Klassiktermine im Fernsehen

  • Donnerstag, 27.6. um 22.30 auf ORF 2: Richard Strauss: Capriccio
    mit Renee Fleming, Angelika Kirchschlager, Bo Skovhus, Michael Schade, Kurt Rydl.
    Dirigent: Christoph Eschenbach


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Freund Manfred (Musikwanderer) hat ja schon vor einigen Tagen vorab auf diesen heutigen Termin hingewiesen und ich möchte nochmal aktuell erinnern:
    Der TV- Sender ARTE sendet heute ab 21.30 Uhr aus Aix en Provence Verdis Oper "Rigoletto".
    Bereits um 20.15 Uhr kommt im Rahmen einer Dokumentation "Die großen Operngeschichten - Verschwörung der Opernbühne".
    Danach folgt um 20.55 Uhr "Ein Strauß bunter Verdi - Arien", aufgenommen im Teatro La Fenice Venedig.
    Ja und dann folgt der Rigoletto.
    Eigentlich deutet alles auf einen genußvollen Fernseh- Opernabend hin. Rigoletto ist eine meiner Lieblingsopern und ich bin schon sehr gespannt. Ich hoffe, wir alle werden nicht enttäuscht werden. Ich wünsche uns allen viel Freude und künstlerischen Genuß.
    Herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • ich könnte schon jetzt den Fernseher ausschalten. Was für ein Mist. Kann ja nur noch schlechter werden. Armer Verdi. Da hat der Regisseur mal wieder ganze RT Arbeit geleistet. In der Inszenierung kann ich vieles Erkennen nur nicht Rigoletto.

  • Am kommenden Sonntag überträgt 3sat (zeitversetzt) um 20.15 Uhr das Eröffnungskonzert der diesjährigen Salzburger Festspiele:


    Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
    Oratorium in vier Teilen


    Nikolaus Harnoncourt dirigiert die Wiener Philharmoniker, es singt die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor.


    Dem Zyklus der Jahreszeiten entsprechend besteht Haydns Oratorium aus vier Teilen. Anders als bei Oratorien üblich griff Haydn dabei nicht auf biblische Inhalte zurück. Er stellte weder christliche Figuren noch Helden der Antike in den Mittelpunkt, sondern lässt Bauern und Mägde singen. In lautmalerischen Bildern beschreibt er den Jahresverlauf der Natur und schildert landwirtschaftliche Tätigkeiten.


    Das Werk erzählt vom Leben des Pächters Simon (Florian Boesch, Bass), seiner Tochter Hanne (Dorothea Röschmann, Sopran) und vom jungen Bauern Lukas (Michael Schade, Tenor) in einer niederösterreichischen Landschaft zum Ende des 18. Jahrhunderts. Haydn gelang mit den Jahreszeiten ein spannungsreiches, liebevoll ausgemaltes Stück Musik. Vor allem aber schuf er ein zukunftsweisendes Werk: Mit der Thematik der Naturverbundenheit verwies Haydn früh auf die herannahende Epoche der Romantik und inspirierte Komponisten wie Schubert und Weber zu volkstümlichen Themen. (Quelle: 3sat)


    :hello:

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    MUSIKWANDERER

  • Für die Freunde des Schauspiels zeigt ORF 2 am Sonntag, 28. Juli, um 22 Uhr den "Jedermann" aus Salzburg.


    Aus der Programminformation des ORF:


    Einen der wohl spannendsten Momente der diesjährigen Salzburger Festspiele präsentiert der ORF den Zusehern am Sonntag, dem 28. Juli, im Fernsehen – die Neuinszenierung des Spiels vom Sterben des reichen Mannes, "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal.


    Die neue Inszenierung des Jedermann bei den Salzburger Festspielen soll wieder näher an ihre spätmittelalterlichen Ursprünge rücken. Seit Monaten befasst sich das Regieteam mit dem Stoff: "Wir haben uns in der Vorbereitungszeit sehr intensiv mit Reinhardts und Hofmannsthals Werk befasst. Wir haben die Bühne, die Kostüme und die Musik der Salzburger Produktion studiert – soweit sie überliefert sind – und wir beziehen uns auf sie, wo immer wir das für angemessen erachten. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist unsere Bühne – wie bei Reinhardt aus Holz gezimmert – freistehend konzipiert, abgesetzt von der Domfassade und auf zwei Ebenen aufgebaut."


    "Die Musik, die wir verwenden, wird unter anderem Variationen der Originalmusik aus Reinhardts Produktion enthalten, dazu kommen Volkslieder und Musik aus dem Zeitraum der Salzburger Uraufführung – den Zwanziger Jahren".


    Genannt werden auf der ORF-Web-Site lediglich die Schauspieler Jürgen Tarrach als Mammon und Cornelius Obonya in der Titelrolle des Jedermann.


    :hello:

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    MUSIKWANDERER

  • 3sat zeigt am Freitag, dem 2. August aus dem Großen Festspielhaus in Salzburg aus Anlass des 200. Geburtages von Richard Wagner


    Die Meistersinger von Nürnberg
    Live zeitversetzt


    Darsteller (u.a.):
    Eva Anna Gabler
    Magdalene Monika Bohinec
    Hans Sachs Michael Volle
    Walther von Stolzing Roberto Saccà
    Veit Pogner Georg Zeppenfeld
    Sixtus Beckmesser Markus Werba


    Chor: Konzertvereinigung Wiener, Staatsopernchor
    Orchester: Wiener Philharmoniker
    Musikalische Leitung: Daniele Gatti
    Regie: Stefan Herheim
    Fernsehregie: Hannes Rossacher


    :hello:

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    MUSIKWANDERER

  • Und hier noch zwei Übertragungen aus Salzburg, am Samstag, dem 3. August, die Oper zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi


    Falstaff
    Commedia Iirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
    Live - zeitversetzt


    Darsteller (u.a.):
    Sir John Falstaff Amrogio Maestri
    Mrs. Alice Ford Fiorenza Cedolins
    Ford Massimo Cavalletti
    Nannetta Eleonora Buratto
    Mrs. Quickly Elisabeth Kulman
    Mrs. Meg Page Stephanie Houtzeel
    Fenton Javier Camarena
    Dott. Cajus Luca Casalin
    Bardolfo Gianluca Sorrentino
    Pistola Davide Fersin


    Bühnenbild: Paolo Fantin
    Kostüme: Carla Teti
    Philharmonia Chor Wien (Chorleitung: Walter Zeh)
    Wiener Philharmoniker
    Musikalische Leitung: Zubin Mehta
    Inszenierung: Damiano Michieletto


    Und unmittelbar anschließend:


    Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum
    Salzburger Festspiele 2013
    Live-zeitversetzt aus dem Residenzhof
    Darsteller (u.a.):
    Theseus/Oberon Michael Rotschopf
    Hippolyta/Titania Karoline Eichhorn
    Egeus Christian Higer
    Hermia Tanja Raunig
    Lysander Daniel Jeroma
    Demetrius Claudius von Stolzmann
    Helena Eva Maria Sommersberg
    Puck Markus Meyer
    Squenz Raphael clamer
    Zettel (Pyramus) Paul Herwig
    Schnauz (Wand) Barbara Spitz
    Flaut (Thisbe) Christian Graf
    Schnock (Löwe) Mathias Schlung
    Schlucker (Mond) Reinhold G. Moritz
    Elfen Chiara Skerath und Sophie Renner


    Bühnenbild: Jan Meier
    Kostüme: Jan Meier
    Choreographie: Francesc Abós
    Mozarteumorchester Salzburg
    Musikalische Leitung: Ivor Bolton
    Regie: Henry Mason


    :hello:

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    MUSIKWANDERER


  • Musikalisch dürfte das ein Leckerbissen werden. Volle und Saccà erlebte ich in ihren Rollen letztes Jahr in Zürich, Gatti hatte dirigiert und schon beim Vorspiel wurde deutlich: Dieses Werk liegt ihm. Ich bin gespannt, wie er die Wiener zu Hochform motiviert.
    Bewundernswert, wie Michael Volle seine lange und schwere Partie mit Bravour meisterte. Dabei war jedes Wort textverständlich gesungen.
    Und Roberto Saccà lieferte den Beweis, daß die Rolle des Stolzing auch von einem lyrischen Tenor glaubhaft interpretiert werden kann (was auch Rudolf Schock 1959 in Bayreuth bewiesen hat). Es geht auch ohne Brüller.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Die Meistersinger aus Salzburg

    Da in Bayreuth dieses Jahr kein Wagner geboten wird, bin ich einmal gespannt, ob wenigstens in Salzburg zu Ehren des Meisters ein echter Wagner geboten wird. Da Herheim die Regie führt, fürchte ich allerdings, dass es auch hier keinen richtigen Wagner geben wird. Sängerisch verspricht er einiges, aber wird das Auge auch ein wenig Genuss haben?
    Hin und wieder kommt ja aus Salzburg auch mal was Vernünftiges.

    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • ob wenigstens in Salzburg zu Ehren des Meisters ein echter Wagner geboten wird.

    Das wünsche ich Dir, lieber Gerhard und allen anderen "Wagner- Fans", von ganzem Herzen.



    Hin und wieder kommt ja aus Salzburg auch mal was Vernünftiges.

    Na, das wüßte ich aber. Wenn ich da nur an die "Bahnhofsuhr- Traviata" und die tolle "Boheme" denke, da wird mir aber ganz anders.


    Herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Zitat

    Zitat von Crissy: Na, das wüßte ich aber. Wenn ich da nur an die "Bahnhofsuhr- Traviata" und die tolle "Boheme" denke, da wird mir aber ganz anders.

    Lieber Crissy,


    man darf nicht nur von der Traviata oder der Bohème ausgehen. Ich habe noch aus den letzten Jahren ein paar gut anzusehende Aufnahmen aus Salzburg, z.B. Romeo und Julia von Gounod, Manon von Jules Massenet und sogar vom letzten Jahr das Labyrinth von Peter von Winter, das zwar musikalisch den Vergleich mit der Zauberflöte bei weitem nicht aushält (es ist ja "Der Zauberflöte zweyter Theil" auch zum Libretto von Schikaneder und musikalisch ein wenig an Mozart angelehnt). Außerdem Aufführungen mit dem Ensemble der Mozarteum-Universität. Diese Inszenierungen waren weitgehend nicht regietheaterverseucht. Das sind natürlich Ausnahmen. Aber vielleicht gibt es dieses Jahr auch einmal eine Ausnahme. Salzburg liegt eben zu nah an Deutschland und ist von unserem Verunstaltungstheater sicher mehr infiziert als manche anderen Opernhäuser und Festspielstätten in Österreich. Inzwischen hat sich dieser Virus leider auch schon in Wien eingenistet.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
    Oratorium in vier Teilen


    Nikolaus Harnoncourt dirigiert die Wiener Philharmoniker, es singt die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor.

    Ich habe mir die Übertragung angesehen und war von der Musik sehr berührt. Ich kannte bisher nur Ausschnitte aus der Schöpfung und ein paar Sinfonien von Haydn. bei den diesjährigen Pfingstfestspielen haben mich bereits die sieben letzten Worte von Haydn sehr fasziniert.


    Florian Boesch hat mir besonders gut gefallen.


    Bartolifan


  • Musikalisch dürfte das ein Leckerbissen werden. Volle und Saccà erlebte ich in ihren Rollen letztes Jahr in Zürich, Gatti hatte dirigiert und schon beim Vorspiel wurde deutlich: Dieses Werk liegt ihm. Ich bin gespannt, wie er die Wiener zu Hochform motiviert.
    Bewundernswert, wie Michael Volle seine lange und schwere Partie mit Bravour meisterte. Dabei war jedes Wort textverständlich gesungen.
    Und Roberto Saccà lieferte den Beweis, daß die Rolle des Stolzing auch von einem lyrischen Tenor glaubhaft interpretiert werden kann (was auch Rudolf Schock 1959 in Bayreuth bewiesen hat). Es geht auch ohne Brüller.


    Nachtrag: Fast hätte ich ihn unterschlagen: Auf den quirligen und text - wie höhensicheren Peter Sonn als David dürfen wir uns besonders freuen. Als gebürtiger Salzburger hat er quasi ein Heimspiel. An der Oper Zürich ist er seit 4 Jahren unter Vertrag.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Nicht mehr ganz aktuell und eher etwas für die Nachtschwärmer (oder zum Aufnehmen)
    HOMMAGE AN SCHUMANN
    Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
    Ausschnitte aus dem Konzert aus der Bremer Glocke 2010


    Wann? Montag, 05. August um 0:10 Uhr (43 Min.)
    Wiederholung am Montag, 12.08. um 5:15 Uhr

    Gute Opern zu hören, versäume nie
    (R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

  • Hier stelle ich drei Fernsehtermine für Interessenten vor:


    Bayern Alpha zeigt heute um 20.15 Uhr ein Portrait mit dem Titel Christian Thielemann - Romantischer Querkopf. Als Sendezeit sind 50 Minuten angegeben.


    Der Sender ARTE zeigt Montag um 0.20 Uhr ein Konzert mit Ricardo Muti und den Wiener Philharmonikern: Zum Gedenken an Carlos Kleiber, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wäre, werden Mozarts Linzer Symphonie und Schuberts Unvollendete geboten. Direkt anschließend wird eine Aufzeichnung aus Covent Garden gebracht: "Adriana Lecouvreur" von Francesco Cilea. Angela Gheorghiu singt die Titelrolle, Jonas Kaufmann den Maurizio, der Dirigent ist Mark Elder. Der Sender gibt eine Spieldauer von 150 Minuten an.


    :hello:

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    MUSIKWANDERER

  • Ich möchte an dieser Stelle noch einige Klassik-Termine nachtragen:


    Am Freitag, 16. August, strahlt das ZDF von 23.30 bis 0.30 Uhr den Beitrag David Garrett & Brahms on Tour aus. Der Geiger interpretiert in der Berliner Philharmonie, begleitet von den Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Adrian Prabava das Violinkonzert von Johannes Brahms "und spricht hinter den Kulissen über sein Tourleben".


    Am gleichen Tag sendet ARTE ab 17.25 Uhr Live aus Salzburg aus Anlaß von Verdis 200. Geburstag die Oper DON CARLO. Unter der Leitung von [jpc]Antonio Pappano[/jpc] spielen die Wiener Philharmoniker; in der Titelrolle Jonas Kaufmann, Matti Salminen als König Philipp und Anja Harteros als Elisabeth von Valois. Des weiteren ist noch Thomas Hamspson ohne Rollenangabe genannt. Die Regie liegt in den Händen von Peter Stein. ORF 2 bringt eine zeitlich versetzte Ausstrahlung von 20.15 Uhr bis 0.15 Uhr.


    Auch von den Salzburger Festspielen ist am Samstag, 17. August, von 20.15 Uhr bis 22.35 Uhr der JEDERMANN zu sehen. Für die Festspiele inszenierten Julian Crouch und Brian Mertes Hofmannstahls Drama mit Cornelius Obonya, Brigitte Hobmeier, Julia Gschnitzer und Peter Lohmeyer.


    Daran anschließend wird ein Konzert mit Jukka-Pekka Saraste gesendet, der Werke von Sibelius, Strauss und Beethoven dirigiert:
    von 22.35 Uhr bis 23.50 Uhr.


    ARTE sendet am Sonntag, 18 August, von 23.55 Uhr bis 1.35 Uhr ein Konzert mit Rudolf Buchbinder, der Brahms' d-Moll-Konzert spielt. Paavo Järvis dirigiert Bruckners erste Symphonie mit dem hr-Sinfonieorchester.


    Daran schließt sich Bachs weltliche Kantate Herkules am Scheidewege an. Im September 2011 zeichnete ARTE ein Konzert auf dem Barockfestival Ambronay auf, das Johann Sebastian Bach gewidmet war. Der Argentinier Leonardo García Alarcón dirigierte in der ehemaligen Benediktinerabtei von Ambronay u.a. das Dramma per musica BWV 213.

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    MUSIKWANDERER

  • Möchte insofern korrigieren, dass das Thielemann-Portrait auf Bayern alpha erst morgen gesendet wird.

    Vielen Dank, lieber m.joho, daß Du aufgepasst hast. Mitleser bitte ich um Entschuldigung...


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    MUSIKWANDERER

  • Hier für Nachtschwärmer und solche, die einen Video- oder DVD-Recorder haben (arte 12.8. 1.05 bis 3.35, bitte hinten noch "Luft" zugeben, da ich bei arte schon öfter erlebt habe, dass die Zeiten verschoben waren!) hier ein kleiner Vorgeschmack auf "Adriana Lecouvreur", die ich selbst in dieser Inszenierung noch nicht kenne (Ich habe sie aus der Scala mit Mirella Freni, Peter Dvorsky und Fiorenza Cossotto). Diese Inszenierung scheint aber sehr schön zu sein.



    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Es gibt diese Adriana auch auf Blu-rai/dvd und sie ist in der Tat umwerfend, vielleicht sogar über der Produktion der Scala mit Freni/Dvorsky. Wirklich: Nicht verpassen!

  • Es gibt diese Adriana auch auf Blu-rai/dvd und sie ist in der Tat umwerfend, vielleicht sogar über der Produktion der Scala mit Freni/Dvosky. Wirklich: Nicht verpassen!


    Für Freunde klassischer Inszenierungen ein Muß!! Die Gheorghiu ist phantastisch, und Kaufmann steigert sich gewaltig. Eine meiner schönsten Inszenierungen der letzten Jahre!


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Lieber LaRoche, lieber M:Joho


    ich habe mir die Aufnahme gestern Abend angesehen und ihr habt vollkommen recht. Das war eine der schönsten und packendsten Opernaufnahmen, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Nicht nur, dass die Rollen der Adriana mit Angela Gheogiu und des Maurizio mit Jonas Kaufmann herausragend besetzt waren, auch die Fürstin (Olga Borodina) und vor allem auch Michonnet (Alessandro Corbelli) glänzten in ihrer Rolle. Das Orchester unter Marc Elder war ausgezeichnet und die klassische Inszenierung sowie die Rollendarstellung konnte besser kaum sein. Insgesamt ein genussvoller Abend. Für diejenigen, die die Aufzeichnung wegen der Nachtstunden versäumt haben, es gibt sie noch auf arte + 7.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Es ist wieder soweit:


    Last Night of the Proms 2013:



    LAST NIGHT OF THE PROMS 2013 LIVE AUS DER ROYAL ALBERT HALL
    NDR 22:10 Uhr, 95 Min.
    Wiederholung: EinsFestival 08:40 Uhr, 95 Min



    LAST NIGHT OF THE PROMS 2013 - BBC FASSUNG
    NDR 01:40 Uhr, 190 Min.



    Zitat

    Wie in jedem Jahr endet auch die 119. Saison der Henry Wood Promenaden Konzerte in London mit der spektakulären "Last Night of the Proms". Das NDR Fernsehen überträgt das Ereignis dieses Jahr bereits zum 32. Mal live aus der Royal Albert Hall, kommentiert von Rolf Seelmann-Eggebert. Diesjährige Solisten sind die Mezzo-Sopranistin Joyce DiDonato sowie Nigel Kennedy, Violine. Es spielt das BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Marin Alsop.


    Das vollständige Konzert ohne deutschen Kommentar übertragen wir in der Nacht von Sonntag, 8. September, auf Montag, 9. September, ab 1.40 Uhr.


    Zum ersten Mal dirigiert von einer Dirigentin!

    Marin Alsop


    Programm:


    Anna Clyne: Masquerade (c5 mins), BBC Commission, World Premiere
    Wagner: The Mastersingers of Nuremberg – overture (10 mins)
    Bernstein: Chichester Psalms (19 mins)
    Vaughan Williams: The Lark Ascending (12 mins)
    Britten: The Building of the House (5 mins)
    Massenet: Chérubin – 'Je suis gris! je suis ivre!' (2 mins)
    Handel: Xerxes – 'Frondi tenere e belle ... Ombra mai fù' (4 mins)
    Rossini: La donna del lago – 'Tanti affetti in tal momento!' (4 mins)


    PAUSE


    Bernstein: Candide – overture (5 mins)
    Candide – 'Make our Garden Grow' (5 mins)
    Verdi: Nabucco – 'Va, pensiero' (Chorus of the Hebrew Slaves) (4 mins)
    Arlen: Over the Rainbow (5 mins)
    Monti: Csárdás (6 mins)
    Traditional: Londonderry Air (Danny Boy) (4 mins)
    Rodgers: Carousel – 'You'll never walk alone' (6 mins)
    Bantock: Sea Reivers (4 mins)
    Lloyd: HMS Trinidad March (4 mins) - UK Premiere
    Arne: Rule, Britannia! (7 mins)
    Elgar: Pomp and Circumstance March No. 1 in D major ('Land of Hope and Glory') (6 mins)
    Parry, orch. Elgar, Jerusalem (4 mins)
    Traditional, The National Anthem (arr. Britten) (2 mins)



    Freundliche Grüße von der Nordseeküste sendet Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Ergänzend zu dem Hinweis von Andrew möchte ich auf eine Sendung im Rahmen des "Verdi- Jahres" hinweisen:
    In einer Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden- Baden vom Dez. 2012, bringt der TV- Sender 3- sat heute abend um 20.15 Uhr ein Galakonzert mit den Solisten "Rolando Villazon, Thomas Hampson und Olga Peretvatko" mit Arien aus verschiedenen Opern. Näheres dazu im Video- Text S. 324.
    Allen Interessenten viel Freude
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Kann klassische Musik die Welt besser machen? Zubin Mehta ist dieser Meinung und gibt im umkämpften Kashmir ein Konzert. Dieses wird kontrovers diskutiert, Extremisten haben mit Anschlägen gedroht.


    Heute ab 13:35 Uhr wird es live aus Kashmir übertragen, unter anderem als Livestream via BR-Klassik.


    Herzliche Grüße


    Christian

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Ich möchte dann auch noch einen Hinweis für Mozart-Liebhaber, Nachtschwärmer und Schlaflose geben: ARTE bringt am morgigen Sonntag ab 23.55 Uhr (bis 02.45 Uhr) als Aufzeichnung von 2012 aus Aix-en-Provence


    LA FINTA GIARDINIERA
    Mit Colin Balzer (Il Podestà)
    Layla Claire (Sandrina)
    Julian Prégardien (Il Contino Belfiore)
    Ana Maria Labin (Arminda)
    Julie Robard-Gendre (Don Ramiro)
    Sabine Devieilhe (Serpetta)
    John Chest (Nardo)
    Es spielt das Orchester "Le Cercle de l'Harmonie" unter Andreas Spering
    Die Inszenierung besorgte Vincent Boussard, das Bühnenbild stammt von Vincent Lemaire


    Der Sender schreibt dazu (u.a.):
    Die kanadische Sopranistin Layla Claire interpretiert die Hauptfigur der Marchesa Violante, die in einem Eifersuchtsanfall von ihrem Geliebten, dem Grafen Belfiore (Julian Pregardien) getötet werden soll, sich aber retten kann. Der Graf jedoch glaubt sich als Mörder seiner geliebten Violante. Diese wiederum gibt sich als Gärtnerin Sandrina aus, um in der Nähe ihres ehemaligen Geliebten zu sein, der sich neu zu vermählen droht. Inkognito findet sie eine Anstellung bei dem lüsternen Podestà (Colin Balzer). Doch dessen neu entflammte Begierde für die Gärtnerin enttäuscht eine andere Geliebte … Auf dem Anwesen des Podestá entfesseln sich die unerfüllten Leidenschaften, die bald außer Kontrolle geraten. Erst in einer dramatischen Gegenüberstellung des Grafen Belfiore mit der Marchesa Violante können die beiden zu ihrem alten Liebesglück zurückfinden und dadurch die Verwirrungen der anderen Paare auflösen.


    :hello:

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    MUSIKWANDERER

  • Ach ja: Giuseppe Verdis 200. Geburtstag lässt 3sat die TRAVIATA aus dem Jahre 2005 am Sonntag, 14. September, ab 2015 Uhr über die Bildschirme flimmern:


    Giuseppe Verdi (1813-1901)
    LA TRAVIATA
    Oper in drei Akten - Aus dem Großen Festspielhaus


    Violetta: Anna Netrebko
    Alfredo: Rolando Villazón
    Giorgio Germont: Thomas Hampson
    Flora: Helene Schneidermann
    Annina: Diane Pilcher
    Es spielen die Wiener Philharmoniker unter Carlo Rizzi
    Die Inszenierung besorgte Willy Decker


    Für Verdi-Fans, Stimmen-Fetischisten und Uhren-Freunde...


    :hello:

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    MUSIKWANDERER

  • Unser "Musikwanderer" hat ja vor einer Woche schon rechtzeitig darauf hingewiesen, deshalb nur nochmal aktuell der Hinweis: heute abend 20.15 Uhr auf 3- sat in Aufzeichnung und Wiederholung die "Salzburg- Traviata" von 2005.

    Für Verdi-Fans, Stimmen-Fetischisten und Uhren-Freunde...


    ... und für die "Freunde der modernen Inszenierung".


    Na dann, viel Spaß
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...