

  • Jetzt kommt ein Sänger, der selbstverständlich auch in Berlin gesungen hat (wie alle guten Sänger :D ), der aber in einem Film (eine der frühesten Opernverfilmungen überhaupt, wenn man nur den Tonfilm betrachtet) mit der zuvor Gesuchten ein Liebespaar spielte und dort auch sang, freilich in einer Stimmlage, in der er sonst nicht sang. Seine Tochter wurde übrigens auch ziemlich berühmt.

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Die gegebene Antwort ist richtig! Habe halt kürzlich diesen Film gesehen, daher die Inspiration zu meiner Frage!


    Nun bist du wieder dran!

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Von ihm war hier schon einmal die Rede, nach ihm gefragt wurde aber noch nicht.


    Der Gesuchte gehört zu denen, die bei einer Opernaufführung die Fäden in der Hand halten (nein, wir suchen keinen Regisseur :D ). Er wurde in einem Land geboren, das wenige international bekannte Dirigenten hervorgebracht hat (einer davon macht aber gerade ein bisschen Furore) und studierte in einer Stadt, die zu der Zeit einer der Mittelpunkte der musikalischen Welt war. Der Gesuchte verfügte über eine Fähigkeit, die selbst unter Dirigenten selten ist und die ihn prädestinierte auch schwierige, neue Musik vorbildlich aufzuführen. Sein Hauptwirkungsort lag außerhalb Europas und auch nicht in der Oper, aber nach dem zweiten Weltkrieg war er regelmäßig an exponierter Stelle auf dem Kontinent zu hören. Viele der da entstandenen Mitschnitte auch von Opern werden bis heute sehr geschätzt. Als er starb, wurde gerade eine Musik gespielt, die auch ich mir für diesen Moment wünschen würde.

  • JA, natürlich. Das war eine schnelle Lösung, bravo. :jubel: Und schon ist es wieder an Dir, uns eine Rätselnuß zu geben.

  • Dann will ich es mal wieder etwas schwieriger machen: Die gesuchte Sängerin sang an zwei der drei Berliner Opernhäuser (am dritten vielleicht auch mal als Einspringerin, aber nicht regulär). Am einen Opernhaus feierte sie in ihrer ersten Premiere einen überwältigenden Erfolg und wurde daraufhin ins Ensemble des anderen Berliner Opernhauses engagiert, wo sie alles rauf und runter sang: Mozart, Wagner, Massenet, Janacek, Strauss u.v.a. Sie gastierte auch einige Jahre hindurch bei den Bayreuther Festspielen. An das Haus mit dem Sensationserfolg kehrte sie gastweise noch einmal in der weiblichen Titelpartie der vorletzten Oper zurück, die der damalige berühmte Hausherr dort vor seinem Ausscheiden inszenierte. Inzwischen hat sie ihren Zenit sicherlich überschritten und sie ist an keinem der Berliner Opernhäuser mehr im Ensemble, sang aber im letzten Monat in einem Berliner Operhaus als Gast in einer Produktion, die von dem Regisseur inszeniert wurde, der sie damals vom einem zum anderen Berliner Operhaus engagierte. Ich habe sie dort also vor wenigen Wochen erstmals seit längerer Zeit wieder auf der Bühne erlebt.


    P.S.: Das ist jetzt wieder so ein Rätsel für Mme. Cortese, die mich zuletzt ja förmlich darum anbettelte! :D

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Ich hätte nicht gedacht, dass das Rätsel so schwer ist - zumal mitlesende Nicht-Taminos, die ich kenne, es längst herausbekommen haben...


    Neben den schon gegebenen Informationen kann ich noch ergänzen, dass die gesuchte Sängerin, zwar in Europa geboren ist, aber nicht in Kontinentaleuropa, also auf dem "Festland" - und aufgewachsen ist sie auf einem ganz anderen Kontinent. Inzwischen hat sie eine Gesangsprofessur an einer deutschen Musikhochschule inne.

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Es könnte sich um Fionnuala McCarthy handeln, die im April an der Deutschen Oper Berlin bei den Strauss-Wochen die Leitmetzerin im "Rosenkavalier" und die 4. Magd in "Elektra" gegeben hat. Sie stammt aus Irland und wurde in Johannesburg ausgebildet. Inzwischen soll sie eine Gesangsprofessur in Rostock haben. Erinnern kann ich mich lediglich an den Namen und ein paar Fakten, nicht aber an ihre Stimme. Vielleicht noch an ihren Falken in der "Frau ohne Schatten". Es hieß immer, wie schreibt die sich eigentlich? ;) Mit Tondokumenten dürfte es auch nicht weit her sein. Oder irre ich mich da?


    Gruß Rehingold

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Fionnuala McCarthy ist richtig! :jubel:



    Ich habe ihre sensationelle Schwester Angelica aus der KOB auf DVD, ebenso ihre (nicht so grandiose) Füchsin Schlaukopf aus der DOB. Ihre sehr gute Gounod-Julia aus der KOB habe ich "nur" als Audio-Aufnahme.


    Bei Youtube finde sich u.a. folgendes mit ihr:




    Ich kann mich sehr gut an ihre Stimme erinnern, die in den 1990er Jahren frisch und leuchtend war und im neuen Jahrtausend dann leider immer mehr davon einbüßte. Ihr grandiose Schwester Angelika an der Komischen Oper Berlin habe ich 9x gesehen, dazu hatte ich sie an diesem Haus mehrfach als Nedda und Julia, an der Deutschen Oper erlebte ich sie u.a. als Susanna (unter Thielemann) und Pamina, später auch als Füchsin Schlaukopf, mehrfach als Falke und Woglinde und in manch anderen Rollen. Letzten Monat erlebte ich sie als "Duenna" im "Rosenkavalier".


    Hier hat sie auch mitgewirkt:



    (Tolle Musik, war bei der konzertanten Aufführung dieser unbekannten Weingartner-Oper live dabei.)


    Und auf diesen beiden CD's ist ihre Stimme auch verewigt:



    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Amateurfilm forum und -Produktion sucht Darsteller jeden Alters und technische Mitarbeiter aus Wien

    Tamino Testbanner
  • Also wahrhaftig, mit Fragen nach solchen Leuten, von denen niemand, der nicht gerade regelmäßig in Berlin in die Oper geht, jemals gehört hat, kann man den Mitratern wirklich den Spaß an der Sache verderben. Vielleicht solltest du, teurer Stimmenliebhaber, einen eigenen Rätselthread unter der Überschrift "Who is who an den Berliner Opernhäusern" eröffnen. Vielleicht macht da ja sogar jemand mit. Allerdings denke ich, die lange "Sendepause" spricht für sich.

    Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe (Tagore)

  • Die Dame hat immerhin bei den Bayreuther Festspielen gesungen!


    Außerdem habe ich ja bereits darauf hingewiesen, dass niemand mehr als du mit deiner Abschlussbemerkung in deinem vorletzten Beitrag hier mich zu diesem Rätsel motiviert hast.


    Aber dein letzter Beitrag macht mir wieder sehr deutlich, dass es dir nur ums Nörgeln und Stänkern geht und dass du dabei ein völlig egozentrisches Weltbild verfolgst: Wen du nicht kennst, der hat es auch nicht verdient, hier erraten zu werden, richtig!


    Sorry, aber auf deine negative, stänkernde Art, die hier wieder einmal sehr deutlich zu Tage getreten ist, habe ich keinen Bock mehr - insofern begrüße ich dich hiermit als erste Dame auf meiner Ignorierliste!

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Unser diesen Umständen sehe ich mich leider nicht in der Lage, ein neues Rätsel zu stellen. Jetzt auch noch die geschätzte Mme. Cortese mit ihrem Sachverstand auf einer Ignorierliste. :no: Ich habe für so ein radikales Mittel überhaupt kein Verständnis. Es ist nach meiner Überzeugung einem Forum wie diesem abträglich. Bis vor kurzem wusste ich nicht einmal, dass es das gibt. Wer ist nur auf so eine Idee gekommen? Damit wäre wohl das Ende dieses sehr schönen Thread besiegelt. Schade.


    In Betroffenheit Rheingold


    P.S. Was nun Stimmenliebhabers Rätsel um Fionnuala McCarthy anbelangt, war dieses auch nach meinem Endruck für jemanden, der nicht ständig in drei Berliner Opernhäusern unterwegs ist und die Besetzungszettel bis zum letzten Posten studiert, nicht zu lösen. Die Latte hing sehr hoch. Wie kam ich auf sie? In meiner Nachbarschaft gibt es ein kleines Schallplattencafé mit Namen "Horenstein". Das ist - wie wir hier in Berlin sagen - ein gemütlicher Kieztreff. Dort ist Frau McCarthy einmal im kleinen Kreis aufgetreten. Nur von daher ist sie mir ein Begriff. Und neulich in einer "Elektra" an der Deutschen Oper ist sie mir als 4. Magd auf dem Besetzungszettel aufgefallen. Und ich dachte noch so, na ja, eine Magd ist auch keine Traumrolle. Insofern bin ich mehr zufällig auf die Lösung gekommen. Dass sie auch in Bayreuth mitwirkte in einem "Ring" als Rheintochter ist nun auch nicht das allerletzte Indiz für allgemeine Berühmtheit. Zumal heutzutage. In Bayreuth sind nach dem Krieg ein paar hundert Sängerinnen und Sänger in Erscheinung getreten. Wer kann die schon alle kennen?

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Dieser Kausalzusammenhang erschließt sich doch nun wirklich überhaupt nicht: Warum bist du nicht in der Lage, ein neues Rätsel zu stellen, nur weil ich die Beiträge dieser Dame nicht mehr lesen werde? ?(


    Nein, das Destruktive in dieser Rubrik liegt nicht an mir, sondern genau an solchen Befindlichkeitsmiteilungen wie deiner und der an meinen Rätseln dauernörgelnden Madame! Genau so gut (oder schlecht) hätte ich ihr vorschlagen können, ihre eigene Rätselrubrik für italienische Sopranistinnen vor hundert Jahren aufzumachen. Dass Leute, die kaum noch in die Oper gehen, sich mit solchen Rätseln schwer tun, kann ich zwar nachvollziehen, ist aber nicht mein Problem,sie sollten sie Schuld dafür bei dich selbst suchen!


    Ich lasse mir jedenfalls weder von dir noch von jemand anderem vorschreiben, wie ich die Möglichkeit dieser Ignorierfunkton anwendeund wie nicht. Und wenn du als Reaktion darauf kein neues Rätsel stellen möchtest, ist das zwar deine Entscheidung, dann trägst allerdings auch einzig und allein du, die Verantwortung, dass es hiernicht weiter geht - und niemand sonst!


    P.S.: Du hast das MacCarthy-Rätsel herausbekommen und es war herauszubekommen. Die Verschärfung der Schwere der Rätsel in dieser Rubrikkam von anderen, nicht von mir. Und ich habe mich auch oft genug geärgert, wenn ich es nicht herausbekommen habe, aber ich habe deshalb nicht permanent rumgemeckert. Niemand hier hat den Anspruch darauf, dass alle Rätsel für seinen Horizont hier mundgerecht serviert werden!

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Ich habe für so ein radikales Mittel überhaupt kein Verständnis. Es ist nach meiner Überzeugung einem Forum wie diesem abträglich. Bis vor kurzem wusste ich nicht einmal, dass es das gibt. Wer ist nur auf so eine Idee gekommen?


    Dass es eine Ignorierfunktion gibt, halte ich für durchaus sinnvoll. Manchmal gibt es in Foren Mitglieder, die wie ein rotes Tuch auf einen wirken und von deren Beiträgen man sich ständig zu gereizten Reaktionen verleiten lässt. Dann ist es meiner Meinung nach besser, die Beiträge gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen zu müssen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn die Zahl der Ignorierten allerdings in kürzester Zeit zweistellig wird und schon der kleinste Anlass dazu führt, von jemandem nichts mehr lesen zu wollen, finde ich es albern. Und für diesen Rätselthread sehe ich nun auch keine Zukunft mehr - schade.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.