• Aber schon einschränkend, lieber Harald: nur für die Hardcore-Fans, die wirklich zu picken und nach den Bezügen zu den alten Heften zu suchen haben. Auf die Verbindungskette vom Räderfabrikanten Keuchustix zu einem Reiseführer muss man erst einmal gestossen werden (dazu gibt's im Heft aber eine Anmerkung).


    Einem Asterix-Frischling sollte das Heft besser nicht in die Hand fallen.


    Den Jubilaren sehr herzlich "Fortuna dies natalis!". Latürnich!


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Hallo Zatopek,


    auch wenn ich eigentlich Bücher über Männer, die Strumpfhosen tragen und darüber auch noch ihre Unterhosen, nicht so mag, hat mich Watchmen doch beeindruckt.



    Eine komplexe und total durchkomponierte Story, angesiedelt in einer unangenehm realen Parallelwelt, in der die USA den Vietnam-Krieg gewonnen haben und Nixon ein zweites mal Präsident ist.


    Wie es mir ein Freund zum lesen vorbeigebracht hat, hab ich mir gedacht, das hast du in ein, maximal zwei Tagen durch. Dann habe ich aber feststellen dürfen, dass es sich dabei um einen ausgewachsenen Kriminalroman handelt, der im Superhelden-Milieu angesiedelt ist, und von dem her wesentlich mehr Zeit zur Lektüre beanspruchte.


    M.E. hat dieses Werk die Grenze zur Literatur überschritten und zeigt auf, was man so alles mit kleinen bunten Bildchen machen kann.


    Ähnlich verhält es sich auch mit diesem Werk:



    angesiedelt in einem England, in dem nach einem Atomkrieg die Faschisten die Macht übernommen haben.


    Viele Grüße
    John Doe

  • Es gibt einen "neuen" Lucky-Luke-Band: Die Nr. 85 ist neulich erschienen:



    Der Band enthält drei Morris-Kurzgeschichten aus der Frühzeit des "Einsamen Cowboys", als er noch eine Zigarrette im Mundwinkel hängen hatte. Fast 60 Jahre haben sie auf dem Buckel, diese Geschichten, die auf deutsch erstmals in den Fix und Foxi-Taschenbüchern erschienen sind (zw. 1960 und 1970).


    Für mich waren es alte Bekannte, da sie 1991 in den "Lucky-Luke-Classics" veröffentlicht wurden, die ich bereits in meiner Sammlung habe.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Die Erfahrung habe ich auch gemacht, zumal es ja kein "reiner" Comic ist, sondern eine Mischung aus verschiedenen Stilen.


    Das einzige was mich persönlich gestört hat war, dass das Format fast zu klein ist, um alle Details erfassen zu können. Ich - in meinem fortgeschrittenen Alter - fand es schon fast etwas schwierig zu lesen.



    Zitat

    Original von John DoeM.E. hat dieses Werk die Grenze zur Literatur überschritten und zeigt auf, was man so alles mit kleinen bunten Bildchen machen kann.


    Stimmt genau ! Jetzt werde ich mir mal die filmische Umsetzung ansehen.


    Zitat

    Original von John DoeÄhnlich verhält es sich auch mit diesem Werk:



    angesiedelt in einem England, in dem nach einem Atomkrieg die Faschisten die Macht übernommen haben.


    Der steht schon auf meiner Liste künftiger Anschaffungen. Der Film war sehr gut !


    VG, Bernd

  • Hallo Zatopek,


    der Watchmen-Film weicht zum Ende deutlich von seiner Vorlage ab. Das zu bewerten möge dem Zuschauer überlassen bleiben.


    Bei "V wie Vendetta" übertrifft die Vorlage den Film um Längen, wenn man es denn düster mag.


    Außerdem könnte das Format auch bei "V wie Vendetta" größer sein, ansonsten gilt das gleiche wie bei Watchmen: Auch dieses Comic will gelesen sein!


    Viele Grüße
    John Doe
    :hello:

  • Ich empfehle jeden "V for Vendetta" im englischen Original zu lesen - wie eigentlich jede englische/amerikanische "Graphic Novel" - die deutschen Übersetzungen haben einfach nicht die selbe Qualität!


    Gilt natürlich auch für "Batman - Year One, The Return of the Dark Knight" und vor allem für Neil Gaiman's "Sandman"...


    Und ja, der Film "V for Vendetta" ist hervorragend gemacht - ganz toll die Sprache von Hugo Weaving - aber auch da ist das englische Original unerreicht!!! Leider wurde auch da das Ende gegenüber der Vorlage verändert... mehr Hollywood-like...

    Hear Me Roar!

  • Zitat

    Original von John Doe
    der Watchmen-Film weicht zum Ende deutlich von seiner Vorlage ab. Das zu bewerten möge dem Zuschauer überlassen bleiben.


    Das verstehe ich jetzt nicht. Ich habe gestern den Film gesehen. Bis auf Nena und "99 Luftballons" - wie das Stück reingekommen ist, ist mir ein Rätsel - hat er mir recht gut gefallen. Visuell überzeugend, obwohl die Einstellungen nicht so sehr an Comic erinnern. Der Film bleibt eigentlich doch recht nah an der Vorlage - vielleicht sogar ein wenig zu nah.


    VG, Bernd

  • Auch im Frühjahr 2010 gibt es wieder einen "neuen" Lucky Luke - Band 86 ist kürzlich erschienen!



    Bei den beiden Geschichten um Doc Doxey und seinen Wundertrank handelt es sich um "Klassiker" aus 1955, die bisher in Deutschland nur in dem teueren Lucky-Luke-Classics (Band 7 von 1993) erschienen sind. Jetzt gibt es sie als Band 86 der allgemeinen Reihe. Die Storys sind bekannt - der Scharlatan, der gutgläubigen Kunden das Geld aus der Tasche zieht für einen angeblich heilsames Elixier, den unser Held natürlich elegant aus dem Verkehr zieht!


    LG


    :hello:

    Harald


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    (Vinícius de Moraes)

  • Barks in Ehren *hutzieh*. Allerdings haben die meisten hiesigen Leser die Entenhausener auf deutsch kennen gelernt, und so schlecht ist das nicht. Erika Fuchs war eine Übersetzerin der Sonderklasse und hat den Inflektiv populär gemacht, der nach ihr auch als Erikativ bezeichnet wird *grins*.


    Ob man die Dinger nun Comics nennt oder Graphic Novels - what's in a name? That which we call a rose by any other name would smell as sweet. Einige Beispiele vermisse ich hier schmerzlich. Vor allem Will Eisner. Danach kommt lange nichts.


    Dann aber: Fun Home von Alison Bechdel. Posy Simmonds. Bone. Strangers In Paradise. Von Persepolis vor allem die Verfilmung. David B, auch wenn seine Gesichter steifer sind als die anderer Zeichner. Ist From Hell bereits erwähnt worden?


    Im übrigen schliesse ich mich den Fans von Asterix (in der Ära Goscinny), Tim und Struppi, Calvin und Hobbes und Co. natürlich an *wink*.


    [SIZE=7](Inflektiv oder Erikativ: alles, was zwischen * steht.)[/SIZE]

    writing about music is like dancing about architecture

  • Im EHAPA Verlag wurde eine neue (preiswerte) Serie von Comics begonnen, deren ersten Band ich hier vorstellen will:



    mit den folgenden Geschichten:
    Der Öko-Garten
    Die fabelhafte Hasenpfote
    Helden und Haie
    Der Tag der guten Tat
    Der sechste Sinn


    Die Geschichten sind von 1943, von Carl Barks erstellt und von Dr. Erika Fuchs übersetzte, klassische Donald Duck Comics.


    Der zweite Band soll noch in diesem Monat erscheinen.


    Für Sammler aller Generationen eine Gelegenheit zum Einstieg in die Welt von Donald Duck & Co aus Entenhausen!


    LG


    :hello:

    Harald


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    (Vinícius de Moraes)

  • Mein Hinweis auf den im Sommer erschienen Band 2 ist leider verlorengegangen, deshalb hier und heute nochmal:



    Der 2. Band der Entenhausen-Edition enthält 2 Geschichten aus dem Jahr 1943 und 2 Geschichten aus 1944 - erstaunlich aktuel und wie immer von Dr. Erika Fuchs übersetzt.


    Der 3. Band ist mittlerweile ebenfalls erschienen!


    LG


    ;)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • ...und bin regelrecht verblüfft: Ein Comic-Thread im Klassik-Forum? Originell. Zumindest für mich, da ich auch gerne mal zur Comic-Lektüre greife.


    Deshalb hier einige meiner meine Favoriten:




    CALVIN & HOBBES von Bill Watterson :hahahaha:


    (Die Abenteuer von Lausbub Calvin nund seinem Stofftiger sind wirklich lustig, toll gezeichnet und bestimmt auch durch genaues Beobachten des "normalen" Familienlebens in Amerika entstanden. Schade, daß Wartterson die Arbeit an seinen Comicstrips eingestellt hat.)




    Comics von Texter Alan Moore und diversen Zeichnern :thumbup:


    (Hier seien vor allem die epochalen WATCHMEN erwähnt und natürlich dürfen hier auch V WIE VENDETTA, FROM HELL und mein Favorit DIE LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMEN nicht fehlen. In diesem letzten Fall soll man sich von der miserablen Verfilmung des Stoffes auf keinen Fall von der Lektüre abschrecken lassen!)




    DIE RÜCKKEHR DES DUNKLEN RITTERS von Frank Miller


    (Diese Graphic Novel hat dem damals recht aus der Mode gekommenen Batman wieder auf die Beine geholfen. Ansonsten bin ich von Millers Werken normalerweise nicht sonderlich angetan, da er fast immer sehr brutale Stories entwirft, in denen permanent das Recht des Stärkeren propagiert wird. Nicht mein Ding.)




    SPAWN von Todd McFarlane


    (Ich habe diese Serie von Anfang an verfolgt und war begeistert wie McFarlane in seinem eigens dafür gegründeten Verlag dem Superheldengenre neue Impulse gegeben hat. Seine Mischung aus Faust, Batman und einer Lovestory kam zwar etwas langsam in die Gänge, hat sich aber dann zu einem wahren Kracher entwickelt, bis nach Folge 100 dann allerdings irgendwie die Luft raus war. Inzwischen scheint McFarlane seine eigene Geschichte so verwirrt angelegt zu haben, daß er da wohl selber kaum noch durchblickt und ich lese die Serie (aktuell 206 Folgen!) eigentlich überwiegend noch aus dem Grund meine Englischkenntnisse aufzufrischen.)




    In diesem Sinne


    Euer CARTMAN (Der seinen Namen natürlich nach der Figur aus der brachial-genielalen Trickfilmserie SOUTH PARK gewählt hat.)

  • Die letzten Veröffentlichungen der "Lucky-Luke"-Reihe waren alte Geschichten aus "Spirou", der neueste Band ist jedoch ganz neu:



    Lucky Luke, Bd. 88:
    Lucky Luke gegen Pinkerton

    Nicht mehr Morris, sondern Achdé hat dieses Lucky Luke Abenteuer gezeichnet. Mit neuen Szenaristen (Daniel Pennac und Tonino Benacquista) schießt sich unser berittener Held den Weg frei in sein neuestes Abenteuer gegen "Private Eye Allan Pinkerton"!
    Die Daltons sowie Rantanplan dürfen ebenfalls nicht fehlen!


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Jean Giraud (* 8. Mai 1938 in Nogent-sur-Marne nahe Paris; † 10. März 2012 in Paris; Pseudonyme: Gir, Mœbius, auch Moebius) war ein bedeutender französischer Comiczeichner, der den frankobelgischen Comic stark beeinflusst hat.


    Seine klassischen Abenteuercomics wie Leutnant Blueberry unterzeichnete er mit Gir. Daneben schuf er als Moebius Comics, die der fantastischen Literatur zuzuordnen und von assoziativer Bildsprache und experimentellen Erzähltechniken geprägt sind.



    Neben Leutnant Blueberry schrieb und/oder zeichnete Jean Giraud unter seinem realen Namen auch weitere Abenteuercomics wie Jim Cutlass (1979 f.), Le Cristal Majeur (1986) und andere. Mit der Signatur Mœbius entwickelt Jean Giraud seine Neigungen zur Science-Fiction und experimentellen Erzähltechniken.


    R. I. P.

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • CALVIN & HOBBES von Bill Watterson :hahahaha:


    (Die Abenteuer von Lausbub Calvin nund seinem Stofftiger sind wirklich lustig, toll gezeichnet und bestimmt auch durch genaues Beobachten des "normalen" Familienlebens in Amerika entstanden. Schade, daß Watterson die Arbeit an seinen Comicstrips eingestellt hat.)



    Calvin und Hobbes, Peanuts und Blondie sind drei Comics, die in meiner Hauszeitung, der WAZ, jeden Tag gedruckt werden, leider nur auf deutsch, aber das geht ja nicht anders. Besonders treffend finde ich bei Calvin seine Kämpfe mit Miss Wormwood, seiner Grundschullehrerin; da ist viel drin, was ich selber erlebt habe (daher gilt meine ganze Sympathie Miss Wormwood). Bei Blondie gab es einen Cartoon, der in drei Bildern die ganze Gegensätzlichkeit von Männern und Frauen zeigt. Bild 1: Blondie beim Friseur, sie blättert einen Katalog durch. Der Friseur (ein Pferdeschwanztyp wie Bülent Ceylan) sagt: daovn haben wir noch 50 Stück, die können wir alle ausprobieren. Bild 2: Dagwood beim Friseur. Der Friseur: dieselbe Frisur wie letztes Mal? Bild 3: Dagwood, ja klar, warum fragen Sie?

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)


  • Wer kennt sie nicht, die Fuchs-Zwillinge Fix und Foxi, Lupo und Tante Eusebia.....


    Ihr Schöpfer war ein Sachse,
    Rolf (eigentlich Paul Rudolf ) Kauka (* 9. April 1917 in Markranstädt bei Leipzig; † 13. September 2000 in Thomasville, Georgia), deutscher Comic-Produzent und -Verleger. Er galt vielen als „deutscher Walt Disney“. Kauka wurde als Sohn eines Schmieds geboren. Er wuchs in Sachsen auf und zeichnete bereits als Gymnasiast Cartoons für die Leipziger Neuesten Nachrichten und das Weißenfelser Tageblatt.
    Die Comic-Serie "Fix und Foxi", die über 750 Millionen Hefte verkaufte und zeitweise eine wöchentliche Auflage von über 400.000 Exemplaren erreichte, entwickelte sich zum größten Comic-Erfolg Deutschlands.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Einer der großen noch lebenden Comic-Zeichner hat heute 85. Geburtstag:


    Albert Uderzo (* 25. April 1927 in Fismes bei Reims, Frankreich; Taufname Alberto Alessandro Uderzo)
    ist der Zeichner und Mit-Autor der bekannten Comic-Serie Asterix.



    Uderzo wuchs als Sohn italienischer Einwanderer auf, schon im Kindergartenalter zeigte er ein ausgeprägtes zeichnerisches Talent. Inspiriert von den Figuren Walt Disneys, eignete er sich teils autodidaktisch das Handwerkszeug eines Comic-Zeichners an.
    1951 trafen sich Uderzo und René Goscinny, der ebenfalls Comics zeichnete, aber vor allem ein talentierter Geschichtenschreiber war. Goscinny schrieb nun Geschichten, die Uderzo illustrierte. Sie produzierten mehrere Serien zusammen. Ihr größter Erfolg waren die Geschichten von Asterix und Obelix.



    Auch nach dem Tod von René Goscinny 1977 machte Uderzo weiter. In diesem Herbst soll der nächste Asterix-Band erscheinen!


    :jubel::jubel::jubel:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Georges Prosper Remi (* 22. Mai 1907 in Etterbeek bei Brüssel; † 3. März 1983 in Woluwe-Saint-Lambert bei Brüssel), bekannter unter dem Namen Hergé, war ein belgischer Comic-Autor und -Zeichner. Sein Pseudonym ergibt sich aus seinen französisch ausgesprochenen und umgedrehten Initialen, „RG“. Hergés bekanntestes und umfangreichstes Werk sind die Abenteuer von Tim und Struppi (im Original Les aventures de Tintin), die er von 1929 bis zu seinem Tod schrieb und zeichnete.



    Mit seinem Werk beeinflusste er die Comic-Kultur in Europa wie kaum ein anderer.
    WDR 2 bringt heute in der Sendung "Stichtag heute" einen Bericht zu diesem Comic-Zeichner: http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag6648.html zum Nachhören und -lesen.



    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Asterix und Obelix bekommen einen neuen Zeichner. Die 35. Ausgabe des Gallier-Comics wird aus der Feder von Didier Conrad stammen. Conrad wurde in Südfrankreich geboren und arbeitete unter anderem als Zeichner für das amerikanische Filmstudio DreamWorks. Er beerbt den Zeichner Uderzo, der Asterix zunächst zusammen mit dem Erfinder der legendären Figuren, René Goscinny, herausgab. Seit Goscinnys Tod schrieb Uderzo auch die Texte zu den Geschichten.

    (Quelle: WDR)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Schon 35 Jahre ist es her, dass René Goscinny, der Vater von Asterix und Obelix, von uns gegangen ist.
    Seine Arbeit bleibt jedoch unvergessen!



    René Goscinny (* 14. August 1926 in Paris; † 5. November 1977 ebenda) war ein Autor und einer der bekanntesten Comicautoren des 20. Jahrhunderts.
    Er schuf mit dem Zeichner Albert Uderzo die Comics über den Indianer Umpah-Pah (ab 1951) und vor allem die Figur des unbeugsamen Galliers Asterix (ab 1959).
    Ab 1955 textete er außerdem die Comics über den von Morris gezeichneten Cowboy Lucky Luke und den Großwesir Isnogud (gezeichnet von Jean Tabary).


    Als Autor wurde er für seine von Sempé illustrierten Geschichten über den kleinen Nick (Le Petit Nicolas) berühmt.


    LG

    Harald


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    (Vinícius de Moraes)

  • Charles Monroe Schulz (* 26. November 1922 in Minneapolis, Minnesota; † 12. Februar 2000 in Santa Rosa, Kalifornien) war ein amerikanischer Comiczeichner und der Erfinder der Comicserie Die Peanuts. Schulz zeichnete im Laufe seines Lebens über 17.800 Comicstrips und schrieb die Drehbücher für die Fernseh- und Kinoauftritte der Peanuts. Für sein Lebenswerk wurde er unter anderem in die Cartoonist Hall of Fame aufgenommen.




    Heute wäre der Vater von Snoopy, Charlie Brown, Lucy, Schroeder und all den anderen 90 geworden.


    :hello:

    Harald


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    (Vinícius de Moraes)

  • Georges Prosper Remi (* 22. Mai 1907 in Etterbeek bei Brüssel; † 3. März 1983 in Woluwe-Saint-Lambert bei Brüssel), bekannter unter dem Namen Hergé, war ein belgischer Comic-Autor und -Zeichner.
    Sein Pseudonym ergibt sich aus seinen französisch ausgesprochenen und umgedrehten Initialen, „RG“. Hergés bekanntestes und umfangreichstes Werk sind die Abenteuer von Tim und Struppi (im Original Les aventures de Tintin), die er von 1929 bis zu seinem Tod schrieb und zeichnete.
    Mit seinem Werk beeinflusste er die Comic-Kultur in Europa wie kaum ein anderer.
    Welchem Comiczeichner war wohl die Ehre vergönnt, dass eine Biografie über ihn verfasst wird? Noch dazu eine in Form eines Comics?

    LG


    :hello:

    Harald


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    (Vinícius de Moraes)


  • Manfred Schmidt (* 15. April 1913 in Bad Harzburg; † 28. Juli 1999 in Ambach am Starnberger See) war ein Comiczeichner und humoristischer Reiseschriftsteller.
    Nick Knatterton, eine Detektivgeschichte im Zeichentrickformat, entstand ab 1950 für die Illustrierte Quick, eine Parodie auf die amerikanische Superman-Comicserie. Als Vorlage für den Detektiv diente laut eigener Aussage die Verkörperung des Sherlock Holmes durch Hans Albers.
    Daneben schrieb er erfolgreiche Reisebücher. An die erinnere ich mich immer noch gerne: "Mit Frau Meier in die Wüste" oder "Frau Meier reist weiter".



    Der Deutschlandfunk erinnert in seinem heutigen "Kalenderblatt" an den erfolgreichen Karikaturisten. Den Beitrag gibt es hier zum Nachlesen und -hören: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/2070639/


    LG


    :hello:

    Harald


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  • Maurice de Bevere (* 1. Dezember 1923 in Kortrijk, Belgien; † 16. Juli 2001 in Brüssel), bekannt unter seinem Künstlernamen Morris, war ein belgischer Comiczeichner.
    Mit Lucky Luke erschuf er eine europaweit bekannte Comicserie.



    Seine erste Lucky-Luke-Geschichte erschien 1946 im später sehr berühmten Spirou Almanach 1947. Das erste eigentliche Album erschien 1949. Während seines mehrjährigen Studienaufenthaltes in den USA lernte er in New York den Franzosen René Goscinny kennen, der nach der Rückkehr nach Europa ab 1955 bis zu seinem Tod 1977 mit ihm die Geschichten für Lucky Luke schrieb.



    Morris verstarb 2001 in seinem Haus in Brüssel. Heute hätte er seinen 90. Geburtstag feiern können. Der dazu passende 90. "Lucky-Luke"-Band ist kürzlich erschienen.


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Wenn man bei Google "Go Comics" eingibt, kriegt man eine riesige Auswahl der "strips", sortiert oder alphabetisch. Die Peanuts, Calvin and Hobbes, The Wizard of Id, Pickles, Blondie sind im Original doch lustiger!

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Donald Duck ist eine Comic- und Zeichentrickfilm-Figur aus dem Disney-Studio. Sie hat die Gestalt einer anthropomorphen Ente.
    Ihr vollständiger Name lautet Donald Fauntleroy Duck. Der Sohn von Dortel und Degenhard Duck ist ein zu Wutausbrüchen neigender Choleriker, der ständig von Geldsorgen und Missgeschicken geplagt wird.


    Er feiert heute seinen 80. Geburtstag.
    Das kam so: 1934 hat die Ente erste kleine Nebenrollen im Comic-Filmen von Walt-Disney.
    Von Walt Disney selbst wurde festgelegt, dass Donald an einem Freitag, den 13. „geboren“ wurde, um seinen Status als Pechvogel auszuschmücken.
    In dem Trickfilm Donald’s Happy Birthday wird der 13. März als Geburtstag genannt.


    Also: "Happy Birthday Donald" :jubel::jubel::jubel:


    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Diese Graphic Novel (Comicroman) ist eine echte Entdeckung. Der mir bis dato unbekannte Mark Siegel erzählt die beeindruckende Geschichte von Kapitän Twain, der einen Schaufelraddampfer auf dem Hudson befehligt und der eines Tages eine verwundete Meerjungfrau aus den Fluten zieht. Er versteckt sie in seiner Kajüte und kommt nach und nach hinter ihre Geschichte, was sich als äußerst gefährlich für ihn erweist. Mehr zu verraten wäre gemein gegenüber jedem, der diese spannende, erotische und märchenhafte Geschichte noch für sich entdecken will. (Den Band gibt es auch in deutscher Sprache beim Verlag Egmont.)