Kammermusik für Querflöte (solo oder mit Begleitung)

  • hallo,


    die querflöte führt auch in diesem forum ein schattendasein. als dilettierender flötist möchte ich dies ein wenig ändern und frage ich euch nach der schönsten kammermusik für flöte (ob solo, im duo, trio oder quartett; ob in begleitung anderer (quer)flöten, mit klavier oder harfe oder noch anderen zusammensetzungen).


    welche kompositionen schätzt ihr besonders und warum?


    ich fange mal mit den solosonaten von


    j.s. bach und
    c.p.e. bach an ...


    .. traumhafte, völlig verschiedene, geniale werke .. interessanterweise aber beide in a-moll. gerade die sonate des bach-sohnes ist eine meiner liebsten: sturm-und-drang par ecxcellence ...und eines meiner paradestücke :D


    :hello:

  • Salut,


    dann schau Dir mal diesen Schatten an.


    Jetzt ist die alte Frage, bleibt es bei dem neuen Thread, ja oder nein?


    Egal: Ich nenne François Devienne als Meister der Klassischen Flöte, was sich auch in seinen Werken niederschlägt.


    Obwohl ich Flöte eigentlich nicht so arg mag, schätze ich Deviennes Flötenkonzerte sehr, mehr als Mozarts, besonders das h-moll-Konzert. Ich kann das Cover der Viererbox gerade nicht ausfindig machen... sorry.


    Später mehr.


    Liebe Grüße
    Ulli

  • Hallo, Ulli!


    Es geht hier nicht um Flötenkonzerte, sondern um Kammermusik!
    Also schimpfe eher über Mozarts Flötenquartette...


    Die Sonaten für Flöte und Klavier von J.S. Bach mag ich auch sehr, ich habe diese schöne CD:



    Viele Grüße,
    Pius.


  • Salut,


    ich hätte eher Flötenkonzerte geschrieben. Sachlich ist's aber korrekt. Ich mag die Flöte lediglich als dramatisch wirkendes Orchestermitglied. Solistisch - mit Ausnahme einiger Devienne-Konzerte - eher nicht so, darunter auch Friedrich II und Quantz.


    Und natürlich wollte ich auf Deviennes Flötenquartette hinweisen, nicht auf die Konzerte - dennoch zähle ich Konzerte auch zur Kammermusik:


    [jpc]2094021 [/jpc].


    Liebe Grüße
    Ulli

  • Hallo,


    auf einige Kammermusikwerke mit dominierender Flöte möchte auch ich hinweisen. Ich beginne mit zwei CDs von Friedrich Kuhlau.



    Die drei Quintette füt Flöte und Streichquartett op. 51 sind typische Kuhlaus, ohne bedeutende Spannungsbögen, aber gefällig.


    Vom Klang her interessanter, wenngleich auch inhaltlich nicht aufregend, finde ich das Quartett für vier Flöten in e-moll op. 103:



    Auf dieser CD befindet sich auch das Trio op. 90 für drei Flöten, das ich allerdings als weniger homogen empfinde.


    Gruß,


    Uwe

  • Hallo,


    von Debussy gibt es eine Sonate für Flöte, Harfe und Bratsche. Ich hatte das Glück, bisher zwei überzeugende Darbietungen zu hören, in beiden Fällen nutzte der Flötist keine Böhm-Flöte.
    Ich finde die oberwellenarme Böhm-Flöte an sich bereits nicht schön und die Flötisten haben zudem oft eine schreckliche Vibrato-Neigung (Geigern darin nicht unähnlich, die m.E. auch auf viel zuviel Vibrato getrimmt sind).
    Wenn es also (a) keine Böhmflöte ist und (b) der Flötist nicht zu einem Dauervibrato neigt, sondern Vibrato als Stilmittel gezielt einsetzt, ist die Sonate von Debussy ein wunderschönes Werk, wie ich finde.


    Gruß


    Andreas

  • hallo, andreas,


    ja, du hast recht, die sonate ist wunderschön . daneben gibt es natürlich noch syrinx für flöte solo. kurz, aber wundervoll.


    der einzige wermutstropfen ...damlas mußte ich das in der abiprüfung vorspielen. um 9.00 uhr morgens ...und das bei einem holzbläser .... die pianisten kamen dann am mittag dran ... :( soviel zu den musiklehrern ....

  • In dem Repertoire bin ich ja nicht so zu Hause, aber eine CD hat es mir doch angetan: Musikf für Flöte und Harfe: Debussy, Ravel etc. und Takemitsu mit Emmanuel Pahud:



    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

  • Hallo klingsor,


    ich habe mich vom 9. bis zum 16. Lebensjahr auch mit der Querflöte abgemüht, im Einzelunterricht, im Spielkreis (3 Querflöten, grauenhaft :kotz: , im Blasorchester (immer waren die Flöten Schuld :baeh01: ), am Ende in einer Feuerwehrkapelle :angry: ), und dann habe ich es drangegeben.


    Seit ich die Musik wiederentdeckt habe, habe ich mir über ebay auch wieder eine Querflöte angeschafft, und versuche, die Flötestimmen bei grossen Symphonien, deren Partituren ich besitze, mitzuspielen. Der Erfolg ist eher mässig.


    Falls Du mal etwas abseits der "grossen Meister" ausprobieren möchtest, mein Großvater hat einiges für Flöte komponiert.


    "http://www.uwegrintz.de/ebbes.htm"


    Die Greensleeves Variationen sind spielbar und schön, auch die Impressionen aus einem Aquarium habe ich immer gerne gespielt.


    Wenn Du Noten benötigst, PN genügt :D , dann schicke ich Dir die Autographen als Kopierexemplar ;)

  • Eine Bereicherung der Flötenliteratur ist für mich das "Quintett für Flöte und Streichquartett" v. 1942 von Walter Piston.


    Wenngleich ich nicht gerade ein großer Freund der amerikanischen Musik bin, höre ich dieses Quintett doch verhältnismäßig oft. Es ist ein "gemäßigtes" Werk, das homogen und rund verläuft, voll wirkt und durchaus schöne Stellen aufweist.


    Meine Aufnahme:



    Nebenbei: Das schöne Coverbild passt gut zu dieser Musik.


    Uwe

  • traumhaft die frz. flötenmusik des 20. jahrhunderts. nur mal zum erwähnen :


    messiaen: le merle noir;
    jolivet: le chant de linos;
    varese: density 25,1


    bozza: zahlreiche werke
    poulenc: flötensonate
    etc.pp ... :yes:

  • Hallo liebe TaminoanerInnnen


    Nach dem Besuch eines Konzertes mit Werken von der finnischen Komponistin Kaija Saariaho mit einem Konzert für Flöte, wurde es uns bewusst, wie gerne Saariaho, die Mutter zweier Kinder, die Querflöte einsetzt. Sie hatte nicht nur diverse Konzerte mit Querflöte geschrieben sondern auch zahlreiche kammermusikalische Werke für dieses Blasinstrument verfasst.
    Der Zusammenklang von Instrument und Elektronik, oft als Spiel zwischen Naturlaut und Geräusch, ist zu einem Grundmotiv ihrer Musik geworden. Beim Pariser Ircam hatte sich die 1952 geborene Komponistin mit elektronischer Musik befasst. Ihre fein austarierten Klangflächen erinnern oft an japanische Musik. Eine besondere Art von Sinnlichkeit wird der Musik Saariahos oft zugeschrieben. Die gleichsam stufenlose Umwandlung von Ton in Geräusche und umgekehrt, sowie das Ausloten der verschiedenen musikalischen Dimensionen eines Raume, in dem Klangfarbe und Harmonie die Hauptrollen spielen sind Kennzeichen ihres Schaffens. Zugleich tritt immer wieder die Gesangs- und Sprechstimme zur Musik: als ein Atmen und Raunen und Flüstern, das bisweilen auch die Türe zur Lyrik öffnet.


    Eine sehr schöne Einspielung wurde von Kairos veröffentlicht;



    Kammermusik mit Andreas Boettger, Thomas Neuhaus, Wolpe Trio


    Herzliche Grüsse


    romeo&julia

  • Hallo!


    Vorhin gehört habe ich eine LP des Labels Turnabout mit Werken für Flöte, Cello und Klavier. Im einzelnen waren dies:


    M. Clementi: Sonate D-dur op. 22
    F.J. Haydn: Klaviertrio F-dur Hob.XV:17 (arrangiert)

    J.N. Hummel: Adagio, Variationen und Rondo über "Schöne Minka" op. 78


    Die Ausführenden waren: P. Hatcher, Flöte; C. Forbes, Cello; G. Jacobson, Klavier. Diese Aufnahme ist wahrscheinlich nie als CD erschienen, was schade ist.


    Das Werk von Hummel habe ich fett hingeschrieben, da ich ganz besonders darauf hinweisen möchte. Es gefällt mir sehr gut, leider ist die LP etwas beschädigt, so daß ich Teile des einleitenden Adagios (A-dur) nicht mehr hören kann. Diese CD werde ich wohl irgendwann kaufen müssen:



    Kennt sie jemand und kann etwas dazu sagen, auch zu den Flötensonaten von Hummel?


    Zurück zu den "Minka"-Variationen op. 78: "Schöne MInka" ist ein russisches Lied, das zur Zeit der Komposition (1819) in Wien sehr beliebt war. Auch Beethoven hat etwa gleichzeitig Variationen darüber komponiert - für Klavier und Flöte - op. 107 Nr. 7. Das Thema steht in a-moll, es folgen sechs Variationen und ein abschließendes Rondo (A-dur).
    Es ist ein wirklich schönes Kammermusikstück (Länge etwa 15 Minuten)! :yes:


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Hallo,


    ein wirklich "schönes" Flötenstück möchte ich hier erwähnen: "Garak" für Flöte und Klavier aus dem Jahre 1963 von dem Südkoreaner bzw. in den letzten Jahrzehnten eingedeutschten Isang Yun.



    Das Stück strahlt auf mich eine große Ruhe aus und erschrickt nicht, wie so manche Werke des letzten Jahrhunderts, durch plötzliche Wechsel von ppp und fff, durch schrille Pfeiftöne im Wechsel mit tiefsten Bässen, nein, das Stück wirkt homogen, ruhig und dennoch fließend. So bin ich es von Isang Yun gewöhnt und so liebe ich seine Musik. Die südostasiatische Herkunft Yuns ist in seinen Werken zweifellos fühlbar, wenngleich seine Musik in erster Linie westeuropäisch ist. Während seiner Kompositionsstudien in Paris und Berlin lernte er u.a. bei Boris Blacher.


    Meine Aufnahme auf einer CD gemeinsam mit Flötenetüden, dem wunderbaren Oktett und dem Konzert für Flöte und kleines Orchester unter Paul Mefano mit dem Ensemble 2E2M (Adda Records).


    Uwe

  • Hallo liebe TaminoanerInnen


    Der Franzose Darius Milhaud ( 1892 - 1975 ) hatte ebenfalls Kammermusik für Bläser und Klavier geschrieben, so auch für die Querflöte.


    In merkwürdiger zeitlicher Distanz gibt es eine Sonatine für Flöte ( 1922 ) , für Klarinette ( 1927 ) und für Oboe ( 1954 ), jeweils mit Klavier, schon früher entstand 1918 eine Sonate, die die drei Bläser mit dem Klavier vereinigt. Die drei Sonatinen kehren das Moment des spielerischen Umgangs mit den individuellen Möglichkeiten des Instruments besonders hervor: impressionistisch und weich schillernd die Flötensonatine, etwas herb und robust die Klarinettensonatine, abgeklärter die Oboensonatine. Daneben ist die in Brasilien entstandene Sonate vielschichtiger im Ausdruck angelegt. Schon die Satzüberschriften künden von expressiver Haltung am innigsten vielleicht der letzte mit "douloureux" (schmetzhaft) bezeichnete Satz. Doch auch hier bleibt der Ausdruck distanziert, er ist nicht subjektiv romantisch durchtränkt. Überlegen und sensibel zugleich werden die Charaktere durch gleichsam spielerische Handhabung von Bitonalität, Bluesfiguren und instrumentaler Farbdifferenzierung gezeichnet.


    Diese kammermusikalische Juwelen wurden 1983 beispielhaft durch folgende Musiker, allesamt Meister ihrer Instrumente, eingespielt;



    - Aurèle Nicolet, Flöte
    - Heinz Holliger, Oboe
    - Eduard Brunner, Klarinette
    - Oleg Maisenberg, Klavier


    Herzliche Grüsse


    romeo&julia

  • Hallo!


    Kennt jemand eine gute, nicht allzu teure Aufnahme von Schuberts Variationen über "Trockene Blumen" für Flöte und Klavier D 802. Es scheint überhaupt nur wenige Aufnahmen zu geben. ?(


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Hallo, Pius!


    Zitat

    Original von Pius
    Hallo!


    Kennt jemand eine gute, nicht allzu teure Aufnahme von Schuberts Variationen über "Trockene Blumen" für Flöte und Klavier D 802. Es scheint überhaupt nur wenige Aufnahmen zu geben. ?(


    Viele Grüße,
    Pius.


    Ich hab da eine von Arte Nova für 6 Euro bei JPC entdeckt. Ich bin mir sicher, die wirst Du bald kaufen:



  • Ja mach das mal und berichte. Ich habe zwar keine Aufnahme, aber das Stück irgendwann mal im Radio gehört, ist es phantastisch!


    viele Grüße


    JR


    P.S. ich finde deine neue Schrift ja auch ganz hübsch, aber sie ist nicht besonders gut lesbar...

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo, Johannes!


    Zitat

    Original von Johannes Roehl


    Ja mach das mal und berichte. Ich habe zwar keine Aufnahme, aber das Stück irgendwann mal im Radio gehört, ist es phantastisch!


    Mir gings auch so.


    Das mit dem kaufen ging übrigens sehr schnell.



    Zitat

    P.S. ich finde deine neue Schrift ja auch ganz hübsch, aber sie ist nicht besonders gut lesbar...


    Na ja, meistens nehme ich ja die normale Schrift (in längeren Beiträgen immer).

  • Hallo, Johannes!


    Zitat

    Original von Johannes Roehl


    Ja mach das mal und berichte. Ich habe zwar keine Aufnahme, aber das Stück irgendwann mal im Radio gehört, ist es phantastisch!


    Kauf Dir die CD ruhig, auf die eine mehr kommt es bei Dir eh nicht an... :D


    Im ernst: Webers Flötentrio ist kennenlernenswert, die Schubert-Variationen ( :jubel: ) sowieso. Über die Flötenversion von Mendelssohns d-moll-Klaviertrio kann man sich streiten. An den Interpreten habe ich nichts zu meckern.


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Meine Lieblingskomponisten für Kammermusik mit Querflöte sind die Brüder Karl und Albert Franz Doppler, die leider nur Flötisten selbst kennen. Es gibt einiges an Stücken für 2 Flöten und Klavier... aber auch für Flöte und 4 Hörner...

  • Zitat

    Original von Chrissi
    Meine Lieblingskomponisten für Kammermusik mit Querflöte sind die Brüder Karl und Albert Franz Doppler, die leider nur Flötisten selbst kennen.


    Hallo Chrissi,


    Ich spiele zwar keine Flöte, aber dennoch...
    Jean-Pierre Rampal hat jedenfalls bei Erato auf eine LP Werke von ihnen eingespielt. Begeleitet von einem Orchester dachte ich, aber es ist schon lange her, daß ich jene LP hörte.


    LG, Paul

  • Die h-moll-Sonate. Nicht von Liszt, sondern von Bach. Johann Sebastian Bachs BWV 1030 für Flöte und Cembalo ist wahrscheinlich die ehrgeizigste aller Bachschen Flötensonaten und sicher eines der größten Werke für Flöte überhaupt. Mit drei Sätzen dauert sie -glaube ich- etwa 30 Minuten. (Ich habe keine Aufnahme zur Hand, daher die vage Angabe aus der Erinnerung.)
    Es gibt in der Sonate einen wunderbar gesanglichen und harmonisch reichen und ruhigen ersten Satz, einen "ariosen" zweiten in D-Dur, und eine kontrapunktisch dichte und spieltechnisch virtuose Schlußfuge im Presto(?)-alla-breve nebst Schlußteil in der Art einer Gigue.


    Die Sonate zählt neben Schuberts Variationen zu "Ihr Blümlein alle" und einigen Werken vor allem auch des 20. Jahrhunderts zu den Stücken, die in einer sehr guten Aufführung das Publikum begeistern können.

  • Jean-Pierre Rampal hat jedenfalls bei Erato auf eine LP Werke von ihnen eingespielt. Begeleitet von einem Orchester dachte ich, aber es ist schon lange her, daß ich jene LP hörte.


    Das ist höchstwahrscheinlich die "Fantasie pastorale hongroise". Die kann man manchmal mit Orchesterbegleitung hören.
    Schuberts Variationen über "Trockene Blumen" gehören zu den Highlights der Literatur. Spiele einen Teil davon in meiner Abiturprüfung. Ist mein Wahlstück. Mein Pflichtstück: das Concerto in a-moll von M. Blavet. Ganz hübsch, aber nicht wirklich was besonderes.

  • Um den Thread wieder mal ins Bewusstsein zu rufen, vor allem aber auch, weil es mir ein wirkliches Bedürfnis ist, möchte ich die wunderbare Flötenmusik von Paul Hindemith vorstellen:


    1. Sonate für Flöte und Klavier: Ein wunderbares, abwechslungsreiches Werk, das niemals langweilig, spröde oder sonstwie klingt. Da eine Beschreibung der Sonate zwangsläufig zu ausführlich werden würde, verwiese ich nur auf folgende Einspielung (mit anderen, ebenso großartigen Meisterwerken)



    und auf die dazugehörigen Hörproben 12-14.


    2. Acht Stücke für Flöte allein (1927): Höchste Kunst auf kleinstem Raum bietet dieser Zyklus, den ich selbst immer wieder spiele. Technisch, ebenso wie die Sonate, ziemlich komplex und musikalisch ganz wunderbar.
    Den Zyklus kann man auf Amazon fast vollständig (ob der Kürze der einzelnen Stücke) hören, und zwar bei dieser Einspielung (Hörproben 20-27). Es fehlen dabei lediglich die letzten Takte der beiden langsamen Nummern 3 und 7, sonst ist alles drauf:



    Ich finde zwar meine Interpretation dieser Stücke besser ( :D), aber man bekommt sicherlich einen guten Eindruck davon.



    Liebe Grüße,
    Gerald

    "Das Höchste in der Kunst - vor Gott besagt's nicht viel.
    Hat doch die Welt zuletzt nur ein moralisch Ziel."
    (Hans Pfitzner)

    2 Mal editiert, zuletzt von Gerald ()



  • Hallo Andreas,


    Was Du mit Sicherheit gehört hast, war auch eine Böhmflöte, nur eben aus Holz. Böhm hat in erster Linie die Mechanik der Flöten entwickelt. nicht zu verwechseln mit einer Traversflöte. Und was die Bermerkung über das Vibrato bei Flötisten betrifft. Die junge Generation (Pahud, Bernhold, Balint) hat grundsätzlich ein geschmackvolleres Vibrato als z.B. Galway und Rampal, insofern stimmt das mit der "schrecklichen Vibratoneigung" schon länger nicht mehr.
    Wenn Dir Debussy gefällt, würde ich Dir diese hier raten:




    Meine Lieblingsaufnehme der trockenen Blumen ist eben diese hier:



    Bei amazon gabs leider keine grossen Fotos, aber es sind beides Aufnahmen mit Philippe Bernold, den ich persönlich Pahud vorziehe (der aber auch ein hervorragender Flötist ist)


    Gruss


    Syrinx


  • Die habe ich neulich auf Radio Stephansdom gehört. Jetzt hab ich's nicht mehr im Ohr, weiß aber noch, dass ich diese Musik im positiven Sinne belanglos fand. Danach hatte ich das Gefühl, keine Probleme zu haben. Ich würde sie gerne wieder hören.
    :pfeif:

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.