Kopfhörer für Klassikfans

  • Hier ein Test:


    https://www.hifitest.de/test/d…-pre-box-s2-digital-15154


    Dort ist der Preis mit 370 Euro angegeben - 130 Euro sind deshalb ein echtes Schnäppchen!

    Das ist einmal mit und einmal ohne DAC!


    Sollte der DAC wichtig sein und eine hervorragende Anbindung an den PC/Laptop würde ich noch einmal einen Blick auf den Cambridge Audio DACmagic 200 M werfen ....


    https://www.mactechnews.de/new…er-Wohnzimmer-177357.html

  • Das ist einmal mit und einmal ohne DAC!


    Sollte der DAC wichtig sein und eine hervorragende Anbindung an den PC/Laptop würde ich noch einmal einen Blick auf den Cambridge Audio DACmagic 200 M werfen ....


    https://www.mactechnews.de/new…er-Wohnzimmer-177357.html

    Genau so werde ich meinen auch in Zukunft nutzen - habe das Vorgängermodell DAC Magic Plus gekauft noch rechtzeitig. Warum? Das zeigt ein Vergleich der Rückseite mit den Anschlüssen:


    dacmagicplus-gallery-2.jpg?itok=48vIdsC7



    DAC Magic Plus

    R.27350bacd2a5df9ff3b0d124e7c4c0fc?rik=AywIeMT3GIBDhw&pid=ImgRaw&r=0


    Wie man sieht, hat der DAC Magic Plus noch digitale Ausgänge - die sind beim Nachfolgemodell DAC Magic 200 M dem Rotstift zum Opfer gefallen. Dafür hat man jetzt Bluetooth - das gab es früher nur optional gegen Aufpreis. Was ist der Vorteil der digitalen Ausgänge? Wenn man wie ich z.B. schon einen älteren sehr hochwertigen DAC hat aber noch ohne USB, kann man so das Signal vom PC mit dem Cambridge DAC durchschleifen und ihm einen USB-Eingang quasi verschaffen. Der Preis des DAC Magic 200 M ist inzwischen auf 600 Euro geklettert - ich habe meinen DAC Magic Plus als Auslaufmodell noch für 400 Euro ergattert! Aber empfehenswert sind diese Cambridge USB-DACs auf jeden Fall! Für das Geld bekommt man kaum etwas Besseres! :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • Hallo Holger,


    wenn ich ganz ehrlich bin müsste ich schon diesen


    Linear-mit-dac


    nehmen, ich auch sehr viel streame.

    Klar könnte den Linear ohne D auch über den Yamaha 803 laufen lassen aber da gefällt mir der streaming Part gar nicht

    Gruß Michael


  • Lieber Michael,


    das wäre wohl eine hervorragende Wahl, für 1900 Euro! Du musst dann nur aufpassen und die richtige Gelegenheit abwarten, dass Du keine rote Karte bekommst! :D Interessant - ich nutze die Streaming-Möglichkeiten meines RN 803 D ja gar nicht. Woran liegt das? Am Wandler? Was sind Deine Eindrücke?


    Liebe Grüße

    Holger

  • Hallo Holger ,


    ich habe einen Ifi Streamer und lasse diesen über unseren Cambridge laufen. Man hört wirklich Unterschiede in Volumen, Details und Breite.



    Streamer


    Gruss Michael

  • ich habe einen Ifi Streamer und lasse diesen über unseren Cambridge laufen. Man hört wirklich Unterschiede in Volumen, Details und Breite.

    Lieber Michael,


    das kann ich bestätigen. Wenn ich meinen alten Marantz CD 80 als digitale Zuspielquelle für den Wandler des RN 803 D benutze, dann fehlt da auch im Vergleich selbst mit diesem Oldtimer-Wandler des Marantz etwas Substanz. Wenn ich dagegen den CD 80 digital mit dem Cambridge DAC verbinde, wie ich es derzeit tue, wertet er den Marantz klanglich auf. Der Cambridge DAC ist also der hörbar eindeutig bessere Wandler als der im Yamaha verbaute. Allerdings ist der auch nicht schlecht. Wenn ich z.B. den Fernsehton aus meinem Panasonic SAT-Receiver digital rausgebe, klingt das hörbar besser als analog, d.h. mit dem Wandler des SAT-Receivers. Allerdings ist der Cambridge Wandler dann noch einmal ein gutes Stück besser. Eine klare Hierarchie! :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • @ Melomane, Du hast es nur eleganter formuliert:

    Noch erstaunlicher finde ich allerdings, dass dein technischer Sachverstand ganz offensichtlich nicht dazu auszureichen scheint, den Link zu öffnen.

    Dass der Link bei mir nicht funktioniert ist auch für mich nicht weiter von Bedeutung, da ich sowieso nicht zu dem potentiellen Klientel dieses Herstellers gehöre.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Wenn Yamaha im RN 803 D den Kopfhörerausgang von den Lautsprecherausgängen abzweigt, dann allein aus Kostengründen. In den teureren Verstärkern ist nämlich auch bei Yamaha selbstverständlich ein richtiger Kopfhörerverstärker verbaut. Aber nach Deiner Hifi-Weisheit wissen die Yamaha-Techniker ja nicht, was sie tun, denn alles macht ja "keinen Unterschied". ^^

    Du hast Dich über Dein Gerät beschwert. Da ich das Gerät nicht habe und auch nicht den Kopfhörer, muss ich Deinen Aussagen vertrauen. Vielleicht passt aber der Kopfhörer nicht zu dem verwendeten Verstärker und Du solltest Mal einen anderen Hörer probieren. Die Mitarbeiter bei Yamaha wissen durchaus genau was sie tun: anstatt ein 50 cent Bauteil, verwenden sie ein 2 cent Bauteil, damit sie auch das in der Herstellung kaum teurere Gerät zu Liebhaber Preisen noch Mal verkaufen können.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • ich habe Mal in diesen Text von Dir rein gesehen und muss leider sagen, dass ich mit den Beschreibungen überhaupt nichts anfangen kann, da ich keine HiFi Geräte zum Musik hören benutze. Ehrlich gesagt, habe ich den Text auch nicht verstanden, möglicherweise weil ich mich mit so einem Thema bisher nicht beschäftigt habe. Meine Geräte, wie ich sie in einem anderen Faden vorgestellt habe, funktionieren zum Musik hören bei mir problemlos. Themen zu Technik (Elektrik) sind hierbei für mich kaum von Interesse, aber ich lese gerne Beiträge zur Funktion oder Spielweise von klassischen Musikinstrumenten.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Was soll so ein Unsinn besagen? Sowas ist Hersteller-Bashing der dümmsten Sorte.

    Bedeutet, dass ich keine Ahnung von den Geräten und Herstellern dieses Genres habe. Ich finde es nicht richtig, so alten Kram Ahnungslosen zu Wucherpreisen an zu drehen. Ob es genau das gezeigte Gerät war, erinnere ich mich nicht mit Sicherheit, aber die Bauteile wie auf dem Bild, sehen für mich zumindest 40 Jahre alt aus. Da kann man normalerweise davon ausgehen, dass viele durch Alterung nicht mehr funktionieren. Auch benötigen diese neu hergestellten Produkte sinnlos viel Energie (Kühlkörper setzen Strom in Abwärme um) und zerstören damit willentlich meine Umwelt. Weil ich zudem Kopfhörer nur Mal unterwegs benutze und auch die Anschlüsse dort bei mir nicht passten, war so ein Gerät für mich nicht weiter von Interesse. Da mein Wohnraum endlich ist und ich nicht in einer Müllhalde leben möchte, bleibt mir nur die Entsorgung solcher Geräte.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Sind wir uns einig, daß es sich beim pcm5102a um einen DAC und nicht um ein Audio Interface handelt?

    Wie man das Teil genau nennt, weis ich nicht, zumindest kommt dort dann die Musik raus. :)

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Bedeutet, dass ich keine Ahnung von den Geräten und Herstellern dieses Genres habe.


    Ich finde es nicht richtig, so alten Kram Ahnungslosen zu Wucherpreisen an zu drehen.

    Du bist ja das beste Beispiel, dass das nicht gelingt :)


    Es spricht absolut nichts dagegen, mit einer Minimalausstattung Musik zu hören. Umgekehrt ist es aber albern, ohne Ahnung, Andersdenkenden das Erzeugen von Müllhalden vorzuwerfen



    Da mein Wohnraum endlich ist und ich nicht in einer Müllhalde leben möchte, bleibt mir nur die Entsorgung solcher Geräte.


    Ich würde die These wagen, dass es im wesentlichen nicht die HiEnd-Fans sind, die diesen Planeten in etwas Vergleichbares verwandeln ... :P

  • Ich würde die These wagen, dass es im wesentlichen nicht die HiEnd-Fans sind, die diesen Planeten in etwas Vergleichbares verwandeln ... :P

    Wohlgesetzte Replik, lieber astewes.


    Ich würde noch die These ergänzen, dass das Zerstören von als überflüssig empfundenen Geräten tendenziell weniger nachhaltig ist als die Weitergabe in wertschätzendere Hände…

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Du hast Dich über Dein Gerät beschwert.

    Da hast Du einfach einen völlig falschen Eindruck. Ich bin mit dem Yamaha RN 803 D sehr zufrieden. Ich weiß nämlich sehr genau, was ich von ihm erwarten kann und was nicht.

    Da ich das Gerät nicht habe und auch nicht den Kopfhörer, muss ich Deinen Aussagen vertrauen. Vielleicht passt aber der Kopfhörer nicht zu dem verwendeten Verstärker und Du solltest Mal einen anderen Hörer probieren.

    Die Kopfhörer-Buchse des RN 803 D ist schlicht für einen Kopfhörer von der Klasse des Focal Clear nicht geeignet. Er ist ja auch nicht dafür gedacht, einen Kopfhörerverstärker der Spitzenklasse zu ersetzen. Wenn man als Hörer gehobene und hohe Ansprüche hat, was das klangliche Niveau angeht, kauft man sich eben den entsprechenden Kopfhörerverstärker.

    Die Mitarbeiter bei Yamaha wissen durchaus genau was sie tun: anstatt ein 50 cent Bauteil, verwenden sie ein 2 cent Bauteil, damit sie auch das in der Herstellung kaum teurere Gerät zu Liebhaber Preisen noch Mal verkaufen können.

    Das ist mit Verlaub gesagt einfach Unsinn. Yamaha, insbesondere dem RN 803 D, wird bei Tests immer wieder ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bescheinigt. Natürlich geht es in dieser Preisklasse bei dem, was dieses Gerät so alles bietet an Funktionen, nicht ohne Kompromisse. Und ein solcher Kompromiss ist der - hier absolut vertretbare - Verzicht auf einen Kopfhörerverstärker.

    ich habe Mal in diesen Text von Dir rein gesehen und muss leider sagen, dass ich mit den Beschreibungen überhaupt nichts anfangen kann, da ich keine HiFi Geräte zum Musik hören benutze. Ehrlich gesagt, habe ich den Text auch nicht verstanden, möglicherweise weil ich mich mit so einem Thema bisher nicht beschäftigt habe.

    So wird es sein! ^^

    Meine Geräte, wie ich sie in einem anderen Faden vorgestellt habe, funktionieren zum Musik hören bei mir problemlos.

    Dass sie "funktionieren", sagt allerdings rein gar nichts über das klangliche Niveau aus. Ein mäßig klingendes Gerät funktioniert, ein durchschnittlich klingendes funktioniert, und ein überdurchschnittlich oder überragend klingendes Gerät funktioniert.

    Themen zu Technik (Elektrik) sind hierbei für mich kaum von Interesse, aber ich lese gerne Beiträge zur Funktion oder Spielweise von klassischen Musikinstrumenten.

    Dann solltest Du aber auch konsequent auf abenteuerliche Behauptungen und Bewertungen zu technischen Dingen ganz verzichten, was Du nicht tust. ;)

    Bedeutet, dass ich keine Ahnung von den Geräten und Herstellern dieses Genres habe. Ich finde es nicht richtig, so alten Kram Ahnungslosen zu Wucherpreisen an zu drehen. Ob es genau das gezeigte Gerät war, erinnere ich mich nicht mit Sicherheit, aber die Bauteile wie auf dem Bild, sehen für mich zumindest 40 Jahre alt aus.

    Solche Behauptungen sind einfach nur komisch und ärgerlich. Bevor man so etwas schreibt, sollte man vielleicht einfach mal googeln:


    https://www.lehmannaudio.com/de/ueber-uns.html


    Die Markteinführung des Linear war 2004 - also vor 18 Jahren. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht immer wieder bauliche Veränderungen geben kann und gegeben hat. Außerdem bieten solche Hersteller ihren registrierten Kunden regelmäßig Updates und Wartungen der Geräte an. Und letztlich gibt es hochkarätige Konkurrenz von anderen Herstellern. Dass Lehmann es sich leisten kann, sein Gerät so lange anzubieten, zeigt, dass er es sich leisten kann, nämlich dass es auch nach 18 Jahren noch voll konkurenzfähig ist - wegen seiner überragenden technischen und klanglichen Qualität.



    Auch benötigen diese neu hergestellten Produkte sinnlos viel Energie (Kühlkörper setzen Strom in Abwärme um) und zerstören damit willentlich meine Umwelt.

    Die Statistik spricht eine andere Sprache. Selbst Standby-Schaltungen sind heute so Energie sparend, dass sie anders als früher nicht mehr ins Gewicht fallen, was die Energiebilanz angeht. Auch High-End Hersteller bemühen sich im übrigen um Strom sparende Schaltungen.

    Weil ich zudem Kopfhörer nur Mal unterwegs benutze und auch die Anschlüsse dort bei mir nicht passten, war so ein Gerät für mich nicht weiter von Interesse. Da mein Wohnraum endlich ist und ich nicht in einer Müllhalde leben möchte, bleibt mir nur die Entsorgung solcher Geräte.

    ^^


    Schöne Grüße

    Holger

  • Wie man das Teil genau nennt, weis ich nicht, zumindest kommt dort dann die Musik raus. :)

    Deine Zusammenstellung von Miniplatinen ergibt einen SD Cardplayer, wenn ich es richtig verstehe, oder liegen die Musikfiles woanders?

  • merkst Du selber oder??

    Einfach noch Mal lesen, dann wird es Dir klar: das sind zwei verschiedene Sätze. Der erste bezieht sich auf meine Unkenntnis bei Namen und Habitus der HiFi Gemeinde. Der zweite auf das Gebaren der Verkäufer zu den Verbrauchern.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Dann solltest Du aber auch konsequent auf abenteuerliche Behauptungen und Bewertungen zu technischen Dingen ganz verzichten, was Du nicht tust. ;)

    Richtig, aber damit man mir nichts andreht, hole ich mir Rat bei Ingenieuren ein, die Geräte für die Industrie entwickeln und die solche Schaltungen auch berechnen.


    Auch habe ich Toningenieure gekannt, und die haben sich zuerst Gedanken über die Musik mit den Noten vor sich gemacht und die Aufstellung der Mikrofone, aber nie über Technik. Meine Frage nach HiFi Geräten haben sie so beantwortet: "Das ist etwas für Spinner, die zu viel Geld haben." Daher habe ich mich damit nicht beschäftigt.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Deine Zusammenstellung von Miniplatinen ergibt einen SD Cardplayer, wenn ich es richtig verstehe, oder liegen die Musikfiles woanders?

    Wenn wir bei der Terminologie bleiben wollen, so würde ich ihn eher als SD Card PC bezeichnen, denn ich nutze ihn als meinen Computer. Er kann mir auch die Audio Sachen mit 32-bit bis 384 kHz abspielen, im Gegensatz zu diesen nur Playern.


    Nur die Musik, die ich gerade öfter hören möchte, kopiere ich mir darauf, da ich kein Sammler bin.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Richtig, aber damit man mir nichts andreht, hole ich mir Rat bei Ingenieuren ein, die Geräte für die Industrie entwickeln und die solche Schaltungen auch berechnen.

    Das erinnert mich jetzt an den Architekten-Sarkasmus: Jeder ordinäre Maurer versteht mehr von Architektur als der Architekt. Das ist einfach nur dubios und unseriös, wenn irgendein x-beliebiger Elektrotechniker, der vielleicht Wasseruhren baut, meint, er könnte die Hifi-Schaltungen, die Lehmann, Mania, Pass und Co. entwicklen, beurteilen, ohne sie gemessen zu haben und die Messgeräte dafür zu besitzen - die sind nämlich ziemlich speziell und sauteuer! Genauso sinnvoll ist es, bei einem Arzt für Allgemeinmedizin, der reichlich wenig von Herzchirurgie versteht, Rat zu suchen, wenn es um eine Herztransplantation geht.

    Auch habe ich Toningenieure gekannt, und die haben sich zuerst Gedanken über die Musik mit den Noten vor sich gemacht und die Aufstellung der Mikrofone, aber nie über Technik. Meine Frage nach HiFi Geräten haben sie so beantwortet: "Das ist etwas für Spinner, die zu viel Geld haben." Daher habe ich mich damit nicht beschäftigt.

    Es gibt auch unter Toningenieuren inkompetente und unseriöse Meinungen. Warum bist Du geneigt, solchen Leuten gleich alles zu glauben, statt Dir selber ein Urteil zu bilden - sprich: Deinen Ohren zu vertrauen?


    Schöne Grüße

    Holger

  • Nein nicht beliebige Ingenieure, sondern wie ich schrieb, solche, die vergleichbares für die Industrie entwickeln. Die müssen durchaus wissen, was andere produzieren.


    Natürlich habe ich eine eigene Meinung, die ich mir aber von einer weiteren Person gerne bestätigen lasse. Im Beruf muss ich das nach jedem Arbeitsschritt auch so handhaben, denn ein am Projekt unbeteiligter Kollege muss es überprüfen und die Korrektheit gegenzeichnen.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Warum bist Du geneigt, solchen Leuten gleich alles zu glauben, statt Dir selber ein Urteil zu bilden - sprich: Deinen Ohren zu vertrauen?


    Natürlich habe ich eine eigene Meinung, die ich mir aber von einer weiteren Person gerne bestätigen lasse. Im Beruf muss ich das nach jedem Arbeitsschritt auch so handhaben, denn ein am Projekt unbeteiligter Kollege muss es überprüfen und die Korrektheit gegenzeichnen.


    Ich versuche auf die Substanz zu verkürzen. Du hörst durchaus mit eigenen Ohren, bist aber mit einer Rasperry Lösung und einem Billig-Ohrwurm zufrieden. Höheres hörst Du nicht oder strebst Du nicht als sinnvoll an. Das ist doch völlig okay....


    Nur mache bitte nicht aus Deiner eigenen Überzeugung ein Glaubensbekenntnis eines allein seelig machenden Glaubens. Andere haben andere Ohren und Ansprüche. Was Ingenieure hören, interessiert mich nur bedingt ... Ich muss selbst hören. Das gilt auch für Produkte aus dem Hause Norbert Lehmanns ... :)

  • Wenn wir bei der Terminologie bleiben wollen, so würde ich ihn eher als SD Card PC bezeichnen, denn ich nutze ihn als meinen Computer. Er kann mir auch die Audio Sachen mit 32-bit bis 384 kHz abspielen, im Gegensatz zu diesen nur Playern.


    Nur die Musik, die ich gerade öfter hören möchte, kopiere ich mir darauf, da ich kein Sammler bin.

    Ohne in weitere technische Erklärungen einzusteigen, darf ich dir sagen, dass du mit einem - sicherlich recht günstigen - Einsteiger Mini PC Musik hörst.


    Audiofiles mit 32-bit bis 384 kHz helfen da auch nicht weiter, darauf kommt es bei Hifi nicht wirklich an.

  • astewes, ich nehme an, Du hast die genannten Produkte (meine in einem anderen Faden vorgestellten Geräte, sowie diesen Kopfhörer) selber gehört, um Dich zur Qualität zu äussern. Dann kannst Du sicherlich auch detailliert beschreiben, was Du gut findest oder bemängelst.


    Meine Aussagen sind lediglich meine persönliche Meinung und keine Religion, die ich niemandem auf dränge.

    Ich verwende die Geräte, die mir zur Verfügung stehen und kann damit für mich ausreichend meine klassische Musik, auch im Vergleich die Interpretationen hören. Da es lediglich ein Hobby ist, muss ich keine detaillierten Rezensionen der gehörten Werke z.B. für ein Magazin abliefern.


    Preise lassen wir sowieso aussen vor, weil sie heutzutage keinerlei Aussage mehr über die Tonqualität liefern.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • astewes, ich nehme an, Du hast die genannten Produkte (meine in einem anderen Faden vorgestellten Geräte, sowie diesen Kopfhörer) selber gehört, um Dich zur Qualität zu äussern. Dann kannst Du sicherlich auch detailliert beschreiben, was Du gut findest oder bemängelst.


    Lieber Doc Brown , ich tue mich schwer mit Disputanten, die von anderen Teilnehmern Dinge erwarten, die sie selbst nicht gewillt sind zu leisten ...

    Da ich keine Apple Geräte habe, kann ich leider auch nicht mehr dazu sagen, außer:

    - viele Musiker verwenden deren Produkte, daher sollten sie speziell für ihre Belange geeignet sein.

    nachdem vorher gesagt wurde

    Sofern die Musik vom Macbook kommt, würde ich meinen, dass dies näher am Original ist, denn alle angeschlossenen Geräte werden die Musik weiter verändern. Zudem, Apple baut sicherlich keine technisch schlechten Produkte.


    Weiterhin tue ich mich mit Thesen schwer, die man offensichtlich selbst nicht glaubt wie zum Beispiel



    Preise lassen wir sowieso aussen vor, weil sie heutzutage keinerlei Aussage mehr über die Tonqualität liefern.


    zu der Aussage

    - ich weis, dass diese preislich über den üblichen PCs liegen und folgere, dass die Qualität (HW und SW) besser sein sollte.



    Da kommt tatsächlich ein starker Trollverdacht auf....


    Offensichtlich glaubst Du so wenig wie ich, dass Preise keine Rolle spielen. Allerdings ist der Preis meistens ein Ergebnis nicht unerheblicher Tuningarbeit und reflektiert keineswegs die reinen Rohstoffpreise. Das wäre etwa so schlau, wie den Preis für ein Menü bei einem Drei-Sterne-Koch nach dem Wert der Zutaten zu berechnen ...


    Aber abgesehen davon habe ich mir Deinen Ohrstöpsel angeschaut. Er liegt in der 50 Euro Klasse. So ein Teil von JBL hatte ich mir mal aus Not auf einer Reise gekauft, weil ich meinen normalen dummerweise vergessen hatte. Eingesteckt am MacBook (Deiner Meinung nach ja ganz in Ordnung) klang es für mich grauslig ..... Nach einer Woche war ich wieder zuhause und konnte meine Ohren verwöhnen .... Der Deine mag natürlich besser klingen, aber meistens bleiben solche Teile irgendwo klanglich in ihrer Preiskategorie stecken.


    Sollte es Dir aber jetzt wider meines Erwartens gelungen sein, aus den von Dir aufgezählten Bauteilen einen Raspberry "zusammengelötet" zu haben, der qualitativ im HiFi oder gar im HiEnd Bereich ernsthaft mitmischt, sollte es ein Leichtes sein, den Markt aufzumischen und sehr reich zu werden. Alle diese "Dummköpfe" oder "Betrüger", die so einen riesigen sinnlosen Aufwand für hochwertigen Klang betreiben, werden keine Chance mehr haben.


    Viel Erfolg :/

  • Nein nicht beliebige Ingenieure, sondern wie ich schrieb, solche, die vergleichbares für die Industrie entwickeln. Die müssen durchaus wissen, was andere produzieren.

    Das Wort "vergleichbar" ist eben höchst verfänglich - und der Beginn der Kompetenzanmaßung. Um das mal an zwei Alltagsbeispielen zu erläutern: Der "normale" Zahnarzt und der Kieferchirurg haben eine "vergleichbare" Tätigkeit, nämlich Zähne, die kaputt sind, zu reparieren. Nur wenn der normale Zahnarzt meint, er könne überhaupt und/oder besser beurteilen als der Kieferchirurg, wann bei einem Patienten Titanimplantate oder solche aus Keramik sinnvoll einzusetzen sind, dann maßt er sich eine Kompetenz an, die er nicht hat. Oder: Zwei Mathematiklehrer an einem Gymnasium, die sich unterhalten, können sich durchaus über die Qualität des Mathematikunterrichts eines Kollegen auslassen und sie beurteilen. Das geht bei internationalen Spitzenmathematikern, die in Princeton oder Harvard lehren, anders als bei biederem Mathematik-Schulbuchwissen, dagegen nicht mehr. Die Mathematik auf wissenschaftlicher Ebene ist heute so hoch spezialisiert, dass der Eine noch nicht einmal verstehen kann, was der Andere tut, wenn es nicht zufällig auch sein Spezialgebiet ist. Ein High-End-Gerät zu bauen ist High-Tech hochspezialisierter Art nicht anders als höhere Mathematik von Harvard-Professoren. Wenn sich da Jemand, der auch nur auf einem anderen Gebiet im Hifi-Bereich arbeitet, anmaßt, das beurteilen zu können, dann ist das unseriös und von mehr als zweifelhafter Glaubwürdigkeit.

    Natürlich habe ich eine eigene Meinung, die ich mir aber von einer weiteren Person gerne bestätigen lasse. Im Beruf muss ich das nach jedem Arbeitsschritt auch so handhaben, denn ein am Projekt unbeteiligter Kollege muss es überprüfen und die Korrektheit gegenzeichnen.

    Welche Personen sollen denn im Falle Deiner Hörgewohnheiten und was Du nutzt an Technik etwas bestätigen oder müssen das? Holst Du Dir etwa eine Expertenmeinung ein, um zu entscheiden, ob Du Dir einen VW oder Opel kaufst? Das Problem ist, dass Du die "Erklärungen" der Experten ohnehin nicht verstehen kannst - einen gemeinsamen Verstehenshorizont in solchen Dingen gibt es überhaupt nur, wenn Fachleute untereinander fachsimpeln. Du selber als absoluter Laie kannst gar nicht beurteilen, ob das, was der selbsternannte Super-Fachmann Dir sagt, richtig oder falsch ist. Du kannst es also nur glauben! Und der Mensch glaubt letztlich nur, was er glauben will. Und genau da liegt der Hund bei Dir begraben... :D


    Schöne Grüße

    Holger

  • Für so einfache Sachen, wie ein Gerät zum Musik Abspielen, muss ich natürlich keinen Ingenieur bemühen. Unglaublich, mit welch missionarischem Eifer, vermutlich von Händlern hier, für diese technischen Konsumergeräte Werbung gemacht wird, obwohl wir uns in einem Musik Forum befinden. Mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zum Musik Abspielen bin ich zufrieden und mache mir hierzu keine Gedanken, würde mich jedoch an Diskussionen zu Musikinstrumenten gerne beteiligen, auch wenn es sich hierbei um alte Erfindungen handelt.

    "Bach ist Anfang und Ende aller Musik." Max Reger

  • Mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zum Musik Abspielen bin ich zufrieden und mache mir hierzu keine Gedanken, würde mich jedoch an Diskussionen zu Musikinstrumenten gerne beteiligen, auch wenn es sich hierbei um alte Erfindungen handelt.

    Wenn Du Dich nicht für Kopfhörer interessierst, sondern für Musikinstrumente, bist Du hier einfach nur im falschen Thread gelandet (Siehe Threadtitel!) Es gibt im Forum ein paar Threads zu Musikinstrumenten. Platziere doch Deine Postings da, das wäre sicher sinvoller! :)

    Klassikforum für Musiker - Alle Instrumentengattungen



    BTW Glaube aber nicht gleich, nur weil einer Dir dort begeistert von einem Instrument erzählt, dass er auch gleich eines verkaufen will :/

  • Hallo Holger,


    etwas irritiert habe ich gerade gesehen, dass der Linear II keinen Ringtrafo mehr inne hat.


    https://hifi-suite.de/produkt/…hz-kopfhoererverstaerker/


    Gruß michael