Wer kennt ...?

  • mit diesem thread beabsichtige ich, ähnliche - bislang nur vereinzelt und eher schwieriger aufzufindende - fragen nach sängern/sängerinnen zu bündeln. dies sollte man m.m.n. auch bei anderen foren einführen.


    beginnen möchte ich mit



    a)MALENA ERNMAN



    b)MIAH PERSSON



    die beide in frankfurt demnächst liederabende geben werden. die mir zur verfügung stehenden hörschnipsel sagen noch nicht soviel aus, daß ich mir ein bild machen könnte (Persson scheint mir eher interessant), ob sich ein besuch der liederabende lohnte oder eben nicht. wer kann helfen?

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Ich habe Miah Persson in Glyndebourne als Fiordiligi gehört, sie ist Schwedin und meines Wissens ganz gut im Geschäft.


    Ich mag wie sie singt - aber das ist natürlich immer Geschmackssache.
    Das Timbre ist hell und klar, ein bißchen nordisch würde ich es beschreiben.


    Was singt sie denn ?


    Liebe Grüsse sendet Ines

  • Beide Sängerinnen haben schon in Frankfurt gesungen, Miah Persson gerade in der letzten Saison die Susanna in der "Nozze di Figaro" und Malena Ernman den Nerone in Händels "Agrippina". Persson gehört zur Zeit zu den stärksten Vertreterinnen ihres Fachs, sie ist auch auf CDs zu hören, so in der Gesamtaufnahme von Händels "Rinaldo" unter der Leitung von René Jacobs.


    Malena Ernman verfügt über eine dunkel timbrierte, bewegliche Mezzosopranstimme, der ich gerne öfter auf unseren Bühnen begegnen würde.

  • Meine Lieben,


    Miah Persson war im vergangenen Jahr als in Wien als Euridice zu hören und hat recht gute Kritiken geerntet. Mir persönlich schien sie mehr Wert auf technische Brillanz als auf Ausdruck zu legen (was ich nicht unbedingt goutiere), aber ein Abend reicht klarerweise nicht aus, um ein sicheres Urteil zu fällen. Immerhin empfand ich sie als beste Stimme unter den Protagonisten. Ich gestehe, daß es mich interessieren würde, sie als Fiordiligi zu erleben.


    LG


    Waldi

  • Zitat

    Original von Walter Krause
    Miah Persson war im vergangenen Jahr als in Wien als Euridice zu hören und hat recht gute Kritiken geerntet. Mir persönlich schien sie mehr Wert auf technische Brillanz als auf Ausdruck zu legen


    ja, diesen eindruck vermittelten mir die höreindrücke auch.


    doch zunächst einmal herzlichen dank für die bisherigen antworten. ob ich jedoch nun zu den abenden gehen werde, hmmmm ... bin noch unschlüssig. werde mir mal die programme ansehen und dann einer der beiden vielleicht eine chance geben ... :D

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Lieber klingsor,


    im Monatsplan der Oper Frankfurt habe ich gesehen, dass Malena Ernman als Angelina in der "Cenerentola" auftreten wird, vielleicht würde Dich das interessieren...?


    Und das Solo-Programm klingt doch auch wirklich ungewöhnlich - ein klassischer Liederabend wird das wohl nicht. Neben Liedern von Grieg und Rossini werden Songs von Kurt Weill, Friedrich Holländer und Benjamin Britten angekündigt. Weill und vor allem Holländer könnte selbst mich ins Konzert locken, 20.00 Uhr ist allerdings eine für mich ungnädige Anfangszeit.

  • lieber alviano, vielen dank für die nochmalige antwort. aber das pogramm ist nun nicht so meines und von der stimme her, wie ich sie nun ein wenig kennengelernt habe, beschleichen mich auch ein paar zweifel, ob das für sie das richtige sein könnte.
    ich glaube, wenn, werde ich nur zur persson gehen ...


    :hello:

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • so, nun habe ich mich gegen ernman und für persson entschieden. sie wird nordisches und schumanns frauenliebe zum besten geben. zumindest ersteres könnte ihr liegen. bei schumann bevorzuge ich allerdings ein dunkleres timbre. ..mal sehen.


    am 4.4. weiß ich mehr....

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Auf Zuruf vor ein paar Tagen einen Namen einer "neuen" Sopranistin erfahren -
    leider akustisch den Namen nicht verstanden!


    Klang etwa so wie: Konstanze Bonifatius" (oder ähnlich)


    soll Spezialistin für Haydn-Opern sein.


    Wer weiß Bescheid?


    LG


    :pfeif: :pfeif:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • dir sei ganz einfach geholfen:


    anna bonitatibus. hat bei dhm gerade ein haydn-album herausgebracht, das allerdings m.e. ein wenig zu sehr von der kritik gelobt wurde. dennoch: recht beachtlich ...


    :hello:

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Danke Klingsor, das ging ja flott.


    Inzwischen habe ich die CD bei jpc gefunden. Der falsche Vorname stammt wohl vom Titel der CD "L'infedelta costante",
    allerdings steht da bei Anna Bonitatibus als Stimmlage "Mezzosopran".




    Vielleicht werde ich mir die CD zulegen, man gönnt sich ja sonst nichts...


    LG Harald


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Von der Oper zum Eurovision Song Contest


    An der Oper Frankfurt singt sie zur Zeit Rossinis «La Cenerentola», aber auch mit medialer Massenkultur hat sie keine Berührungsängste: Die schwedische Sängerin Malena Ernman wird ihr Land beim Eurovision Song Contest vertreten.


    In der Show «Melodifestivalen» hat die Mezzosopranistin mit ihrem Song «La voix», einer Mischung aus Pop- und Klassikklängen, fin der Vorentscheidung den ersten Platz belegt.


    Somit wird Malena Ernman ihr Land am 16. Mai 2009 beim 54. Eurovision Song Contest in Moskau vertreten.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • ... Christopher Lincoln?


    Er wird im Mai in Nürnberg den Dom Sébastien, König von Portugal, in der gleichnamigen Oper singen.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Am Samstag habe ich auf 3sat den Tenor Joseph Kaiser in der Aufzeichnung der Aids-Gala der Deutschen Oper Berlin vom 8. November 2008 gehört und war absolut begeistert. Bislang habe ich im Internet nur den "Zauberflöte"-Film von Kenneth Branagh mit ihm gefunden (und überlege nun ernsthaft, mir diesen zu bestellen) und erinnere mich noch dunkel an die "Onegin"-Übertragung aus Salzburg (weiß Gott, warum er sich mir da nicht schon direkt ins Bewußtsein gebrannt hat... ?( )... Kennt jemand von euch noch andere Aufnahmen mit ihm?

  • Mir ist Joseph Kaiser schon seit einiger Zeit bekannt. Er ist Kanadier und hat bei Domingos Operalia irgendwann einen Preis gewonnen. Auf jeden Fall war er mir schon bekannt als ich die Onegin-Übertragung aus Salzburg gesehen habe und er gefiel mir als Lenski ausgesprochen gut.


    Sonst kenne ich von ihm nur noch das Sanctus von Berlioz. Die Aids-Gala hatte ich schon bei der ersten Ausstrahlung im letzten Jahr gesehen.
    Ich denke, dass man von ihm noch einiges erwarten kann.


    Viele Grüße
    Jolanthe

  • Liebe Jolanthe, lieber Clemens,



    Hier die links zur Verfilmung der Zauberflöte von Kenneth Branagh mit Joseph Kaiser als Tamino (in einer sehr modernen Deutung):



    -



    LG, Elisabeth

  • An der Bayerischen Staatsoper singt Joseph Kaiser derzeit den Stewa Buryja in Janaceks JENUFA - aktuell läuft die Übertragung der Premiere im Bayerischen Rundfunk.



    LG, Elisabeth

  • Lieber Herr Kral!


    Wahrscheinlich meinen Sie:


    A n n a B o n i t a t i b u s


    Der ausgezeichnete Mezzosopran wird als neuer Belcanto-Star ausgelobt. Hat eine CD zum Haydn-jahr herausgebracht. Informationen über sie sind auf mehrern Websites zu finden. Sie hat auch eine eigene:


    http://www.annabonitatibus.com/


    Grüße, KUS

    Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

  • Kennt jemand das Label "Murray Hill"? Es scheint sich dabei um ein mit VOX verwandtes Label zu handeln, bei dem einige Haydn-Quartette mit dem Fine Arts Quartet erschienen sind (die zuvor in den Staaten bei VOX und hierzulande erst bei VOX, dann bei FSM erscheinen sind).


    Die Pressqualität bei VOX ist ja zumeist recht gut gewesen, unbehaglich waren eher die Töcher Candide oder Turnabout. Daher lünker' ich ein wenig skeptisch auf eine Haydn-Ausgabe bei Murray Hill. Die Verkäuferin schreibt zwar "near mint", (bin bei der Dame auch noch nicht enttäuscht worden), aber man weiß ja nie...


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Hallo Thomas,
    bei Murray Hill wurden offenbar mehrere Nachpressungen von Vox herausgegeben.Neben der Haydn-Ausgabe vom Fine Arts Quartet wurde auch die Wiederauflage von Mozarts Streichquartetten und -quintetten mit dem Barchet-Quartett bei diesem Label herausgebracht.Es sind "stereophonisierte"Überarbeitungen , die teilweise etwas dünn und schräg klingen - auf keinen Fall kommen sie an die originalen Monopressungen heran.Insgesamt wirkt auch das gesamte Drumrum etwas windig - dünne Vinylscheiben - sparsames Label sowie lapprige Pappkasette.
    Viele Grüße
    Santoliquido

    M.B.

  • Lieber Santoliquido,


    das hatte ich fast befürchtet. Eine Nachfrage habe ich aber noch: Sind die Haydn-Aufnahmen des FAQ tatsächlich ursprünglich mono gewesen? Die GA der Beethoven-Quartette für Concert Hall war schon stereo. Stereophonisiert ist bei VOX tatsächlich ziemlich abschreckend.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:


    NB: Wie ich sehe sind die Haydn-Aufnahmen tatsächlich ursprünglich schon stereo und sind um 1962 entstanden. Gefunden habe ich das auf der homepage des Quartetts. Dein technischer Einwand ist davon indes unberührt; die Platten würden sich also auf dem Candide-Niveau bewegen. Hm.....


    Dir jedenfalls vielen lieben Dank!

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
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  • An die Suchenden, Findenden und Auskunftgebenden hier.


    Vielleicht komme ich noch in die Situation, nach den strengen Gliederungsprinzipien dieses Forums eine neue Themenschublade aufziehen zu müssen, aber ich versuche es zunächst in der "Wer kennt ..."-Ebene - hoffend, dass sich hier eine größere Anzahl neugieriger Universalisten einfindet.


    Ich suche Zuräger/Helfer/Tauschinteressenten, die über Recital-Aufnahmen und/oder solistische Tondokumente des unlängst verstorbenen so exzellenten wie vielseitigen Tenors


    W e r n e r H o l l w e g


    verfügen. In der LP-Zeit gab es mal zwei Recital-Platten, eine mit buntem Arienprogramm, die andere mit Operetten-Hits. Beide sind nie auf CDs übertragen worden. Überhaupt ist Hollweg, wie aus der Ära vor ihm etwa lange Zeit Josef Traxel, als Solist außerhalb von Gesamtaufnahmen und Konzert-/Oratorien-Einspielungen seit längerem gänzlich ignoriert und der Historisierung anheim gegeben worden.


    Exkurs: D a s kann man ja – jenseits der nicht allzu großen Zahl Bevorzugter mit zeitweisen Festverträgen bei damals bedeutenden Schallplattenproduzenten – zu einer ganzen Generation von Sänger/inne/n der Ära nach dem 2. Weltkrieg, also der 1940-60er Jahre, feststellen. Einige wenige erfuhren kleine Renaissancen, so etwa Trötschel, neuerdings Bjoner, Traxel, Kónya, demnächst wohl Cordes, von Rohr, Neidlinger. Eine lange Reihe anderer verdient längst Wiederentdeckung und -würdigung durch Wiederveröffentlichung. An solchen Projekten arbeite ich. Ein paar Namen „in Arbeit“, außer den genannten: Wegner, Schlüter, Werth, Zadek, Resnik, Aldenhoff, Beirer, Geisler, Frantz, van Mill, Kohn, Crass. Man muss ja nicht alles Preiser überlassen, wo weite Felder der Gesangshistorie, sofern nicht direkt von österreichischem Belang, legitimerweise ohnehin vernachlässigt sind.


    Man hat den Eindruck, dass die derzeit noch relevanten Tonträger-Anbieter alles auf Fritz Wunderlich ausgerichtet haben – noch die allerletzten Frühest-Aufnahmen und Privat-Mitschnitte erreichen den Markt (sogar sonst für unverkäuflich erklärte Moderne-Opern, falls Wunderlich im Mitschnitt auftaucht). Nahezu ebenbürtige Sänger – so Werner Hollweg – sind fast gänzlich aus den Angebotslisten verschwunden, es sei denn, er käme in attraktiven Opern-Gesamtaufnahmen wie Mozarts „Mitridate“ unter Hager oder „Idomeneo“ unter Harnoncourt, Oratorien wie Haydns „Jahreszeiten“ und Operetten wie Lehárs „Lustiger Witwe“ unter Karajan vor.


    Wenn man ihm eine Renaissance bereiten will wie den oben Genannten, braucht man solistische Tondokumente aus Aufführungen, Radioarchiven, Privatsammlungen und natürlich die vom Markt verschwundenen LP-Recitals. Kann jemand helfen? Dank im voraus!


    Grüße, KUS

    Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

  • Lieber Klaus,


    wenn eine Sammlung von Volksliedern hilfreich ist: eine solche meine ich als CD im Bestand zu haben. Ich schaue mal, was sich finden lässt...


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
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  • Thomas Pape


    Bist Du sicher, dass das Fine Arts Quartet auf dem Label Murray Hill hier im Thread "Die berühmte Stimme" richtig aufgehoben ist?


    @ KUS


    Lieber Klaus,


    Werner Hollweg ist hier im Forum kein Unbekannter, es gibt schon 2 Threads:


    1. Werner Hollweg gestorben


    2. Werner Hollweg 70


    Ansonsten kann ich mit diversen Aufnahmen aus meiner Privatsammlung vielleicht weiterhelfen....


    LG :hello: Harald

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Original von Harald Kral
    Thomas Pape


    Bist Du sicher, dass das Fine Arts Quartet auf dem Label Murray Hill hier im Thread "Die berühmte Stimme" richtig aufgehoben ist?


    Nee, lieber Harald, mit der Suchfunktion hatte ich zunächst nur den Threadtitel "Wer kennt..." ausgemacht. Die Zugehörigkeit zur Stimmfraktion ist mir erst nach Santos Antwort aufgegangen. Ein wenig OT also.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Vor einigen Jahren besuchte ich in Duisburg eine Vorstellung Cavalleria Rusticana/Bajazzo.


    In der Oper Bajazzo sang ein mir bis dahin unbekannter Sänger den Silvio. Es gelang ihm, dass durch seine Stimme und durch seine Bühnenpräsenz total der Funke übersprang. Leider musste ich dann feststellen, dass er dann zur Semperoper Dresden überwechselte. Eine weitere Begegnung mit ihm hatte ich dann bei einer Eröffnung des Dresdener Opernballs vor vielleicht drei Jahren im TV und wieder war ich begeistert. Wer von Euch kennt ihn oder hat ihn schon einmal gehört?


    Liebe Grüße
    Jolanthe

  • Zitat

    Original von Jolanthe
    Vor einigen Jahren besuchte ich in Duisburg eine Vorstellung Cavalleria Rusticana/Bajazzo.


    In der Oper Bajazzo sang ein mir bis dahin unbekannter Sänger den Silvio. Es gelang ihm, dass durch seine Stimme und durch seine Bühnenpräsenz total der Funke übersprang. Leider musste ich dann feststellen, dass er dann zur Semperoper Dresden überwechselte. Eine weitere Begegnung mit ihm hatte ich dann bei einer Eröffnung des Dresdener Opernballs vor vielleicht drei Jahren im TV und wieder war ich begeistert. Wer von Euch kennt ihn oder hat ihn schon einmal gehört?


    Liebe Grüße
    Jolanthe


    Liebe Jolanthe,


    die Frage hättest Du mir als Düsseldorfer nicht stellen dürfen. Hier ist er immer noch bestens bekannt, er kommt ja ab und zu noch vorbei, um hier zu singen, in Rollen, die er seinerzeit hier mit geprägt hat.
    Er wurde am 14. Februar 1973 in Bruck an der Mur (A) geboren. Er studierte in Graz am Johann Joseph Fux-Konservatorium und in München an der Musikhochschule, von der aus er an die Bayerischen Staatsoper engagiert wurde.


    Von 2001 bis 2005 war Markus Butter festes Ensemblemitglied hier an der Deutschen Oper am Rhein, wo ich ihn sehr häufig erleben konnte; er gastierte auch bei der Ruhrtriennale und an der Staatsoper Berlin.
    Seit 2005 ist er Ensemblemitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden. Markus Butter arbeitete u.a. mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Milan Horvat, Wolfgang Sawallisch, Bruno Weil, Fabio Luisi und Frans Brüggen; mit den Münchner Philharmonikern und dem MDR-Sinfonieorchester zusammen.
    Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Wolfram von Eschenbach («Tannhäuser»), Dr. Falke («Die Fledermaus»), Olivier («Capriccio»), Der Barbier («Die schweigsame Frau»), Ford («Falstaff»), Graf Almaviva («Le nozze di Figaro»), Guglielmo («Così fan tutte»), Marcello («La Bohème»), Melot («Tristan und Isolde»), Escamillo («Carmen»), Silvio («I Pagliacci»), Malatesta («Don Pasquale»), Masetto («Don Giovanni»), Onegin (Eugen Onegin) und Papageno («Die Zauberflöte»).


    Ein sehr netter und sypathischer österreichischer Sänger (ebenso wie sein Kollege an der Kölner Oper, der Burgenländer Johannes Beck, der früher auch bei Tamino war).


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Danke nochmal für Deine Antwort, lieber Harald, auch wenn es schon länger her ist.


    Am 4. Dezember überträgt WDR 3 live aus der Kölner Philharmonie von Brahms "Ein deutsches Requiem" mit Markus Butter in der Baritonpartie.
    Ich freue mich schon sehr auf eine Wiederbegegnung mit seiner Stimme.


    Liebe Grüße
    :hello: :hello:
    Jolanthe

  • WERNER HOLLWEG, Tenor
    Roman Ortner, Klavier


    Aus den 80er Jahren gibt es eine Lied-LP
    mit folgenden Aufnahmen:


    FRANZ SCHUBERT
    Erlkönig
    Der Zwerg
    Lodas Gespenst


    CARL LOEWE
    Graf Eberstein
    Harald


    ROBERT SCHUMANN
    Die wandelnde Glocke
    Die feindlichen Brüder
    Der Soldat
    Belsazar
    Die beiden Grenadiere