Münchner Sonntagskonzerte der Vergangenheit- eine (fast verschlossene?) Schatztruhe

  • Die Sonntagskonzerte des Münchner Rundfunkorchesters (MRO), live übertragen vom Bayerischen Rundfunk (BR 4, später BR Klassik), haben mich seit meiner Jugend begleitet. Die monatlichen Ausstrahlungen habe ich häufig am Radio verfolgt. In den 60er bis 80er Jahren konnte man viele große Opernstars der Zeit in großartigen, zu, Teil einmaligen Opern- oder Operettenkonzerten unter bekannten Dirigenten hören, so daß man auch "in der Provinz" ein Bild von den großen Sängerinnen und Sängern hatte.

    Ein paar Beispiele:

    • 8.4.1962 Festkonzert zum 10-jährigen Jubiläum des MRO mit Rudolf Schock, Dir. Kurt Eichhorn, Werner Schmidt-Boelcke
    • 11.11.1962 Sena Jurinac-Gottlob Frick-JessTthomas u.a. , Dir. Horst Stein
    • 07.04.1963 Elisabeth Grümmer- Karl Christian Kohn-Josef Traxel
    • 17.12.63 Erika Köth, Dir. Kurt Eichhorn
    • 13.02.1965 Ruth Margret Pütz-Kurt Böhme-Fritz Wunderlich, Dir. Siegfried Köhler
    • 16.01.66 Gundula Janowitz-Theo Adam-Nikola Nikolov, Dir. Kurt Eichhorn
    • 24.04.1966 Ingrid Bjoner-Tom Krause-Michele Molese, Dir. Kurt Eichhorn
    • 08.01.1967 Hildegard Hillebrecht-James King-Thomas Tipton (Verdi und Puccini!), Dir. Argeo Quadri
    • 02.04.1967-Claire Watson-Hans Hopf-Thomas Stewart (Wagner), Dir. Hans Gierster
    • usf.

    Die Konzerte wurden in einigen Fällen auf CD überspielt (so ein Konzert mit Mirella Freni und Eduardo Alvarez vom 3.10.1971, ein Konzert mit Franco Bonisolli vom 13.3.1988 unter dem Titel "My Way, Nicolai Ghiaurov u.a.) ; auch sind immer wieder einzelne Ausschnitte vom BR in anderem Zusammenhang ausgestrahlt oder auf CD vertöffentlicht worden. Vieles aber ruht in den Archiven des BR und wäre doch eine Wieder-Entdeckung wert. Ich bin mir bewußt, dass Rechtefragen hier wohl eine maßgebliche Rolle spielen. Darauf weist man beim BR auf Anfrage gerne hin. Gleichwohl, ein großartiger, fast vergessener und verlorener Schatz...


    Man würde sie so gerne alle wiederhören...


    Herzlichst

    Otello50

  • Otello50

    Hat den Titel des Themas von „Münchner Sonntagskonzerte der Vergangenheit- eine (fast , Dir. Horst Steinverschlossene?) Schatztruhe“ zu „Münchner Sonntagskonzerte der Vergangenheit- eine (fast verschlossene?) Schatztruhe“ geändert.
  • Ebenfalls im Sendebreich des Bayerischen Rundfunks aufgewachsen, sind mir die "Münchner Sonntagkonzerte" eine liebe Jugenderinnerung. Für mich dürfen sie das auch gerne bleiben. Wenn der Sender sein Archiv öffnet und den einen oder

    anderen Abend auf Tonträger veröffentlicht, wäre ich sicher kein Kunde dafür.


    Der Bayerische Rundfunk leistet sich zwei Orchester, die er in den Fünfzigern und Sechzigern fleißig zur Programmgestaltung

    nutzte. Die Palette reichte von Einspielungen sogenannter "gehobener Unterhaltungsmusik" über vielfältige Konzertprogramme bis zur Studioproduktion von Opern und Operetten.


    Gerne erinnere ich solch eine Eigenprodukton des BR, die Briefszene der Tatjana mit Claire Watson. Noch in der Berufsausbildung, zog ich mir einen schweren Rüffel zu: in der Mittagspause wurde diese Aufnahme angesagt, als ich gestiefelt und gespornt zum Aufbruch bereitstand. Natürlich musste ich Claire Watson hören und kam kräftig verspätet zur Arbeit...


    :)


    Übrigens ging der Bayerische Rundfunk mit dem Sonntagskonzert gelegentlich in die Provinz. Beispielsweise in meine Heimatstadt Hof. Ärgerlich, dass er dort ein Programm bot, das mit viel Lortzing und Nicolai einem Querschnitt durch die letzten Spielzeiten des lokalen Theaters glich.

  • Lieber udohasso,


    ich wäre schon Kunde. Es gibt in den Konzerten einige ganz interessante Kombinationen und Stimmen, die mich faszinieren, z.B. ein Konzert mit Rita Orlandi Malaspina, einer großartigen, aber kaum noch bekannten Sopranistin, und dem Tenor Andrej Kucharski, der auch viel in München gesungen hat und eine schöne spinto -Stimme hatte. Aber auch andere Sänger wie Casellato Lamberti oder Cecchele sind vertreten und wären interessant. Aber wahrscheinlich bleibt eine Veröffentlichung ein frommer Wunsch., die Aufnahmen liegen halt unbeachtet im Archiv.

    VG

    Otello50

  • Hast du mit jemand von dort Kontakt, otello50?

    Man kann ja fragen, was mit diesen "verborgenen Schätzen" geschehen soll.

    Das "Hamburger Archiv für Gesangeskunst" würde solche Dinge wohl auch sehr gern veröffentlichen.


    Gianfranco Cecchele und Co. hätten es verdient wiederentdeckt zu werden. Deine Erläuterungen klingen für mich jedenfalls recht interessant.


    Ähnliche Schätze liegen ja auch beim ORF. Da gab es zum Beispiel die Sendung "Was gibt es Neues", in der jeweils ein Sänger einige Arien live zum besten gab. Das Hamburger Archiv hat davon, z.B. im Fall von Adolf Dallapozza, schon etliche veröffentlicht.

  • Leider keinen Kontakt. Ich habe mich kürzlich über das allgemeine Kontaktformular an den BR gewandt und vorgeschlagen, die Sonntagskonzerte wieder auszustrahlen, (zumal im Zuge von Corona ja Wiederholungen von Konzerten etc. bei den Rundfunkanstalten ein wichtiger Teil der Programmarbeit sind).


    Ich erhielt eine freundliche, aber unverbindliche Antwort. Man werde die Anregung an das "Kollegium" weiterleiten, vielleicht werde das Augenmerk dadurch ja auf die "Sonntagskonzerte" gelenkt (impliziert: sie sind in den heutigen Redaktionen im Grunde vergessen.

  • sie sind in den heutigen Redaktionen im Grunde vergessen.

    Wen sollte das ernsthaft wundern?

    Es ist wirklich eine Schande, wie viel in den Archiven der deutschsprachigen Rundfunkanstalten dahin vegetiert. Da lobe ich mir, wie man in Frankreich damit umgeht, denn dort digitalisieren das Institut national de l'audiovisuel (INA) und die Bibliothèque nationale de France (BnF) seit Jahren sukzessive ihre sämtlichen Bestände und stellen sie der Öffentlichkeit gegen geringen Kostenbeitrag zur Verfügung. Wie viele großartige Rundfunkaufnahmen konnte ich auf diesem Wege schon ergattern. Von den deutschen Rundfunkanstalten scheint bislang nur der SWR ähnliche Wege zu beschreiten. Als SWR Digital sind mittlerweile zahlreiche Aufnahmen in verlustfreiem Audioformat zu erwerben, etwa hier.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Tenor Andrej Kucharski

    Der 2010 verstorbene Andrej Kucharsky konnte mich auf der Bühne überzeugen, als Darsteller und Sänger, seine Stimme fand ich aber wenig phonogen. Mir ist auch nur eine Studioproduktion mit Kucharsky bekannt, ein Sängerportrait, das noch in Bratislava entstand.


    In Augsburg sang Kucharsky in zwei Spielzeiten einen großartigen Verdi-Otello. Ich erlebte ihn als Mitsechziger in Janacek's Glagolitischer Messe. Kucharsky war zu der Zeit bereits Hochschullehrer in München und setzte sich von dort aus unermütlich für das slawische Operrepertoire ein.


    2010, zu Andrej Kucharsky's posthumem 80. Geburtstag, sendete der Bayerische Rundfunk eine ihm gewidmete Sendung "Sonntagskonzert da capo".

  • Das ist dann wohl die Aufnahme, die ich habe: Sonntagskonzert vom 31.03.1975 mit Rita Orlandi Malaspina, Andrej Kucharski und Nikolai Ghiuselev, MRO, Dirigent Gabor Ötvös (war der nicht GMD in Augsburg?). Es gibt von Kucharsky noch ein Arien-Portrait auf der tschechichen Marke Opus (Orchester der Oper Brno, Ondrej Lenard). Dort singt er das übliche Reperoire rauf und runter, die Aufnahmen sind aber sehr achtbar.

  • Einen ganz kleinen Teil historischer Sonntagskonzerte und anderer Eigenproduktionen hat der BR in der Reihe "Great Singers live" auf seinem hauseigenen Label veröffentlicht. Die untenstehende Box enthält auf 6 CDs Konzertmitschnitte mit Lucia Popp, Mirella, Freni, Nicolai Ghiaurov, Margaret Price, Hermann Prey und Elisabeth Grümmer (die CDs sind/waren auch einzeln erhältlich).


    Weiters gibt es Aufnahmen von Edita Gruberova und Fritz Wunderlich, die nicht in obiger Box enthalten sind oder eine Zusammenstellung von Wagner-Szenen oder Verdi-Ausschnitten:


    Bella Voce hat eine Doppel-CD-Box mit Arien und Szenen mit Nicolai Gedda, Arleen Auger, Tatiana Troyanos und Gundula Janowitz herausgebracht, die auch bei den Sonntagskonzerten enstanden sein dürften. Es begleitet das Münchner Rundfunkorchester. Darunter finden sich auch Raritäten wie Arleen Augers Zerbinetta oder das Rosenkavalier-Terzett und -Schlußduett mit Janowitz, Troyanos, Auger Link


    Ich meine mich auch eine eine CD von den Sonntagskonzerten mit Duetten mit Erika Köth und Fritz Wunderlich zu erinnern, weiß momentan aber nicht, auf welchem Label sie erschienen war (Orfeo?).


    Alles in allem fokussieren die Veröffentlichungen allerdings eher auf den großen und sehr bekannten Namen, wahrscheinlich auch, um das ganze auch finanziell halbwegs stemmen zu können.


    beste Grüße,

    orsini

    ... in diesem Sinne beste Grüße von orsini


    „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
    Curt Goetz

  • Man sieht daran, dass die Sonntagskonzerte eine schöne kleine Schatzkammer und Fundgrube sind. Mir unverständlich, warum der BR sie in seinen Archiven verschlossen hat , wo sie vielleicht sogar verrotten. Die von orsini aufgeführten Aufnahmen sind übrigens alle von hoher technischer Qualität (wie beim BR gewohnt).

  • Die gezeigte Wagner-CD hätte ich beinahe vergessen. Diese enthält wirklich einige Kostbarkeiten, eingespielt zwischen 1963 und 1971. Besonders imponiert hat mir Rudolf Schock mit der Gralserzählung aus dem Lohengrin, begleitet von Horst Stein (1963). Dieser oft viel zu stark kritisierte Sänger konnte auch hier, zu einem doch schon späteren Stadium seiner Karriere, durchaus noch überzeugen. Die Aufnahmen vor Dezember 1966 (Umstellung auf Stereosendung durch den BR) sind noch in Mono.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Sonntagskonzerte haben mich seit meiner Jugend begleitet. Die monatlichen Ausstrahlungen habe ich häufig am Radio verfolgt. In den 60er bis 80er Jahren konnte man viele große Opernstars der Zeit in großartigen, zu, Teil einmaligen Opern- oder Operettenkonzerten unter bekannten Dirigenten hören, so daß man auch "in der Provinz" ein Bild von den großen Sängerinnen und Sängern hatte.

    Man sieht daran, dass die Sonntagskonzerte eine schöne kleine Schatzkammer und Fundgrube sind.

    (Zitat von mir passend zu meinem nachfolgenden Btr. gekürzt)


    Hallo, lieber Otello

    Dein Bericht erinnert mich an mein Rundfunk hören in den 70er Jahren.

    Bei uns zu Hause war es üblich beim sonntäglichen familiären Mittagessen um 12.05 Uhr nach den Nachrichten, den "Deutschlandfunk"

    zu hören. Der brachte immer Opernarien mit großen Gesangsstars. Das waren Sänger /innen, von denen ich bestenfalls mal den Namen

    gehört hatte und die ich so mehr und mehr kennenlernte. So z. B. Luciano Pavarotti, auf den ich hier aufmerksam wurde und der in den

    Folgejahren zu einem meiner absoluten Favoriten wurde.

    Ich kann Dir ins Nachhinein bestätigen, daß diese Sonntagskonzerte bestimmt auch wichtig für meine klassisch musikalische Entwicklung waren.

    Und noch früher in meiner Kinderzeit hörte ich mit meinen Eltern regelmäßig abends von den "Westsendern" die Wunschkonzerte für die

    "Brüder und Schwestern im Osten". Auch das war ein schönes und wichtiges Kennenlernen von klassischer Musik.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Lieber 'Otello50',


    da hast Du ein schönes und interessantes Thema aufgegriffen!


    Die sogenannten “Sonntagskonzerte” des Bayerischen Rundfunks erfreuten sich seit 1952 sehr großer Beliebtheit bei den Hörern dieses Senders. Initiiert vom Programmdirektor Alfred Schröter boten diese öffentlichen Veranstaltungen im Kongresssaal des Deutschen Museums in München (2400 Sitze) mit der charmanten Conférence von Emmy Anders ein unterhaltsames Programm zwischen großer Oper und musikalischer Komödie mit beliebten Gesangssolisten. Der Leiter des im April 1952 gegründeten Münchner Rundfunkorchesters, Werner Schmidt-Boelcke, sorgte zunächst für die Programmgestaltung der Konzerte, die anfangs mehr die Operette und die klassische Unterhaltungsmusik berücksichtigten, aber ab 1967 hauptsächlich durch die Person von Kurt Eichhorn als neuer Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters und die Verpflichtung von auch international bekannten Sängern zu reinen Opernkonzerten wurden. (Interessant ist, dass man oft die 'Generalprobe' am Sonntagmorgen im Studio des Bayerischen Rundfunks aufnahm, um sie für spätere 'Opern-Potpourri'-Sendungen – ohne die Publikumsgeräusche des abendlichen Konzerts – verwenden zu können.)


    Leider waren damals diese stets live übertragenen Konzerte störungsfrei nur im Sendebereich des Bayerischen Rundfunks zu empfangen, so dass die Rundfunkhörer nördlich des 'Weisswurst-Äquators' von deren Vielfalt und Attraktivität kaum etwas mitbekamen, zumal die TV- und Rundfunkzeitungen früherer Jahre nicht überregional erschienen und die “Hör Zu” in Nordrhein-Westfalen beispielsweise das Programm des Bayerischen Rundfunks nicht druckte. (Auch gab es seitens der Rundfunkanstalten damals kaum schriftliches Material über die Radio- und Fernsehsendungen, wie das heute der Fall ist.)


    Ich habe vor einiger Zeit versucht, anhand von alten Programmzeitschriften eine Liste dieser “Sonntagskonzerte” zu erstellen, die aber erhebliche Lücken aufweist. Beim Bayerischen Rundfunk existiert eine komplette Aufstellung nicht, man kann aber das Programm zu einzelnen Sendungen erfragen. (Es muss einmal eine zweibändige Publikation “Die Gesangsaufnahmen im Bayerischen Rundfunk” gegeben haben und ein Buch “50 Jahre Münchner Rundfunkorchester 1952 – 2002”; kennt einer der “Taminos” diese Bücher und kann mir mitteilen, ob die kompletten Sonntagskonzerte darin aufgelistet sind?) Es wäre auch schön, wenn ein “Tamino” aus Süddeutschland zu der folgenden Liste einige Ergänzungen beisteuern könnte.


    “Meister der heiteren Muse”: Trude Eipperle, Anneliese Rothenberger, Herbert Ernst Groh, Willy Hofmann, Karl Schmitt-Walter, Benno Kusche (Operetten-Melodien) / Werner Schmidt-Boelcke / 26. 10. 1952 (Das 1. Münchner Sonntagskonzert!)


    “Ein Abend in Wien”: Rosl Schwaiger, Nora Jungwirth, Hilde Brauner, Herbert Ernst Groh, Toni Niessner, Carl Hoppe (Werke von Strauß und Stolz) / Robert Stolz / 5. 9. 1954


    Hedi Klug, Rosl Schwaiger, Heinz Hoppe, Benno Kusche (Operetten-Melodien) / Max Schönherr / 9. 3. 1959


    Ruth-Margret Pütz, Heinz Hoppe, Ferry Gruber, Heinz Friedrich (Suppé, u. a. komplett “Die schöne Galathée”) / Kurt Eichhorn / 2. 8. 1960


    Hertha Töpper u. a. / Kurt Eichhorn / 13. 11. 1960


    Erika Köth, Marcel Cordes u. a. / Richard Kraus / 11. 12. 1960


    Hildegard Hillebrecht, Sándor Kónya, Marcel Cordes (Verdi) / Gianfranco Rivoli / 12. 3. 1961


    Sári Barabás, Richard Holm / Werner Schmidt-Boelcke / 22. 10. 1961


    Elisabeth Grümmer, Waldemar Kmentt (Donizetti, Flotow, Gounod, Mascagni, Mendelssohn-B.) / Chor: Max Kink / Horst Stein / 14. 1. 1962


    Hanny Steffek, Gisela Litz, Heinz Hoppe, Kurt Böhme (Faschingskonzert) / Chor / Hans Walter Kämpfel / 11. 2. 1962


    Rudolf Schock (Oper und Operette) / Kurt Eichhorn und Werner Schmidt-Boelcke / 8. 4. 1962


    Sári Barabás, Heinz Hoppe (Johann Strauß) / Robert Stolz / 20. 10. 1962


    Sena Jurinac, Antonia Fahberg, Jess Thomas, Gottlob Frick, Carl Hoppe (u. a. Szenen aus “Fidelio” und “Don Carlos”) / Horst Stein / 11. 11. 1962 (Wiederholung: 11. 6. 1967)


    Erika Köth, Hetty Plümacher, John van Kesteren, Marcel Cordes (Verdi u. a.) / Kurt Eichhorn / 6. 12. 1962


    Inge Borkh, Ira Malaniuk, Hans Hopf (Mozart, Wagner, Bizet, Verdi, Strauss) / Chor / Horst Stein / 13. 1. 1963


    Rudolf Schock (solo) / Horst Stein / 26. 1. 1963


    Elisabeth Grümmer, Lorenz Fehenberger (statt Josef Traxel), Karl Christian Kohn (Rossini, Flotow, Mozart, Verdi, Wagner, Weber) / Chor: Kurt Prestel / Horst Stein / 7. 4. 1963


    Ingrid Bjoner, Anneliese Rothenberger, Hertha Töpper (u. a. "Der Rosenkavalier") / Arnold Quennet / 10. 11. 1963


    Stina-Britta Melander, Fritz Wunderlich, Raimund Grumbach / Horst Stein / 1. 12. 1963


    Erika Köth (solo) (u. a. “Lakmé”) / Kurt Eichhorn / 17. 12. 1963


    Hildegard Hillebrecht, Jess Thomas, Gottlob Frick (Verdi) / Chor: Wolfgang Schubert / Kurt Eichhorn / 12. 1. 1964


    Rosl Schwaiger, Heinz Hoppe, Kurt Böhme / Horst Stein / 2. 2. 1964


    Elisabeth Grümmer, Donald Grobe, Marcel Cordes (Gluck, Mozart, Wagner u. a.) / Kurt Eichhorn / 8. 3. 1964


    Sena Jurinac u. a. / Kurt Eichhorn / 12. 4. 1964


    Giuseppe Taddei u. a. / Fulvio Vernizzi / 3. 10. 1964


    Elisabeth Grümmer, Heinz Hoppe, Gottlob Frick (Bizet, Gounod, Flotow, Verdi, Wagner, Weber, Puccini) / Chor: Wolfgang Schubert / Siegfried Köhler / 14. 3. 1965 (Wiederholung: 26. 9. 1965)


    Pilar Lorengar, Fritz Wunderlich, Thomas Tipton (Mozart, Donizetti, Lortzing, Smetana, Verdi und Puccini) / Kurt Eichhorn / 11. 4. 1965 (Wiederholung: 15. 8. 1965) (CD 'Gala')


    Ludmila Dvoráková, James King, Otto Wiener (Wagner) / Hans Gierster / 7. 11. 1965


    Gundula Janowitz, Nikola Nikolov, Theo Adam / Kurt Eichhorn / 16. 1. 1966


    Hermann Prey (solo) / Argeo Quadri / 10. 2. 1966 (Ersatz für das ausgefallene Konzert Hermann Preys am 12. 12. 1965.)


    Ruth-Margret Pütz, Fritz Wunderlich, Kurt Böhme (Faschingskonzert) / Siegfried Köhler / 13. 2. 1966 (CD 'Gala')


    Reri Grist, Daniele Barioni, Martti Talvela / Chor: Wolfgang Schubert / Horst Stein / 27. 2. 1966


    Claire Watson, Hertha Töpper, William Blankenship, Raimund Grumbach (u. a. Duett Norma-Adalgisa aus "Norma") / Paul Schmitz / 13. 3. 1966


    Sári Barabás, Elfie Mayerhofer, Margot Hielscher, Harry Friedauer, Kurt Wilhelm / Werner Kleine / 24. 3. 1966


    Erika Köth, Kerstin Meyer, Heinz Hoppe, Thomas Tipton / Richard Kraus / 3. 4. 1966 (Meistersinger-Halle Nürnberg)


    Ingrid Bjoner, Michele Molese, Tom Krause / Kurt Eichhorn / 24. 4. 1966 (Angekündigt war auch Regina Sarfaty.)


    Wilma Lipp, Waldemar Kmentt, Kurt Böhme / Hans Gierster / 13. 11. 1966 (Wiederholung: 7. 5. 1967) Mono!


    Erika Köth, Hermann Prey / Heinz Fricke / 11. 12. 1966 (Wiederholung: 15. 5. 1967) Mono! (CD 'Myto' - Anhang GA “Hans Heiling”)


    Nicolai Ghiaurov (solo) / Georges Prêtre (Simon Boccanegra, Boris Godunov, Faust, Ne tolko liubov) / Chor / Georges Prêtre / 6. 6. 1966 (Herkulessaal) (TV-Aufzeichnung ARD) (Wiederholung: 15. 4. 1968) (CD 'BR Klassik')


    Hildegard Hillebrecht, James King, Thomas Tipton (Verdi und Puccini) / Chor: Wolfgang Schubert / Argeo Quadri / 8. 1. 1967 (Wiederholung: 23. 7. 1967) Mono!


    Margit Schramm, Rudolf Schock (Kálmán und Lehár) / Anton Paulik / 29. 1. 1967


    Ingrid Bjoner, Ingeborg Hallstein, Regina Sarfaty, William Blankenship (u. a. “Der Rosenkavalier”) / Heinz Wallberg / 19. 2. 1967 (Wiederholung: 2. 7. 1967) Mono!


    Renate Holm (statt Ruth-Margret Pütz), Adolf Dallapozza, Victor Braun, Karl Christian Kohn, Hans Hermann Nissen / Kurt Eichhorn / 12. 3. 1967 (Wiederholung: 20. 8. 1967) Mono!


    Claire Watson, Hans Hopf, Thomas Stewart, Robert Licha (Wagner) / Hans Gierster / 2. 4. 1967


    Gundula Janowitz, Reri Grist, Heinz Hoppe / Kurt Eichhorn / 16. 4. 1967 (Wiederholung: 17. 9. 1967) Mono!


    Erika Köth, Iuan Daviu, Norman Mittelmann / Kurt Eichhorn / 12. 11. 1967


    Anneliese Rothenberger, Robert Ilosfalvy, Thomas Tipton / Kurt Eichhorn / 3. 12. 1967


    Felicia Weathers, Flaviano Labò / Kurt Eichhorn / 14. 1. 1968 (Wiederholung: 14. 9. 1969)


    Leontyne Price (solo) / Carlo Franci (statt Gianandrea Gavazzeni) / 27. 1. 1968 (Herkulessaal) (Wiederholung: 13. 6. 1968 und 29. 2. 1976) (TV-Aufzeichnung ARD)


    Lucia Popp, Rudolf Schock, Kurt Böhme (Faschingskonzert) / Werner Schmidt-Boelcke (statt Robert Stolz) / 4. 2. 1968


    Nicolai Gedda (solo) / Kurt Eichhorn / 10. 3. 1968*


    Hildegard Hillebrecht (statt Martina Arroyo), Ludovic Spiess, Franz Crass / Chor / Fulvio Vernizzi (statt Kurt Eichhorn) / 31. 3. 1968


    Ingrid Bjoner, Regina Resnik, Giuseppe Gismondo (statt James King) / Chor / Kurt Eichhorn / 28. 4. 1968


    Christiane Sorell, Rudolf Schock, Ernst Gutstein / Kurt Eichhorn / 26. 5. 1968 (Meistersinger-Halle, Nürnberg)


    Reri Grist, Peter Schreier, Giuseppe Taddei / Kurt Eichhorn / 17. 6. 1968 (Großes Festspielhaus, Salzburg)


    Gundula Janowitz, Arleen Auger, Tatiana Troyanos (Händel, Mozart, Strauss) / Kurt Eichhorn / 20. 10. 1968 (Wiederholung: 1. 6. 1969) STEREO (CD 'Bella Voce')


    Elizabeth Harwood, Marjorie Thomas, Charles Craig, Michael Langdon / Kurt Eichhorn / 10. 11. 1968


    Carlo Bergonzi / Nello Santi ? / Wann? (TV-Aufzeichnung ZDF)


    Hildegard Hillebrecht, James King, Tom Krause / Kurt Eichhorn (Verdi) 1. 12. 1968 (Wiederholung: 22. 6. 1969) MONO (CD 'Bella Voce')


    Claire Watson, Renate Holm, Rudolf Christ (statt Elisabeth Steiner), Heinz Hoppe, Raimund Grumbach, Josef Weber (Soiree bei Johann Strauß) / Chor: Wolfgang Schubert / Kurt Eichhorn / 31. 12. 1968 (Vermutlich nur im Funkhaus!) STEREO


    Erika Köth, Peter Baillie, Kurt Böhme (statt Gottlob Frick) (Deutsche Spielopern) / Chor / Kurt Eichhorn / 19. 1. 1969 (Wiederholung: 13. 7. 1969) Ursprgl. sollte auch Brigitte Fassbaender mitwirken!


    Helen Donath, Jeanette Scovotti, Horst Wilhelm, Benno Kusche (Faschingskonzert) / Kurt Eichhorn / 9. 2. 1969 (Wiederholung: 3. 8. 1969)


    Claire Watson, Waldemar Kmentt, Marius Rintzler (statt Franz Crass) (Französische Opern) / Chor / János Kulka / 9. 3. 1969 (Wiederholung: 24. 8. 1969)


    Birgit Nilsson (solo) (Wagner, Verdi, Puccini) / Kurt Eichhorn / 18. 4. 1969 STEREO


    Arleen Auger, Nicolai Gedda / Kurt Eichhorn / 4. 5. 1969 (Tonhalle Zürich) (CD 'Bella Voce')


    Ingrid Bjoner, Rohangiz Yachmi (statt Hertha Töpper), Jean Cox / Kurt Eichhorn / 18. 5. 1969 (Meistersinger-Halle, Nürnberg)


    Nicolai Ghiaurov (solo) / Alfredo Antonini / 29. 5. 1969 (CD 'BR Klassik')


    Grace de la Cruz, René Kollo, Kurt Pratsch-Kaufmann (Welterfolge des Musicals) / Willy Mattes / 12. 7. 1969


    Arleen Auger, Karl Christian Kohn / Kurt Eichhorn / 12. 10. 1969 (Kurhaus Meran)


    Anneliese Rothenberger, Hermann Prey / Kurt Eichhorn / 9. 11. 1969


    Jeannette Pilou, Nicolai Gedda / Kurt Eichhorn / 30. 11. 1969


    Jeannette Pilou, Werner Hollweg (Mozart und Strauss) / Kurt Eichhorn / 3. 12. 1969


    Raina Kabaivanska, Carlo Bergonzi, Piero Cappuccilli / Chor / Kurt Eichhorn / 11. 1. 1970 (TV-Aufzeichnung ZDF ?)


    Roberta Peters, Diana Henery, Anton de Ridder, Kurt Böhme (Faschingskonzert) / Kurt Eichhorn / 1. 2. 1970


    Tatiana Troyanos, Ludovic Spiess, Karl Ridderbusch / Chor / Kurt Eichhorn / 1. 3. 1970


    Arleen Auger, Luigi Alva, Gianpiero Mastromei / Kurt Eichhorn / 15. 3. 1970


    Gwyneth Jones, James King / Kurt Eichhorn / 12. 4. 1970** (Meistersinger-Halle Nürnberg)


    Pilar Lorengar, Ion Buzea, Barry McDaniel / Kurt Eichhorn / 1970**


    Maria Chiara, Plácido Domingo / Nello Santi / 1970 (TV-Aufzeichnung ZDF)


    John van Kesteren, Franz Crass, Heinz Friedrich, Richard Kogel, Ferry Gruber, Benno Kusche, Raimund Grumbach (komplett "Der Mond") / Kurt Eichhorn / 4. 12. 1970 (CD 'Eurodisc')


    Mirella Freni, Eduardo Alvarez (Verdi, Massenet, Berlioz, Puccini, Bizet, Donizetti, Cilea) / Kurt Eichhorn / 3. 10. 1971 (CD 'Golden Melodram')


    Joanna Simon, Luigi Alva, Wolfgang Brendel / Kurt Eichhorn / 1971*


    Catarina Ligendza, William Cochran, Theo Adam (Wagner) / Kurt Eichhorn / 1971*


    Ingrid Bjoner, Grit van Jüten, Eduardo Alvarez, Vicente Sardinero / Kurt Eichhorn / 1971*


    Cristina Deutekom, Francisco Lazaro, Nicola Ghiuselev / Kurt Eichhorn / 1972*


    Lucia Popp u. a. / Hans Zanotelli / 20. 2. 1972


    "Olympia-Gala": Patricia Johnson (statt Christa Ludwig), Gwyneth Jones, Anna Moffo, Anneliese Rothenberger, Piero Cappuccilli, James King, Hermann Prey, Karl Ridderbusch, Thomas Stewart (Mozart, Lortzing, Beethoven, Weber, Wagner, Strauss, Saint-Saens, Bellini, Verdi, Puccini) / Kurt Eichhorn / 1. 9. 1972 (TV-Aufzeichnung ARD)


    Gwyneth Jones, René Kollo, Guillermo Sarabia (Verdi und Wagner) / Chor / Kurt Eichhorn / 22. 10. 1972


    Reri Grist, Hermann Prey (Weihnachtskonzert) / Regensburger Domspatzen / Kurt Eichhorn / 17. 12. 1972


    Erika Köth, Rüdiger Wohlers, Karl Ridderbusch / Kurt Eichhorn / 1973


    Sylvia Geszty, Anton de Ridder, Karl Ridderbusch (Faschingskonzert) / Chor: Josef Schmidhuber / Kurt Eichhorn / 18. 2. 1973


    Marina Krilovici, James King, Peter Glossop (“Aida” und “Otello”) / Chor: Josef Schmidhuber / Kurt Eichhorn / 18. 3. 1973*


    Rita Shane, Luigi Alva, Wolfgang Brendel / Matthias Kuntzsch / 13. 5. 1973


    Katia Ricciarelli, Franco Bonisolli / Chor: Heinz Mende / Hermann Hildebrandt / 15. 9. 1973 (auch TV ?)


    Margarita Lilova, Andrej Kucharsky (statt Karl-Walter Böhm), Nicola Ghiuselev / Chor: Gregor Eichhorn / Kurt Eichhorn / 28. 10. 1973


    Rita Orlandi-Malaspina, Bruno Prevedi, Peter Glossop, Alexander Malta (komplett “Andrea Chenier”) / Chor: Gregor Eichhorn / Kurt Eichhorn 25. 11. 1973


    Lilian Sukis (solo) (Weihnachtskonzert) / Regensburger Domspatzen / Kurt Eichhorn / .. 12. 1973


    Janet Perry, Adalbert Kraus, Karl Ridderbusch / Kurt Eichhorn / .. 1. 1974


    Anna Moffo, Rose Wagemann, René Kollo, Ferry Gruber, Richard Kogel (Faschingskonzert, u. a. komplett “Die schöne Galathée”) / Chor: Josef Schmidhuber / Kurt Eichhorn / 17. 2. 1974


    Zdzislawa Donat, Trudeliese Schmidt, Bernd Weikl / Kurt Eichhorn / .. 3. 1974


    Arleen Auger, Trudeliese Schmidt, Barry McDaniel (komplett "Luigi Gonzaga" von Johann Simon Mayr) / Günther Wich / 7. 4. 1974


    Ilva Ligabue, Rosalind Elias / ? / 26. 5. 1974


    Seta Del Grande, Gianfranco Cecchele, Guillermo Sarabia / Kurt Eichhorn / 27. 10. 1974


    Hannelore Bode, Rüdiger Wohlers, Roland Hermann / Heinz Wallberg / .. 11. 1974


    Sona Ghazarian (solo) (Weihnachtskonzert) / Regensburger Domspatzen / Kurt Eichhorn / 22. 12. 1974


    Rita Orlandi Malaspina (statt Raina Kabaivanska), Andrej Kucharsky, Nicola Ghiuselev / Gabor Ötvös / 16. 3. 1975


    Arleen Auger (solo) (Weihnachtskonzert) / Heinz Wallberg / 21. 12. 1975


    Adriana Maliponte, Ruggero Bondino / Heinz Wallberg / 11. 1. 1976*


    Edda Moser, Wolfgang Brendel / Heinz Wallberg / 22. 2. 1976*


    Marion Lippert, Lucia Popp, Trudeliese Schmidt, Karl Ridderbusch (u. a. "Der Rosenkavalier") / Kurt Eichhorn / .. 3. 1976


    Tamara Milashkina, Vladimir Atlantov, Iurii Masurok / ? / 17. 10. 1976* (Augsburg)


    Renate Holm, Werner Compes, Barry McDaniel / Leopold Hager / 25. 10. 1976 (Meistersinger-Halle Nürnberg)


    Judith Beckmann, Rüdiger Wohlers, Matti Salminen / Heinz Wallberg / 21. 11. 1976


    Margaret Price, Thomas Moser, Hermann Prey / Heinz Wallberg / 16. 1. 1977


    Hildegard Behrens, James King, Theo Adam / Heinz Wallberg / 27. 3. 1977**


    Lilian Sukis, Yvonne Minton, René Kollo, Karl Ridderbusch / Heinz Wallberg / 23. 4. 1977**


    Christine Weidinger, David Kuebler, Walter Berry / Heinz Wallberg / .. 5. 1977


    Martina Arroyo, Giorgio Casellato-Lamberti, Sherrill Milnes (Verdi) / Heinz Wallberg / 27. 11. 1977*


    Helen Donath, Janet Perry, Alexander Malta, Nikolaus Hillebrand, Claes-Hakan Ahnsjö, Ferry Gruber u. a. (komplett "Das Christelflein") / Kurt Eichhorn / 18. 12. 1977


    Mirjana Irosch, Nicolai Gedda (Operetten-Melodien) / Heinz Wallberg / .. 1. 1978


    Christine Weidinger, Werner Hollweg, Matti Salminen / Christof Prick / 3. 2. 1978*


    Horiana Branisteanu, Peter Schreier (Mozart, Gluck, Haydn, Paisiello, Rossini, Verdi, Adam, Boieldieu, Bizet) / Heinz Wallberg / 19. 2. 1978


    Adriana Maliponte (statt Katia Ricciarelli), Neil Shicoff, Benito Di Bella (Verdi, Puccini und Leoncavallo) / Chor: HELMUT VETTER / Heinz Wallberg / 12. 3. 1978*


    Helena Döse (statt Julia Varady), Siegfried Jerusalem, Wolfgang Schöne (Mozart, Gluck, Weber, Marschner, Schmidt, Strauss, Offenbach, Wolf-Ferrari, Puccini, Leoncavallo) Heinz Wallberg / 5. 11. 1978*


    Norma Sharp, Ortrun Wenkel (Weihnachtskonzert) / Regensburger Domspatzen / Kurt Eichhorn / 17. 12. 1978


    Leonie Rysanek, James King (Puccini, Ponchielli, Leoncavallo, Strauss, Wagner) / Heinz Wallberg / 21. 1. 1979** (CD 'Golden Melodram')


    Lucia Popp, Francisco Araiza, Wolfgang Brendel (Faschingskonzert) / Kurt Eichhorn / 18. 2. 1979**


    Carol Malone, Rüdiger Wohlers, Kurt Moll / Willy Mattes / 16. 3. 1979


    Alexandrina Milcheva, Vladimir Atlantov, Leonard Mroz / Heinz Wallberg / 25. 3. 1979**


    Luciano Pavarotti / John Wustman (Klavier) / 6. 6. 1979**


    Karan Armstrong, James King (statt Peter Hofmann), Roland Bracht / Heinz Wallberg / 25. 11. 1979**


    Ashley Putnam, Gösta Winbergh, Giorgio Zancanaro / Heinz Wallberg / 16. 12. 1979**


    Martina Arroyo, René Kollo / Christof Prick / 8. 1. 1980**


    Jeanette Scovotti (statt Julia Migenes), Adolf Dallapozza, Harald Stamm (Faschingskonzert) / Heinz Wallberg / 10. 2. 1980


    Edita Gruberova, Ernesto Palacio, Angelo Romero / Heinz Wallberg / 16. 3. 1980


    Jeanette Scovotti, Anton de Ridder (statt Adolf Dallapozza), Jörn W. Wilsing (Rossini, Verdi, Lehár, Strauß) Kurt Eichhorn / 20. 4. 1980**


    Sabine Hass, Ortrun Wenkel, Manfred Jung, Friedrich Lenz, Klaus Hirte ("Siegfried-Wagner-Gedenkkonzert") / Heinz Wallberg / 18. 5. 1980


    Lucia Popp, Thomas Moser, Kurt Moll / Heinz Wallberg / 9. 11. 1980**


    Norma Sharp (solo) (Weihnachtskonzert) / Regensburger Domspatzen / Kurt Eichhorn / 14. 12. 1980


    Eva Marton (statt Frederica von Stade), Bernd Weikl / Heinz Wallberg / 25. 1. 1981


    Isobel Buchanan (statt Ileana Cotrubas), Agnes Baltsa, Evgeni Nesterenko / Heinz Wallberg / 22. 2. 1981*


    Margaret Price, Michael Svetlev, Wolfgang Brendel (statt Leo Nucci) / Heinz Wallberg / 29. 3. 1981*


    Grit van Jüten, Anton de Ridder, Günter Wewel (Nicolai, Donizetti, Lortzing, Smetana, von Suppé, Strauß, Zeller, Künneke, Millöcker) / Heinz Wallberg / 26. 4. 1981*


    Norma Sharp, Kari Lövaas, Janet Perry, Cornelia Wulkopf, Roland Hermann, Hans Hopf, Heiner Hopfner u. a. (komplett "Peer Gynt" von Werner Egk) / Heinz Wallberg / 17. 5. 1981(CD 'Orfeo')


    Teresa Berganza (solo) (Musik aus Zarzuelas) / Enrique Garcia Asensio / 4. 6. 1981 und 22. 7. 1981 (2 verschiedene Konzerte)


    Alexandrina Milcheva, Lucia Popp, Franco Bonisolli, Bernd Weikl, Alan Titus, Raimund Grumbach u. a. (komplett "La Bohème" von Ruggero Leoncavallo) / Heinz Wallberg / 22. 11. 1981 (CD 'Orfeo')


    Gwyneth Jones, Wolfgang Neumann, Wolfgang Probst (Wagner) / Lothar Zagrosek / 13. 12. 1981*


    June Anderson, Luis Lima, Thomas Allen / Lamberto Gardelli / 10. 1. 1982**


    Elfriede Höbarth ("Ein Abend in Wien") / Willi Boskovsky / 14. 2. 1982


    José Carreras (solo) / Lamberto Gardelli / 6. 6. 1982


    Renate Holm, Peter Seiffert, Günther Frank (Musik von Carl Michael Ziehrer) / Herbert Mogg / 28. 11. 1982


    Lucia Popp (solo) (Weihnachtskonzert) / Lamberto Gardelli / 12. 12. 1982


    Sylvia Greenberg, Gösta Winbergh, Ludwig Baumann / José Collado / 27. 2. 1983


    Mirella Freni (solo) / Kurt Eichhorn / 1983


    Edita Gruberova (solo) / Lamberto Gardelli / 16. 11. 1983


    Mariella Devia (statt Cecilia Gasdia), Piero Cappuccilli / Lamberto Gardelli / 20. 11. 1983


    Lucia Popp, Vladimir Atlantov (statt Franco Bonisolli), Bernd Weikl, Wolfgang Brendel (statt Alessandro Corbelli), Alexandru Ionita (komplett "I pagliacci") / Lamberto Gardelli / 11. 12. 1983 (CD 'Eurodisc')


    Jeanette Scovotti, Elisabeth Kales, Doris Soffel, Josef Protschka, Ludwig Baumann (statt Franz Waechter) (Ein Abend mit Johann Strauß") / Franz Bauer-Theussl / 12. 2. 1984


    Alida Ferrarini, Juan Pons / Lamberto Gardelli / 25. 3. 1984


    Melanie Holliday, René Kollo / Herbert Mogg / 25. 10. 1984


    Renato Bruson (solo?) / Giuseppe Patané / 4. 11. 1984


    Katia Ricciarelli, Lucia Valentini Terrani / José Maria Collado / 10. 2. 1985


    Barbara Bonney, Keith Lewis, Andreas Schmidt (Mozart, Donizetti, Weber und Nicolai) / Leopold Hager / 3. 11. 1985


    Ulrike Steinsky, John Dickie (Johann Strauß und Franz Lehár) / Chor: Rupert Huber / Herbert Mogg / 2. 2. 1986


    Margaret Price, Piero Visconti / Thomas Fulton / 16. 3. 1986


    Marjana Lipovsek (statt Carolyn Watkinson), Lucia Popp, Julie Kaufmann (komplett "Orfeo ed Euridice") / Leopold Hager / 16. 11. 1986 (Philharmonie) (CD 'Eurodisc')


    Mirella Freni (solo) / Vladimir Ghiaurov / 30. 5. 1987 (Philharmonie) (CD 'BR Klassik')


    Barbara Bonney, Jeanne Piland, John Aler / Alexander Symeonides / 13. 12. 1987 (Philharmonie)


    Miriam Gauci, Francisco Araiza / Rico Saccani / 10. 1. 1988 (Philharmonie)


    Grit van Jüten, René Kollo (Faschingskonzert) / Julius Rudel / 7. 2. 1988 (Philharmonie)


    Franco Bonisolli (solo) / Klauspeter Seibel / 13. 3. 1988 (Philharmonie)


    Mechthild Gessendorf, Eva Lind, Iris Vermillion, Kurt Moll (u. a. "Der Rosenkavalier") / Kurt Eichhorn / 25. 9. 1988 (Philharmonie)


    Karita Mattila, Thomas Moser, Ferruccio Furlanetto / Giuseppe Patané / 8. 10. 1988 (Philharmonie)


    Barbara Hendricks, Susan Quittmeyer, James Morris / Bruno Weil / 27. 11. 1988 (Philharmonie)


    Helen Donath (solo) (Weihnachtskonzert) / Regensburger Domspatzen / Giuseppe Patané / 11. 12. 1988 (Philharmonie)


    Eva Marton, Hanna Schwarz (Verdi, Ponchielli und Wagner) / Giuseppe Patané / 8. 1. 1989 (Philharmonie)


    Gabriele Fontana, Eva-Christine Reimer, Adolf Dallapozza, Frieder Stricker (Faschingskonzert) / Herbert Mogg / 5. 2. 1989 (Philharmonie)


    Karen Huffstodt, Mario Malagnini, Gino Quilico / Giuseppe Patané / 5. 3. 1989 (Philharmonie)


    Barbara Daniels, Gail Gilmore, Sherrill Milnes (Broadway-Melodien) / Iain Sutherland / 21. 5. 1989 (Brucknerhalle Linz)


    Ulrike Steinsky, Walter Berry ("Ein Abend in Wien") / Peter Guth / 1. 7. 1989 (Füssen im Allgäu)


    Eva Marton, Julie Kaufmann, Francisco Araiza, Alan Titus, Francesco Ellero D'Artegna (komplett "La Wally") / Pinchas Steinberg / 19. 10. 1989 (CD 'Eurodisc') (Philharmonie)


    Eva Johansson, Klaus König, Ekkehard Wlaschiha (Wagner) / Heinz Fricke / 12. 11. 1989 (Philharmonie)


    Julie Kaufmann (solo) (Konzertante Musik) / Ralf Weikert / 15. 1. 1995 (Philharmonie)


    Edita Gruberova, Rosa Laghezza, Deon van der Walt, Philippe Fourcade u. a. (komplett “La fille du régiment”) / Chor: Gustaf Sjökvist / Marcello Panni / 18. 3. 1995 (Philharmonie) (CD 'Nightingale')


    Kallen Esperian, Michael Sylvester, Paolo Gavanelli (“Luisa Miller “ 3. Akt – Verdi-Arien) / Roberto Abbado / 14. 5. 1995 (Philharmonie)


    Peter Seiffert, Robert Hale (Wagner) / Roberto Abbado / 17. 6. 1995 (Schloss Linderhof - Veranstaltung der “Classicale” 1995)


    Viele Grüße!


    Carlo

  • Lieber Carlo,


    was für eine Auflistung! Welche Schätze liegen da brach...

    Im Internet habe ich gerade eine Sammlung von Plakaten Münchner Sonntagskonzerte seit 1961 unter dem Titel "Plakate des Münchner Rundfunkorchesters 1961-1994" gefunden. Kann sie aber nicht hierher verlinken.


    Vielleicht könnte sich ja der eine oder andere interessierte Tamino nochmal an den BR wenden...


    Viele Grüße

    Otello50

  • Carlo Bergonzi / Nello Santi ? / Wann? (TV-Aufzeichnung ZDF)

    Carlo wenn ich mich nicht täusche, stammt dieser YouTube Beitrag aus dem Bergonzi-Konzert im Herkulessaal:



    Leider, wie all zu oft, sind die editorischen Angaben dürftig. Kein Orchester, kein Dirigent, nur die Jahreszahl 1969. Ich erinnere mich an Nello Santi und die Münchner Philharmoniker als Orchester und Dirigent in dieser Fernsehübertragung aus München.


    Ein unvergessener Abend, war er doch Anfang einer bis heute ungebrochenen Bewunderung für Carlo Bergonzi.

  • Grit van Jüten, Anton de Ridder, Günter Wewel (Nicolai, Donizetti, Lortzing, Smetana, von Suppé, Strauß, Zeller, Künneke, Millöcker) / Heinz Wallberg / 26. 4. 1981*

    Hierbei handelt es sich um das in meinem Beitrag #2 erwähnte Sonntagskonzert aus dem oberfränkischen Hof.

  • Liebe Freunde,

    schön, dass an die populären Sonntagskonzerte des Bayerischen Rundfunks mit Freude und schönen Erinnerungen gedacht wird. Es wäre wirklich verdienstvoll, wenn diese Schätze wieder gehoben würden. Vielleicht kann ich wenigstens einen Impuls setzten. Der Bayerische Rundfunk wurde für sein Wirken im Bereich der Oper mit der Gottlob Frick Medaille in Gold ausgezeichnet. Leitung und Mitarbeiter sind auch häufig bei unseren Künstlertreffen anwesend. Ich kann und werde meine Ansprechpartner an die Sonntagskonzerte erinnern und auf den Hunger nach diesen Sendungen, der durch Eure Beiträge aufgezeigt wird, hinweisen. Vielleicht hilft es so unter dem Motto: "Beharrlichkeit führt doch zum Ziel", das unsere Anregungen auf fruchtbaren Boden fallen. Wobei nach meinen Erfahrungen gerade der Bayerische Rundfunk sein Programm Hörer orientiert gestaltet und auch die großen Alten in seinen Programmen wieder auferstehen lässt.


    Herzlichst

    Operus (Hans)I

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Lieber Operus,


    das wäre natürlich ausgezeichnet. Viele Freunde des Opern-und Operettengesangs wären Dir sicher für Dein Engagement in dieser Sache sehr dankbar.


    Viele Grüße

    Otello50

  • Lieber Otello50!


    In den Zeiten in denen ich in München wohnte (Bundeswehr, Studium, erste Berufsjahre und dann noch mal für Archivaufenthalte) , habe ich meistens die Übertragungen der Münchner Sonntagskonzerte am Radio gehört. Mit Vergnügen gehört!

    Dann kam ich auf die Idee, ich sollte mal live dabei sein. Damals fanden die Konzerte im Kongresssaal des Deutschen Museums statt. Das war ein ein Saal, wo alles aufkommen konnte - nur keine Stimmung. Ich fand den Saal - und seine Akustik - einfach grässlich! Deshalb habe ich nach drei oder vier Sonntagen, meine Besuche wieder eingestellt. Am Radio war das Erleben einfach besser. An viele der Auftritte berühmter und weniger berühmter Sänger kann ich mich noch bestens erinnern.


    Wenn mehr aus der Schatztruhe herausgeholt und veröffentlicht würde, wäre das für die Melomanen ein schönes Geschenk. Man würde dann manch Aufnahme von Sängern bekommen können, die ansonsten kaum - oder nur mit einem anderen Repertoire - auf Schallplatten oder CDs zu hören sind!


    Beste Grüße

    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Lieber Caruso41,


    Deine interessante Schilderung weist noch auf einan anderen Aspekt hin, warum diese Aufnahmen wertvoll sind:


    von vielen dieser Sänger, wenn nicht fast allen, gibt es natürlich auch Studioaufnahmen (in Opern, Opernauszügen oder als Recitals). Aber ich ziehe seit jeher Live- Aufnahmen diesen irgendwie immer ein wenig aseptisch, gestellt, gestylt, technisch verbessert klingenden Studioaufnahmen vor. Im Live-Konzert (und die Sonntagskonzerte wurden in der Regel live übertragen) erlebt man die Sängerinnen und Sänger hautnah mit all ihren Eigenarten, Vorzügen und auch Schwächen (die ja bekanntlich jeder Mensch hat!). Da kann man der Sängerpersönlichkeit näher kommen als in einer Studioproduktion, die natürlich auch ihre Meriten hat, das ist pralles Sängerleben.


    Also eine Sena Jurinac, einen Gottlob Frick, Franco Bonisolli (ein wie ich aus eigenem Erleben weiß besonders eigenwilliger Sänger, den ich dennoch sehr schätze) oder Gianfranco Cecchele in ihrer Unmittelbarkeit zu erleben, das hat schon was. Und letztlich: diese Aufnahmen zeigen auch, wie ungleich schwerer es heute im Zeitalter der technischen Aufnahmen und Reproduktionen ein Künstler hat als in den Zeiten vor radio und Fernsehen...


    Hoffen wir also, dass diese schönen Schätze bald wieder zugänglich gemacht werden.


    Herzlichen Gruß

    Otello50

  • Hallo, 'udohasso'!


    Als Nachtrag zu meiner 'Liste' im Beitrag Nr. 14 und Deinem Beitrag Nr. 16:


    Das vom ZDF aufgezeichnete Konzert mit Carlo Bergonzi hatte ich in meiner Erinnerung in das Jahr 1968 datiert, aber Deine Angaben scheinen die richtigen zu sein. Dafür weiß ich aber noch, dass der Tenor als Reverenz an das deutsche Publikum zum Schluss die Arie des 'Lyonel' aus Flotows “Martha” gesungen hat, natürlich in italienisch.


    Die im Fernsehen gezeigten “Gala-Konzerte” (u. a. mit Maria Chiara, Raina Kabaivanska, Leontyne Price, Carlo Bergonzi, Piero Capuccilli, Plácido Domingo und Nicolai Ghiaurov) wurden der ansprechenderen Optik wegen in den 1953 (mit Carl Orffs “Trionfi”) eingeweihten 'Herkulessaal' der Münchner Residenz verlegt, der allerdings erst 1962 eine Konzertorgel erhielt. Der fast doppelt so große 'Kongresssaal des Deutschen Museums' aus den 1930er Jahren verfügte zwar über eine der größten Orgeln Deutschlands, hatte aber den 'Charme' einer riesigen Werkshalle und ist seit Eröffnung der 'Philharmonie am Gasteig' – wo ab 1986 auch die “Sonntagskonzerte” statt fanden und heute dafür das Prinzregententheater genutzt wird - sozusagen eine 'Bauleiche'. Mittlerweile wird in München der Neubau eines weiteren Konzertsaals für die Münchner Philharmoniker diskutiert...


    Carlo

  • Bei Orfeo kam eine Anthologie mit Wunderlich-Aufnahmen von den Sonntagskonzerten heraus



    Zu ergänzen wäre noch ein Konzert mit Giuseppe di Stefano, dirigiert von Franco Patané (so etwa 1963)

  • Ein interessantes Sonntagskonzert kündigt die Programmvorschau des BR für den 11.10. an: die "Opern-Soirée" mit Ausschnitten aus Werken von Giacomo Puccini aus dem Prinzregententheater verzeichnet folgendes Programm:


    "Crisantemi" für Streichorchester;

    Auszüge aus "Le Villi", "Tosca" und "La Fanciulla del West" (offenbar ist das Programm aus Corona-Gründen kurzfristig geändert worden, ursprünglich war eine konzertante Aufführung der "Villi" vorgesehen.


    Solisten: Krassimira Stoyanova ("Artist in Residence" des Münchner Rundfunkorchesters) und Martin Muehle (Tenor). Das MRO spielt unter seinem Chefdirigenten Ivan Repušić.


    Das aufgrund der Corona - Beschränkungen nur einstündige Konzert wird ab 20.30 von Bayern Klassik übertragen.


    Man fühlt sich an vergangene Zeiten erinnert;), meine Vorfreude ist groß...


    VG

    Otello50

  • Lieber Otello,

    Du hast Recht die Münchner Sonntagskonzerte sind ein Schatzkästlein, das der BR viel zu wenig öffnet. Vor allem sind in diesen Konzerten alle die großen Gesangssolisten der damaligen Zeit aufgetreten. Wir alle sollten darauf hinwirken, dass wieder öfters Perlen aus diesem Schatz gesendet werden.

    Herzlichst

    Operus (Hans)

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Du hast Recht die Münchner Sonntagskonzerte sind ein Schatzkästlein, das der BR viel zu wenig öffnet. Vor allem sind in diesen Konzerten alle die großen Gesangssolisten der damaligen Zeit aufgetreten. Wir alle sollten darauf hinwirken, dass wieder öfters Perlen aus diesem Schatz gesendet werden.

    Vielleicht nicht alle - doch viele waren es schon, lieber operus. Beim Blick auf die Namen dürfte es vielleicht nicht so einfach sein, die Konzerte zu wiederholen oder auszugsweise auf CD herauszubringen wie in einigen Fällen geschehen. Dem stehen auch rechtliche Hürden entgegen. Etliche Sänger standen bei mächtigen Plattenfirmen unter Vertrag. Solche Bindungen wirken auch über den Tod hinaus und erweisen sich im nachhinein als Bremse. Deshalb wurde seinerzeit nach meinen Infoirmationen auch die Wiederholung der komlpetten TV-Rheie DaCapo abgebrochen. In Sammlerkreisen sind die Sonntagskonzerte aus der großen Zeit natürlich weit verbreitet. Man tauschte sie sich so zusammen. Das fand ich mitunter viel spannender, als sie in einem Geschäft en gros zu erwerben. Irgedwann wären sie dann sowieso auf den Wühltischen gelandet. Es kann nicht schaden, einigen Aufwand zu betreiben, um an ein interessantes Tondokument zu gelangen. Diese Form des Austausches scheint mir fast zum Erliegen gekommen zu sein, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass die Sammler mit den großen Archiven wegsterben.

    Es grüßt Rheingold1876

  • Vielleicht nicht alle - doch viele waren es schon, lieber operus. Beim Blick auf die Namen dürfte es vielleicht nicht so einfach sein, die Konzerte zu wiederholen oder auszugsweise auf CD herauszubringen wie in einigen Fällen geschehen. Dem stehen auch rechtliche Hürden entgegen. Etliche Sänger standen bei mächtigen Plattenfirmen unter Vertrag. Solche Bindungen wirken auch über den Tod hinaus und erweisen sich im nachhinein als Bremse. Deshalb wurde seinerzeit nach meinen Infoirmationen auch die Wiederholung der komlpetten TV-Rheie DaCapo abgebrochen. In Sammlerkreisen sind die Sonntagskonzerte aus der großen Zeit natürlich weit verbreitet. Man tauschte sie sich so zusammen. Das fand ich mitunter viel spannender, als sie in einem Geschäft en gros zu erwerben. Irgedwann wären sie dann sowieso auf den Wühltischen gelandet. Es kann nicht schaden, einigen Aufwand zu betreiben, um an ein interessantes Tondokument zu gelangen. Diese Form des Austausches scheint mir fast zum Erliegen gekommen zu sein, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass die Sammler mit den großen Archiven wegsterben.

    Diese rechtlichen Hürden binden womöglich auch Interpreten, die ihrerseits ein Interesse daran haben könnten, dass ihre Aufnahmen nicht auf Dauer in Rundfunkarchiven verschwinden. Vor allem wenn sie ansonsten kaum oder garnicht auf Tonträgern präsent sind (es gibt eine Reihe davon in den von Carlo und mir aufgeführten Listen). Und sie verweigern dem interessierten Hörer (und Gebührenzahler) den berechtigten Zugang zu Informationen. Es handelt sich ja nunmal nicht um Geheimsachen. Eine sehr merkwürdig anmutende Situation in Zeiten der immer mehr zunehmenden Kommunikationsmöglichkeiten.


    VG

    Otello50

  • Lieber 'Otello',


    eigentlich wollte ich bis nach dem 11. 10. warten, bis alle Deinen Beitrag Nr. 24 zum angekündigten „Münchner Sonntagskonzert“ an diesem Tag ('Puccini-Abend mit Krassimira Stoyanova und Martin Muehle unter Ivan Repusic') gelesen und sich evtl. notiert haben. Da nun aber inzwischen drei weitere Beiträge hinzugekommen sind, die Deine Ankündigung überdecken, starte ich heute schon mit der kompletten Auflistung der „Münchner Sonntagskonzerte“ seit dem 26. 10. 1952.


    Meine Liste im Beitrag Nr. 14 wies einige Lücken auf, die hoffentlich nun geschlossen werden können. Zum besseren Verständnis wiederhole ich hier den Einführungstext aus diesem Beitrag:



    Die sogenannten “Sonntagskonzerte” des Bayerischen Rundfunks erfreuten sich seit 1952 sehr großer Beliebtheit bei den Hörern dieses Senders. Initiiert vom Programmdirektor Alfred Schröter boten diese öffentlichen Veranstaltungen im Kongresssaal des Deutschen Museums in München (2400 Sitze) mit der charmanten Conférence von Emmy Anders ein unterhaltsames Programm zwischen großer Oper und musikalischer Komödie mit beliebten Gesangssolisten. Der Leiter des im April 1952 gegründeten Münchner Rundfunkorchesters, Werner Schmidt-Boelcke, sorgte zunächst für die Programmgestaltung der Konzerte, die anfangs mehr die Operette und die klassische Unterhaltungsmusik berücksichtigten, aber ab 1967 hauptsächlich durch die Person von Kurt Eichhorn als neuer Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters und die Verpflichtung von auch international bekannten Sängern zu reinen Opernkonzerten wurden. (Interessant ist, dass man oft die 'Generalprobe' am Sonntagmorgen im Studio des Bayerischen Rundfunks aufnahm, um sie für spätere 'Opern-Potpourris'-Sendungen – ohne die Publikumsgeräusche des abendlichen Konzerts – verwenden zu können. Leider waren damals diese stets live übertragenen Konzerte störungsfrei nur im Sendebereich des Bayerischen Rundfunks zu empfangen, so dass die Rundfunkhörer nördlich des 'Weisswurst-Äquators' von deren Vielfalt und Attraktivität kaum etwas mitbekamen, zumal die TV- und Rundfunkzeitungen früherer Jahre nicht überregional erschienen und die “Hör Zu” in Nordrhein-Westfalen beispielsweise das Programm des Bayerischen Rundfunks nicht druckte. (Auch gab es seitens der Rundfunkanstalten damals kaum schriftliches Material über die Radio- und Fernsehsendungen, wie das heute der Fall ist.)



    Als Grundlage dienen mir das Buch „50 Jahre Münchner Rundfunkorchester 1952 – 2002“ von Doris Sennefelder, die Programmseiten der Rundfunkzeitungen und eigene Notizen. Allerdings ist auch das genannte Buch nicht vollständig, da es nur Konzerte nennt, die in München statt fanden; seit Mitte der 60er Jahre gastierte das Münchner Rundfunkorchester aber auch in anderen Städten (z. B. Nürnberg, Augsburg, Bayreuth, Salzburg, Zürich, Meran oder Scheveningen). Nicht berücksichtigt werden in meiner Liste die sogenannten „Funkkonzerte“, die unter Publikumsbeteiligung im Münchner Funkhaus statt fanden, die Promenaden- und Jugendkonzerte und die Konzerte der Reihe „Paradisi gloria“ (mit überwiegend Geistlicher Musik). Auch die Moderatoren, deren Textbeiträge sich meistens auf eine kurze Ansage beschränkten, werden nicht genannt.


    Die Namen der Gesangssolisten sind nach Stimmfächern geordnet (Sopran, Mezzosopran, Tenor, Bariton und Bass); wenn nicht anders angegeben, spielt das Münchner Rundfunkorchester (oft in den ersten Anfangsjahren auch 'Orchester des Bayerischen Rundfunks' genannt). Falls bekannt, werden auch die Daten der Wiederholungssendungen genannt. Beginnen möchte ich mit den Jahren 1952 bis 1954.



    “Meister der heiteren Muse”: Trude Eipperle, Ilse Hübener, Anneliese Rothenberger, Herbert Ernst Groh, Willy Hofmann, Josef Traxel, Karl Schmitt-Walter und Benno Kusche / (Operettenmelodien von Paul Abraham, Leo Fall, Imre Kálmán, Franz Lehár, Carl Millöcker u. a.; Filmmelodien von Franz Grothe) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 26. 10. 1952 (Das 1. Münchner “Sonntagskonzert”!)


    “Melodien, die jeder gern hört”: Valerie Bak, Elisabeth Roon, Julius Patzak und Carl Hoppe / Eva Busch (Gesang) / 'The Winged Victory Chorus' of the 43rd American Division (Ltg.: Joseph Barris) / Peter Kreuder (Klavier) / Bruno Saenger mit seinen Solisten / (Opern- und Operettenmelodien von Gioachino Rossini und Franz von Suppé; Melodien von Jerome Kern, Peter Kreuder und Cole Porter; Orchesterwerke von Franz Liszt u. a.) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 14. 11. 1952


    “Im Zauber schöner Melodien”: Sári Barabás und Lorenz Fehenberger / Die Regensburger Domspatzen (Ltg.: Theobald Schrems) / Anne Brugman (Violine) / (Opernmelodien von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und Giuseppe Verdi; Madrigale, Volks- und Weihnachtslieder; Orchesterwerke von Ludwig van Beethoven) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 25. 12. 1952


    “Wiederhören macht Freude”: Esther Réthy, Anneliese Rothenberger, Karl Friedrich, Willy Hofmann und Carl Hoppe / Das Sunshine-Quartett; Die kleine Terz (Gesang) / (Opern- und Operettenmelodien von Wolfgang Amadé Mozart, Pietro Mascagni, Franz Lehár. Paul Lincke und Fred Raymond; Orchesterwerke von Frédéric Chopin u. a.) / Dirigent: Willy Mattes / 1. 2. 1953


    “Musik für alle”: Sári Barabás, Maria Wolf, Rudolf Schock und Marcello Cortis / Kenneth Spencer (Gesang) / Gerhard Gregor (Hammondorgel) / (Opern-, Operetten- und Musicalmelodien von Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Emil Nikolaus von Reznicek, Franz Lehár, Jerome Kern u. a.) / Dirigent: Willy Mattes / 15. 3. 1953


    “Von der Ouvertüre zum Finale”: Maud Cunitz, Rosl Schwaiger, Hertha Töpper, Peter Anders, Rupert Glawitsch, Heinz Maria Lins und Kurt Böhme / Der Chor des Bayerischen Rundfunks (Ltg.: Josef Kugler) / (Opern- und Operettenmelodien von Georges Bizet, Jacques Offenbach, Rudolf Kattnigg, Fred Raymond u. a.) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 5. 4. 1953


    “Melodie und Rhythmus”: Valerie Bak, Wilma Lipp und Richard Holm / Die drei Travellers / 'The Winged Victory Chorus' of the 43rd American Division (Ltg.: Joseph Barris) / Willy Stech (Klavier) / Kurt Engel (Schlagwerk) / (Melodien u. a. von Carl Millöcker, Johann Strauß Sohn und Kurt Engel sowie amerikanische Chorlieder) / Dirigenten : Iller Pattacini und Werner Schmidt-Boelcke / 1. 5. 1953


    “Beschwingt und heiter”: Sári Barabás, Brigitte Mira, Willy Hofmann, Hans Hopf und Erich Kunz / (Operettenmelodien von Oscar Straus, Eduard Künneke, Ralf Benatzky u. a.; Filmmelodien von Franz Grothe u. a.) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 11. 10. 1953


    “Melodien, die jeder gern hört”: Trude Eipperle und Anton Dermota / Freddy Alberti (Harfensolistin) / Heinz Stanske (Violine) / (Opern- und Operettenmelodien von Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini, Johann Strauß Sohn u. a.; Melodien von George Gershwin u. a.; Orchesterwerke von Camile Saint-Saens und Fritz Kreisler) / Dirigent: Willy Mattes / 8. 11. 1953


    “Ein Abend in Wien”: Hilde Brauner, Nora Jungwirth, Rosl Schwaiger, Herbert Ernst Groh, Anton Niessner und Carl Hoppe (Melodien von Johann Strauß Sohn und Robert Stolz) / Dirigent: Robert Stolz / 25. 12. 1953 (Wiederholung am 5. 9. 1954)


    “Musik für alle”: Anneliese Rothenberger, Anny Schlemm, Peter Anders und Rupert Glawitsch / Die kleine Terz (Gesang) / (Opern- und Operettenmelodien von Albert Lortzing, Bedrich Smetana, Aleksandr Borodin, Franz Lehár, Leon Jessel; Melodien von Ulrich Sommerlatte u. a.) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 10. 1. 1954


    “Im Zauber schöner Melodien”: Sári Barabás, Erika Köth, Annelies Kupper, Elisabeth Lindermeier, Marianne Schech, Lilian Benningsen, Hertha Töpper, Paul Kuen, Rudolf Schock, Howard Vandenburg, Marcel Cordes, Carl Hoppe, Erich Kunz, Hermann Uhde und Max Proebstl / Der Chor der Bayerischen Staatsoper (Ltg.: Herbert Erlenwein) / (Opernmelodien von Wolfgang Amadé Mozart, Carl Maria von Weber, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini u. a.) / Dirigenten: Hans Gierster und Rudolf Kempe (Konzert zu Gunsten des Wiederaufbaus des Münchner Nationaltheaters) / 7. 2. 1954


    “Zauber schöner Stimmen”: Sári Barabás, Maud Cunitz, Erika Köth, Annelies Kupper, Marianne Schech, Lilian Benningsen, Hertha Töpper, Lorenz Fehenberger, Hans Hopf, Franz Klarwein, Marcel Cordes, Carl Hoppe, Karl Schmitt-Walter und Max Proebstl / (Opernmelodien von Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Umberto Giordano u. a.) / Dirigent: Hans Gierster (Konzert zu Gunsten des Wiederaufbaus des Münchner Nationaltheaters) / 6. 3. 1954


    “Wie es euch gefällt”: Elda Ribetti, Hans Hopf, Karl Schmitt-Walter und Kurt Böhme / Margot Hielscher (Gesang) / 'The Winged Victory Chorus' of the 43rd American Division (Ltg.: Robert W. Procter) / (Opern- und Operettenmelodien von Giovanni Battista Pergolesi, Otto Nicolai, Charles Gounod, Richard Genée u. a.; Melodien von George Gershwin u. a.) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 18. 4. 1954


    “Berlin – München – Wien”: Renate Holm, Gerda Scheyrer, Rudolf Schock, Peter Alexander, Benno Kusche und Kurt Böhme / Rudi Hofstetter; Die Fischbachauer Dirndln (Gesang) / (Operettenmelodien und alpenländische Volksmusik) / Dirigenten: Hans Carste, Karl Loubé und Werner Schmidt-Boelcke (Konzert anlässlich der 'Woche der guten Nachbarschaft' – Ein musikalischer Wettstreit zwischen dem RIAS Berlin, dem Bayerischen Rundfunk und der Sendergruppe Rot-Weiß-Rot, Wien) / 16. 5. 1954


    “Meister der Operette”: Sári Barabás, Maria Beling, Esther Réthy, Anneliese Rothenberger, Dorothea Siebert, Rudolf Christ, Harry Friedauer, Rupert Glawitsch, Hans Hopf, Carl Hoppe und Kurt Böhme / Der Chor des Bayerischen Rundfunks (Ltg.: Kurt Prestel) / (Operettenmelodien von Carl Millöcker, Johann Strauß Sohn, Carl Zeller, Franz Lehár und Imre Kálmán) / Dirigent: Werner Schmidt-Boelcke / 10. 10. 1954


    “London – München”: Jaqueline Delman, Rita Streich, Herbert Ernst Groh und Frederick Harvey / (Operettenmelodien von Franz von Suppé, Franz Lehár u. a.; Englische Tänze, Märsche und Volksmelodien) / Dirigenten: Charles Mackerras und Werner Schmidt-Boelcke (Konzert in Gemeinschaft mit der BBC) / 7. 11. 1954


    “Ihr größter Erfolg”: Ilse Hübener, Erika Köth, Gitta Lind, Willy Hofmann, Jon Otnes, Carl Hoppe und Heinz Maria Lins / Vico Torriani (Gesang) / Die Isar-Spatzen; Die Geschwister Fahrenberger (Gesang) / Der Chor des Bayerischen Rundfunks (Ltg.: Josef Kugler) / (Operetten-, Film- und Schlagermelodien von Ernst Fischer, Franz Grothe, Willy Mattes und Gerhard Winkler) / Dirigenten: Ernst Fischer, Franz Grothe, Willy Mattes und Gerhard Winkler / 25. 12. 1954


    Carlo

  • Lieber Operus, lieber Carlo,


    ganz herzlichen Dank für eure Hinwendung zu diesem Thema. Vielleicht eröffnet sich ja eine Möglichkeit, den Bayerischen Rundfunk von der Bedeutung seiner archivalischen Schätze und der Notwendigkeit zu überzeugen, sie den Hörern zugänglich zu machen statt in den Kellerräumen verkommen zu lassen. Das Herz blutet, wenn man sieht und liest, was da alles an großen Stimmen der vergangenen Jahrzehnte versammelt ist. Viele große Sängerinnen und Sänger, deren Stimmen längst verklungen sind und die ansonsten kaum dokumentiert sind.

    In der jüngsten Ausgabe des "Record Collector" wird die große Strauss-Interpretin Rose Pauly wie folgt zitiert:"We singers, voices of the past, are usually so quickly forgotten once we have left the stage and gramophone records become our artistic tombs...The recorded preservation of some enchanted performances, when we were in a happy mood and able to transport understanding listeners to unusual heights...remain enshrined for this and future generations". Dies trifft in hohem Maße auch auf die "Sonntagskonzerte" und andere Schallplatten- und Konzertaufnahmen zu


    Viele Grüße

    Otello50

  • Lieber Otello50,

    Beim Anliegen, BR -Wunschkonzerte zu aktivieren sind wir wieder einmal Brüder im Geiste. Gelegentlich habe ich wieder einmal ein Gespräch mit dem BR Bereich Oper. Da werde ich versuchen, das Thema anzusprechen. Hoffen wir also gemeinsam.

    Herzlichst

    Operus (Hans)

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!