Il Viaggio a Reims

  • Sagitt meint:


    Ein selten gespielte Perle Rossini´scher Gesangskunst, aber welches Haus hat schon 10 hervorragende Rossini-Sänger ? Die bräuchte man nämlich,wenn man das Stück aufführen.


    1825 von Rossini geschaffen. Die Handlung ist zu vernachlässigen-oder auch nicht. Ein bunte Gesellschaft wartet auf die Weiterreise zur Krönung nach Reims. Eifersüchteleien,Intrigen, Nachstellungen, aber sonst viel Stillstand.
    Abbado ist es zuverdanken, das Werk der Vergessenheit entrissen zu haben.


    Von der unsäglichen Fa. opera hause habe ich ein( Privat?) Aufzeichung aus Pesaro. Ich nehme an,vom Zeitpunkt der ersten Aufführung- 1984 in de1 Rossini-Stadt Pesaro.Große Sängernamen reihen sich aneinander Ricciarelli, Valentini- Terrani, Gasia, Araiza,Gimenez, Dara,Nucci,Ramey- ich habe sie gar nicht alle aufgezählt.Sehen kann man kaum was, aber recht gut hören ,neben den großartigen Sängern auch die Begeisterung des Publikums.


    Abbado hat das Werk noch mehrfach, in teilweise identischer Besetzung aufgeführt. Es ist ein Jammer, dass die großartig virtuose Musik wegen dieser äußeren Bedingungen einen Dornröschenschlaf schläft.


    Kennt jemand eine gute Inscenierung auf DVD ?

  • Salut,


    die von Dir beschriebene Aufnahme dürfte jene welche sein:



    Als DVD habe ich nur folgende gefunden [jpc und amazon bieten nur diese]:



    :hello:


    Ulli

    Ewigkeit ist ein angemessener Zeitrahmen, Perfektion zu erreichen.
    (unbekannt)

  • Hallo sagitt,


    mit einer DVD-Inszenierung kann ich nicht dienen, wohl aber mit dem Hinweis darauf, dass dieser herrliche Rossini in dieser Spielzeit in der Frankfurter Oper wiederaufgenommen wird:


    Musikalische Leitung: Roland Böer
    Regie: Dale Duesing
    Bühnenbild: Boris Kudlicka
    Kostüme: Nicky Shaw
    Dramaturgie: Norbert Abels
    Licht: Olaf Winter
    Chor: Alessandro Zuppardo


    Corinna: Juanita Lascarro
    La Marchesa Melibea: Silvia Tro Santafé
    La Contessa di Folleville: Anna Ryberg
    Madama Cortese: Elzbieta Szmytka
    Il Cavalier Belfiore: Daniele Zanfardino / Yves Saelens
    Il Conte di Libenskof: Yasu Nakajima
    Lord Sidney: Soon-Won Kang
    Don Profondo: Giovanni Furlanetto
    Il Barone di Trombonok: Florian Plock
    Don Alvaro: Nathaniel Webster
    Prudenzio: Franz Mayer
    Antonio: Pavel Smirnov


    Läuft ab Freitag, 3. März 2006, Weitere Vorstellungen: 23. März; 1., 7., 13., 15., 17. April 2006


    (alle Infos von http://www.oper-frankfurt.de)


    Live ist doch auch immer schön ;-)


    Beste Grüsse,


    C.

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

  • Im Janner , bzw Feber 1988 wurde die Oper an der Wiener Staatsoper in einer modernen Inszenierung von Luca Ronconi gegeben.
    (Diese Inszenierung gab es in ähnlicher Besetzung auch an der Mailänder Scala)
    Die Aufführung wurde damals im österreichischen Fernsehen übertragen.
    Die wichtigaten Protagonisten von damals waren:



    Lucia Valentini-Terrani
    Lella Cuberli
    Montserrat Caballé
    Frank Lopardo
    Ferruccio Furlanetto
    Ruggero Raimondi
    Enzo Dara
    Ramon Vargas


    u. a.
    (mansch Rollen waren doppelt oder dreifach besetzt)


    Orchester und Chor der Wiener Staatsoper


    Claudio Abbado


    Ob das je auf VHS oder DVD veröffentlicht wurde , entzieht sich meiner Kenntnis.
    Die Oper war ein Gelegenheitswerk anlässlich der Krönung von von Karl X. Die Handllung ist uninteressant, dennoch gibt es Stellen von musikalischer Komik, es werden die Stile verschiedener Länder (hier bezugnehmend auf die Reisenden) aufs Korn genommen, wenn ich mich richtig erinnere sogar irgend ein österreichische Jodler - so genau weiß ichs nicht mehr...


    Was ich aber noch GENAU weiß, die szenische Aufbereitung war IMO so, daß ich mich nicht nach einem Video derselben sehne..... :kotz:


    LG
    Alfred

    Die Tamino Moderation arbeitet 24 Stunden am Tag - und wenn das nicht reicht - dann fügen wir Nachtstunden hinzu.....



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  • Hallo Engelbert,


    Sagittarius meinte Cecilia Gasdia, eine hervorragende lyrische Koloratursopranistin, bei der Rossini so etwas wie das künstlerische Zentrum ist, obwohl sie natürlich auch sehr erfolgreich andere Komponisten singt (z.B. La traviata, wo sie schon wohlwollend mit Maria Callas verglichen wurde!).


    Die Corinna in Il viaggio a Reims hat sie auch in der von Alfred erwähnten Wiener Inszenierung gesungen (und ja - dort kommt ein Tiroler Jodler vor - urkomisch!; davon sollte es einmal eine VHS gegeben haben; sie singt auch in Abbados Platteneinspielung mit).

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!


  • Salut,


    La Bartoli sang am 10.08.05 in Baden-Baden u.a. L'Orpheline du Tyrol von Gioacchino Rossini, allerdings französischer Text "Seule, une pauvre enfant sans parent..." ebenfalls mit Gejodel. Ich weiß nicht, ob diese Arie ggfs. aus der "Viaggio" stammt [nur eben mit frz. Text unterlegt].


    ?(


    Auf die neue Woche freut sich tierisch:
    Ulli

    Ewigkeit ist ein angemessener Zeitrahmen, Perfektion zu erreichen.
    (unbekannt)

  • Anmerkung zu Cecilia Gasdia und Christina Deutekom


    Hallo Theophilus,


    Von Christina Deutekom kannte man das auch, daß sie gelegentlich die bayrische Jodeltechnik anwandte. Am besten kommt das auf ihrem
    Sängerportrait (Phi 839 791 LY) zur Geltung, wo sie die Linda di Chamounix singt: O Luce di quest'anima. Nun kommt die Linda
    aus dem Hochgebirge und eine alpine Einlage passt da besonders gut.


    Zurück zu Cecilia. Natürlich ist mir die Gasdia ein Begriff. Von Rossini
    habe ich die Hermione (Erato) und auch die Viaggio bei DGG mit ihr.
    Von Donizetti: Der Gefangene von Rom (L'Esule di Roma). Dann gibt es
    noch die Faust-Einspielung unter Teldec mit Jerry Hadley von ihr.


    Gruss Engelbert


  • Zitat

    Original von sagitt
    Ein selten gespielte Perle Rossini´scher Gesangskunst, aber welches Haus hat schon 10 hervorragende Rossini-Sänger ? Die bräuchte man nämlich,wenn man das Stück aufführen.


    Hallo,


    ich habe diese musikalisch herrliche Oper zwei Mal live erlebt, zum einen szenisch in einer Dario Fo-Produktion der Finnischen Nationaloper in Helsinki, die über Arte auch im deutschen Fernsehen zu sehen war (wenn ich mich nicht irre, waren mit Mario Zeffiri und Gert Henning-Jensen nur zwei der Tenöre Gäste), zum anderen konzertant beim Mikkeli Music Festival, dirigiert von Yuri Bashmet und mit Sängern der Akademie des Mariinsky-Theaters. In der Zwischenzeit gibt es diese Oper dort auch szenisch zu erleben, und dieses Theater gastiert mit dieser Inszenierung im nächsten Monat in Paris. Alle Partien sind aus dem Ensemble der Mariinsky-Akademie doppelt besetzt, darunter mit den Tenören Daniil Shtoda und Dmitri Voropaev zwei Preisträger bei Domingos Operalia-Gesangswettbewerb.


    Schöne Grüße aus Finnland


    Sune

  • Zitat

    Original von sagitt
    Ein selten gespielte Perle Rossini´scher Gesangskunst, aber welches Haus hat schon 10 hervorragende Rossini-Sänger ? Die bräuchte man nämlich,wenn man das Stück aufführen.


    Genau aus diesem Grund, weil man nämlich so viele Solisten braucht, steht das Stück seit einigen Jahren in einer halbszenischen Produktion beim Rossini-Festival in Pesaro auf dem Programm - und zwar als "Abschlußarbeit" für den "Nachwuchs"-Kurs; und das auch noch in teilweiser doppelter Besetzung für die zwei Aufführungen. Ich hatte dieses Jahr das Vergnügen, eine davon zu erleben. An Namen ist mir dabei der russische Tenor Maxim Mironov in Erinnerung geblieben, der als Libenskof locker gut 10 hohe Cs schmetterte (und das ab 11 Uhr morgens!). Als "Nachwuchs" wird man ihn allerdings trotz seiner gerade 25 Jahre kaum noch bezeichnen können, im Frühjahr war er der Erisso im "Maometto II." am La Fenice, im Sommer der Ramiro in der "Cenerentola" in Glyndebourne, irgendwann die Saison soll er auch im "Turco in Italia" in Hamburg zu hören sein.


    Unvergesslich wird mir sicher die Produktion in Wien 1988 bleiben (im Prinzip Übernahme aus Pesaro), bei der ich auch noch das Glück hatte, die einzige Vorstellung zu erleben, in der Samuel Ramey und Ruggero Raimondi gemeinsam auftraten (die ersten Vorstellungen hatte Ferruccio Furlanetto statt Ramey gesungen, für Raimondi übernahm dann Giorgio Surjan). Der Rest der Besetzung mit Caballé / Cuberli / Gasdia / Valentini-Terrani / Merritt / Lopardo / Chausson / Dara / Abbado ist heute schon Operngeschichte, von der Premiere gibt es erfreulicherweise den ORF-Fernseh-Mitschnitt.


    Liebe Grüße
    Hartmut

    Einmal editiert, zuletzt von HartmutHH ()

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  • Ich erinnere mich an die fast nur mit dem Haus-Ensemble besetzte Deutsche Erstaufführung Anfang der 90iger Jahre am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken.


    Danach habe ich die Viaggio noch einmal als Hochschulproduktion in Hamburg gesehen, was gar nicht so übel war, wobei die Regie in Saarbrücken - von Chris Alexander - um ein vielfaches besser war.


    Ein Teil der Musik hat Rossini im Comte Ory wiederverwertet.


    LG Amneris

    Amneris

  • Hallo Amneris,


    und eben jene Aufführung in Saarbrücken habe ich damals verpasst, an dem Abend, für den ich Karten hatte, gab es wegen Erkrankung im Ensemble "Werther" von Massenet, einer Oper, zu der ich seitdem ein sehr gespaltenes Verhältnis habe.


    Nun, die Frankfurter Aufführung steht an und ich will irgendwann eine Aufnahme im Haus. Nun gibt es von Abbado zweie, die schon gezeigte mit dem Chamber Orchestra of Europe:



    und eine weitere mit den Berliner Philharmonikern und teilweise identischem Ensemble:



    Kennt jemand zufällig beide und kann sagen, ob sich diese beiden Aufnahmen (kurios genug, dass es unter einem Dirigenten und mit teils gleichem Ensemble aus fast selber Zeit zwei Aufnahmen gibt!) überhaupt wesentlich unterscheiden und welche gegebenenfalls vorzugswürdig wäre?


    Es dankt im Voraus,


    C.

    Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

  • Ein unverhofftes Geschenk, das ich mir natürlich sofort ansehen und -hören musste:



    Gioacchino Rossini: IL VIAGGIO A REIMS


    Inszenierung: Sergi Belbel :jubel::jubel::jubel:


    Es singt der Chor und spielt das Orchester des Gran Teatro del Liceu Barxcelona unter der Leitung von Jesus Lopez-Cobos. Es singen und spielen: Maria Bayo (Madama Cortese), Elena de la Merced (Corinna) :jubel::jubel: , Paula Rasmussen (Melibea) :jubel::jubel: , Mariola Cantarero (Contessa de Folleville), Josep Bros (Cavaliere Belfiore), Kenneth Tarver (Conte di Liebenskopf) :jubel: , Simón Orfila (Lord Sidney), Nicola Ulivieri (Don Profondo), Enzo Dara (Barone di Trombonok), Ángel Ódena (Don Alvaro), Stephen Morschek (Don Prudenzio).


    Musikalisch ist sie nicht schlecht, aber vor allem im HInblick auf die stark geforderten Stimmen sind die Einspielungen Claudio Abbados - auch die leider nicht kommerziell verfügbaren TV-Aufzeichnungen aus Mailand und Wien - deutlich überlegen. Denkt man zumindest zunächst, wenn man die Aufnahme so dominant im Ohr hat wie ich. Aber je länger die Aufführung dauert und man sich einhört, um so weniger fällt das ins Gewicht. Zudem kann Sergi Belbels Inszenierung klar mit der von Luca Ronconi mithalten. Er siedelt das Geschehen nicht in einem Wirtshaus, sondern in einer öffentlichen Badeanstalt an, was ihm vor allem im ersten Akt zahlreiche komödiantische Möglichkeiten auftut ohne den - ohnehin etwas dürftigen - Stoff zu beschädigen. Wennam Schluss des ersten Aktes die Europa auftritt und eine Friedenstaube loslässt, gelingt ihm ein regelrechter Coup de Théatre. Aber auch die beiden folgenden Akte, die mit Unterhaltung und Bedeutung zu füllen nicht immer einfach sein kann, lohnen das Ansehen und erst recht das Anhören bis zum Schluss, wenn im dritten Akt die Oper zu einer regelrechten Europafeier wird, die man sich in Brüssel gut ansehen sollte. :D :yes:


    In dem Zusammenhang verweise ich gerne auf dieses Posting von Pylades: "Königlicher Auftritt“ – oder: wie die Staatsmacht sich in der Oper feiert


    Allein die Inzenierung lohnt also schon die DVD, die großes Vwrgnügen macht. Von der idiotischen Benotung bei Amazn sollte man sich nicht irritieren lassen, zumal der einzige Kommentar offenbar das Gegenteil von dem meint, was die Punkte ausdrücken.


    Solange es also keine der Abbado-Aufnahmen käuflich zu erwerben gibt, eine klare Empfehlung für Rossini-Liebhaber - trotz des leider stolzen Preises.


    :hello: Jacques Rideamus


  • Schade, dass es die Produktion der Wiener Staatsoper (Abbado; Caballe, Lopardo, Raimondi, Gasdia, Cuberli, Valentini Terrani, Ramey, Furlanetto, Dara, Merritt etc.) nicht auf Video oder DVD gibt. Inszenierung: Luca Ronconi. Die Premiere wurde jedenfalls damals im Fernsehen übertragen. Unvergesslich und unübertroffen.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Zitat

    Original von Melot1967


    Schade, dass es die Produktion der Wiener Staatsoper (Abbado; Caballe, Lopardo, Raimondi, Gasdia, Cuberli, Valentini Terrani, Ramey, Furlanetto, Dara, Merritt etc.) nicht auf Video oder DVD gibt. Inszenierung: Luca Ronconi. Die Premiere wurde jedenfalls damals im Fernsehen übertragen. Unvergesslich und unübertroffen.


    Schade in der Tat, denn diese Inszenierung und Darbietungen sind wirklich kaum zu übertreffen. Aber in der Not frisst der Teufel fliegen, und eine derart große Not herrscht hier gar nicht, denn die Inszenierung und mindestens einige Leistungen der Sänger/Innen sowie ihre sehr gute Unterstützung durch Jesus Lopez Cobos machen ebenfalls einen Heidenspaß und leiden nur manchmal unter der Erinnerung an die großen Leistungen ihrer Vorgänger/Innen, denen mindestens Paula Rasmussen sehr gut das Wasser reichen kann. Aber auch die anderen sind nicht schlecht, und Enzo Dara ist in seinem Badeanzug mit den deutschen Farben sogar noch komischer.


    :hello: Jacques Rideamus

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  • In Youtube gibt es noch Ausschnitte aus der Wiener Produktion. Leider ist die Tonqualität so schlecht, dass die wunderschönen Stimmen hässlich verzerrt sind, aber immerhin hat man einen gewissen Eindruck bzw. eine Erinnerung an diese unvergessliche Aufführung:


    "http://www.youtube.com/watch?v=ULUA9J8w0Wo"


    "http://www.youtube.com/watch?v=46Sv1Oo-XH8"


    Es gab sogar eine Zugabe:


    "http://www.youtube.com/watch?v=OapujbtTUMI&feature=PlayList&p=C52104EDCB2ED43F&playnext=1&index=2"



    (ohne die Anführungsstriche)

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Zitat

    Original von Melot1967
    Schade, dass es die Produktion der Wiener Staatsoper (Abbado; Caballe, Lopardo, Raimondi, Gasdia, Cuberli, Valentini Terrani, Ramey, Furlanetto, Dara, Merritt etc.) nicht auf Video oder DVD gibt. Inszenierung: Luca Ronconi. Die Premiere wurde jedenfalls damals im Fernsehen übertragen. Unvergesslich und unübertroffen.


    Frag einmal beim ORF an. Vielleicht kann man dort eine Kopie bekommen (könnte aber an rechtlichen Problemen scheitern). Allerdings sind Videoüberspielungen beim ORF entschieden keine Sonderangebote.


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!


  • Zitat

    Original von Theophilus


    Frag einmal beim ORF an. Vielleicht kann man dort eine Kopie bekommen (könnte aber an rechtlichen Problemen scheitern). Allerdings sind Videoüberspielungen beim ORF entschieden keine Sonderangebote.


    :hello:


    Geben wird es beim ORF das bestimmt, aber die berechnen nach Minuten.


    Sind also sündteuer.


    Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:


  • Ich habe einmal wegen einer (anderen) Radio-Übertragung angefragt, die ich verpasst hatte und mir gern auf CDs schicken lassen wollte. Man schrieb mir, dass es aus rechtlichen Gründen nicht möglich wäre, Mitschnitte von Konzerten und Opern zu erwerben. Im Nachhinein bin ich fast froh, dass es nicht geklappt hat, denn es hätte aufgrund der Länge sicher über 70 Euro gekostet. Ein Videomitschnitt wäre bestimmt nicht billiger. Wenn ich nicht irre, gab es doch schon mal ein VHS-Kaufvideo von der im Fernsehen gezeigten Aufführung.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.


  • Lieber Alfred!


    Den österrichischen Jodler sang damals Montserat Caballé, sie war derart gut und amüsant, eine geboren Komödiantin. :jubel: :jubel:


    Liebe Grüße Peter. :hello:

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  • Auf "www.belcantosociety.org" gibt es das Video (VHS) der Übertragung aus der Wiener Staatsoper zu bestellen. Mal sehen, ob die Qualität gut ist.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Zitat

    Original von Melot1967
    Auf "www.belcantosociety.org" gibt es das Video (VHS) der Übertragung aus der Wiener Staatsoper zu bestellen. Mal sehen, ob die Qualität gut ist.


    Bei PremiereOpera in New York gibt es die DVD:


    DVD 6201 IL VIAGGIO A REIMS:
    "Vienna 1988 Caballe, Gasdia, Cuberli, Valentini-Terrani, Lopardo, Merritt, Vargas, Furlanetto, Raimondi, Dara; C. Abbado. No subtitles."


    für 8,95 US $ (+ Porto)


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Auf YouTube gibt es auch Videos von der Pesaro-Produktion. Fantastisch: Cheryl Studer!


    Hier noch mal in YouTube Ausschnitte aus der Wiener Aufführung


    Einleitung: Montserrat Caballe als Einzige, die nicht die Treppe sondern einen Lift genommen hat.
    "http://www.youtube.com/watch?v=hMXq0Bf7jgU"


    Finale: endlich trifft der König ein und kommt zu Besuch in die Pension. Die Prozession kommt von der Ringstraße in die Oper hinein und geht über das Parkett zur Bühne.
    "http://www.youtube.com/watch?v=HQT1zjEibyY"


    Noch nie – außer bei dieser Vorstellung – habe ich in einer Oper eine Zugabe erlebt:
    "http://www.youtube.com/watch?v=OapujbtTUMI&feature=PlayList&p=C52104EDCB2ED43F&playnext=1&index=2"

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Heute habe ich auf OperaShare die Videoaufzeichnung einer älteren TV-Ausstrahlung (leider mit mäßigem, aber ansehbarem Bild) der halbkonzertanten Aufführung mit dieser Besetzung gefunden:


    Sylvia McNair (Corinna)
    Lucia Valentini-Terrani (Marchesa Melibea)
    Luciana Serra (Contessa di Folleville)
    Cheryl Studer (Madama Cortese)
    Raul Gimenez (Cavalier Belfiore)
    William Matteuzzi (Conte di Libenskof)
    Samuel Ramey (Lord Sidney)
    Ruggero Raimondi (Don Profondo)
    Enzo Dara (Barone di Trombonok)
    Lucio Gallo (Don Alvaro)
    Giorgio Surjan (Don Prudenzio)
    Guglielmo Mattei (Don Luigino)
    Nicoletta Curiel (Maddalena)
    Barbara Frittoli (Modestina)
    Claudio Otelli (Antonio)
    Bojidar Nikolov (Zefirino)
    Bojidar Nikolov (Gelsomino)
    Berliner Philharmonisches Orchester
    Dirigent: Claudio Abbado


    Auf dieser Aufführung basiert diese zweite Tonaufnahme Claudio Abbados:



    Da ich kürzlich wegen der Aufführung aus Barcelona (s.o.), die deswegen nicht an Reiz verliert, ein kleines Vergleichshören durchgeführt habe, würde ich heute sagen, dass diese cd die erste Wahl für alle sein sollte, welche die Oper noch nicht kennen. Die erste Einspielung Abbados ist deswegen keineswegs überflüssig, und wer sie hat, braucht die zweite nicht unbedingt, abr man hört schon, dass er hier das bessere Orchester hat, das ihm eine noch größere Virtuosität erlaubt, und das Werk auch noch besser kennt und beherrscht.


    Da seine Solisten, soweit sie nicht ohnehin dieselben sind und das Werk ebenfalls noch besser kennen, keineswegs schlechter sind als das erste Ensemble (Sylvia McNair schafft das Unwahrscheinliche, Ceclia Gasdia nicht vermissen zu lassen), so dass ich nur bei Francisco Araiza leichte Vorteile gegenüber William Matteuzzi feststellen kann, während Ruggero Raimondi sogar noch einen Tick besser (superbe Piani in einigen Ensembles!) und komischer ist, kann ich mich nur rückhaltlos begeistert äußern.


    Unter'm Strich bleibt es eines jener Werke, das immer wieder hinreißt, fast egal in welcher Besetzung, solange sie nur den extremen Anforderungen der Partitur gewachsen ist.


    :hello: Jacques Rideamus

  • In YouTube gibt es Videos aus Pesaro (Mitte der Achtzigerjahre) mit Cheryl Studer (umwerfend!) als Madama Cortese und mit Araiza, wenn ich nicht irre.


    Die Zugabe hier ist die gleiche wie später in Wien:
    "http://www.youtube.com/watch?v=T3G8HdtlSxg&feature=related"


    Die CDs mit der fast gleichen Besetzung wie bei der Pesaro-Produktion sind wahrscheinlich unübertroffen, aber jetzt werde ich mir auch die konzertante bzw. halb-szenische Aufnahme von 1992 mit den Berliner Philharmonikern zulegen, alleine schon wegen Cheryl Studer.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

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  • Zitat

    Original von Melot1967
    In YouTube gibt es Videos aus Pesaro (Mitte der Achtzigerjahre) mit Cheryl Studer (umwerfend!) als Madama Cortese und mit Araiza, wenn ich nicht irre.


    Die Zugabe hier ist die gleiche wie später in Wien:
    "http://www.youtube.com/watch?v=T3G8HdtlSxg&feature=related"
    .


    Ein herrlicher Ausschnitt der 92er Produktion in Pesaro mit einem der besten Ensembles, die Rossini je geschrieben hat. Der Tenor ist allerdings Chris Merritt (auch nicht schlecht!) und nicht Francisco Araiza. Der singt zusammen mit Katia Ricciarelli in dem Sextett aus der Aufnahme von 1984 hier: "http://www.youtube.com/watch?v=Cq7zejiskrw&feature=related".


    Aber auch die anderen Ausschnitte auf Youtube lohnen sich. Den aus Bologna kannte ich noch gar nicht. Danke für den Hinweis. Das kaum zu erkennende "Pezzo a 14 voci" ist übrigens das erwähnte da capo aus Wien, wo Montserrat Caballé die Harfe im Haar der Cecilia Gasdia spielt, während dies in Pesaro 92 Cheryl Studer tat. Eine bessere Aufnahme dieses besonders komischen Wiener DaCapos, bei dem MLntserrat Caballé sogar Ruggero Raimondi so zum Lachen bringt, dass er aus der Rolle fällt. findet sich hier: "http://www.youtube.com/watch?v=OapujbtTUMI&NR=1".


    Das herrliche à cappella-Ensemble (Concertato) sowie die Szenen mit Luciana Serra sowie Raul GImenez und Sylvia McNair stammen aus der oben von mir erwähnten Berliner semiszenischen Aufführung.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Zitat

    Original von Jacques Rideamus
    Der Tenor ist allerdings Chris Merritt (auch nicht schlecht!) und nicht Francisco Araiza. Der singt zusammen mit Katia Ricciarelli in dem Sextett aus der Aufnahme von 1984 hier: "http://www.youtube.com/watch?v=Cq7zejiskrw&feature=related".


    Chris Merritt habe ich erkannt, ich hatte nur Araiza ebenfalls in Erinnerung und muss die Aufnahmen oder Videos verwechselt haben.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Heute habe ich ein VHS von Belcanto Society bekommen von der damaligen Fernseh-Übertragung "Il viaggio a Reims" aus der Wiener Staatsoper. Die Qualität ist leider eine Frechheit. Das Bild ist schlecht, der Ton ist dumpfes Mono. Ich habe diese Übertragung seinerzeit auf Video aufgenommen - in bestem Stereo-Klang und mit gutem Bild. Leider habe ich es mal nach einem Umzug nicht wieder gefunden.


    Gibt es jemand, der diese Wiener Aufführung ebenfalls aufgezeichnet hat und das Video noch hat? Bitte per PN.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Kennt jemand diese Produktion?



    Das Orchester des Mariinsky Theatre unter der Leitung von Valery Gergiev, eine Aufführung im Théâtre du Châtelet.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.