Zehn kleine N... - Dr. Pingel´s hinterhältiges Opernexperiment

  • ich lach' mich tot, der Mann trägt nicht nur (im übertragenen Sinne) graue Hemden, sondern langweilt mich mit einem Ergebnis, das voraussehbar war, weil es schon zu Anfang der Umfrage bereits von jemanden anderen verkündet worden ist.


    Da wäre es einfacher gewesen, das kleine überschaubare Repertoire an Opern zu benennen und gleich den Sieger fest zu legen.


    LT


    Ganz miserabler Beitrag. Es wäre besser, Du hättest nicht geschrieben. Warum nur muß es immer solche Stänker geben? Hast wohl zu Hause nichts zu sagen??


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Irgendwie ist es amüsant... - Warum sollte ich nichts zu sagen haben? -- Ich habe etwas zu Hause zu sagen und auf Arbeit! :yes:


    Der Thread heißt nun mal: "Zehn kleine N... - Dr. Pingel´s hinterhältiges Opernexperiment" - und Chrissy hat hierbei eindeutig das Thema verfehlt, stattdessen mal wirklich innerlich um eine Oper zu ringen, die übrig bleibt, war es dann doch wieder die "Boheme" - stand quasi (von anderem User hier längst vorher verkündet) wo möglich schon von Anfang an fest. Darüber habe ich meinen Unmut geäußert.


    :hello: LT


  • Lieber Dr. Pingel, liebe Freunde dieses Threads
    Ihr wollt bitte verstehen und akzeptieren, daß ich hier aussteige. Ich hatte Spaß und Freude an diesem nicht ganz ernstgemeinten Thread, habe in einige meiner Beiträge Zeit und Mühe investiert und versucht das Ganze etwas aufzulockern und vielleicht auch etwas persönlich einfließen zu lassen. Nur ganz sicher lasse ich mir dafür nicht dumm und dämlich kommen.
    Euch weiterhin viel Spaß und Freude
    CHRISSY


    Lieber Chrissy, das ist schade. Ein bisschen verstehe ich deine Reaktion, ich weiß auch nicht was die grauen Hemden hier sollen. Es geht ja nicht nur um die schon vorhergesagte Siegeroper, sondern auch um den Weg bis dahin. Und so bleibt bei mir nur ein wenig Schmunzeln über deine Offenbarung. Ich bin auch kurz vor dem Ziel, aber verraten wird nix. Wir hatten alle ein wenig Vergnügen in diesem Thread, jetzt kurz vor dem Fest so ein Wermutstropfen, völlig unnötig LT.


    Bis bald dann
    :hello:
    timmiju

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • - Warum sollte ich nichts zu sagen haben? -- Ich habe etwas zu Hause zu sagen und auf Arbeit!


    Ja, vielleicht "Guten Tag".

    Dr. Pingel´s hinterhältiges Opernexperiment" - und Chrissy hat hierbei eindeutig das Thema verfehlt, stattdessen mal wirklich innerlich um eine Oper zu ringen,


    Ich wüßte nicht, wieso ich das Thema verfehlt hätte. Ich habe meine 24 angegebenen Oper ständig minimiert, bis eine übrig geblieben ist. Und welche übrig bleibt, ist jedenfalls meine Entscheidung. Da werde ich Dich bestimmt nicht um Erlaubnis fragen oder mich bei Dir dafür entschuldigen.

    Darüber habe ich meinen Unmut geäußert.


    Du hast Dich hier in diesem Thread nicht beteiligt und deshalb interessiert Dein Unmut auch keinen. Den kannst Du Deinem Frisör erzählen und ihn damit langweilen.
    Und was Deine schon etwas seltsame Vorliebe für graue Hemden betrifft, solltest Du Obacht geben, daß sich das nicht zu einem Tick entwickelt und manifestiert.
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Jetzt muss ich mich auch einmal kurz einmischen, bevor ich morgen eine meiner letzten Opern streiche.


    Dass Dein Verhalten - vorsichtig ausgedrückt - reichlich absurd ist, werter Liebestraum, das muss man Dir doch nicht erklären, oder? Weniger vorsichtig ausgedrückt: Hast Du schon einmal etwas von Humor gehört?


    :hello: Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Hier gab es gar kein Thema, das man hätte verfehlen können; so eng waren die Grenzen nicht gesetzt. Und wenn man eine absolute Lieblingsoper hat, muss man die dann verleugnen? Ich bin ja da genau so dran, denn unter meinen 10 Lieblingsopern befinden sich 5 Janaceke. Aber bei mir bahnt sich eine Überraschung, an die ich bis gestern (!) noch gar nicht gedacht habe und deren Ursprung außermusikalisch ist. Heiliabend fällt die Entscheidung.

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Irgendwann muss Schluss sein. Das passt ganz gut heute am 4. Advent. Im Moment steht es bei mir Italien - Deutschland 2: 1. So könnte es bei der Fussball-WM ausgehen. Hier ist aber kein Fußball und deshalb....


    Beethoven: Fidelio


    Bizet: Die Perlenfischer , Carmen


    Donizetti: L'Elisir d'Amore


    Kienzl: Der Evangelimann


    Mozart: La Clemenza di Tito, Hochzeit des Figaro, Entführung aus dem Serail , Die Zauberflöte


    Puccini: Tosca, La Boheme


    Rossini: Barbier von Sevilla


    Strauss: Salome, Der Rosenkavalier


    Tschaikowsky: Mazeppa


    Verdi: La Traviata, Aida, Der Troubadour


    Weber: Der Freischütz


    Wagner: Tannhäuser, Lohengrin, Meistersinger von Nürnberg, Parsifal


    Tatatataa... Gestrichen werden Tosca und Aida. Übrig: Die Meistersinger von Nürnberg!


    Traurig für die Freunde des italienischen Belcanto, aber die "Meistersinger", das ist nun einmal die deutsche Festoper. Und deshalb auch wurde die wieder aufgebaute Deutsche Staatsoper Berlin am 4. September 1955 eben mit dieser Oper eröffnet. Zugleich ist sie auch Volksoper und musikalisches Lustspiel, trotz ihrer Länge eigentlich die zugänglichste Wagner-Oper. Im Unterschied zum auch von mir lange favorisierten "Tannhäuser" gibt es in den "Meistersingern" einen freudvollen Abschluss, so dass man am Ende in froher Stimmung bleibt. Eine ganz wunderbare Musik, die Handlung voller Humor und der Schluss dann weihevoll und voller Würde, das darf nicht in Schwulst und hohlem Pomp abgleiten. Lange Zeit gab es an der Lindenoper die traditionsbewußte Kupfersche Inszenierung. So etwas wird es sicher nicht mehr geben. Aber z.B. die Schenksche Inszenierung gibt die Nürnberger Kulisse recht passend wieder und zeigt sich der Tradition weitgehend verpflichtet:


    Damit ist das nun für mich beendet, mein Dank geht an den Urheber dieses amüsanten Threads, Dr. Pingel, das Ganze ist ja nicht nur ein Gag, sondern man muss sich ja beim Vergleich der Opern im Streichkonzert selber hinterfragen. Ich wusste beim Beginn noch nicht, was mein Sieger wird. Lange war das Rennen offen, bis ich zu dem von mir erläuterten Ergebnis kam. Insofern hat es auch Spaß gemacht.
    Einen schönen 4. Advent und frohe Weihnachten an die Verbliebenen
    :hello:
    timmiju

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Lieber chrissy


    Vielen Dank für das Quartett "Bella figlia dell' amore" aus Verdis Rigoletto im YouTube Film in Beitrag 264. (Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Leo Nucci, Isola Jones)*


    4 min 3 s Gesang und 1 min 56 s Szenen-Applaus sagen alles aus! Beim Hören des Gesanges hatte ich Hühnerhaut pur. Was für grosse Stimmen sind da zu hören. Ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk!


    Dank auch an alle Teilnehmer in diesem Thread: Sie haben die Mitleser ihre Opern-Leidenschaft erleben lassen.


    (* Was mir noch aufgefallen ist: Pavarotti hatte während der Aufführung sicherlich die "schönste" Aussicht. :rolleyes: )
    .

    I think laughter is preferable to tears.

    John Cage


    Jede Hörerin und jeder Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Anspruch darauf, wenigstens einmal am Tag überfordert zu werden.

    Hans Winking

  • Trotz "Liebestraums" unqualifizierten Bemerkungen, die mir fast den Spass an diesem Thread verdorben haben, geht das Streichen jetzt auch bei mir in die letzten Runden:


    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Die Streichung des Rigoletto erfolgt heute nur deswegen, weil ich diese Woche in die Aufnahme mit der Callas und Tito Gobbi hineingehört habe und daran keinen Gefallen fand...
    Das Werk selbst jedoch finde ich natürlich nach wie vor hervorragend und sehr ergreifend.

  • Lieber chrissy
    Vielen Dank für das Quartett "Bella figlia dell' amore" aus Verdis Rigoletto im YouTube Film in Beitrag 264. (Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Leo Nucci, Isola Jones)*
    4 min 3 s Gesang und 1 min 56 s Szenen-Applaus sagen alles aus! Beim Hören des Gesanges hatte ich Hühnerhaut pur. Was für grosse Stimmen sind da zu hören. Ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk!

    Lieber Moderato
    Mit Deinem Beitrag und Deiner Zustimmung hast Du mir wiederum eine ganz große Freude gemacht und ich bedanke mich ganz sehr dafür. Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, aber solche netten Worte lassen Verärgerung in den Hintergrund treten. Bei der Gelegenheit auch meinen Dank an die anderen Mitglieder, die hier ihre Meinung positiv zu der Entgleisung eines Verirrten geäußert haben.
    Herzliche Grüße und noch einen schönen 4. Advent wünscht
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

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  • Tristan

    Don Giovanni
    Boris Godunov


    Na endlich. Mozart ist überschätzt und den Boris kenne ich schon. In den Mülleimer mit beiden.



    Hoffmanns Erzählungen


    Zar und Zimmermann
    Undine
    Der Frei- und Wildschütz
    Oberon
    Orfeus und Eurydike
    Die verkaufte Braut
    Salome
    Elektra
    Die Frau ohne Schatten
    Figaros Hochzeit
    Martha
    Rusalka
    Cosí fan tutte
    Amahl und die Heiligen Drei Könige
    Lohengrin
    Der Ring
    Parsifal
    Pelléas et Mélisande
    Die Tote Stadt
    Fidelio
    Turandot
    Un ballo in maschera
    Macbetto
    Norma
    Don Pasquale
    Lucia di Lammermoor
    La Giocconda
    Cavalleria Rusticana



    Mazurka aus Eugen Onegin
    Polonaise aus Boris Godunov (kann mir jemand übrigens den Unterschied zwischen Mazurka und Polonaise erklären?)
    Tristan von "wehr dich, Melot bis zum Schluss des 2. Aktes)
    Il trovatore: in dieser Flamma brennt meine Mamma)
    Tosca
    Tristan Akt IV
    Rienzi
    Euryanthe
    Samson et Dalila
    Mazeppa
    Candide


  • Und wieder ein Schlussakkord: Die Meistersinger. Eine Oper, die ich nicht gut kenne, aber gut genug, um sie zu mögen. Allerdings habe ich noch zwei Fragen: Ist diese Aufnahme wirklich gut (Metropolitan, die z.B. einen der schlechtesten Opernchöre der Welt haben)? Auch an die letzten Darbietungen von James Morris habe ich keine guten Erinnerungen! Das soll aber keinesfalls eine Mäkelei an der Wahl sein, sondern das sind zwei echte Fragen!

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)



  • Wirklich ein thread mit Überraschungen; ich dachte nämlich, dass unser hami mit seinen vielen noch im Rennen befindlichen Opern das Thema bis Weihnachten 2014 bestreiten wollte, aber siehe da!
    Eine Satire zu Tristan fällt mir nicht ein; ich kenne ihn zu wenig, aber wann immer ich ihn gehört habe, war ich unglaublich beeindruckt. Das ist schon eine tolle Wahl.

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Bei mir sind noch im Rennen: La Calisto, Palestrina, das schlaue Füchslein, Jenufa, Totenhaus, Makropulos.
    Dass ich mich von Palestrina verabschiede ist wohl nicht so überraschend wie die Tatsache, dass auch die Jenufa gehen muss. Das ist natürlich eigentlich Quatsch, denn an der Jenufa habe ich Janacek "gelernt". Aber das ist vielleicht der Grund, dass man doch irgendwann der Jugendliebe entwächst (trifft für das Leben eher zu als für die Oper).

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Was ich völlig vergessen habe, weil ich so auf das Streichen fixiert war: die erste Siegeroper war Alcina von Händel, eine tolle Wahl. Siehe Beitrag 43 von Melante

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • In meinem Satirethread findet sich ein kleiner Spott auf die Bohème (Nr. 83, natürlich chrissy gewidmet).

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Oh du traurige.... (Weihnachten 2012)! Schon wieder mussten ein paar Komponisten getötet werden. Diesmal sind es Cilea, Delibes und Humperdinck.


    Bellini: Norma
    Bizet: Die Perlenfischer, Carmen
    Borodin: Fürst Igor
    Cilea: Adriana Lecouvreur
    Cosma: Marius und Fanny
    Delibes: Lakmé
    Donizetti: Anna Bolena, Der Liebestrank, Lucrezia Borgia, Lucia di Lammermoor, Maria Stuarda, Don Pasquale
    Dvorak: Rusalka
    Giordano: Andrea Chénier, Fedora
    Glinka: Ruslan und Ludmilla
    Humperdinck: Hänsel und Gretel, Königskinder
    Leoncavallo: Der Bajazzo
    Mascagni: Cavalleria rusticana
    Mozart: Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Puccini: Manon Lescaut, La Bohème, Tosca, Madame Butterfly, Die Schwalbe, Schwester Angelica, Turandot
    Tschaikowski: Eugen Onegin, Mazeppa, Pique Dame
    Verdi: Nabucco, Macbeth, Rigoletto, Der Troubadour, La Traviata, Ein Maskenball, Die Macht des Schicksals, Aida, Otello, Falstaff
    Wagner: Der fliegende Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg, Rheingold

    Traurige Grüße
    Gerhard




    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Und wieder ein Schlussakkord: Die Meistersinger. Eine Oper, die ich nicht gut kenne, aber gut genug, um sie zu mögen. Allerdings habe ich noch zwei Fragen: Ist diese Aufnahme wirklich gut (Metropolitan, die z.B. einen der schlechtesten Opernchöre der Welt haben)? Auch an die letzten Darbietungen von James Morris habe ich keine guten Erinnerungen! Das soll aber keinesfalls eine Mäkelei an der Wahl sein, sondern das sind zwei echte Fragen!


    Lieber Dr., schön, dass du dir die Mühe machst und auf Endergebnisse reagierst. Also die von mir gezeigte Aufnahme gefällt mir ganz außerordentlich, zuerst natürlich wegen der historischen Kulisse, da ist nichts Neumodisches hineininterpretiert, sondern es sieht so aus, wie wahrscheinlich in Nürnberg, Mitte des 16. Jahrhunderts. Aber für mich lässt diese Live-Einspielung auch musikalisch nichts zu wünschen übrig. Ich bin da ganz unvoreingenommen, über die Qualität des Chores ist mir bisher nichts bekannt geworden, hier jedenfalls gibt es absolut nichts auszusetzen, ich habe mir gerade einiges angehört. Sehr stimmgewaltig im Finale, etwas zarter besaitet z.B. in der Johannisnacht, das kommt aber gut an. Und so wie James Morris als Sachs auftritt, genauso stelle ich mir diese Rolle vor, ein wahrer Heldenbariton mit großartigem Schlussgesang, aber auch mit poetischem Zauber in der Flieder-Arie. Übrigens sprachlich gut zu verstehen. Es gibt natürlich überall irgendwelche "Beckmessers", die etwas auszusetzen haben. Mir bereitet diese Aufnahme große Freude. Ich habe aber generell die "Meistersinger" als meine Siegeroper ausgewählt, das hat nichts mit dieser DVD zu tun.


    Mit guten Wünschen zum Weihnachtsfest
    :hello:
    timmiju

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Beethoven: Fidelio

    Berg: Wozzeck


    Bizet: Carmen


    Humperdinck: Hänsel und Gretel


    Janacek: Das schlaue Füchslein - Katja Kabanowa - Aus einem Totenhaus


    Korngold: Die tote Stadt

    Mozart: Zauberflöte [s]- Don Giovanni - Cosi fan tutte[/s]


    Poulenc: Dialoge der Karmeliterinnen


    Puccini: Tosca


    Strauss: Der Rosenkavalier

    Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg - Tristan und Isolde



    Die Bronzemedaille gebührt Poulenc.


    :angel: Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

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  • Glück für Dich. Wer beim Parsifal lacht, ist ein schlechter Mensch. (Richard Wagner).


    Ist das das richtige Zitat? Muss es nicht heißen, wer beim Parsifal nicht lacht, ist ein schlechter Mensch?
    Was sagte Strawinski über Parsifal: Eine Andacht im Krematorium.

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • La Calisto von Cavalli muss weichen, obwohl das eine betörend schöne Oper ist ohne lästige Rezitative, musikalisch und szenisch makellos. Aber am Schluss kann es bei mir nur Janaceke geben, was ich durchaus als einen gewissen Makel ansehe. Aber ich habe immerhin über 60 Lieblingsopern gehabt und keine leichtfertig geopfert.
    Am letzten Tag des Jahres werde ich mich entscheiden, welche es ist: Totenhaus, Füchslein oder Makropulos. Ich habe eine Ahnung, aber weiß es noch nicht!

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Heute habe ich mich quasi selbst überrascht mit der Streichung des Parsifal. Als Wagnerianer stand nur dieses Werk auf meiner Liste, da es mir von seinen Opern die liebste ist. Obwohl ich kein gläubiger Mensch bin, "packt" mich eine gute Interpretation des Parsifal immer wieder. Ursprünglich war es ein ganz und gar emotionaler Zugang, den ich zu diesem Musikdrama hatte, da ich es bereits in jungen Jahren kennen lernte*. Erst später kam auch die "intellektuelle" Annäherung, die es mir noch näher brachte und auch auf anderer Ebene verständlich und zugänglicher machte. Die Streichung jetzt erfolgt vielleicht, weil mir die Thematik des Parsifal letztendlich doch etwas ferner ist, als bei den beiden Finalisten "Die verkaufte Braut" und "Hoffmanns Erzählungen".


    *Die erste Begegnung mit dem Werk hatte ich vor vielen Jahren bei einer Aufführung in München mit Siegfried Jeruslem als Parsifal und Theo Adam als Gurnemanz. Die Bühnenbilder stammten damals von Günther Schneider-Siemssen.

  • [/quote][/quote]

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • Nun sind die traurigen Weihnachten (natürlich 2013 und nicht wie fälschlich im letzten Beitrag angegeben 2012) vorbei und die Krimiserie "Drei Leichen für Dr.Pingel" geht weiter. Diesmal sind es Borodin, Giordano und Glinka.


    Bellini: Norma
    Bizet: Die Perlenfischer, Carmen
    Borodin: Fürst Igor
    Cosma: Marius und Fanny
    Donizetti: Anna Bolena, Der Liebestrank, Lucrezia Borgia, Lucia di Lammermoor, Maria Stuarda, Don Pasquale
    Dvorak: Rusalka
    Giordano: Andrea Chénier, Fedora
    Glinka: Ruslan und Ludmilla
    Leoncavallo: Der Bajazzo
    Mascagni: Cavalleria rusticana
    Mozart: Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Puccini: Manon Lescaut, La Bohème, Tosca, Madame Butterfly, Die Schwalbe, Schwester Angelica, Turandot
    Tschaikowski: Eugen Onegin, Mazeppa, Pique Dame
    Verdi: Nabucco, Macbeth, Rigoletto, Der Troubadour, La Traviata, Ein Maskenball, Die Macht des Schicksals, Aida, Otello, Falstaff
    Wagner: Der fliegende Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg, Rheingold




    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Drei Janaceke waren es. Inzwischen habe ich eine Sammlung Kafka in die Hand bekommen und dort festgestellt, dass mich das Schicksal von Gregor Samsa nicht die Bohne interessiert. Ein Freund sagte: "Na ja, man fällt ja auch nicht gern zum zweiten Mal in einen Brennnesselbusch!" Nun ist es unbestritten, dass Kafka ein großartiger Schriftsteller war. Aber im Moment liegt mir die slawische Düsternis gar nicht. Das bedeutet, dass "Die Sache Makropulos" und das "Totenhaus" nicht die Sieger werden können, was diesmal keine musikalischen Gründe hat.


    Daher ist mein Sieger: "Die Abenteuer der Füchsin Schlaukopf" oder, wie man landläufig sagt"
    DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN.
    Darüber werde ich noch etwas schreiben.

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Aber im Moment liegt mir die slawische Düsternis gar nicht.


    Der totale Irrsinn. Da lässt sich einer von sämtlichen Jana-Zecken das Blut abnehmen und spricht dann noch von slawischer Düsternis.
    Und das von einem Voll- und Schwerblut-Westfalen.


    Das alte Jahr hört schon gut auf.

  • Mein lieber hami, es sei dir verziehen, dass du meinen Janacek nicht so richtig einschätzt, denn die Schlussmusik aus dem Füchslein ließ sich Janacek zu seiner Beerdigung vorspielen. Daran habe ich auch schon gedacht. Dass aber jemand, der mich persönlich kennt, mir unterstellt, ich sei Westfale, wo ich doch in Düsseldorf geboren bin, also Rheinländer, das ist schon ein Hammer, den sich auch nur ins unwirtliche Schweden verschlagene niederbayrische Rentner mit Namen ohne rechte Vokale leisten können (nur Marktl ist schlimmer). Also: reiß di zsamma!
    Außerdem: sieh dir doch die ganze Literatur und Opernliteratur der Slawen an. Mord und Totschlag sind da noch geringe Vorkommnisse.

    Nulla dies sine linea (nach wie vor gültige Römerweisheit)

  • Zitat

    Zitat von Dr.Pingel: Mord und Totschlag sind da noch geringe Vorkommnisse.

    Lieber Dr.Pingel,


    jetzt weiß ich endlich, warum du dieses Thema angezettelt hast, in dem Mord und Totschlag zuhauf stattfinden.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

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