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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Joseph II.

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1

Montag, 22. April 2013, 17:31

Das Tamino-Lieblingspianisten-Voting 2013

Als ich gerade ein wenig recherchierte, fand ich ein allgemeines Lieblingspianisten-Voting zuletzt von 2010, also bereits drei Jahre her. Zwar gibt es aktuell eines zu den lebenden, aber darum soll es hier nicht gehen, auch wenn diese ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind. Erlaubt sind aber vor allem auch bereits verstorbene, die nach vorsichtiger Schätzung wohl die Mehrzahl der Genannten darstellen dürften.

Zu den Spielregeln: Anders als noch 2010 dürfen jetzt bis zu zehn Favoriten bzw. Favoritinnen benannt werden. Ansonsten gibt es keine verbindlichen Regeln. Wer kurze Anmerkungen machen will, dem sei dies unbenommen.

Auf rege Teilnahme hofft

Joseph
:hello:
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Joseph II.

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2

Montag, 22. April 2013, 20:40

The 10 Greatest Pianists of All Time

Gleichsam als Einleitung möchte ich ein Voting, welches das australische Limelight Magazine veranstaltet hat, voranstellen. Befragt wurden heutige Pianisten, und das Ergebnis war wie folgt (es ist nur ein einziger Lebender darunter):

1. Sergei Rachmaninov
2. Vladimir Horowitz
3. Sviatoslav Richter
4. Arthur Rubinstein
5. Emil Gilels
6. Alfred Cortot
7. Glenn Gould
8. Alfred Brendel
9. Wilhelm Kempff
10. Artur Schnabel

Weitere Informationen: http://www.limelightmagazine.com.au/Arti…all-time.aspx/0
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Liebestraum

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3

Montag, 22. April 2013, 21:08

Ohne Rangfolge

01. Emil Gilels
02. Swjatoslaw Richter
03. Claudio Arrau
04. Rudolf Serkin
05. Leon Fleisher
06. Arthur Rubinstein
07. Wilhelm Kempff
08. Clara Haskil
09. Alfred Brendel
10. Maurizio Pollini



:hello: LT
Arm bin ich auf die Welt gekommen,
alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
---
Beharrlichkeit führt zum Ziel!
---
Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
---
... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
---
Soli deo gloria
(CMvW -- Carl Maria von Weber)

Joseph II.

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4

Montag, 22. April 2013, 22:41

1. Arthur Rubinstein
2. Elly Ney
3. Walter Gieseking
4. Claudio Arrau
5. Arturo Benedetti Michelangeli
6. Emil Gilels
7. Vladimir Horowitz
8. Evgeny Kissin
9. Maurizio Pollini
10. Rudolf Buchbinder
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

William B.A.

Erleuchteter

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5

Dienstag, 23. April 2013, 00:35

Meine 10:

Swjatoslaw Richter
Arthur Rubinstein
Vladimir Horowitz
Claudio Arrau
Wilhelm Kempff
Emil Gilels
Alfre Brendel
Elisabeth Leonskaja
Maria Joao Pires
Mitsuko Uchida

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

wok

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6

Samstag, 27. April 2013, 01:20

Meine 10 (alphabetisch):

ADRIAN AESCHBACHER
WILHELM BACKHAUS
ARTURO BENEDETTI MICHELANCHELI
ALFRED BRENDEL
CLIFFORD CURZON
CHRISTOPH ESCHENBACH
EMIL GILELS
GLENN GOULD
RUDOLF SERKIN
FRIEDRICH WÜHRER

Gruß
wok

WolfgangZ

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7

Samstag, 27. April 2013, 10:46

Auch von mir zehn Namen, alphabetisch:
  • Martha Argerich
  • Walter Gieseking
  • Emil Gilels
  • Friedrich Gulda
  • Marc-André Hamelin
  • Wladimir Horowitz
  • Wilhelm Kempff
  • Arturo Benedetti Michelangeli
  • Swjatoslav Richter
  • Arthur Schnabel

:hello: Wolfgang
Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

teleton

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Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

8

Samstag, 27. April 2013, 12:51

Mit meinen 10 hoch geschätzten Pianisten mnöchte ich mich anschliessen - aber frei Schnautze ohne Reihung und Alphabeth (ausser Gilels-der steht wirklich ganz oben):

• Emil Gilels
• Swjatoslav Richter
• Vladimir Ashkenazy
• Rudolf Serkin
• Leon Fleisher
• Phillipe Entremont
• Garry Graffman
• Vladimir Krainew
• Friedrich Gulda
• Earl Wild

Krainew kenne ich nur mit den Prokofieff-KK und Eshpai-KK; Wild nur mit den Rachmaninoff-KK ... aber alleine das reicht mir aus um hier genannt zu werden. Da verzichte ich sogar auf Pollini oder Brendel (von denen ich weit mehr im Bestand habe), da die 10 voll sind.

Ashkenazy wurde von Euch bisher nicht genannt (er wird ja oftmals als "Pianist der Mitte", ohne sonderlich herauszustechen, bezeichnet. :thumbup: Aber ich denke da an die gei... Aufnahmen der Bartok-KK und Sonate - die absolute Wahnsinnsaufnahmen ( ;) unter Solti) ! Und seine Beethoven-Sonaten-GA gefällt mir auch ausserordentlich gut. Mussorgsy´s Bilder einer Ausstellung (Klavier-Fassung) ist meine Lieblingsaufnahme.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Alfred_Schmidt

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9

Sonntag, 28. April 2013, 14:25

im Thread 2010 - ich selbst hatte ihn eröffnet - habe ich nur 4 Kandidaten genannt - 2 worte ich nachliefern- das ist indes nie geschehen. Daher ist es für mich heute einfach.
Meine ursprüngliche Liste braucht nicht korrigiert - sondern lediglich ergänzt zu werden

Wilhelm BACKHAUS
Er war eine meiner ersten Eindrücke in Sachen Beethoven

Paul BADURA-SKODA
Maßstäbliche Interpretationen der Wiener Klassik
Eigentlich nie unter dem Schutze eines Major-Labels war er jedoch lange Zeit der Pianist mit den meisten Aufnahmen....
...und er nimmt noch heute auf

Rudolf BUCHBINDER
Seine Interpretationen haben stets etwas "selbstverständliches" und "uneitles"
Das sind Tugenden, welche oft dazu führen, daß ein großer Künstler zwar als solcher wahrgenommen, aber doch immer ein wenig unterschätzt wird. Ein reiner, fernöstlicher "Mechanicus" (wie Mozart das Ausdrücken möchte) bekommt oft mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit als die wirklich Großen..........

Alfred BRENDEL
Sensibler Feingeist.
Ob zu Recht oder zu Unrecht.
Er gilt als DER Interpret der Wiener Klassik.
Sicher nicht "besser" als Badura-Skoda" wurde er doch von Philips besser vermarktet.

Wilhelm KEMPFF
Ein weiterer Interpret mit "Feingeist" -Qualitäten
Ich habe ihn eigentlich erst vor etwa einem Jahr so richtig lieben gelernt, als ich ihn mehrfach auf youtube sah.
In meiner Jugend war ich mit seinen Aufnahmen geradezu überfüttert - aber die Vinylplatten rauschten und knisterten bei den Pianissimostellen - das hat mit oft den Genuss verleidet.
Heute sieht die Sache anders aus. Es entfällt das Rauschen des Masterings (da digital) es entfällt das Nadelgeräusch - und ludem höre ich die Höhen altersbdingt sowieso (leider) leiser....
Vielleicht hat sich aber auch mein Geschmack ein wenig geändert, Kempff ist kein "Haudrauf" sondern ein subtiler Gestalter.
Ich habe in den letzten Monaten sowohl alle Beethoven Sonaten, als auch jene von Schubert gekauft, dazu habe ich zahlreiche Einzel-CDs mit anderem Repertoire

Michael KORSTICK
Ich teile nicht die weit verbreitete Meinung, daß er einen "werkgetreuen" Beethoven spielt, sondern meine, daß er - im Gegenteil - sehr individuell gefärbt ist. Das sehe ich aber durchaus nicht als Nachteil - vor allem deshalb nicht weil das was er macht gekonnt ist - und er nie jene Grenze überschreitet, welche - meiner Meinung nach Gould und Mustonen längst überschritten haben...

Marie Joa PIRES
Besonders beeindruckt hat mich ihr Schubert (Erato) - Aber auch ihre Mozart-Einspielungen für die Deutsche Grammophon liegen auf meiner Linie.

Markus SCHIRMER
Seinem Fazioli entlockt er feinste Klangnuancen, aber, wo es angebracht ist, kann er schon auch mall "donnern"
Leider sind von ihm nur relativ wenige Aufnahmen am Markt, immerhin ist die dritte CD mit Beethoven Sonaten - im Tread von 2010 wurde sie angekündigt - inzwischen erschienen, sowie - auf anderem Label - auch eine CD mit 2 Mozart Klavierkonzerten

Wie man unschwer erkennen kann fehlen bei mir etliche Große Namen.
Das liegt zum Großteil an dem von mir bevorzugten Repertoire.....
Was hingegen MICH überrascht ist, daß mein Anteil an LEBENDEN Pianisten ein relativ hoher ist.
DREI Interpreten muß ich leider noch nachliefern - das will wohlbedacht sein...
Die von mir geliebten Pianisten, die ausschliesslich auf historischen Instrumenten spielen, werden hier nicht nominiert-
das ist (in meinen Augen) eine ganz andere Welt....

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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10

Montag, 29. April 2013, 09:44

Meine Favoriten. Dies ist eine rein subjektive Sammlung großer zum Teil selbst erlebter Klaviergrößen, allerdings ohne Wertung, zu der ich mich nicht berufen fühle, zumal nicht unter dem Titel: "Die größten Pianisten aller Zeiten". Frage ist auch ob nur Männer genannt werden dürfen? Einige Damen haben sicherlich auch unter den Besten Erwähnungen verdient. Einige Freunde haben in ihren vorstehenden Beiträgen auch schon Damen gewürdigt.

Artur Schnabel

Wilhelm Backhaus

Wilhelm Kempff

Arthur Rubinstein

Vadimir Horowitz

Swiatoslav Richter

Glenn Gould

Alfred Brendel

Rudolf Buchbinder

Gerhard Oppitz

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

lutgra

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11

Montag, 29. April 2013, 11:15

Ich mach es mal so, das sind die 10 Pianisten, von denen ich am meisten Aufnahmen besitze (deshalb vermutlich auch meine 10 Lieblingpianisten, ohne Reihung):

1. Martha Argerich
2. Claudio Arrau
3. Vladimir Ashkenazy
4. Wilhelm Kempff
5. Emil Gilels
6. Glenn Gould
7. Vladimir Horowitz
8. Krystian Zimerman
9. Murray Perahia
10. Sjatoslav Richter

Außer Argerich, Zimerman und Perahia leider keine Live-Erfahrungen

Alfred_Schmidt

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12

Samstag, 11. Mai 2013, 23:47

Wie weiter oben gut ersichtlich habe ich erst 8 Pianisten nominiert. Nach reiflicher Überlegung ergänze ich hier die Nr 9
den 10. Kandidaten halte ich mir noch in petto.

Matthias KIRSCHNEREIT

Zu Recht hat jpc, bzw der Labelinhaber RCA diese Aufnahmen im Katalog behalten, obwohl das Lavel ARTE NOVA eigentlich schon Geschichte ist. Zu loben ist die unverzärtelte, und dennoch musikalische Interpretation der Mozart Klavierkonzerte . Diese Aufnahme war es, die dafür verantwortlich ist, daß ich mir den Namen KIRSCHNEREIT eingeprägt habe
Es waren Budget-CDs in erstklassiger Qualität. Heute spielt Kirschnereit auf Vollpreis-CDs - und das ist er auch wert....

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

m-mueller

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13

Sonntag, 12. Mai 2013, 00:33

Rangfolge und die jeweiligen von mir als besonders hervorhebenswert angesehenen Schwerpunkte

1. Gould (vor allem Bach, aber auch seine Beethoven-Sonaten finde ich gelungen)
2. Demidenko (Liszt, Bach)
3. Pollini (Chopin)
4. Weissenberg (Bach, Scarlatti)
5. Horowitz (quer Beet)
6. Arrau (Beethoven)
7. Argerich (Chopin)
8. Sokolov (Bach)
9. Richter (Rachmaninov, Schumann)
10. Tomsic (Bach)

Sven Godenrath

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Sonntag, 12. Mai 2013, 09:59

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Dinu Lipatti

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 01:06

man lernt immer dazu:

habe jetzt mehrere Tage lang etliche Zeit bei youtube damit zugebracht, Valentina Lisitsa bei der Arbeit zuzuhören, und ich bin schwer begeistert.

Die Dame hat eine Technik auf dem Niveau der jungen Argerich, sie spielt zwar die "falsche" Musik (zu wenig Bach), aber das, was ich von ihr hinsichtlich Beethoven, Rachmaninov und Liszt gehört habe, ist brilliant, virtuos und musikalisch, sie ist eine perfekte Pianistin. Habe auch soeben eine CD bestellt:



- ich weiß nicht, was der Knallkopp, der sie für das Cover fotografiert hat, vorher geraucht hat, aber sie scheint im richtigen Leben weder Vamp noch Werwolf zu sein.

Ich würde sie inzwischen vor Argerich als meine Nr. 7 einordnen.

Don_Gaiferos

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16

Donnerstag, 6. Juni 2013, 01:14

unbedingt ergänzen möchte ich noch, neben vielen, die schon genannt wurden, v.a für Mozart und das spanische Repertoire die wunderbare

Alicia de Larrocha

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 01:30

um das oben Gesagte ein wenig zu untermauern:

Liszt, La Campanella: http://www.youtube.com/watch?v=MD6xMyuZls0

Beethoven, Appassionata, 3. Satz: http://www.youtube.com/watch?v=xz7usUEPWsc

Beethoven, Mondschein 3: http://www.youtube.com/watch?v=zucBfXpCA6s

Hier sieht man mal einen der großen Pianisten ein "kleines Stück" spielen: Beethoven, WoO für Elise: http://www.youtube.com/watch?v=yAsDLGjMhFI

und so etwas Großes wie Chopin Etude 10, 1: http://www.youtube.com/watch?v=ROVy9PC8_8A

m-mueller

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18

Donnerstag, 6. Juni 2013, 01:52

Und ihre Interpretation des allgemein als "schwierig" angesehenen Hammerklaviers (das ich persönlich nicht sonderlich schätze):

http://www.youtube.com/watch?v=8TwysjbPmus


Da muß schon ein Schwerstgewicht wie Demidenko kommen, um sie interpretatorisch in die Schranken zu verweisen

http://www.youtube.com/watch?v=KEZGMZFbsvU

JLang

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19

Montag, 12. August 2013, 00:42

Da das Jahr ja noch nicht herum ist, nenne ich nun auch in alphabetischer Reihenfolge meine 10 Lieblingspianisten, natürlich nur z. T. geprägt durch Konzerte, da ich zahlreiche dieser Größen nie live erleben konnte

1. Vladimir Ashkenazy (vielfach nur als Mittelmaß angesehen, finde ich seine Rachmaninoff Klavierkonzerte seit meiner Jugend beeindruckend)
2. Alfred Brendel (ja, ich mag seine verschiedenen Beethoven-Ansätze und seine z. T. sehr tiefsinnige Auseinandersetzung mit den Werken)
3. Rudolf Buchbinder (von den noch aktiven Pianisten zur Zeit mein großer Favorit nicht nur bei Mozart)
4. Nelson Freire :) (mein erster sehr prägender Klavierabend zu meiner Jugendzeit)
5. Leon Fleisher (allein für Schubert, Wanderer-Fantasie)
6. Wilhelm Kempff (auch er vermag die Werke so zu durchdringen, daß mich das feine Spiel ein ums andere mal sprachlos zurücklässt)
7. Cécile Ousset (u. a. für ihr Schumann Klavierkonzert)
8. Maurizio Pollini (nicht nur für Chopin)
9. Sviatoslav Richter (wo soll ich da anfangen ...)
10. András Schiff (für seine unglaublich differenzierte, feine Spielkultur)

Eine vielleicht merkwürdig anmutende Liste, aber es war ja nach Lieblingen gefragt.
Gute Opern zu hören, versäume nie
(R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)