Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2022)

  • Track 1 von CD 1 hört sich für mich sehr brav gespielt an, bleibt hoffentlich nicht so. Also weiter.

    SCOTT JOPLIN: Complete Piano Works (Decca): Stimmt, Johannes und es geht leider weiter so... Da ist die 1975 auf RCA erschienene 5LP-Box mit Dick Hyman viel "authentischer". For me the best! Schade, dass diese Box bisher nicht auf CD remastered wurde! Aber auch die Einspielung von Richard Dowling (Label: Rivermont) und Richard Zimmermann (Label: Bescol) sind empfehlenswert. Die Naxos-Aufnahmen kenne ich nicht; davon sind ja erst 2 "Volumes" erschienen. Jedoch meinte man damals auch, dass diese Musik nicht schmissig, sondern eher gemächlich wie ein Blues oder eine Habanera auf der Tastatur interpretiert werden soll. Scott Joplin, der seine Ragtimes als "Classic Ragtimes" bezeichnete, vermerkte oft in seinen Noten: Do not perform this piece fast. It is never right to perform ragtime fast." Doch bereits frühere "jazzige" Ragtimes in Dancing Halls wurden natürlich auf Banjos und durch Ensembles schneller gespielt. Rags wurden auch in Warteräumen von Bordellen gespielt; Scott Joplin hatte eine Zeitlang als Bordellpianist sein Geld verdienen müssen...

    Und nicht vergessen: Auch Debussy hat Ragtimes komponiert!

  • Seit Montag kaum Lust, Musik zu hören. Sitze hier in völlig überhitzter Bude, trotz nächtlichen Durchlüftens. Da macht Musikhören - zumindest mir - einfach keinen Spaß. Ich hasse dieses Wetter! Hass, blanker Hass bricht sich bei mir Bahn. Mir geht's physisch und psychisch einfach gaaaanz bescheiden bei diesen Temperaturen. Würde mich nicht wundern, wenn ich in einer der zahlreichen prognostizierten Hitzewellen der kommenden Jahre und Jahrzehnte einfach den mal Löffel abgebe.


    Ich lasse gerade, eher missmutig gestimmt, diese CD laufen ...



    Georges Onslow


    Nonett a-Moll, op. 77

    Streichquintett Nr. 19 c-Moll, op. 44


    Ma'alot Quintett

    Mandoline Quartett

    (AD: 2003)


    Grüße

    Garaguly

  • Diese Sibelius-GA hatte ich bisher ignoriert, da meine Sammlung einfach mit Sibelius übersättigt ist. Doch jetzt hatte der böse Fluß sie zum günstigen Preis von 20 Euro bei mir angespült.


    Daher öffne ich sie nun beginne mit ..



    Jean Sibelius


    Symphonie Nr. 1 e-Moll, op. 39


    Orchestre de Paris

    Paavo Järvi

    (AD: Oktober 2012)


    Grüße

    Garaguly

  • Seit Montag kaum Lust, Musik zu hören. Sitze hier in völlig überhitzter Bude, trotz nächtlichen Durchlüftens.

    Ja, die Hitze ist furchtbar, aber probier's doch mal mit einem Ventilator. So ein Lüftchen hat schon manche schlechte Stimmung weggeweht. Mir hilft's zumindest, werter Garaguly :).


    Grüße

    Apollon

  • Bei mir rotiert die wunderbare Musik zu Daphnis et Chloé im heimischen Player.



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    Maurice Ravel (1909-1912)


    Daphnis et Chloé


    Choeur de Radio France

    Orchestre National de France

    Eliahu Inbal


    Paris, Radio France - Studio 104, 25 - 27 Mai 1987

  • ... weiter mit Delius


    CD2

    Frederick Delius (1862-1934)


    The Walk to the Paradise Garden*

    A Song of Summer*

    Irmelin Prelude*

    Late Swallows

    Appalachia°


    Alun Jenkins, Bariton

    Ambrosian Singers°

    London Symphony Orchestra*/

    Hallé Orchestra

    Sir John Barbirolli


    1965-70

  • Ja, die Hitze ist furchtbar, aber probier's doch mal mit einem Ventilator. So ein Lüftchen hat schon manche schlechte Stimmung weggeweht. Mir hilft's zumindest, werter Garaguly :).


    Grüße

    Apollon

    Ach nee! Was glaubst du, womit ich überhaupt zwei bis drei Stündchen Schlaf finde?;) Aber zum Musikhören aufgrund der Geräuschkulisse völlig ungeeignet - Leider!


    Grüße

    Garaguly

  • ...dann ab nach Schweden. In Stockholm sind es gerade erträgliche 28°C ^^.




    Franz Berwald (1796-1868)


    Symphony No.3 & 4

    Klavierkonzert in D


    Niklas Sivelöv, Piano

    Helsingborg Symphony Orchestra

    Okko Kamu


    1995

  • Konrad Adenauer steckte sein Füße gerne in eiskaltes Wasser bei solchen Gelegenheiten (und wenn er ermüdete, aber noch zu arbeiten hatte). Vielleicht hilft das.


    Bei mir in den letzten Tagen nahezu jeden Abend einmal die Nr. 6, natürlich als LP:




    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Guten Abend allerseits. Gestern die große Hitze verschlafen, und heute höre ich



    Georges Onslow

    Streichquartett Nr 1 B-dur op 4-1

    Streichquartett Nr 10 G-dur op 10-1


    Mandelring Quartett

    Weiter, weiter ins Verderben,

    wir müssen leben bis wir sterben.

    Rammstein

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  • Heute morgen jede Gelegenheit zum Musikhören verschwitzt .....:P


    Aber jetzt aus der neuen Box



    Alexander Glasunow


    Streichquartett Nr. 6 in B-Dur Op. 106 (1921)


    Utrecht String Quartet

    AD: 2010, Harrlem, Niederlande

  • Am Abend erweitere ich nun mein Hörspektrum:



    Fausto Romitelli


    Professor Bad Trip

    Seascape

    Green, Yellow and Blue

    Trash TV Trance


    ictus Ensemble

    Tom Pauwels, E-Gitarre und Ltg.

    AD: 2006




    Allen Taminos einen halbwegs kühlen Abend:hello:

  • Mein zuletzt gehörter Berwald hat mir ausserordentlich gut gefallen. Leicht und beschwingt floß die Musik daher, eine Freude ihr beizuwohnen.


    Also, jetzt noch ein bisschen mehr von meiner kleinen "Entdeckung des Tages".



    Franz Berwald (1796-1868)


    -Sinfonische Dichtungen-


    Gävle Symphony Orchestra

    Petri Sakari


    Gävle Concert Hall, 13 - 15 September 2000

  • Ich fühle mich gerade ein wenig romitellit .... Was für eine Musik ...


    heute morgen ein weiteres Mal gelaufen



    Fausto Romitelli


    Professor Bad Trip

    Seascape

    Green, Yellow and Blue

    Trash TV Trance


    ictus Ensemble

    Tom Pauwels, E-Gitarre und Ltg.

    AD: 2006

  • Eine nicht zu unterschätzende Vierte bietet uns hier André Previn. Mit dem Chicago Symphony Orchestra gelingt ihm eine packende Darbietung mit nie nachlassender Intensität. Auch klanglich braucht sich die Aufnahme von 1978 nicht verstecken. Der Dynamikumfang ist weitgespannt, was in der Zeit nichts ungewöhnliches für die EMI war.



    (Warner/Japan)



    Dmitri Shostakovich (1906-1975)


    Symphony No.4


    Chicago Symphony Orchestra

    André Previn


    Chicago, Medinah Temple, 1 Februar 1977







    ...für die mikroskopische Abbildung kann ich leider nix für.

  • Ich dachte doch, dass das was für Dich sein sollte.

    :thumbup:

  • BTW hier seit einiger Zeit ein wenig Beethoven mit Bruno-Leonardo Gelber


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    Ludwig van Beethoven


    Klaviersonate Nr. 17 in d-Moll "Sturm" Op. 31/1 (1802)

    Klaviersonate Nr. 25 in G-Dur Op. 79 (1809)

    Klaviersonate Nr. 28 in A-Dur Op. 101 (1816)


    Bruno-Leonardo Gelber, Klavier

    AD: 1992

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  • In Anlehnung an die kleine UHQCD Diskussion, muss ich Dr. Holger Kaletha beipflichten, diese Ausführungen klingen IMO wahrhaftig besser als herkömmliche CDs.


    Eine gewisse Klarheit und Brillianz im Klang sehe ich als ganz klaren Vorteil dieses Verfahrens. Und so habe ich mir nach und nach einige dieser Scheiben zugelegt, zugegeben nicht ganz billig.

    Aber was nützt das ganze Geschreibe darüber, einfach mal selbst ausprobieren.


    (UHQCD/Japan)


    Igor Stravinsky (1882-1971)


    Petrouchka

    The Firebird


    Chicago Symphony Orchestra

    Carlo Maria Giulini


    Chicago, Medinah Temple, 13 - 15 Mai 1969

  • Guten Nachmittag allerseits. Ich beginne heute wieder mit einem Vergleichshören :


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    Wolfgang Amadeus Mozart

    Klavierkonzert Nr 21 C-dur KV 467


    Anima Eterna - Jos van Immerseel, Fortepiano und Leitung

    Orchestre de Chambre de Lausanne - Christian Zacharias, Klavier und Leitung

    Weiter, weiter ins Verderben,

    wir müssen leben bis wir sterben.

    Rammstein

  • Ich bleibe beim Piano :



    Hans Huber

    Klavierkonzert Nr 1 c-moll op 36


    Dan Franklin Smith, Klavier

    Stuttgarter Philharmoniker

    Michail Jurowski

    Weiter, weiter ins Verderben,

    wir müssen leben bis wir sterben.

    Rammstein

  • In der Reihe Beethoven und danach ... mal die russische Pianistin Maria Judina, ein Naturereignis ...


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    Ludwig van Beethoven

    Eroica Variationen Op. 35 1802)


    Alban Berg

    Klaviersonate Op. 1 (1907-08)


    Igor Strawinsky

    Serenade in A , für Klavier (1925)


    Béla Bartók

    aus dem Mikrokosmos, für Klavier (1926-39)





    Maria Judina, Klavier

    AD: 1960-1962


    Man findet diese Einspilungen auf dieser hörenswerten Box .... :) (Vorsicht: Werbung)


  • Anton Bruckner

    Sinfonie Nr. 3 d-Moll (1889)

    Orchestre de la Suisse Romande

    Dirigent: Marek Janowski

    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Die folgenden Aufnahmen sind zwar mono, aber wenn die interpretatorische Qualität stimmt, warum dann nicht ?



    Ludwig van Beethoven

    Streichquartette Nr 1, 2 & 3 Op 18 Nr 1, 2 & 3


    Amadeus Quartett

    Weiter, weiter ins Verderben,

    wir müssen leben bis wir sterben.

    Rammstein

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    Ludwig van Beethoven
    Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73


    Justus Frantz, Klavier

    Deutsch-Sowjetische Junge Philharmonie

    Valery Gergiev


    Aufnahme: Forum der Stadt Leverkusen, 11. Juni 1989 (Offizielles Konzert zu Ehren von Michail Gorbatschow in der BRD)







    Allen Unkenrufen zum Trotz: Kann sich absolut hören lassen.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Bei mir am Abend schöne Kammermusik,. diesmal nicht mit Martha sondern Yevgeni ....



    Wolfgang Amadeus Mozart

    Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll K. 478 (1785)


    Gabriel Fauré

    Klavierquartett Nr. 1 in c-Moll , Op. 15 (1876-79)


    Antonín Dvorak

    Klavierquintett in A-Dur B. 155 (1887)


    Zugabe: Schostakowitsch Klavierquintett Op. 57 3. Satz






    Yevgeni Kissin, Klavier

    Emerson Quartet

    AD: live 27. April 2018 in Stern Auditorium der Carnegie Hall




    Da geht es bei mir zuhause etwas kämmerlicher zu


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    Allen Taminos einen kühlen Abend! :hello:

  • Arien aus Opern von Giuseppe Verdi singt Olga Mykytenko, Sopran. Es begleitet das Bournemouth Symphony Orchestra unter Kirill Karabits (AD: 19. - 23. Mai 2019)



    Grüße

    Garaguly

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