Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2005)

  • So, jetzt noch die letzte Frage bei Ullis Rätsel beantworten und dann habe ich endlich den letzten Buchstaben!!! :angry:



    Brahms - Klavierquintett op.34
    Arthur Rubinstein, Guarneri Quartet



    Gruß, Maik

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • endlich eingetroffen, der Gewinn aus Holgers Opernrätsel. Amazon hat sich reichlich Zeit gelassen... :motz:





    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Am Morgen vor der Arbeit (noch vier Tage --> Endspurt für dieses Jahr):


    Arnold SCHÖNBERG - Friede auf Erden op. 13 (Fassungen für Chor a cappella und für Orchester); Die Jakobsleiter (Fragment) (Dietrich Henschel, Salome Kammer, Heidi Meier, Jonas Kaufmann, Stephan Rügamer, Kurt Azesberger, Michael Volle, James Johnson, Rundfunkchor Berlin, Deutsches Symphonieorchester Berlin/ Kent Nagano, Simon Halsey)



    Merkwürdigerweise wirkt die von Wilfried Zillig auführungsreif gemachte fragmentarische "Jakobsleiter" mit dem entrückten Ende so, als müsse sie da aufhören. Die Aufnahme ist vokal wie orchestral kaum zu übertreffen.


    Beste Grüsse,


    C.

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

  • Aus dieser Box op. 50



    Das "The Angeles" Streichquartett spielt eher etwas zurückhaltend, aber mit schönem Klang.
    Bisweilen wäre etwas mehr Dramatik durchaus angebracht.


    Der Klang ist opulent und weiträumig - ohne jede Schärfe.

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Bei mir geht es grad so weiter mit der vornehmen Zurückhaltung:



    Wo bleiben im "Messer in der Brust" die Klüfte, die Abgründe, die Verzweiflung?"
    Ist sicher alles sehr schön gesungen und gespielt. Aber es fehlt mir was.
    In den Liedern eines fahrenden Gesellen mit FiDi und Kubelik ging es da doch deutlich dramatischer zu.

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Während ich Steinbeck weiter lese:



    Sibelius - Violinkonzert op.47
    Vadim Repin (Violine)
    London SO
    Krivine



    Mal sehen wie lange ich noch brauche, um dieses Werk zu verstehen - es in seiner ganzen Pracht genießen kann.
    Ich finde es nicht schlecht, aber irgendwas fehlt noch...



    Gruß, Maik

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Hallo Maik!


    Auch bei den Sibelius-Snfonien denke ich an manchen Stellen, dass da noch was fehlt. Es gibt immer wieder Passagen, die treten irgendwie auf der Stelle.
    Und dann geht plötzulich wieder die Post ab.
    Gerade der Schlussatz des VC ist doch eine Pracht!

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Ja, bei mir hat es auch ein wenig gedauert, bis es klick gemacht hat.
    Aber es müsste sogar die Repin-Aufnahme gewesen sein, die mich dann überzeugt hat und mir das Konzert endgültig aufgeschlossen hat.


    Bei mir jetzt Strauss:



    Warum kann eigentlich nicht alles so eingängig sein wie der Till?




    Gruß, Peter.

  • Ich hoere jetzt auch Strauss. Sohn. „Wo die Zitronen bluehn“, gesungen von den Wiener Saengerknaben. Ich bin so verliebt in diese Stimmen . . . :)

  • Du hörst aber mit"S-Zett"Peter hört mit "Doppel-S".
    Ich muss diesen Hinweis mal weitergeben, weil ich ihn hier selber schon abbekommen habe. :baeh01:


    Oder war es doch anders? Welcher von den Sträußen schreibt sich jetzt wie? ?(

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Richard Strau"ss"
    Johann Strau"ß"


    Klugscheisserische Grüße ;-)
    Austria

    Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

  • Julia Fischer spielt Bach- eine meiner Favourites für dieses Jahr:




    :jubel: :jubel: :angel: :angel:


    (Ich weiß, ich weiß, d. h. Eulen nach Athen tragen ..... :D )
    Herzliche Grüße,:hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • W.A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 12, KV 414 (385p), arrangiert für Klavier und Streichquartett.



    Mit dem Alban Berg Quartett und Alfred Brendel am Klavier


    Es grüßt euch Carola :hello:


    P.S. Für Hillary Hahn Interessierte: Heute kommt ein Portrait der Geigerin im Fernsehen, RBB, 23.00 bis 0.00 Uhr - vermutlich eine Wiederholung.

  • Ich kann Edwin und Norbert nur Recht geben: Die frühen Tschaikowsky-Sinfonien sind der Beschäftigung wert. Die Erste mag ich z.B. viel lieber als die "Pathétique". Eine dringende Empfehlung!



    Viellleicht mit dieser Box: Alle Sinfonien (5 CDs) und einige Ouvertüren für nur 12 Euro.
    Interpretatorisch sicher nicht schlecht.


    Momentan läuft die Zweite. Mal sehen, wie weit ich heute noch komme.



    Gruß, Peter.

  • Hallo CRC,


    Zitat

    Hallo Maik!


    Auch bei den Sibelius-Snfonien denke ich an manchen Stellen, dass da noch was fehlt. Es gibt immer wieder Passagen, die treten irgendwie auf der Stelle.
    Und dann geht plötzulich wieder die Post ab.
    Gerade der Schlussatz des VC ist doch eine Pracht!


    ja, der 3.Satz gefällt mir auch mit am besten davon. Am meisten Probleme habe ich aber mit dem 2..
    Aber gut das es nicht nur mir so geht.


    Übrigens Peter, ich denke nicht das dies bei mir etwas mit Repin zu tun hat. Vom Geigenspiel her habe ich keine Probleme mit ihm...
    Ich komme mit dem Werk an sich nicht richtig klar.



    Bei mir heute mal meinem Gemütszustand entsprechend:



    Dvorák - Requiem op.89



    Gruß, Maik

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Zitat

    Original von Austria
    Richard Strau"ss"
    Johann Strau"ß"


    Klugscheisserische Grüße ;-)


    "klugscheißerisch", jedenfalls nach alter Rechtschreibung in der BRD
    :D :stumm:


    in diesem Sinne


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Nachdem sie hier von anderer Leute Laser :hello: wieder und wieder beleuchtet wurde, nun auch bei mir:



    Was für eine Pianistin! :jubel: :jubel: :jubel:


    (Wieder eine süße Frucht dieses Forums! Danke!)

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.


  • Cara Caro,


    das Konzert A-Dur KV 414 ist nicht arrangiert. Mozart komponierte es so, dass es "nur" mit Streichern oder auch mit Bläsern konzertiert werden kann. Die "Version" als Klavierquintett ist daher zulässig, gewünscht und authentisch.


    :hello:


    LG
    Ulli


  • (Allerdings stimmt das Cover nicht, die Einspielung entstand 1994 bei Teldec)


    Herzliche Grüße,:hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Nach Olga Kern nun die nächste absolut überzeugende Klavier-CD auf Anregung aus diesem Forum:



    Ich muss wohl lange in meinen Regalen suchen, wenn ich eine annähernd superb klingende Klavieraufnahme finden will!


    Der originale Flügel von Rachmaninov in der Villa Senar bei Luzern ist dermaßen klar und betörend schön eingefangen, dass man nur staunen kann.
    Außerdem spielt Pletnev - beflügelt vom genius loci ? - einfach atemberaubend!
    Liebe Taminos! Ihr macht mich wirklich noch arm!

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Moin,


    ein guter Geist hat mir gerade folgende CD auf den Tisch gelegt. Dann habe ich gleich mal "taminot" und folgendes gefunden:



    Mir fliegen gerade die Ohren weg, das ist ja unglaublich. :jubel: :jubel: Und ich bin erst in der Mitte der ersten CD, aber wenn es so weitergeht, dann :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: !!

    Grüsse aus Rhosgobel


    Radagast

  • HIer wieder mal eine gelungene Fusion aus Jazz und Klassik:


    John SCOFIELD/ Mark-Anthony TURNAGE - Scorched (John Scofield, John Patitucci, Peter Erskine, hr BigBand, hr Sinfonieorchester/ Hugh Wolff)



    Beste Grüsse,


    C.

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)