Die Triangel - ein ungeliebtes Instrument?

  • Beim Stöbern in den Tiefen des Forums stößt man doch immer wieder auf Verblüffendes. :) So war mir die Triangel bislang gänzlich unverdächtig, aber es scheint einige Taminos zu geben, die eine Abneigung gegen dieses Instrument hegen. So konnte man zum 3. Satz der 4. Symphonie von Brahms lesen:


    [...] aber "emotional" empfinde ich den Satz, besonders den aufgesetzt fröhlich-markigen Beginn (und auch noch Triangel... brrr ... Sinfonie für Triangel und Orchester, oder was? :D) als Fremdkörper (außer dem "Trio" mit der prominenten Hornpartie).


    Oder an anderer Stelle zu Mahler:


    Die Triangel findet zu meinem Leidwesen auch in Mahler-Symphonien ihren Einsatz. Das ist einer der wenigen Punkte bei denen mir die Instrumentierung bei Mahler Probleme bereitet.


    Wie kommt Mahler zur Triangel? Ist das eine (schlechte) Erbschaft von Rott?

    Eher handelt es sich wohl um die Erbschaft von Franz Liszt. Der hat doch dieses Konzert Nr. 1 für Klavier und Orchester [und Triangel] geschrieben.


    Weitere Belege für die Abneigung gegen dieses Instrument ließen sich anführen. Mich hat die Triangel bislang weder bei Mahler und Liszt noch bei Brahms gestört (die Rott-Symphonie kenne ich nicht), und auch im Scherzo von Dvořáks Neunter darf sie nicht fehlen, um ein weiteres prominentes Beispiel zu nennen. Was also genau stört an der Triangel? Ist es nur der übermäßige Einsatz oder der Klang des Instruments überhaupt?


    Welche Stücke gibt es außer den genannten noch, in denen die Triangel (zu?) prominent zum Einsatz kommt?

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Ganz entgegen meinen Gepflogenheiten will ich mal Wikipedia zitierten, weil ich diese kurze Zusammenfassung sehr treffend finde: "In die Kunstmusik gelangte der* Triangel durch das Genre der Türkenoper. Hier wurde er erstmals im Opernorchester 1779 in Christoph Willibald Glucks Iphigénie en Tauride und 1782 in Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail eingesetzt, um ein exotisches Kolorit zu schaffen. In der Wiener Klassik fand der Triangel zusammen mit der Großen Trommel und den Becken Eingang ins Symphonieorchester mit Joseph Haydns Symphonie Nr. 100 in G-Dur (Militärsinfonie, 1794) und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 in d-moll, op. 125 von 1824."


    Persönlich liebe ich den Triangel sehr und kann die Vorbehalte nicht nachvollziehen. Ich bin sogar dafür, ihn sehr vordergründig einzusetzen. Weil nach entsprechenden Werken bzw. Stücken gefragt wurde: Ich möchte die Rheinfahrt aus "Götterdämmerung" nennen. In der Studioproduktion der Decca unter Solti kommt dieses sonderbare Instrument außerordentlich wirkungsvoll zu Geltung. Es lässt das Wasser des Rheins fast lustig, zumindest aber sehr unschuldig plätschern. Als wolle es dem drohenden Unheil entgegenwirken, dass noch kommt.


    Gruß Rheingold


    Bertarido wählte die weibliche Form, es ist aber auch die männliche gebräuchlich, die ich bevorzuge.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Dies hier dürfte bekannt sein?



    Was nun die bei manchem Hörer anzutreffende Abneigung gegen die Triangel bzw. den Triangelklang angeht, so könnte ich mir gut vorstellen, dass dies durchaus (hör)physiologische Gründe haben könnte. Für manche ist der durchdringend hohe Klang eventuell tatsächlich physisch unangemehm. Eine Bekannte z.B. mag aus ähnlichen Grunde keine hohen Sopranstimmen und sagt, diese bereiten ihr regelrecht Schmerzen. Auf der anderen Seite können auch sehr tiefe Töne ein unangenehmes "Bauchgefühl" hervorrufen.

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

  • Ich spielte oben auf einen seinerzeitigen Verriss des 1. Liszt-Klavierkonzerts an, das als "Konzert für Triangel und Orchester" verspottet wurde, weil anscheinend zum ersten Mal in einem Klavierkonzert dieses Instrument (und in einigen Abschnitten für viele Hörer wohl etwas zu prominent) eingesetzt wurde. Und Brahms selbst hat sich mehrfach eher abfällig zu "effektvoller" Instrumentation geäußert, es aber in der Praxis dann anscheinend doch nicht so eng gesehen... ;)


    Bei der Rott-Sinfonie ist m.E. das Problem, dass der/die Triangel streckenweise beinahe durchgehend mitbimmelt. Das nervt. Es ist ein Instrument, das an einigen Stellen besonderen Effekt machen sollte, aber nicht immerzu bimmeln.


    Bei Mahler ist mir jetzt zwar keine penetrante Triangel-Klingelei in Erinnerung, aber bei dem ist die gesamte Schlagwerkabteilung bekanntlich oft reichhaltig besetzt.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Was nun die bei manchem Hörer anzutreffende Abneigung gegen die Triangel bzw. den Triangelklang angeht, so könnte ich mir gut vorstellen, dass dies durchaus (hör)physiologische Gründe haben könnte.


    Genau so ist das !
    Triangel empfinde ich nie und nirgendwo als unangenehm. Im Gegenteil, das gibt dem Gesamtklang schon vom Frequenzgang her einen abwechslungsreichen Touch.


    Ich schätze ohnehin den Klang von Schlaginstrumenten und finde besonders Metallophon, Vibraphon und Glockenspiel in Orchesterwerken sehr ansprechend. Diese haben natürlich den Vorteil, das man dann nicht auf einen Ton angewiesen bleibt !
    Dagegen sind für mich schrille Flöten (und Bläserkonzerte allgemein) eher weniger geschätzt und manchmal sogar ein Grauss ...

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • In Carl Nielsens letzter Sinfonie, der sechsten aus dem Jahre 1925, spielt das Triangel eine nicht unwesentliche Rolle, nämlich zu Beginn, im zweiten Satz, der Humoreske, und auch im Finale. Dieses richtungsweisend moderne Werk mit seinen Collage-Elementen, den verblüffenden Anklängen an Webern, Ives oder Schostakowitsch' 15. Sinfonie empfinde ich das harmlose Schlaginstrument nicht nur als grotesk, sondern beinahe als Todesboten. Sinfonia semplice - wenn das mal nicht dialektisch gedacht ist ... !


    :hello: Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Lieber Bertarido


    Ein Blick in den Duden zeigt, dieses erstaunliche Merkmal des Nomens Triangel:


    "Tri­an­gel, der, die oder das


    Wortart: Substantiv, maskulin oder Substantiv, feminin oder Substantiv, Neutrum"


    In Wikipedia kann man dies lesen: Zitat: "Vor allem in Wörterbüchern, Fremdwörterbüchern und Lexika wird das Maskulinum heute weiterhin gebraucht; so wird etwa von Karger argumentiert: „Da Italienisch die internationale Musiksprache ist, in der fast alle musikalischen Begriffe allgemeinverständlich gemacht werden, schlage ich vor, im Deutschen ebenfalls die männliche Form zu benutzen, analog der in der italienischen Sprache benutzten Form: il triangolo.“ Auch im Französischen heißt es „le triangle“.


    Das Femininum ist das grammatische Geschlecht (Genus) der mündlichen Sprache. Vornehmlich im Fachjargon der Schlagzeuger ist es gang und gäbe. Sein Gebrauch ist uns vermutlich in Analogie zu Musikinstrumentennamen mit gleichem Suffix -el, wie: die Zimbel, die Trommel, die Klingel, die Rassel, die Fiedel und dem Wortbestandteil -angel (Angel, Fischfang) überkommen.


    Das Deutsche Wörterbuch vermerkt dazu: „Neuerdings neigt das Wort in der Bedeutung als Musikinstrument zum Femininum und oft mündlich.“ Aber auch der Duden hat in seinen Auflagen von 1915 bis 1925 neben dem Maskulinum auch das weibliche Geschlecht mit der Angabe „volkstümlich“ angeführt.


    In neuerer Zeit lässt sich im Schrifttum der Gebrauch des Femininum vermehrt feststellen.


    Das Neutrum ist in Österreich üblich. Man trifft es ebenfalls in der Fachliteratur und Musiklexika an. Einen frühen Beleg findet man im Handlexikon der Musik von 1882. Zur Verbreitung des sächlichen Geschlechts hat wohl maßgebend der deutsche Musikforscher Curt Sachs mit seinem Handbuch der Musikinstrumentenkunde (1929) beigetragen. Er stellt fest: „Als Derivat von lat. triangulum ‚Dreieck‘ hat der Name Anspruch auf den Artikel ‚das‘.“


    In seiner 24. Auflage 2006 hat der Duden alle drei Artikel aufgenommen."


    Ich sammle seit Jahren "Stellen" in musikalischen Werken, in denen dieses Schlaginstrument eingesetzt wird. Es freut mich, wenn im Tamino-Forum durch deine Thread Eröffnung diese Lücke geschlossen wurde. ;)


    lg moderato
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    Die Beschäftigung mit Musik, selber spielend, hörend, im Nachdenken über sie und in der Diskussion im Forum soll Freude bereiten.

    Den Bratschenklang liebe ich wie der anderer tief klingender Instrumente: Bariton-Saxophon, Bassklarinette, Fagott, Kontrabass spiele ich neben anderen selber. Schubert ist mein Lieblingskomponist. Musik geniesse ich.

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  • Nachdem ich mich als Triangel-Liebhaber geortet habe, möchte ich noch auf eine spieltechnische Besonderheit hinweisen. Auf dieser Fotografie sieht man, wie das Instrument Triangel nicht gehalten werden sollte. Man hält nicht die Schnur am oberen Ende, sondern öffnet mit zwei Fingern die Schlaufe. Diese Haltung hat den Vorteil, dass sich das gebogene Metall nicht drehen kann, wenn es geschlagen wird. Vermittelt wurde mir diese Haltung im musikalischen Grundkurs. ;)


    Der Triangel kann aber auch ohne Schlaufe in der Hand haltend gespielt werden. Das hat den Effekt, dass der Klang dumpfer und nicht so hell tönt. Profis verwenden einen speziell geformten Klipp, wobei die Aufhängung mittels zweier Nylonfäden erfolgt.


    Er wird mit einem Triangelschlägel (Stahlstab) angeschlagen. Wo auf das Metall geschlagen wird ist von großer Wichtigkeit für die Klangqualität. Wikipedia weiss Folgendes zu berichten: "Forte-Schläge werden auf dem unteren, waagerechten Schenkel ausgeführt, Piano-Schläge dagegen am rechten Schenkel im oberen Drittel. Wirbel führt man im inneren, oberen Winkel durch abwechselndes Anschlagen der beiden Seitenschenkel aus."
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  • Nicht nur in der klassischen Musik wird Triangel gespielt. Forró ist ein brasilianischer Musik- und Tanzstil aus dem Nordosten des Landes. Die im traditionellen Forró pé-de-serra typischerweise dominierenden Instrumente sind Zabumba (kleine flache Trommel), Sanfona (kleine Knopfgriff-Handharmonika, meistens mit acht Bassknöpfen) und Triangel.



    Auf dieser Fotografie sieht man, die Haltung des Triangel im Forró, der das Metall nicht frei schwingen lässt.



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  • Vic Firth erklärt in diesem YouTube Film die Finessen des Triangel Schlagens.



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  • José J. Cortijo hat einen Universal Triangel konstruiert, der aufgrund seiner Bauweise weitere klangliche Möglichkeiten als die traditionelle Form eröffnet



    Er ist aus einem einzigen Stück Stahl mit einer speziellen Textur für Raspel Wirkungen geschmiedet. Es verfügt auch über zwei Innenschenkel, die dünner gestaltet sind.
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  • Eric Hopkins ist Percussionist im Sinfonie Orchester von Utah. In diesem Interview erfährt man mehr über die Leiden und Freuden, wenn man dieses Instrument in einem klassischen Orchester spielt. Auch wird die Frage beantwortet, ob der Triangelspieler die gleiche Gage erhält wie ein anderer Orchestermusiker, obwohl nur wenige Noten für sein Instrument in der Partitur stehen.


    "http://noisey.vice.com/de/read/wir-haben-mit-einem-professionellen-triangel-spieler-darueber-gesprochen-wie-man-das-einfachste-instrument-der-welt-beherrscht"


    Die erwähnten 17 Punkte beziehen sich auf das Triangelspiel in Mahlers Fünfter. Der Artikel ist in englisch.


    "http://www.npr.org/2014/07/05/328512620/how-to-be-a-professional-triangle-player-in-17-easy-steps"


    Klickt man in das Feld Listen to the Story im erwähnten Blog, erhält man einen Crash Kurs im Triangel Spielen. ;)


    Bitte Link zwischen den Anführungszeichen kopieren.
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  • In Peter Tschaqikowskys 4. Sinfonie f-Moll op. 36 kommt im 4. Satz der Triangel zum Einsatz. Im grössten orchestralen Tumult setzt er Akzente (ab 7 min 32 s). In ruhigeren Momenten ist das Instrument auch im Einsatz (ab 1 min 35 s, ab 4 min 04 s). Der Bildregisseur zeigt in dieser Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra und Daniel Barenboim den Triangel.



    Im Blumenwalzer aus dem Ballett Der Nussknacker hat der Komponist den Triangel auch eingesetzt. In dieser Aufnahme aus dem Jahr 1976 mit dem Ballett der Deutschen Oper in Berlin hört man den Klang des Triangels gut.



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  • In Gustav Mahlers 5. Sinfonie im 5. Satz Rondo Finale gegen Schluss im rit. molto accelerando Allegro molto befeuert der Triangel die orchestrale Wirkung mit seinen Schlägen.


    In dieser Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern und Leonard Bernstein fängt es bei 13 min 04 s an.



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  • In Beitag 1 wurde der Einsatz des Triangels im 3. Satz der 4. Sinfonie von Johannes Brahms erwähnt. Johannes Roehl gefällt es nicht.


    Der Perkussionist, der den Triangel schlägt, ist in diesem YouTube Film ins Bild gesetzt.


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  • In der letzten Variation der Haydn Variationen op. 56a setzt Johannes Brahms den Triangel ein. In der Partitur ist es die sechste Instrumentenstimme von unten.


    Bei 17 min 45 s ist der Einsatz, auf den der Perkussionist gewartet hat.


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  • Hector Berlioz setzt in der Ouvertüre Le carnaval Romain den Triangel mit dem Tamburin ein.



    Hier sieht man den Triangel in der Perkussionsgruppe in Aktion


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  • Thomas Höfs, Schlagzeuger im Staatsorchester Stuttgart, spricht über den, die, das Triangel und spielt Beispiele.


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  • Am Dienstag spielte das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks unter Daniel Harding anstelle des erkrankten Mariss Jansons die 4. von Brahms (Essener Philharmonie). Da habe ich mich an diesen thread erinnert, und siehe da, da saß tatsächlich ein einsamer Triangel-Spieler. In Aktion habe ich ihn nicht gesehen. Das erinnert mich daran, dass ich vor Jahren Bruckners 8. in Dortmund erlebte, und ein armer Schlagzeuger dort 90 Minuten unbeweglich saß. Sein Beckenschlag im letzten Satz war allerdings beeindruckend. Es gibt eine schöne Karikatur von Gerald Hoffnung, in der ein Spieler genau diesen Beckenschlag versemmelt, weil die beiden Hälften aneinander vorbeisausen.

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen (Anon.)

  • Triangel gleich Triangel? Weit gefehlt.


    Der Firmeninhaber Bernhard Kolberg stellt verschiedene Triangel-Modelle vor.


    Bei 10 min 23 s treten Orchester -Schlagzeuger hinzu und erklären Finessen der Spielweise des Instrumentes: Franz Bach vom SWR Sinfonieorchester und Jochen Schorer, ein weiterer Perkussionist.



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  • Im Finale des Feuervogels von Igor Strawinsky, ganz am Schluss, erklingt ein flirrender Triangelwirbel in zweifachem Forte.


    Bei 6 min 54 s.



    Bei 3 min 54 s


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