Gottlob Frick, der schwärzeste aller Bässe

  • Lieber Operus,


    ich wollte Dir und Deiner lieben Frau noch vor meinem Kurzurlaub hier schreiben, doch leider war kein Zugang möglich.


    So hole ich es heute nach und sage auch im Namen meiner Frau nochmals ganz herzlich dankeschön für Deine hervorragende Organisation unseres Treffens in Ölbronn und für die vielen überaus positiven Eindrücke, welche wir mit nach Hause nehmen durften. Auch dem Ölbronner Bürgermeister und unserem sehr fachkundigen Führer durch die Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte sei nochmals für das große Engagement anlässlich unseres Besuchs gedankt. Und daß wir noch bei den lieben Verwandten unseres verehrten Künstlers zu einer Weinprobe verweilen durften, war eine besondere Ehre, die wir uns niemals erträumt hätten. Darauf möchte ich anstimmen: Vivat Bacchus, Bacchus lebe...




    :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Lieber Siegfried,


    fast zu viel der Ehre. Du hast entscheidenden Anteil daran gehabt, dass das Treffen überhaupt stattfinden konnte.


    Herzlichst


    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Liebe Musikfreunde,


    dem diesjährigem Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft zu Ölbronn war dank der exzellenten Organisation unseres lieben Operus und seinem Team wieder ein grandioser Erfolg beschieden.
    Im Gottlob-Frick-Saal des Konzerthauses Mühlecenter in Mühlacker startete die Veranstaltung mit dem Festakt und der Verleihung der Gottlob-Frick-Medaille an neue Ehrengäste.


    Das anschließende Konzert wurde von vier jungen Preisträgern des Anneliese-Rothenberger Wettbewerbs bestritten, die ihr Können in Begleitung des Heilbronner Sinfonie Orchesters und der bewährten Stabführung von Prof. Peter Braschkat unter Beweis stellen konnten. Belohnt wurden die Künstler für ihr anspruchsvolles Programm mit lang anhaltendem Applaus.


    In der Gemeindehalle Ölbronn wartete dann eine reich gedeckte Tafel auf die Gäste aus nah und fern. Schon während des Essens entwickelten sich interessante Gespräche und der hervorragende Ölbronner Wein trug wesentlich zur guten Laune der Gäste bei.


    Auch einige Taminos waren als Gäste eingeladen. Leider bevorzugten manche anonym zu bleiben, obwohl eigens für sie reservierte Plätze einen interessanten Tamino-Stammtisch hätten erwarten lassen. Trotzdem sei den Organisatoren für diese gut gemeinte Geste herzlich gedankt.


    Die Sonntags - Matinee war ebenfalls gut besucht. In Künstlergesprächen gewährten uns die Kammersängerinnen Karan Armstrong-Friedrich und Ruth-Margret Pütz Einblicke in ihre beachtlichen Karrieren, untermalt mit Tonbeispielen aus ihren glanzvollen Bühnenrollen.
    Fazit: Eine wiederum sehr gelungene Veranstaltung in einem äußerst würdigen Rahmen.


    Abschließend möchte ich den Gastgebern der Gottlob-Frick-Gesellschaft für dieses schöne Erlebnis herzlich Dankeschön sagen. Es wird noch lange nachklingen.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Den Worten Siegfrieds kann ich mich nur anschließen.


    Wir hatten einen sehr schönen Tag und am Abend gab es interessante Gespräche mit Sängern,


    die ich aus meiner "Opernbesucherzeit" kenne. Lieber Operus, vielen Dank von meiner Frau und mir.




    :hello: Herbert

    Tutto nel mondo è burla.

  • Hallo!
    Ja, sicher. Otto von Rohr habe ich in einigen Aufnahmen, u.A. mit LOEWE-BALLADEN. Die singt er auch hervorragend. Der "Lobl" war aber mit Sicherheit der vielseitigere Baß und auch der bessere Schauspieler.


    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Danke, KUS, für deinen Hinweis, der lebhafte Erinnerungen in mir wiedererweckt hat.


    Otto von Rohr hätte eigentlich eine eigene Plattform verdient, war er doch nahezu 4 Jahrzehnte DER Hausbass an der Stuttgarter Staatsoper und somit eine wichtige Stütze des ensembles. Als Rocco, Daland und anderen markanten Partien ist er mir noch bestens im Gedächtnis.


    Doch im Vergleich zu Gottlob Frick kommen mir keine Konkurrenzgedanken. Die Beiden waren doch zu unterschiedlich. Von Rohrs Timbre würde ich auch nicht schwarz, sondern eher graphitfarben nennen. ;)

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Hallo Wolfgang! Hallo Siegfried!


    Ihr seid wirklich auf dem Punkt. Ja: graphit-anthrazit - das ist genau die Farbtönung, die ich in meinem Versuch über OvR im Jahr 2009 ebenfalls verwendet habe. Wenn Ihr's lesen wollt, schickt mir eine Mail: KUS@ku-spiegel.de.


    Die Begleit-Überschrift zur OvR-Hörprobe war natürlich lächelnd-schmunzelnd gemeint. Konkurrenz kann man zwischen zwei beiden deutschen Bassi seriosi-profondi dieses Kalibers ja wirklich nicht (schon gar nicht nachträglich) etablieren. Außer vielleicht: Während Frick auf allen Labels, Kanälen, Wiederveröffentlichungen omnipräsent war und ist und bleiben wird, war OvR 1. während seiner Wirkungszeit nie mit einem Universalvertrag bei einer der "großen" = weltweit distribuierten Plattenfirmen betreut und darum viel-viel weniger im Bewusstsein der Weltvermarktungs-Zielgruppen verankert, 2. darum zumeist nur über Live-Mitschnitte und Raubkopien oder über die Plattenveröffentlichungen von Rundfunkaufnahmen greifbar und 3. nach dem Medienwechsel zur CD zunächst gänzlich historisiert, beinahe auf Abschussfahrt in den Keller des Vergessens.


    Drum hatte ich schon als Neuling im T-Forum angesichts der Spazio-Titulierung "GF, der schwärzeste aller Bässe" gleich die Erwägung geäußert (s. ganz oben), das solche Alleinstellungs-Superlative meist problematisch seien, weil es doch eine Reihe Bassisten der Nachkriegsära gab, die - bei meist völlig anderen Timbres - genauso viel "Schwärze" hatten wie der langlebige Lobl. So Weber, Alsen, Greindl, Roth-Ehrang, Kohn bis zu Talvela - es kommt eben immer (und auch bei Frick) darauf an, in welchen Partien oder Stücken sich Tiefenfärbung "schwarz" ausbreiten lässt, mithin: was man gerade vom Sänger zu hören bekommt.


    Da hört mal Greindls Osmin-Tiefen unter Fricsay oder Webers Ochs-/Gurnemanz-Röhre oder Roth-Ehrangs Fafner oder den geradezu atemberaubend tiefenorgelnden Kohn als Sir Morosus. Zu diesen Erscheinungen möchte ich OvR insofern zählen, als es Beispiele unglaublicher Abisso-Schallentfaltung in furchterregender Schwärze von ihm gibt, so als Hunding (Beispiel: Live-Mitschnitt mit del Monaco 1966 in Stuttgart) oder mit Hagen in allen Mitschnitten. Ungeachtet seiner natürlichen Graphit-Färbung war er - wie nicht viele Sänger - befähigt, seiner Tonbildung wechselnde, jeweils charakteristische Farben und Fakturen zu verleihen.


    So, wie ich finde, auch in dem kleinen Lied von der Waldschenke. Da hören wir einen Schwarzbass, allerdings nicht mit der weichen, nasal-schwingenden, manchmal auch etwas nöligen Charakteristik der Basstypologie von Frick, van Mill, Talvela, Salminen - sondern in der Kategorie kernig-körnig wie Knüpfer, List, Manowarda, Alsen, Christoff, Kreppel etc. Ich find's schön, dass es ein solches Spektrum gibt. Der Rest ist, von gesangskünstlerischen Maßstäben abgesehen, ja immer individuelle Wahrnehmung und persönlicher Geschmack.


    Herzlch grüßt Euch: KUS

    Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

  • Ich hatte schon Bedenken, dass wir in eine Diskussion mit Fragen wie : "Wer steigt am wirkungsvollsten in den tiefen Keller? - Wer hält den hohen Ton am längsten?" hineinrutschen.
    KUS hat mit seinem grundsätzlicheren Beitrag das Tamino-Niveau wieder hergestellt. Die Qualität eines ernst zu nehmenden Opern-Stars sollte und darf nicht am Vortrag eines Liedes oder einer Arie festgemacht werden, egal wie schön diese auch gesungen wird. Zur ausgezeichneten Gestaltung einer Opernpartie gehört viel mehr. Ein gutes Beispiel dafür ist Mario Lanza, trotz wunderschöner Stimme und großer Popularität spielte er auf der Opernbühne nie eine Rolle. Selbst Willi Schneider sang manche seiner Rheinlieder hinreißend, ist jedoch sicherlich nicht in die Garde großer Sängerpersönlichkeiten einzuordnen. Pauschale Vergleiche von Sängern haben meistens Tücken. Sänger sollten in ihren Rolleninterpretationen verglichen werden. Da gibt es neben dem universellen Gottlob Frick (das war eine seiner größten Stärken) noch Bassisten wie Moll, Greindl, Böhme, Talvela, Ridderbusch, Sotin usw., um nur einge zu nennen, die in manchen Partien Maßstabsetzendes, ja zum Teil Unvergleichliches leisteten. Frick selbst war z. B. von den Stimmen von Franz Crass und Cesare Siepi -zwei sogenannte basso cantante - begeistert.
    Wir haben es im Tamino-Forum ja bereits bewiesen - zuletzt im Thread "Idealbesetzungen in der Götterdämmerung" bei der Beurteilung der Brünnhilden und Siegfriede - zu welch substanzreichen Analysen wir fähig sind. In diesem Stil sollten wir diskutieren.
    Bildet sich dann ein Trend heraus, dann ist das für mich ein Beleg für die Qualität eines Sängers in einer bestimmten Partie. Eine solche Mehrheitsmeinung von erfahrenen, unabhängigen Opernfreunden sagt für mich fast mehr aus, als die Urteile der Gurus a la Kesting und Fischer.
    Herzlichst
    Operus

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  • Von Gottlob Frick wurde oft berichtet, dass er den Kollegen Karl Christian Kohn ganz besonders geschätzt habe, als Bassisten wie als Mensch und Kollegen. Die beiden Kohn-Söhne bestätigen es: Für die Aufnahme der Kabinett-Szene Philipp II & Großinquisitor aus der deutschen Version von Verdis "Don Carlos" bei EMI Electrola hatte Frick sich ausdrücklich Kohn als Partner ausbedungen. Da Kohn in Münchner Aufführungen steckte, als der Aufnahmetermin mit Frick anberaumt war, sang dieser den Phiilipp-Part auf Band - und Kohn konnte später nach Berlin kommen, um den Gegenpart nachträglich dazu zu geben. Über die Seriosität solchen Vorgehens kann man streiten, doch scheint sie dem entschiedenen Begehren des EMI-Favorites gefolgt zu sein. Eine später gängige Praxis, wenn die Irrsinns-Präsenzen (besser wohl: -Absenzen) solcher World-Wide-Stars wie Domingo aufzufangen waren - das Beispiel "Nabucco" unter Sinopoli bei DG ist unrühmlich bekannt, angeblich auch der ohnehin als reines Marketingprodukt abzuhakende Domingo-"Tannhäuser". Bemerkenswert ist weiter, dass die Aufnahme Frick+Kohn im Februar 1959 stattgefunden hat, also zu einer Zeit, als Kohn noch ganz im Fach "zwischen den Fächern" Karriere zu machen schien, also als eine Art Walter-Berry-Konkurrent mit Figaro, Leporello, Don Alfonso, Kaspar, Escamillo, Schicchi, Ochs - so dass der Inqusitor benahe als Vorgriff auf späteren Fachwechsel aufgefasst werden kann. Die beiden sehr individuellen Timbres und die Fähigkeit beider Sänger, den Ton nach Figuren- und Szenen-Bedarf zu färben, wirkt heute besonders faszinierend: Frick färbte (soweit ihm das möglich war) auf Basso cantante italiano, Kohn (der damals vorrangig in stile italiano brillierte), färbt auf nachtschwarz-dämonisch. Ein markantes Stück Schallplattengeschichte: Ohne die besondere menschliche Sympathie zweier - eigentlich ja eben doch nicht wirklich - Konkurrenten kaum entstanden. Und sicher nicht häufig.


    Grüße, KUS

    Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

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  • Lieber Kus,


    Deine Äußerung


    Zitat

    Während Frick auf allen Labels, Kanälen, Wiederveröffentlichungen omnipräsent war und ist und bleiben wird, war OvR 1. während seiner Wirkungszeit nie mit einem Universalvertrag bei einer der "großen" = weltweit distribuierten Plattenfirmen betreut und darum viel-viel weniger im Bewusstsein der Weltvermarktungs-Zielgruppen verankert, 2. darum zumeist nur über Live-Mitschnitte und Raubkopien oder über die Plattenveröffentlichungen von Rundfunkaufnahmen greifbar und 3. nach dem Medienwechsel zur CD zunächst gänzlich historisiert, beinahe auf Abschussfahrt in den Keller des Vergessens.


    läßt in mir die Frage hochkommen, ob Otto von Rohr vielleicht das falsche oder zumindest nicht so gute Management zu Verfügung hatte, im Umkehrschluß: Gottlob Frick eine bessere Agentur?


    Wie Du schon zu Recht ausgeführt hast, kann es nicht an der Stimme gelegen haben...


    Liebe Grüße vom

    .


    MUSIKWANDERER

  • Dasselbe Problem wie bei Otto von Rohr, freilich in viel geringerem Ausmaß, haben wir auch bei Josef Greindl: Studioaufnahmen sind die Ausnahme (am prominentesten wohl der "Tristan" unter Furtwängler), man muß auf Live-Mitschnitte zurückgreifen (derer es bei Greindl allerdings reichlich gibt). Es ist gleichwohl sonderbar, daß "der" Bayreuther Bassist der 50er und 60er (das Attribut kann man Frick schwerlich zuerkennen, er sang dort ja nur seltenst) kaum für Studioprojekte (Solti-"Ring" etwa) engagiert wurde.


    :hello:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Hallo, Joseph!
    Von Josef Greindel besitze ich viele Aufnahmen. Bei den Liedern und Opern-Arien dürfte es sich aber doch um Studio-Aufnahmen handeln. Z. Bsp. die unter Robert Heger und Hans Steinkopf mit den "Berlinern".


    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Ölbronn liegt ja eigentlich am A.... der Welt, trotzdem bekommen wir zum Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft immer rund 100 Sängerlegenden, die im fortgeschrittenen Alter, die oft umständliche Reise in die schwäbische Provinz auf sich nehmen. Hier spielt neben der Attraktivität der Veranstaltung eine große Rolle, dass Gottlob Frick ein äußerts beliebter, humorvoller, hilfsbereiter Kollege war.
    Zu der getrennten Aufnahme in Don Carlos mit Karl-Christian Kohn bemerkte Frick häufig: " Mit einem Mädle hätt' des net geklappt, die hätt' i uff jeden Fall sehe müsse.
    Frick hatte in jungen Jahren einen tüchitgen Agenten Namens Dietz. In späteren Jahren machte seine Frau Gretl das "Management", wenn man es denn so nennen kann. Da waren jedoch die Angebote so reichlich, dass es schwerpunktmäßig auzuwählen und charmant abzusagen galt. Außerdem war der Lobl diszipliniert und sang nie mehr als höchstens an 100 Terminen im Jahr. Darüber hinaus war er ein leidenschaftlicher Jäger und Naturfreund. Spötter - wie der scharfzüngige Wiener Kritiker Karl Löbl - schrieben, ein kapitaler Hirsch sei dem Lobl wichtiger als eine Vorstellung bei den Wiener Festwochen.
    Natürlich waren Josef Greindl und später Hans Sotin die bewährten Bayreuther "Hausbassisten". Frick sang 1957 den Pogner und von 1960 -1964 Hunding, Hagen und in einem Jahr zusätzlich Fasolt in Bayreuth, also so selten waren seine Auftritte doch nicht. Wobei er sich selbst das Bayreuth-Engagement erschwerte, weil er sich standhaft weigerte auf dem Grünen Hügel vorzusingen. Er meinte, er hätte mit Wieland und Wolfgang Wagner auf der ganzen Welt zusammengearbeitet, also wüßten die beiden über ihn genau Bescheid. Erst auf Vermitllung von Toni Blankenheim kamen dann die Bayreuth-Gastspiele zustande. Vorgesungen hat er allerdings auch dann nicht. Ja - auch der Lobl hatte seine "Mucken".
    Hoffentlich konnte ich damit alle Eure Fragen beantworten.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • In der Tat: Wenn man bedenkt, dass Josef Greindl in den 1950ern bis etwa Mitte der 1960er Jahre, also in der Ära der Opern-Gesamteinspielungen der großen Schallplattenfirmen in Mono (oft zum zweiten Mal in gleicher oder ähnlicher Besetzung in Stereo), bei DG unter Exklusiv-Vertrag war, dort praktisch in allen großen Produktionen des deutschsprachigen Repertoires und mit vielen Solo-Arien, auch mit ganzen Liedprogrammen und Konzertwerken aufgenommen wurde – als eine Art Gegenstar zu Frick bei EMI, dann überrascht es schon, wie eher schmal im Vergleich zu Fricks Einsätzen die Hinterlassenschaft an Opern-Gesamtaufnahmen mit ihm geblieben ist. Da hat Joseph II schon recht.


    Wir haben Greindl infolge seiner Auftritte bei den Salzburger und seiner fast zwei Jahrzehnte umfassenden Präsenz in sämtlichen Bass-Partien bei den Bayreuther Festspielen in über 30 Live-Mitschnitten von Gesamt-Opern, von Mozart, Gluck, Beethoven, Verdi, R.Strauss, Schoenberg, Schoeck, Orff und in besonderem Ausmaß von Wagner, zusätzlich auch aus dem Berlin der 1940er und ganz frühen 1950er, ferner aus Genf, Köln, Hamburg, Rom. Aber er erscheint in vergleichsweise viel zu wenigen Studioproduktionen – jedenfalls verglichen mit Frick. Allerdings steht er in Zahlen nicht hinter den weiteren Starbassisten seines Fachs, wie Weber, Hofmann, Böhme, Alsen, Koreh, Edelmann, Frantz, Ernster, van Mill, Kreppel plus nächste Generation zurück, allenfalls Weber hat in einer ähnlichen Anzahl Studioproduktionen mitgewirkt, auch er weit mehr durch Livemitschnitte dokumentiert.


    Hier die mir bekannten Studioaufnahmen Greindls in alphabetischer Komponisten-Folge:


    Berg / Lulu / Schigolch unter Böhm / Berlin 1967 (DG)


    Flotow / Martha / Plumkett unter Schüler / Berlin 1944 (Urania u.a.)


    Mozart / Entführung / Osmin unter Fricsay / Berlin 1954 (DG)


    Mozart / Die Zauberflöte / Sarastro unter Fricsay / Berlin 1954 (DG)


    Orff / Prometheus / Kratos unter Leitner / Köln 1973 (RCA)


    Wagner / Fl. Holländer / Daland unter Fricsay / Berlin 1952 (DG)


    Wagner / Lohengrin / König Heinrich unter R. Kraus / Köln 1951 (Myto, MM u.a.)


    Wagner / Tristan und Isolde / König Marke unter Furtwängler / London 1952 (EMI)


    Da unsere Sichtung ja durch Hinweise und Fragen zu Otto von Rohr ausgelöst wurde: Er ist, gemessen an seinem Potential, seiner Individualität und Autorität, auch der Faszination, die von seiner Persönlichkeit ausging (und ausgeht), von der Tonträgerproduktion geradezu lachhaft, wenn nicht skandalös behandelt worden. Das lag und liegt natürlich auch daran, dass (wie der Mannheimer Bassbariton Mazura immer sagte) „Bassisten alles singen müssen“, somit also auch für alles besetzt werden können, daher Individualität und Eigenprofil weniger gefragt sind als Verfügbarkeit und Vermarktbarkeit – und so ein bedeutender Basso wie Frick mit Allem und Jedem eingespielt wurden, gleich ob im Einzelfall unbedingt exakt rollendeckende Eignung vorlag, Vertrag vor Identität.


    Gottlob Frick hatte in allen deutschen Serioso-Partien – vor allem Wagners, auch mit Rocco, Eremit, Pius IV, Jahrhundertrang. Er konnte deutsch gesungenen Verdi überzeugend vorstellen (Beispiele: Banco, Procida, Fiesco, Ramphis) in diversen anderen Fächern und Stilen immerhin eine starke Facette=Möglichkeit präsentieren (Commendatore, Kezal, Abul Hassan, Kontchak, Pimen, Wassermann, Lothario) – aber als Webers Kaspar, Flotows Plumkett, Gounods Méphistophéles oder gar Boris Godunov scheint er mir nicht die Rollenerfüllung zu sein, selbst bei wunderbarstem Einsatz der Mezzavoce und meisterlichster Nutzung der Kopfraumresonanz nicht. Da fehlte ihm der Zugang zur Dämonie, Kälte wie Höllenhitze und zur Bonvivance (ob er deshalb nie den Ochs sang?) – auch lässt sich da die im Grunde freundliche Bonhomie mit schwäbisch verbrämter Kontemplativität persönlichkeitsbedingt nicht völlig ausschalten. Frick-Fans bitte ich, dies als Reverenza an einen Individualisten von Rang zu verstehen.


    Demgegenüber verkörperte Otto von Rohr einen doch sehr anderen Künstlertypus, nicht nur der Zugehörigkeit zur „anderen“, der „körnigen“ Bass-Kategorie à la List, Strienz, Hoffmann, Alsen, Dalberg wegen. Wo man Frick das Attribut „liebenswert“ zuordnen möchte, wirkt OvR (jedenfalls auf mich) strikter, kantiger, autoritativer. Opernfiguren mit besonderer Schroffheit oder Bedrohlichkeit waren seine Domäne, für einige war er eine deutschsprachige Besetzung schlechthin: so für Hagen, Hunding, Großinquisitor, Kardinal Brogny, Sparafucile, Fiesco, Madruscht, Tiresias. Nicht minder starke Identität erreichte er in Partien mit ausgeprägt tiefer Lage und strömend-schwingender Tongebung: Sarastro, Seneca, Ptolomeo, Raimondo, Arkel, Pimen, Gremin, Tommaso, Peneios. Mit extrovertierter Spiellaune gab er Rossinis Don Basilio, Gounods und Boitòs Mephisto, die Strauss-Protagonisten Ochs und Sir Morosus. Und er besaß eine Aura, die ich bei anderen Bassisten, inkl. Frick und Greindl, in dieser Ausprägung nicht erlebt habe: Er betrat die Bühne – und aller Augen und Sinne waren auf ihn gerichtet, ohne dass er schon einen Ton gesungen hätte. Diese Wirkung habe ich live nur von Boris Christoff (als Filippo II) erleben können.


    Doch ihm wurde die Nachruhm stiftende Gelegenheit zu Einspielungen exakt dieser Partien und Figuren nicht zuteil (wenn man von seinem Madruscht in Salzburg 1957 absieht, der die genannten Faktoren ideal vermittelt). Einen Vertrag mit der international agierenden Plattenindustrie hatte er, wie die Mehrheit bedeutender Epochen-Kollegen, auch nicht. So bleibt uns nur, das Glück zu preisen, dass es in den Zeiten, über die wir hier korrespondieren, regionale Rundfunkanstalten gab, die ihren verfassungsgemäßen Kulturauftrag noch wahrnahmen und en suite Eigenproduktionen schufen, auf allen Sektoren der Klassik, zumeist gesamt, doch auch in Solo-Folgen und -Recitals. Dass es davon heute so gut wie nichts mehr gibt, so wenig wie eine offensiv produzierende Tonträgerindustrie, das gehört zu den Traurigkeiten der Globalisierung mit ihren Ursachen und Folgen – Kapitalkonzentration, interkontinentale Vermarktung und also: grenzenlose Nivellierung, Einebnung, Verödung. Man sieht: Kapitalismus ist nicht nur antisozial, inhuman, destruktiv, ökologie- und zukunftsbedrohend, sondern auch kulturfeindlich + kulturvernichtend.


    Gerade darum setzt sich im Unruhestand so leidenschaftlich für die Wiederentdeckung und Sicherung der vokalen Nachkriegsära ein:


    Euer KUS

    Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

  • Wieder eine sehr kenntnisreiche, detaillierte Analyse von KUS im Vergleich dreier Bassisten. Zwangsläufig spielen nun persönliche Vorlieben, Geschmacksfragen und subjektive Beurteilungen eine entscheidende Rolle. Wenn wir nun noch tiefer gehen wollten müssten wir uns zusammensetzen und Interpretationen derselben Partie von den verschiedenen Interpreten Stück für Stück vergleichen. Dies ist leider trotz der fantastischen technischen Möglichkeiten im Tamino-Forum noch nicht möglich. Sonst würde ich empfehlen, so etwas zu schaffen, wo man Aufnahmen hochladen, vergleichend anhören und im direkten Kontakt trotz räumlicher Distanz kommentieren und gemeinsam diskutieren kann.
    Obwohl ich mit KUS weitgehend übereinstimme, möchte ich nun doch zu zwei Rolllenporträts eine differierende Meinung äußern. Es gibt eine DVD-Aufnahme mit Frick als Mephisto in "Margarethe". Diese Aufnahme spielten wir in der Matinee des letzten Künstlertreffens ein und analysierten sie. Das Fachpublkum und vor allem die anwesenden Basskollegen waren von der gesanglichen und darstellerischen Leistung einhellig begeistert. Frick hat den Boris nie auf der Bühne gesungen. Es gibt aber eine Aufnahme der großen Szenen des Boris, in denen übrigens der blutjunge Talvela damals den Pimen sang. Frick gestaltet darin einen Boris weit weg von jeder Theaterschablone mit den oft theatralen Ausbrüchen. Er begreift Boris als besorgten Vater, der am Ende zerbricht und leise sterbend verlöscht- Anders als üblich aber berührend und ergreifend.
    Trotz bestem Wollen kommen wir, wie ich zu begründen versuchte , in den Analysen der Bassgrößen Greindl, von Rohr, Frick ohne Tonbespiele nicht viel weiter. Wir sollten uns nun anderen Aspekten oder neuen Themen zuwenden. Ich freue mich auf weitere Diskussionen mit Euch. :hello::hello::hello:
    Herzlichst
    Operus

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  • Hallo, Operus!


    Die Aufnahme mit Gottlob Frick als Boris in dem deutsch-gesungenen Querschnitt der Ariola habe ich vor Kurzem erst gehört. Obwohl es schwierig ist, diese Aufnahme mit russisch-gesungenen Aufnahmen zu vergleichen (Schaljapin, Wedernikow, Petrow usw.), kommt Frick bei mir sehr gut weg. Er singt die Partie sehr glaubhaft, ergreifend und zum Schluß verzweifelt.

    W.S.

  • Von einer unbekannten Freundin bekamen wir unerwartet eine DVD zugesandt, hinter der ich ewig her war. Darauf ist Frick ausschnitweise als Boris und Fiesco zu erleben. Äußerst beenidruckend, was der Sänger stimmlich und vor allem darstellerisch aus beiden Partien macht. Einziger Wermutstropfen, dass die Aufnahmen aus der damaligen populären Sendung "Musik ist Trumpf" stammen, d. h. Frick verkörpert die beiden Rollen jeweils im falschen Kostüm und vertauschten Kulissen. Was soll' s, beide Aufnahmen sind fabelhafte Beispiele für die Kunst des Bassisten. In der Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte gehören diese Bild-/Tonaufzeichnungen inzwischen zu den großen, viel gehörten Schätzen. Übrigens hat der damalige Ratekandidat das Rätsel in Rekordzeit gelöst. War auch kein Wunder, denn er stammte aus der Kunstmetropole Wien, die für mich die "Welthauptstadt" der Oper und das Mekka der kundigen Opernfreunde ist.


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Hallo operus,


    könnte es auch sein, dass die TV-Sendung hieß: Erkennen Sie die Melodie, lief immer im ZDF.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Er ist, gemessen an seinem Potential, seiner Individualität und Autorität, auch der Faszination, die von seiner Persönlichkeit ausging (und ausgeht)


    Es war Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts als ich Otto von Rohr im intimen Schwetzinger Rokokotheater als Komtur gehört habe (mit George London und Josef Traxel). Natürlich ist der Komtur eine fast winzige Rolle, aber diese Stimme ging durch Mark und Bein und war eigentlich nicht von dieser Welt ...
    Die Erinnerung ist bis heute wach geblieben - diese Autorität kam selbst in dieser kleinen Szene zum Ausdruck, wo der Komtur mit ernsten Worten von Don Giovanni Abkehr vom bisherigen Lebenswandel und Reue einfordert.

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  • Lieber Bernward,


    danke für's Aufpassen. Sebstverständlich war die Sendung "Erkennen Sie die Melodie" mit Ernst Stankowski.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Hallo lieber operus,


    habe zwar nicht aufgepasst, aber die Sendung auch gesehen und fand Frick phänomenal.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Eine Frage: Sind CD-Titel des kleinen Labels „Uracant“ noch im Handel?


    Keine Frage: Er ist wahrscheinlich der auf Tonträgern gestern und heute und weiterhin Meistpräsentierte aller deutschen Bassisten, inkl. der deutschstämmigen aus anderen Herkunftsländern: Gottlob Frick, den viele Stimm- und Gesangsfreunde für den „schwärzesten aller Bässe“ halten (was ich gerade der Zuspitzung = Einschränkung wegen nie so ganz nachvollziehen mochte).


    In der keineswegs zutreffend betitelten Preiser-Recitalreihe „Dokumente einer Sängerkarriere“ (leider trotz Dritt- und Viertauswertungen stets zum Full Price) sind bisher drei Volumes zu Gottlob Frick erschienen – sie bieten allerlei Gängiges aus weitverbreiteten Aufnahmen der Schallplattenindustrie plus Ausschnitten aus Radio-Gesamt- und/oder Querschnittproduktionen. Drum sei nochmals auf zwei Portrait-CDs des bedauerlicherweise nicht mehr aktiven, mit schmalem Katalogschwerpunkt Sänger/innen aus Süddeutschland (Schwaben+Bayern) äußerst verdienstvoll gewesenen Labels URACANT hingewiesen, die den großen Bassisten mit zwar auch nicht gänzlich neuen, aber im Repertoirewert und Raritätenstatus attraktiveren Tondokumenten vorstellte.


    Unter diesen sind diverse frühe, also Vor- und direkte Nachkriegs-Einspielungen wieder zugänglich gemacht, die in der LP-Ära bei entlegeneren Labels wie Acanta oder Bayer als ursprüngliche Funkproduktionen (mehrheitlich als Gesamtaufnahmen) kurzzeitig herausgekommen, dann bald wieder im Brunnen des Vergessens oder der Nichtlieferbarkeit versunken waren. Sie zeigen den schon in voller Stimmpracht und Timbrefülle profilierten, im Einzelfall aber noch einen Hauch heller als später gefärbten, in der Höhe noch breiter entfalteten, ansonsten typischen Frick-Klang, vermehrt um eine Nuance mehr Beweglichkeit und Färbungsfähigkeit, vor allem in enormer Vielseitigkeit. Also nicht nur den uns so vertrauten klangreichen, tiefdunklen, aber manchmal – je nach Tagesform – gelegentlch ein wenig gaumigen, über dem System leicht eng geführten Ton des Basso serioso tedesco. Neben Aufnahmen aus Dresden, Wien, München (darunter rare Doubletten zu den bekannteren späteren, vorzugsweise EMI-Stücken von Mozart, Beethoven, Rossini, Nicolai, Verdi, Wagner und dazu auch Rares von Goetz, Auber, Dvorák, H.Wolf, Wehding, Orff).


    Lesenswert nicht zuletzt die fachkenntnisreichen, aus großer Detailnähe zur Vita und Kunst des bedeutenden Sängers schöpfenden Kommentare von Hans A. Hey in beiden Booklets. Wer sich für mehr Hintergrund und vollständige Diskographie-Ressourcen des großen Frick interessiert, sollte an diesen beiden CDs nicht vorbeigehen - tja sofern sie noch aufzutreiben sind.
    Meint Euer


    K U S

    Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

  • Eine Frage: Sind CD-Titel des kleinen Labels „Uracant“ noch im Handel?


    Lieber KUS,


    bei unseren Werbepartnern gibt es diese CDs von Gottlob Frick wohl nicht mehr.


    Zum Glück sie sind nach wie vor erhältlich:


    Entweder in der Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte im Rathaus von Ölbronn oder direkt über die Gottlob-Frick-Gesellschaft "http://www.gottlob-frick-gesellschaft.de/tontraeger.htm".


    LG, Elisabeth

  • Ich muss mit einer wahrlich fabelhaften Geschichte anfangen. Friedhardt Pascher, studierte in der Jugendzeit Gesang und war ein hochbegabter Bariton.
    Aus irgendwelchen Gründen ging die Karriere in andere Richtung. Er war dann ein hochverdienter Bürgermeister in Bonlanden und Bad Urach. Was auch bei vielen Taminos der Fall ist, der Bazillus Oper läßt kaum einen wieder los. Schon während seiner Bürgermeisterzeit und erst recht danach frönte Pascher seiner "Jugendliebe" Oper. Zunächst förderte er das Andenken an den hervorragenden aber fast vergessenen Tenor Alfons Fügel, weil dieser in Bonlanden geboren war. Dann war er als Bürgermeister von Bad Urach zusammen mit Hermann Prey einer der Gründer und Motoren der "Herbstlichen Musiktage" in Bad Urach. Nach seiner Pensionierung gründete er das Label UraCant und widmete sich schwerpunktmäßig der Veröffentlichung großer Stimmen des 20. Jahrhunderts. Hier erwarb er sich hervorragende Verdienste weil er Singel CDs von Sängern wie Windgassen, Plümacher, Lore Wissmann, Traxel usw. auf eigenes Risko produzierte und vertrieb.
    Da wir bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft genau solche enormen Eigenleistungen, die dem Andenken an große Sängerpersönlichkeiten dienen suchen, wurde Friedhardt Pascher von uns mit der Verleihung der Gottlob-Frick-Medaille in Gold geehrt.
    Aus persönlichen Gründen kann Friedhardt Pascher sein Label UraCant nur noch eingeschränkt weiterführen und keine Neuproduktionen und Wiederveröffenltichungen mehr machen. Die Gottlob-Frick-Gesellschaft kooperiert jetzt mit Friedhardt Pascher, um die Lieferung der beiden ausgezeichneten Frick-CDs sicherzustellen. Elisabeths dankenswerter Hinweis stimmt also : Unter www. Gottlob-Frick-Gesellschaft. de sind diese Aufnahmen nach wir vor erhältlich. Raritätensammler sollten auch prüfen, welche Aufnahmen von unvergessenen Sängerlegenden sie sich bei UraCant noch sichern möchten.
    Herzlichst
    Operus

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  • Hallo, Operus!


    Ich habe mit Friedhardt Pascher schon einige Telefonate geführt. Leider bin ich nie nach Bad Urach gekommen. Hoffentlich geht es ihm gesundheitlich gut. In meiner Sammlung befinden sich einige Aufnahmen seiner Labels. Ich hatte zuletzt mit ihm über Alfons Fügel und seine letzte CD gesprochen. Leider habe ich die Bestellung verpaßt. Es ist die Aufnahme mit der Partie des Chapeleau, die ich nicht habe und gerne erwerben möchte. Vielleicht ergibt sich ja noch die Möglichkeit.



    Herzlichst


    Wolfgang

    W.S.

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