Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2020)

  • Derzeit im CD-Spieler:



    -eine sehr empfehlenswerte Aufnahme: Die zu selten zu hörende Sinfonie Nr. 6 wird hier sehr kraft- und schwungvoll gespielt, auch die mir vorher unbekannte Ouvertüre zu "Selma Sedlák" gefällt mir sehr gut.


    Die Gesamtaufnahme der Sinfonie scheint mir ein großer Wurf zu werden. Schon die 5. Sinfonie, eingespielt mit Inkinens Amtsvorgänger Karel Mark Chichon hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinerlassen:



    Hm, jetzt, da ich es schreibe... Ich glaube, die CD werde ich als nächste hören...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler



  • Camille Saint-Saens


    Danse bacchanale

    Le Rouet d' Omphale, op. 31

    Phaëton, op. 39

    Dsnse macabre, op. 40

    La jeunesse d'Hercule, op. 50

    Marche militaire française

    Ouvertüre "La Princesse jaune", op. 30

    Un nuit a Lisbonne, op. 63

    Spartacus-Ouvertüre

    Marche du couronement, op. 117



    Royal Scottish National Orchestra

    Neeme Järvi

    (AD: 14. - 15. September 2011)


    Grüße

    Garaguly


  • Joseph Haydn


    Symphonie Nr. 77 B-Dur

    Symphonie Nr. 78 c-Moll

    Symphonie Nr. 79 F-Dur


    Northern Chamber Orchestra

    Nicholas Ward

    (AD: 23. - 24. September 1995)


    Grüße

    Garaguly

  • Da das Böxchen mit seiner merkwürdigen Oberflächenbeschichtung hier schon seit Wochen rumsteht und Staub anzieht, kann ich es eigentlich auch mal hören. Igor Levit spielt Beethoven. Ich fange mit den frühen Sonaten an.


    Sport lässt Menschen besser aussehen - Wein aber auch.

  • Noch eine Siebte – ich bleibe beim Jubilar:


    Beethoven, L.v. (1770-1827)

    Symphony No 7 A major Op 92


    Orchestre Revolutionnaire et Romantique,

    John Eliot Gardiner


    Aufnahme von 2011 (aus der Carnegie Hall)

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Bruckner 4 - RCO - Haitink

    Jetzt schwenkt hr2 vom "Sommernachtstraum" mit dem GOL unter Chailly zu einem Rock-Geigen-Bach-Bearbeitungsgeschwurbel.
    Deshalb weg vom Sender: beim Bügeln begleitet mich gleich Bruckner:



    "Das Thema, welches die Pauke zuletzt hat, findet gewiß keiner heraus!" (Gustav Mahler)

  • Mahlzeit allerseits. Ich beginne heute mit Piano solo :


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    Ludwig van Beethoven

    Klaviersonaten Nr 16, 17 & 18 op 31


    Yusuke Kikuchi, Klavier

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Symphonisch geht es weiter :



    Antonín Dvořák

    Symphonie Nr 4 d-moll op 13

    Symphonie Nr 6 D-dur op 60


    London Symphony Orchestra

    István Kertész

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Und nun :


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    Allan Pettersson

    Symphonien Nr 5 & 7


    Norrköping Symphony Orchestra

    Christian Lindberg


    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

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  • Und wieder in die Kammer :



    Serge Prokofiev

    Violinsonate Nr 1 f-moll op 80

    Violinsonate Nr 2 D-dur op 94b


    James Ehnes, Violine

    Wendy Chen, Klavier

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Bei einem der Konzerte, auf dem diese Aufnahmen beruhen, war ich im Sendesaal des Hessischen Rundfunks anwesend.


    Diese Veröffentlichung ist nun wohl der letzte Teil der kleinen Reihe von Reinhard Goebel, in der es um Musik aus "Beethovens Welt" geht. Bin froh, dass man diese Mini-Reihe herausgebracht hat, auch wenn ich einen erheblichen Teil der eingespielten Werke schon in anderweitigen Aufnahmen besitze. Aber es ist einfach verdienstvoll, so etwas hier auf die Beine gestellt zu haben - denn aus purem Zufall ergibt sich eine solche Raritätenansammlhng ja auch nicht.


    Nun also ...



    Ludwig van Beethoven

    Gratulations-Menuett für Orchester Es-Dur WoO 3


    Anton Eberl

    Konzert für 2 Klaviere und Orchester B-Dur, op. 45


    Jan Ladislav Dussek

    Konzert für 2 Klaviere und Orchester B-Dur, op. 63


    Joseph von Eybler

    "La Follia di Spagna" nach der Violinsonate, op. 5 Nr. 12 von Corelli



    Duo Tal & Groethuysen, Klavier

    HR Sinfonieorchester Frankfurt

    Reinhard Goebel

    (AD: 6. - 7. Drzember 2018)


    Grüße

    Garaguly

  • In der Kammer:


    Dittersdorf, Karl Ditters von (1739-1799)

    Streichquartette No 2 & 6

    Streichquintette in C & G


    Franz Schubert Quartett Wien


    Julius Berger, 2. Cello

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Zum Tagesbeginn musste ich einfach diese CD schon wieder hören. Die drei Symphonien Haydns werden nach meinem Dafürhalten absolut "artgerecht" dargeboten. Die Schönheiten der Nr. 63 sind mir, so scheint's mir zumindest - durch diese Einspielung erstmals vollumfänglich zu Bewusstsein gekommen. Aber gut - diese Symphonie hatte ich auch schon eine lange Zeit nicht mehr gehört, da mag Manches auch in Vergessenheit geraten sein - aber trotzdem ist diese Aufnahme wirklich sehr gelungen - und Bartoks "Rumänische Volkstänze" fügen sich ganz natürlich in die Welt der Haydn-Symphonien ein.

    Empfehlung, ganz eindeutig!:thumbup:


    Grüße

    Garaguly

  • Puhhh - kämpfe gerade mit dieser Euryanthe. Die Aufnahme bestätigt einmal mehr grundsätzlich meine Abneigung gegenüber Opern-Live-Aufnahmen: Die Orchesterfarben leuchten nicht, das Orchester klingt ein bisserl topfig und pauschal und die gesanglichen Anstrengungen der Solisten sind tontechnisch ebenfalls nicht schmeichelhaft eingefangen. Die Damen des Solisten-Ensembles sind stellenweise eindeutig zu schrill. Dem Gesamterscheinungsbild fehlt es an geschmeidigem Fluss - sicher gibt es einzelne Passagen, die zu hören Freude bereitet, aber das reißt dann in schöner Regelmäßigkeit immer wieder ab.


    Aber ich halte durch und höre mir die beiden Silberlinge bis zur bitteren Neige an ...8|



    Carl Maria von Weber


    Euryanthe

    Große romantische Oper in drei Aufzügen, op. 81


    Stefan Cerny, Norman Reinhardt, Jacquelyn Wagner, Theresa Kronthaler

    Arnold Schönberg Chor

    Radiosymphonieorchester des ORF Wien

    Constsntin Trinks

    (AD: Dezember 2018, Theater an der Wien, live)


    Grüße

    Garaguly

  • Heute ist mal wieder an der Reihe:


    Bruckner, Anton (1824-1896)

    Symphony No 8 C Minor WAB 108


    Royal Concertgebouw Orchestra,

    Riccardo Chailly


    Aufnahme von 2001


    Stereo 9 / 02: "Alles ist von intensiver Spannungsdichte erfüllt, nichts wird in der Achten gedankenschwer problematisiert."

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Gut, also diese "Euryanthe"-Einspielung werde ich mir wohl nicht mehr anhören. Höchstens noch die Ouvertüre. Das Ganze ist keine Opernaufnahme in der Machart, wie ich sie brauche, um Oper wirklich genießen zu können.


    Verrückterweise bleibe ich beim Gesang! Mit dieser Doppel-SACD:


    Sir Edward Elgar


    Scenes from the Saga of King Olaf, op. 30

    The Banner of Saint George, op. 33


    Emily Birsan, Sopran

    Barry Banks, Tenor

    Alan Opie, Bariton

    Philharmonischer Chor Bergen

    Edvard Grieg Kor

    Philharmonisches Orchester Bergen

    Sir Andrew Davis

    (AD: Juni 2014)


    Grüße

    Garaguly

  • Der Elgar war eine echte Entschädigung für die misslungene Euryanthe am Vormittag.


    Nun widme ich mich dem dritten Großwerk mit Gesang an diesem Samstag. Es ist eine mir bisher unbekannte Oper von Saint-Saens dran, die erst kürzlich erschienen ist. Die Gesangssolisten sind mir unbekannt, dafür versprechen Chor, Orchester und Dirigent Außergewöhnliches - aber nun gut, das war bei der "Euryanthe" auch der Fall - ORF-Symphonieorchester, Arnold-Schönberg-Chor und Dirigent Constantin Trinks sind ja nun auch keine unbeschriebenen Blätter; der Schönberg-Chor war immerhin der Chor, mit dem Harnoncourt zahlreiche ausgezeichnete Aufnahmen realisierte - und trotzdem brachte all das bei der Weber-Oper nicht viel!


    Jetzt:



    Camille Saint-Saens


    Le Timbre d'argent

    Lyrisches Drama in vier Akten


    Hélène Guilmette, Jodie Devos, Edgaras Montvidas, Yu Shao, Tassis Christoyannis

    Chor accentus

    Orchester Les Siècles

    François-Xavier Roth

    (AD: Studio-Aufnahme in der Pariser Philharmonie, 26. - 27. Juni 2017)


    Grüße

    Garaguly

  • Zitat von Garaguly

    für die misslungene Euryanthe am Vormittag.

    :thumbup::thumbup:

    Lieber Garaguly, ich habe sie verschenkt :stumm: aber jemanden der die Oper nicht kannte nur den Freischütz! :saint:


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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  • :thumbup::thumbup:

    Lieber Garaguly, ich habe sie verschenkt :stumm: aber jemanden der die Oper nicht kannte nur den Freischütz! :saint:


    LG Fiesco

    Lieber Fiesco,


    welch heimtückisches Geschenk. Auch noch jemandem, der die Euryanthe gar nicht kennt. Was erhält dieser Mensch nun für einen Eindruck von dieser Oper? Du solltest - wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf - demjenigen dringend noch eine gelungenere Euryanthe-Variante hinterherschenken, so ganz harmlos-unschuldig zu Weihnachten oder so 8-).


    Grüße

    Garaguly

  • Lieber Garaguly er war ganz begeistert, ehrlich!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Zu Euryanthe: Dann also schon lieber die "ältere", solide Aufnahme von 1975, mit Jessye Norman, Rita Hunter, Nicolai Gedda und Tom Krause (dirigiert von Marek Janowski)! Die scheint aber bereits verschwunden zu sein...

  • Ich muss noch einen kleinen Kommentar zu der eben zu Ende gegangenen Aufnahme von Saint-Saens' "Le Timbre d'argent" loswerden:


    Spitze! So geht Opernaufnahme! Das Orchester Les Siecles spielt ungeheuer farbenreich, noch der kleinste Einsatz wird herausgearbeitet (angemessen natürlich, nicht übertrieben) und mit einer astreinen Tontechnik auch hörbar gemacht!! Die orchestrale Präsenz ist fantastisch. Da zahlt sich wohl auch die Arbeit von François-Xavier Roth entsprechend aus. Der Chor, accentus, ist bestens präpariert und ist beinahe ein eigenständiger Charakterdarsteller. Und schließlich die Solisten: Niemand ist hier - wie noch in der Euryanthe - schrill. Hier wird eine schöne, geschmeidige Ensembleleistung erbracht. Man hat sich vorher wohl wirklich Gedanken über das Werk gemacht. Die Sänger verkörpern ihre Rollen sehr schön. Es wird durchweg in einem warmen, angenehm im Ohr liegenden Tonfall gesungen.


    Das will ich wiederhören! Unbedingt. Und wer etwas für die französische Oper zur Mitte des 19. Jahrhunderts übrig hat, der sollte zugreifen und dieses Werk in exakt dieser Aufnahme seiner Sammlung hinzufügen!


    Grüße

    Garaguly

  • Daraus das Violinkonzert Nr. 19 d-moll


    Nicht von CD, sondern aus dem Radio. Erster Gedanke: Den Komponisten kennst du gar nicht, das Konzert ist wunderschön, mußt du kaufen. Zweiter Gedanke: Nun ja. Vieles was beim ersten Hören begeisterte, rutscht dann in die Kategorie "Belangloses".

    Überraschenderweise fand sich dann doch noch ein Werk von Rodolphe Kreutzer in meiner Sammlung, eine Fantasie für Fagott und Orchester.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen zum Komponisten?

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Zu Euryanthe: Dann also schon lieber die "ältere", solide Aufnahme von 1975, mit Jessye Norman, Rita Hunter, Nicolai Gedda und Tom Krause (dirigiert von Marek Janowski)! Die scheint aber bereits verschwunden zu sein...

    Ach woher lieber Adrian!

    Hier.......


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Danke, Fiesco

    Hatte sie auch bei jpc gesucht und irgendwie nicht gefunden...

    Immerhin habe ich das damalige EMI-Remastering :-)

    (Warum verdeutschst Du meinen Namen? Meine Mutterprache ist übrigens Italienisch)


  • Ludwig van Beethoven


    Fantasie c-Moll für Klavier, Chor und Orchester, op. 80


    Andor Foldes, Klavier

    RIAS Kammerchor

    Berliner Motettenchor

    Berliner Philharmoniker

    Fritz Lehmann

    (AD: April 1955)



    Grüße

    Garaguly

  • Aus dieser 3er-Box höre ich eines meiner Lieblingswerke von Mozart ...



    Wolfgang Amadeus Mozart


    Motette "Exsultate jubilate" KV 165


    Kiri Te Kanawa, Sopran

    London Symphony Orchestra

    Sir Colin Davis

    (AD: April 1971)


    Grüße

    Garaguly

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