John Adams: Harmonielehre (1984)

  • Hallo, liebe Musikfreunde,


    John Adams ist ein typischer amerikanischer Babyboomer wie sonst nur Clinton oder Bill Gates. 1947 in einer Kleinstadt in New England geboren – der Vater spielte Klarinette, die Mutter sang Musicals – fühlte er sich schon im Alter von 8 oder 9 Jahren zum Komponisten geboren, dirigierte früh kleine Laienorchester, studierte 1965 – 1971 in Harvard, wurde um diese Zeit von Leonard Beinstein zu einem Dirigier-Workshop nach Tanglewood eingeladen – und sagte ab, weil ihm Komponieren wichtiger war.


    In dieser geschützten Umgebung trafen ihn gleichzeitig der verspätete Schock der Atonalität durch seinen Lehrer Leon Kirchner, der noch Schönberg aus gemeinsamen Studienzeiten kannte, wie auch die Studentenbewegung mit Jazz, Rock, den Beatles, Marihuana und der drohenden Gefahr Vietnam. Das eine sprach eher den Intellekt an, das andere war wie eine persönliche Befreiung. Noch passte es nicht zusammen, aber damals konnte jeder mit einigermaßen stabilem Hintergrund sicher sein, seinen Weg zu machen.


    Nach Studienabschluss brach er 1971 in einem VW Käfer nach Kalifornien auf. Die 1970er brachten die Erfolge der Minimalisten, und er selbst bezeichnet einen Besuch in Europa mit Besichtigung der Architektur von Florenz als den zweiten Durchbruch zum eigenen Stil: eine am klassischen Schönheitsideal orientierte, gleichwohl ironisch distanzierte Verknüpfung von modernen Rhythmen und spätromantischem Orchesterklang. Das wurde ein Erfolgskonzept. Heute ist er einer der wenigen Komponisten, die ausschließlich von ihren Werken leben können, und das ohne sich an die Filmindustrie verkaufen zu müssen. Zum Komponieren zieht er sich von Berkeley in eine kleine Wohnung in der Nähe der Highway One an der kalifornischen Küste zurück, mehr im Stil einer gemütlichen und mit allen Komforts ausgestatteten Hippie-Landkommune – mit Platz für sich und seine Familie - als die kargen Komponierhäuschen von Mahler.



    Mit sich selbst im reinen, hat er zu allen Fragen der Musikkultur überzeugende Antworten und eine desillusionierte Sicht. Das große Zeitalter des Orchesters hat um 1900 seinen Zenith überschritten und niemand kann mehr Werke schreiben wie die Sinfonie fantastique oder das Sacre du Printemps. Und doch lässt sich zumindest in USA in einer Spätblüte gut leben.


    Die „Harmonielehre“ ist eine 40-minütige Sinfonie mit 3 Sätzen und spielt im Titel ironisch an das Werk von Schönberg an, das 1911 erschien, bevor Schönberg dann den atonalen Weg einschlug. Offenbar will Adams an diesem Verzweigungspunkt anders weiter machen.


    Am besten kam bei einem Konzert in Heidelberg vor wenigen Tagen (mit Steven Sloane und dem Bundesjugendorchester) der erste Satz an. Er hat keinen Titel, doch hat Adams an einen Traum gedacht, bei dem ihm ein Supertanker erschienen ist, der die San Francisco Bay in den Himmel hinein verlässt.


    Das klingt schon fast peinlich und geradezu im Übermaß allen amerikanischen Klischees verpflichtet, und doch ist dies ein mitreißendes Stück, von den im Durchschnitt vielleicht 18 Jahre alten Jugendlichen begeistert gespielt. Nachdem es spontanen Pausenapplaus gab, wurde es als zweite Zugabe wiederholt.


    Der zweite Satz „Amfortas Wunde“ greift Mahlers 10. Sinfonie auf, Sibelius und Richard Strauss, sucht sie in den Effekten teilweise noch zu überbieten, und offenbart damit ungewollt eine geradezu existenzielle Leere, die sich auch nicht mit dem Argument der ironischen Distanz herausreden kann.


    Anders als die meisten zeitgenössischen Komponisten (anders auch als Mark-Anthony Turnage, Shooting-Star und Arsenal-Fan aus England, dessen Violakonzert von Tabea Zimmermann am gleichen Abend überzeugend vorgetragen wurde) gelingt es ihm durchaus, das Lebensgefühl der Nach-1945-Ära oder wenigstens wichtige Seiten dieses Lebensgefühls zu gestalten, ohne es jedoch je auch nur im Ansatz infrage zu stellen.


    Tabea Zimmermann spielte als Zugabe ein für die Bratsche transkibiertes Stück aus den Violin-Solo Werken von Bach, und der Abend wurde eröffnet mit dem Adagio aus Mahlers 10. Sinfonie. Das war eine gelungene Gegenüberstellung. Zimmermann spielte den Bach mit einer Meisterschaft, die das Ideal dieser Musik so gut traf, wie ich es selten gehört habe. Und Mahlers 10. Sinfonie: Während sich Adams in den Klängen seiner Zeit einfach wohl fühlt, ist bei Mahler die ihm falsche Haut der Spätromantik immer zu spüren, und vermag er aus dieser Bedrängnis Klänge zu finden, die den Hörer nicht mehr loslassen.


    Um möglichen Missverständnissen zu begegnen: Einen solchen Konzertabend ziehe ich bei weitem rein klassischen Programmen vor. Er lässt viel über das eigene Leben und Erlebte nachdenken, was nicht immer angenehm ist, aber doch auf ganz andere Art berührt und anregt, als ausschließlich ein Besuch – etwa in Florenz, so schön es dort auch sein mag. Und wie schon das Bruckner-Konzert wenige Tage zuvor mit dem Orchester der Mannheimer Musikhochschule hat es erneut bestätigt, welcher Elan von Musikern ausgeht, die noch dabei sind, die Musik zu entdecken.


    Viele Grüße,
    Walter

  • Hallo Walter,


    ich habe "The Amfortas Wound" mal vor 10 Jahren gespielt und mir dann auch gleich auf CD besorgt, so hat mich dieses Werk beeindruckt.


    Es gibt ausgesprochen wenige zeitgenössische Komponisten, die bei mir ein solches Verhalten hervorrufen.



    Beste Grüße,


    Michael

  • Hallo Walter und Michael,


    irgendwann hatte ich schonmal in diesem Forum über die Harmonielehre von John Adams im Forum geschrieben (ich weis nicht mehr wo?). Mein Beitrag bliebt aber ohne weitere Resonanz, weil das Werk nicht so bekannt ist.


    Ich habe es durch eine Empfehlung (CD ausgeliehen) von einen Kollegen ca. 1998 kennengelernt, der das Werk zuvor in der Kölner Philharmonie live erlebt hat und sich sogleich die CD besorgte.


    Auch ich war direkt begeistert ein relativ aktuelles Werk zu hören, das gleich zugänglich ist. Die Amerikaner sind auf dem Gebiet der "Zugänglichkleit für den Hörer" sowieso einfacher als hier in Europa !


    Meine Aufnahme mit Simon Rattle, der zur Zeit viel berechtigte Prügel hier im Forum einstecken muß (siehe Holst-Planeten und Dirigent der Berliner PH), ist höchst beachtenswert und mit seinem alten Orchester aus Birmingham TOP gelungen:



    Harmonielehre; The Chairman Dances; Tromba Lontana;
    Short Ride in a Fast Machine

    Holland, Warren, City of Birmingham SO, Simon Rattle
    EMI 1993 DDD


    :hello: Welche Aufnahmen habt ihr ? Wer kennt die Rattle-Einspielung ?
    Die Aufnahme mit den SanFrancisco SO hatte ich zum Kennenlernen geliehen !

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    ja ich kenne und schätze das Werk in der von dir abgebildeten Rattle-Aufnahme (Sollte sich dieses Werk für Schostakowitsch-Fans besonders eignen?)


    Schon der „spektakuläre Beginn..., in dem aufgewühlte e-moll Akkorde sich wie Kanonenfeuer entladen…“(Zitat aus dem Booklet) macht mir riesigen Spaß. Äußerst spannend finde ich überdies die Verbindung von Minimalismus und traditioneller, melodischer Musik. Mich erstaunt immer wieder, wie – untechnisch gesprochen – harmonisch sich die Melodie in die minimalistischen Klänge einfügt. Die Geschichte mit dem Tanker finde ich allerdings reichlich blöd. Da hat einer zu viel geraucht…


    Ebenfalls hervorragend gefällt mir der zweite Satz, Amfortas Wunde. Es ist großartig, wie Adams die Qual langsam wachsen lässt, ohne sich der üblichen Schrägheiten der modernen Musik zu bedienen. Gar nicht meinem Eindruck entspricht übrigens das oben von Walter Geschriebene. Ich finde nicht, dass sich ungewollt eine geradezu existenzielle Leere offenbare, die sich auch nicht mit dem Argument der ironischen Distanz herausreden könne. Mich wundert sogar, dass ein Hörer diesen Eindruck haben kann.


    Den dritten Satz mag ich nicht. Ich finde ihn uninteressant, sehe in ihm eine bloße Wiederholung des bereits Gesagten. Das hell-schillernde des Anfangsteils habe ich schon im ersten Satz gehört – als Unterseite des in die Luft fliegenden Tankers – und die Verwebung des Anfangsteils mit der später einsetzenden Melodie – die zudem noch recht banal ist – empfinde ich als weniger gelungen als im ersten Satz.


    Schönen Gruß, Thomas

  • Ich habe eine Einspielung mit dem Litauischen Philharmonieorchester unter Domarkas. Eine Live-Aufnahme vom Leningrad Festival, erschienen in einer 6 CD Box bei col legno.
    Mir gefällt das Werk und die Aufnahme, obwohl es -wie meistens bei Adams- so seine Längen hat.

  • Hallo,


    neben der "Harmonielehre" hier 2 weitere CDs





    Wer eine Klang- und Rhythmusorgie erleben will, dem sei "Short Ride..." empfohlen, die Aufnahme auf der 1. CD halte ich für besser.


    Mit dem "The Wound Dresser" werde ich nicht so warm, eher mit der Busoni-Bearbeitung und "The Chairman Dances".


    "Shaker Loop" und "Common Tones..." gehen in die Richtung von Steve Reich und Ph. Glass - hörenswert.


    "The Christian Zeal..." ist ein Klangexperiment ganz besonderer Art----Orchester mit obligatem Sprecher


    Viel Freude wünscht


    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • "The Christian Zeal..." ist ein Klangexperiment ganz besonderer Art----Orchester mit obligatem Sprecher


    Im Internet fand ich als Entstehungszeit 1973.
    Musik für Instrumente und Sprecher (simultan) gibt es ja eigentlich schon lange, als wesentlich früheres Beispiel fand ich "Ariadne auf Naxos" (1774) von Georg Anton Benda. Im Fidelio gibt es auch so etwas.
    Im zwanzigsten Jahrhundert gibt es dann als Neuerungen etwa eine rhythmisch und tonhöhenmäßig notierte Sprechstimme bei Schönbergs "Pierrot lunaire" (1912) und die Überlagerung mehrerer Stimmen, die simultan verschiedene Texte lesen etwa bei Bernd Alois Zimmermann (gestorben 1970).


    Worin besteht das Experiment? Wie ist die Stimme eingesetzt?

  • Hallo Zweiterbass,


    ich hatte mir von der gelben NAXOS-CD auch mehr versprochen, nachdem ich zuerst die von Dir abgebildete Adams-CD mit Edo de Waart / San Francisco SO ausgeliehen hatte und mir dann später daraufhin die in Beitrag 3 angebildete EMI-CD mit Rattle gekauft habe.
    Meine Erwartung für Adams war durch die Harmonielehre, Short Ride in a Fast Machine und den Chairman Dances einfach so, weiterhin etwas erbauliches in dieser Art zu hören.


    Auch die Rattle-Aufnahme (EMI) von Short Ride in a Fast Machine (1986)ist etwas besser gelungen, als mit Marin Alsop (Naxos), aber wenn man nur diese hat kann man auch zufrieden sein. Klanglich hier Naxos ohne Fehl und Tadel und damit das beste Werk auf dieser Naxos-CD.
    :thumbdown: Wound-Dresser ist schon durch die solistische Besetzung für mich erledigt ... furchtbar und langweilig, was man sich da 19 Minuten lang antun soll.
    Von Berceuse elegiaque (1991) kann man ausser einer elegischen Stimmung auch nicht viel erwarten - schöne Musik zur Besinnung - :D zu schön und auch zum Einpennen zu gebrauchen.
    :( Werke, die in die Richtung von Glass gehen, langweilen mich größtenteils allerdings - das ist keine Musik für mich.
    Von daher schätze ich Shaker Loops nicht ganz so hoch. Eben nicht mehr als ein "ganz nett" - dre 3.Satz Loops and Verve glättet dann den Eindruck nochmal etwas ins positive, zeigt aber unter Alsop deutlich, dass man aus der Musik noch mehr herausholen könnte; Dinge die Alsop offenbar nicht fühlt !?! Der 4.Satz Final Shaking fällt dann vollends ins negative: "Wann ist dieser andauernde Wiederholungsnerv endlich zu Ende ?"
    ;) Es ist immer schlecht, wenn man eine Musik hört und währenddessen das Ende herbeisehnt ...




    :!: Eine weit bessere Empfehlung möchte ich dann wieder für Adams Violinkonzert (1993) , das 1993 von Gidon Kremer uraufgeführt wurde (Spieldauer 33:36), aussprechen. Zwar auch hier erstmal gewöhnungsbedürftig, aber nicht tonlich ungeniessbar.
    Der erste Satz erfährt im Verlauf eine Stimmungswandlung von zunächst nervend hin zu bedächtig und knüpft damit gleich attacca an den 2.Satz an, der eine Traumstimmung vermittelt: "Körper fliesst durch den Traum" nennt Adams den Satz :huh: (Ja, Kunst ist, sich was irres auszudenken ! :D ) Das Werk schließt dann mit einem endlich virtuosen 3.Satz, der den Hörer wieder aus der Traumwelt herausholt und auf die Bahnen führt hier und jetzt ein modernes VC zu hören. Dieser über 7minütige rhythmische Satz gefällt mir am besten.


    Die Naxos-CD mit dem RPO/Slatkin und der Violinsolistin Cloe Hanslip hält zudem noch weitere hörenswerte und unbekannte Werke für V und O von John Corgiliano, George Enescu, Franz Waxman bereit:



    NAXOS, 2005, DDD


    OT: Das eindrucksvollste Werk auf der NAXOS-CD ist aber die Corgiliano: The Red Violin - Caconne für Violine und Orchester mit der die CD in Track1 auch beginnt. Glänzend von Hanslip und besonders Slatkin in Szene gesetzt.

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

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  • Der erste Satz erfährt im Verlauf eine Stimmungswandlung von zunächst nervend hin zu bedächtig und knüpft damit gleich attacca an den 2.Satz an, der eine Traumstimmung vermittelt: "Körper fliesst durch den Traum" nennt Adams den Satz (Ja, Kunst ist, sich was irres auszudenken ! ) Das Werk schließt dann mit einem endlich virtuosen 3.Satz, der den Hörer wieder aus der Traumwelt herausholt und auf die Bahnen führt hier und jetzt ein modernes VC zu hören. Dieser über 7minütige rhythmische Satz gefällt mir am besten.


    Wenn hier das Violinenkonzert von John Adams erwähnt wird, muss ich unbedingt auf ein weiteres Werk von John Adams hinweisen: "Dharma at big sur"


    Das Werk ist defakto das zweite Violinenkonzert von John Adams. Es hat einen völlig anderen Klangcharakter als das erste Konzert, es ist viel lyrischer, getragener. Für mich gehört es zu den Besten Werken die Adams geschrieben hat.


    Weiter kann ich übrigens auch das gegenüber "Hamonielehre" zu unrecht deutlich unbekanntere Werk "Harmonium" empfehlen. Ich habe diese Einspielung hier:


    Liebe Grüße, der Thomas. :hello:


  • Hallo,


    „Phrygian Gates“ und „Hallelujah Junction“ (für 2 Pianos) werden auf dem Booklet als Minimalmusik bezeichnet. Ich würde sagen, beide Klavierstücke nehmen Bestandteile von Minimalmusik auf. Denn um wirkliche Minimalmusik zu sein, haben sie m. E. zwei Schwächen:
    1. Die lfd. Veränderungen innerhalb der Werke sind zu groß, da fehlt was Minimalmusik ausmacht, die minimalen Veränderungen.
    2. Die relativ großen Veränderungen erfolgen auch in sehr (zu kurzen) Zeitabständen.


    Aber beide Werke lassen sich gut hören und erfordern nicht den Zeitaufwand von z. B. Simeon ten Holts „Canto ostinato“, was für mich ein Musterbeispiel von bester, zumindest sehr guter Minimalmusik ist.


    Die verbindende Klammer der Minimalmusik beider Komponisten ist das „ostinate Grund-Tempo“. Da mögen andere Taktarten kommen, Synkopen, Veränderungen in den Akzenten auf die Notenwerte innerhalb eines Taktes, agogische Schwankungen usw. – wer Achtel, Viertel oder Halbe „weiter schlägt“ merkt, dass sich das Grundtempo nicht ändert.


    Viele Grüße
    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • Die Harmonielehre gehört zu meinen Lieblingsstücken der Moderne wie Adams überhaupt; es ist Minimal Music, aber nicht so platt wie oft Philip Glass. "My Father Knew Charles Ives" habe ich vor vielen Jahren in der Düsseldorfer Tonhalle erlebt, gespielt vom San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas.
    @ Walter.T: Wer ist Leonard Beinstein? Leonard Einstein? Leonard Schweinsteiger? :untertauch:

    Ich hasse Wagner - aber auf den Knien (Leonard Bernstein)

  • Zwei neue Kompositionen von John Adams sind im Anmarsch:


    City Noir - eine Hommage an die Gängsterfilme der 40er und 50er - und ein Saxophonkonzert. Leider müssen wir uns noch drei Wochen gedulden :( .


    Wer übrigens die Musik von Adams mag und mit Englisch kein Problem hat, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen:

  • Hallo Damiro,


    Adams kann schon sehr interessant sein ... aber auch bisweilen total langweilig.

    Den Thread habe ich heite mal durchgesehen und mich damit wieder erinnert, welche Eindrücke ich von einer anderen Adams - CD hatte (Betrag 8 von 2011). Da sieht man, dass noch lange nicht alles von Adams vom Hocker haut, ich viel wertvolle Zeit sparen kann, wenn ich diese Werke ausspare .... und zugleich: Wie gut, dass es TAMINO gibt.


    Das beliebteste Werk Harmonielehre ist auch hier auf Deiner recht neuen NAXOS -CD vertreten. Ich schätze das Werk auch und habe die Aufnahmen mit Rattle (EMI) und Alsop (NAXOS).

    Die jpc-Hörschnipsel von Mein Vater kennt Ives haben nicht viel Aussagekraft, sodass man nicht beurteilen kann, ob der weitere Verlauf noch interessant wird.

    Guerro ist mir jedenfalls als sehr guter Interpret der amerikanischen Werke des 20.Jhd bekannt.

    :) Die CD würde ich jedenfalls als weiteres Adams - Häppchen im Auge behalten.



    :D Aber sag mal, wie kauft man die CD mit dem Arch ? Ich dachte dazu braucht man ein Gesicht beim Händler, oder einen Bestellklickfinger übers Internet .... :hahahaha:

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Michael Tilson Thomas mit den San Francisco Symphony höre ich gerne. Wenn man an den Bezug zum ersten Satz weiss (siehe Eröffnungsbeitrag dieses Threads) passt es. ;)


    I.




    II. The Anfortas Wound




    III. Meister Eckhardt and Quackie




    Und in dieser Aufnahme sieht man, welchen riesigen Orchesterapparat das Werk erfordert.


    Edo de Waart schlägt tapfer den Takt. Es spielt das NHK Symphony Orchestra.




    Sir Simon Rattle dirigiert den 3. Satz und gibt die Einsätze den Musikerinnen und Musikern des London Symphony Orchestra.



    .

    Knochen sind Bausteine. Sie bedeuten nicht den Tod, aber fallen ohne Fleisch auseinander.

    Enno Poppe

  • Hallo teleton,


    ganz einfach:


    oben drauf klicken --> dann in jpc auf back cover klicken --> zweitunterste Zeile lesen. Allein in Californien soll es 47 Arches geben. Die meisten aber werden im Arches National Parc, Utah fotografiert8o


    MlbG

    D.