"Sympathie mit dem Tode" - Pfitzners Palestrina

  • [quote]Original von Alviano
    Die Wunderlich-Aufnahme fehlt mir leider - vermutlich ist auch die übrige Besetzung hörenswert. Allein die drei Engeslstimmen dürften Luxus sein (Coertse, Popp, Janowitz).
    quote]


    Nachdem ich mir mal wieder die Gesamtaufnahme angehört habe, sind mir noch andere hochkarätige Besetzungen augefallen:
    Gottlob Frick als Papst Pius iV.
    Walter Berry als Giovanni Morone
    Gerhard Stolze als Bernardo Novagerio sowie
    Sena Jurinac als Palestrinas Sohn und
    Christa Ludwig als sein Schüler
    möchte ich neben dem überragenden Palestrina stellvertretend erwähnen. :angel: :angel: :angel:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Zitat

    Original von vitelozzo-tamare
    ..............
    Interessant wäre aber auch die Komplettversion der Salzburger Aufführung unter Rudolf Kempe (war bestimmt ein guter Pfitzner-Dirigent) und Max Lorenz als Palestrina.
    Gruß aus Lübeck
    Dieter


    Diese Aufnahme gab es bisher nur auf dem grauen Markt.
    Anfang September erscheint diese Salzburger Einspielung bei Walhall:



    Aufnahme: 1.8.1955, live, Salzburg
    Dirigent: Rudolf Kempe
    Wiener Philharmoniker
    Chor der Wiener Staatsoper
    Inszenierung: Günther Rennert


    Abdisu: Peter Klein
    Anton Brus von Müglitz: Walter Berry
    Avosmediano: Theo Baylé
    Bischof Ercole Severolus: Otto Wiener
    Bischof Theophilus: August Jaresch
    Bischof von Budoja: Rudolf Christ
    Bischof von Feltre: Franz Bierbach
    Bischof von Fiesole: Georges Müller
    Carlo Borromeo: Paul Schöffler
    Erscheinung der Lukrezia: Hilde Rössl-Majdan
    Grossetto: Waldemar Kmentt
    Ighino: Elisabeth Söderström
    Kardinal Christoph Madruscht: Otto von Rohr
    Kardinal von Lothringen: Hans Herbert Fielder
    Luna: Alfred Poell
    Morone: Ferdinand Frantz
    Novagerio: Helmut Melchert
    Palestrina: Max Lorenz
    Papst Pius IV.: Gottlob Frick
    Silla: Jean Madeira
    Spanischer Bischof: Walter Raninger


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Einer unserer beiden Radiofreaks hat ja bereits auf die Übertragung folgender Premiere der Bayerischen Staatsoper aufmerksam gemacht:



    In München wurde die Oper ja auch uraufgeführt, allerdings nicht im Nationaltheater, sondern im Prinzregententheater (letzteres ist/war m.E. eigentlich zu klein für die Oper, seltsam).


    Giselher hat zudem darauf verwiesen, dass die Produktion - wahrscheinlich in der nächsten Saison - an die Hamburgische Staatsoper weitergereicht wird.


    Da ich die Oper auch sehr schätze, freue ich mich sehr auf den Besuch der Premiere. Das heute in der Süddeutschen abgedruckte Interview mit Regisseur Christian Stückl hat mir allerdings einen kleinen Dämpfer versetzt. Ich schüre ja ungern Ressentiments gegen Regisseure, schon gar nicht vor der Premiere - aber was Stückl hier von sich gibt, veranlasst mich zur Skepsis:


    "http://www.sueddeutsche.de/muenchen/46/454727/text/"



    Wesentlich kompetenter, wenngleich auch nicht unproblematisch ein Interview mit der Dirigentin Simone Young auf der Website der Bayerischen Staatsoper. (Dort findet man auch einige ausgesprochen bunte Szenenfotos.)


    Gesprochen haben Frau Young und Herr Stückl wohl nicht soviel miteinander. :rolleyes:


    Die Besetzung klingt auf dem Papier teilweise hervorragend, nur Christopher Ventris in der Titelrolle sehe ich mit leichtem Bangen entgegen. Schon weil in kaum einer deutschen Oper die korrekte Diktion so wichtig ist wie bei Palestrina...


    Außerdem erwarte ich das traditionelle Daumen-rauf bzw. Daumen-runter-Statement von Muxacel zur Generalprobe. ;)


    Um noch was Allgemeines beizutragen: In den letzten Tagen habe ich zweimal die Berliner Suitner-Aufnahme durchgehört, die ich früher ziemlich gut fand. Aber mit der Partitur in der Hand hat mich die verwaschene Phrasierung im Orchester häufig gestört (besonders im zweiten Akt), Schreier ist teilweise sehr gut, kippt aber gelegentlich ins Weinerliche. Lorenz ziemlich solide, der Rest naja und nicht immer mit dem Orchester koordiniert (klar, es ist ein Mitschnitt).



    Viele Grüße


    Bernd

  • Das Interview offenbart einen weitgehend opernunerfahrenen und an dem Stück bestenfalls peripher interessierten Regisseur. Wenigstens gibt er zu, dass er offensichtlich unfähig ist, dem Stück eine irgendwie geartete Deutung zu geben. Erwarten darf man also wieder mal dekorativ arrangiertes Rumgestehe. Passt so gesehen wieder sehr gut zu den inszenatorischen Vorlieben von Frau Young (die sich an ihrem Hamburger Stammhaus immer noch beharrlich weigert, Konwitschny-Inszenierungen zu dirigieren, selbst wenn es ihren Hausgott Wagner betrifft).

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Zitat

    Original von GiselherHH
    Erwarten darf man also wieder mal dekorativ arrangiertes Rumgestehe.


    Stückl gehört eigentlich eher zu den Aktionisten der Theaterbühne, Rumstehen entspricht nicht seinen Vorlieben. Kann natürlich sein, dass er vor den Außenakten und/oder der Musik vollständig kapituliert.


    Der Kardinalfehler (passt zum Stück :D) könnte eher darin liegen, einen nicht nur im negativen Sinne "naiven" Regisseur auf eine Oper losgelassen zu haben, die für ihn die denkbar ungeeignetste ist.


    Aber lassen wir die Kaffeesatzleserei, ich warte dann mal auf Montag...



    Viele Grüße


    Bernd

  • Zitat

    Original von Zwielicht


    Stückl gehört eigentlich eher zu den Aktionisten der Theaterbühne, Rumstehen entspricht nicht seinen Vorlieben.


    Ich war halt noch nie in Oberammergau... :D Aber nach dem zu urteilen, was ich vorhin bei "Aspekte" gesehen habe, wird es zumindest sehr bunt werden.


    :hello:


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Zitat

    Original von Zwielicht

    Außerdem erwarte ich das traditionelle Daumen-rauf bzw. Daumen-runter-Statement von Muxacel zur Generalprobe. ;)


    Viele Grüße


    Bernd


    War die GP gestern oder doch noch heute, trotz Norma am Abend und Festspiel-VV?


    :hello: Ingrid

  • Zitat

    Original von Ingrid
    War die GP gestern oder doch noch heute, trotz Norma am Abend und Festspiel-VV?


    Die Generalprobe war m.W. gestern nachmittag.


    Den von Giselher erwähnten Aspekte-Beitrag über die Palestrina-Produktion kann man sich auch im Internet ansehen:



    "http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,1020848_idDispatch:8292245,00.html?dr=1"


    (man muss rechts den Link Video: Pfitzners Palestrina in München anklicken)



    Der Beitrag bewegt sich auf dem gewohnten Aspekte-Niveau, gnadenlos vereinfachend, auf Schlagworte setzend und mit nichtssagenden Interviewfetzen. Aber immerhin kann man einige kleine Schnipsel aus der Produktion sehen und hören. Am besten gefällt mir bisher Michael Volle als faustkämpfender Giovanni Morone :D.



    Viele Grüße


    Bernd

  • Stückl gehört eigentlich eher zu den Aktionisten der Theaterbühne, Rumstehen entspricht nicht seinen Vorlieben.
    Am besten gefällt mir bisher Michael Volle als faustkämpfender Giovanni Morone
    ch war halt noch nie in Oberammergau...
    Vielleicht macht Stückl aus Palestrina ein echtes Bauerntheater :D :D :D


    :hello:

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  • Wer sich näher mit der Oper auseinandersetzen möchte, der hat momentan die ideale Gelegenheit dazu.


    Die mehrfach positiv erwähnte Aufnahme mit Rafael Kubelik (bei der ich persönlich mit Fischer-Dieskaus Rollengestaltung recht gut leben kann) ist von Brilliant Classics neu herausgebracht worden und für "ein Appel und ein Ei" erhältlich:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • 1. Palestrina ist eine der Opern, die ich mitsingen kann, und zwar alles. Als die Kubelik - Aufnahme herauskam, habe ich 2 Plattensets zu je 100,- DM verbraten, bis endlich die CD erschien. Ich habe vor, im Winter hier noch mal eine Zusammenfassung der grundlegenden Aufnahmen zu geben. Bewusst habe ich die Beiträge hier erst einmal ignoriert. Die Besprechung hier bezieht sich auf die Produktion aus dem Münchner Nationaltheater von 2009, die 2011 mit anderen Sängern nach Hamburg gewandert ist und hier von MSchenk besprochen wurde. Ich habe die Oper beim Hüten von Haus und Hund bei einem Freund angesehen, der Classica empfangen kann. Ich wollte, ehrlich gesagt, schon nach dem Auftritt von Falk Struckmanns Borromeo sofort abschalten und mich dem Hund widmen; der aber war sehr gelassen, und so beschloss ich, das ganze Elend bis zum Schluss zu ertragen.


    2. Stückl, der Regisseur, nennt "Palestrina" ein krude Oper. Da muss er was verwechselt haben; vielleicht meinte er seine Inszenierung. Nun neigt ja die Oper als Gattung sowieso schon zum Kruden, aber da gibt es Unterschiede. Die Zauberflöte z.B. ist schon sehr krude, aber trotzdem toll. Aber die ganzen Belcanto - Schocker aus der Belcanto - Hölle, wie Aida, Trovatore, Norma, Lucia oder das Pferdchen aus dem Goldenen Westen? Wie erholsam, eine Oper zu erleben, in der es nur Männer gibt (Ighino, Silla und der junge Doktor sind Hosenrollen) und damit die ganze Liebesherzschmerztreulosigkeitsschnulze nicht verhandelt wird, sondern das, was wichtig ist: wer hat die Macht und kann die anderen schikanieren?


    3. Die Krudität geht schon mit dem Vorspiel los. Da sieht man Palestrina, wie er die Messe, die Missa Papae Marcelli, schreibt. Blöd nur, dass diese Szene sowieso vom Komponisten für später vorgesehen ist. Die Szene Ighino - Silla ist ganz in schwarz - weiß gehalten, das sich im Verlauf der Oper, etwa, wenn die Engel auftreten, in giftgrün verwandelt. Das ist gedacht wie ein Absinthrausch, lässt der Regisseur verlauten. Das hatten wir noch nicht. Es ist ja bekannt, dass Palestrina absinthsüchtig war. Richtiges Regietheater hätte natürlich zum Vorspiel die Stadt Palestrinas, Praeneste bei Rom, in einem Video gezeigt: Autos, Mülltonnen, Kneipen, Prostituierte, ein paar Kleriker, eine Schlägerei, also das pralle italienische Leben.


    4. Dann tritt Palestrina auf. Im Straßenanzug, grau, unscheinbar, der Spießer par Excellence. Es gibt ja zwei Klassen von Spießern, die lebenslustigen wie Helmut Kohl, oder die gefährlichen wie Erich Honecker. Stückl wählt hier den unsichtbaren Spießer. Und hier wird es ärgerlich: dieser Palestrina hat weder als Figur noch als Sänger irgendeine Würde. Leider ist Palestrina mit einem Tenor, Christopher Ventris, besetzt, der das Graue der Figur auch sängerisch so umsetzt. Nach den Three Tenors haben wir heute The Three Bad Tenors, die überall ihr Unwesen treiben: Johan Botha, Christopher Ventris und Robert Saccà. Ich habe alle drei in Videos erlebt, Saccà auch live in Düsseldorf, als er den Peter Grimes "exekutiert" hat.


    5. Alle kirchlichen Würdenträger wie der Papst, Borromeo, Novagerio usw. werden als Karikaturen dargestellt; das geht schon mit den Kostümen los, die den Weißclowns angenähert sind. Ein grandioses Missverständnis, denn je realistischer man diese Kardinäle darstellt, desto mehr werden sie von selbst zu Karikaturen; das aber versteht unser Stückl nicht, er muss es uns dick unter die Nase reiben. Aber Kunst ist nicht didaktisch. Da passt es natürlich ins Bild, dass die Diener, die sich am Schluss des Konzilsaktes bekämpfen, - wie Kardinäle gekleidet sind. Sehr erhellend, Meister.


    6. Besondere Verfehlungen: Die Szene mit den alten Meistern ist einer der musikalischen Höhepunkte der deutschen Opernliteratur überhaupt. Man muss die Meister in den Hintergrund stellen, sie wunderbar beleuchten und toll singen lassen. Stückl lässt sie in ekligen blonden Perücken um Palestrina herumwieseln (Tipp: wie wäre es da mit 8 Lagerfelds?). Josquin wird erwähnt; ich kann mir nicht vorstellen, dass Stückl weiß, wer das war ("Ich kenne dich, Josquin, lass deine Hand mich..") Widerlicher kann man sowas nicht verfehlen, daher mein Urteil: sub - dilettantisch. Im dritten Akt tritt der Papst auf; schlicht und demütig begibt er sich in Palestrinas Haus, um diesen zu ehren. Das reicht unserm Stückl nicht, der Papst tritt als Riesenstandbild im Hintergrund auf, also genau das Gegenteil, was Pfitzner wollte. Dazu singt der Sänger diese wunderbare kleine Szene, die man sich mal von Karl Ridderbusch anhören muss, so furchtbar schlecht, dass ich mir die Ohren zuhalten musste.


    7. Damit kommen wir zum trübsten Kapitel: die Sänger. Die Bässe sind allesamt weniger als zweitklassig, obwohl sie so berühmt sind. Falk Struckmann und Michael Volle brüllen sich mit geschärften Höhen durch die Partitur, nur John Dazak als Novagerio ist sehr gut, er hätte den Palestrina singen sollen. Gut Gabriele Scherer als Silla, aber ihre fülligen weiblichen Rundungen lassen eher nicht auf einen jungen Mann schließen. Der einzige Sänger mit überdurchschnittlichen Leistungen war eine Sängerin, nämlich Christiane Karg als Ighino.


    8. Positives: die Idee von Stückl, Palestrinas Frau in den Vordergrund zu rücken, ist schlüssig, denn ein großer Teil von Palestrinas Verzweiflung rührt vom Tode Lucrezias her. Aber natürlich musste es im Hintergrund ein besonders hässliches Riesenporträt sein, um das klar zu machen.


    9. Dirigentin Simone Young und Orchester: beide waren erstklassig, das muss man uneingeschränkt sagen. Ich frage mich nur (ich kann mich verhört haben), ob Simone Young die Partitur verändert hat. Ich habe gehört, dass ihr Palestrina mit einem ppp-Streicherakkord schließt. In der Partitur endet die Oper aber mit einem einsamen Orgelton der Hausorgel.


    10. Für diese Inszenierung sollte Stückl in ein Verlies gesperrt werden, indem er tagelang ohne Abschaltmöglichkeiten Heino, Blasmusik, Florian Silbereisen, Helene Fischer, den Trovatore, Lucia und Schönberg hören muss. Als Erholung darf er Palestrina hören, den alten und den Pfitznerschen.


    11. Stückl ist ja der Regisseur der Oberammergauer Festspiele; da könnte er manches aus dem Palestrina übertragen. Aus Rücksicht auf meine katholischen Freunde schreibe ich das aber jetzt hier nicht hin.

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Ein grandioses Missverständnis, denn je realistischer man diese Kardinäle darstellt, desto mehr werden sie von selbst zu Karikaturen; das aber versteht unser Stückl nicht, er muss es uns dick unter die Nase reiben.


    Ein grandioses Missverständnis von Dir, verehrter dr. Pingel.


    Unter der Prämisse, Opernbesucher sind Idioten, ist diese Überdeutlichkeit geradezu eine zwingende Notwendigkeit.

  • Es gibt ja zwei Klassen von Spießern, die lebenslustigen wie Helmut Kohl, oder die gefährlichen wie Erich Honecker.


    Lieber Dr. Pingel, dieses Bonmot - und insgesamt die Rezension - "macht meinen Tag", wie es neulich Rheingold so schön schrieb.


    :)


    Herzliche Grüße


    Christian

    "...zerging’ in Dunst / das Heil’ge Röm’sche Reich, / uns bliebe gleich / die heil’ge deutsche Kunst!" (Die Meistersinger von Nürnberg)

  • ...hat mich getroffen. Ich hatte mir geschworen, niemals diese Aufnahme (Stückl) zu kaufen. Wer beschreibt mein Entsetzen, als ich in meinem Schrank just diese Aufnahme vorfand, zum Glück verschweißt.


    Vorgehen: 1. wer will sie zugeschickt haben (Adresse bei bachiania, hami, Gerhard, mmueller oder Alfred erfragen)?


    2. Stadtbücherei Essen


    3. gelbe Tonne.

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Wer beschreibt mein Entsetzen, als ich in meinem Schrank just diese Aufnahme vorfand, zum Glück verschweißt.


    Diesmal bin ich unschuldig.


    Schlafwandeln ist gefährlicher als gedacht.
    Wer schlafwandelt, riskiert nicht nur Leib und Leben – bei Erwachsenen kann das Phänomen ein Hinweis für eine ernste Erkrankung sein.