Zehn kleine N... - Dr. Pingel´s hinterhältiges Opernexperiment

  • Wenn ich nun mein kleines Streichkonzert fortsetze, wird es den aufmerksamen Mitleser nicht verwundern, wenn ich, wegen der Sprache, wieder einen russischen Komponisten auswähle:


    Händel: Giulio Cesare, Xerxes
    Mozart: Eigentlich alle, aber hier nur Cosi, Don Giovanni, Figaro, Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Weber: Der Freischütz
    Rossini: Il Barbiere, Tancredi
    Lortzing: Zar und Zimmermann, Wildschütz
    Wagner: Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Walküre
    Verdi: Nabucco, Rigoletto, Traviata, Trovatore, La forza del destino (eigentlich viel mehr)
    Puccini: Butterfly, Bohème, La Rondine
    Tschaikowsky: Pique Dame, Eugen Onegin
    Strauss: Rosenkavalier, Daphne, Schweigsame Frau
    Gounod: Faust
    Mussorgsky: Boris Godunow


    In der Zukunft wird es aber jetzt sehr schwer – es kommt mir dann immer wie ein Mord vor...


    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER


  • Diesmal gestrichen Arabella und Mefistofele, beide schwersten Herzens!


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Beethoven: Fidelio
    Bizet: Die Perlenfischer , Carmen
    Donizetti: L'Elisir d'Amore
    Kienzl: Der Evangelimann
    Mozart: Hochzeit des Figaro, Entführung aus dem Serail, Zauberflöte
    Puccini: Tosca, La Boheme, Turandot
    Rossini: Barbier von Sevilla
    Strauss: Salome, Rosenkavalier
    Tschaikowsky: Mazeppa
    Verdi: La Traviata, Aida, Der Troubadour
    Weber: Der Freischütz
    Wagner: Tannhäuser, Lohengrin, Meistersinger von Nürnberg, Parsifal


    Fortsetzung des Streichkonzertes.


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Die Macht des Schicksals
    Der Liebestrank
    Norma
    Carmen
    Die Perlenfischer
    Don Giovanni
    Die Zauberflöte

    Fidelio
    Tannhäuser
    Lohengrin
    Meistersinger
    Hoffmanns Erzählungen
    Rusalka
    Nabucco
    La Boheme
    Tosca
    Butterfly
    Turandot
    Rigoletto
    La Traviata
    Aida
    Trovatore
    Ein Maskenball
    Cavalleria Rusticana


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Hallo Chrissy!
    Wie machst du das mit dem Durchstreichen?
    Tschö
    Klaus

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • Hallo Chrissy!
    Wie machst du das mit dem Durchstreichen?


    Wenn Du ein Posting verfasst, den Tab "Quellcode" wählen. Dann stehen in der ersten Reihe rechts nach "Schriftart" und "Schriftgröße" vier Varianten des Buchstabens "A": fett, kursiv, unterstrichen, durchgestrichen. Einfach im Textfenster den zu formatierenden Text auswählen/"highlighten" und dann mit der Maus auf das entsprechende "A" klicken.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo Klaus
    Gerne versuche ich Dir zu helfen und hoffe dabei, daß meine Methode mit dem Streichen hier von allen generell akzeptiert wird.
    - Ich habe alle Opern aufgeschrieben.
    - Die Oper, die ich streichen will, wird markiert.
    - Dann hast Du doch ganz oben in der blauen Zeile 4 x ein A stehen.
    - Du gehst auf das ganz rechte durchgestrichene A und klickst das an. Die gewünschte Oper erscheint dann durchgestrichen.
    - Dann kannst Du noch auf das ganz linke A gehen, klickst wieder an und hast eine Hervorhebung.
    - In der nächsten Woche gehst Du auf Deinen alten Beitrag, markierst, bzw. kopierst alles, fügst das mit einfügen dann in den neuen Beitrag ein und streichst wie vorher die gewünschten Opern.
    Ich hoffe, ich konnte es deutlich machen und helfen.
    Viel Erfolg und herzliche Grüße
    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • künftig nehme ich jeweils zwei Opern heraus, da das Ganze sonst zu lange dauert...


    1. Offenbach - Les Contes d´Hoffmann
    2. Mozart - Le nozze di Figaro
    3. Verdi - Don Carlos
    4. Puccini - La Boheme
    6. Gounod - Faust
    7. Adam - Der Postillion von Lonjumeau
    8. Wagner - Lohengrin
    9. Lortzing - Zar und Zimmermann
    10. Rossini - Guillaume Tell
    11. Verdi - Otello
    12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail
    15. Flotow - Martha
    16. Verdi - Rigoletto
    17. Wagner - Der fliegende Holländer
    18. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    19. Mozart - Die Zauberflöte
    20. Mascagni - Cavalleria Rusticana


    Heraus ist die Nr. 14 - Undine , 5. Halevy - La Juive, 13. Aubert - Frau Diavolo


    Tut mir schon weh....Herzschmerz....


    Gruß


    Bernard :hello:

    Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
    eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



    Arthur Schopenhauer

  • Monteverdi: Poppea
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Nach L´ORFEO und FIDELIO hat es nun bei mir ZAR UND ZIMMERMANN erwischt. Das war (wieder) keine leichte Entscheidung, aber die anderen Werke stehen mir irgendwie näher.

  • Lieber Dr.Pingel,


    da hast du uns etwas angetan. Schweren Herzens werde auch ich jetzt wieder zwei Opern - aber nur in diesem Thema - verschwinden lassen, und zwar wieder bei Komponisten, die bei mir mit mehreren Opern vertreten sind, so dass erst einmal von jedem Komponisten nur noch ein oder zwei stehen bleiben. Der Beliebtheitsgrad schwankt bei mir jedoch in diesen Fällen nur um einen winzigen Prozentsatz. Diesmal sind es Manon Lescaut und der Waffenschmied.


    Bellini: Norma
    Bizet: Die Perlenfischer, Carmen
    Borodin: Fürst Igor
    Cilea: Adriana Lecouvreur
    Cosma: Marius und Fanny
    Delibes: Lakmé
    Donizetti: Anna Bolena, Der Liebestrank, Lucrezia Borgia, Lucia di Lammermoor, Maria Stuarda, Don Pasquale
    Dvorak: Rusalka
    Flotow: Martha
    Gershwin: Porgy und Bess
    Giordano: Andrea Chénier, Fedora
    Glinka: Ruslan und Ludmilla
    Gounod: Faust, Romeo und Julia
    Humperdinck: Hänsel und Gretel, Königskinder
    Kienzl: Der Evangelimann
    Leoncavallo: Der Bajazzo
    Lortzing: Zar und Zimmermann, Der Wildschütz, Undine, Der Waffenschmied
    Mascagni: Cavalleria rusticana
    Massenet: Werther, Thaïs, Don Quichotte
    Meyerbeer: Die Afrikanerin
    Monteverdi: Orpheus, Die Heimkehr des Odysseus, Die Krönung der Poppea
    Mozart: Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni
    Mussorgski: Boris Godunow
    Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Ponchielli: La Gioconda
    Poulenc: Gespräche der Karmeliterinnen
    Puccini: Manon Lescaut, La Bohème, Tosca, Madame Butterfly, Die Schwalbe, Schwester Angelica, Turandot
    Rimski-Korsakow: Sadko
    Rossini: Der Barbier von Sevilla, Moses in Ägypten, Wilhelm Tell
    Saint-Saëns: Samson und Dalila
    Strauss: Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos, Die Frau ohne Schatten
    Thomas: Mignon
    Tschaikowski: Eugen Onegin, Mazeppa, Pique Dame
    Verdi: Nabucco, Macbeth, Rigoletto, Der Troubadour, La Traviata, Ein Maskenball, Die Macht des Schicksals, Aida, Otello, Falstaff
    Wagner: Der fliegende Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg, Rheingold
    Weber: Der Freischütz, Oberon


    Liebe Grüße
    Gerhard



    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

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  • Meinen letzten Beitrag schloß ich mit dem Hinweis, daß es mir ab jetzt wie ein Mord vorkomme, wenn ich streichen muß. Aber nun gut, ich folge Dr. Pingels Anweisungen und streiche

    Händel: Giulio Cesare, Xerxes
    Mozart: Eigentlich alle, aber hier nur Cosi, Don Giovanni, Figaro, Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Weber: Der Freischütz
    Rossini: Il Barbiere, Tancredi
    Lortzing: Zar und Zimmermann, Wildschütz
    Wagner: Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Walküre
    Verdi: Nabucco, Rigoletto, Traviata, Trovatore, La forza del destino (eigentlich viel mehr)
    Puccini: Butterfly, Bohème, La Rondine
    Tschaikowsky: Pique Dame, Eugen Onegin
    Strauss: Rosenkavalier, Daphne, Schweigsame Frau
    Gounod: Faust
    Mussorgsky: Boris Godunow


    Daß es Gounod trifft, hat wieder einmal mit der Sprache zu tun: Das französische Idiom ist mir, wie das russische (wenn auch nicht sooo drastisch), im Gesang nicht willkommen. Und Wagner? Ich höre zwar den Bayreuther Meister, aber er ist nicht mein Leib- und Magen-Komponist.

    .


    MUSIKWANDERER

  • Heute heißt die Regel: weichen müssen die Opern, die ich ein oder zwei Mal mit Begeisterung gehört habe, die ich aber nicht wirklich kenne. Bei der Klugen, bei Palestrina, bei Jenufa kenne ich den ganzen Text. Also:
    Wozzeck
    Haydn, Infedeltà delusa
    Händel, Xerxes
    Poulenc, Carmélites
    Lady Macbeth von Mzensk
    Verdi, Don Carlos
    Vivaldi, Ottone in Villa

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Und wieder muss gestrichen werden....


    1. Offenbach - Les Contes d´Hoffmann
    2. Mozart - Le nozze di Figaro
    3. Verdi - Don Carlos
    4. Puccini - La Boheme
    6. Gounod - Faust
    7. Adam - Der Postillion von Lonjumeau
    8. Wagner - Lohengrin
    9. Lortzing - Zar und Zimmermann
    11. Verdi - Otello
    12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail
    16. Verdi - Rigoletto
    17. Wagner - Der fliegende Holländer
    18. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    19. Mozart - Die Zauberflöte
    20. Mascagni - Cavalleria Rusticana


    Heraus ist die Nr. 14 Lortzing - Undine , 5. Halevy - La Juive, 13. Aubert - Frau Diavolo, 15. Flotow - Martha, 10. Rossini - Guillaume Tell,


    Schade, schade....


    Einen schönen Abend allen Taminos.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
    eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



    Arthur Schopenhauer

  • Nicht mehr vertreten sind der Rosenkavalier und Tristan und Isolde.


    :hello: Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Verehrtester Dr. Pingel
    Auf was haben wir uns hier bloß eingelassen... Anfangs dache ich, das wird nicht schwierig. Nun merke ich, es wird immer schwerer. Ob Du es mir glaubst oder auch nicht, ich habe jetzt bestimmt 10 Min. während des Abendessens auf meine potentiellen Opern geschaut. Wie auch immer ich mich entscheide, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, ich mache es falsch! Man möge mir verzeihen, aber nun muß es sein, zwei müssen dran glauben...


    Die Macht des Schicksals
    Der Liebestrank
    Norma
    Carmen
    Die Perlenfischer
    Don Giovanni
    Die Zauberflöte
    Fidelio
    Tannhäuser
    Lohengrin
    Meistersinger
    Hoffmanns Erzählungen
    Rusalka
    Nabucco
    La Boheme
    Tosca
    Butterfly
    Turandot
    Rigoletto
    La Traviata
    Aida
    Trovatore
    Ein Maskenball
    Cavalleria Rusticana


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Mon Dieu! Das Abschlachten von Werken der Weltliteratur geht weiter. Wo ist der Mächtige, der diesem gräßlichen Treiben Einhalt gebieten kann? Wo ist der Zaubertrank, der Dr. Pingels Vorgaben in Nichts auflöst?


    Händel: Giulio Cesare, Xerxes
    Mozart: Eigentlich alle, aber hier nur Cosi, Don Giovanni, Figaro, Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Weber: Der Freischütz
    Rossini: Il Barbiere, Tancredi
    Lortzing: Zar und Zimmermann, Wildschütz
    Wagner: Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Walküre
    Verdi: Nabucco, Rigoletto, Traviata, Trovatore, La forza del destino (eigentlich viel mehr)
    Puccini: Butterfly, Bohème, La Rondine
    Tschaikowsky: Pique Dame, Eugen Onegin
    Strauss: Rosenkavalier, Daphne, Schweigsame Frau
    Gounod: Faust
    Mussorgsky: Boris Godunow


    Heute ist es der Komponist, der nach eigener Einlassung auch ein Telefonbuch vertont hätte - wenn es nur gut bezahlt würde. Und meine Wahl, die drei genannten Strauss-Werke zu köpfen, ist darin begründet, daß mir die anderen Komponisten und deren Musikwerke (denn doch noch) näher stehen.


    :hello:


    Ob in Zukunft das "Winke, winke" noch unter den Beitrag gesetzt werden kann, muß ich (vorausschauend) bezweiflen...

    .


    MUSIKWANDERER

  • Wieder eine Woche um, da muss ich wohl wieder was streichen, aber eine Oper reicht ja nach den Vorgaben des Herrn Doktor, dann dürfte sich das Spielchen noch etwas hinziehen. Eigentlich müsste noch was dazukommen, denn bei Puccini vergaß ich eingangs ganz die so rührende Madama Butterfly.



    Beethoven: Fidelio


    Bizet: Die Perlenfischer , Carmen


    Donizetti: L'Elisir d'Amore


    Mozart: Hochzeit des Figaro, Zauberflöte


    Puccini: Tosca, La Boheme,


    Rossini: Barbier von Sevilla


    Strauss: Salome, Rosenkavalier


    Tschaikowsky: Mazeppa


    Verdi: La Traviata, Aida, Der Troubadour


    Weber: Der Freischütz


    Wagner: Tannhäuser, Lohengrin, Meistersinger von Nürnberg, Parsifal


    Für nächste Woche habe ich auch schon was.


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Aus meinem Beitrag Nummer 7 streiche ich schweren Herzens Gounods Romeo et Juliette. Es bleiben im Rennen:


    1. Walküre


    2. Lohengrin


    3. Meistersinger


    4. Tristan

    5. Elektra


    6. Salome


    7. Arabella

    8. Friedenstag


    9. Frau ohne Schatten


    10. Don Carlos


    11. Luise Miller


    12. Rigoletto

    13. Trubadour


    14. Cavalleria Rusticana


    15. Mefistofele (Boito)

    16. Adriana Lecouvreur


    17. Tosca


    18. Boheme


    19. Der Mantel

    20. Turandot


    21. Andre Chenier (hier muß ich zugeben, die bei der ersten Einstellung vergessen zu haben, ist eigentlich eine meiner 5 Lieblinge!)


    La Roche






    Diesmal hat es erwischt den Tristan, leider auch den Rigoletto und den Mantel - gleich 3, damit es langsam weniger werden.


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.


  • ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Lortzing: Zar und Zimmermann
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Diesmal hat es die "Poppea" erwischt - Seufz... Zweifellos ein hervorragendes Werk, bei dem mich einige Längen mitunter eigentlich nicht stören, aber hier bedeutet es dann eben leider das Ende der Fahnenstange.

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  • Ich habe sehr viel Vergnügen an meinem kleinen Experiment.
    1. In einem Konkurrenzprodukt sah ich ein klassisches Ranking. Dort kommen die Experten seit Jahren auch immer auf die gleichen Favoriten: Don Giovanni oder Figaro. Beim breiten Publikum: Traviata oder Zauberflöte. Wie langweilig. Gerade Individualität ist es doch, was in der Musik zählt.
    2. Einige sprechen hier von Mord, Operntod oder Abschlachten. Das sehe ich nicht so. Diese entfernten Opern bleiben doch unsere Lieblingsopern, sterben tun sie auf keinen Fall, im Gegenteil! Wir haben zwar später in unserer Mannschaft unseren Uwe oder Messi, aber die andern spielen doch auch mit. Gerade, wenn sie noch größeren weichen müssen, lieben wir sie doch um so mehr!
    3. Was für mich interessant war, wie man plötzlich Kriterien entwickelt, um darzustellen, warum einem diese eine Oper nicht ganz so wertvoll ist: zu leicht, kein guter Text, zu viele andre Opern des gleichen Komponisten im Programm, die fremde Sprache (da kriege ich auch noch Probleme!), ich kenne das Werk nicht gut genug usw. Das, finde ich, ist doch ein erheblicher Erkenntnisgewinn.
    4. Ich habe jetzt keine Statistik, werde aber später mal eine versuchen, welche Opern nur einmal auftauchen, also absolute Raritäten sind. Noch interessanter, welche Komponisten oder welche Werke gar nicht auftauchen! Hat jemand hier schon die von der Kritik regelmäßig in den Himmel gehobenen "Moses und Aaron", "Lulu" oder "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern gesehen?

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Nun geht es wieder ans Streichen und das wird immer schwerer. Aber ich tröste mich damit, dass die Oper damit nicht getötet ist, sondern weiter unter meinen Favoriten bleibt, auch wenn nur eine, die bei mir schon allen hier bekannt ist, das Rennen machen wird. Die Streichorgie wird mir im Augenblick noch etwas erleichtert, indem ich erst einmal bei einem Komponisten mit mehreren Werken eine gewisse Rangfolge bilde. Schwieriger wird es dann aber, wenn ich einig Komponisten "töten" muss. Also heute (damit die Qual etwas schneller zuende geht): Lucrezia Borgia, Die Krönung der Poppea, Nabucco und Die Meistersinger


    Bellini: Norma
    Bizet: Die Perlenfischer, Carmen
    Borodin: Fürst Igor
    Cilea: Adriana Lecouvreur
    Cosma: Marius und Fanny
    Delibes: Lakmé
    Donizetti: Anna Bolena, Der Liebestrank, Lucrezia Borgia, Lucia di Lammermoor, Maria Stuarda, Don Pasquale
    Dvorak: Rusalka
    Flotow: Martha
    Gershwin: Porgy und Bess
    Giordano: Andrea Chénier, Fedora
    Glinka: Ruslan und Ludmilla
    Gounod: Faust, Romeo und Julia
    Humperdinck: Hänsel und Gretel, Königskinder
    Kienzl: Der Evangelimann
    Leoncavallo: Der Bajazzo
    Lortzing: Zar und Zimmermann, Der Wildschütz, Undine, Der Waffenschmied
    Mascagni: Cavalleria rusticana
    Massenet: Werther, Thaïs, Don Quichotte
    Meyerbeer: Die Afrikanerin
    Monteverdi: Orpheus, Die Heimkehr des Odysseus, Die Krönung der Poppea
    Mozart: Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni
    Mussorgski: Boris Godunow
    Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Ponchielli: La Gioconda
    Poulenc: Gespräche der Karmeliterinnen
    Puccini: Manon Lescaut, La Bohème, Tosca, Madame Butterfly, Die Schwalbe, Schwester Angelica, Turandot
    Rimski-Korsakow: Sadko
    Rossini: Der Barbier von Sevilla, Moses in Ägypten, Wilhelm Tell
    Saint-Saëns: Samson und Dalila
    Strauss: Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos, Die Frau ohne Schatten
    Thomas: Mignon
    Tschaikowski: Eugen Onegin, Mazeppa, Pique Dame
    Verdi: Nabucco, Macbeth, Rigoletto, Der Troubadour, La Traviata, Ein Maskenball, Die Macht des Schicksals, Aida, Otello, Falstaff
    Wagner: Der fliegende Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg, Rheingold
    Weber: Der Freischütz, Oberon

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)


  • 3. Was für mich interessant war, wie man plötzlich Kriterien entwickelt, um darzustellen, warum einem diese eine Oper nicht ganz so wertvoll ist: zu leicht, kein guter Text, zu viele andre Opern des gleichen Komponisten im Programm, die fremde Sprache (da kriege ich auch noch Probleme!), ich kenne das Werk nicht gut genug usw. Das, finde ich, ist doch ein erheblicher Erkenntnisgewinn.


    Derartige Überlegungen habe ich hier im Thread aber noch kaum welche gefunden...


    Zitat


    4. Ich habe jetzt keine Statistik, werde aber später mal eine versuchen, welche Opern nur einmal auftauchen, also absolute Raritäten sind. Noch interessanter, welche Komponisten oder welche Werke gar nicht auftauchen!


    Wie oben schon gesagt, wunderte mich, dass Purcell in keiner einzigen Liste aufgetaucht ist.
    Sehr bekannte Opern, die eher selten angeführt wurden: z.B. Cosi fan tutte, Fidelio, Elektra


    Weiters wundere ich mich über eine ganze Reihe von Opern, die mir höchstens dem Namen nach bekannt sind und von denen ich dachte, dass sie außer vielleicht einem oder zwei Wunschkonzert-Hits so gut wie unbekannt wären: Evangelimann, Fedora, Adriana Lecouvreur, Lakmé, La Gioconda u.a.


    Völlig randständig sind für mich die von Dir ganz oben genannten Opern von Cavalieri, Haydn, Cavalli, Rameau, Vivaldi, Mendelssohn, Kodaly (und sicher auch noch einige weitere, zB gehört Partenope wohl nicht zu den zehn bekanntesten Opern Händels). Von anderen noch Marius und Fanny, Don Quichotte, La Rondine, Mazeppa, Francesca da Rimini (da kenne ich sinf. Dichtungen, aber keine Opern...)
    Von den meisten davon kannte ich nicht einmal den Namen.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Lieber Johannes,


    müssen die Opern, die in diesem Thema genannt werden, allen bekannt sein? Es gibt sehr viele wunderschöne Opern, die vielen hier nicht bekannt sind. Wenn ich sie persönlich sehr mag, was hindert mich, dies auch zu sagen?
    Wenn du z.B. Evangelimann, Fedora, Adriana Lecouvreur, Lakmé, La Gioconda hier nennst, ich glaube, dass sie mehr Opernfreunde kennen, als du denkst, und es gibt nicht nur verschiedene hervorragende Aufnahmen auf CD und DVD, vieles davon wird auch in Rundfunk und Fernsehen gesendet. Adriana Lecouvreur wurde z.B. erst kürzlich auf arte mit Jonas Kaufmann und Angela Gheorghiu gesendet. Ich besaß diese Oper allerdings schon länger mit Mirella Freni und Peter Dvorsky. Fedora und La Gioconda habe ich in Aufnahmen mit Placido Domingo, Lakmé in einer älteren Aufnahme mit Joan Sutherland und den Evangelimann in einer älteren Aufnahme aus der Wiener Volksoper.
    Weiterhin nennst du Marius und Fanny, Don Quichote, La Rondine, Mazeppa, Francesca da Rimini. Bei Don Quichote vermag ich dir zuzustimmen, dass diese Oper von Massenet vieleicht weniger Opernfreunden bekannt sein mag. Marius und Fanny habe ich vor etwa 2 Jahren zufällig auf arte mit Roberto Alagna und Angela Gheorghiu gesehen. Sie hat mich sehr berührt, vor allem die Figur des alten César, und - da ich nicht darauf eingestellt war - habe ich gehofft, dass sie wiederholt werde. Als dann tatsächlich eine Wiederholung kam, habe ich sie gesehen, aufgenommen und wenige Zeit später gleich noch ein zweites Mal aufgelegt. Und ich werde sie mir dieser Tage wieder einmal vornehmen. Sie wird auch eine der letzten sein, die ich aus meiner Liste streiche.
    La Rondine habe ich auf arte, ebenfalls mit Roberto Alagna und Angela Gheorghiu kennengelernt. Hier war mir die Aufnahme beim ersten Mal misslungen, weil arte überzogen hatte. Auch sie wurde dann ein zweites Mal gesendet. Die Melodien, die hier eigentlich noch einprägsamer sind als in manchen anderen Puccini-Opern, gefallen mir sehr. Mazeppa habe ich in einer wunderbaren Aufnahme aus dem Marinski-Theater in St. Petersburg mit Nikolai Putilin, einem Sänger, den ich sehr mag und den ich noch in anderen Aufnahmen (z.B. in Fürst Igor von Borodin, die dir wahrscheinlich auch weniger bekannt ist) besitze. Francesca da Rimini von Zandonai habe ich mehr per Zufall kennengelernt, als sie von einem bekannten Bücher- und Musikhandel zu günstigem Preis angeboten wurde (ich glaube sie ist dort noch heute im Angebot) und ich habe auch hier schon gelesen, dass auch andere Mitglieder sie für eine sehr schöne Oper halten.
    Dass bekannte und häufig gespielte Opern wie Cosi fan tutte, Fidelio, Elektra und einige von dir genannte Komponisten nicht bei jedem Mitglied auf den höchsten Rängen stehen, ist für mich auch verständlich. Man muss ja nicht den Allerweltsgeschmack haben oder ein besonderes Faible für gerade diese Komponisten.
    Sicher werden bei den meisten - auch bei mir, mein Favorit ist ja allgemein bekannt - am Ende wohl die bekanntesten Werke herauskommen, aber mich würde es auch überhaupt nicht wundern, wenn bei Einzelnen auch einmal etwas Außergewöhnliches heraus käme.



    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Ich kommentierte doch nur Pingels Punkt, worin der sich fragte, welche "absolute Raritäten", also nur selten oder gar nicht genannte Opern die Statistik erbringen würde. Ich habe zwar keine Statistik, aber ein paar Sachen, die mir diesbezüglich auffielen, genannt. Dass Ottone von Vivaldi, Puccinis La Rondine oder Haydns La infedelta delusa kein Mainstream-Repertoire sind, dürfte wohl kaum jemand bestreiten.


    Damit ist keine Wertung verbunden, zumal ich die Stücke meistens gar nicht kenne. Mir zeigt das einmal mehr, wie weit meine Interessen von vielen "typischen" Opernfreunden entfernt sind.


    Ganz unabhängig davon finde ich auch auffallend, dass z.B. Elektra so viel seltener genannt wurde als z.B. Rosenkavalier (oder eben aus meiner Sicht eher obskure Stücke wie Evangelimann oder Boitos Mefistofele) .
    Oder, soweit ich sehe, keine einzige Oper von Berlioz! Dagegen immerhin einzelne von Massenet, Gounod u.a.
    Das scheinen doch gerade Informationen zu sein, die den Threadersteller interessieren.

    Struck by the sounds before the sun,
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    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Ich habe durchaus nicht vor, eine aussagekräftige Statistik vorzulegen, sondern mich nur zu informieren, was es so alles gibt, und das ist viel mehr, als ich je gedacht habe. Eine Statistik wird es vielleicht geben, aber die wird nicht repräsentativ sein. Es gibt aber auch Komponisten, die gnadenlos unterschätzt werden, das ist z.B. Cavalli, der berühmter als Monteverdi war und einer der letzten, der durchkomponierte Opern schrieb, bevor die "Pest der Trennung in Rezitativ und Arie" einsetzte, wie sich sinngemäß René Jacobs, Cavalli-Spezialist, äußerte. Purcells Dido kenne ich natürlich, aber ich finde "La Didone" von Cavalli einfach besser. Purcell hat einfach zu wenig geschrieben, obwohl er schon ein sehr guter Komponist war. Die Sache mit dem Fehlen von "Moses und Aaron", "Lulu" und dem "Mädchen mit den Schwefelhölzern" war natürlich eine Spitze. Dass so richtig moderne Opern hier nicht auftauchen, war mir von vorneherein klar. Woran das liegt, mag jeder für sich selbst entscheiden.
    Was die Kriterien betrifft, habe ich doch in meinem letzten Beitrag einige genannt. Das sind natürlich keine Kriterien von Musikologen, sondern Hilfskonstruktionen. So machen wir es mit Menschen ja auch, da stottern wir oft herum, warum wir wen leiden oder nicht leiden können.
    Ein Beispiel: Mozarts drei da-Ponte-Opern. Als erste scheidet Cosi aus: die Handlung ist doch zu verwickelt, künstlich, und die Verkleidungsorgien sind unglaubwürdig. Dann kommt Figaro: ich kenne ihn z u gut. Bliebe Don Giovanni. Der kann darüber stürzen, dass ich durchkomponierte Opern denen mit Rezitativen vorziehe. So kompliziert und so einfach ist das.
    Zum Schluss: nicht nur deine Operninteressen sind weit weg vom Mainstream entfernt, meine auch. Ich kann ja jetzt schon sagen, dass außer Broucek und Sarka alle Janacek-Opern unter die letzten 10 kommen. Und La Calisto von Cavalli wird dort auch zu finden sein, sowie Mathis und Palestrina. Verdi nicht, bei Wagner weiß ich es noch nicht.

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde :)
    Lortzing: Zar und Zimmermann
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen :)
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Da habe ich doch tatsächlich vergessen, dass ich meine Liste schon längst um zwei meiner Lieblinge hatte erweitern wollen. "Hoffmanns erzählungen" und "Die Heimkehr aus der Fremde" gehören unbedingt noch dazu. Dafür werden der nächsten Streichung eben auch zwei Lieblinge zum Opfer fallen. :(

  • Für mich beginnt wegen einer kleinen Urlaubsreise jetzt schon das Wochenende und so muss wieder was gestrichen werden:


    Heute ist Wagner dran, der ist ja gut vertreten, da streiche ich mal den Parsifal, das ist schon recht schwere Kost, die darf jetzt mal raus.


    Beethoven: Fidelio


    Bizet: Die Perlenfischer , Carmen


    Donizetti: L'Elisir d'Amore


    Kienzl: Der Evangelimann


    Mozart: La Clemenza di Tito, Hochzeit des Figaro, Entführung aus dem Serail, Zauberflöte


    Puccini: Tosca, La Boheme, Turandot


    Rossini: Barbier von Sevilla


    Strauss: Salome, Rosenkavalier


    Tschaikowsky: Mazeppa


    Verdi: La Traviata, Aida, Der Troubadour


    Weber: Der Freischütz


    Wagner: Tannhäuser, Lohengrin, Meistersinger von Nürnberg, Parsifal


    Beste Grüße


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • 1. La Bohme
    2. Boito: Mephistophele
    3. Wagner : der Ring
    4. Rossinni: Cenerentola / Semiramide
    5. Strauß: Frau ohne Schatten bzw Rosenkavalier
    6. Puccini: Turandot bzw La fanciualla del West
    7. Verdi: La forza del Destino, Luisa MIller, Attila, La Travata, Don Carlos, Macbeth , Nabucco und Rigoletto
    8. Massenet: Manon
    9. Mascagni : Cavalleria Rusticana
    10. Leoncavallo: Der Bajazzo
    11. Myerbeer: Die Hugonotten
    12. Bizet: Perlenfischer
    13. Ponchielli: La Gioconda
    14. Wagner: Tannhäuser ,Lohengrin, , Fliegender Holländer und Rienzi
    15. Donizetti: Lucia di Lammermoor, Don Pasquale
    16. Bellini: Norma


    20. Zandoai: Francesca da Rimini



    Aus meiner liste streiche ich die Nr. 17 Mozart Don Giovanni und die Nr. 19 Mussorky : Boris Godounow.

  • Heute ist mein Guillotinentag! Alle drei da-Ponte-Opern müssen weichen! Ich kenne sie zu gut, die Rezitative langweilen mich. Dazu höre ich viel Alte Musik, da bin ich des ständigen Schönklangs der Klassik einfach überdrüssig. Bei Cosi kommt hinzu, dass die Handlung lächerlich und die Verkleidungen noch lächerlicher sind. Trotzdem sind natürlich die 3 da-Ponte-Opern mit die besten Opern, die je geschrieben wurden. Aber im Moment will ich sie nicht. Wagner ist auch weg, dazu kenne ich Tristan und Parsifal zu wenig. Auch hier ist das absolut kein objektives Urteil, aber darum geht es ja auch nicht. Mit der Traviata verschwindet auch Verdi.
    Händel ist noch gut im Rennen, auch wenn Alcina jetzt geopfert wird. Billy Budd und Ercole Amante und Ormindo von Cavalli: Britten und Cavalli haben noch Pferde im Rennen. Die Tote Stadt hat doch nur wenige musikalische Höhepunkte. Auch die Osteuropäer müssen mit der Verkauften Braut und Rusalka Federn lassen, Boris bleibt noch!
    Von meinen über 60 sind 26 noch im Rennen.

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

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