Klassik wider den tierischen Ernst - Humor in der Musik

  • Zitat

    Original von Juli
    audiamus


    Wird ab 1000 wieder von vorne gezählt? :baeh01:


    Juli


    Wollte nur in meiner Manier, mich größer zu machen, als ich bin, der allgemeinen Volksentrüstung Unterstreichung verleihen.


    Aber in Spanien warns wirklich 1003...Oder?

  • Zitat

    Original von audiamus


    Wollte nur in meiner Manier, mich größer zu machen, als ich bin, der allgemeinen Volksentrüstung Unterstreichung verleihen.


    Aber in Spanien warns wirklich 1003...Oder?


    Angeber!


    Denk dran, die Frauen fanden's nicht funny!


    :hello: R.

  • @ Micha


    Gutes Timing!
    Das muß man auch erstmal hinkriegen!!! :hahahaha:


    @Rideamus


    Bitte nur Eßstäbchen benutzen (zum Pfählen)
    Die andern tun immer so weh! :rolleyes:


    So, Spaß beiseite,
    ich habe noch was vor.
    Bis demnächst
    :hello:
    Juli

    Audio ergo sum

  • Zitat

    Original von Juli
    ich habe noch was vor.


    ...daran merkt man, dass sie noch nicht so lange dabei ist... :wacky:


    Aber ihr wird das Privatleben schon noch vergehen :evil:


    :pfeif:
    V.

  • Zitat

    Original von Violoncellchen
    Liberg versucht m.E. den Menschen, die keine Ahnung von Klassischer Musik haben, mit seinem humorvollen Zugang die Scheu zu nehmen,


    Glaub ich eher nicht. Liberg zieht die Unwissenden zugunsten der Wissenden auf. Das ist zwar gemein, aber nur wenn man wissend ist. Und dann betrifft es einen ja nicht...


    :D


    Und die Unwissenden sind einfach nur verblüfft oder bleiben so doof, wie sie waren. Der Liberg kennt sich schon ziemlich sehr gut aus [wie ich meine]. Seine Art ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mir gefällt er von Mal zu mal mehr. Sein Klavierspiel ist m. E. nicht so einfach beurteilbar von dem aus gesehen, was er auf der Bühne so abliefert. Für mich jedenfalls gehört schon sehr viel [Kunst] dazu, etwas so desinteressiert und angeblich gelangweilt herunterzurappeln, wie Liberg dies tut.


    :hello:


    Ulli

  • Was macht Humor in der Musik aus? Mut zur Selbstparodie? Absolute Übertreibung um seiner selbst (und damit um seiner Musik und seiner "kompositorischen Vorlieben" wissend)? Anspielungen auf andere Komponisten in den eigenen Kompositionen?


    Ich schätze all dies und vieles mehr. Ein Beispiel.


    Das übertriebene Ende einer Sinfonie mit vielem hin und her ist sicherlich altherbebracht, doch richtig "genial" wird dies erst, wenn das zudem noch einfallsreich und mit besonderer Note geschieht. "Übertriebenes Beenden" einer Sinfonie z. B. scheint mir sehr menschlich. Wenn man sich dabei selbst auch noch auf die Schippe nehmen möchte und dabei noch andere liebevoll auf die Schippe nehmen kann (weil man das musikalische Talent dazu hat), ist dies begrüßenswert. Dies gilt nicht nur für Sinfonieabschlüsse.


    Mit Humor in der Musik ist es letztendlich genauso, wie mit Humor im Leben oder im gesprochenem Wort. An den richtigen Stellen und im richtigen Moment vermag er zu erheitern.


    Nun aber zu etwas völlig ernstem ...

    29.08.1958 - 25.06.2009
    gone too soon

  • Humor in der Musik?


    Wie wärs mit Offenbachs Orpheus in der Unterwelt?


    "Als ich noch Prinz war von Arkadien ..." :D


    Höllen Can Can?


  • Ich glaube, das Problem kam hier schon mal auf. ORPHEUS IN DER UNTERWELT ist fraglos eine enorm komische und höchst unterhaltsame Operette, zumal in der französischen Originalfassung, aber ist wirklich die Musik humorvoll? Der Cancan ist fraglos fetzige Unterhaltungsmusik, aber ist sie witzig? Wie sieht es dann mit dem Säbeltanz aus Khatchaturians GAYANEH aus? Den Witz darin hat eigentlich erst Billy Wilder (oder besser dessen damaliger Komponist Friedrich Hollaender) für den Film EINS ZWEI DREI entdeckt.


    Ein gewisser Witz steckt sicher in dem gnadenlosen Ostinato des Hauptmotivs, aber in Verbindung mit einem Tanzrhythmus ist das eher die Norm.


    Die tödliche Eintönigkeit im Couplet des Styx würde ich dagegen als komische Musik gelten lassen, obwohl auch da das komische Element erst durch den Vortrag herausgekitzelt werden muss. Sonst wäre in dem parallelen Thread zur Minimal Music ja nur von komischen Meisterwerken die Rede, und das würde Terry Riley und die anderen bestimmt befremden. Übrigens auch Ravel, obwohl der ja zugestimmt haben soll, als eine Dame im Publikum seinen BOLERO für das Werk eines Verrückten erklärte. Der Mann hatte also Humor, aber deshalb ist der BOLERO noch keine komische Musik - höchstens im Zusammenhang mit einer komisch gespielten Sexszene.


    Man muss also unterscheiden zwischen Musik, deren Witz erst im Zusammenhang mit einer guten Komödie zutage tritt und solcher, die in sich witzig ist. Der Thread Lachende Musik , in den diese Diskussion eigentlich gehört, hat dafür schon einige ganz hübsche Beispiele zutage gefördert.


    Man sollte deshalb diese Diskussion dort führen. Ich fände es hilfreich und schlicht übersichtlicher, wenn man die humorvolle Musik dem anderen Thread überlässt und diesen Thread wirklich für den humoristischen Vorstrag MIT oder VON Musik reserviert, also für Musik(alische) - Clowns wie Victor Borge etc. - oder so hintersinnige Ironiker wie Juli.


    Interessant wird die Unterscheidung natürlich bei PDQ Bach (eig. Richard Schickele), der ja neben der in der musikalischen Komik üblichen Juxtaposition unpassender Musikstile auch selbst wirklich komische Musik schrieb und diese nicht nur komisch kombinierte. Dazu diese köstliche Beispiel des SCHLEPTET in EB major unter den entsprechenden Stichworten auf YouTube. Bei der Gelegenheit sollte man sich auch gleich die anderen Stücke dieses grandiosen HUmoristen der Musik anhören und ansehen.


    :hello: Rideamus

  • Was ich gerade getan habe! :D


    Sehr gut gefallen hat mir auch das Werk:
    "Unbegan Symphony with Theme Identcations"
    Wieviele verschiedene Themen er da genial zusammengemixt hat, köstlich! Auch sehr schöne Idee, Tschaijkowskys Pathetique mit sich selbst zu mischen, interessante Effekte entstehen da, klingt stellenweise gar nicht schlecht!


    Die Musiker müssen ja echt Spaß haben!


    :hello:
    Juli

    Audio ergo sum

  • Moin zusammen,


    ich höre gerade die Variationen für Klavier und Orchester über das "Doo Dah"- Thema (ja, richtig, das aus diesem Warner-Bros-Cartoon mit dem fetten Hahn und dem mickrigen Hühnerhabicht) von einem Herrn Namens Earl Wild und bin ständig nur am Grinsen, was dabei rauskommt, wenn man so ein Thema durch die Mangel klassischer Instrumentierungskunst dreht =)


    Gruß aus dem Norden, Ralf

  • Hallo Ralf,
    ja, das ist ein witziges Stück, wobei Earl Wild wohl nicht an die Warner Cartoons gedacht hat.
    Wild ist übrigens mein Lieblingspianist, seine Transkriptionen sind ziemlich klasse und bis vor kurzer Zeit hat er auch noch Konzerte gegeben-mit fast 90 Jahren.


    LG,
    Michael

  • Hallo, Michael,


    mir ist beim weiteren Hören des Stücks aufgefallen, daß er nicht "einfach" das Thema variiert, sondern in den Variationen diverse klassische Klavierkonzerte durch den Kakao zu ziehen scheint. Ich muß das Stück noch ein paarmal hören - vielleicht bekomme ich heraus, an welches Werk die einzelnen Variationen jeweils angelehnt sind. Im Schlußteil jedenfalls scheint es mir ziemlich eindeutig das erste KK von Tschaikowski zu sein.


    Im übrigen hast Du natürlich Recht: Das "Doo Dah" stammt ursprünglich, wie man bei Tante Gugel erfahren kann, aus dem Lied "Campground Races" von Stephen Foster, besser bekannt durch "Oh Susanna".


    In der von mir gehörten Einspielung spielt übrigens der Komponist selbst mit dem Des Moines Symphony Orchestra (was es nicht alles gibt...) unter Leitung von Joseph Giunta.


    Gruß aus dem Norden, Ralf

  • Hallo Ralf,

    Zitat

    Des Moines Symphony Orchestra (was es nicht alles gibt...)


    ja sicher, in den USA gibt es auch in mittleren Städten ganz hervorragende Orchester.
    http://www.dmsymphony.org/


    Hier kann man sich so gut wie alle ansehen:
    http://www.musicalchairs.info/…20Directory%20Deutsch.htm


    Die von Dir genannte CD habe ich auch, da ist noch eine vorzügliche Aufnahme des Gershwin-Konzertes drauf, wobei Earl Wilds Einspielung davon mit dem Boston Pops Orchestra unter Fiedler unübertroffen bleibt.


    Gruß aus dem flachen Westfalen,
    Michael

  • Victor Borge, Hans Liberg...


    Vielleicht hat jemand in letzter Zeit einmal von Rebecca Carrington gehört? Sie ist eine englische Cellistin, die u.a. im London Symphony Orchestra und Royal Philharmonic Orchestra gespielt hat. Darüber hinaus verfügt sie über eine sehr tolle, facettenreiche Stimme, was ihr diverse Jobs als Backing-Vokalistin eingebracht hat.
    Diese beiden Qualitäten verband sie in den 90er Jahren mit ihrem humoristischen Talent und startete eine erfolgreiche Karriere als musikalische Komödiantin. Ihr letztes Programm bietet eine musikalische Weltreise auf dem Cello. Außer bei ihr habe ich noch nie Dudelsack-Klänge auf dem Cello gehört. Den Blues, Bollywood, Musette und J. S. Bach hat sie ebenfalls ganz gut drauf.



    Einige (leider nicht ganz aussagekräftige) Beispiele gibt es bei Youtube.
    Carrington verfügt zwar nicht ganz über die geschmeidige Noblesse eines Borge, dafür sind die Zeiten heute andere, schnelllebigere. (Paul sprach es an...)
    Allerdings finde ich sie auch nicht ganz so beliebig und krawallig wie Liberg.
    Aber lässt sich über Humor wirklich streiten?


    LG
    B.

  • da gibt es auch Musik im Humor...


    Matthias Deutschmann zieht als Cello-spielender Kabarettist durch die Lande - intelligent, manchmal ein bißchen schwermütig, insgesamt aber sicherlich sehens- und hörenswert.

  • Auf eine interessante Fragestellung bin ich vor kurzem gestoßen:


    Sind gute Musiker (oder Musikliebhaber) auch gute Humoristen? Gibt´s da eine Korrelation?
    Der Humor muss sich ja nicht unbedingt in der Musik wiederfinden, sondern kann sich
    im Freundeskreis entfalten.


    Ich denke, dass es etwas mit dem "richtigen" Timing zu tun hat. Als "lebendige" Beispiele
    fallen mir spontan Helge Schneider (vor seinem Durchbruch studierte er Klavier)
    oder Götz Alsmann ein. Bei Mozart trifft meine Vermutung wohl auch zu.


    Was meint ihr?


    :hello:

    "Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten" Gustav Mahler

  • Zitat

    Original von SMOB
    Auf eine interessante Fragestellung bin ich vor kurzem gestoßen:


    Sind gute Musiker (oder Musikliebhaber) auch gute Humoristen? Gibt´s da eine Korrelation?
    ...
    Bei Mozart trifft meine Vermutung wohl auch zu.


    Lieber SMOB,


    War Beethoven denn so humoristisch? Schumann? Mahler?
    Wahrscheinlich kann man eher erwarten, daß humoristische Musiker/Komponisten etwas witziges mit Musik tun.


    LG, Paul

  • Hatte nicht auch Saint-Saens Humor bewiesen,als er den Karneval der Tiere komponierte? Veröffentlichen ließ er sein Werk aber erst nach seinem Dahinscheiden.
    Ich habe den Karneval der Tiere in meiner Schulzeit gehört,doch mein Musiklehrer war leider nicht in der Lage,den Hintergrund des Werkes zu erklären.Erst später wurde mir bewußt,daß die auftretenden Tiere nicht nur Karneval feiern,sondern der Komponist Werke anderer Komponisten benutzte und sie mit einer Maske versah,sodaß sie kaum wiederzuerkennen waren.


    mfG
    Michael

  • Zitat

    Original von Schneewittchen
    Erst später wurde mir bewußt,daß die auftretenden Tiere nicht nur Karneval feiern,sondern der Komponist Werke anderer Komponisten benutzte und sie mit einer Maske versah,sodaß sie kaum wiederzuerkennen waren.



    Hallo Schneewittchen,



    das würde mich sehr interessieren: kannst Du das bitte etwas genauer ausführen?



    LG, Elisabeth

  • Hallo Elisabeth,


    auch wenn ich nicht Schneewittchen bin - meine Musiklehrerin konnte uns damals schon etwas mehr zu dem Werk sagen. Ich kann mich noch an diese satirischen Spitzen erinnern (wurde hier im Forum aber womöglich auch schon erwähnt):


    - die Schildkröte kriecht zu dem entsprechend verlangsamten Can Can von Offenbach voran,


    - im Rondo der Fossilien (dessen Refrain mir sehr gefällt) taucht unter anderem dieses französische Lied auf, dessen Melodie später für Morgen kommt der Weihnachtsmann zweckentfremdet wurde,


    - der Kuckuck mit der vollgriffigen, grüblerischen Klavierbegleitung illustriert das Wesen des deutschen Kunstlieds.


    Viele Grüße

  • Nun ganz einfach,wenn man sich den Karneval der Tiere (ich bevorzuge die Orchesterversion) anhört,achtet man zunächst darauf, wie Saint-Saens die verschiedenen Tiere vertont hat bzw. welches Instrument er für eine Tierart einsetzt. Die ausgestorbenen Saurier,die wir nur als versteinerte Knochen kennen,werden durch das Xylophon dargestellt und so klingt es,als ob Knochen gegeneinanderschlagen.


    Was hat das mit Karneval zu tun? Nichts.
    Im Karneval verkleidet man sich oder setzt sich eine Maske auf.
    Saint-Saens "leiht" sich eine Melodie eines anderen Komponisten und maskiert sie,so daß sie kaum noch zu erkennen ist.Was z.B. bei Offenbach als CanCan flott daherkommt,wird gedehnt und ganz langsam gespielt.
    Mehr will ich aber nicht verraten.
    Denn man soll sich den Karneval der Tiere selbst anhören und herausfinden,welches der Originalkomponist bei jedem der Tiere ist und um welches Stück es sich handelt.Wobei es sich auch um einen Mix (Medley) mehrerer Stücke von verschiedenen Komponisten handeln kann.

    mfG
    Michael


  • Wenn man in Betracht zieht, dass es auch schwarzen Humor gibt, dann könnte man noch gut Schostakowitsch ins Feld führen. Da klopft man sich vor lachen eher nicht auf die Schenkel, sondern grinst eher grimmig vor sich hin. In seiner Situation blieb ihm oft nichts anderes übrig, als mit Entsetzen Scherz zu treiben.


    Das zeigt sich nicht nur in Einzelheiten, sondern auch im Großen. Wie käme man sonst auf die Idee, eine Sinfonie im klassischen Stile Haydns zu komponieren statt einer Ode an Stalin im heroischen Stil Beethovens Neunter - mit Chor und allem, was dazu gehört? Eine solche erwartete Stalin nämlich als er Schostakowitsch mit dem Werk beauftragte.


    Hier könnte man nun trefflich streiten: Ist das nun Humor oder einfach nur eine besondere Form der Todesverachtung?


    Was sagte Woody Allen einmal? Wenn er einen Abend in Todesangst verbringen wollte, dann würde er seinen Versicherungsmakler einladen. Ich selbst höre lieber Schostakowitsch, wenn ich mir Schauer über den Rücken laufen lassen will - und bin dabei glücklich darüber, dass ich nicht in einem solchen politischen System leben muss wie dieser Künstler damals.

    Es gibt auch einen Riesenunterschied zwischen Kuchen und Hering. Trotzdem sind beide sehr gut. (Mstislaw Rostropowitsch)

  • Zitat

    Sind gute Musiker (oder Musikliebhaber) auch gute Humoristen? Gibt´s da eine Korrelation?
    Der Humor muss sich ja nicht unbedingt in der Musik wiederfinden, sondern kann sich im Freundeskreis entfalten.


    Ich nehme an, daß mittels Statistik ziemlich alles beweisen kann, aber Mozarts derber Humor wurde schon genannt, dann der musikalische von Haydn, letzlich icht die Abschiedssinfonie auch ein "augenzwinkernder Wink mit dem Zaunpfahl" - zudem ist überliefert, daß Hadn in seiner Pubertät aus jux einem Mitschüler den Zopf abgeschnitten hat, was für einigermassen Aufsehen gesorgt haben soll - boshafter Humor gewissermaßen.
    Beethoven wird immer wieder "grimmiger Humor" nachgesagt - was immer das heissen mag.
    Ich sehe in der Bezeichnung seiner "Schicksalssinfonie" einen Beweis seines hintergründigen boshaften Humors.
    Auf die Frage seines eher einfältigen aber stets neugierigen Sekretärs nach den Anfangstönen der Sinfonie Nr 5 befragt, soll Beethoven geantwortet haben (ich zweifle nicht daran !!!) "So klopft das Schicksal an die Tür"
    Er wollte - so meine Interpretation - einen lästigen Frager auf diese Weise loswerden, bzw "geistig beschäftigen"
    Die Ironie des Schicksals wollte es, daß dieses Statement weitergegeben wurde und von der Musikwelt freudig als "Erklärung des Meisters" zu diesem Werk begrüsst wurde.....
    Der Name hat sich - allen anderen Bestrebungen zum Trotz - übrigens bis heute gehalten.......als Zeugnis von Beethovens zweifellos vorhandenem Humors.......


    Auch Max Regers Wortwitz soll hier erneut ins Gedächtnis gerufen werden, wenngleich ich die Story an anderer (verschütteter ?) Stelle im Forum bereits gebracht habe:


    Mutter der Klavierschülerin an deren Lehrer, Max Reger:
    "Was sagen sie zu meiner Tochter, Herr Reger ?"
    Antwort des Meisters:
    "Gnä` Frau - Ohne Flügel wäre Ihr Fräulein Tochter der reinste Engel"


    Soll für heute genug sein


    mfg aus Wien


    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !

  • Gibt es komische klassische Musik, also klassische Musik die einem wirklich zum Lachen bringt?


    Es kann sich dabei um Vokalmusik im weitesten Sinne des Wortes handeln, deren Komik entweder rein textlich ist oder sich aus dem Wechselwirkung zwischen Text und Musik ergibt. Eine Komik, die sich aus Begriffsänderungen bzw. eine geänderte Ausdrucksweise im Heute ergibt, gehört zwar nicht dazu, kann aber durchaus auch angeführt werden.


    Dann sind aber auch noch rein instrumentale Stücke gesucht, die einem absichtlich (oder unabsichtlich) zum Lachen bringen.


    Beste Grüße
    John Doe