Wien Neujahrskonzert 2010

  • Liebe Taminos :



    Als MAESTRO GEORGES P R E T R E das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2008 dirigierte war schon währe4nd des Konzertes die Begeisterung zu Recht ausserordentlich gross .


    Auf der Website der Wiener Philharmoniker ist nun das Programm dieses grossen Dirigenten zu lesen ( http://www.wienerphilharmoniker.at ).


    Habt Ihr an dieses Konzert am 1. Januar 2010 besondere Erwartungen ?


    Viele Grüsse ,



    Frank


    PS.: Die CD kann bereits jetzt vorbestellt werden ( http://www.wienerphilharmoniker.at ) .

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Die Plattenindustrie will auch im Neuen Jahr wieder einen neuen Rekord aufstellen:


    bereits am 7. Januar wird der CD - und der DVD-Mitschnitt des Neujahrskonzert im Handel erhältlich sein:



    Das Neujahrskonzert Wien 2010
    Wien PO, Georges Pretre
    Label: Decca , DDD/LA, 2010
    Erscheinungstermin: 7.1.2010


    LG


    :hello:


    PS: Klavier spielt da aber keiner!

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Original von Harald Kral


    PS: Klavier spielt da aber keiner!


    Wieso - steht das irgendwo? ?(:)


    Gruß, Wolfgang


    Edit: Jetzt blick ich durch! :D

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Bleibt noch nachzutragen, dass das Neujahrskonzert 2011 von Franz Welser-Möst dirigiert wird.


    Ein Dirigent unter 80.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)


  • Eine originelle Bereicherung des TV-Konzerts wären Ballett-TänzerInnen im Alter von Georges Prêtre, kostümiert vom Modeschöpfer Geriartrus.

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Liebe Taminos !



    Ich bleibe dabei , dass Georges Pretre grossartig b e i d e Neujahrskonzerte dirigiert hat !


    Die Choreographie sowie die Leistung der Balletsolisten /-innen war auch heuer sehr gut .


    Pretre ist übrigens gelernter Trompeter bevor er unter anderem seine Karriere als Dirigent bei André Cluytens begonnen hat .


    Man sollte ine dermassen lange internationale Karriere durchaus respektieren !



    Grüsse ,


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Da ich Georges Prêtre selber sehr schätze, kann ich Franks Einschätzung nur unterstreichen: ein fabelhaftes Neujahrskonzert. Seien wir doch mal ehrlich: nur wenige Dirigenten schaffen es, aus dem Society.Event einen Musik-Event zu machen. In der Nach-Boskowsky-Ära waren das Karajan und Metha. Und jüngst ist es Prêtre. Es gibt nicht sehr viele Argumente, sich die 185.000ste Aufnahme von "An der schönen blauen Donau" zuzulegen. Prêtre ist eines.


    In diesem Sinne liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Ich habe das Neujahrkonzert auch gesehen.
    Ich fand die einleitende Fledermaus-Ouvertüre das Beste vom Ganzen (der Rest ist sowieso nicht so ganz meine Musik). Aber mit Pretre´s gestenreicher Art zu dirigieren, fand ich es wiedermal "ganz nett".
    Der jährlich von mir meist hochgeschätze Pausenfilm (als Nichtösterreicher verständlich) hatte auch nicht mehr die Qualität vergangener Jahre; aber es war Klasse diesen erstmalig in HD zu sehen.


    8) Die Frage ob Pretre seinen Neujahrskonzert-Ersterfolg jetzt wiederholen konnte, wurde ich zumindest mit einem kleinen Fragezeichen versehen ?



    :stumm: Übrigens gehen die Meinungen über die Qualität des Pretre - Neujahrskonzertes diesmal Forenübergreifend stark auseinander.
    Während hier bei TAMINO einhelliges Lob (aber wenig Teilnahme (Warum wohl ?)) herrscht, wird an anderen Stellen recht negative Kritik geübt, der ich mich allerdings in einigen überzogenen Punkten nicht anschließen möchte.


    :D Hier ein wenig "Spionage" über das, was Andere so denken:

    Zitat

    Da ist von "dirigierendem Tattergreises" die Rede; von "geballter 'Seichtheit'; "Pretre wirkte komplett hilflos, irgendwo zwischen Rudern und Schlaganfall " ; "Die größte Enttäuschung seit langem. Ich fand Prêtres erstes Neujahrskonzert außerordentlich gelungen, konnte mich aber mit diesem gar nicht anfreunden. Prêtre schaffte es meiner Meinung nach nicht, Schwung in die Sache zu bringen. Schon die "Fledermaus" stolzierte bleischwer daher, die anderen Nummern waren oft überzogen im Tempo, entweder zu schnell oder zu langsam. Bei den Walzern fehlte die betonung des ersten Taktteils, was man entweder durch extreme Zurücknahme (hm-ta-ta) oder durch Betonung (hm-ta-ta) erreichen kann. Die allzu gleichmäßige Betonung, wie Prêtre sie vorführte, nivelliert die Schwerpunkte. Ergebnis: Ein Fluß ohne Ufer."

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Zitat

    Original von teleton
    :stumm: Übrigens gehen die Meinungen über die Qualität des Pretre - Neujahrskonzertes diesmal Forenübergreifend stark auseinander.
    Während hier bei TAMINO einhelliges Lob (aber wenig Teilnahme (Warum wohl ?)) herrscht, wird an anderen Stellen recht negative Kritik geübt, der ich mich allerdings in einigen überzogenen Punkten nicht anschließen möchte.


    :D Hier ein wenig "Spionage" über das, was Andere so denken:


    Also mir hat das Konzert durchaus gefallen.
    Beeindruckt hat mich die Auswahl der Werke, bzw. die Vielzahl der Komponisten, die jetzt nicht immer "typisch" für ein Neujahrskonzert sind, das ja schließlich das "Wienerischte aller Konzerte" sein soll.
    Da waren ganz tolle Werke dabei. Beispielsweise Offenbach oder Lumbye...


    Allerdings war ich von Prêtre als "Walzerspezialist", der in vielen Zeitschriften als "Walzerkönig" hingestellt wurde, bei den Walzern eher enttäuscht.
    Vor allem Donauwalzer und die "Morgenblätter waren, wie oben gesagt "ein Fluss ohne Ufer".
    Da habe ich mir vom "Walzerkönig" mehr erwartet.


    Allerdings muss Prêtres (französischer) Charme auch gewürdigt werden. Oft entlockte mir dieser ein genüssliches Lächeln. Beispielsweise bei der "Jagd" (erste Zugabe), bei der Prêtre aus einem Gewehr Blumen schoss.
    Das macht die Musik zwar nicht besser, aber immerhin wird das Konzert in 70 Länder gesendet und da kann man den "Unterhaltungsfaktor" einfach nicht vergessen.
    Immerhin sind ja Walzer und Polka "Tanzmusik", also auch Unterhaltung...oder zumindest zum Teil ;)


    Gruß :hello:

    Komponiert ist schon alles - aber geschrieben noch nicht. (W.A. Mozart)

  • Lieber Wolfgang ,



    die Meinungen über Georges Pretres Lesitungen in anderen "Foren"


    scheinen sich in "hm-ta-ta" gegen "hm-tat-ta" musikwissenschaftlich und rezensentenhaft erschöpft zu haben . Nicht einmal ein Verriss scheint gelungen zu sein .


    Na und die Uferbegradigung , gerade die künstliche , willkürliche zeugt gerade zu von einem groben Unverständnis des Organischen .


    Musik , selbst atonale , ist durchaus aber s e h r organisch in sich .


    Eindeutiger S i e g e r gegen die "Rest-Foren" : Maestro Pretre und

    das Tamino-Klassikforum .


    Danke für Deine Hinweise über juvenile Neuaufstehungstendenzen in fernen Orten .


    Beste Grüsse



    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Dein Beitrag: Ein wenig Spionage über das, was andere denken


    Professionelle Rezensionen in 7 überregionalen Zeitungen Österreichs zeigen folgendes Ergebnis:


    6 positive Kritiken, 1 negative


    Kurier: positiv
    Presse: positiv
    Standard: negativ
    Kleine Zeitung: positiv
    Oberösterreichische Nachrichten: positiv
    Salzburger Nachrichten: positiv
    Wiener Zeitung: positiv


    Was da diverse Profilneurotiker irgendwo absondern, sollte uns egal sein.

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Zitat

    Original von Rienzi
    Wiener Zeitung: positiv


    Unglaublich. Hatte Edwin Urlaub?


    :D

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • :yes:

    Zitat

    Original von Ulli


    Unglaublich. Hatte Edwin Urlaub?


    :D


    Die Rezension stammt von Hrn. Christoph Irrgeher.
    Zur Beurteilung musikalischer Ereignisse dürfte Edwin nicht einmal die Reserve-Bank drücken. Jede Zeitung bevorzugt schließlich Profis dafür.


    :yes:

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Lieber Ulli ,



    Edwin wurde mehrfach mit einer unbekannten Blondine gezeigt .


    Als OO7 uns allen noch in Erinnerung - oder doch nicht ?


    Jedenfalls durfte "Roger Moore" endlich einmal aus der seltsgewählten Isolation .


    Dir einen süffisanten Abend !



    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin


  • Die CD erscheint am 7.1., die DVD am 14.1.!


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Zitat

    Original von Ulli


    Unglaublich. Hatte Edwin Urlaub?


    :D


    Edwin war einer der heftigsten Befürworter des Konzerts 2008!


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Zitat

    Original von Hammel
    ...Also mir hat das Konzert durchaus gefallen.
    ...


    So erging es mir auch. Und noch mehr. Georges Prêtres dirigiert so manches anders, als man es gewohnt ist, aber auf eine mich sehr überzeugende Weise. Dazu kam ein sehr ausgefallenes Programm, das einige neue Perlen enthielt. In Summe bot mir das Konzert einen fast unüberbietbaren künstlerischen Genuss, für mich war es eines der großen Neujahrskonzerte.


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Zitat

    Original von Theophilus
    Edwin war einer der heftigsten Befürworter des Konzerts 2008!
    :D


    Deshalb wohl konnten die Philharmoniker nicht umhin, Prêtre ein zweites Mal einzuladen. Man sieht, wie leicht sich alles erklärt.


    Wie meinen Vorschreibern hat mir das Konzert sehr gut gefallen. Nur die Fledermaus-Ouvertüre schien mir etwas verhetzt.
    "Einige neue Perlen", da hat Theophilus Recht wie nahezu immer.
    Die "nordische" Champagner-Polka gefiel mir besser als "unsere".
    Die DVD wurde heute bestellt. Sie soll mir tänzerische Anregungen geben. Ich bin neugierig, ob Alfred applaudiert, wenn ich rosa-tüllgekleidet durch die Gemäldegalerie des KHM hopse.

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Zitat

    Original von Theophilus


    Edwin war einer der heftigsten Befürworter des Konzerts 2008!


    :hello:


    Hallo Rienzi, Ulli und Theophilius,


    ich bin mit Euch einer Meinung, das es eine tolle Leistung von Pretre ist mit 85 noch ein solches Neujahrskonzert auf die Beine zu stellen, das überwiegend positiv bewertet wurde.


    Aber nur kritiklose Lobhuddelei ist uninteressant. Ich akzeptiere auch Gegenstimmen, die zum Nachdenken anregen. Daher hatte ich in den "Spionagezeilen" ein paar Gegenstimmen zitiert, die zum Einen etwas unsachlich überzogen wirken; aber auch solche, die absolut nachvollziehbar sachlich blieben. Genau diese sachlich stichhaltige Bewertung stammt von dem heftigsten Befürworter des Konzertes 2008. :stumm:

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Zitat

    Original von Rienzi
    Sie soll mir tänzerische Anregungen geben. Ich bin neugierig, ob Alfred applaudiert, wenn ich rosa-tüllgekleidet durch die Gemäldegalerie des KHM hopse.


    Wie, was, wann, wo ? ICH KOMME... :hahahaha: :faint: :beatnik: :angel: :lips:

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Für alle, die es Neujahr verpaßt haben oder es einfach noch einmal geniessen wollen: 3sat wiederholt am Sonntag Abend zur besten Sendezeit das Konzert in voller Länge:


    20:15 3sat
    Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2010
    Goldener Wiener Musikvereinssaal und Kunsthistorisches
    Museum in Wien,
    1.1.2010
    Moderation: Barbara Rett


    Werke von Hans Christian Lumbye, Otto Nicolai,
    Jacques Offenbach und der Familie Strauß
    Mit Eleonora Abbagnato und Nicolas Le Riche sowie
    dem Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper
    Choreographie: Renato Zanella


    Orchester: Wiener Philharmoniker
    Musikalische Leitung: Georges Prêtre
    Bildregie: Karina Fibich



    Sendung am 10.1.2010, 20.15h 3sat (150 min.)


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Ich gehöre zu den "Privilegierten", die alle Jahre zumindest die Voraufführung des Neujahrskonzertes im Goldenen Saal erleben dürfen! und so das Jahr ausklingen lassen können.


    Ob Pretre 2010 nun ein "Großes" Konzert war oder nicht: Für mich zählt es zu denen, die ich auf Tonträger besitzen wollte, denn was hier an Schwung und purer Lebensfreude herübergekommen ist, das war begeisternd! Es steht damit in einer Reihe mit Mehta, knapp hinter Pretre 2008 und Karajan. Doch von allen unerreicht sind die beiden Konzerte mit Kleiber!


    Und ich habe bereits zugeschlagen: Um € 9,90 beim Media Markt, da konnte ich nicht widerstehen.


    Schöne Grüße aus Wien


    Giovanni Bertati

    Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)

  • Da ist sie:



    :hello:

    Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
    (Vincenzo Geilomato Hundini)

  • Als mir haben beide Neujahskonzerte, 2008 und 2010, mit Pretre sehr gut gefallen. Ein Mann, wo man beim zusehen spürt, dass er Musik fühlt und sie nicht nur herunterspult.

  • Hallo Forianer,


    ich habe schon Neujahrskonzerte im Fernsehen gesehen, als es noch schwarz-weiß war.


    Das von 2010 habe ich sowohl live als auch auf 3-sat mitgeschnitten. Giovannis Einlassung möchte ich voll unterstützen.


    Gruß aus Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)