Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2013)

  • und heute Abend noch einmal :



    Ludwig van Beethoven, Klaviersonaten Nr 25 & 27
    Emil Gilels, Klavier

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Bei mir läuft momentan dieser Neuerwerb:



    Peter Tschaikowsky
    Manfred-Symphonie op. 58


    London Philharmonic Orchestra
    Vladimir Jurowski
    (AD: LIVE, 8. Dezember 2004)


    Nun ja - eine mittelmäßige Einspielung. Feuer und Esprit gehen dem Werk in dieser Deutung stellenweise deutlich ab. Das klingt dann nur noch matt, die Percussion-Gruppe rumpelt so vor sich hin, da mangelt es mir etwas an der notwendigen haarscharfen Präzision. Am meisten Verve haben die Streicher aufzubieten, die dann manche Stelle auch richtig schön aufblühen (Achtung Phrasendreschmaschine!!) lassen.
    Ich schimpfe ja immer über Pletnev (grauenhafter Beethoven, wie ich finde), aber sein Tschaikowsky ist von anderem Kaliber; besonders die Manfred-Symphonie, die er für die DGG einst einspielte. Auch Kurt Masur oder natürlich Riccardo Muti sind mit ihren Lesarten von 'Manfred' herausragend.


    Grüße
    Garaguly

  • Lieber Garaguly


    Pletnev ist bei Tschaikowskys Manfred Sinfonie op. 58 eine gute Wahl.
    (Die teuflisch schwierig zu spielenden Holzbläserpassagen sind zu erwähnen. Da höre ich immer besonders genau hin, wenn ich diese Sinfonie mir in den Player lege.)


    ich höre Anton Bruckners 5. Sinfonie B-Dur in der Interpretation Eugen Jochums und der Staatskapelle Dresden.

    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Ich habe mich nun für einen sehr gerne gehörten Tenor entschieden, nämlich Ben Heppner

    Gute Idee, lieber Wolfgang,


    bei mir singt er jetzt französische Arien ...


    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

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  • Neue Kammermusikbox aus dem Hause SONY erworben. Daraus höre ich nun eine Scheibe.



    Robert Schumann
    Sonate Nr. 1 a-moll op. 105 für Klarinette und Klavier (Original für Violine und Klavier)
    Sonate Nr. 2 d-moll op. 121 für Klarinette und Klavier (Original für Violine und Klavier)
    Drei Romanzen für Klarinette und Klavier op. 94 (Original für Oboe und Klavier)


    Charles Neidich, Klarinette
    Leonard Hokanson, Klavier
    (AD: 1992)


    Grüße
    Garaguly

  • Nun erklingt hier noch der I. Akt aus ...



    Antonio Vivaldi
    Catone in Utica RV 705
    Dramma per Musica, Libretto di Pietro Metastasio


    Topi Lehtipuu, Roberta Mameli, Ann Hallenberg,
    Sonia Prina, Romina Basso, Emöke Barath
    Il Complesso Barocco
    (AD: September 2012, Longio/Italien)


    Grüße
    Garaguly

  • Bei mir endet der Tag heute mit



    Giuseppe Verdi
    I due Foscari


    ORF Symphonie Orchester
    Dirigat: Lamberto Gardelli
    Solisten: Katia Ricciarelli, Jose Carreras, Piero Cappuccilli, Samuel Ramey


    Mit besten Grüßen
    JLang

    Gute Opern zu hören, versäume nie
    (R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)


  • Gerade etwa die Hälfte dieser selten gespielten, aber von wunderbaren Melodien strotzenden Oper gehört. Es gibt hier mehr zu hören als nur das Ballett "Tanz der Stunden". Hervorragend besetzt in allen Stimmlagen. Für mich eine der besten Einspielungen!

    W.S.

  • Zu LP-Zeiten bekam ich diesen RING zu einem „runden“ Geburtstag geschenkt (unvergeßlich geblieben ist mir die rote Box mit dem eingestanzten weißen Wagner-Kopf). Heuer bekam ich diese AUDIO-CD-BOX wieder geschenkt - auch ohne "rundem", nicht mal "halbrundem" Ehrentag. Aber jemand um mehrere Ecken Bekannter hat nun einen Böhm-Ring weniger und ich kann wieder nostalgisch zuhören. Heute war es daraus - natürlich - DAS RHEINGOLD


    mit Theo Adam: Wotan
    Hermin Esser: Froh
    Wolfgang Windgassen: Loge
    Gerd Nienstedt: Donner
    Gustav Neidlinger: Alberich
    Erwin Wohlfahrt: Mime
    Martti Talvela: Fasolt
    Fafner: Kurt Böhme
    Fricka: Annelies Burmeister
    Freia: Anja Silja
    Vera Soukupova: Erda
    Orchester der Bayreuther Festspiele, Karl Böhm

    Mir fällt das besondere Wort für große Freude gerade nicht ein ( ;) ), deshalb sage ich meine Meinung so: :thumbsup:

    .


    MUSIKWANDERER

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  • Zitat von musikwanderer

    Zu LP-Zeiten bekam ich diesen RING zu einem „runden“ Geburtstag geschenkt (unvergeßlich geblieben ist mir die rote Box mit dem eingestanzten weißen Wagner-Kopf).

    Hallo, Manfred1


    Ja, diese Box besitze ich auch. Leider steht sie seit Langem ungehört auf dem Speicher. Danke, daß du mich an diesen wundervollen "Ring" erinnerst. Den muß ich schnellstmöglich wieder hören. :)



    Liebe Grüße


    Wolfgang

    W.S.

  • Neue Box, neues Glück .. oder so ...



    Ludwig van Beethoven
    Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37


    Leon Fleisher, Klavier
    Cleveland Orchestra
    George Szell
    (AD: 14. April 1961)


    Grüße,
    Garaguly

  • Nun der Sprung in eine andere Box ...



    Peter Tschaikowsky
    Klavierkonzert Nr. 1 b-moll op. 23


    Gary Graffman, Klavier
    Cleveland Orchestra
    George Szell
    (AD: 24. & 25. Januar 1969)


    Grüße
    Garaguly

  • guten Abend allerseits. Heute höre ich



    Ludwig van Beethoven, Klaviersonaten Nr 25 & 27
    François-Frédérik Guy, Klavier

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

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  • nun wird's russisch :



    Peter Tschaikowsky, Symphonie Nr 4
    Leningrad Philharmonic Orchestra, Evgeny Mravinsky

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • auch guten Abend von mir,
    der Nachmittag brachte diese beiden Werke:



    Antonin Dvorak
    Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der neuen Welt"


    Philharmonia Orchestra
    Dirigent: Carlo Maria Giulini
    (AD: April 1962)



    Alexander Borodin
    Sinfonie Nr. 2 h-Moll op. 5


    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
    Dirigent: Carlos Kleiber
    (AD: Dezember 1972)


    Beides akzeptabel, doch ziehe ich mir bei Dvorak die Aufnahme mit Andris Nelsons vor, bei Borodin die mit Kurt Sanderling. Erich Kleiber habe ich noch nicht gehört, doch glaube ich nicht, dass diese Aufnahme von 1947 mich demgegenüber noch vom Hocker reißen kann.


    Mit besten Grüßen


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Heute Abend Orffs Cantiones profanae etwas "anders" - in der Fassung von Wilhelm Killmayer



    vom Schleswig Holstein Fetival 2011
    mit Simona Saturova, Benjamin Bruns, Dominik Köninger
    Ferhan & Ferzan Önder
    und dem Chor des Festivals
    unter Rolf Beck

    Schöne Grüße aus Wien


    Giovanni

    Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)

  • diese beiden Sonaten gefallen mir irgendwie besonders gut :



    Ludwig van Beethoven, Klaviersonaten Nr 25 & 27
    Mari Kodama, Klavier

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

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  • Bei mir nun :



    Richard Wagner (1813-1883)


    Siegfried


    Heute eingetroffen.
    Nun muss ich gleich mal mein "liebstes" Orchesterwerk von Wagner anhören.


    Vorspiel zum 3. Aufzug ...


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

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  • Auch bei mir jetzt eine Piano-Sonate – aber nicht von Beethoven, sondern


    Schubert, Franz (1797-1828)
    Piano Sonata No 4 in A minor, D 537


    Mitsuko Uchida, Klavier

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Davor:


    Beethoven, L.v. (1770-1827)
    Symphony No 2 D major op 36


    Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks,
    Mariss Jansons


    Einwandfrei. :thumbsup:


    Aufnahme von der Herbsttournee Japan 2012

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Man sollte niemals nein sagen – also erster Versuch mit :rolleyes:


    Honegger, Arthur (1892-1955)
    Symphony No 1 C-Dur


    Symphony Orchestra Basel,
    Dennis Russel-Davis



    Habe durchgehalten – aber das ist definitiv nicht meine Kragenweite … :stumm:


    Ist das wirklich noch klassische Musik?

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Es ist nach 10.00 Uhr und daher "nachbarschaftsfreudliche" leise Musik mit Joaquim Freire



    Fantastisches Gitarrenspiel gepaart mit einem interessanten Repertoir mit Werken von Marlos Nobre und Heitor Villa-Lobos


    Schöne Grüße aus Wien


    Giovanni

    Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)

  • Honegger, Arthur (1892-1955)
    Symphony No 1 C-Dur

    Ist das wirklich noch klassische Musik?


    Naja, im engeren Sinne natürlich nicht, Honegger war ja kein Zeitgenosse Haydns, Mozarts und Beethovens. Aber so meinst Du das ja wohl auch nicht. Stößt Dich die Tonsprache Honeggers so sehr ab? Die ist doch ganz eingängig, klassisch-modern, bewegend.


    Grüße
    Garaguly

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  • Zum zweiten Male heute lief gerade eben mein Lieblingsklavierkonzert, dieses Mal folgende Lesart:



    Ludwig van Beethoven
    Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37


    Jos van Immerseel, Fortepiano
    Tafelmusik
    Bruno Weil
    (AD: September 1996)


    Grüße
    Garaguly

  • Chormusik von Paul Hindemith


    Messe für gemischten Chor a cappella (1963)
    6 Chansons nach Rilke
    Madrigale Nr. 1, 3, 4, 6, 8,12
    3 Männerchöre


    Netherlands Chamber Choir, Uwe Gronostay


    Eine der schönsten Choraufnahmen in meiner grossen Sammlung. Die Vertonung der Rilke Gedichte in französischer Sprache höre ich sehr gerne.
    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Ich bleibe beim Komponisten und höre einen Teil dieser CD:



    Ludwig van Beethoven
    Klaviersonate Nr. 14 cis-moll op. 27 Nr. 2 "Mondschein-Sonate"
    Fantasie g-moll op. 77


    Jonathan Biss, Klavier
    (AD: New York, Mai 2012)


    Grüße
    Garaguly

  • Ich bleibe weiterhin beim Bonner Meister ...



    Ludwig van Beethoven
    Violinsonate Nr. 9 A-dur op. 47 "Kreutzersonate"


    Anne-Sophie Mutter, Violine
    Lambert Orkis, Klavier
    (AD: August 1998)


    Grüße
    Garaguly

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