Orgel und Bachs Trauung

  • Ich war in Thüringen in Dornheim wo Bach sich 1706 hat Trauen lassen. Auch die Orgel die Bach gestimmt hatte ist noch vorhanden, sogar 60 % orginal. DieKirche heisst gleube ich Barthoöomeus Kirche und war evangelisch und wurde von den Dorfbewohnern neu aufgebaut. Sie ist zihmlich alt und wurde schon im 30 Jährigem Krieg teilweise ausgeraubt und beschäigt. Der Orginal Traualtar ist auch noch vorhanden und eine wahres Highleit.


    Der Führer hat lustige Geschichten uber Bach und die Zahl 14 erzählt. Die Zahl fand Bach ganz toll. Er hat sich sogar malen lassen mit 14 Knöpfen auf seimem Hemd .Die Zahl kommt auch in den Daten seiner Trauungen vor.


    Sehr interresant fand ich auch die Kantate welche Bach auf seinen Polterabend komponiert hatte. Wird nicht in Kirchen aufgeführt, weil Sie anzüvhtig ist.


    Man kann sich auch heute wieder dort trauen lassen, was auch viele Leute gerne machen.


    Da die Musik die dort wohl auch gut live gespielt wird, kann ich Bach Fans einen Besuch nur emphehlen.

  • BWV 65
    BWV 75
    BVW 82
    BWV 208
    BWV 5
    BWV 321


    :rolleyes:

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)


  • :hahahaha:


    Sie werden aus Saba alle kommen.
    Die Elenden sollen essen.
    Ich habe genug.
    Was mir behagt, ist nur die muntere Jagd.
    Wo soll ich fliehen hin?
    Gottlob, es geht nunmehr zum Ende.



    Mich würde aber auch interessieren, welche "anzüvhtige" (unzüchtige, anzügliche?) Kantate das sein soll.

  • Zitat

    Original von claudron


    Der Führer hat lustige Geschichten uber Bach und die Zahl 14 erzählt. Die Zahl fand Bach ganz toll. Er hat sich sogar malen lassen mit 14 Knöpfen auf seimem Hemd ....


    Sehr interresant fand ich auch die Kantate welche Bach auf seinen Polterabend komponiert hatte. Wird nicht in Kirchen aufgeführt, weil Sie anzüchtig ist....




    Hallo Claudron :D


    die Zahl 14 spielte in Bachs Leben tatsächlich eine sehr große Rolle und zwar deshalb, weil der Name "Bach" nach dem Zahlenalphabet die Zahl 14 ergibt: A=1, B=2, C=3 usw. also B-A-C-H = 2+1+3+8 = 14 !!!


    Bach hat v.a. in seinem Spätwerk desöfteren Zahlensymbolik einfließen lassen, zum Teil konnten diverse "Rechenexempel" entschlüsselt werden, aber sicherlich schlummert noch so manch Zahlenakrobatik in seinen Werken... ;)


    Apropos "Polterabend-Kantate": Das gehört sicherlich in das Reich der Fabeln :D , denn eine solche Kantate ist mir nicht bekannt. Es gibt natürlich eine Anzahl von Trauungskantaten, die Bach komponiert hat, die aber für andere Anlässe und auch später geschrieben worden sind.


    Gruß Bernhard


    P.S. Wie passend, ist ja auch noch "zufällig" mein 14. Beitrag hier im Forum :baeh01:

  • Bachs Trauung in Dornheim anno 1706 dürfte wohl ohne großes Federlesen über die Bühne gegangen sein. Er selber konnte ja, als anderweitig verpflichteter "Haupt-Akteur", die dortige Orgel wohl nicht spielen, ein Verwandter, wohl einer der vielen in der Gegend ansässigen Bache, mag die Orgel geschlagen haben und von den wenigen, eindeutig schon vor 1706 fertiggestellten Kantaten, wäre wohl nur diese für eine Aufführung parat
    gewesen:


    BWV 106, der sogenannte "Actus tragicus"



    :untertauch:

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Hallo claudron!


    Bin gerade auf Deinen Beitrag gestoßen und habe irgendwo gelesen, dass Bach das


    Quodlibet BWV 524 sehr wahrscheinlich auf seinem Polterabend aufgeführt hat.


    Hier kommt mehrmals das Wort 'Backtrog' vor. Gerne wird mit Backtrog auf die weibliche Vulva angespielt. Aber nicht erschrecken !!! Das war in bäuerlichen und volksmusikalischen Kreisen ein übliches Tanzlied.
    Vgl Auch Christoph Wolff S.1024


    Natürlich wurden auch die schon erwähnten Kantaten seines Onkels und eigene aufgeführt. Doch warum nicht mal eine anregende Hypothese?


    Gruß


    Wolfgang

    Magnificat anima mea

  • Hallo,


    @ Wofgangs Aussage kann nur bestätigt werden.


    Das Fragment "Hochzeitsquodlibet BWV 524" wird zm Anlass seiner Trauung mit Maria Barbara Bach in Dornheim am 17. Oktober 1707 zugeschrieben.


    Auf Seite 66 in dem Buch von Martin Geck (Bach Leben und Werk), ist ebenfalls eine Stellungnahme dazu enthalten.


    Ich zitiere daraus: "Dass es Bachsche Familienfeste gab, ist gut bezeugt; das Hochzeitsquotlibet BWV 524, vom jungen Bach geschrieben und wohl auch mitverfaßt, gilt als musikalischer Ausdruck der dort anzutreffenden Lebensfreude und Fantasierlust.


    Der Text kann hier nachgelesen werden!



    Grüsse
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.