Vorfreude auf kommende musikalische Ereignisse

  • Ich hab Karten für Meistersinger , Holländer und Tannhäuser .Hab mein Geld vor einem Jahr nicht zurückerstatten lassen

  • Mein Problem ist nur, daß ich zwei Karten für unterschiedliche Vorstellungen habe ; und da ich gerne mit meiner Bekannten reingehen würde, würde ich eine gerne tauschen...

  • Den Fliegenden Holländer, mit dem Bayreuth die Saison eröffnet, werde ich am Sonntag im Berliner Kino International sehen. Asmik Grigorian wird die Senta singen, Jon Lundgren den Holländer.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Ich sitze im Zug nach Bayreuth und freue mich auf den Tannhäuser heute abend.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Hab gestern meine Karten bekommen für die Hochzeit des Figaros Anfang Oktober und die Premiere von Tristan und Isolde Ende Oktober in Duisburg.

  • Heute abend spielt Krystian Zimerman in der histörischen Stadthalle in Wuppertal- Elberfeld und es gibt noch einige Karten, u.a. zum selbst ausdrucken. Werde kurzentschlossen hinfahren (auch zu Piemontesi am Mittwoch im Kunstpalast Dü. und zur Amerikanerin Pallavi Mahidhara am kommenden Freitag im Haus Fuhr in Essen- Werden habe ich noch Karten bekommen)


    Zimerman spielt im ersten Teil Brahms op. 116 und op. 2, die zweite Klaviersonate, nach der Pause dann die 3. Kl.sonate h- moll von Chopin.


    Habe zur Einstimmung Idil Biret mit Brahms und Stanislav Bunin (live aus 1985 in Warschau) sowie M. Argerich (Studioaufnahme aus 1963) gehört. Die Chopin- Sonate ist eine Wucht, der Thread dazu seit 11 Jahren im Tiefschlaf.


    Mal sehen...

  • Zitat Fiesco

    Ich werde jedenfalls noch nicht in geschlossene Räume bzw. Opernhäuser gehen, bis jetzt war ich nur in Vorstellungen unter freiem Himmel!


    ... so schrieb Fiesco vorige Woche im "Corona - Thread". Dem stimme ich zu und dies ist auch meine Meinung.

    Das Theater /Opernhaus Liberec /Reichenberg hat seit Anfang des Monats mit überwiegend kleineren Programmen,

    den Theater - Spielbetrieb wieder aufgenommen.

    In gut einem Monat, am 31. Oktober, steht nun nach etwa zwei Jahren, wieder mal Verdi´s "Il Trovatore" auf dem Spielplan.

    Noch habe ich mich, entsprechend oberem Statement nicht entschieden hinzufahren, werde den Verlauf der Corona - Pandemie beobachten.

    Aber meine Vorfreude und Lust, ist nach der langen Theaterabstinenz seit mehr als 1 1/2 Jahren, doch sehr groß.

    Zumal als persönlich empfundener Höhepunkt die Mezzosopranistin "Katerina Jalovcová" vom Nationaltheater Prag,

    wieder mit der Partie der Azucena gastiert, in der ich sie schon mehrmals überragend erlebt habe.


    Chrissy


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    Jegliches hat seine Zeit...

  • Am 6.11. werde ich in Rendsburg Korngolds "Stumme Serenade" hören und sehen.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Habe gerade eine Karte für die Wiederaufnahme der Warlikowski-Produktion von "Lulu" in Brüssel erworben. Eine meiner Lieblingsopern mit der famosen Barbara Hannigan in der Titelrolle, das kann ich mir nicht entgehen lassen.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Ein paar Tage ist es schon her, dass ich (wir) vom Südwesten aus zu drei Konzerten nach Wuppertal (Histor. Stadthalle), Düsseldorf (Rob. Schumann Saal im Kunstpalast) und nach Essen- Werden (Haus Fuhr) gereist sind. Unser "Stützpunkt" war dabei das Gästehaus Rohleder in Velbert- Zentrum, wo wir ein sehr geräumiges Doppelzimmer bewohnten (über Booking.com).


    Anlass waren Soloabende des

    Klavierfestivals Ruhr 2021,


    wo wir montags (27.Sept.) Krystian Zimerman, mittwochs Francesco Piemontesi und freitags Pallavi Mahidhara hören sollten.


    Das wichtigste Konzert und Grund unserer Reise war das mit K. Zimerman , dem ich erst zum zweiten Mal überhaupt zuhören konnte. Anfangs gab es drei Intermezzi op. 117 von J. Brahms, danach die 2. Klaviersonate op. 2 vom selben Meister, nach der Pause die 3. Klaviersonate (h- moll) von Chopin. Ich bereitete mich zuhause mit vorhandenen CDs vor, den Brahms mit IDIL BIRET, den Chopin mit St. BUNIN und M. ARGERICH (Stud.aufn. von 1963). Wir erlebten einen Pianisten, der absolut auf der Höhe seiner Kunst schien. Bei mir blieben keine Wümsche offen, insbesondere bei der rhytmischen Themengestaltung der Brahmssonate, die viele Pianisten einfach nicht natürlich hinbekommen, was dann leider holprig oder einfach unrhytmisch sich anhört. Der Klang konnte sehr vielschichtig sein, vom orchestral- mehrstimmigen oder Vollklingenden bis hin zum schlicht Singenden. Zimerman wollte nie laut spielen, aber nie wurde der Ton dünn und gar kläglich. Ihm schien ein eher kleines Spektrum der Volumenskala völlig auszureichen.


    Bei der folgenden Chopin- Sonate konnte man gut die Stimmung der einzelnen Sätze aufnehmen. Irgendwo vom dritten bis zum vierten Satz gibt es eine Art Ruhepunkt, zumindest funktionell betrachtet, von dem aus der Interpret eine sich steigernde Linie über viele, viele Takte bis hin zum triumphalen Schluss gestaltete, bei nur geringer Tempobeschleunigung. Ich glaube, keinen einzigen falschen Ton bzw. Akkord gehört zu haben.


    Zum Vergleich spielt St. Bunin einen grossen Teil der Chopin h-moll- Sonate zurückhaltend bis glatt, technisch SEHR versiert. Bis er dann beim 3. Satz "aufwacht" und die letzten beiden Sätze deutlich dynamischer und auch glanzvoller hinlegt. Die Argerich dagegen versteht es, durchgehend dynamischer zuzugreifen, ohne zu schlampen. Das nenne ich eine Vollblutinterpretation. Trotzdem hat sie noch die Zeit, die Kantilenen zu finden und auszuspielen, rhytmische Figuren diverser Macharten und Längen immer interessant zu gestalten/ einzufügen...


    Von Anfang an lagen im Flügel (anstelle des üblichen verschiebbaren Notenständers), die passenden Klaviernoten bereit, wohl sicherheitshalber. Einer Zugabe (ein mir bekanntes Nocturne oder Prelude) folgte eine kleine Erklärung des Pianisten in akzentfreiem Deutsch. Er hatte seit 1,5 Jahren kein einziges Konzert gegeben ! Dabei löste sich seine enorme Anspannung und er zeigte sich freundlichst - zugewandt- sympathisch.


    In der 24. Reihe (von ca. 30) war der Flügel (ich denke, dass es der zweitgrösste Steinway war) trotz der Corona 3G- Bestuhlung (jeder zweite Platz blieb frei) leider etwas zu leise, woran ich mich im Verlauf leidlich gewöhnen konnte.


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    F. Piemontesi hörten wir, nachdem wir (meine Frau und ich) uns in der Dü.dorfer Altstadt gestärkt hatten und die ca. 1,5 km am Rhein entlang abwärts in der Abendsonne, bei leichtem bis mässigen Wind, erholsam spazieren gegangen sind. Nördlich der Tonhalle war der Kunstpalast, mit seinem geschmackvollen, ganz in leicht rötlichem Holz gehaltenen und kleinteiligen, aber ruhig wirkenden Formen Robert- Schumann- Kammermusik- Saal mit 798 Sitzplätzen (erbaut ca. 1923). Der war gegenüber der historischen Stadthalle in W- Elberfeld an Sitzplätzen nur wenig kleiner (jener ca. 1100, erbaut 1900), hatte aber eine sehr viel bessere Akustik.


    Vor dem Konzert kam dann der Intendant des Festivals, Prof. F.X. Ohnesorg, auf die Bühne, um Alfred Brendel mit seiner Ehefrau Maria persönlich zu begrüssen, welche es sich in der 3. Reihe vorne links bequem gemacht hatten. Er war Piemontesis Lehrer.


    Das Programm umfasste drei Schubert- Sonaten, die ohne Pause zu Gehör gebracht werden sollten, und zwar Nr. 14 (a- moll, D 784), Nr. 15 (C- Dur, D 840) (Reliquie) und Nr. 19 (c- moll, D 958). Die Reihenfolge wurde schliesslich noch geändert, und das war dann Nos. 15, 14, 19. Also, gut.


    Der Pianist, ein jüngerer grosser, elastisch wirkender Mann, betrat die leicht abgedunkelte Bühne und setzte sich ans Klavier (ebenfalls ein sehr grosser Steinway). Sofort fand ich, dass er in einem Frack sehr gut gewirkt, ja sogar eine fast imposante Erscheinung abgegeben hätte. Stattdessen war es ein casual- dunkler Sakko mit weiteren passenden dunklen Kleidungsstücken. Die nun folgende Musik bestätigte meine kleine Verwirrung, das war für mich immer wieder bei einigen von Schubert`s Klaviersonaten so (z.B. bei der von mir fast jährlich besuchten "Schubertiade" in Schwarzenberg und Hohenems), oder aber in der Jahrhunderthalle oder in Stuttgarts Liederhalle. Immer wieder gab und gibt es Brüche in meiner Schubert- Rezeption, vereinzelt sogar Ablehnung einiger (weniger) Stücke, gegensätzlich aber auch Verzauberung durch schönste Passagen und Menuette und Märsche und Ländler, mit, ja Suchttendenz.


    Kurzum, Francesco Piemontesi spielte sein Programm mit grosser Klarheit und auch Strenge, vollendeter Technik, selbst- (und form)bewusst, vielleicht etwas distanziert, doch nicht kühl oder gar kalt. Es war mir schnell klar, dass ich ihn später mal wieder hören wollte (nachdem dieses Jahr Schwarzenberg geplatzt war- für mich). Er gehörte offenbar nicht zu den Pianisten, die ihre Kunst so leicht offenbarten.


    Erst zuhause in Stuttgart hörte ich, was auf CD an Schubert da war: die Schubert- Box von G. Oppitz, diejenige von P. Badura- Skoda, diverse einzelne CDs mit S. Richter aus verschiedenen Aufnahmedaten und -orten sowie W. Kempf auf LP. Die Oppitz- Box von Hänssler ist von bald unfassbarer Klangschönheit (!!!), zusammen mit überlegener Gestaltung der einzelnen Sonaten und Sonatensätze, höchstwertiger Technik der Lautstärkendifferenzierung, der agogischen Feinheiten, Anschlag und nicht zuletzt Ruhe und Stetigkeit, ohne eine Spur von Langeweile aufkommen zu lassen. Erst NACH diesem Hörerlebnis bemerkt man, dass ihm S. Richter in der Qualität der Interpretation und in der Fähigkeit, Klavier zu spielen in nichts nach steht, ihn vielleicht manchmal übertrifft.


    (zwischendurch eine Bemerkung: viele von uns haben Richter wahrscheinlich nicht live gehört. Wer dennoch so glücklich war, dabeigewesen zu sein, könnte mir bitte einen Tip geben für eine wirklich tolle Schubert- Richter- Aufnahme. Danke dafür jetzt schon ! Wir kennen ja viele Richter Aufnahmen mit zweifelhafter bis durchwachsener technischer Qualität. Die meine ich nicht.)


    Aber jetzt- wundersam:

    der Paul Badura- Skoda auf diversen historischen Instrumenten, sprich Hammerflügeln, welche er auch teils selbst sein eigen nennt .

    Ich beginne nun zu verstehen, was sein Spiel so einnehmend, auch einladend macht, bei völligem Ernst und Konzentration seiner Darbietung und überlegener Pianistik. Es ist der Klang der benutzten Hammerflügel, welcher mich als äusserst lebendig erreicht, nämlich mit tonweise leichter Verstimmung in der Mittellage, Schrill- und Weichheit der Höhen, Sonorität in den oberen Tiefen, welche offensichtlich gut zu den mittellauten Bässen passen. Diese(s) lebendige(n) Instrument(e) erregte(n) meine Aufmerksamkeit und ich hörte Prof. Badura- Skodas völlig natürliches, fast ganz einfaches Spiel. Obwohl nun zwischen Oppitz, Richter und Badra- Skodas Spiel Welten liegen, ist der musikalische Ausdruck gar nicht so verschieden, nur dass tänzerisch- wienerische Elemente in Schuberts Sonaten bei B.- Sk. s Interpretationen ein bisschen mehr hervorgekehrt werden, jedenfalls zusammen mit dem Hammerflügel seiner Wahl.


    An diesem Konzertabend hat mich die 19. Sonate D 958 ganz besonders fasziniert. Zufrieden haben wir ohne Regen, aber auf noch regenfeuchter Fahrbahn unser Domizil in Velbert erreicht.


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    Am Freitag, 1. Oktober, war das letzte Konzert mit der Amerikanerin Pallavi Mahidhara im Haus Fuhr in Essen- Werden, welches früher der Evangelischen Kirche ihr Domizil gewesen war. Der Konzertsaal bot ca. 150 Menschen Platz, es gab nur EINE Sitzkategorie. Wiederum trat zuerst der Intendant ans Mikrofon, welcher uns Zuhörern erklärte, dass er durch einen Freund auf Frau Mahidhara beim Ravinia Festival in Chicago aufmerksam geworden sei. Und wie es dann dazu kommt, hatte ein Anruf genügt, um diese wunderschöne junge Frau mit indisch- rassigem Aussehen hierher auf die Bühne zu bringen.


    Sie hat ein Programm gespielt, welches vor allem ihre Vielseitigkeit aufgezeigt hat, darunter die erste Klaviersonate f- moll, op. 1, von Prokofiev. Obwohl die Pianistin glänzende Fingerfertigkeit bewies, blieb ihr Vortrag eher bemüht und unverbindlich. Eine Reihe von Stücken erschienen mir wie blosse Zugaben, besonders drei flott dahinrollende, aber leider artifiziell gestylte Rachmaninow Preludes.

    Sie hat ihren Abend ohne Zeichen der Erschöpfung absolviert


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    Wie schon öfter, haben wir einige interessante Ziele als Beiprogramm entdeckt (Restaurant "Karpathen" in Wuppertal- Katernberg, das Eisenbahnmuseum in Bochum- Dahlhausen, die romantische Ruhraue mit Pferdewiesen und Vizinalstrassen, das Cafe am Baldeneysee, das "Fährhaus" in Essen- Kettwig, die Müngstener Brücke, das Dörfchen Burg an der Wupper, die weiter oben Wipper heisst. Schliesslich der Mariendom zu (Velbert-) Neviges, welcher Transkonfessionalität ausstrahlt, aber auch das Vertikale in der Gott- Mensch- Relation. Das Dominnere bedrückt nicht, sondern macht den vertikalen Weg eher frei, zeigt dass da kaum Hindernisse seien.


    :)




     



  • Nun die oben erwähnten CDs:


    für das Zimerman- Konzert            


    für das Piemontesi- Konzert      


    Die Oppitz- Box ist ggü. dem Frühjahr wieder etwas teuerer geworden, aber immer noch sehr günstig.

  • Lieber Hans Heukenkamp

    Hier ein Hinweis speziell an Dich, falls Du hier mitliest:

    am 31. Oktober, steht nun nach etwa zwei Jahren in Liberec /Reichenberg, wieder mal Verdi´s "Il Trovatore" auf dem Spielplan.

    Ich weiß zwar nicht wo Du wohnst, habe aber aus vielen Deiner Berichte mitbekommen, daß Du ein großer Reisender zu Aufführungen

    und kulturellen Ereignissen bist. Deshalb mein Hinweis, falls es Dir reisemöglich ist und Du Interesse hast.

    Günstig dürfte sein, die Vorstellung beginnt bereits um 16 Uhr und ist gegen 19 Uhr zu Ende.

    Ich würde mich freuen.

    Herzliche Grüße

    Chrissy


    https://www.saldovo-divadlo.cz…aveni/r/4427/il-trovatore

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Am 31. Oktober 2021 erwartet mich in der Tonhalle Düsseldorf eine ausgesprochene Rarität.


    Zur Aufführung kommt das seit 100 Jahren nicht mehr aufgeführte Oratorium für Soli, Chor und Orchester "Saul" von Ferdinand Hiller (1811 - 1885). Es gibt also so gut wie keinen Lebenden, der dieses Oratorium schon einmal live gehört hat.


    2021 ist ein Jubiläumsjahr für 1700 Jahre Bereicherung des kulturellen Lebens in Deutschland durch die jüdische Gemeinde. Mit der Einstudierung und mehreren Aufführungen des Saul wird Ferdinand Hillers gedacht, der als Sohn jüdischer Eltern das rheinische Musikleben Mitte des 19. Jahrhunderts stark geprägt hat und trotzdem lange Zeit vergessen war.


    Es spielt die Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens. Den Chorpart übernimmt der Düsseldorfer Musikverein.


    Das Oratorium steht musikalisch in der Tradition Mendelssohns. Es behandelt den im Alten Testament geschilderten Konflikt zwischen Saul und David.


    Der Düsseldorfer Abschlussaufführung gehen vier weitere Aufführungen voraus: Essen (22. 10. 2021), Duisburg (23. 10.), Köln (24. 10.) und Dortmund (30. 10.).


    Aus dem aufzunehmende Material der Aufführungen soll eine CD-Veröffentlichung erfolgen. Bisher gibt es keine Aufzeichnung, was nicht verwundert, wenn um 1920 die letzte Aufführung gewesen ist.



    Liebe Grüße


    Portator

  • ... am 31. Oktober, steht nun nach etwa zwei Jahren, wieder mal Verdi´s "Il Trovatore" auf dem Spielplan.

    Noch habe ich mich, entsprechend oberem Statement nicht entschieden hinzufahren, werde den Verlauf der Corona - Pandemie beobachten.

    Ja, und das war gestern. Und falls jetzt der eine oder andere auf einen Bericht von mir wartet, muß ich enttäuschen -

    ich war nicht gewesen, habe mir einen Besuch nicht getraut, obwohl mir der Verzicht sehr, sehr schwer gefallen ist.

    Denn aus den aktuellen Nachrichten hatte ich mitbekommen, daß auch in Tschechien die Corona Erkrankungen wieder stark angestiegen sind.

    Und so habe ich mir aus persönlichen Sicherheitsgründen, den Besuch nicht getraut.

    Mir scheint auch, daß die Tschechen wohl ähnlich vorsichtig sind, denn ich kann im Netz nicht nur den Spielplan, sondern auch die freien,

    bzw. die belegten Sitzplätze sehen. Und da war ich erstaunt, nicht mal die Hälfte der Plätze waren belegt.

    Und das ist ungewöhnlich, denn bei den bisherigen Trovatore Aufführungen vor Corona, war das Haus fast immer ausverkauft.

    Also, hoffen wir auf bessere Zeiten, daß diese verfluchte Corona Pandemie endlich mal beendet sein wird.


    Chrissy

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Wie ich gerade sehe, soll wohl im kommenden Jahr trotz Corona der "Wiener Opernball" wieder stattfinden.

    Auch wenn wir live nicht dabei sind, freue ich mich auf die TV - Übertragung - für uns seit vielen Jahren immer ein Pflichtprogramm.

    Interessant die Eintrittspreise beginnend ab 315 Euro bis zum "Schnäppchenpreis" von 23.600 Euro für die Rangloge.

    Chrissy


    https://www.wiener-staatsoper.at/opernball/

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich freue mich sehr auf die Premiere von André Campras "Idoménée" am Freitag in der Berliner Staatsoper.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Das kann ich mir vorstellen, lieber Bertarido. Ich wünsche Dir, dass es so wird wie zu erwarten. :)

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Das kann ich mir vorstellen, lieber Bertarido. Ich wünsche Dir, dass es so wird wie zu erwarten. :)

    Ich danke Dir. Komm doch auch - es gibt noch Karten!


    Hier ist noch ein Trailer - was für eine herrliche Musik: :hail:


    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Ich danke Dir. Komm doch auch - es gibt noch Karten!

    Lieber Bertarido, so verlockend das wäre, aber ich setzte mich derzeit in kein Opernhaus.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Lieber Bertarido, so verlockend das wäre, aber ich setzte mich derzeit in kein Opernhaus.

    Schade, aber das muss natürlich jeder von uns für sich abwägen. Ich selbst fühle mich zur Zeit als doppelt Geimpfter und keiner Risikogruppe Angehöriger keiner allzu großen Gefahr in einem Opernhaus ausgesetzt, das die 3G-Regel umsetzt.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Am 4. Dezember in der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker


    Semyon Bychkov dirigiert die BP mit Mahlers Vierter und Thomas Larchers Konzert für Klavier und Orchester. Kirill Gerstein am Klavier.


    Etwas für meine Bildung (Mahler! ) und etwas für meine Neugier (Thomas Larcher!)


    Ich bin gespannt.


    https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/53841



    Bei Interesse an Thomas Larcher Thomas Larcher: Kein Wiener und auch keine Klassik

  • Zitat von astewes

    Etwas für meine Bildung (Mahler! )

    :thumbup::)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Heute Abend auf Deutschlandfunk Kultur die Gelegenheit zum Nachhören eines großartigen Konzerts, das ich letzten Freitag erleben durfte


    Freiheitshalle Hof
    Aufzeichnung vom 19.11.2021

    William Walton
    Ouvertüre zum Lustspiel „Scapino“

    Benjamin Britten
    Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 15

    Ralph Vaughan Williams
    Sinfonie Nr. 2 G-Dur „A London Symphony“

    Carolin Widmann, Violine


    Hofer Symphoniker
    Leitung: Hermann Bäumer

  • Wie ich gerade sehe, soll wohl im kommenden Jahr trotz Corona der "Wiener Opernball" wieder stattfinden.

    Auch wenn wir live nicht dabei sind, freue ich mich auf die TV - Übertragung - für uns seit vielen Jahren immer ein Pflichtprogramm.


    Diese Vorfreude kann erst mal gestrichen werden. Wie gestern bekannt wurde, sah sich die Wiener Staatsoper dazu gezwungen, auch den Opernball für 2022 abzusagen.


    Dazu teilt der Direktor der Wiener Staatsoper mit:


    https://www.wiener-staatsoper.…-opernball-2022-abgesagt/



    Gregor

  • Hallo, Gregor

    Eigentlich keine Überraschung, man konnte das erahnen. Danke aber für Deine Info.


    Chrissy

    Jegliches hat seine Zeit...