Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2012)

  • Die Harmoniemusik der Harmoniemusiken:


    Wolfgang Amadeus Mozart
    Gran Partita KV 361


    Ich mag die Mariner-Philipps-Aufnahme, wegen ihres satten Klanges und der guten Aufnahmetechnik. Die scheint aber nicht mehr erhältlich zu sein. Eine andere Klang-Auffassung hat die HIP-Aufnahme des Ensemble Nachtmusique, die ich mir als Alternative auch gerne anhöre: heller und durchsichtiger ist der Gesamtklang, feine Schattierungen, flotte Tempi. Ebenfalls eine gute Aufnahmequalität. Dazu bekommt man noch weitere kleinere Bläserwerke KV 484b, KV 411, KV 580a, KV 410. Erschienen ist diese CD beim spanischen Label Glossa.

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Giovanni Paisiello (1740 - 1816): La serva padrona. Dieses Werk, das Paisiello für den Hof der russischen Zarin Katharina II. 'der Großen' schrieb, hatte im September 1781 im Palast von Zarskoje Selo seine Uraufführung. Diese Aufnahme hier entstand 2006. Darin wirken mit: Cinzia Forte (Sopran), Antonio Abete (Bass) und das Ensemble 'La Cetra' unter Attilio Cremonesi.


    Ich kenne keine Vergleichsaufnahme dieser kleinen Oper, doch hier 'stimmt' alles, wie man so schön sagt: die beiden Gesangssolisten 'spielen' sich richtiggehend durch ihre Rollen; so erhält man als Hörer ein ungemein agiles Bild des Werkes, das Orchester geht diesen Weg genauso beweglich mit. Wer dieses Repertoire mag, der ist hiermit bestens bedient:



    Grüße,


    Garaguly

  • Meine morgentliche 'Hörsession' wird beschlossen mit Musik von Luigi Boccherini. Das Piccolo Concert Wien spielt in dieser Aufnahme vom August 2001 im Stift Seitenstetten die Divertimenti Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 5 aus op. 16. Daraus bei mir nun das Divertimento Nr. 5 op. 16.



    Grüße,


    Garaguly


  • Die Strauss-Sonate ist eher ein Geheimtipp (wiewohl sein zu Recht mit Abstand bekanntestes Kammermusikwerk).
    Die Franck-Sonate ist dagegen ziemlich sicher eine der drei bekanntesten Violinsonaten (überdies nicht selten auch als Cello- oder Flötensonate gegeben) des Repertoires. Außer Beethovens Kreutzersonate wüsste ich keine, die ähnlich oft (ein)gespielt würde. Die musst Du eigentlich mal gehört haben, wenn auch vielleicht nicht bewusst oder wieder vergessen.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Heute morgen schon gehört. Eine wunderbare Doppel-LP mit einem Konzert des Männer-Gesang-Vereins 1850 Lechenich, unter der Leitg. von Ludwig Weber. Es werden Chöre und Arien gesungen aus der "Zauberflöte", "Figaros Hochzeit", "Martha", "Die Meistersinger", "Der fliegende Holländer", "Tannhäuser", "Hoffmanns Erzählungen", "La Traviata", "Carmen", "Nabucco", "Die Macht des Schicksals" und "Ernani". Hervorragend die Solisten May Sandoz, Sopran; Josef Protschka, Tenor; Matthias Hölle, Baß und die Klavierbegleitung von Dae Baird. Wenn ich überhaupt Jemanden hervorheben darf, dann Matthias Hölle. Er singt die Arien des SARASTRO, den DALAND, den ZACHARIAS, den PATER GUARDIAN und noch die Bariton-Partie des DAPERTUTTO wirklich eindrucksvoll. Ein schönes Hörerlebnis am frühen Morgen.

    W.S.

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Mahlzeit allerseits. Heute ist mir hiernach :



    Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzerte Nr 21 & 23
    Philharmonia Orchestra, Vladimir Ashkenazy

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • weiter geht es mit



    Ludwig van Beethoven, Violinkonzert
    Vera Beths, Violine
    Tafelmusik, Bruno Weil

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Ludwig van Beethoven komponierte nach der Eroica in den Jahren 1804/1806 für den russischen Grafen Andreas Kyrillowitsch Razumovsky die Streichquartette op. 59, Nr. 1 F-Dur, Nr. 2 e-moll, Nr. 3 C-Dur.


    Ich bin mal gespannt wie das Artemis Quartett interpretiert. (Zur Info: Die Einspielungen dauern 105 Minuten 36 Sekunden.)
    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Ich weiß nicht mehr, wer letztens von den Sibeliusfestspielen auf Tamino gesprochen hat, es war jedenfalls eine geniale Formulierung. Bei mir gehen sie noch noch weiter:

    (allerdings bei Saturn deutlich günstiger).
    Ich höre die 1. Ich bin sehr angetan, vor allem wie Lenny die Schlagzeuger loshetzt, das hat Schmackes.
    Guter Kauf.
    Klaus

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • nun wird's minimalistisch, und ich freue mich schon richtig drauf 8o :



    Steve Reich, Music for 18 Musicians
    Steve Reich and Musicians

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Banner Trailer 2 Gelbe Rose
  • Hallo Rolo!
    Kannst du ein bisschen dazu sagen?
    Ich kenne nur "In C"
    Danke
    Klaus

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • Heute nach langer Zeit mal wieder das 2. Klavierkonzert in meiner Lieblings-Einspielung mit Emil Gilels und Fritz Reiner:



    Ich habe diese Aufnahme allerdings in einer älteren Fassung (RCA) zusammen mit den Haydn-Variationen.


    Viele Grüße


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Die Strauss-Sonate ist eher ein Geheimtipp (wiewohl sein zu Recht mit Abstand bekanntestes Kammermusikwerk).
    Die Franck-Sonate ist dagegen ziemlich sicher eine der drei bekanntesten Violinsonaten (überdies nicht selten auch als Cello- oder Flötensonate gegeben) des Repertoires. Außer Beethovens Kreutzersonate wüsste ich keine, die ähnlich oft (ein)gespielt würde. Die musst Du eigentlich mal gehört haben, wenn auch vielleicht nicht bewusst oder wieder vergessen.


    Ich muss gestehen, dass die Sonaten für Violine und Klavier bei mir etwas zu kurz kommen. Die wichtigsten Namen sind bislang Beethoven und Brahms, dann etwas von Schubert (besonders die große Fantasie - ein Wahnsinnsstück!), na ja, schließlich fallen mir noch Mozart und Corelli ein. Das war es dann auf die Schnelle...


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Beethoven: Symphonien Nr. 5 & 6 "Pastorale"; Ouvertüre "Coriolan"
    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan
    1969 live


    Karajans beste Aufnahmen davon! :jubel:

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Tamino XBeethoven_Moedling Banner
  • An verschiedenen Stellen dieses Forums las ich vor Kurzem, dass Soltis zweiter Beethoven-Zyklus mit dem Chicago SO aus den späten 80ern so gut sei - besser als der aus den frühen 70ern, und der ist ja schon nicht übel. Gut, ich sah, dass die Preise für die Gesamtaufnahme dieses Zyklus' astronomische Höhen erreicht haben, aber auch die Einzel-CD's sind (gebraucht!!) recht teuer. Die Scheiben mit der 1. und 2. Symphonie und mit der 9. waren aber noch preislich akzeptabel - also geordert, heute im Briefkasten:


    Ich beginne meinen 'amputierten' Solti-DDD-Beethoven-Zyklus mit der Symphonie Nr. 2 D-dur op. 36, CSO / Solti (AD: Januar 1990).



    Bildchen für die Einzel-Scheibe funktioniert nicht, daher stellvertretend die GA, die ich ja leider nicht habe.


    Grüße,


    Garaguly

  • nun wird's minimalistisch, und ich freue mich schon richtig drauf 8o :


    Steve Reich, Music for 18 Musicians
    Steve Reich and Musicians

    Ich habe Achtung für die Musiker, die in höchster Präzision diese Musik spielen. Beim Hören minimalistischer Kompositionen wird mir schwindlig. Eine kleinste Verschiebung, ein kurzes Nachlassen im Tempo eines Musikers brächte das Gefüge der Stimmen ins Wanken.
    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Zeit für Kammermusik …


    Ditters von Dittersdorf, Carl
    String Quintet No 3 D-dur

    Franz-Schubert-Quartett Wien
    Julius Berger, Violoncello


    Schubert, Franz ( 1797-1828 )
    String Trio B flat major D471

    Trio Zimmermann


    Excellentes Zusammenspiel … :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Banner Trailer 2 Gelbe Rose
  • Antonio Vivaldi: "Sonate di Dresda" mit Fabio Biondi (Violine), Rinaldo Alessandrini (Cembalo) und Maurizio Naddeo (Cello) - AD: November 1995.



    Grüße,


    Garaguly

  • Es ist zuletzt sehr viel über Bassisten geschrieben und diskutiert worden. Kurt Böhme, auch ein guter, leider verklungene Baß gehört auch zu dem "erlauchten" Kreis:



    W.S.

  • Heute nun zum Abschluss die Neunte. mehr im entsprechenden Thread.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).


  • Heute wird es ein arbeitsintensiver Tag werden, weshalb ich nicht dazu kommen werden, mein tägliches Pensum Bach zu spielen. Deshalb von Johann Sebastian Bach
    Präludium und Fuge BWV 998
    Partita a-moll BWV 1013
    Partita d-moll BWV 1004


    Bearbeitungen für 8saitige Gitarre gespielt von Raphaella Smits.
    .

    Vor Schuberts Musik stürzt die Träne aus dem Auge, ohne erst die Seele zu befragen:
    so unbildlich und real fällt sie in uns ein. Wir weinen, ohne zu wissen warum; Theodor W. Adorno - 1928




  • Tamino XBeethoven_Moedling Banner
  • Tolle Aufnahme von Werken Dietrich Buxtehudes:



    Entfaltet regelrechte Sogwirkung, damit in den Tag zu starten ist eine gute Sache!


    Ausführende: Le Concert Brisé unter William Dongois (AD: 2010).


    Grüße,


    Garaguly

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Klavierkonzerte Nr. 9 & 14


    Alfred Brendel, Klavier
    I Solisti di Zagreb
    Antonio Janigro


    Wien 1966


    Brendel soll ja ein recht talentierter Mozart-Interpret gewesen sein...


    ;)

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Beethoven: Symphonien Nr. 5 & 7
    Berliner Philharmoniker
    Ferenc Fricsay
    1961


    Phantastische Aufnahmen!

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Beethoven "Victory or the Battle of Vittoria".
    (Ist das im Original auch englisch??)
    Minnesota Orchestra/ Stanislaw Skrowaczewski.


    Das ist ungefähr ein Hörspiel. Pferde trappeln in Stereo vorüber, Vögel zwitschern, Rüstungen klappern. Es herrscht ein großer Krach.


    Wirklich lustig.


    Kennt das einer?
    Klaus

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • Tamino XBeethoven_Moedling Banner
  • Banner Trailer 2 Gelbe Rose