Vaughan Williams, Ralph - Songs of Travel

  • Vor ein paar Wochen gab mir meine Stimmbildungs-Professorin einen Stapel Noten-Bücher und ich sollte mir ein paar Stücke raussuchen für den bald anstehenden Klassenabend.
    Ich hab sie mir überblicksmäßig am Klavier durchgespielt und einiges ausgewählt.
    Heute in der Stunde hab ich dann die Letztauswahl getroffen und die Stücke auch zum ersten mal gesungen, dabei hab ich mich unsterblich in "Whither must I wander?" aus der Sammlung "Songs of Travel" von R.Vaughan Williams verliebt.



    Bei diesem 1904 uraufgeführten Zyklus handelt es sich um Vertonungen von Gedichten von Robert Louis Stevenson.
    Ich habe eigentlich noch nie ein solch packendes und ergreifendes Stück erlebt, mir kamen beim lesen und singen beinahe die Tränen.
    Nun möchte ich gerne

    • mehr über diesen wunderschönen Liederzyklus und über Vokalmusik von RVW im allgemeinen
    • eure CD-Empfehlungen ( nicht nur der "Songs of Travel" )


    erfahren.


    Danke im Vorraus und LG :hello:
    Michael

  • Hallo Michael,


    hast Du Dir schon mal folgenden Thread zu Gemüte geführt?


    Vaughan Williams ( 1872 - 1958)


    Hier ein Auszug:
    <Und auch bei den Liedern gibt es wunderschöne Schätze zu entdecken, insbesondere:
    On Wenlock Edge - Liederzyklus für Tenor und Orchester 1923
    Songs of Travel - Liederzyklus für Singstimme und Orchester 1901/04
    (U. a. der 7. Song 'Whither must I wander? ist einfach göttlich und zutiefst anrührend!)>


    Darin wirst Du einige Empfehlungen zu den wichtigsten Vokalwerken von Vaughan Williams finden.
    Mein persönliches Lieblingswerk ist u. a. die klanggewaltige Symphonie Nr. 1 "A Sea Symphony". Aber auch die ergreifenden Lieder des von Dir erwähnten Zyklus' 'Songs of Travel' als auch 'On Wenlock Edge' gehören zu meinen VW-Favoriten.
    Eine ganz wunderbare Einspielung hat Simon Rattle - lange vor dem Medien-Hype um seine Person - vorgelegt:
    Thomas Allen, Bariton; Robert Tear, Tenor;
    City of Birmingham Symphony Orchestra, Simon Rattle (Aufnahme: Birmingham, 1984)



    Schöne Grüße
    Johannes

  • Hi Guercoeur.


    Danke erstmal für die CD-Empfehlung.
    Ich hab mir den Thread durchgesehen, kenne auch das Orchesterwerk RVW relativ gut, ich wollte hier diesen Thread eher in Bezug auf seine Liederzyklen eröffnen. Würde seine "Sea Symphony" nicht wirklich hiezu zählen, auch wenn es ein wunderbares Werk ist.


    Ist die Fassung der "Songs of Travel" mit Orchester original? Beim "Whither must I wander?" kann ich mir das Orchester gar nicht dazu vorstellen, da geht doch die ganze Schlichtheit des Satzes verloren, oder?


    LG,
    Michael

  • Hallo Michael,


    es ist tatsächlich so, daß Vaughan Williams keine Orchesterfassung des gesamten Liederzyklus' 'Songs of Travel' erstellt hat.
    Zuerst entstand das Lied Nr. 7 'Whither must I wander?', das Dich so tief berührt hat, im Jahr 1901 als einzelnes Klavierlied. Aufgrund des großen Erfolges beim Publikum entschloß sich der Komponist, 1904 auch die restlichen Gedichte von Robert Louis Stevenson zu vertonen und zu einem neunteiligen Zyklus zusammenzufassen.
    Orchestriert hat er aber nur drei Lieder, nämlich Nr. 1 'The Vagabond', Nr. 3 'The Roadside Fire' und Nr. 8 'Bright is the ring of words'. Die Orchestrierung der anderen Nummern 2, 4-7 und 9 hat Roy Douglas in den Jahren 1961/62 besorgt. Allerdings hat dieser nur die Instrumente verwendet, die auch Vaughan Williams in seiner Orchesterfassung der drei Lieder ausgewählt hatte.
    Und zu Deiner zweiten Frage: Doch, 'Whither must I wander' und auch die anderen Lieder funktionieren in der Orchesterversion ganz wunderbar, auch weil das Orchester - speziell an den schlichteren Stellen - sehr spar- und behutsam eingesetzt wird. Im Vordergrund stehen vor allem die warmen Farben der Streicher, unterstützt von den sehr dezent eingesetzten Holz- und Blechbläsern.


    Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich erstens bis jetzt keine Einspielung der Klavierfassung besitze und den Zyklus nur ein einziges Mal im Jahr 1996 in einem Klavierliederabend mit dem Tenor Kurt Streit (und Irwin Gage) gehört habe und zweitens grundsätzlich eine größere Vorliebe für das Orchester als für das Klavier habe. Aber trotzdem: Duch Deinen Thread hast Du mich darauf gebracht, daß ich, obwohl Vaughan Williams zu meinen absoluten Lieblingen gehört, von ihm noch kein einziges Klavierlied auf CD besitze. Das muß und wird sich aber bald ändern. :yes:
    Sicher ist auf diesem Gebiet der Bariton Bryn Terfel als Interpret nicht nur von VW, sondern generell von britischem Liedrepertoire die erste Wahl. Auf seinem Album 'The Vagabond' hat er den 'Songs of Travel'-Zyklus in der Klavierfassung vollständig vorgelegt.


    Außer den 'Songs of Travel' finde ich den in der Rattle-Einspielung gleichfalls enthaltenen Zyklus 'On Wenlock Edge' sehr schön. Komponiert 1908/09 ursprünglich für Tenor, Klavier und Streichquartett, hat Vaughan Williams diesen jedoch vollständig orchestriert im Jahre 1923. Und hier kann man - insbesondere in dem siebenminütigen fünften Lied 'Bredon Hill (In summertime on Bredon)' einen deutlichen Einfluß Ravels auf die von VW verwendeten Klangfarben des Orchesters hören.


    Auch an dieser Stelle kann ich nur wiederholen, daß sich die Beschäftigung mit diesem vor allem im deutschen Konzertleben so sträflich vernachlässigten Komponisten auf jeden Fall lohnt. Speziell in den Werken und Passagen, in denen VW leisere, intimere Töne anschlägt, ist seine Musik erfüllt von einer anrührenden Wärme und Schönheit, wie ich sie von keinem anderen Komponisten (vor allem des 20. Jahrhunderts) kennengelernt habe. Und ich finde es ganz wunderbar zu erfahren, daß es Dir genauso ergangen ist, daß Dich seine Musik, wie Du es in Deiner Beschreibung des Kennenlernens seiner Lieder zum Ausdrucks bringst, gleichfalls so tief beeindruckt und ergriffen hat.


    Herzliche Grüße
    Johannes

  • Hallo Michael,


    der Empfehlung von Johannes hinsichtlich des Albums "The Vagabond" kann ich mich nur anschließen. Sicher ist die Stimme von Terfel sehr groß und voluminös und er "macht" auch sehr viel damit(besonders was Lautstärke und Schattierungen angeht). Aber ich finde gerade das reizvoll, weil es den Texten mehr Relief verleiht. Auf der CD sind weitere Klassiker des englischen Liedes von Ireland, Finzi und Butterworth. Insbesondere die Lieder aus "A Shropshire Lad" (Butterworth) sind von einer todtraurigen Schönheit.


    Grüße


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Die "Songs of travel" kenne ich noch nicht; der thread hat mich aber rneugierrig gemacht und dazu gebracht, diese (relativ neu angeschaffte) CD anzuhören. Durchaus faszinierend und einige der Lieder haben Gänsehautqualität, z.B. die Tennyson-Vertonung "The Splendour falls" ("Blow, bugle blow, answer, echoes answer", vielleicht bekannt aus Brittens Serenade)) andere verbleiben in einem etwas eintönigen modalen Pseudo-Folk-Stil. Allerdings habe ich Rolfe Johnson von einigen älteren Oratorienaufnahmen besser in Erinnerung, hier übertreibt er mir teils etwas.



    (Wiederveröffentlichung einer ursprgl. auf Collins erschienenen CD)


    Die von Guercoeur genannte CD mit den Orchesterfassungen scheint leider vergriffen; aber das Terfel-Album werde ich wohl mal anschaffen, da z.Zt. nur 9,99.


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Zitat

    Die "Songs of travel" kenne ich noch nicht; der thread hat mich aber neugierig gemacht und dazu gebracht, diese (relativ neu angeschaffte) CD anzuhören.


    Jetzt sage keiner mehr, Tamino sei zu nichts nutze! Immerhin bringt es seine Mitglieder doch schon dazu, die bereits gekauften CDs auch anzuhören!


    :D :D :D

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Zitat

    Original von Theophilus


    Jetzt sage keiner mehr, Tamino sei zu nichts nutze! Immerhin bringt es seine Mitglieder doch schon dazu, die bereits gekauften CDs auch anzuhören!


    :D :D :D


    o.k., so etwas kommt zwar vor, aber so schlimm war es diesmal nicht, ich hatte sie schon einmal vorher gehört. (und die Beethovenkonzerte 3 & 4 mit Bronfman habe ich jetzt auch wiedergefunden).


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo,


    ich hätte da mal eine textliche Frage.
    Zur Zeit singe ich aus den Songs of Travel "The Vagabond", also das erste Lied aus dem Zyklus.


    Gleich zu Anfang kommt eine Textstelle, oder besser ein Wort, das ich nicht verstehe. Vielleicht kann jemand weiterhelfen:


    "Give to me the life I love,
    Let the lave go by me
    ..."


    Es geht dabei um den zweiten Satz, speziell das Wort "lave", das mir unbekannt ist und auch nicht in meinem Englisch-Wörterbuch aufgeführt ist.
    Wer kann helfen? :hello:



    Gruß, Peter.

  • Hallo Peter,


    richtig übersetzen kann ich den Satz zwar nicht, habe aber nach Zuhilfenahme meines Englisch-Wörterbuchs das Wort 'lave' gefunden, allerdings nicht als Substantiv, sondern als Verb:


    lave [leiv] poet. I. v/t. 1. waschen, baden; 2. bespülen (Meer etc.); II. v/i. 3. sich baden od. waschen.


    Vielleicht kannst Du damit was anfangen.
    Grüße
    Johannes


  • Das Wort ist hier nicht als Verb oder Adjektiv, sondern als Substantiv verwendet. Waschen Baden, Spülen usw. dürfte nicht hinhauen.


    Webster's Revised Unabridged Dictionary (1913) schreibt:
    Lave \Lave\, n. [AS. l[=a]f the remainder, what is left. ?. See
    Leave.]
    The remainder; others. [Scot.]


    Habe ich natürlich geklaut 8) Dürfte aber vom Sinn her eher passen...

  • Hallo Peter,


    In meinem E-N Wörterbuch fand ich eine Bedeutung, die ich erst nochmals ins N-D Wörterbuch nachschaute. Denn in diesen Context könnte es das richtige sein: kabbeln: also "laß mich umkabbeln oder umspülen von..."


    LG, Paul

  • Hallo Paul,


    ich habe das zuerst auch gedacht, aber es wirkt nicht (habe das Gedicht ergoogelt, zu den weiteren Zeilen paßt die Bedeutung auch nicht). Von was soll er sich umspülen lassen, als Vagabund? Vom Waschwasser? :rolleyes:


    Ich meine, der alte Webster hat recht:


    "Give to me the life I love,
    Let the lave go by me
    ..."


    "Gib mir das Leben, das ich liebe,
    laß den Rest vorübergehen"


    Remainder oder what is left als Bedeutung mag heute evtl. nicht mehr gebräuchlich sein, aber die Gedichte wurden vor über 100 Jahren geschrieben. Und der Webster ist von 1913.

  • Danke euch allen,


    die Übersetzung mit dem Rest hat mir ganz gut gefallen, das könnte es schon sein.
    Jetzt weiß ich wenigstens ungefähr, was ich da überhaupt singe. ;)



    Gruß, Peter.

  • Zitat

    Original von Michael_Flaschberger
    Nun möchte ich gerne

    • mehr über diesen wunderschönen Liederzyklus und über Vokalmusik von RVW im allgemeinen
    • eure CD-Empfehlungen ( nicht nur der "Songs of Travel" )


    erfahren.


    Lieber Michael,


    mit einer CD-Empfehlung kann ich nach der gerade gehörten dienen:


    Die "songs of travel" sind auf dieser wunderbaren CD mit aufgenommen:


    Bryn Terfel - The Vagabond


    Vaughan Williams:Songs of Travel
    +Finzi:Let us Garlands bring op. 18
    +Butterworth:6 Songs aus "A Shropshire Lad";
    Bredon Hill & other Songs
    +Ireland:Sea Fever;The Vagabond;The Bells of
    San Marie
    Mit Malcolm Martineau, Klavier
    Label: DGG , DDD, 1994



    Und Deinem Wunsch, mehr über diesen wunderschönen Liederzyklus und über Vokalmusik von RVW im allgemeinen zu erfahren, schließe ich mich gerne an.


    LG, Elisabeth

  • Vaughan Williams ist hier in GB (zurecht) auch in der Stimmausbildung immer "gern genommen".


    Ich schreibe da bald mal mehr zu, da ich momentan etwas in Eile bin, nur als Anregung vielleicht noch ein weiterer wunderschoener Liederzyklus nach Gedichten von Dante Gabriel Rossetti:


    "The House of Life"


    Mein absoluter Favorit daraus "Silent Noon"

  • Liebe Vagabunden!


    Der Zyklus ist wunderbar und auch jenen zu empfehlen, die bei Briten sonst not amused sind.
    Ich habe drei Lieder daraus 1993 (99th season) bei der Last Night of the Proms in der Orchesterfassung mit John Tomlinson erleben dürfen.
    Wahrhaftig eine Sternstunde.
    Eine Freundin war damals so nett, die Übertragung aufzuzeichnen.
    Wenn Interesse besteht, kann ich Montag mal versuchen, die entsprechenden Ausschnitte bei YouTube einzustellen.
    Die Terfel-Aufnahme ist durchaus zu empfehlen, allerdings macht das Orchester die Sache erst richtig fett, um einen Modeausdruck meiner Schüler einstreuen zu dürfen.
    Tomlinson hätte mal das ganze orchestrierte Opus auf CD einspielen sollen.


    Song, tuneful song, built a palace in the wild...


    Grüße,



    audiamus



    .

  • Sehe ich jetzt erst: Die Uebersetzung von lave als Substantiv ist richtig.


    Ist ein Mittelenglisches Wort und hat mit dem heute noch (wenn auch mehr poetisch gebrauchten) "to lave" im Sinne von "waschen" oder aehnlichem eigentlich nichts zu tun.


    Lave hat den selben Wortstamm wie "to leave", und da wird es gleich etwas klarer - es handelt sich dabei um etwas, was uebrig geblieben ist, einen Rest.


    Es wird auch heute hin und wieder noch in gewissen Dialekten benutzt, v.a. in Nord-England (Cumberland, Northumberland, Yorkshire etc.)

  • Zitat

    Original von audiamus
    Wenn Interesse besteht, kann ich Montag mal versuchen, die entsprechenden Ausschnitte bei YouTube einzustellen.


    oh ja, würde ich sehr begrüßen. :yes:


    :hello:
    Johannes

  • Ganz herzlichen Dank fürs Uploaden, lieber audiamus!
    Eine fabelhafte Interpetation, ganz besonders mein Lieblingssong aus dem Zyklus 'Whither Must I Wander?' wunderbar langsam zelebriert und mit einem herrlich differenziert gestaltenden John Tomlinson. :jubel: :jubel: :jubel:


    Herzliche Grüße
    Johannes

  • Lieber Guercoeur,


    es war wirklich ein Erlebnis, da mitten in der Arena zu stehen.
    Es war Tomlinsons beste Zeit, kurz vorher konnte ich ihn am selben Ort in einem konzertanten Boris Godunow hören. Und natürlich in Bayreuth.
    Manche mögen seine Stimme als zu rauh, seine Höhe als qequält empfinden.
    Ich denke, eine solche Charakterstimme, gepaart mit einem beeindruckenden Auftreten, sucht man gern vergebens.
    Vielleicht stelle ich, jetzt, da ich weiß, wie's funktioniert, noch seinen Tom Bowling und das Rule Britannia von der Proms-Nacht ein.


    Grüße,



    audiamus



    .

  • Zitat

    Original von audiamus
    Vielleicht stelle ich, jetzt, da ich weiß, wie's funktioniert, noch seinen Tom Bowling und das Rule Britannia von der Proms-Nacht ein.


    Nur zu. Ich habe wahrlich nichts dagegen. :D


    :hello:
    Johannes

  • Vielen Dank für die Youtube-links!


    Ich habe inzwischen (schon etwas länger) auch die Terfel-CD und kann mich den Empfehlungen nur anschließen! Terfels mächtige, dabei "natürlich" wirkende Stimme paßt sehr gut zu den Liedern. Wie GiselherHH möchte ich außer den Songs of Travel die "Shropshire Lad"-Lieder von Butterworth und natürlich Irelands "Sea fever" hervorheben


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Das von Eponine erwähnte Lied "Silent noon" ist bei Terfel nicht drauf, aber auf der weiter oben gezeigten Naxos/Collins-CD mit Rolfe Johnson, allerdings als einziges aus dem genannten Zyklus. Die Überschneidungen sind sonst gering, mit den beiden fühle ich mich jedenfalls ganz gut ausgestattet, auch wenn ich mittelfristig vielleicht nach den Orchesterversionen Ausschau halten werde.


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)