Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen


  • Kann einer das - BITTE - für mich aufnehmen !!!

  • Im August sendet der ZDF-Theaterkanal:


    Persée (Perseus)
    Oper von Jean Baptiste Lully

    Persée Cyril Auvity
    Phinee Alain Coulombe
    3Cephée, Méduse Olivier Laquerre
    Andromède Marie Lenormand
    Cassiop Stephanie Novacek
    Orchester: Tafelmusik Chamber Orchestra
    Chor: Tafelmusik Chamber Choir
    Kostüme: Dora Rust-D'Eye
    Bühnenbild: Gerard Gauci
    Choreographie: Jeanette Zingg,
    Inszenierung: Marshall Pynkoski
    Fernsehregie: Marc Stone
    Opera Atelier, Toronto 2004


    Sendedaten:
    7./12./17./22. August jewils 19.40 h



    Persée
    (Perseus)
    Oper von Jean Baptiste Lully
    Opera Atelier, Toronto 2004


    Jean Baptiste Lullys Tragedie lyrique "Persée", 1682 für den Hof Ludwig XIV. geschrieben, ist eine jener mit Allegorien spielenden Opern des französischen Hofkomponisten, die deutlichen Bezug zu Frankreichs politischer Situation haben und in den klassizistischen Texten Philippe Quinaults die Verherrlichung des Sonnenkönigs betreiben. Die auf Ovids "Metamorphosen" zurückgehende Fabel um den Jupitersohn Perseus, seine Liebe zu Andromeda und seinen Sieg gegen die schlangenhäuptige Medusa gehört zum mythologischen Bildungskanon. Lully und Quinault haben daraus eine klassische, allegorisch überhöhte "tragédie en musique" geschaffen, mit dramatischen Szenen, Balletteinlagen und Chören, ganz im Sinne des Auftraggebers Ludwig XIV., der das Sujet selbst ausgewählt hatte.
    Für die Produktion der Opera Atelier in Toronto haben Regisseur Marshall Pynkoski, seine Ausstatter (Kostüme: Dora Rust-D'Eye; Bühne: Gerard Gauci) und die Choreographin Jeanette Zingg ganz auf die Atmosphäre der Entstehungszeit gesetzt. In vornehmlich dunklen, bräunlich-roten Farben, schaffen sie eine Mischung aus französischem Hof und barockem Theater.

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • 29.07.2007


    Le Festival de Radio France et Montpellier



    Aufnahme von Radio France vom 16. Juli 2007 aus der Opéra Berlioz in Montpellier



    Place de la Comedie/Opéra Berlioz, Montpellier Foto:mauritius



    Gaetano Donizetti
    Il Duca d'Alba
    - Oper in vier Akten


    Libretto von Eugène Scribe
    Italienische Fassung von Angelo Zanardini
    Konzertante Aufführung


    Inva Mula, Sopran (Amelia)
    Franck Ferrari, Bariton (Il Duca d'Alba)
    Arturo Chacón-Cruz, Tenor (Marcello di Bruges)
    Francesco Ellero d'Artegna, Bass (Sandoval)
    Mauro Corna, Bass (Daniele)
    Nikola Todorovich, Tenor (Carlo)
    Karlis Rutentals, Tenor (ein Gastwirt)
    Latvian Radio Choir, Leitung Sigvards Klavar
    Orchestre National de Montpellier, Leitung Enrique Mazzola


    RBB/MDR/NDR/WDR/SR


    Gleichzeitig läuft aus Salzburg die Übertragung der Premiere von "EUGEN ONEGIN"

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Heute ( 29.7.2007) um 20.15 Uhr auf 3Sat:


    Tschaikowskys Oper Eugen Onegin zeitversetzt aus dem Großen Festspielhaus von den Salzburgern Festspielen 2007


    In einer Neuinszenierung von Andrea Breth

    "Begleitmusik zum Ersaufen - jetzt weiß ich, dass ich in der Ersten Klasse bin!"

  • Am 5. August ist Wagner-Großkampftag auf 3SAT: Gebracht wird der gesamte Stuttgarter Ring, schön verteilt über den ganzen Tag!
    lg Severina :hello:

  • Zitat

    Original von Herbert Henn
    Das ist ja furchtbar,


    da braucht man ja anschließend eine Reha-Kur.


    :hello:Herbert.


    Endlich mal den ganzen Ring auf einmal! Darauf warte ich schon lange.
    Statt Reha danach empfehle ich eine Verpflegungsstation mit Trollinger und Lemberger während des Marathons :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Zitat

    Original von Siegfried


    Endlich mal den ganzen Ring auf einmal! Darauf warte ich schon lange.
    Statt Reha danach empfehle ich eine Verpflegungsstation mit Trollinger und Lemberger während des Marathons :hello:


    Was, bitte, ist das?? 8o 8o 8o Bei zweiterem tippe ich ja auf ein Bier, aber Trollinger?? Bevor ich reinbeiße, wüsste ich's gerne!
    lg Severina :hello:

  • Der niederländische Concertzender ("www.concertzender.nl") hat in den letzten Wochen, wie ich leider erst jetzt gesehen habe, die ersten drei Teile von Wagners "Ring" gesendet, und zwar jeweils einen Mitschnitt aus der Kölner Oper von 1972. Heute Abend ab 21.00 Uhr wird die "Götterdämmerung" gegeben:


    Richard Wagner (1813 – 1883) GÖTTERDÄMMERUNG Dritter Abend des Bühnenfestspiels >>DER RING DES NIBELUNGEN<< Text vom Komponisten SIEFRIED – Hermin Esser BRÜNNHILDE - Helga Dernesch HAGEN – Hans Franzen GUNTHER- Heiner Horn GUTRUNE – Gerlinde Lorenz WALTRAUTE – Janet Coster ALBERICH – Zoltan Kélemen ERSTE NORN – Helga Schmidt ZWEITE NORN – Janet Coster DRITTE NORN – Liane Synek WOGLINDE – Margaret Neville WELLGUNDE – Hara Savino FLOSSHILDE – Ilse Gramatzki Chor der Städtischen Bühnen Köln Gürzenich-Orchester der Stadt Köln Dirigent HANS WALLAT Live-Aufnahme vom 22.November 1972. Bühnen der Stadt Köln


    Davor werden ab 19.00 Uhr Aufnahmen von Sängern der Kölner Oper gebracht. Der Concertzender ist im Internet als Livestream zu empfangen (siehe "www.operacast.com").


    :hello:


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Zitat

    Original von severina


    Was, bitte, ist das?? 8o 8o 8o Bei zweiterem tippe ich ja auf ein Bier, aber Trollinger?? Bevor ich reinbeiße, wüsste ich's gerne!
    lg Severina :hello:


    Bei euch wächst der Grüne Veltliner, bei uns der Trollinger und der Lemberger. Beides edle Rebensäfte (ohne Schaum ;) ) und nur für Weinzähne was zum Beißen :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

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  • Danke für die Aufklärung! :] Ich würde dir aber trotzdem auch etwas zum Beißen empfehlen, denn wenn du dich von 9 Uhr an nur an Trollinger und Lemberger hältst, erlebst du die Götterdämmerung nur mehr im Dämmerzustand ;)
    lg Severina :hello:

  • Unbedingt vormerken:


    Am 15. August um 20:15 gibt es auf 3-SAT die Salzburger Aufführung von Berlioz' BENVENUTO CELLINI in der Inszenierung von Philipp Stölzl unter Valeri Gergiev. Ich kenne einen Mitschnitt seines Dirigats von 1999 mit Chris Merritt und Anna Netrebko. Toll!


    Hoffentlich hält die Inszenierung und die Besetzung mit Burkhard Fritz und Maja Kowalewska, was die Oper verspricht.


    Mit hoffnungsvolle Gruß


    :) Rideamus

  • Zitat

    Original von Siegfried
    Statt Reha danach empfehle ich eine Verpflegungsstation mit Trollinger und Lemberger während des Marathons


    Heißt das, man erträgt den ganzen Ring nur mit viel Alkohol? :baby: :angel:


    :hello:
    Stefan

    Viva la libertà!

  • Zitat


    Original von Siegfried
    Statt Reha danach empfehle ich eine Verpflegungsstation mit Trollinger und Lemberger während des Marathons


    Hallo Siegfried,


    Kann ich mit dem Trollinger (ersatzweise Riesling) bis zur Götterdämmerung warten oder muss ich schon vorher zur Flasche greifen?
    Du kennst ja sicher den Stuttgarter Ring. Ist Konwitschny 2003 noch ansehbar oder soll ich das Bild abschalten?


    LG :hello:


    Emotione

  • Zitat

    Original von severina
    Danke für die Aufklärung! :] Ich würde dir aber trotzdem auch etwas zum Beißen empfehlen, denn wenn du dich von 9 Uhr an nur an Trollinger und Lemberger hältst, erlebst du die Götterdämmerung nur mehr im Dämmerzustand ;)
    lg Severina :hello:


    Ich nicht, aber mein Namensgeber :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Zitat

    Original von Barezzi


    Heißt das, man erträgt den ganzen Ring nur mit viel Alkohol? :baby: :angel:


    :hello:
    Stefan


    Nenn es mal "Geistige Nahrung" :D

    Freundliche Grüße Siegfried


  • Hallo Emotione,


    die viergeteilte Regie war ein Experiment, welches hier das Publikum sehr polarisiert hat. Doch der teilweise überragenden Sängerleistungen wegen war die Gesamtbeurteilung doch positiv. Und im Gegensatz zu Berlin ließ Herr K. hier keine irren Despoten auf der Bühne herumtollen. Deshalb kannst du das Bild ruhig eingeschaltet lassen. Du wirst es nicht bereuen. :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Zitat

    Original von Siegfried


    Bei euch wächst der Grüne Veltliner, bei uns der Trollinger und der Lemberger. Beides edle Rebensäfte (ohne Schaum ;) ) und nur für Weinzähne was zum Beißen :hello:



    In Österreich kennt man Lemberger als Blaufränkisch und Trollinger wird zumindest in Südtirol als Vernatsch bezeichnet.


    Damit ich nicht gänzlich OT bleibe: Der Stuttgarter "Ring" ist wirklich großartig - alle vier Regisseure haben ihr bestes gegeben. Auch musikalisch hat das Ganze viele Meriten - Dirigent Lothar Zagrosek fand ich über weite Strecken ausgezeichnet, bei den Sängern gibt es Licht und Schatten (wobei ich seinerzeit alle Teile in Stuttgart gesehen und gehört habe, während ich um die DVDs immer noch herumschleiche und auf eine preiswertere Edition warte). Für mich sind die Höhepunkte das von Joachim Schlömer inszenierte "Rheingold" und die Konwitschny-"Götterdämmerung", aber auch die "Walküre" von Nel (mit der wunderbaren Angela Denoke als Sieglinde) und Jossi Wielers "Siegfried" sind teilweise bestechend inszeniert.


    Im Klartext: Der Stuttgarter "Ring" wird trotz vieler musikalischer Vorzüge vor allem als eine der wegweisenden Inszenierungen der Tetralogie im Gedächtnis bleiben.


    Viele Grüße


    Bernd

  • Heute im Radio: OE1 - 19.30h
    Übertragung aus dem Haus für Mozart in Salzburg:


    Carl Maria von Weber: "Der Freischütz"


    Mit Peter Seiffert (Max),
    Petra Maria Schnitzer (Agathe),
    Aleksandra Kurzak (Ännchen),
    John Relyea (Kaspar),
    Markus Butter (Fürst Ottokar),
    Roland Bracht (Fürstlicher Erbförster),
    Günther Groissböck (Ein Eremit)
    und Alexander Kaimbacher (Kilian).
    Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor;
    Wiener Philharmoniker,
    Dirigent: Markus Stenz


    (Übertragung aus dem Haus für Mozart in Salzburg im Rahmen der Salzburger Festspiele 2007)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Dienstag, 11. September 2007, 19.05 Uhr, Bayern4Klassik


    Reinhard Keiser: "Fredegunda"
    Oper in fünf Akten
    In deutscher und italienischer Sprache
    Fredegunda - Dora Pavliková
    Galsuinde - Bianca Koch
    Bazina - Katja Stuber
    Hermenegild - Tomo Matsubara
    Landerich - Tobias Haaks
    Sigibert - Michael Kranebitter
    Chilperich - Tomi Wendt
    Neue Hofkapelle München
    Leitung: Christoph Hammer
    Aufnahme vom 8. Februar 2007 im Münchner Prinzregententheater



    Herzliche Grüße
    von LT :hello:

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  • Das sollten Freunde von Georg Philipp Telemann nicht verpassen:


    Samstag,
    15. September 2007
    19:30 Uhr
    Radio Österreich 1


    Georg Philipp Telemann: "Der geduldige Sokrates"


    Mit Marcos Fink (Sokrates), Sunhae Im (Rodisette, Cupido), Birgitte Christensen (Edronica), Inga Kalna (Xantippe), Kristina Hansson (Amitta), Donat Havar (Melito), Matthias Rexroth (Antippo), Maarten Koningsberger (Nicia), Daniel Jenz (Pitho), Alexey Kudrya (Aristophanes), Michael Kranebitter (Plato), Sun-Hwan Ahn (Alcibiades) und Richard Klein (Xenophon). Innsbruck Festival Chorus; Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: René Jacobs (Aufgenommen im August im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2007)
    (Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Giuseppe Verdi


    Othello


    Oper in vier Akten
    Text von Arrigo Boito
    nach William Shakespeare
    (konzertante Aufführung)
    Pause nach dem 2. Akt
    Gesamtdauer: ca. 140 Min.
    Samstag, 8. September 2007
    Dienstag, 11. September 2007
    19.00 Uhr
    Kölner Philharmonie


    Othello Johan Botha, Tenor
    Desdemona Nuccia Focile, Sopran
    Jago Carlo Guelfi, Bariton
    Cassio Paul Charles Clarke, Tenor
    Emilia Tiziana Tramonti, Mezzosopran
    Lodovico Alfred Walker, Bass
    Montano Samuel Youn, Tenor
    Roderigo Emanuele D’Aguanno, Tenor
    Herold Michael Vier, Bass
    Mädchenchor am Kölner Dom
    Einstudierung: Oliver Sperling
    NDR Chor
    WDR Rundfunkchor Köln
    Einstudierung: Phillipp Ahmann
    wdr Sinfonieorchester Köln
    Leitung: Semyon Bychkov


    Sendung: wdr 3
    Sonntag, 16. September 2007
    20.05 Uhr
    Stereo und Surroundsound

  • Nun nochmal die Ankündigung ins Portal geholt:


    Otello von Giuseppe Verdi. Gleich auf WDR 3. Die Besetzung hat Clemens ja schon gepostet. Die Aufführung ist absolut hörenswert.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Der NDR (-kultur) überträgt am 18. November aus der Hamburgischen Staatsoper:


    16:55 Live aus der Staatsoper Hamburg
    „Der Rosenkavalier“
    Komödie für Musik in drei Akten
    von Richard Strauss
    Text von Hugo von Hofmannsthal
    Marschallin: Melanie Diener, Sopran
    Octavian: Lucy Schaufer, Sopran
    Sophie: Ha Young Lee, Sopran
    Baron Ochs: Peter Rose, Bass
    Faninal: Jan Buchwald, Bariton
    Leitmetzerin: Gabriele Rossmanith, Sopran
    Valzacchi: Jürgen Sacher, Tenor
    Annina: Renate Spingler, Alt
    Ein Sänger: Wookyung Kim, Tenor
    Chor der Staatsoper Hamburg
    Philharmoniker Hamburg
    Ltg.: Simone Young


    Sie gilt als Expertin auch für das deutsche Fach: Simone Young, Intendantin und Generalmusikdirektorin der Staatsoper Hamburg. Gleich drei Premieren von Richard Strauss hat sie in dieser Spielzeit 2007/2008 angesetzt: Neben "Arabella" und "Daphne" ist das am 18.November "Der Rosenkavalier", eine der bekanntesten und beliebtesten Opern des Komponisten und damit eine der meistgespielten des 20. Jahrhunderts.


    Uraufgeführt 1911 in Dresden, stieß die Oper bei den Journalisten zunächst auf Irritation. Das Publikum jedoch scheint schon früh fasziniert gewesen zu sein. So viele Berliner Opernfreunde wollten in die Dresdner Oper reisen, dass die Bahn Sonderzüge einsetzen musste, um den Ansturm zu bewältigen - die so genannten "Rosenkavalier-Züge

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Am kommenden Samstag bringt NDR Kultur Donizettis "Liebestrank" aus dem Royal Opera House Covent Garden in London. Ursprünglich groß mit Rolando Villazon als Nemorino angekündigt, singt jetzt Stefano Secco.


    NDR Kultur, Samstag, 01. Dezember 2007 - 20.00h


    "Der Liebestrank“
    Oper in zwei Akten von Gaetano Donizetti
    Libretto von Felice Romani
    Nemorino: Stefano Secco, Tenor
    Adina: Alexandra Kurzak, Sopran
    Belcore: Ludovic Tézier, Bariton
    Dulcamara: Paolo Ravanelli, Bass
    Giannetta: Kishani Jayasinghe, Sopran
    Chor und Orchester des Royal Opera House
    Covent Garden
    Ltg.: Mikko Franck


    Als Adina steht Aleksandra Kurzak auf der Bühne, jene junge Sopranistin, die an der Staatsoper Hamburg auf sich aufmerksam gemacht hat und in sensationell kurzer Zeit die wichtigen Operbühnen der Welt für sich erobert hat: Salzburg, London, New York stehen längst in ihrem Terminkalender.



    Zum Inhalt der Oper:
    Adina wird von zwei Männern umworben. Vom schüchternen Nemorino und dem selbstsicheren Sergeanten Belcore. Doch sie weist beide ab. Nemorino besorgt sich ein Wundermittel, das angeblich bei der Angebeteten die Liebe weckt. Überzeugt von der Wirkung zeigt er Adina nach dem Genuß des Mittels die kalte Schulter. Sie ist darüber so erbost, daß sie trotzig verkündet, in Kürze den Sergeanten zu heiraten.

    Nun wird für Nemorino die Zeit knapp. Mit einer weiteren Flasche des Liebestranks will er sich die Zuneigung seiner Adina sichern, doch ihm fehlt das Geld, den Trank zu kaufen. In seiner Verzweiflung läßt er sich von dem schlitzohrigen Belcore zum Militär anwerben. Inzwischen wird bekannt, daß der Onkel von Nemorino gestorben ist und dem Neffen ein beträchtliches Vermögen hinterlassen hat.


    Sofort wird der reiche Erbe von allen Schönen des Dorfes umschwärmt. Adina ist eifersüchtig. Als sie jedoch erfährt, daß Nemorino den Liebestrank nur ihretwegen kaufen wollte, ist sie versöhnt. Sie sorgt dafür, daß Nemorino nicht zu den Soldaten muß und so kann das Liebespaar endlich heiraten.


    (NDR Kultur sendet die Aufführung vom 26. November 2007.)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • An alle Weber-Freunde und die es werden wollen!



    Sonntag, 10. Februar 2008, 20:05 - 23:00



    WDR 3 Bühne: Radio
    Euryanthe - Große heroisch-romantische Oper in 3 Akten
    von Carl Maria von Weber


    Euryanthe von Savoyen: Gabriele Fontana
    Adolar, Graf zu Nevers und Rethel: Kurt Streit
    Eglantine von Puiset: Jolana Fogasova
    Lysiart, Graf zu Forest und Beaujolais: Detlef Roth
    König Ludwig VI.: Jan-Hendrik Rootering
    Rudolf, ein Ritter: Robin Tritschler
    Bertha, ein Landmädchen: Hendrickje van Kerckhove
    Chor und Orchester La Monnaie Brüssel, Leitung: Kazushi Ono
    Aufnahme einer konzertanten Aufführung aus dem Palais des Beaux-Arts in
    Brüssel



    Herzliche GRüße
    von LT :hello:

  • Anlässlich des 130. Geburtstages von Franz Schreker zeigt 1 Festival am kommenden Sonntag seine Oper "Der Schatzgräber" in einer Aufzeichnung aus der Hamburger Staatsoper:


    Sonntag, 30.03.2008
    EinsFestival - 14.00 - 16.30 (150 min.)



    Der Schatzgräber
    Oper von Franz Schreker (1878-1934)



    EinsFestival zeigt eine Aufführung aus der Hamburgischen Staatsoper in einer Inszenierung von Günter Krämer aus dem Jahr 1989. Es wirken u.a. mit: Gabriele Schnaut, Sopran (Els); Josef Protschka, Tenor (Elis); Heinz Kruse, Tenor (Albi); Harald Stamm, Tenor (König); Peter Haage, Tenor (Narr). Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper, es spielt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Leitung von Gerd Albrecht.


    *******************************************************


    Als Einführung in das Werk gibt es davor noch eine halbstündige Sendung zum Thema:


    Sonntag, 30.03.2008
    EinsFestival - 13.30 - 14.00 (30 min.)

    Franz Schreker: Der Schatzgräber
    Szenen aus einem Opernkrimi



    Zitat

    Franz Schreker (1878-1934) war neben Richard Strauss der meistgespielte deutschsprachige Opern-Komponist nach dem Ersten Weltkrieg. Sein erfolgreichstes Werk ist die Oper 'Der Schatzgräber'.


    EinsFestival zeigt anlässlich seines 130. Geburtstages (23. März) vor der Ausstrahlung der vollständigen Oper eine Einführung in das Werk. Gerd Albrecht und die Sopranistin Gabriele Schnaut, die in dieser Inszenierung die Wirtstochter Els spielt, erläutern anhand von Ausschnitten der Aufzeichnung Inhalt und Charakteristik der klangsinnlichen Oper.


    LG Harald

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • In der Schnitzler Inszenierung - also falsch inszeniert ist am 12.4. in arte um 20,15 Uhr.


    Diese Aufführung nehme ich mir bestimmt nicht auf.


    Der Ochs auf Lerchenau schaut aus, wie ein abgehalfterter Oberst aus einer Schnitzler Tragödie,


    warum der Octavian hereingeritten kommt, weiß auch nur der Regisseur, und warum die Sophie den Rock fallen lässt?


    Ich weiß es nicht, aber ich bin eben ein Staubi.


    Liebe Grüße Peter aus Wien

  • Binnen einer Woche zweimal Rosenkavalier im Fernsehen - das nenne ich Kontrastprogramm: Nach der Salzburger Inszenierung mit Karajan am kommendon Montag, dem 14, April 2008, die Aufzeichnung aus Hamburg mit Simone Young:


    Montag, 14. April 2008 um 22.50 Uhr Arte D


    Der Rosenkavalier


    Komödie für Musik in drei Akten
    von Richard Strauss
    Text von Hugo von Hofmannsthal


    Marschallin: Melanie Diener, Sopran
    Octavian: Lucy Schaufer, Sopran
    Sophie: Ha Young Lee, Sopran
    Baron Ochs: Peter Rose, Bass
    Faninal: Jan Buchwald, Bariton
    Leitmetzerin: Gabriele Rossmanith, Sopran
    Valzacchi: Jürgen Sacher, Tenor
    Annina: Renate Spingler, Alt
    Ein Sänger: Wookyung Kim, Tenor


    Regie: Michael Beyer
    Dirigent: Simone Young
    Licht: Marco Arturo Marelli
    Inszenierung: Marco Arturo Marelli


    Zitat

    Mit der Premiere von "Der Rosenkavalier" eröffnete die Intendantin Simone Young am 18. November 2007 ihren Saison-Schwerpunkt an der Hamburgischen Staatsoper mit Opern von Richard Strauss. Richard Strauss (1864-1949) feierte mit dieser Oper einen seiner größten Erfolge: Er vermischte modernen Konversationsstil und klangliche Raffinessen mit teils eleganten, teils volkstümlichen Wiener Walzern. Opernregisseur Marco Arturo Marelli hat die Handlung in die Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg verlegt und zeigt die Inszenierung mittels einer Drehbühne und eines übergroßen Spiegels aus unterschiedlichen Perspektiven. Entstanden ist eine musikalische Reise voller optischer Spielerei und traumhaft entrücktem Wohlklang.

    An die Inszenierung dieser spätromantischen Oper wagte sich der international bekannte Opernregisseur Marco Arturo Marelli. Marelli, der auch für Bühnenbild und Licht verantwortlich ist, verlegt die Handlung in die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Schon während der Ouvertüre wird die sich kontinuierlich von links nach rechts bewegende Drehbühne mit einer "wienerischen Maskerad" bespielt. Darüber hängt ein großer Spiegel, in dem sich nicht nur das Bühnengeschehen, sondern auch die wechselnden Bilder des Bühnenbodens spiegeln.
    Im ersten Akt geht die üppige barocke Allegorie der Anfangsszene während der Monologe der Marschallin und ihrer kleinen Auseinandersetzung mit Oktavian in düstere Wolken über. Der zweite Akt ist bestimmt vom Schwarz-Weiß des Schachbretts, auf dem die verschiedenen Charaktere in ihren mal mehr, mal weniger vom Glück begünstigten Zügen agieren. Im dritten Akt macht sich herbstliche Stimmung mit jagenden Wolken breit. Das Schlussduett schließlich, in dem das glückliche Liebespaar Oktavian und Sophie auf dem Bett aus dem ersten Akt Platz nimmt, wird in frühlingshafte Farben getaucht. Der Kreis hat sich geschlossen.


    Die Charaktere der Oper spiegeln die verschiedenen Leidenschaften des Menschlichen wider: der saftig-derbe, aber nie gewöhnliche Freier Ochs, der es eben liebt, mit etwas Nachdruck ans Ziel zu gelangen; die nicht resignierende, sondern den Lauf der Welt realistisch und etwas distanziert betrachtende Marschallin; der jugendlich aufbrausende und doch verletzliche, zum Manne heranreifende Octavian und die selbstbewusste und ihren Kopf durchsetzende Sophie.
    Die sich kontinuierlich drehende Bühne, die das unaufhörliche Fließen der Zeit verdeutlicht, und die raffinierte Bühnengestaltung, die mittels des übergroßen Spiegels die Handlung nicht nur doppelt, sondern auch aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt, versprechen eine kurzweilige musikalische Reise, die den Zuschauer zum Nachdenken, aber auch zum Lachen bringt.


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Am 26. April live auf Radio Ö1 aus der Wiener Staatsoper:


    La Traviata


    D: Renato Palumbo
    Violetta Valery ..... Krassimira Stoyanova
    Alfredo Germont .....Pjotr Beczala
    Giorgio Germont .....Zeljko Lucic


    lg Severina :hello:

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