Big P - der große Pavarotti

  • Vielleicht setze ich mich jetzt in die Nesseln, aber ich war eigentlich nie ein besonderer Verehrer Pavarottis. (MIT SICHERHEIT setze ich mich da in die Nesseln !!!) Vielleicht liegt das auch daran, daß ich ihn nie bewusst auf der Bühne erlebt habe (Das wird vielen eigenartig vorkommen. "nicht bewusst" - aber in meiner frühen Jugend hab ich nur die Werke kennenlernen wollen- auf Besetzungslisten hab ich nicht geschaut. Ich habe einst Rigoletto sn der Wiener Staatsoper gesehen, und ein Bekannter (der mit mir seinerzeit in der gleichen Vorstellung war) sagte mir - so habe ich es in Erinnerung - daß damals Pavarotti und Auger sangen, und daß er beim damaligen Publkum ausgebuht wurde. Heute konnte er mir das nicht mehr bestätigen, er erinnert sich nicht mehr - und ich auch nicht)
    Als ich neuere Aufnahmen von ihm hörte, bzw sah, empfand ich seine Stimmer zwar als äussert kräftig aber unschön und grell, und ich fragte mich, wie er es mit dieser Stimme zu solcher Berühmtheit gebracht hat. Das Rätsel löste sich von selber, als ich kurz darauf eine alte Aufnahme von ihm hörte....
    Abgesehen davon konnte ich ihn nicht sehen, wenn er beispielsweise den jungen Nemorino sang - das Mittel das Dr.Dulcamara da in seinen Bourdraux gemischt hat muß ihm ja geradezu hypnotische Kräfte verliehen haben, um Adinas Zuneigung zu ihm zu erwecken.....


    mfg aus Wien
    Alfred

    Die Tamino Moderation arbeitet 24 Stunden am Tag - und wenn das nicht reicht - dann fügen wir Nachtstunden hinzu.....



  • und ein Bekannter (der mit mir seinerzeit in der gleichen Vorstellung war) sagte mir - so habe ich es in Erinnerung - daß damals Pavarotti und Auger sangen, und daß er beim damaligen Publkum ausgebuht wurde. Heute konnte er mir das nicht mehr bestätigen, er erinnert sich nicht mehr - und ich auch nicht)

    Tja, mit den Erinnerungen ist das so eine Sache, die können einen auch trügen. Da ist es doch gut, wenn es Besetzungsarchive gibt, wo man das nachprüfen kann. Die Wiener Staatsoper ist diesbezüglich bekanntlich vorbildlich.


    Arleen Auger hat an der Wiener Staatsoper tatsächlich Gilda gesungem und zwar 6x, aber kein einziges Mal zusammen mit Pavarotti, sondern mit Nicolai Tagger, Giuseppe Zampieri (2x), Giacomo Aragall (2x) und Renato Cioni.


    https://archiv.wiener-staatsop…earch/person/199/work/155


    Pavarotti sang den Duca nur 3x an der Wiener Staatsoper, ein Mal sehr früh, 1963, mit Bastianini und Coertse (lehnte man vielleicht damals den noch relativ unbekannten "Anfänger" ab?) und 2x im Jahre 1970 neben Renata Scotto. Vor seinem ersten Wiener Duca im April 1963 hatte Pavarotti an der Wiener Staatsoper in den 8 Wochen zuvor bereits 3x Rodolfo gesungen.


    https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/person/2191

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Vielleicht setze ich mich jetzt in die Nesseln, aber ich war eigentlich nie ein besonderer Verehrer Pavarottis. (MIT SICHERHEIT setze ich mich da in die Nesseln !!!)

    Aber nein, weshalb denn... Jeder darf und soll doch seinen eigenen Geschmack, seine Ansicht und dazu seine Meinung haben. Da muß man tolerant sein.

    Ich habe einst Rigoletto sn der Wiener Staatsoper gesehen... - so habe ich es in Erinnerung - daß damals Pavarotti sang, und daß er beim damaligen Publkum ausgebuht wurde.

    Das kann ich mir nun kaum vorstellen, aber sei´s drum. Unser früheres Mitglied "Milletre" hätte uns da ganz sicher Genaueres sagen können.
    Ausgebuht wurde Pavarotti an der Scala, ich glaube, es war im Don Carlo. Da hatte ein mir bekannter Tenor, der alternierend mit ihm in dieser Partie besetzt war, mehr Erfolg.

    Abgesehen davon konnte ich ihn nicht sehen, wenn er beispielsweise den jungen Nemorino sang - das Mittel das Dr.Dulcamara da in seinen Bourdraux gemischt hat muß ihm ja geradezu hypnotische Kräfte verliehen haben, um Adinas Zuneigung zu ihm zu erwecken.....

    Diese hypnotischen Kräfte, müssen sich auch auf das Publikum übertragen haben. Als "Nemorino" gastierte er im Febr. /März 1987 viermal an der Deutschen Oper Berlin /West.
    In einer dieser Vorstellungen hatte er am Schluß der Oper 1 1/2 Std. Beifall mit 120 Vorhängen!!! Dies ist ein Weltrekord und steht so im Guinnes - Buch der Rekorde.
    Wenn ich mich recht erinnere, war eine Dame unseres Forums in dieser Vorstellung und hatte das vor ein paar Jahren bestätigt.


    Grüße ins schöne Wien
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich danke für die Erklärungen - sie waren sehr aufschlußreich.
    Mir war klar wie wackelig Erinnerungen sind.
    Ich selbst konnte mich nur mehr an den Namen Auger erinnern.


    Aber das ist jetzt nicht mehr so wichtig, somit kann ich ab sofort mit Bestimmtheit sagen, daß ich Pavarotti nie live gehört habe.
    Die berühmte Bohem-Aufnahme mit der Freni von 1973 besitze ich natürlich und ebenso die "Regimentstochter" und zahlreiche
    weitere Gesamtaufnahmen, weil er nämlich die Sutherland oft als Partnerin hatte - und die war meine Lieblingssängerin.


    mfg aus Wien
    Alfred

    Die Tamino Moderation arbeitet 24 Stunden am Tag - und wenn das nicht reicht - dann fügen wir Nachtstunden hinzu.....



  • Diese hypnotischen Kräfte, müssen sich auch auf das Publikum übertragen haben. Als "Nemorino" gastierte er im Febr. /März 1987 viermal an der Deutschen Oper Berlin /West.
    In einer dieser Vorstellungen hatte er am Schluß der Oper 1 1/2 Std. Beifall mit 120 Vorhängen!!! Dies ist ein Weltrekord und steht so im Guinnes - Buch der Rekorde.


    Lieber Chrissy,


    ich will ja nicht liebevoll gepflegte Mythen zertrümmern. Schon gar nicht solche, die von der Deutschen Oper Berlin handeln!
    Aber vielleicht darf ich doch mal anmerken, dass dieser lange Beifall nach der Aufführung doch eine verabredete und gut inszenierte Aktion der eingefleischten Pavarotti-Fans war. Natürlich gab es beim Publikum Begeisterung, aber die hätte kaum so weit über eine Stunde hinaus getragen ohne die Absicht der Pavarotti-Fans hier eine Demostration zu veranstalten. Da könnte man einiges mehr dazu sagen, aber darauf verzichte ich mal!


    Lass Dir Deine Begeisterung für Pavarotti nicht nehmen!
    Ich teile sie zwar nicht. Aber auch für mich ist er ein außergewöhnlicher Tenor gewesen, den ich in einigen Partien (und in bestimmten Phasen seiner Karriere) durchaus schätze.


    Liebe Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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  • Aber das ist jetzt nicht mehr so wichtig, somit kann ich ab sofort mit Bestimmtheit sagen, daß ich Pavarotti nie live gehört habe.

    Und da sage ich mal - da gast Du etwas Großartiges verpaßt. Ich hatte das Glück Pavarotti zweimal live zu erleben.
    Das zweite Mal am 30. Juni 1994 in Eurer schönen Staatsoper als Cavaradossi in der Tosca - tolles beglückendes Erlebnis, unvergeßlich!
    Und das zu einem unglaublichen Eintrittspreis - Stehplatz für 15 Schillinge. Damals waren das ja noch (glückliche) D - Mark - Zeiten, also umgerechnet etwa 2,15 DM!!!
    Unglaublich, aber wahr.

    Die berühmte Bohem-Aufnahme mit der Freni von 1973 besitze ich natürlich

    Dazu empfehle ich die DVD / Blu - ray mit der Aufnahme aus San Francisco von 1988. Damit kann man nichts falsch machen.

    besitze ich natürlich und ebenso die "Regimentstochter" und zahlreiche
    weitere Gesamtaufnahmen, weil er nämlich die Sutherland oft als Partnerin hatte - und die war meine Lieblingssängerin.

    Wenn ich dazu ergänzen darf - sie war nicht nur oft seine Gesangspartnerin, sie hat ihn auch bei seiner Karriere unterstützt und maßgeblich gefördert.


    Herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich hatte das Glück ihn einmal in Düsseldorf mit den 3 Tenören und Zubin Metha zu hören. Und an der Met als Calaf in der Zefirelli Inszenierung zusammen mit Eva Marton. Nach Ness un dorma gab es einen minutenlangen Bravo Orkan und von allen standing Ovation, so daß die Arie wiederholt worden ist.

  • Lieber Chrissy,


    ich will ja nicht liebevoll gepflegte Mythen zertrümmern. Schon gar nicht solche, die von der Deutschen Oper Berlin handeln!
    Aber vielleicht darf ich doch mal anmerken,
    dass dieser lange Beifall nach der Aufführung doch eine verabredete und gut inszenierte Aktion der eingefleischten Pavarotti-Fans war.

    Lieber Caruso
    Ich danke Dir für Deine Antwort und ich kann und will Dir gern bestätigen -
    ich glaube Dir und habe auch davon gehört, daß dieser Rekord eine abgesprochene und organisierte Fan - Aktion war.
    Unabhängig davon, müssen diese vier Vorstellungen aber auch so ein großer Erfolg Pavarottis gewesen sein.
    Und so ist das halt mit den eingefleischten Fan - Gemeinden, die gab (gibt) es. Die gab es auch für viele Sänger /innen an der Wiener Staatsoper.
    Aus eigener Erfahrung und viele Male eigenem Erleben weiß ich noch - eine riesige Fan - Gemeinde hatte seinerzeit "Anna Tomowa - Sintow" an der Berliner Staatsoper.
    Die Fans waren immer da und haben sie frenetisch gefeiert und bejubelt. Wobei ich aber sagen muß, völlig zurecht. Sie war in ihrer Glanzzeit wirklich eine Weltklassesängerin.


    Herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

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  • Weil chrissy gerade in einem anderen thread seinen Radames thematisiert hat bin ich beim Suchen von Pavarotti's "Celeste Aida" auf diese fantastische Live-Aufnahme von Pavarotti's Tonio aus der Regimentstochter aus der MET von 1972 gestoßen. Was muss der junge Pavarotti live für ein besonderes Erlebnis gewesen sein! Mit welcher Sicherheit er die neun hohen Cs in der Arie Pour mon ame "abfeuert".
    Und wie unglaublich lange er das letzte hohe C gehalten hat! :hail::hail: Kein Wunder, dass das Publikum regelrecht ausgetickt ist. :jubel:


    Ein besonderes Live-Audio. Vielleicht kennt das noch nicht jeder. Unbedingt reinhören! Pavarotti - immer wieder erstaunlich! :love:



    Gregor

  • Weil chrissy gerade in einem anderen thread seinen Radames thematisiert hat bin ich beim Suchen von Pavarotti's "Celeste Aida" auf diese fantastische Live-Aufnahme von Pavarotti's Tonio aus der Regimentstochter aus der MET von 1972 gestoßen. Was muss der junge Pavarotti live für ein besonderes Erlebnis gewesen sein! Mit welcher Sicherheit er die neun hohen Cs in der Arie Pour mon ame "abfeuert".
    Und wie unglaublich lange er das letzte hohe C gehalten hat! :hail: :hail: Kein Wunder, dass das Publikum regelrecht ausgetickt ist. :jubel:


    Ein besonderes Live-Audio. Vielleicht kennt das noch nicht jeder. Unbedingt reinhören! Pavarotti - immer wieder erstaunlich! :love:

    Lieber Gregor
    Danke für das Reinstellen dieses Links. Deiner Meinung und Einschätzung ist eigentlich nichts hinzuzufügen, Du triffst es punktgenau!
    Zusammenfassend könnte man es ganz kurz und einfach ausdrücken: Pavarotti - il grande tenore assoluto :hail: :jubel: :jubel: :hail:
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Dafür gibt es nur ein Wort: Phantastisch.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.


  • Luciano Pavarotti (* 12. Oktober 1935 in Modena; † 6. September 2007 ebenda)
    war ein italienischer Opernsänger (Tenor). Er gilt über die Grenzen der Oper und Klassik hinaus als einer der bedeutendsten und größten Tenöre aller Zeiten.


    H. v. Karajan soll sich über ihn geäußert haben - Zitat:
    "Ein Tenor wie Pavarotti, wird in hundert Jahren nur einmal geboren"
    "Caruso kann nicht besser gewesen sein"
    Ich meine, besser und treffender kann man das nicht ausdrücken. Das trifft es punktgenau.
    Heute wäre sein 82. Geburtstag. Ich erinnere mich dankbar, daß ich das Glück hatte, ihn zweimal live zu erleben.


    In ehrendem Gedenken und größter Verehrung


    CHRISSY


    Ihm zu Ehren und zum Gedenken und seinen Fans zur genußvollen Freude, habe ich zwei wunderschöne Musikstücke aus Opern von Donizetti ausgesucht,
    die in unserem Forum wohl bisher keine oder kaum Erwähnung fanden.
    In beiden Arien kommt sein unglaublich schöner, stimmlicher Wohlklang zum Ausdruck, sein gefühlvolles Legato, seine herrlichen geschmeidigen Phrasierungen.
    Seine "hohen C `s", sind wie ein Strahl, reißen eigentlich jeden vom Sitz. Ich sage und meine - besser geht nicht, "zum Niederknien schön" - das macht ihm keiner nach...



    Und hier ist er - Il grande tenore assoluto


    Donizetti, Don Sebastiano - "Deserto in terra" https://www.youtube.com/watch?v=bx6_2aGbOUI


    Donizetti, La Favorita - "Spirto gentil" https://www.youtube.com/watch?v=9lrpST05Ens

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich bin kein großer Opernfan, geschweige denn -experte, habe aber eine gewisse Schwäche für schöne Tenorstimmen.


    Über meinen sonstigen Favoriten Jussi Björling, Richard Tucker, Alfredo Kraus und dem jungen Rolando Villazon tronen zwei gleichberechtigt "ganz oben":


    Fitz Wunderlich und eben "Big P" :hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail::hail:

    Herzliche Grüße
    Uranus

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  • Ich habe mir gerade "deserto in terra" angehört- großartig. Aber man muss etwa suchen, bevor man es auf CD findet. :D



    Liebe Grüße


    Willi :)


    P.A. Auf der Seite sind dann gleich die Konkurrenten auch vertreten.. :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ich habe mir gerade "deserto in terra" angehört- großartig.

    Ich auch, lieber William, ich auch, heute schon mehrmals. Es freut mich ganz sehr, daß Dir (und bestimmt auch vielen anderen) diese Arie gefällt.
    Es ist zwar ein wunderschönes Musikstück, aber doch bestimmt für viele, im Gegensatz zu den gängigen "Opern - Hits", größtenteils unbekannt. Deshalb habe ich es ausgesucht.
    Und das Anhören lohnt sich - denn was Pavarotti hier an Klangschönheit bietet, da kann ich mich nur gern wiederholen - "Zum Niederknien schön"!!! :hail: :jubel: :hail:
    Beim Hören seiner unglaublich tollen, wohlklingenden hohen Spitzentönen am Schluß der Arie, da laufen einem Schauer über den Körper.


    Herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Hallo Pavarotti Freunde....


    hier ein Link zu " Una furtiva lagrima " das ist die Kunst eines Pavarotti ! :hail:


    Und hier das Quartett aus Rigoletto, wenn ich mir das ansehe, wäre ich an Pavarottis Stelle würde ich auch lieber die Maddalena nehmen! :stumm: Aber Scherz beiseite, was Dame Sutherland hier beim letzten Ton rüberbringt ist vom allerfeinsten!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Ich knie mich nicht sooft nieder wie der liebe chrissy, ich habs so in den Knien, aber trotzdem liebe ich Big P sehr. :thumbsup::pfeif:


    Diese CD war eine Promotion CD der Decca mit den Original Aufnahmen der EP von 1964 und dem Original Cover!
    Orchestra of Royal Opera House Covent Garden / Edward Downes
    Che gelida manina, E lucevan le stelle, Questa o quella, La donna é mobile, Parmi veder le lagrime.


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Was ein empfehlen beim Pavarotti anhören so alles in die Hände fällt....


    Two world-stars come home


    hier
    LIVE at the Teatro Comunale, Modena Orchestra dell'ATER Leone Magiera
    Duette und Arien ! Das Album ist wärmstens zu empfehlen!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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  • Zitat

    Fiesco: Aber Scherz beiseite, was Dame Sutherland hier beim letzten Ton rüberbringt ist vom allerfeinsten!


    Da hast du wohl Recht, lieber Fiesco.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ich knie mich nicht sooft nieder wie der liebe chrissy, ich habs so in den Knien, aber trotzdem liebe ich Big P sehr. :thumbsup::pfeif:
    Diese CD war eine Promotion CD der Decca mit den Original Aufnahmen der EP von 1964 und dem Original Cover!
    Orchestra of Royal Opera House Covent Garden / Edward Downes
    Che gelida manina, E lucevan le stelle, Questa o quella, La donna é mobile, Parmi veder le lagrime.
    LG Fiesco


    Das habe ich bis eben nach der CD Pavarotti/Freni, in endlos Schleife gehört, es ist einfach unbeschreiblich!!!!!! :jubel::thumbsup::hail::love::)
    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Eine meiner Lieblingsaufnahmen mit Big P ist die Oper "Andrea Chenier", aufgenommen 1983. Ein stimmlicher und klanglicher Hochgenuß. Neben den Vorzügen seiner Stimme, die schon genannt wurden, ist es besonders beeindruckend, wie Pavarotti beim Singen die Worte formt, ja geradezu ziseliert und liebkost und so auch den Text entsprechend intensiv gestaltet.


    Hier das Schlußduett mit big P und Montserrat Caballé :hail:

    ... in diesem Sinne beste Grüße von orsini


    „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
    Curt Goetz

  • Sorry, liebe Freunde und besonders lieber Chrissy, aber unter einem lirico spinto erwarte ich besonders für Andrea Chénier etwas anderes:

  • Lieber m.joho,


    jetzt habe ich mir beide Ausschnitte nochmal nacheinander angehört, aber die Begeisterng für Corelli in diesem Ausschnitt kann ich leider nicht nachvollziehen...
    Um mal einen Vergleich von Kesting zu bemühen, der auf 2 Damen gemünzt war, hier aber meines Erachtens genauso passt:
    Während Pavarotti mit dem Silberstift ein Porträt zeichnet, arbeitet Corelli mit dem großen Malerpinsel... Da stehen zwei Stimmenbesitzer auf der Bühne und wollen ihre Stimmen ausstellen. Das klingt eindrucksvoll, durchaus... aber passen Dauerforte und überlang gehaltene Töne wirklich in diese Szene, in der zwei Liebende Abschied vom Leben nehmen? Zumindest für mich nicht...
    (Singen Corelli und Tebaldi hier eigentlich miteinander oder gegeneinander?) :untertauch:


    Es grüßt,
    orsini

    ... in diesem Sinne beste Grüße von orsini


    „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
    Curt Goetz

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  • Und Corelli singt Esperanto aber kein französisch! ;)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • ... wobei es wenn auch eher italienisch sein sollte :stumm:


    Aber letztlich trifft es den Kern, dass die Verständlichkeit ein wenig auf der Strecke bleibt... Auch wenn die Beurteilung von Stimmen immer sehr subjektiv ist, danke für den bestätigenden Eindruck, lieber Fiesco.

    ... in diesem Sinne beste Grüße von orsini


    „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
    Curt Goetz

  • Und Corelli singt Esperanto aber kein französisch! ;)

    Warum soll er französisch singen? Es ist eine italienische Oper.


    (Besonders schön und gelungen finde ich Corellis stimmliche Leistung da freilich nicht.)

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Warum soll er französisch singen? Es ist eine italienische Oper.


    (Besonders schön und gelungen finde ich Corellis stimmliche Leistung da freilich nicht.)


    Na, da hat der Stimmenliebhaber mal wieder aufgepasst, das sollte aber das ;) sein, ein Augenzwinkern, genau wie orsini es festgestellt hat. Denn für einen Italiener so schlecht ital. zu singen (nuscheln) ist schon traurig, zumindest was auf diesem YouTube Video zu hören ist.


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Eine Aufnahme die auch zu den sehr interessanten zu rechnen ist ....


    hier AD 1980
    Orchestra del Teatro alla Scala - Claudio Abbado


    1. Simon Boccanegra: Prelude/Vorspiel - Orchestra Del Teatro Alla Scala
    2. Ernani: Recitativo & Aria: 'Odi Il Voto' (Act II)
    Giuseppe Morresi Bariton, Alfredo Giacomotti Bass
    3. Attila: 'Oh Dolore' (Act III)
    4. Scene For Two Tenors And Orchestra/Scene Pour Deux Tenors Et Orchestre/Szene Fur Zwei Tenoren Und Orchester: 'Io La Vidi'
    Antonio Savastano Tenor II
    5. I Due Foscari: Scene & Cavatina: 'Dal Piu Remoto Esilio' (Act I)
    6. I Due Foscari: Cabaletta Di Jacopo: 'Si Lo Sento, Iddio Mi Chiama' (Act I)
    7. I Vespri Siciliani: 'A Toi Que J'ai Cherie' (Act IV)
    8. Aida: Overture - Orchestra Del Teatro Alla Scala


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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