Johann Strauß: Die Fledermaus - der alljährliche Hit zum neuen Jahr

  • Liebe Brüderlein und Schwesterlein,


    für mich ist und bleibt Kleibers Aufnahme die einzig wahre! Nur hier wird die Musik in einer dynamischen Präzision gespielt (dazu ist der schlanke Klang des BaySO noch prägnanter als die Wiener), die die Ironie und Komik nicht elegant-lässig, sondern unerbittlich drängend präsentiert. Genau wie in seinen beiden Neujahrskonzerten beweist Kleiber, daß eine fast "preußische" Lesart Strauß sehr gut bekommt - wenn die irrwitzigen Pikkolo-Passagen in der Ouvertüre plötzlich so transparent klingen wie sonst nie oder die Sechzehntel endlich so gespielt werden, wie er es dem Stuttgarter Orchester in der öffentlichen Probe versucht einzubleuen.
    Der Rebroff ist der schlimmste Mißgriff in Kleibers Karriere - aber, wie ich schon in einem Parallelthread festgehalten habe, er bedauerte ihn sehr. Zumindest hat CK mir das in einer Postkarte geschrieben, die in meinem Reliquienschrein verborgen liegt!


    Die Krauss-Aufnahme ist nett, aber im Vergleich eher brav, den Böhm kenne ich nicht.


    Meine schlimmste Aufnahme ist von Placido Domingo dirigiert, schlicht grauslich!


    LG,


    Christian

  • Meine erste Fledermaus war 1966 zu Silvester an der Wiener
    Staatsoper anläßlich meines ersten Wien Besuchs.


    Dirigent war Robert Stolz
    Eberhard Wächter, Hilde Güden, Erich Kunz, Gerhard Stolze
    (war Orlofsky) Hans Beirer, Rita Streich und Josef Meinrad.


    Später dann natürlich die Otto Schenk Inszenierung.
    Die Bestzung war:
    Bernd Weikl, Gundula Janowitz,Editha Gruberova, Brigitte Fassbaender,
    Josef Hopferwieser,Walter Berry,Helmuth Lohner.


    :yes:

    mucaxel

  • Zitat

    Original von Walter Krause
    Der Alfred war nicht Karczykowski, sondern der walisische Verdi-Tenor Dennis O'Neill, der diesen Part superb verkörperte und von seinem Fach her genau richtig ist.


    Öchöm, da wiederspreche ich aber gerne - Ryszard Karczykowski war mir aus Frankfurt bekannt, vielleicht hat O´Neill das auch gesungen, aber nicht in der mir vertrauten Aufführung, von der ich einen miserablen Mitschnitt besitze.

  • Lieber Alviano,


    Dann kennen wir zwei verschiedene Covent Garden-Aufführungen. Diejenige, die seinerzeit in Österreich (und offenbar auch in Deutschland und anderen Ländern) im Fernsehen lief und derzeit als DVD im Handel ist, ist die mit O'Neill und laut mehreren Angaben die Silvestervorstellung des Jahrers 1983. Aber es ist gut möglich, daß man von einer anderen Aufführung auch einen Mitschnitt hergestellt hat.
    Zur Sicherheit noch die weitere Besetzung: Orlofsky: Doris Soffel, Frank: Michael Langdon, Dr.Blind: Paul Crook. Die Inszenierung: Lindtberg und Burton.


    Richard Karczykowski kenne ich auch aus Wien, wo ich ihn als Barinkay gesehen und gehört habe - ganz passabel, aber nicht aufregend. Aus seinem eher herben, heldischen Material hätte er mehr machen können. Aber natürlich ist das ein Urteil nur auf Grund einer einzigen Aufführung und gelegentlicher, nicht konzentrierter Eindrücke aus dem Radio. Ich möchte es also keineswegs als absolut verstanden wissen.
    O'Neill hat hingegen den etwas öligen Schmelz drauf, der für diese karikierende Rolle des Alfredo nötig ist.


    LG


    Waldi

  • Hallo Waldi,


    das sind tatsächlich zwei unterschiedliche Aufführungen: bei mir wird nämlich der Orlofsky nicht von Doris Soffel, sondern von Robert Tear gesungen.


    Wenn ich nicht irre, habe ich Karczykowski in Frankfurt als Alfredo gehört: der hatte eine ganz gute Bühnenerscheinung und verfügte über einen passablen, etwas harten und nicht sonderlich aufregenden Tenor.


    Auf CD gibt es von ihm einen Live-Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper von Bergs "Lulu" - da singt er den Alwa, eher keine Partie für ihn - oder die "Glocken" von Rachmaninov. Dortselbst fällt er zumindest an der Seite der heftig tremolierenden, stahlharten Natalya Troitskaya zumindest nicht negativ auf :wacky:.


    Aber als Alfred in dieser "Fledermaus" fand ich den auch richtig gut - so als Karikatur eines italienischen Tenors - der auch viel bekanntes in seinen kurzen Auftritten singen durfte...


    Gruss nach Wien

  • Lieber Alviano,


    Jetzt wird's interessant. Hast Du eine Ahnung, aus welcher Quelle Dein Mitschnitt letztlich stammt? Das muß eine Folgevorstellung gewesen sein. Ist Tear, der mir leider nicht geläufig ist, Tenor oder Countertenor? Doris Soffel stand damals noch am Anfang ihrer Karriere, ihr Orlofsky ist rollengerecht und schön spleenig-verschroben (ihre Radikalglatze ist typisch für die britische Exzentrik im Äußeren, für kontinentale Konsumenten mitunter vielleicht zu ungewohnt), auch gut, wenngleich nicht außerordentlich gesungen.


    Dein Frankfurter Eindruck von Karczykowski entspricht ganz meiner Wiener Erfahrung. Kraft und Volumen hatte er, doch das Lyrische und Modulierende blieb in bescheidenen Dimensionen. Wenn man so eine Stimme geschickt einsetzt, kann man beim Alfredo aus der Not eine wirkungsvolle Tugend machen - das kann ich mir schon vorstellen. O'Neill dagegen bringt eine angedeutete Papagallo-Karikatur auf die Bühne, besitzt aber echte Verdi-Qualitäten, die er wirkungsvoll einsetzt. Wie er Kiri te Kanawa becirct, ist schon ein Genuß.


    LG


    Waldi

  • Zitat

    Original von Walter Krause
    Ist Tear, der mir leider nicht geläufig ist, Tenor oder Countertenor?


    Lieber Waldi,


    Robert Tear ist ein ziemlich bekannter Tenor. Ich habe von ihm einige Aufnahmen auf LP und CD. Und ich habe ihn zweimal in eine Sullivanoperette bei BBC-TV gesehen.
    Seine Stimme war nicht hell, sondern eher verschleiert.
    Für weitere Auskünfte, schau mal hier.


    LG, Paul

  • Danke, lieber Paul, da hast Du wieder eine meiner Lücken gestopft.


    Übrigens müßtest Du zu "Fledermäusen" doch eine ganze Menge sagen können, denn die hast Du sicher serienweise in Deiner Sammlung.

  • Zitat

    Original von Walter Krause
    Übrigens müßtest Du zu "Fledermäusen" doch eine ganze Menge sagen können, denn die hast Du sicher serienweise in Deiner Sammlung.


    Du hast recht, ich habe mehrere Version. Aber meine Gesundheit ist leider noch nicht so, daß ich mich an alle Threads beteiligen kann. X(


    LG, Paul

  • Nicht nur in Polen ist er ein großer Star. Auch bei uns schätzt man ihn, obwohl keiner seinen Namen so richtig aussprechen kann:



    Ich habe auch ein paar schöne Operettenaufnahmen mit ihm auf CD. Harry Kupfer hatte ihn für die deutschen Opernhäuser entdeckt, in Dresden sang er in seinen Neuinszenierungen den "Tamino" und den "Lenski"


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Original von Walter Krause
    Hast Du eine Ahnung, aus welcher Quelle Dein Mitschnitt letztlich stammt?


    Hallo Waldi,


    klar weiss ich das: es ist der Originalton der Fernsehübertragung - ich habs mitgeschnitten, weil mir diese Version so gut gefallen hat... Leider habe ich das Datum nicht notiert. Aber: es wird vor 1983 gewesen sein, eher Ende der 70er...


    Robert Tear ist ein wirklich recht bekannter Tenor mit einem sehr breiten Repertoire - er hat Bach aufgenommen, aber auch z. B. die "Winterreise" von Schubert oder den "Belsazar" von Händel, er hat in München den Herrn Broucek von Janacek interpretiert, war der Uraufführungstitelrollensänger des "Roi Ubu" von Penderecki am gleichen Ort und, ebenfalls in München, ein bemerkenswerter Loge im "Rheingold".

  • Liebe Fledermausbegeisterte,


    kann mir Dummerle irgendjemand sagen, schreiben geht auch, :D warum die Fledermaus immer zum Jahreswechsel über die Bildschirme flimmert?


    Was bitte schön hat die Fledermaus mit dem Jahreswechsel zu tun?


    ?( ?( ?(


    LG


    Maggie


  • "Champagner hat´s verschuldet. tralalalalalalaaalaaa..." :D ;)


    - Gehöriger Alkoholkonsum (s.o.)
    - Dieser induziert Sentimentalität ("Duiduuuu") und gute Vorsätze
    - Diese sind dann am nächsten Morgen wieder vergessen, dafür meldet sich der Kater


    :hello:


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Liebe Maggie,


    der Jahreswechsel bedeutet der Fledermaus im Prinzip gar nichts.
    Uber den Bildschirm flimmert sie leider auch nicht jedes Jahr. Wenn es denn so wäre, hätte ich wahrscheinlich noch viel mehr Fledermäuse. Es ist jedoch an manchen Theatern Tradition, zu Silvester die Fledermaus anzusetzen, auch wenn sie nicht im Repertoire ist. Sogar den Sängern scheint sie großes Vergnügen zu bereiten, sonst hätten wir nicht derart prominente Besetzungen.


    Wenn ich auch in letzter Zeit mehr zu Offenbach tendiere, kann ich mir nichts schöneres vorstellen, als mit der Fledermaus ins Neue Jahr zu fliegen :D


    LG :hello:


    Emotione

  • Zitat


    Original von Alviano
    klar weiss ich das: es ist der Originalton der Fernsehübertragung - ich habs mitgeschnitten, weil mir diese Version so gut gefallen hat... Leider habe ich das Datum nicht notiert. Aber: es wird vor 1983 gewesen sein, eher Ende der 70er...


    Hallo Alviano,


    ich habe mir heute meine Fledermaus aus Covent Garden noch einmal herausgeholt. Auch bei mir ist es der Mitschnitt einer Fernsehübertragung.
    Die Sänger sind identisch mit der von Waldi genannten Aufführung. Alfred wird auch bei mir von O'Neill gesungen. Orlofsky ist Soffel, Stargast beim Ball ist bei mir Aznavour und Dirigent Domingo. Das Datum meines Mitschnitts kann ich nicht mehr feststellen, da ich von VHS auf DVD überspielt habe.


    LG :hello:


    Emotione

  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Mich hat die alte Karl Böhm-Aufnahme geprägt, vor allem wegen der Besetzung: Gundula Janowitz, Eberhard Wächter, Wolfgang Windgassen, Heinz Holecek, Erich Kunz ,Renate Holm
    ...
    Eine Besonderheit dieser Einspielung sollte erwähnt werden, hier ist der Orlowsky keine Hisen- oder Countertenorrolle, nein, Wolfgang Windgassen mimt hier sehr überzeugend einen versoffenen russischen Prinzen.
    ...



    Solch eine Prägung habe ich auch.


    Mittlerweile ist diese Aufnahme auf CD zu haben. Es gibt sie aber auch als Fernsehproduktion, ich besaß sie einst auf VHS, aus dem TV aufgenommen. Wie es kommen musste, ich verlegte sie und es ging damit wie mit der Taschenuhr in Rosalindes Dekolleté...


    Meine Frage: Weiß jemand, ob es diese Aufzeichnung zu kaufen gibt oder gab? Meine Recherchen haben nichts ergeben.


    LG,



    audiamus

  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Mich hat die alte Karl Böhm-Aufnahme geprägt, vor allem wegen der Besetzung: Gundula Janowitz, Eberhard Wächter, Wolfgang Windgassen, Heinz Holecek, Erich Kunz ,Renate Holm



    Alfred


    Das ist für mich die schönste Aufnahme, die ich allen anderen vorziehe.


    Ich habe die Janowitz erlebt in Köln als Rosalinde in der Fledermaus, sie hat mich sehr überzeugt. An die anderen Mitstreiter kann ich mich leider nicht mehr erinnern.


    LG

  • "Fledermaus" ist nicht nur zum Jahreswechsel und vor dem daraus resultierenden Sektkosum (oder was sonst zur Feier des Abends konsumiert wid) eine Erfolgsmeldung (man sehe sich die Übertragungen etwa aus München, London oder [immer wieder] Wien an. Ich habe im Sommer eine ausgezeichnete Produktion im Hof der Burg von Kufstein (Tirol) gesehen, die besser und amüsanter war, als viele von mir besuchten (aus sängerische Sicht) Pflichtabende am 31.12.


    Aber ganz ein anderes Thema - ich habe in Pforzheim vor ich weiß nicht mehr wie vielen Jahren am 31.12. die Premiere einer "Fledermaus" erlebt aber kein Programmheft davon. Ich wäre extrem dankbar wenn ein Tamino/eine Pamina
    a) mir die Kopie eines Besetzungszettels
    b) mir eine Kopie des Programmheftes (das Original ????)
    zukommen lassen könnte.


    Michael 2

  • Zitat

    Original von audiamus
    ...
    Solch eine Prägung habe ich auch.


    Mittlerweile ist diese Aufnahme auf CD zu haben. Es gibt sie aber auch als Fernsehproduktion, ich besaß sie einst auf VHS, aus dem TV aufgenommen. Wie es kommen musste, ich verlegte sie und es ging damit wie mit der Taschenuhr in Rosalindes Dekolleté...


    Meine Frage: Weiß jemand, ob es diese Aufzeichnung zu kaufen gibt oder gab? Meine Recherchen haben nichts ergeben.


    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Taufrisch aus der Presse, welch ein Glück! Gebe zu, dass ich die Suche bereits eingestellt und mich die Hoffnung auf Veröffentlichung verlassen hatte. Man sollte halt doch noch einmal nachschauen, bevor man Fragen stellt.


    DANKE!



    audiamus

  • Diese Fernsehaufzeichnung hat es eigentlich schon immer gegeben.
    Meine VHS-Kassette sieht so aus:



    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Original von Harald Kral
    Diese Fernsehaufzeichnung hat es eigentlich schon immer gegeben.
    Meine VHS-Kassette sieht so aus:



    LG



    DER Klassiker schlechthin mit einer einmaligen Ensembleleistung!
    Und Wolfgang Windgassen demonstriert als Orlofsky, daß er auch dieses Genre beherrscht.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Hat zufällig jemand die Fledermaus gesehen, in der Nathalie Dessay Sylvester 1993 in der WS0 ihr Debüt mit dem eingebauten Frühlingsstimmenwalzer gab.
    Sie sieht aus wie ein unschuldiges zuckergussüberzogenes Petit four mit eingebauter Nachtigallenspieluhr-es ist absolut allerliebst!


    Auf DVD habe ich eine sehr konventionelle (Otto Schenk)aber gerade deshalb hochamûsante Fledermaus live unter Guschlbauer aus der WSO(1980) in einer tollen Besetzung: Lucia Popp, Gruberova, Fassbänder, Weikl, Berry, Hopferwieser, Lohner


    Die Gruberova z.B. als Adele neben der Popp als Rosalinde ist einfach ein umwerfend komisches Talent. Überhaupt ist das für Einsteiger in die Fledermaus und ( nicht nur :D)Staubi-Operettenliebhaber ein Hochgenuss! :jubel:
    F.Q.

  • Zitat

    Original von Fairy Queen


    Auf DVD habe ich eine sehr konventionelle (Otto Schenk)aber gerade deshalb hochamûsante Fledermaus live unter Guschlbauer aus der WSO(1980) in einer tollen Besetzung: Lucia Popp, Gruberova, Fassbänder, Weikl, Berry, Hopferwieser, Lohner


    Liebe Titania,


    Die habe ich auf VHS aufgenommen. Sie ist eine sehr gute "Fledermaus", kommt aber an die Böhm-Janowitzsche insgesamt nicht ganz heran. Die war wirklich wie von einem anderen Stern. Man kann sich trotzdem die Finger nach der Guschlbauer-Version abschlecken, und eine DVD-Ausgabe wäre nur zu gerechtfertigt!


    Auf VHS aufgenommen habe ich seinerzeit noch die Aufführung, die unsere Volksoper in Japan hingelegt hat. Karl Dönch inszenierte und sang den Frank, Peter Minich den Eisenstein, Mirjana Irosch die Rosalinde, Adolf Dallapozza den Alfred und , wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, Melanie Holliday die Adele. Es ging da weniger quirlig zu und mehr statisch, nicht nur weil Dönch einen "älteren" Regiestil pflegte, sondern auch aus Rücksicht auf das japanische Publikum, das man durch Sprache und Inhalt nicht überfordern durfte. Innerhalb dieser Grenzen aber auch eine ausgezeichnete Gestaltung mit blendend gestimmten Protagonisten, insbesondere die Irosch war mehr als rollendeckend. Der ORF hat die Bänder im Archiv, in welchem Zustand freilich? Das ist die Frage aller Fragen.


    LG


    Waldi

  • Lieber Waldi,


    die Wiener Volksoper schein wohl öfter in Japan gewesen zu sein, ich habe eine Aufnahme aus Fukuoda in ganz anderer Besetzung:



    Aufnahme: 24.6.1982, live, Tokio
    Dirigent: Erich Binder
    Orchester der Volksoper Wien
    Chor der Volksoper Wien
    Chorleitung: Franz Gerstacker


    Rollen und Sänger


    Adele: Melanie Holliday
    Alfred: Ryszard Karczykowski
    Dr. Blind: Peter Drahosch
    Dr. Falke: Robert Granzer
    Eisenstein: Waldemar Kmentt
    Frank: Hans Kraemmer
    Frosch: Ossy Kolmann
    Ida: Gabriele Juster
    Prinz Orlofsky: Dagmar Koller
    Rosalinde: Mirjana Irosch


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Original von Harald Kral
    ...die Wiener Volksoper schein wohl öfter in Japan gewesen zu sein...


    Das stimmt, Gastspiele unserer beiden Häuser dort sind/waren Tradition. Leider wird aber jetzt nichts mehr übertragen, wie es scheint. :no: :boese2:


    LG


    Waldi

  • Zitat

    Original von Harald Kral
    Lieber Waldi,


    die Wiener Volksoper schein wohl öfter in Japan gewesen zu sein, ich habe eine Aufnahme aus Fukuoda in ganz anderer Besetzung:


    Wiener Ensembles (Musiktheater und Orchester) gastieren regelmäßig in Japan! Ich bin nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich sogar jährlich. Es gibt da sehr intensive Kontakte, die permanent gepflegt werden.

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Meine ganz persönliche Lieblingsaufnahme des Johann-Strauß-Klassikers "Die Fledermaus" ist relativ unangefochten die Aufnahme unter Carlos Kleiber. Ich finde , dass diese Aufnahme nichts von ihrer Frische und ihrem Temperament verloren hat und sich bestens für eine Empfehlung eignet, trotz der Katastrophe Iwan Rebroff als Orlofsky...


    Quasi "klassischer" dann jene Fernsehversion mit Gundula Janowitz und Eberhard Wächter unter der Leitung von Karl Böhm, die ich aber durchaus gerne höre - wiederum trotz der Besetzung des Orlofsky, diesmal mit Wolfgang Windgassen - für mich eine Fehlbesetzung.


    Selbst HvK hat mit der "Fledermaus" eine Aufnahme vorgelegt, auf deren Wiedererscheinen zu einem akzeptablen Preis ich als nicht gerade Fan dieses Dirigenten sehr lange gewartet habe - und die mir wirklich gut gefällt - zwar glattpoliert, aber angenehm zu hören - und der Klang der "Wiener", schon schön...

  • Zitat

    Original von Alviano
    ...trotz der Katastrophe Iwan Rebroff als Orlofsky...



    Ich hatte das schon mal gelesen, dass der da singt - hielt das allerdings für einen Scherz des Autors. :wacky: