Das TAMINO-Operetten-Feuerwerk!

  • Liebe Musikfreunde,


    die Operette soll hier in buntestem Glanz erstrahlen! Alles, was in weitestem Sinn dazu zählt - auch zarzuela, opéra bouffe etc. - darf genannt werden. Hier sollen die schmissigsten Galopps, die verträumtesten Melodien, die mitreißendsten Ensembles, die berauschendsten Walzer zu einem bunten Reigen versammelt werden. Egal, ob vokal oder instrumental, ob einzelne Arien, ganze Szenen, Instrumentalstücke, Querschnitte oder Gesamtaufnahmen - ob es um seltene oder weltbekannte Werke geht, um große oder unbekannte Sängerinnen oder Sänger, ob historisch oder brandneu, ob Schallplatte, CD oder youtube-Video - alles ist erlaubt.


    LASST ES KRACHEN!

  • Ich möchte auch gleich den Anfang machen - mit einem bekannten Jacques Offenbach:



    Der Galop Infernal aus Orpheus in der Unterwelt, hier mit Traubesetzung: Dessay, Beuron, Pelly...ein Fest.

  • Nach Paris und Wien soll auch noch Berlin zu seinem Recht kommen; mit "Ob Du mich liebst" aus der wenig bekannten Operette "Nakiris Hochzeit" von Paul Lincke, gesungen von Rudolf Schock:


  • Vollkommen unwiderstehlich finde ich auch "Eine Kuh, so wie Du", von Ralph Benatzky:



    Auch hier enthalten (unglaublich, 15 CDs aus Mörbisch für knapp über 20 Euro)


  • Eines meiner Lieblingccouplets

    Hier wird gezeit daß Korruption auf eine lange Tradition zurückblickt - und unauslöschlich ist

    Und das alles mt Augenzwinkern


    Interpreten SIND Sklaven !

  • Offenbach: Die Großherzogin von Gerolstein

    Einfach zum Totlachen komisch

    Kein Clichée wurde ausgelassen

    Offenbach hätte seine Freude damit gehabt.


    Trailer der Gerhard Hauptmann Theaters

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Gut durch die Jahre gekommen ist die von Carlos Kleiber dirigierte "Fledermaus" mit der hinreißenden Einlage im Finale des zweiten Aktes. Dazu bis 1:37 vorspulen!


    Es grüßt Rüdiger als Rheingold 1876

  • Aus meiner Lieblingsoperette:



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Und nun einer meiner Lieblingssänger: Josef Metternich mit "es war einmal" aus Linckes "Im Reiche des Indra".



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Von des Tajos Strand.....

    Ich hab mich ehrlich bemüht eine brauchbare nere Version aufzutreiben. Aber das war nich möglich

    Einerseits sperren immer mehr Plattenkonzerne die Videoa in der kindisch-blöden Vorstellung sie würden mehr Downloads verkaufen. Das Gegenteil wird der Fall sein. Denn es wird eine stille gemeime Downlodszene entstehen (vielleicht gibt es sie bereits) und die wirklichen Käufer - zu denen ICH zähle - werden micht mehr kaufen, weil sie nicht durch Sampler aufmerksam werden -nd mit ca 7000 geschätzen original CDs das wichtigste schon im Archiv haben.

    Andrerseits haben die Zensoeren - die es ja glücklicherweise nicht mehr gibt, beispielsweise in Mörbisch 2011 den klriegerischen Tel der Arie entfernt....!!!

    Hier Also hier der geborene Wiener und Wahlmünchner Georg Hann:


    Interpreten SIND Sklaven !

  • Gut durch die Jahre gekommen ist die von Carlos Kleiber dirigierte "Fledermaus" mit der hinreißenden Einlage im Finale des zweiten Aktes. Dazu bis 1:37 vorspulen!

    Die Einlage ist im Sinne des Threads wahrlich ein "schmissiger Galopp".

    Schön ist in dieser Operetten-Aufnahme für mich vor allem auch die Begegnung mit dem unterrepräsentierten Pepi Hopferwieser, hier in seiner Paraderolle als Alfred.

  • Wahre Feuerwerke lässt in der Operette der Höhenritter Nicolai Gedda ab.

    Ich empfehle folgende Hörbeispiele, deren Aufnahmedaten etliche Jahre auseinanderliegen:


    Ich muss mit Lehár anfangen, das geht gar nicht anders. "Dein WAR mein ganzes Herz", die kleine, strahlende Schwester der berühmteren Arie aus LAND DES LÄCHELNS, 1953:


    https://www.youtube.com/watch?v=IA8KHSrabPg


    Die Musikalität Geddas kommt zur vollen Wirkung in diesem operettenhaften Stück (mit Anneliese Rothenberger, 1966):


    https://www.youtube.com/watch?v=ESocsGuMSXY

  • Lieber Uwe,


    Du brauchst den Button nicht mehr, man gibt einfach den Link direkt in das Textfeld ein, fertig! Dann wird er automatisch als Video angezeigt.

  • Und noch einmal Robert Stolz: der Heurigenmarsch aus der Operette "Frühlingsparade"; zackig und schmissig, immer wieder ein Vergnügen das zu hören:


  • Wer keine Angst vor einem massiven Ohrwurm hat, der mag -auf eigenes Risiko- in diese weniger bekannte, prachtvolle Operette von Oskar Nedbal mit dem Titel "Polenblut" hineinhören:


  • Liebe Taminos!


    Die Operette lebt - und dabei wurde sie schon so oft totgesagt!


    Danke für Eure Musikbeispiele!


    Carlo

  • Ich kann und wills nicht verhehlen - Kálmán ist einer meiner Liebslingskomponisten im Genre der Operette, ich muss daher einfach das hier noch präsentieren:


    .


    MUSIKWANDERER

  • Johann Strauß Sohn machte auch Operetten, die kaum einer je gesehen hat. Sie überlebten dank Schallplatte/CD wenigstens in ihrer Musik. Hier z.B. seine Operette

    "Indigo und die 40 Räuber" und darus die Ouvertüre mit einem seiner schönsten Walzer.



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Diese Fritz Wunderlich-Aufnahme ist eine Sensation; nicht nur, weil er, wie man es von ihm kennt, unglaublich toll singt, sondern auch, weil die Klangtechnik superb ist - und das aufgrund von Rundfunk-Bändern, die buchstäblich schon in der Mülltonne gelandet waren! Man lese den Kommentar der Rundfunkredaktion unter dem Video:


  • Hier kommt noch ein wenig seltenster Franz von Suppé, und bezeichnenderweise heißt die Operette "Die Unbekannte" (lieber Uwe Aisenpreis, kennst Du die?) Die Arie ist wunderschön, und wird von Anton de Ridder gesungen; die Aufnahmetechnik ist leider nicht toll, aber Du lieber Himmel, wie singt der Mann hier! Was für ein voller, goldener Ton, mit strahlender Höhe, was für ein Schmelz, diese wunderbare Phrasierung, mit Verve und Temperament gesungen, das ist grandios, fulminant!


  • Sind auch Zarzuelas zugelassen? Die sind ja schließlich auch eine Art Operette!


    Hier jedenfalls mal ein sehr schwungvolles Stück:


    Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe (Tagore)

  • Liebe Mme. Cortese,


    aber selbstverständlich, dafür habe ich einen ganz besonders innigen Herzenswinkel reserviert! Dann auch noch mit Doña Teresa Berganza, selbstverständlich! Für alles Spanische, und besonders die Zarzuela, habe ich natürlich eine große Schwäche, daher danke für dieses schöne Video :hello:

  • Ich liebe die spanische Art der Operette, die Zarzuela, und habe mehrere CDs und auch Video (DVD) mit den schönsten Melodien. Neben der bekannten "Luisa Fernanda" liebe ich vor allem "La Tabernera del Puerto" vom Sorozabal

    mit einer der wohl bekanntesten Melodien aus dieser Zarzuela "No puede ser"


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Wie schön, Gerhard, dass Du Dich auch zu uns in die Zarzuela-Nische gesellst, da will ich nicht anstehen und die quellklare Stimme von María Bayo hier einstellen, die eine wunderschöne Arie singt, um diese kleine Werkschau von Pablo Sorozábal noch zu ergänzen, die Gerhard oben eröffnet hat.