Ermonela Jaho

  • Bewusst stelle ich in diesem Beitrag kein Foto, sondern ein Video ein, deshalb, weil man diese packende Sängerin nicht auf ihre Stimme reduzieren darf, sondern sie ebenfalls agieren lassen sollte, um den Eindruck zu vervollkommnen.
    Ermonela Jaho wurde am 18.07.1974 in Tirana (Albanien) geboren, wo sie im zarten Alter von sechs Jahren ihren ersten Gesangsunterricht bekam. Weitere Studien führten sie schliesslich an die Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Ihr Début fand mit 17 Jahren (!) als Violetta in Tirana statt und mit der Traviata gastierte sie auch mit grossem Erfolg an den führenden Opernhäusern in Europa und Amerika. Eine weitere Starrolle von ihr ist die ergreifende Butterfly, die sie auch in Freilichttaufführungen in Frankreich sang, dann die Antonia, Desdemona, Massenets und Puccinis Manon, Liu, usw. usw..
    Leider gibt es nur eine offizielle CD-Aufnahme mit ihr in Leoncavallos unbekannter Oper Zaza, die auf Opera rara erschienen ist. Dieser Umstand lässt sich aber glücklicherweise dadurch verschmerzen, dass neben zwei offiziellen DVD's (Traviata aus Verona, Suor Angelica aus Covent Garden), eine Fülle von Dokumenten (einiges davon auf Youtube) den Ausnahmerang dieser Sängerin bezeugen.
    Gerade für die Frauengestalten Puccinis ist der helle, kopfige Klang ihres Soprans für mich das überzeugendste, was ich seit Victoria de los Angeles gehört habe. Dazu kommt eine Darstellung, die im Dienst der jeweiligen Partie bis zur Selbstaufgabe und manchmal auch etwas auf Kosten der Stimmbeherrschung geht. Wer ihre Suor Angelica vor allem aus München kennt, wird mir damit wohl Recht geben.
    Ich hoffe, dass sie den eingeschlagenen Weg weitergeht und sich nicht im dramatischeren Verdi-Fach versucht.
    [media][https://www.youtube.com/watch?v=GvvMZdYlqCo/youtube]

  • Bravo, lieber m.joh0!


    Und ganz herzlichen Dank für die Eröffnung eines eigenen Threads, in dem Informationen über Ermonela Jaho gesammelt werden können, und der den Diskussionen über diese vorzügliche Sopranistin einen würdigen Ort gibt.


    Da ich mich jetzt auf den Weg in die Oper machen muss, kann ich leider nicht gleich - wie versprochen - etwas über sie beisteuern. Aber in den nächsten Tagen komme ich sicher dazu!


    Liebe Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Lieber m.joho!


    Live habe ich, wie schon gesagt, Ermonela Jaho zweimal gehört:


    Zunächst als Mathilde im „Guillaume Tell“ (Brüssel). Da begeisterte sie mich mit ihrem wunderbar fließenden, goldsamtenen Sopran, der so sehr bewegend klang, dass ich ihr sogar die technisch nicht perfekten Koloraturen nachsehen konnte.


    Was sie aber wirklich ist und kann, habe ich dann bei einer konzertanten Aufführung von Leoncavallos „Zaza“ in London erlebt.
    Die Geschichte der Oper ist ja eher unterkomplex aber die Figur der Zaza bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten und sie hat die vollkommen ausgeschöpft.
    Am Anfang verfügte sie über den leichten koketten und fröhlichen Ton der Revuetänzerin. Sie durchlebte dann den ganzen Reichtum der erwachenden Liebe und das leidenschaftliche Verlangen, wobei sie stets die Lyrik und die hellen Seiten der Glückseligkeit zum Klingen brachte. Wenn sie mit den Neurosen ihrer alkoholkranken Mutter fertig werden muss, findet sie Töne existenzieller Verzweiflung. Aber total erschütternd ist es vor allem, wie sie die langsame schrittweise Zerstörung ihrer Liebe durchleidet. Wie sie mit jedem Gesichtsausdruck, jeder Geste und vor allem auch mit jeder Färbung ihres Tones ihr Schicksal nacherlebbar macht, das geht wahrlich zu Herzen und wühlt tief auf! Da wagt man kaum mehr zu atmen! Etwas von dieser unglaublichen Identifikation und Intensität ist auch auf die CD zu hören, die nach der Aufführung wohl im Studio gemacht wurde!


    M.joho hat schon gesagt, dass die Darstellung bei Ermonela Jaho ganz im Dienst der jeweiligen Partie bis zur Selbstaufgabe und manchmal auch etwas auf Kosten der Stimmbeherrschung geht. Ja, das ist wohl so! Ich habe das aber nicht als Mangel oder Defizit empfunden sondern als Stärke und Reichtum. Selbst Mängel in der Intonation oder brechende Töne in Melodiebögen werden Gestaltungsmittel! Insofern ist es schwer, die Stimme an sich zu beschreiben. Es ist auf jeden Fall eine Stimme, die eine ungewöhnliche Klangpracht entfalten kann. Und jede Farbe hat bei ihr Wert und Sinn! Allerdings muss man anmerken, dass die Stimme eher klein dimensioniert ist. Damit haben ja einige Opernfreunde im Forum ihre Probleme. Aber sind denn große Stimmen per se effektiv? Auch wenn sie mal ein großes Haus nicht ganz füllt, auch wenn sie sich mal gegenüber dem Orchester nicht durchsetzen kann, Ermonela Jaho versteht sich auf eine Kunst der Menschengestaltung, die das Publikum erreicht und zutiefst berührt! Ist das nicht wichtiger als eine große Stimme?

    Das Publikum in New York hat ihre Butterfly enthusiastisch gefeiert, obwohl sie sich gelegentlich stimmlich - Berichten zufolge - nicht durchsetzen konnte. Ihre Stärke ist wohl, dass sie auch gar nicht so tut, als könne sie sich gegen das aufdrehende Puccini-Orchester behaupten! Das verdient meiner Meinung nach höchste Anerkennung!


    Liebe Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Ich wollte noch die erwähnte Aufnahme von Leoncavallos "Zaza" einstellen.
    Leider ist sie sehr teuer aber sie ist jeden Cent wert.


    Barnaby Rayfield schreibt in Fanfare Magazine:

    Zitat

    .....Released finally in May, this is a terrific set of a score that pulls the heart strings mercilessly and with great panache. I do hope this is the start of more Leoncavallo from Opera Rara: They bring a polish that companies like Bongiovanni can’t deliver in their sporadic surveys of forgotten verismo pieces; and in the case of such works as Malbruk or Der Roland von Berlin, Opera Rara would be making a recording premiere. Leoncavallo has been in Puccini’s shadow for too long now; more, please.


    -


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Und hier der Link....

    ....für Alfreds Kasse!
    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • ....
    Ich hoffe, dass sie den eingeschlagenen Weg weitergeht und sich nicht im dramatischeren Verdi-Fach versucht.


    Lieber M.Joho!


    Zunächst geht der Weg erst mal in eine ganz unerwartete Richtung: Im Herbst dieses Jahres wird Ermonela Jaho die Valentine in Meyerbeers Les Huguenots an der Opéra Bastille in Paris singen. In einer Neueinstudierung!


    Ich war darüber deshalb überrascht, da das ja eigentlich eine Partie für einen Falcon-Sopran ist. Obwohl sie etliche Töne über dem hohen "C" zu singen hat, liegt die Tessitura insgesamt tief. Ob sie damit zurecht kommt, bin ich doch sehr gespannt.
    Die angekündigte Besetzung:


    Marguerite de Valois: Diana Damrau
    Raoul de Nangis: Bryan Hymel
    Valentine: Ermonela Jaho
    Urbain: Karine Deshayes
    Marcel: Nicolas Testé
    Le Comte de Saint-Bris: Paul Gay
    Le Comte de Nevers: Florian Sempey


    Es dirigiert Michele Mariotti


    Beste Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Hier ein neueres Video von Ermonela Jaho als Suor Angelica aus München unter Petrenko, das beweist, was für ein Solitaire diese Künstlerin ist.
    Wer davon ungerührt bleibt, den kann ich nur bedauern.
    ttps://www.youtube.com/watch?v=Xdky0sfHwKg

  • Lieber m.joho!


    Hab Dank für die Einstellung dieses Videos.
    Das ist ja eine ungemein expressive Interpretation der Schlussszene, die stark fesselt!
    Gerade weil Ermonela Jaho oft die Linien und Bögen bis zu Zerreißen überspannt, wird die Grenze zwischen Verzückung und Hysterie verwischt und das Stück vor jeder Verkitschung bewahrt! Wirklich eindrucksvoll!


    Bei Gelegenheit will ich mir mal die gesamte Aufführung anhören! Mich würde interessieren, wie Petrenko das Werk als Ganzes in den Griffe nimmt.


    Beste Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Soeben ist eine phantastische neue Blu-ray der Madame Butterfly aus London 2017 erschienen : Jaho, Puente, Hendricks unter Pappano (traditionell inszeniert!). Hier ein Eindruck der letzten Szene:

  • Soeben ist eine phantastische neue Blu-ray der Madame Butterfly aus London erscheinen: Jaho, Puente, Hendricks unter Pappano (traditionell inszeniert!). Hier ein Eindruck der letzten Szene:


    Danke, lieber Marcel, für das Reinstellen dieses Links.
    Für mich ab Min. 2.45, eine der musikalisch /dramatisch, schönsten und ergreifendsten Szenen dieser Oper.
    Herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Es erscheint nächste Woche eine neue Gesamtaufnahme mit Ermonela Jaho:


    Giacomo Puccini (1858-1924): Le Villi (Original-Version 1884), CD


    Die Tenorpartie singt Arsen Soghomonyan.

    Er wurde im Thread NEUE STIMMEN vorgestellt und vor allem nach seinem Otello in der Berliner Philharmonie intensiver diskutiert:


    Beitrag #726 - Arsen Soghomonyan, Tenor (Armenien) auch #729ff., 735, 836, 1187, 1189ff, 1195, 1197f.



    Einen Eindruck von der Recording Session gibt es auf Youtube:



    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Zitat von Caruso41

    Es erscheint nächste Woche eine neue Gesamtaufnahme mit Ermonela Jaho:

    Wieso nächste Woche lieber Caruso41, ofiziell am 20.9. also übermorgen, aber ich hatte sie gestern schon im Briefkasten! :)



    Le Villi , uraufgeführt 1884 in Mailand als einaktige Fassung unter dem Titel Le Willis


    Die Neuveröffentlichung von Opera Rara wurde im November 2018 in London eingespielt und erweckt besonderes Interesse durch die Wahl der Urfassung und die verwendete neue Ricordi-Edition (ORC59). Im Anhang finden sich zwei Arien aus der späteren Fassung, darunter Annas Hit „Se come voi piccina io fossi“..


    LG Fiesco


    Warum ist das Cover sooooo GROSS und nicht verlinkt lieber C41? ;)

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Soeben ist eine neue DVD/ Bluray mit Ermonela Jaho, die man auch auf youtube sehen kann, herausgekommen : Traviata mit Castronovo und Domingo. (2019) Die Inszenierung ist 25 Jahre alt und ihretwegen sehr sehenswert. Auch dafür, wie Oper einst inszeniert werden konnte!

    Seit Callas und Olivero gibt es meines Erachtens nichts Gleichwertiges.

  • Lieber m. joho!


    Vielen Dank für das Posten dieses Videos, das ich mir noch vollständig ansehen werde. Ein Balsam für das RT-geschädigte Auge!


    Es ist dieselbe Produktion (Regie: Richard Eyre / Ausstattung: Bob Crowley), die am 25. 11. 1994 mit Angela Gheorghiu (in ihrem Rollendebüt), Frank Lopardo und Leo Nucci unter der Leitung von Georg Solti am Royal Opera House, Covent Garden, Premiere hatte und von der 'Decca' auf VHS und DVD veröffentlicht wurde. Da kann man prächtig zwischen der Gheorghiu und Ermonela Jaho vergleichen.


    LG


    Carlo

  • Lieber Caruso41,


    vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich habe diesen Thread in der Tat nicht gesehen. In diesem Thread steht ja schon viel Interessantes drin, so dass mein Post eigentlich bis auf den Hinweis auf die kommende CD nichts neues enthält. Jetzt lasse ich ihn aber mit einer kleinen Veränderung so stehen. Ich teile eure Begeisterung für diese große Sängerdarstellerin völlig.


    Die albanische Sopranistin Ermonela Jaho feiert seit vielen Jahren auf großen Bühnen in aller Welt Erfolge, vor allem in Sopranpartien von Verdi und Puccini, auch im französischen Fach. Ihre Traviata, Cio Cio San und Suor Angelica an der Coventgarden Opera haben viel Anerkennung gefunden, vgl. die vorliegenden DVDs/ Blurays. 2019 hat sie bei Opera Rara die Sopranpartie der Anna in einer sehr gelungenen, und mit Arsen Soghomonyan auch im Tenorfach eindrucksvoll besetzten Opera Rara - Aufnahme des Puccini- Frühwerks "Le Willis" unter Sir Mark Elder eingespielt.


    Nun kündigt ihre Plattenfirma für September ein erstes Recital dieser großartigen Sängerdarstellerin unter dem Titel "Anima Rara" an. Ein Trailer bei YT gibt ein eindrückliches Bild der Aufnahmesitzung vom November 2019, bei YT auch sonst viele Clips. Auf das Recital freue ich mich schon sehr.

    Albanien ist im übrigen keine "Opernsänger-Wüste", wie u.a. Saimir Pirgu und Giuseppe Gjipali eindrucksvoll gezeigt haben.


    VG

    Otello50




  • 0814337015282.jpg


    Ich habe mir gestern Abend mal die DVD von 'Les Contes d‘Hoffmann' mit John Osborn, Erwin Schrott und eben Ermonela Jaho als Antonia angesehen. Auf sie war ich besonders neugierig.
    Eigentlich mag ich ja DVDs und insbesondere Oper auf DVD überhaupt nicht.
    Diese Aufnahme jedoch hat mich ganz gefangen genommen und fasziniert.
    Ich war dann neugierig, ob die Faszination auch entsteht, wenn man 'nur' den Ton hört.


    Ich habe mir deswegen mal den Antonia-Akt ohne Bild angehört.
    Die ganze Fragilität der Figur sowie ihre Besessenheit und Gier waren wirklich noch beklemmender, wenn man nicht durch das Bild abgelenkt wird. Das Rollenportrait der Jaho hatte nichts mehr von der Liebenswürdigkeit und Innigkeit, mit der viele lyrische Soprane früherer Zeiten, aber auch noch unserer Tage die Rolle singen. Der schier endlose Strom ihres sehr intensiven, mitunter gar nicht einschmeichelnd klingenden Soprans ließ das Bild einer Getriebenen entstehen, deren ganzes Sein aus ihrer Stimme und ihrem Singen strömt.
    Das war wirklich eine Gesangsleistung, die mich voll und ganz in ihren Bann gezogen hat.


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Am 25.9.20 erscheint ihr erstes Recital :!:

    Ermolena Jaho - Anima Rara (Verismo-Arien)


    LG Fiesco


    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Am 25.9.20 erscheint ihr erstes Recital :!:

    Ermonela Jaho - Anima Rara (Verismo-Arien)

    LG Fiesco


    Die Aufnahme ist rundum eine sehr gelungene Angelegenheit, ob ich das erwartet habe, nein, ich bin mehr als überrascht. Kann man die Stimme von Ermonela Jaho als schön bezeichnen, ich würde sagen nur bedingt, aaaaber dafür bietet sie dem Hörer eine enorme Ausdrucksskala an, wie ich es lange so nicht mehr gehört habe.


    Über die Arien aus dem Album (warum und weshalb) gibt es einen Abdruck des Booklet hier!

    Und den Trailer....


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Ein sehr aufschlussreiches Interview, erschien in gramophone.

    Das bringt Ermonela Jaho einem noch näher!


    Das Interview ist auch nachzulesen in gramophone:


    https://www.gramophone.co.uk/f…was-singing-and-believing


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Zitat von Caruso41

    Ein sehr aufschlussreiches Interview, erschien in gramophone.

    Das bringt Ermonela Jaho einem noch näher!

    Das ist doch kein Interview lieber Caruso, sondern eine Abhandlung, hauptsächlich über ihr neues Album!

    Aber es ist trotzdem sehr interessant!



    Hier noch ein kleines Video aus der Suor Angelica!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Noch ergreifender finde ich sie in diesem Video aus München:


    Ich kann nur hoffen, dass bis nächsten Juni der ganze Corona-Irrsinn vorbei ist und man wieder nach München reisen kann!

  • Ich finde sie am ergreifendsten als Butterfly aus der ROH CG! Sie weint echte Tränen, das sieht man sonst nicht (ich denke da an die Wiener Neuinszierung)


    Erich

    Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.


  • Von Ermonela Jaho gibt es zwar allerhand Video Schnipsel aus entweder Madama Butterfly, Suor Angelica oder La Traviata. Sie kann aber noch einiges mehr und es gibt sogar Gesamtaufnahmen von Madama Buttfly aus Orange, La Traviata, Verdis Otello, Turandot (Liu) und La Vestale mit ihr im Netz. Mit der Aufzeichnung von La Vestale habe ich sie vor Jahren kennengelernt und danach auch auf der Bühne (natürlich als Violetta). Da La Vestale für viele wahrscheinlich unbekannt ist, möchte ich die Aufnahme hier vorstellen. Außerdem noch ein Recital, das sie zusammen mit Charles Castronovo 2016 in Paris bestritt.


    La Vestale, Théâtre des Champs Elsées, 2013

    Les Grandes Voix. Recital de chant Ermonela Jaho & Charles Castronovo

    Théâtre des Champs-Elysées 07 juin 2016, Théâtre des Champs-Elysées

    Orfeo wünscht euch allen, dass ihr gesund bleibt

  • Man muß ja nicht immer sofort CDs/DVDs kaufen, ohne sie zu kennen.


    2672313


    Bei Spotify kann man sie nach kostenloser Anmeldung auch hören.

    Orfeo wünscht euch allen, dass ihr gesund bleibt

  • Lieber Orfeo,

    Du hast hier ein Konzert mit Ermonela Jaho, das in China registriert wurde, eingestellt. Nun möchte ich davon eine dvd herstellen.

    Es ist offensichtlich mp4, aber der AVS converter kommt damit nicht zu Rande.

    Kennst Du vielleicht ein Programm, mit dem man zu einer Lösung kommt?

  • Lieber m.joho,


    das Problem kenne ich, habe es aber dank einer 10-tägigen Zwangsquarantäne lössen können.

    Das liegt wahrscheinlich bei Dir auch daran, dass die runtergeladene Datei im flv-Format ist, auf jeden Fall ist der download bei https://ymp4.download/?url=htt…id%3D14209626935110990264

    in diesem Format, obwohl mp4 angekündigt war.


    Man kann das Format online umwandeln in mp4 bei

    https://flv-in-mp4.online-umwandeln.de/


    Jeder Schritt (download, umwandeln, erneuter download) dauert ca. 15-20 Minuten, also wirst Du fast eine Stunde beschäftigt sein. Aber eine schnellere (kostenlose) Möglichkeit habe ich nicht gefunden. Immerhin habe ich jetzt einige Videos von der Bilibili-Plattform so gespeichert.


    Gruß von Orfeo

    Orfeo wünscht euch allen, dass ihr gesund bleibt