Die Faszination der Zauberflöte - kritisch hinterfragt

  • Liebe Opernfreunde, liebe Mozartianer,

    Die Zauberflöte ist wohl unbestritten eines der bekanntesten und beliebtesten Werke der Opernliteratur, einige Zeit war sie umstritten, vor allem wegen ihres kruden Librettos, und das teilweise schon zur Zeit ihrer Entstehung. Die Musik indes wurde (völlig zu Recht) niemals in Zweifel gezogen.

    Wohl aber die Logik des Textes. Sie wurde angegriffen, bloßgestellt, widerlegt, es gab zahleiche Thesen, ja ganze Bücher.

    Im Anhang findet ihr eine Linksammlung zum Thema ZAUBERFLÖTE im Tamino Klassikforum der letzten 15 Jahre.

    23 davon waren bislang sogar nicht im Thread-Directory verzeichnet. Ich musste die ergoogeln, wodurch Google "aussergewöhnliche Aktivitäten" festgestellt hat - und ich musste mich als "Nicht-Roboter" identifizieren...

    Diese Threads wurden von mir heute ins Inhaltsverzeivchnis eingefügt.

    Kommen wir zur KERNFRAGE DIESES THREADs.

    Wie kommt es, daß ein derart unlogisches Libretto über 3 Jahrhunderte überdauert hat, ja daß das Werk sogar als "Einstiegsoper für Kinder" propagiert wird - womit ich eigentlich nicht einverstanden bin...

    Was macht die Faszination dieser Oper aus, die eigentlich auf hierarchischen Strukturen aufgebaut ist, "rassistische Züge" aufweist und teilweise "frauenfeindlich" (aus heutiger Sicht aufgebaut) ist. Ja, selbst das Fangen von Singvögeln ist heute verpönt. Ich habe noch keine "Kinderfassung" davon gesehen, frage mich aber was da alles geschönt wird, und wieviel von der eigentlichen Oper (eigentlich ein Singspiel) noch übrig bleibt.

    Den Monostatos hat man ja schon weiss gefärbt, was natürlich Eingriffe am Text bedingt..


    mfg aus Wien

    Alfred



    MOZART Wolfgang Amadeus: Die Zauberflöte (Referenzaufnahmen)

    MOZART Wolfgang Amadeus: Die Zauberföte - ein Machwerk ?

    MOZART Wolfgang Amadeus - Die Zauberflöte - Mozartopern von den Salzburger Festspielen 2006

    Hat die Zauberflöte eine Aussage ?

    Mozarts Zauberflöte: Mozarts beste Oper?

    Die Zauberflöte heute

    "Die Zauberflöte" - welch großartige Musik trotz grauenvollem Libretto

    Die Zauberflöte an der Scala, 4.9. 2016

    "Die Zauberflöte" als Film von Ingmar Bergman (ca. 1975)

    Referenzen und Alternativen seit 1990 - Mozart: Die Zauberflöte

    Bregenz 2013: "Die Zauberflöte"

    Mozart: Die Zauberflöte (New York 2006)

    Die Neuinszenierung der "Zauberflöte" aus Salzburg 2018

    Die Zauberflöte - Wiener Volksoper, 22.04.2017

    Mozart: Die Zauberflöte - Paris 2001

    Mozart: Die Zauberflöte - München 1978

    Die Unlogik in der Zauberflöte

    Legenden auf dem Prüfstand: Zauberflöte - Böhm (DG, 1964)

    https://www.tamino-klassikforum.at/?page=Thread&threadid=523

    WSO - Zauberflöte 25.12.2007

    Verfilmung der Zauberflöte

    Visuelle Kostbarkeiten - Mozart: Die Zauberflöte

    Mozart: Die Zauberflöte - - - St. Margareten Römersteinbruch 2019

    Die Zauberflöte – Oper im Spannungsfeld von Kirche, Illuminaten und Aufklärung?

    Die Zauberflöte "unterirdisch"

    Die Zauberflöte am Pranger – eine Spielwiese für Weltverbesserer???

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  • Text und Gehalt der "Zauberflöte" faszinieren mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: Ich ärgere mich jedes Mal über Frauenfeindlichkeit, ein antiquiertes Verständnis von Geschlechterrollen und über eine ziemlich dämliche und besonders im zweiten Teil langweilige Handlung. Das einzige, was mich fasziniert, ist die Musik - wie könnte es bei Mozart anders sein?

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Ich habe noch keine "Kinderfassung" davon gesehen

    Lieber Alfred,


    zumindest auf CD gibt es eine sogenannte "Kinderfassung". Musikalisch liegt ihr die alte Fricsay-Aufnahme zugrunde:

    Die gab es bereits auf LP, und ich habe sie in den späten 1970er Jahren für meine (damals) kleine Tochter angeschafft. In der Hoffnung, sie damit (und einigen ähnlichen Erzeugnissen) an "meine" Musik heranführen zu können. Hat aber nicht geklappt :(.

    Da die Platte nicht mehr in meinem Bestand ist, kann ich aktuell zum Inhalt wenig sagen. Ich habe sie vor geschätzten 35 Jahren letztmals gehört. Auf der Rückseite der CD gibt es eine kurze Inhaltsbeschreibung, die ich hier gerne wiedergebe:

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    Karlheinz Böhm war der Erzähler. Die Erstausgabe dürfte um 1970 herum erschienen sein. Im FonoForum-Klassikführer 1996 war zu lesen: "Jedes Kind kennt Schikaneders Märchenspiel um Gut und Böse - unter den Erwachsenen wird die Frage diskutiert, wer hier eigentlich gut, wer böse ist." Autoren wie Wolfgang Hildesheimer "MOZART" (Bibliotehk Suhrkamp, 1980) oder Alfons Rosenberg "Die Zauberflöte - Geschichte und Deutung von Mozarts Oper" (Prestel-Verlag, 1989) haben sich kritisch, zum Teil recht distanziert zu dem Werk geäußert.


    Die Oper selber ist sicher ursprünglich nicht für Kinder gedacht, wahrscheinlich hat eine Figur wie Papageno, aber auch Monostatos, dafür Pate gestanden. Der eigentliche Inhalt ist aufgrund seiner Widersprüchlichkeiten selbst für Erwachsene nicht leicht ergründbar.


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Text und Gehalt der "Zauberflöte" faszinieren mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: Ich ärgere mich jedes Mal über Frauenfeindlichkeit, ein antiquiertes Verständnis von Geschlechterrollen und über eine ziemlich dämliche und besonders im zweiten Teil langweilige Handlung. Das einzige, was mich fasziniert, ist die Musik - wie könnte es bei Mozart anders sein?

    Ach wenn ich nicht in allem übereinstimme - so wird der Thread wenigstens durch Dich nicht langweilig.

    Wir stimmen zumindest darüber überein, daß der Text dümmlich und unlogisch ist. da können all die Behübschungs - und Rettungsversuche von Hrttn Harnoncourt (er hat drüber geschrieben) nicht darüber hinwegtäuschen, ich hab es probiert, aber da gibts so viel was nicht zusammenpasst,.

    Da gibts z.B die Stelle, "Selbstmord strafet Gott an Dir" und dann ist wieder von ISIS und OSIRIS die Rede noch dazu vom Chor der Prieser, die sich ja angeblich dem Freimaurertum verschrieben haben und der Aufklärung, zumindst wird das immer wieder behauptet. Ich weiss nicht ob ich mitch getrauen darf es hier zu schreiben ohne wieder für blüd und uninformiert dargestellt zu werden, aber die Riten der Freimaurer erscheinen mir ohnedies etwas kindisch - um es sanft auszudrücken, ebenso wie zig Jahre später die "Rollenspiele" von Schumann mit seinem "Florestan" und "Eusebius".....

    Nich nachvollziehen kann ich indes Deine Kritik an den Geschlechterrollen. Die entsprachen eben dem damaligen Zeitgeist - und ich habe den dunklen Verdacht - daß sich da - ausser bei den Grünen - nicht wesentlich viel geändert hat

    Immerhin hat man der "Königin der Nacht" ziemlich viel Macht zugestanden im Libetto-

    "Ein Weib tut, wenig, plaudert viel" - ich glaube das wird am Stammtisch noch heute - halb Scherz - halb ernst so gesagt.

    Schau die nur all die amerikanischen Sekten an, die hier Fuß zu fassen versuche - und scheinbar Erfolg haben - sonst wären sie längst wieder verschwunden.

    Un die Handlung ist in der Tat nicht aufregend.

    Die Musik allein ist aber auch keine Erklärung, den es gibt einige andere Mozart opern, die nich so in der Publikumsgunst stehen - um es milde auszudrücken....


    mfg aus Wien

    Alfred

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  • Die Musik allein ist aber auch keine Erklärung, den es gibt einige andere Mozart opern, die nich so in der Publikumsgunst stehen - um es milde auszudrücken....

    Wer sagt denn, dass die Musik Mozarts in allen Werken dieselbe Popularität bewirken müsste? Die Zauberflöte (oder die kleine Nachtmusik) ist nun mal ohrwurmiger und unverwechselbarer als vieles andere, das deshalb nicht zwingend schlechter sein muss.

  • Was die Faszination der "Zauberflöte" ausmacht, ist natürlich eine Frage, die nicht mal eben so zu beantworten ist. Meine folgenden Überlegungen beinhalten nur Aufhänger, also Aspekte, die im Einzelnen einer deutlich komplexeren Herleitung bedürften, um Anspruch auf Überzeugungskraft zu haben. Das ist mir sehr bewusst, und so würde ich mich deshalb auch gerne verstanden wissen.


    Das allererste Wort richtet sich auch bei mir auf die Musik. Ich weiß nicht, ob es ein Werk gibt, das Mozarts Credo, Musik müsse für Kenner als auch Liebhaber attraktiv sein, so eindrucksvoll repräsentiert. Die musikalische "Buntscheckigkeit", also die stilistische Bandbreite, ist schlicht außergewöhnlich bis einzigartig. Nicht nur, dass auch das vordergründig einfache Strophenlied Papagenos in Wirklichkeit von beeindruckender Qualität ist (und ich wüsste nicht, wo man in der "Zauberflöte" echte musikalische Qualitätsabstriche begründen wollte): Jede stilistische Entscheidung Mozarts offenbart im musikdramatischen Zusammenhang einen Sinngehalt, bezieht sich also in stimmiger Weise auf das Geschehen und verleiht den Figuren einen großen Teil ihres wahrnehmbaren Profils, selbst wenn dies dem Zuschauer längst nicht immer bewusst ist. Und insgesamt nimmt das Publikum ja offenbar schon über 200 Jahre lang den Stilmix als in sich geschlossen wahr. Der Kenner findet überdies noch ein fruchtbares Betätigungsfeld darin, dass die "Zauberflöte" durchaus so etwas wie ein Sammelwerk bisheriger Operntraditionen ist, und sich daran nicht nur zeigt, wie umfassend Mozarts Blick auf die musikalischen Entwicklungen seiner Vergangenheit war, sondern mit welch unglaublicher Gestaltungskraft und Kreativität er dieses Wissen in eine künstlerisch originelle, überzeugende und zeitgemäße Form brachte - ohne jeglichen Anflug von Akademismus!

    Zu der Musik gehört auch, dass das Libretto natürlich seine Qualitäten hat. Anders ginge es nicht. Ich habe gerade im letzten Jahr einiges gelesen, das mich von der faszinierenden Subtilität des Wort-Ton-Verhältnisses an vielen Stellen völlig überzeugt hat. Dafür müsste man aber in die vertiefende Analyse gehen, und dafür ist hier jetzt nicht der Ort (von meiner Zeit ganz zu schweigen).


    Das Profil der Figuren hatte ich eben bereits kurz erwähnt. Sie sind im Wesentlichen allegorisch angelegt. Wenn man dies berücksichtigt, ergibt sich übrigens ein veränderter Blick auf einige "problematische" Verhaltensweisen oder auch Widersprüche. Das Schöne an ihnen ist aber, dass sie keine schematisch-plakative und damit "leblose" Allegorien, sondern sorgfältig auf menschlich verständliche Grunddispositionen hin entwickelt sind, die ganz offenbar als zeitlos empfunden werden.

    Die Figurenkonstellation ist nach meinem Verständnis ebenfalls meisterhaft, da sie ein konzentriert erstelltes Spannungsfeld ergibt, das einerseits als Ordnung begriffen werden kann, andererseits aber so viele Bezugsmöglichkeiten eröffnet, dass die Auseinandersetzung damit auch heute noch nicht erledigt ist - wie bei jedem Kunstwerk, das überzeitliche Dauer beanspruchen darf.


    Ich sehe es (wie in anderen Beiträgen weiter oben schon angesprochen) ebenfalls so, dass diese ganze Freimaurerei-Thematik inklusive Mysterieneinweihung usw. natürlich NICHT als Attraktivitäts-Plus aus heutiger Sicht (und damals wohl auch nur zu geringem Teil) zu werten ist. Wer von uns verbindet damit schon was Entscheidendes. Allerdings glaube ich, dass die Verschränkung des märchenhaften mit dem freimaurerischen Setting eben auch etwas beinhaltet, das reizvoll ist. Es entsteht dabei eine ebenfalls sehr originelle Mischung, die den Aspekt des Geheimnisvollen und natürlich auch "Exotischen" in sich trägt. Zudem lässt sich das humanistische und aufklärerische Gedankengut, das über die musikdramatische Handlung vermittelt wird, auch heute noch gut an Mann und Frau bringen - das Humanitätsethos kommt dabei ohne moralisierenden Zeigefinger daher, wird in den unterschiedlichen Figuren z.T. sogar "gebrochen" (Papageno) und wirkt damit auch menschlich zugänglich. Hinzu kommt die Liebe, die nicht nur empfindsam besungen, sondern sogar als stiftendes Prinzip einer neuen Ordnung erscheint: Erst das Paar (!) Pamina/Tamino erfüllt am Ende die Idee dieser neuen Ordnung - Sarastro verkörpert sie eben NICHT. Was man als Anknüpfungspunkt für ein Verständnis seiner Rolle nehmen könnte, welches nicht ständig über unlösbare Widersprüche stolpert. Jedenfalls: Nicht zuletzt das Prinzip der Liebe (hier überhaupt nicht erotisierend verstanden) führt am Ende zum Triumph über die alte Ordnung - auch das fühlt sich für ein Opernpublikum wohl nicht so ganz schlecht an. Es erscheint mir sogar eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg der Oper zu sein, denn die Mysterienhandlung bliebe sonst wahrscheinlich zu abstrakt, womöglich auch idealistisch-moralisierend - und damit wirkungslos. (Dass diese Ebene der Handlung aber durchaus sinnlich-fassbar gestaltet ist, wäre ein weiterer Pluspunkt.) Dennoch ist das mit der Liebe ja nicht nur ein wirkungstechnischer Kunstgriff. Mozart scheint in seinen letzten Lebensjahren erkannt zu haben, dass die Aufklärung nicht der humanistischen Weisheit letzter Schluss war - die empfindsame Liebe (das weist Borchmeyer sehr schön nach) war bei ihm nicht nur in der "Zauberflöte" menschlich unverzichtbares Programm. Es handelt sich hier also um einen Schlussakt der Überzeugung, und das vermittelt sich dem Betrachter ebenfalls. Welchen Einfluss allerdings genau Mozart auf das Libretto nehmen konnte, ist nicht mehr zu klären. Dass er dies tat und eine enge Zusammenarbeit mit Schikaneder erfolgte, ist u.a. durch Letzteren selbst allerdings verbürgt.

    Dass Schikaneders Bühnenerfahrung und -talent Mozarts letzter Oper sehr zugute kamen, sieht man z.B. an der gleichermaßen ökonomischen wie publikumswirksamen Nutzung der Bühne: Kunze widerlegt die Annahme einer "zufällig-durcheinandergewürfelten" Organisationsstruktur der Handlung durch den Hinweis auf das regelmäßige Alternieren von tiefer und kurzer Bühne als ordnungsschaffendes, motiviertes Prinzip. Dem entspricht übrigens auch das Alternieren der beiden Prinzipien Handlung/Bewegung und Kontemplation/Verharren, welches natürlich in Korrespondenz mit der musikalischen Komposition gestaltet ist.


    Die sog. "Bruchtheorie" scheint ja auf den ersten Blick eine problematische Seite des Werks zu betonen. Ganz davon abgesehen, dass einige bedeutende Autoren sie als widerlegt publizieren, bleibt aber natürlich dennoch das "Problem", dass ein Publikum sich stets aufs Neue mit den vordergründigen Widersprüchen des Geschehens konfrontiert sieht. Allerdings meine ich, dass der Erfolg der "Zauberflöte" unmöglich wäre, wenn diese Widersprüche das Gefühl für den inneren Zusammenhalt sprengen würden. Es ist ja - die Rezeptionsgeschichte zeigt es - definitiv nicht so. Ich selbst folge der Ansicht, dass gerade das Unterlaufen von Vorurteilen und Erwartungen, das Changieren der Perspektive, die Irritation über den Verlauf der Handlung und die Verhaltensweisen der Figuren Teil der Ausnahmestellung des Werks sind. Das mag sich für Skeptiker sehr unglaubwürdig anhören. Aber mittlerweile (und nach vielem Lesen) bin ich davon schlicht überzeugt, dass diese Oper auch in diesem Sinne des Perspektivwechsels "neu" war: Der Prozess des Ablegens von Vorurteilen zugunsten einer neuen Ordnung ist sowohl in der Handlung selbst (in erster Linie bei Tamino) als auch auf der Seite des zunächst "unaufgeklärten" Zuschauers wirksam.

    Lütteken gibt am Ende seiner lesenswerten Schrift "Mozart - Leben und Musik im Zeitalter der Aufklärung" eine Überlegung Goethes wieder, die eigentlich auf den "Don Giovanni" bezogen ist. Als ich sie las, musste ich allerdings sofort auch an die "Zauberflöte" denken. Es geht darin um die "Spannung zwischen dem Wahren, dem Wahrscheinlichen, dem Komischen und dem Tragischen in der Ganzheit (...) eines Kunstwerks". Davon lebt auch Mozarts letzte Oper sowie ihre überragende Wirkungsgeschichte.

  • Hallo und guten Tag,

    Ich glaube es ist in erster Linie die Musik.


    Auch ermöglicht seine Handlung jedem Besucher sie individuell für sich auszulegen.


    Ihr "Stoff" erlaubt und erträgt Inszenierungen und die buntesten Ausstattung ohne seinen Erkennungswert zu verlieren.


    Das ist doch schon mal viel Wert.

    MfG Wilfried

  • Lieber Leiermann, danke für die Ausführungen, die ich sehr schlüssig finde, Ralf Reck

    Oper lebt von den Stimmen, Stimmenbeurteilung bleibt subjektiv