Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2015)

  • Ich weiß, es ist die dritte M7-Interpretation dieses Tages, aber da jeweils längere Pausen zwischen den M7-Sitzungen lagen, in denen ich "nur" (nicht qualitativ zu verstehen, bitteschön!) ein wenig Kammermusik hörte, bin ich orchestral noch keineswegs übersättigt.


    Nun also:



    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 7 e-Moll


    Chicago Symphony Orchestra
    James Levine
    (AD: 1980)


    Grüße
    Garaguly

  • Nun noch, zum musikalischen Abschluss des Wochenendes, von dieser neuen Klavier-Platte:



    Robert Schumann
    Symphonische Etüden, op. 13 (mit 5 Variationen aus dem Nachlass)


    Valentina Lisitsa, Klavier
    (AD: 18. - 21. Juni 2014, Neumarkt/Reitstadel)


    Grüße
    Garaguly

  • Zum Tagesbeginn aus der Kammer:



    Niels Wilhelm Gade
    Streichquartett F-Dur "Willkommen und Abschied" (1840)


    Leipziger Streichquartett
    (AD: 11. - 12. Oktober 2013)


    Grüße
    Garaguly

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  • Nun geht's orchestral (und solistisch) weiter:



    Antonin Dvorak
    Cellokonzert h-Moll op. 104
    Der Wassermann, op. 107
    In der Natur, op. 91


    Zuill Bailey, Cello
    Indianapolis Symphony Orchestra
    Jun Märkl
    (AD: 3. - 5. Februar 2011, LIVE)


    Grüße
    Garaguly

  • Vorhin gehört: Verdis "Aida" aus der New Yorker MET. Sehr interessante Besetzung!


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano


  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467


    Ronald Brautigam, Fortepiano
    Die Kölner Akademie
    Michael A. Willens
    (AD: Juli 2013)


    Grüße
    Garaguly

  • Auch bei mir träufelt jetzt lieblicher Mozart aus den Boxen.



    Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail
    Christine Schäfer, Ian Bostridge, Patricia Petibon
    Les Arts Florissants
    Ltg. William Christie


    Ein lustiges und kurzweiliges musikalisches Vergnügen. Sehr schön! ^^


    Mit den besten Grüßen!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Bei mi geht's mit Operette weiter: "Der Rastelbinder" von Franz Lehár. Großartige Künstler!


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

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  • guten Nachmittag allerseits. Neue Woche, neues Quartett :



    Franz Schubert
    Streichquartett Nr 3 D36


    Auryn Quartett

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • es folgt :



    Eduard Tubin
    Symphonie Nr 2


    Swedish Radio Symphony Orchestra
    Neeme Järvi

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Bei mir jetzt tschechischer Operngenuß:



    Friedrich Smetana: Die verkaufte Braut
    Drahomira Tikalova,
    Ivo Zidek,
    Eduard Haken
    Chor und Orchester des Prager Nationaltheaters
    Ltg. Zdenek Chalabala


    Eine frühe Stereo-Aufnahme von 1959. Klanglich jedoch recht passabel. Stellenweise leicht übersteuert, was aber durch die großartige Interpretation allemal wieder aufgewogen wird.


    Viele Grüße!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Start in den Feierabend mit



    Boëllmann, Léon (1862-1897)
    Piano Quartet f-Moll op 10


    Es spielt das Trio Parnassus


    ergänzt durch Gérard Caussé, Viola

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • und nun :



    Wilhelm Furtwängler
    Symphonie Nr 3


    Staatskapelle Weimar
    George Alexander Albrecht

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

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  • Bereits heute früh angelte ich zwei weitere M7-Lesarten aus dem Briefkasten. Einer der beiden widme ich mich jetzt:



    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 7 e-Moll


    Gürzenich-Orchester Köln
    Markus Stenz
    (AD: 23. - 27. Juli 2012)


    Grüße
    Garaguly

  • Die zweite M7 aus heutiger Postsendung ist diese - ich halt's einfach nicht bis morgen aus. Ich muss sie heute noch hören:



    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 7 e-Moll


    London Symphony Orchestra
    Valery Gergiev
    (AD: März 2008, LIVE)


    Grüße
    Garaguly

  • Und ich höre noch eben eine der längsten »Unvollendete«:


    Schubert, Franz (1797-1828)
    Symphony No 7 (8) h-Moll D 797


    SWR Sinfonie Orchester Baden-Baden+Freiburg,
    Michael Gielen


    Track I: 17:36 Min
    Track II: 13:07 Min


    Aufnahme vom 04.12.2010 im Festspielhaus Baden-Baden
    (SWR-Musikstück der Woche)

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Und täglich grüßt das Murmeltier ... heute sind wieder zwei M7-Interpretationen im Briefkasten deponiert worden. Dies ist eine von beiden ... und nun werde ich sie rotieren lassen.



    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 7 e-Moll


    City of Birmingham Symphony Orchestra
    Simon Rattle
    (AD: 21. - 22. Juni 1991)


    Grüße
    Garaguly

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  • Hmmm, das war sie nun also, die Siebte in der Lesart des jungen Rattle (immerhin von '91, da erlaube ich mir mal ihn noch als 'jung' zu bezeichnen). Ketzerisch könnte man fragen: War da was?? Am ehesten noch schien "vor mir" :D die bollernde, derbe Lustigkeit des Finales richtig Wirkung zu entfalten. Aber gerade das Mysteriöse der drei Binnensätze wird vom Dirigenten nicht voll erfasst. Diese Musik changiert zwischen Düsterkeit, Melancholie und entspannt-abgekärtem Blick auf die Welt - das hat er da noch nicht drauf gehabt. Der erste Satz gar mit seiner noch ganz und gar düsteren Atmosphäre bleibt zu oberflächlich.


    Nun zum zweiten M7-Trip des Tages, denn diese Mahler-GA erreichte mich auch noch heute:



    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 7 e-Moll


    Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester
    Gary Bertini
    (AD: 9. - 15. Februar 1990, Philharmonie Köln)


    Grüße
    Garaguly

  • Dass ich nochmal zum Menuhin-Fan werde, hätte ich auch nicht gedacht ... Zumindest hinsichtlich seines dirigentischen Könnens. Ich besitze ja die Schubert-Symphonien von ihm mit der Sinfonia Varsovia (Aufnahmen aus den 90er Jahren, die mir gut gefallen - seine Beethoven-Symphonien-Integrale habe ich auch, aber ... ähem ... hüstel ... noch ... ähhh ... nie gehört, dazu kann ich also gar nichts sagen). Weil mir nun aber sein Schubert neulich Abend wieder einmal so gut gefiel, begann ich zu recherchieren und siehe da: der Mann hat's zweimal getan! Es gibt eine ältere Schubert-Totale aus den späten 1960er Jahren, die zur Zeit wohl nur gebraucht und verteilt auf zwei ca. 15 Jahre alten Doppel-Alben der früheren EMI-Mid-Price-Reihe "Double Forte" erhältlich ist.
    Die erste der beiden Doppel-Scheiben traf heute ein.


    Ich hörte schon die Vierte, jetzt läuft die Sechste.



    Franz Schubert
    Symphonie Nr. 4 c-Moll D. 417 "Tragische Symphonie"
    Symphonie Nr. 6 C-Dur D. 589


    Menuhin Festival Orchestra
    Yehudi Menuhin
    (AD: 1966 - 1968)


    In der späteren Aufnahme achtete Menuhin mehr auf klangliche Schönheit, hier geht's noch ein bisschen aufgerauhter zu - was den Werken aber gut bekommt. In beiden Einspielungen aber zeigt sich, dass Menuhin ein großer Musiker war, der etwas vom Gefühl und vom Sinn der Musik verstand und sie ganz natürlich spielen ließ - und das ist fast das Bemerkenswerteste daran - die Natürlichkeit des Musikmachens überzeugt auch bei dieser älteren Schubert-Variante.


    Grüße
    Garaguly

  • NACHTRAG: Zu Bertinis Mahler wollte ich noch sagen, dass der irgendwie unterschätzt wird. Man hört immer so etwas geringschätzige Kommentare über Gary Bertini. Ich kannte seine (Mahler-)Aufnahmen nicht. Nun, eine kenne ich jetzt. Und die war überzeugend - gerade heraus, klar, bestimmt, nicht schwelgerisch oder völlig traumverloren, aber mir hat's zugesagt. Könnte man empfehlen - zumindest diese Siebte!


    Grüße
    Garaguly

  • Musik aus dem Nachbarland:


    Vieuxtemps, Henri (1820-1881)
    Violinkonzert No 1 E-dur op 10

    Royal Flemish Philharmonic,
    Martyn Brabbins


    Chloe Hanslip, Violine

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • guten Abend allerseits. Und wieder einen Nachmittag verpennt ...



    Franz Schubert
    Streichquartett Nr 3 D36


    Kodály Quartet

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

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  • Ich lausche einer weiteren Neuerwerbung:



    Derzeit wird "die Toteninsel" gespielt und das klanglich und "spielkulturell" auf aller höchstem Niveau.


    Ich bin auf die 1. Sinfonie, die ich derzeit sehr gerne höre, gespannt.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • und nun noch :



    Eduard Tubin
    Symphonie Nr 6


    Swedish Radio Symphony Orchestra
    Neeme Järvi

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

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  • Karl Jenkins (*1944)


    The Armed Man - A Mass for Peace


    Im Jahr 2000 uraufgeführt hat das Werk bis zum Jahr 2008 weltweit 587 Aufführungen erlebt. (Bei zwei Konzerten war ich auch beteiligt.) Jenkins hatte die Messe nach dem Kosovo-Krieg komponiert. Das ganze Werk, insbesondere der zweite Satz, der Gebetsruf des Muezin, hat nach den Ereignissen in Paris eine besondere Bedeutung erhalten.


    The armed man; The call to prayers; Kyrie; Save me from bloody men; Sanctus; Hymn before action; Charge; Angry flames; Touches; Agnus Dei; Now the guns have stopped; Benedictus; Better is peace
    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928





  • Lieber Garaguly


    Es freut mich, dass dir die Menuhin Interpretationen der Schubert-Sinfonien zusagen. Ich schätze seine Aufnahmen mit der Sinfonia Vasovia, insbesondere der flotte Beginn der Grossen C-Dur Sinfonie. Mir war nicht bekannt, dass Menuhin den Zyklus zwei Mal aufgenommen hat. Ich werde mir die EMI-Einspielungen beschaffen.


    lg moderato
    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Franz Schubert (1797-1828) "Die schöne Müllerin"


    Ausser einem Lied ertönen alle Lieder in der Original-Tonart für hohe Singstimme mit Begleitung einer Gitarre sowie einer Quintbassgitarre.


    Georg Poplutz (Tenor), Antje Asendorf (Gitarre), Stefan Hladek (Quintbassgitarre)

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




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