Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2016)

  • Nach Pettersson nun weiter ins "Wunderreich der Nacht": Robert Dean Smith singt Teile aus dem III. Aufzug von Wagners Tristan:


  • Dvořák: Symphonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt"
    NHK Symphony Orchestra
    Wilhelm Schüchter
    Aufnahme: NHK Hall, Tokio, 21. März 1959


    Eine Rarität. Live und in überraschend gutem Stereo! Will man heute etwas in Vergessenheit geratene deutsche Kapellmeister in gutem Klang erleben, muss man seinen Blick auf Japan richten.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Mal was ganz anderes:



    Luys i Luso –
    Armenia's liturgical songs


    Yerevan State Chamber Choir,
    Harutyun Topikyan


    Tigran Hamasyan, Piano/prepared Piano


    Label: ECM

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Meine erste Lohegrinerfahrung vor einem Jahr, heute wieder entdeckt in der Bücherei:


    Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen

    .

  • Das Lochamer Liederbuch - Diese Aufnahme entstand in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Rundfunk.
    Die Aufnahme zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Sprachverständlichkeit aus, ebenso wie eine geradezu hypnotische Gesamtwirkung. Die Zeit in der die Stücke geschrieben wurden wird geradezu magisch heraufbeschworen, auch die nonvokalen Stücke sind purer Genuss. Voraussetzung ist natürlich, daß man mittelalterliche Musik a priori mag.....


    mfg aus Wien
    Alfred

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert


  • Gerade höre ich mir Rares an:



    Vladimir Peskin (1906 - 1988)
    Trompetenkonzert Nr. 1 c-Moll (1948)


    Carl Höhne (1860 - 1927)
    Slawische Fantasie (1899)


    Giuliano Sommerhalder, Trompete
    Neue Philharmonie Westfalen
    Heiko Matthias Förster
    (AD: August 2008)


    Grüße
    Garaguly

  • Zufällig bei YT entdeckt:



    Bruckner: Symphonie Nr. 5
    Chicago Symphony Orchestra
    Günter Wand
    Aufnahme: Orchestra Hall, Chicago, 27.-28. Oktober 1989


    Spielzeiten: 20:56 - 16:07 - 13:59 - 23:52


    abruckner.com wusste die Details. ;)
    Wieso das nie auf offizieller CD erschien, ist mir schleierhaft. Die 1. von Brahms brachte man ja auch heraus.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Soeben verklang die "Eroica":



    Wenn man schon mit sehr gemessenen Tempi agiert (19:36, 17:51, 5:43 und 12:56) und zusätzlich mit Ritardandi arbeitet, dann sollte man ein "Konzept" haben.
    Das kann ich bei Thielemann aber nicht erkennen. Er ist kilometerweit von der Geschlossenheit Giulinis oder dem "Titanentum" Klemperers entfernt. Auch Barenboim, um mal einen Dirigenten der jüngeren Zeit zu nennen, der langsamere Tempi bevorzugt(e), schlägt an Gestaltungskraft Theielmann um Längen.

    Ehrlich, ich war so ziemlich das erste Mal froh, dass eine "Eroica" vorbei war. Auch tontechnisch überzeugt mich die Aufnahme gar nicht.


    Zur "Versöhnung" werde ich als nächstes eine Aufnahme hören aus einem Zyklus, den man bedenkenlos empfehlen kann, wenn man Beethoven, gespielt von den Wiener Philharmonikern, hören möchte:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler



  • Die Kopplung klingt sehr interessant, lieber Joseph. Ich werde bei Gelegenheit mir das Video zu Gemüte führen...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


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  • Ja, ist zum Glück immerhin in 720p HD. Ich hörte jetzt nur kurz in einige "Highlights" hinein, aber man versteht das Lob der Chicagoer Presse (gerade recherchiert). Wand bestand (wie üblich) auf zahlreichen Proben, was beim CSO nicht die Regel ist. Es lohnte sich indes. Er fand für die Qualität des Orchesters sehr blumige Worte. Jedenfalls scheint mir doch sowohl bei Wand als auch bei Asahina neulich eine tiefere Durchdringung des Werkes gegeben zu sein als beim seinerzeitigen Musikdirektor Sir Georg Solti, dessen Studioeinspielung irgendetwas zum besonderen Hörerlebnis fehlt. Überhaupt lag Solti die 5. von Bruckner offenkundig nicht besonders am Herzen. Mir ist da nur eine einzige Live-Aufnahme bekannt, übrigens ebenfalls mit dem CSO anlässlich des USA-Besuches des damaligen Papstes Johannes Paul II. im Jahre 1979.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Meine erste Lohegrinerfahrung vor einem Jahr, heute wieder entdeckt in der Bücherei:



    Servus Traubi ! Dieser Lohengrin war auch mein erster und ich liebe diese Aufnahme bis heute.

  • Ich frage mich gerade, wieso der "Lohengrin" von Kubelík in diesem Forum sehr selten erwähnt oder als Empfehlung genannt wird. Gibt es da irgendeine besondere Schwäche? Die Besetzung liest sich auf dem Papier sehr gut, wobei ich mir James King im Jahre 1970 als jugendlichen Gralsritter irgendwie nicht ganz vorstellen kann.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Das weiß ich ebenfalls nicht, könnte mir als Schwachpunkt nur die Ortrud-Interpretation von Gwyneth Jones vorstellen. Aber ansonsten ganz hervorragend die Aufnahme.


    Ich bleibe aber derweil bei Olga Scheps und lausche ihrer CD "Vocalise"


  • Musikalischer Nachtisch:



    Rachmaninov, Sergej (1873-1943)
    Cellosonate G minor op 19


    Beatrice Berrut, Piano
    Camille Thomas, Cello


    Eine fulminante Einspielung … :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Ich frage mich gerade, wieso der "Lohengrin" von Kubelík in diesem Forum sehr selten erwähnt oder als Empfehlung genannt wird. Gibt es da irgendeine besondere Schwäche? Die Besetzung liest sich auf dem Papier sehr gut, wobei ich mir James King im Jahre 1970 als jugendlichen Gralsritter irgendwie nicht ganz vorstellen kann.


    Du fragst Dich zu recht, lieber Joseph... ;)


    Gundula Janowitz und Karl Ridderbusch sind in ihren Rollen für mich "Idealbesetzungen", Thomas Stewart bewältigt aus dem Gedächtnis die schwierige Partie des Telramund ohne stimmliche und darstellerische Probleme. Gerd Nienstedt als Heerrufer ist eine "Luxusbesetzung".
    James King in der Titelpartie hat nicht den "Schmelz" eines Sandor Konya oder die Gestaltungsmöglichkeiten eines Peter Seiffert, aber ernsthafte Einwände kann man nicht gegen ihn anbringen.


    Bleibt Gwyneth Jones als Ortrud. Sie mag man oder eben nicht ;) . Ihr Timbre flackert mir zu sehr, und in der Textverständlichkeit darf man noch nicht einmal ansatzweise an Christa Ludwig denken, aber man "kann mit ihr leben".


    Rafael Kubelik ist zwar meines Wissens nur mit drei Wagner-Opern auf Platten bzw. CDs vertreten, aber er erweist sich auch hier als profunder Kenner der Materie. Zudem bestechen die Chöre und das Orchester mit einer unglaublichen Brillianz.


    Man macht nichts verkehrt, wenn man diese Aufnahme besitzt. Im Gegenteil. :thumbup:

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Filmmusik:



    Dmitri Schostakowitsch
    "Goldene Berge" Suite op. 30a
    "Trilogie zu Maxim" Fragmente op. 41,45,50


    Swetlana Katchur, Sopran
    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Dirigent: Michail Jurowski


    Da ist viel revolutionäres Pathos, wirkungsvoll in Szene gesetzt. Dabei auch E-Gitarre, Orgel, Saxophon, im zweiten Stück Drehorgel, Sopranstimme und ein stimmgewaltiger Chor. Was den musikalischen Wert betrifft, kann man geteilter Meinung sein, es ist viel laute Musik, recht plakativ, aber irgendwie musste der Komponist damals (1934-38) ja auch Geld verdienen.


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Gerade hörte ich diese beiden Werke:



    Antonin Dvorak


    Symphonie Nr. 7 d-Moll, op. 70
    Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88


    Tschechische Philharmonie
    Vaclav Neumann
    (AD: 21. - 22. Dezember 1981 Nr. 7 / 20. April 1982 Nr. 8)


    Grüße
    Garaguly

  • Setze meine Dvorak-Session fort mit dieser Aufnahme:



    Antonin Dvorak


    Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60


    Tschechische Philharmonie
    Karel Ancerl
    (AD: 23. - 24. Januar 1966, Rudolfinum, Prag)


    Grüße
    Garaguly

  • Ich kann's noch nicht gut sein lassen für heute. Die muss jetzt noch:



    Antonin Dvorak


    Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88


    Los Angeles Philharmonic Orchestra
    Andre Previn
    (AD: 3. April 1989, Royce Hall, UCLA, Los Angeles)


    Grüße
    Garaguly

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  • Hallo!


    Das habe ich lange nicht mehr gehört. Tai Murray mit der Violinsonate von Aaron Copland.



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Beethoven auch bei mir:



    - Die Sinfonien 4 und 5 sind gerade verklungen. Da sich Thielemanns Tempowillkür bei beiden Sinfonien in Grenzen hielt empfand ich die Interpretationen als weitgehend gelungen.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Hallo!


    Meine Sonntagmorgenmusik stammt von einer meiner ersten Klassik-CDs:



    Gruß
    WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Bei mir geht es weiter mit Wagner. Ein Querschnitt aus dem Bayreuther Parsifal mit Levine am Pult. Bei Wagner habe ich mit Aufnahme-Querschnitten meist ein Problem, weil Wagner-Opern ja aus einem Guss bestehen. Aber 4 Stunden Parsifal komplett wären mir heute doch zu viel.
    Daher mal diese Highlights aus Parsifal.


  • Hallo!


    Bei mir bestimmen weiterhin die leisen Töne die Stimmung - passt zum Vorhergehenden:



    Gruß
    WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Hallo!


    Weiterhin echter leichtere Musik:



    Es spielt Heinz Holliger


    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

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