Clara Schumann (1819 - 1896)

  • Ich sehe in diesen Tagen, dass das Thema "Schumann" wieder auf der Agenda steht. Drei Schumann-Threads sind alleine heute im Schwange, und dennoch bin ich der Meinung, dass noch etwas fehlt.
    Ich kam darauf, als ich vorgestern zu einem Konzert in Köln weilte und mir für die Rückfahrt die neue Fono Forum kaufte. Gleich auf der Titelseite sprang mir dann die oberste Schlagzeile ins Auge: "Ragna Schirmer - Auf den Spuren von Clara Schumann. Ich erinnerte mich sofort an einen fesselnde Abend vor Jahren im Konzerttheater Coesfeld, als Dominic Horwitz (als Robert Schumann Texte (Briefe) von Robert Schumann verlas und Ragna Schirmer am Flügel (als Clara Schumann) Stücke von Robert Schumann spielte.
    Und nun war das Thema wieder da: Clara Schumann, an deren 198. Geburtstag ich noch am 13. September erinnern durfte und deren 200. Geburtstag wir in zwei Jahren begehen. Es fehlt also nicht "etwas" sondern "jemand".
    Gegenstand des Artikels im Fono Forum mit dem Titel "Pilgern zu Clara" war auch eine neue CD, die Ragna Schirmer herausbrachte mit dem Klavierkonzert a-moll op. 7 von Clara Schumann und dem Klavierkonzert Nr. 4 G-dur 58 von Ludwig van Beethoven mit einer Kadenz von Clara Schumann, die das Konzert selbst über 50mal aufführte.
    Ein Untertitel des Artikels lautete: "Ragna Schirmer denkt das Beethovenkonzert von Clara Schumanns Kadenz aus neu".
    Wie dem auch sei, denke ich, dass es an der Zeit ist, Clara Schumann selbst einen eigenen Thread im Tamino-Klassikforum zu widmen. Denn von Amy Beach über Nadia Boulanger bis hin zu Galina Ustwolskaja dürften wohl nicht die meisten Komponistinnen in die geheiligten Hallen des Tamino-Themenverzeichnisses Einzug gefunden haben. Höchste Zeit, dass es eine mehr wird:


    Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; † 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.


    Clara Wieck wurde am 13. September 1819 in Leipzig geboren und am 6. Oktober in der dortigen Nikolaikirche auf die Namen Clara Josephine getauft. Ihre Eltern waren Friedrich Wieck und dessen Frau Mariane Wieck geb. Tromlitz. Der Vater war studierter Theologe. Wegen seiner Leidenschaft für die Musik ließ er sich auf dem Klavier ausbilden. Außerdem gründete er eine Klavier-Fabrik und eine Leihanstalt für Musikalien. Claras Mutter war Sängerin und Pianistin. Die erste Tochter Adelheid starb im Kindesalter. Dann folgten Clara und die Brüder Alwin, Gustav und Viktor. Zum Zeitpunkt der Geburt Viktors (1824) waren die Eltern aber bereits getrennt.
    Friedrich Wieck heiratete 1828 die zwanzig Jahre jüngere Clementine Fechner und hatte mit ihr eine Tochter, Marie, die später Klavierunterricht bei ihm bekam. Aus der zweiten Ehe der Mutter Mariane Wieck mit Adolph Bargiel ging der Sohn Woldemar Bargiel hervor, der später Komponist wurde.
    Friedrich Wieck, der sich der Erziehung seiner Kinder verschrieben hatte, galt als autoritär und streng, aber nicht ungerecht. Sein ganzes Augenmerk galt Clara, bei der er wegen ihres musikalischen Talents die Absicht verfolgte, sie so rasch wie möglich als Wunderkind und Klaviervirtuosin bekannt zu machen. So nahm er sie nach wenigen Jahren aus der öffentlichen Grundschule und ließ sie privat unterrichten, damit sie sich völlig auf das Klavierspielen konzentrieren konnte. Dadurch blieb die Ausbildung Claras weitgehend auf die Musik beschränkt.
    Ab 1827 führte Friedrich Wieck ein Tagebuch für Clara – in der Ich-Form, als habe sie selbst geschrieben.[1] Später ließ er sich Claras Tagebuch-Eintragungen zum Lesen vorlegen. Ein solcher Tagebucheintrag der neunjährigen Clara lautete:
    „Mein Vater, der längst schon vergebens auf eine Sinnesänderung von meiner Seite gehofft hatte, bemerkte heute nochmals, daß ich immer noch so faul, nachlässig, unordentlich, eigensinnig, unfolgsam etc. sei, daß ich dies namentlich auch im Klavierspiel sei, und weil ich Hüntens neue Variationen op. 26 in seiner Gegenwart so schlecht spielte, … so zerriß er das Exemplar vor meinen Augen, und von heute an will er mir keine Stunde mehr geben und ich darf nichts weiter spielen als die Tonleitern, Cramers Etüden und Czernys Trillerübungen.“
    Wieck unterrichtete seine Tochter persönlich und mit Erfolg. Clara erntete mit ihren Auftritten großen Applaus. Für den Vater war sie das Aushängeschild seiner klavierpädagogischen Methode, die er auch Musikern wie Robert Schumann und Hans von Bülow angedeihen ließ. Das strenge pianistische Training war jedoch nicht kindgerecht. Laut Eva Weissweiler lässt sich der väterliche Einfluss sogar an ihrem Konzertprogramm ablesen. Zunächst bestand ihr Programm aus gefälligen Kompositionen von zum Beispiel Friedrich Kalkbrenner, Camille Pleyel, Ignaz Moscheles und Henri Herz. Erst nachdem sich der Einfluss des Vaters verringert hatte, spielte Clara Schumann in ihren Konzerten Werke von Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach und Robert Schumann.
    Wieck sah sich als Claras Impresario, der die oft mit Strapazen verbundenen Konzertreisen organisierte. Er trug Sorge dafür, dass Einladungen zu Konzerten ausgesprochen wurden und dass der Flügel am Veranstaltungsort funktionierte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es oft vor, dass sich ein Flügel nur schwer beschaffen ließ oder nicht gestimmt war. Vor jedem Konzert tat sich zudem die bange Frage auf, ob die Mechanik der Instrumente „mitspielen“ würde. Es konnte passieren, dass während des Spiels plötzlich Tasten stecken blieben oder Dämpfer sich nicht auf die Saiten zurücklegten, so dass der weiterklingende Ton das Spiel ruinierte. Wieck führte daher stets ein Arsenal an Klavierwerkzeugen mit sich und betätigte sich im Vorfeld des Konzerts meistens noch als Klavierstimmer und Reparateur. Später ging er dazu über, eigens ausgesuchte Instrumente an den Ort des Auftritts vorauszuschicken, damit Clara auf einem ihr vertrauten Flügel spielen konnte.


    Weiteres in dem äußerst langen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Clara_Schumann


    Mit dieser CD:

    auf der Ragna Schirmer, begleitet von der Staatskapelle Halle unter Ariane Matiakh, das a-moll-Klavierkonzert op. 7 von Clara Schumann und das 4. Klavierkonzert G-dur op. 58 von Ludwig van Beethoven spielt, ist nun ein Tonträger mehr mit Werken von Clara Schumann auf dem Markt.
    Hier sind noch einige weitere:


    Ich würde mich sehr freuen, wenn noch weitere Taminos zum Thema Clara Schumann beitragen würden, da sie ja weit mehr als eine inspirierende Ehefrau von Robert Schumann und überragende Pianistin war.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Willi, schön, dass Du auch ihr einen eigenen Thread eröffnest. Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich an einen Film, den ich vor vielen Jahren mit großer Anteilnahme gesehen habe.



    Ich hätte wohl Lust, ihn wieder einmal anzuschauen, fürchte aber, dass der positve Eindruck von damals nicht gehalten hat. Das ist ja oft so. Inzwischen sind mir auch derlei Verfilmungen suspekt, weil sie ihre eigene - oft nur vorgegebene - Wahrheit haben. Kennt wer diesen Film mit dem jungen Herbert Grönemeyer als Schumann, Nastassja Kinski als Clara und Rolf Hoppe als Wieck?

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Ich sah diese aktuelle CD



    setzte sie auf meine Anschaffungsliste und dachte: Ob es zu Clara Schumann einen Thread bei Tamino gibt? Lieber Willi, dafür besten Dank! :hello: In der kürzlich veröffentlichten großen Ashkenazy-Box



    ist auch eine CD mit Liedern von Clara Schumann enthalten. Ich wusst gar nicht, dass Ashkenazy das gemacht hat und freue mich schon darauf, mich damit zu beschäftigen. :)


    Die "klassische" Aufnahme der Lieder ist diese hier:



    Schöne Grüße
    Holger

  • Kennt wer diesen Film mit dem jungen Herbert Grönemeyer als Schumann, Nastassja Kinski als Clara und Rolf Hoppe als Wieck?


    Ja, und auch bei mir ist es ewig her. Den haben wir seinerzeit im Musikunterricht angeschaut. Das dürfte circa 15 Jahre her sein. Ich war damals sehr positiv angetan, gerade auch von Grönemeyer als Schumann. Ich fand ihn als geradezu die ideale Verkörperung. Auch die restlichen Rollen sind ja sehr hochkarätig besetzt. War das deutsche Kino früher wirklich besser? Gerade dieser Tage sah ich nach langem "Nosferatu" (1922) von F. W. Murnau erneut und war noch immer fasziniert.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Nach der heutigen Chorprobe und der anschließenden Trainingseinheit auf dem Ergometer finde ich Zeit, hier hineinzuschauen und mich zuerst bei euch für die Beiträge zu bedanken. In den nächsten Tagen (nach dem Coesfelder Citylauf) werde ich das Klavierkonzert anhören und, do gut es geht, einen Bericht dazu schreiben.


    @ Rheingold1876: Den Film mit Grönemeyer und Kinski kenn ich nicht, aber ich erinnere mich dunkel an den Film "Träumerei" von 1944 mit Hilde Krahl und Matthais Wiemann, den ich mal im Fernsehen gesehen habe.
    Liebe Grüße


    @ Holger: Vielleicht kannst du ja mal deine Eindrücke von Ragna Schirmers Aufnahme hier kundtun, lieber Holger, wenn es denn so weit ist.


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Kennt wer diesen Film mit dem jungen Herbert Grönemeyer als Schumann, Nastassja Kinski als Clara und Rolf Hoppe als Wieck?

    Ich kenne ihn recht gut, habe ihn schon mehrfach gesehen, als Kind im DDR-Fernsehen (oder sogar im Kino) und inzwischen mehrfach auf DVD. Die liegt übrigens gerade ungelogen als einzige auf meinem Wohnzimmertisch und harrt dem Besuch eines Freundes entgegen, der ein großer Klaviernarr ist und diese DVD zusammen mit mir ankieken wollte.
    Bei mir hat der Film auch bei mehrmaligem Sehen nicht verloren, im Gegenteil!


    Ich hätte aber auch noch eine Buchempfehlung: Veronica Beci, Robert und Clara Schumann, erschienen 2006 im Patmos Verlag Düsseldorf, damals für 7.95€ bei Zweitausendeins gekauft und verschlungen, sehr viel über Robert Schumann und die Beziehung zwischen Robert und Clara erfahren, die eben alles andere als ein ungetrübtes Glück war.

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Auf politische und kulturpolitische Diskussionen lasse ich mich hier nicht mehr ein. Kein Widerspruch meinerseits bedeutet dann also nicht, dass ich den getätigten Aussagen zustimme! (Das Regietheater-Forum habe ich überdies bei mir abgeschaltet.)


  • Auf dieser CD fand ich mehrere Lieder von Robert Schumann auf dem Liederzyklus op. 39 und aus Frauenliebe- und leben - von Clara Schumann für Klavier solo bearbeitet. Das ist für meinen Geschmack natürlich grenzwertig, weil man im Geiste immer die Stimme mithört, die aber nicht da ist. Das kann auch daran liegen, dass diese Bearbeitungen doch nicht so genial und eigenständig sind. Auch der Vortrag gefällt mir nicht. Weiß jemand, ob es die kompletten Zyklen in dieser Form auf Tonträgern gibt?


    Dank in die Runde für die Antworten auf meine Frage nach dem Film "Frühlingssinfonie". :)

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Hallo Rheingold,


    es gibt eine Einspielung mit Cord Garben, erschienen auf Arte Nova, die ich auch habe. Ich müsste noch mal reinhören, aber sie ist sicherlich besser als die von Dir gezeigte.


    Könnte es sein, dass hinter Claudio Colombo ein Computer steckt, bei den Unmengen, die von ihm eingespielt werden?


    Die CD mit Cord Garben enthält alle Transkriptionen außer Freisinn, Schöne Fremde und eine der beiden Frühlingsnacht-Übertragungen, also 28 von 31.


    Ich würde das Bild hochladen, wenn mir noch mal einer den Trick verrät.


    Gruß,


    Rainer


    P.S. Ich sehe gerade, dass sie gebraucht ganz günstig zu haben ist.

  • Meinst du dieses Cover, lieber Rainer?



    Es ist gar nicht so kompliziert:


    1. auf amazon gehen und "cord garben" eingeben (darauf achten, dass du in der Eingabezeile alles klein schreibst);
    2. Die Seite runterscrollen, bis das CD-Cover erscheint;
    3. Mit dem Mauszeiger auf das CD-Cover gehen;
    4. rechte Mastaste drücken und in dem neuen Dialogfeld mit der linken Taste den Befehl "Grafikinfo anzeigen" anklicken;
    5. im neuen Dialogfeld auf die blau unterlegte Grafikinfo gehen und mit der rechten Maustaste anklicken;
    6. dann mit der linken Maustaste den Befehl "Kopieren" anklicken;
    7. Nun zurückgehen auf das geöffnete Dialogfeld in Tamino;
    8. An die entsprechende Stelle (also die Stelle, wo das Bild beginnen soll) wieder auf die rechte Maustaste drücken:
    9. Die nun erschienene Grafikinfo mit der linke Maustaste markieren, d. h. mit der gedrückten Maustaste von links nach rechts oder umgekehrt über den Befehl fahren und anschließend oben links mit der linken Maustaste auf die untergehende Sonne klicken!
    Unter dem Dialogfeld kannst du nun mit der linken Maustaste auf den Button "Vorschau" klicken und im Vorschaufeld nachprüfen, ob das Bild richtig erschienen ist.


    Wenn du alle 9 Punkte so ausführst, wie beschrieben, müsste es klappen. Dieses Procedere ist aber nur nötig bei CD's, die nicht über Amazon verkauft werden., wie in diesem Fall. Bei allen anderen CDs, die über Amazon (prime) verkauft werden und lieferbar sind, brauchst du mit der Maus nur die ASIN-Nummer kopieren (wie oben dnie Grafikinfo) und dann im Dialogefeld in Tamino plazieren (ebenfalls wie oben geschrieben).
    Aber passe bitte auf, dass du immer die richtige Maustaste drückst. :D
    Wenn in der Vorschau alles richtig ist, auf Absenden klicken, und dann müssten Text und eingebundene Bilder am richtig Ort sein.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Man kann doch auch zusätzlich das Bild verlinken .....


    hier


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Ich möcht auf eine weiter CD mit Klavierwerken von Clara Schumann hinweisen, die ich allerdings nicht selbst besitze.
    Sie enztands in Zusammenarbeit von "Palladino" und dem Kunsthistorischen Museum in Wien. Wie auf dem Cover vermerkt handelt es sich hierbei um ein Teilstück einer Serie, wo auf Instrumenten der Sammlung alter Musikinstrumente (KHM - Dependence Hofburg-Neue Burg) musiziert wird. Als ehemaliger Mitarbeiter dieses Museums ist mir bekannt, daß sich dort das Klavier von Clara Schuman befindet mit dem sie in Wien aufgetreten ist (soweit mir erinnerlich handelt es sich hier um eine Dauerleihgabe der "Gesellschaft der Musikfreunde in Wien" - Wenngleich es aus dem Cover nicht hervorgeht ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß speziell dieses Klavier für die Aufnahme der links gezeigten CD verwendet wurde.
    Pesönlich habe ich- von anderen Instrumenten der Sammlung, die ich auf CD gehört habe, den Eindruck, daß die Instrumente sehr wohl gewartet werden, aber eher auf Erhaltung der originalen Substanz, als auf schönen Klang.
    Viele restaurierte Instrumente, die wunderbar klingen wurden ja runderneuert, sind oft "neue " Instrumente in alter "Fassade". Das spräche dem Gedanken einer Museumssammlung zuwider. Die Kehrseite der Medaille ist daher oft wirklich ein "musealer" Klang.
    Persönlich bevorzuge ich indes eher Nachbauten historischer Instrumente aber auch "moderne " Konzertflügel.
    Die cpo DreierBox befindet sich inzwischen auf meiner Bestelliste für November


    mfg aus Wien
    Alfred


    NACHSATZ: Wer lesen Kann ist klar im Vorteil
    Was ich so intensiv im Kleingedrucken gesucht habe, steht GROSS als TITEL der CD: CLARA SCHUMANNS KLAVIER!!

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  • Wenn du diese meinst, lieber Alfred:



    die habe ich mir auch schon notiert.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • es gibt eine Einspielung mit Cord Garben, erschienen auf Arte Nova, die ich auch habe. Ich müsste noch mal reinhören, aber sie ist sicherlich besser als die von Dir gezeigte.


    Könnte es sein, dass hinter Claudio Colombo ein Computer steckt, bei den Unmengen, die von ihm eingespielt werden?


    Die CD mit Cord Garben enthält alle Transkriptionen außer Freisinn, Schöne Fremde und eine der beiden Frühlingsnacht-Übertragungen, also 28 von 31.


    Lieber Rainer, jetzt bin ich schlauer. Herzlichen Dank für Deine Hilfe. Ich werde mir den Cord Garden zulegen. Was nun den Claudio Colombo anbelangt, scheinst Du auf der richtigen Spur zu sein. Es klingt auch wie aus dem Computer, völlig seelenlos.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Hallo!


    Einen tollen Film über das Dreieck Robert Schumann - Clara Schumann - Johannes Brahms hat die Urururgroßenkelin von Brahms, Helma Sanders-Brahms gedreht. Hier der gesamte Film:



    https://www.youtube.com/watch?v=ZoY9FgeoS3c


    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Lieber Willi!


    Vielen lieben Dank für Deine ausführliche Beschreibung. Mit ihr kann eigentlich nichts schiefgehen. Ich werde sie bei nächster Gelegenheit ausprobieren.


    Liebe Grüße,


    Rainer

  • Ich werde mir den Cord Garden zulegen.

    Das habe ich gerade gemacht, lieber Rüdiger - gebraucht bei Amazon bestellt (es gibt noch einige zum Preis von um die 4 Euro!). Cord Garben ist immerhin als Liedbegleiter bekannt und war zudem Schüler und Produzent von ABM. Die Aufnahme sollte also nicht schlecht sein. Zudem interessiert mich, ob Clara Schumanns Transkriptionen in die Region von Franz Liszts meisterhaften Schubert-Liedtranskriptionen kommen. :hello:


    Schöne Grüße
    Holger

  • Ich habe nun begonnen - einzelne - Klavierwerke von Clara Schumann zu hören. Ich war den Kompositionen Clara schumans gegenüber immer ein wenig skeptisch und vertrat,die Annahme, sie habe nur unter dem sanften Druck Roberts komponiert, ich erinnere mich dunkel an einige Texte, die das implizit nahelegen. Und wenn man das glaubt und es hören will, dann glaubt man es auch.Robert Schumann musste sie immer "ermahnen" etwas zu komponieren.
    Wie immer es sei, sie hat schon vor Schumanns Tod aufgehört zu komponieren und auch später nichts mehr geschrieben.
    Dennoch besitze ich eine CD mit Werken für Klavier solo (ebenso das Klavierkonzert).
    Im Rahmen dieses verdienstvollen Threads ist aber der Funke übergesprungen und ich habe mir eine Aufnahme mit sämmtlichen Kompositionen für Klavier solo von Clara Schumann auf meine Bestelliste geschoben, die dann so um den 10. November herum aktiviert wird. Bis dahin werde ich gelegentlich das eine oder andere Werk von der hier gezeigten Naxos CD anhören. Ich habe heute mit den Trois romances op.11 begonnen, den ersten drei stücken auf dieser CD. Interessant, daß man in jenen Tagen ähnlichen Moden frönte , wie heute. Wird heute fast alles mit einem englischen Modewort versehehen, so bekam damals alles französiche Titel, (Johann Nestroy hat sich schon damals darüber lustig gemacht)
    Die drei Stücke entstanden 1839 in Paris und waren Robert gewidmet. Sie werden heute zur Salon- und Gelegenheitsmusik gerechnet, die einen zeitgenössischen Geschmack bediente. Immerhin konnten sie vor dem strengen Urteil ihres Mannes bestehen - aus welchen Motiven immer.
    Wenn man sich mehr mit ihenen auseinandersetzt fällt das Urteil IMO günstiger aus, sie schrieb eben als Pianistin der damaligen Zeit für den Publikumsgeschmack der damaligen Zeit. Wer wollte ihr das verübeln ? Die zweite der drei Romancen hat Schumann sogar ausgewählt und sie den obligaten Notenbeigaben seiner Musikzeitung . darüber läuft ebenfalls ein Thread im Forum - hinzugefügt:
    Sammlung von Musikstücken alter und neuer Zeit
    Hier übrigens eine Photographie von Clara Schumann 1853, Da war sie 34 Jahre alt. Eine gewisse Resignation und "Altersweisheit" ist kaum zu übersehen, man könnte es auch "abgeklärt" nennen.


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

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  • Das ist wirklich sehr empfehlenswert! Interessant ist der Vergleich mit Franz Liszt, der "Widmung" und "Frühlingsnacht" transkribierte:



    Bei Schumann geht Liszt - anders als bei seinen Schubert-Liedtranskriptionen - mehr in Richtung freier Paraphrase, während Clara Schumann reine Transkriptionen schreibt. Beides hat etwas für sich. So schafft es Liszt bei "Widmung", gerade durch die Freiheit und den ausladenden Klaviersatz den romantischen Enthusiasmus zu treffen. In der Romantik war die Grenze von strenger Übertragung des Originals und Bearbeitung fließend, was die Transkriptionen eindrucksvoll belegen. Auch Clara Schumann gelingt es sehr schön, die tragende Singstimme durch den Klaviersatz hervorzuheben.


    Schöne Grüße
    Holger

  • Derzeit bin ich dabei mir Clara Schumanns Klavierwerke zu erschliessen und sie bewusster zu hören als bisher, gegebenenfalls auch öfter.
    Die weiter oben bereits mehrfach erwähnte 3CD Box befindet sich bereits in meinem Besitz, Sie bleibt aber noch ein Weilchen liegen, weil ich derzeit die schon länger am Markt befindliche Naxos CD mit Yosiko Iwai abhöre, und zwar so, daß ich allenfalls existierende Unterschied in den Interpretationen eingermaßen heraushören kann.
    Ich erinnere mich, daß ich vor Jahren, beim Ersthören kurz nach dem Kauf ein wenig enttäuscht war, weil ich die Kompositionen für "belanglos" einstufte. Hier ist mit Sicherheit en wahrer Kern, Harenbergs Klaviermusiklführer (er widmet Clara Schumann immerhin eine ganze Seite, ohne indes genauer auf einzelne Werke einzugehen) weist auf den modischen Charakter und die Unzulänglichkeiten in den Frühwerken hin, betont aber, daß sich der Charakter ihrer Kompositionen durch den Einfluß von Robert Schumann du deren Gunsten gewandelt hat. Ich sehe das heute milder, auch hübsche Salonmusik kann gefallen - dazu wurde sie ja eigentlich geschrieben.
    Indes ist die g-moll Sonate (1841) doch ein anderes Kaliber. Wikipedia bringt eine weitere Sichtweise ins Spiel, nämlich, daß Clara vorzugsweise komponiert hat, um Robert einen Gefallen zu tun. Das war in etwa auch mein Eindruck. Ich habe mich bislang wenig mit dem Ehepaar Schumann befasst, erinnere mich aber dunkel an Eintragungen aus beider "Ehetagebuch", dass Robetr sie stets zum Komponieren "ermunterte" und sich sogar einmal eine Komposition als "Geburtstagsgeschenk" wünschte.
    Auf mich wirkt Robert wie ein "sanfter, verkappter Tyrann", der nun die Rolle von Claras Vater übernahm sie zu "beherrschen", eine Rolle aus der sie nach Schumanns Tod ausbrach. Sie stellte ab diesem Zeitpunkt (sie war 37) jegliche kompositorische Aktivität ein.


    BTW: Es gibt natürlich bereits sei langem einen Thread über Clara Schumann, allerdings auf ihr Liedschaffen beschränkt
    Er befindet sich allerdings nicht im Threaddirectory, weil es dort nur für Komponisten von Orchestermusik einen Bereich gibt - Oper und Lied sind nicht vorhanden.
    Einerseits weil diese Bereiche ohnedies relativ überschaubar sind, andrerseits weil ich mit der Arbeit nicht nachgekommen bin und ohnedes den Verdacht hege, daß das Threaddirectory kaum je benützt wird...


    Clara Schumann - Ihre Lieder


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

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  • Zitat

    Alfred Schmidt:... Einerseits weil diese Bereiche ohnedies relativ überschaubar sind, andrerseits weil ich mit der Arbeit nicht nachgekommen bin und ohnedes den Verdacht hege, daß das Threaddirectory kaum je benützt wird...

    Das verstehe ich voll und ganz, lieber Alfred, was mit dem Nachkommen der Arbeit ist, allerdngs ist dein Verdacht über die Benutzung des Threaddirectorys, ws mich betrifft, nicht zutreffend. Gerade in meinen beiden Hauptarbeitsbereichen, der Erinnerungstätigkeit und der Arbeit mit den Klaviersonaten, benutze ich es ständig und habe bei der Gelegenheit auch festgesdtellt, dass etliche meiner Klaviersonatenthreads noch nicht im Directory verzeichnet sind. Allerdings weiß ich natürlich, wo sie anderweitig zu finden sind.


    Liebe Grüße


    Willi :)

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    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Heute habe ich das erste mal in die bereits vor einiger Zeit erwähnte Clara Schumann Klavierstück - Gesamtaufnahme von cpo hineingehört. Ich muß sagen, von mal zu mal gefallen mir die Kompositionen von Clara Schumann besser. Irgendwie hat es bei mir zu Beginn nicht gefunkt. Mitr ist es ziemlich gleichgültig, welche Stücke Robert Schumann für vollkommen erachtet hat, welche vor seinem strengen Urteil bestehen konnten und welche nicht. Vermutlich hätte er es us auch nicht wissen lassen, denn er liebte seine Frau abgöttisch. Ich fürchte, mein musikalischer Geschmack ist eher den eingängigeren und "seichteren" Werken zugeneigt. Von dem bislang Gehörten zählen bie Mazurka in G-dur aus den Soires musicales op 6 (CD1 Nr 15) und der Marsch in Es.Dur (1879 - ohne Opuszahl) zu meinen Favoriten.
    Es bleibt noch eine Menge zu hören, denn die 3 CD Box enthält Musik in der Länge von dreidreiviertel Stunden....


    mfg aus Wien
    Alfred

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  • Ich bleibe bei dieser CD und habe in der letzten Stunde einige weitere Werke erkundet und mich auch mit der Interpretation auseinandergesetzt. Eigentlich wollte ich nur Ein Werk hören, nämlich "Variationen über ein Thema" von Robert Schumann op 20, welche sich auf CD 2 befinden,
    Eigenartigerweise klang das alles wie eine Fuge von Bach. Aber dann wurde es doch mehr. op 20 gilt . wenn man dem Booklet Glauben schenkt, als Claras reifstes Werk.
    Josef De Beenhower spielt hier sehr zurückhaltend, ich würde sage "verinnerlicht"
    Die Überraschung kam, als ich anschliessend Die 3 Romanzen op 11 und vor allem dann Romance Varie op 3 und Caprices en forme de Valse op 2 erstmals hört. Ich hatte die Werken nicht gekannt, verstehe aber jetzt den Aufsatz in einem der Konzertführer, wo Claras Frühwerke als eher auf den Publikumsgeschmack und ohne Tiefgang beschrieben werden. Das kann ich nun durchwegs unterschreiben, mit dem Unterschied, daß ich dies volkstümlichen und etwas derb plakativen Themen sehr liebe, wir finden das auch bei Schubert. Der Pianist entpuppt sich als Chamäleon, er kosstet nun dynamische Akzente bis zu Neige aus und zeigt hier durchaus virtuose Attitüde, Auch das Klangbild verwandelt sich von grauer Maus zu farbenprächtigem Pfau.
    Clara Wieck - schrieb die Klavierstücke mit den extrem niedrigen Opuszahlen als 12 jähriges, bzw 13 jähriges Kind.....
    Einiges war schon Robert Schumann gewidmet (in der Sie Form....)


    mfg aus Wien
    Alfred

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  • Hallo!


    SWR 2 sendet diese Woche seit Montag täglich eine Musikstunde zum Thema Clara Schumann.

    Kann in der Mediathek noch einige Zeit nachgehört werden und ist sehr informativ und unterhaltsam.


    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Das Heilbronner Sinfonie Orchester hat in folgendem Programm am 10. November 2019 im Konzerthaus Harmonie Heilbronn :

    Weber: Freischütz - Ouvertüre

    Clara Schumann: Klavierkonzert a-Moll op.7

    Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

    Stolz sind wir darauf, dass es uns im Clara Schumann-Jahr gelungen ist, mit Ragna Schirmer, die wahrscheinlich renommierteste und berufendste Pianistin für dieses Klavierkonzert zu gewinnen.

    Wenn es nicht zu viele werden kann ich interessierte Taminos als Ehrengäste einladen. Bitte bei Interesse melden. (07131/45659)

    Herzlichst

    Operus (Hans)

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Und ich darf an dieser Stelle auch daran erinnern, dass heute


    Clara Schumanns 200. Geburtstag



    ist.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Und worin liegt denn nun die historische Bedeutung dieser Clara Schumann, deren Geburtstag wir heute gedenken?


    Ich denke, dieses Zitat ist diesbezüglich durchaus vielsagend:

    Achtundzwanzig Jahre nach ihrem Tod soll, so berichtet sein Schüler Gottfried Galston, Ferruccio Busoni folgenden Fluch ausgestoßen haben:

    "Diese verdammte Bande, von der das >Musikalisch-sein< stammt, diese Clara Schumann, der Joachim und der Brahms. Welches Unheil haben sie in Deutschland angerichtet. Was für eine Stickluft haben sie verbreitet. Mit ihrer Duckmäuserei, Mesquinerie, Gehässigkeit, und ihren juristischen Heucheleien. Ich hasse dieses Pack!" (23. Mai 1924)

  • Du nennst diese Clara Schumann-Biographie von Eva Weissweiler "aufschlussreich", lieber Rheingold.


    Ich möchte zu bedenken geben:

    Das Bild von Clara Schumann, das hier entworfen wird, teilen die heutigen Biographen nicht mehr. Eva Weissweiler kommt aus der Ecke der Gender-Diskussion, und ihr ging es, wie zum Beispiel auch Dieter Kühn in seinem Roman "Clara Schumann, Klavier", von daher darum, das bislang vorherrschende Clara Schumann-Bild von der aufopferungsbereiten Künstlerin und Mutter zu demontieren, und dies unter dem als Leitlinie dienenden Aspekt Autonomie und Fremdbestimmung.

    Sie hat die Quellen stark selektiv herangezogen und - was für einen Historiker ein schwerer Fehler ist - nicht beachtet, in welcher Intention sie zustande kamen und entsprechend gelesen und interpretiert werden müssen. Das ist das Grundproblem bei allen Biographien, die in ideologischer Absicht verfasst werden.

    Heute ist man sich in der Clara-Schumann-Forschung einig, dass die - inzwischen hervorragend edierten! - Quellen zu Clara und Robert Schumann unter Berücksichtigung des jeweiligen Adressaten ausgewertet werden müssen, um zu einer wissenschaftlich fundierten Aussage gelangen zu können.

    Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Publikationen von Beatrix Borchard, insbesondere ihr Buch "Clara Schumann, Musik als Lebensform", Georg Olms Verlag, Hildesheim 2019.


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  • LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Lieber Helmut, Frau Weissweiler hielt ich bislang für eine sriöse Autrorin und Wissenschaftlerin. Deine Einwände nehme ich gern entgegen. Ob ich allerdings dazu komme, nochmal in die Lebensgeschichten von Clara und Robert Schumann einzusteigen, lässt sich nicht absehen.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."