Ode an die Elektronenröhre im HIFI Bereich

  • Und wenn man da durch ist, bleibt zum Schluß noch die Anpassung an die Raumakustik zu bewältigen.

    Das würde ich eher als leichte Übung sehen (ausser man ist verheiratet)

    Denn hier gibt es immer ungewissen Spielraum.

    Eine Stradivari klingt in (fast) jedem Raum wie ein Stradivari.

    Was mir an Aktivboxen nicht gefällt und was auch bei den heutigen Verstärkern ein Problem ist, das sind die fehlenden Klangregelmöglichkeiten.

    Zum einen kann man damit Hörschwächen korrigieren, ein wenig die Raumakustik austricksen UND auch den schlechten Geschmack eines Tontechnikers austricksen.

    Es ist genauso wie das Diktat einiger Köche, die da meinen Salz und Pfeffer von den Tischen zu verbannen, die allein sie wüssten wie man richtig würzt.....


    mfg aus Wien

    Alfred



    PS: Über Lautsprecher gern ein eigenener Thread....

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Hallo Alfred,


    schallharte oder überdämpfte Räume sind die bekannten akustischen Probleme, die man - wenn die angesprochene Oberhoheit im Raum besteht - selbst recht gut korrigieren kann.


    Anders ist es damit:


    Zitat

    Die Realität:

    Übliche Mehrwegesysteme mit passiven Frequenzweichen verändern den Zeitablauf des Originalklangs. Hochtöner kommen zuerst, dann spielen die Mitteltöner und zuletzt kommt der Bass. Der vom Lautsprecher ausgehende Direktschall wird vielfach an Boden, Decke und Seitenwänden, an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen reflektiert, hin- und hergeworfen, absorbiert und verstärkt. Am Hörplatz kommt ein Signal an, welches nicht mehr dem Signal entspricht, das am Lautsprecher erzeugt wurde.


    Was man dagegen machen kann:

    Zitat

    Die Lösung:

    Am Hörplatz wird der eintreffende Schall anhand eines Meßsignals aufgenommen und analysiert. Hierbei wird ein besonderer Wert auf die Qualität des Direktschalls innerhalb eines einstellbaren Zeitfensters gelegt. Anhand einer Zielkurve, die der Anwender gemäß seinen Hörgewohnheiten beeinflussen kann, wird ein Korrekturfilter ermittelt. Mit diesem Korrekturfilter wird später bei der Wiedergabe das Signal so korrigiert, dass sich am Hörplatz ein optimaler Klang einstellt.

    Bei tiefen Frequenzen entstehen aufgrund des Raums stehende Wellen, auch bezeichnet als Raummoden. Hierbei werden bestimmte Frequenzen verstärkt, andere wiederum abgeschwächt. Zu laute Pegel werden vermieden, indem das Musiksignal in diesem Frequenzbereich abgeschwächt wird. Zu schwache Pegel werden verstärkt.

    Es grüßt


    Karl

  • Ja - man kann einiges Machen - Aber PRINZIPIEL bleibt Konsevenklang immer synthetisch.

    Aber wir sollten jettz langsma wirklich ein Spezialthema "Lautsprecher "starten - wennes nicht beireits eines gibt...


    mfg aus Wien

    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Hallo Alfred,


    da darf ich aus Erfahrung widersprechen.


    Kann man die vielen Hürden der heimischen Stereofonie meistern, hört man - bei guter Mikrofonierung der Aufnahme - mehr als im Konzert und das - durch die gegebene Zeitrichtigkeit - ohne klangliche Verfälschung.


    Man hat das Ohr nicht im Publikum, sondern dort, wo der Solist bzw. Dirigent steht und kann z.B. die überragenden Fertigkeiten einer ASM mit der angesprochenen Stradivari mitverfolgen, die feinen und feinsten Vibrationen der Saiten kommen dabei durch.


    Dinge, die vor Jahren noch nicht denkbar und technisch möglich waren.


    Es grüßt


    Karl

  • Ach da könnten wir stundenlang diskutieren. so beeinflussen sich die beiden Stere-Öautsprcher gegenseitig durch Interferenzen ud ausserdem regen sie sich im Bassbereich gegenseitige zu schwingungen an.

    Letztlich ist es ganz klar, daa eine Papp- oder sonstige Fläche nicht die schwingungen eienr Saite hundertprozentig reproduzieren jann (es ist schon ein Wunder, daß es soo gut geht. Dann schau wir uns mal ein Rechteck am Oszilloskop an, wobei ich erst jüngst gelesen habe, daß das noch ein eher harmlose verunstaltung des Signals ist, venn man mehrer Signale überineinder legt - DANN gehts erst richtig los.

    NATURGETEU, da würde ich drunter verstehen, wenn eine Testperson mit verbundenen Augen einen SPRECHENDEN Menschen nicht vom einer über Lautsprecher wiedergegbenen Stimm zu unterscheiden ist - und das dann in weiterer Folge für jeders Schallereignis - aber die menschliche Stimme ist vermutlich am schwierigsten wiederzugeben....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Hallo Alfred,


    die technischen Probleme bei Lautsprechern und die der Raumakustik kennt ja eigentlich jeder, der über Kopfhörer und anschließend über die Lautsprecher hört.


    Was hier zwischenzeitlich möglich ist, kann letztendlich nur durch die persönliche Erfahrung bei privaten Workshops in Sachen HiFi erfahren werden.


    Klar ist natürlich, daß hier im Forum kein Mangel an der sicheren Beurteilung von natürlichem Klang vorhanden wäre.


    Es grüßt


    Karl

  • NATURGETEU, da würde ich drunter verstehen, wenn eine Testperson mit verbundenen Augen einen SPRECHENDEN Menschen nicht vom einer über Lautsprecher wiedergegbenen Stimm zu unterscheiden ist -

    Ich möchte dazu den besten Blindtest beitragen, den man "geschenk" bekommen kann. Es war glaube ich auf der Meddle von Pink Floyd. Da bellen Hunde im Hintergrund und meine Hündin hat zurückgebellt. Spricht für eine ziemlich gute, originalgetreue Übertragung des Signals. Passiert nicht mit jedem Setup ..... ;)

    His Master´s Voice

    Einmal editiert, zuletzt von Cello_perfekt ()

  • Wie ich sehe habe ich meinen Verstärker hier noch nicht abgebildet.

    FEZZ TITANIA Signature - PUSH-PULL (Gegentakt) Verstärker mit 2 mal 45 Watt Sinus


    a20747-636909306257797459-750x750-vcenterhcenter.jpeg.webp

    Leider ist mir vor einigen Tagen eid Röhre eingegangen.

    Ich befand mich gerade im Computerraum, da ertönte aus eine von mir nicht lokalisierbarem Ort in der Wohnung ein ohrenbetauvendes Gerausch, daß ebenfall kaum beschreibbar ist, ine Mischung aus Schleifen, Krachen , Knistern.

    Ich obersvierte sofort die ganze Wohnung kommte aber nichts feststellen. Ich schltet den Verstäker aus (der zumeist eingeschaltet sit - auch wenn ich momentan nichts höre und ging zu Bett. Am nächsten Tag spielte ich eine CD ab. Das ging ein halbe Stunde gut - danach ertönte das Geräusch wieder- Es hat offenbar nichts mit der gewählten Lautstärke zu tun, denn es war erschreckend laut. Danach spielte der Verstärker tadellos Weiter.

    Ich entnahm nun alle Endröhren, polierte die Kontakte. Nun spielte das Gerät in alter Frische weiter als wäre nichts geschehen.

    Am Abend durch querte ch das Zimmer (= Abhörraum 1 und Bilbliothek) welches momentan nicht belauchtet war. Da sa ich daß das Gitter der Röhre Nr 4 durch und durch glühte. Somit beendete ich alle Aktivitäten

    Die Wiederbeschaffung (ich muß des gesamte Quartett wechseln) gestaltet sich einigermaßen schwierig, Es handelt sich um die KT88 EH aus Russland, die derzeit nirgendwo lieferbar ist. Ein Gespräch mit der Firma, wo ich den Verstärker gekauft hatte verlief zwar freundlich - die versprochen Rückmeldun blieb dennoch aus. Ich habe das Set jetzt bei einem Wiener Händler bestellt, der es via USA beschaffen will.

    Es gibt natürlich andere Hersteller der KT88, aber die meisten sind Röhren aus China (unter insidern "Chinakracher" genannt, weil sie oft schon bein ersten Einschalten explodieren.)und ausserdem kingt deses Fabrikat anders. Die EH (Electric Harmonix) gilt zwar als nicht besonders langlebeig (was zu beweisen war) hat aber - bei aller musikalischen Süsse - auch Biss in den Höhen...

    Momentan höre ich wieder mit Transistorverstärkern - aber nur gebremst - sie klingen mir zu "brav"

    Ich bin eine derjenigen, die stets die Höhen voll aufdrehen, Beim NAD Verstärker merke ich dagegen gar keinen Unterschied zu "Liniear" - vermutlich

    beginnt die Anhebung erst ganz oben im Frequenzbereich - wo ich vermutlich gar nichts mehr hörer.

    Die FEZZ TITANIA SIGNATURE hingegen verfügt über keine Klangregler, was mich lange zögern liess sie zu kaufen.

    Indes hätte ich bei diesem Verstärker gar nicht das Bedürfnis irgend etwas zu regulieren.

    Ich habe den Verdacht zu ahnen, was Röhrenverstärke so beliebt bei Musikliebhabern macht;

    Amscheinend beforzugen sie geringfügig den Bereich zwischen 4000 und 7000 Herz - was teilweise als Präsenz oder beginnender Brillianzbereichwahrgenommen werden Kann. Es ist dies ein Bereich, der von vielen Lautsprecherherstellern etwas unterdrückt wird, weil daruch allfällige Verfärbungen gemindert werden.

    Derzeit höre ich halt für einge (unbestimmte) Zeit - es war von 5-8 Wochen die Rede.. mit Transistoren - allerdings relativ wenig, denn deren Klang erscheint mir zwar sauber - aber langweilig. Bei mir steht auch ein sehr guter Transistorverstärker, dessn Pots müssen aber alle 3 Jahre gereinigt werden (NICHT MIT KONSTKTSPRAY !!) und die Werkstätte, die das konnte und für mich zu einem moderaten Preis gemacht hat - hat inzwischen dicht gemacht. Aber letztlich hat der Panasonic SU 8600 auch schon ca 45 Jahre am Buckel......(war damals aber "State of the Art")


    mfg aus Wien


    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Völlig überraschend kam gestern ein Anruf, meine bestellten Elekro Harmonix KT88 RH Röhren seien ingelangt. Ich war sehr überrascht, denn ich hatte mit einigen Wochen gerechnet. Vertriebs- und Produktionsfirma dieser Firma ist die new Sensor Corporation in New York, die aber in Russland einige Werke aufgekauft hat, und einige Marken und dort fertigen lässt.

    Es war mit nicht möglich die Röhren über den Händler zu beziehen, wo ich den Verstärker gekauft habe - aber in Wien war das - wider Erwarten - kein Problem. Nachdem mein Stammhändler für Mikros, Kabel und Kopfhörer "The friedly House" völlig überraschend dicht gemacht hat, wurde mir von einem Bekannten https://www.klangfarbe.com/ empfohlen, die sich nicht mit HIF aber mit Studioequipment, DJ Ausrüstunge und Musikinstrumenten, Gitarrenverstärken und kleinen Studiomonitoren befassen und deshalb über die Richtigen Kontakte verfügen

    Die Röhren kamen heute - und ich bin wieder um knapp 200.-- Euro ärmer - kann aber wieder Musik in der gewohnten Qualität hören.

    Als ich die Röhren eingesetzt hatte war ich begeistert - und ich fragt mich ehrlich: Warum hören nicht ALLE Musikfreund mit Röhren.....

    (na gut-Röhren sind Verschleissteile - und dieses Quartett hat nur ca 18 Monate gehalten)

    Für Nichttechniker: Dieser Verstärker benötigt für die Endstufe 4 KT88. Damit die Qualität gewährleistet ist müssen die aufeinander abgestimmt sein, bzw aus einer Serie stammen - sagt man wenigsten....


    mfg aus Wien

    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • FEZZ TITANIA Signature - PUSH-PULL (Gegentakt) Verstärker mit 2 mal 45 Watt Sinus

    Ich habe mir dieses schöne Teil mal angesehen und auch den Preis. Wenn ich mich noch richtig erinnere, muss bei bei Röhrengeräten stark auf die Kombi mit den Lautsprechern achten, damit man klanglich ein Optimum herausholt. Die Nennleistung dieser Verstärker ist ja eher klein, wobei 45 Watt für eine Röhre schon exzeptionell ist.

    Welche Lautsprecher setzt Du denn dazu ein?

  • Ich lese die Elogen an die Röhre ja immer gerne, aber auch mit einem gewissen Schmunzeln, denn diese Technik ist meilenweit von meinen eigenen Idealen entfernt. :untertauch: Aber wichtig ist natürlich, dass der Klang dem Hörer gefällt.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Ich antworte zunächst auf die Frage von Astewes (Bertario komm später dran...;) )


    Ich verwende hier Canton 809 DC im Silber Metallic Finish - ohne Abdeckung

    Ich zieh sie ihrem "Enkel" Canton 890.2 (in meinem Besitz in schwarzem Klavierlack glossy) vor


    Zur Ausgangsleistung: Dazu muss man wissen , daß Röhren Watt mehr Kraft haben als Transistor Watt- Das hängt teilweise mit dem gutütigern Clipping Verhalten eine Röhre zusammen. ALLES ist bis heut noch nicht erforscht, vor allem weil man sich nicht dafür interessiert hat. Dazu mehr im Beitrag, wo ich Bertarido antworte.

    Interpreten SIND Sklaven !

  • denn diese Technik ist meilenweit von meinen eigenen Idealen entfernt.

    Bevor ich weiter aushole, frage ich Dich ob Du denn wirklich schon Röhrenverstärker bewusst gehört hast.


    Solltest Du mich (was ich verstehen könnte) als alten ewiggestrigen Mann (auf drund gewisser weltanschaulicher und musikästetischer Ansichten meinerseits) sehen, dann muss ich Dich enttäuschen.


    Ich habe in meiner Kindheit vorzugsweise mit Röhrengeräten gehört, teilweise auch Hybrid mein MONO Tonbandgerät Philips Maestro 33 war Hybrid

    in bei Donauland Neubaugasse mit der im Keller befindlichen Schallpattenabteilung - längerer Aufenthalt war für Lehrlinge nicht erlaubt (Künstliches Licht stliche Klimatisierung etc etc) aber ich fühlte mich dort so wohl, daß ich - wann immer es möglich war meinen Dienst verbrachte. Ich war balr (undas in meiner Lehrzeit) ein gefürchteter, unbestechlicher und erbarmungsloser "Gutachter" in Bezug auf den Unterschied von Pressfehlern oder Kundenverschulden.

    Dort waren damals noch Röhrenverstärker zur Beschallung der Kabinen, aber auch des Verkaufsraums in Betrieb. Die liefen 8 Stunden am Tag.

    Mir wäre nie aufgefallen, daß dies Geräte irgendwie besonders gut seien, es war eben mein Alltag.


    Nach und nach kamen Transistorverstärker in Mode (weil sie billiger waren) und sie klangen irgendwie "dünner und kälter"

    Irgendwann wurden die Germanium Transistoren von den Siliciom Typen verdrüngt, deren Grundrauschen niedriger war, aber sie klangen wieder eine Spur "metallischer" oder "kälter"

    Es gab allerdings auch Transistorverstärker die Wärmer klingen, so die Marke Luxman als Beispiel , ebenso wie mein alter SU 8600 - nicht aber dessen Nachfolger, denn er SU 8600 war den Leuten einfach zu teuer.

    Verstärker mussten, sollten sie zur Spitze zählen enorm niedrige Verzerrungen aufweisen. Das erreichte man durch einen hohen Grad an Gegenkopplung, was wiederum einerseits den Klang sauberer, andrerseits aber auch synthetischer macht.

    Dann gibt es die Blass A verstärker, die ebenfalls angeblich verzerrungsfrei arbeiten, wo aber der Ruhestrom extrem hoch ist, sodaß solche Verstärker in insiderkreisen oft als "Eierspeiskocher " bezeichnet wurden... Die Lebensdauer war natürlich dementsprechend gering....

    Ich hatte im Laufe meines Lebens etliche sehr unterschiedliche Verstärker - gehört - und auch besessen. Irgendwie war es mir nicht möglich diese Stücke in der Linearrposition zu ertragen. Meist klangen sie synthetisch oder stumpf, bei manchen Fabrikaten wirkte sich eine Klangregelung kaum aus (NAD), bei anderen konnte der Ton unangenehm werden, Bumsig oder schrill - oder beides. Irgendwann begann ich mir die Frage zu stellen, ab denn Röhren nich DOCH besser klängen. Ich suchte nach Röhrenverstärkenr mit Klangreglern -ein vorbedingung. Aber ich fand nichts Brauchbares.

    Irgendwann sagte ich mir: Ich wage es DENNOCH

    Der Verstäker kam - und ich testet eihn mit (angeblich) ungeeignetem Matereal für eine Röhre. Keine Klassik, nein "In the summertime" - und ich war hin und weg von der Mischung aus Musikalität und Agressivität. Es "fetzte" so richtig.

    Wenn man einen neuen Vertärker (oder Lautspecher) mit Matereial teste, wo man jahrelang eingehört ist, dann ist man oft enttäuscht (daher so viele zurückgegebene Lautsprecher, weil man sich erst einhören muss. Wenn jemand sagt, ein Lautsprecher etc klänge "neutral" - GLAUBEN SIE IHM NICHT !!! Es gibt Lautspecher (und vermutlich auch Verstärker - ich härte einen sundteuren Yamaha an eine ebenfalls sundteuren Box) die klingen einfach "langweilig" solche Geräte werden dann von "Audiophilen" oder auxch HIFI Händlern, die das Produkt vertreiben als "EHRLICH" bezeichnet

    :hahahaha::hahahaha::hahahaha:

    Ich musste mich an die Winterreisen von Hermann Prea und Dietrich Fischer Dieskau erst gewöhnen.

    ABER das meist - egal aus welcher Richtung - klang unheimlich körperhaft und realitätsnah. Die Dynamik ist höher, die Mitten sind unverfärbter aber dennoch lieblich.

    Bei den Höhen bin ich vorsichtig - denn jeder Röhrenty klingt anders. Meine - so die allgemeine Meinung - klängen hell und hätten teilweise klangliche Eigenschaften von Transitoren. Die Betonung liegt auf TEILWEISE. Ob dieser Eigenschaften habein (erfolgreich) bersucht wieder dieselbe Marke an Röhren zu bekommen, sie runden die Höhen NICHT ab (was Röhrenverstärkern oft nachgesagt wird.)

    Fast hätte ich es vergessen. Es war geplant ein Klangregelnetzwerk einzubauen. Aber das ist glücklicherweise nicht notwendig - ich hatte bei diesem Verstärke nie das Bedürfnis den Klang zu regeln. und er hatte auch immer genug Power bereit.

    Ich hörte - und besaß im Leben etliche Verstärker und Lautsprecher mit Super Daten - die dann doch "besch...eiden klangen"

    FEZZ Audio Röhrenverstärker sind moderne Geräte. Es gibt seit relativ kurzer Zeit einen neuen Verstärker wolche r DOPPELT mit der Triode B 300

    bestückt ist. Er kostet knapp 4000 Euro also knapp das Doppelte wie meiner und leistet nur 16 Watt (pro Kanal)

    Er ist gegen Verzerrungen - wie sie bei einer Push and Pull- Schaltung (Gegentaktstufe) auftreten gewissermaßen immun, weil es eben nur EINE durchgehende Welle gibt und keine zusammengesetzte.... Ob man das hört vermag ich nicht zu sagen


    Was spricht gegen Röhreh - wenn sie doch so gut klingen ?

    Die technischen Daten (die schlechter sind als jene vom Transistor) LÄCHERLICH

    Nein - Wohl aber die Preise ! Ser neue Satz gematchtert KT88EH hat knapp unter 200 Euro gekostet - und die heutigen Röhren geltne nicht als extrem langlebig....


    Bertarido

    Was sind denn so Deine Ideale ???


    mfg aus Wien

    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !