Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2011)

  • Gestern und heute abend: Jeweils J. S. Bach, Weihnachtsoratorium, Kantate III, einmal mit Suzuki, einmal mit Herreweghe. Dieses Mal Gleichstand, macht bisher insgesamt 2,5 : 0,5 für Japan.


  • Wolfram


    Die genannte Herreweghe-WO-Einspielung habe ich mir in den letzten Tagen auch angehört. Im Vergleich zu Harnoncourt II (DVD) und III (SACD), Gardiner II(DVD) und Koopman (CD) gibt es immer wieder Sachen, die mir hier besonders gut gefallen, etwa die Durchhörbarkeit des Chores, die so klar noch nicht gehörte Bratschenstimme, die typische Herreweghe-Klangkultur, ohne dabei jedoch die Balance zur Lebendigkeit in Richtung zu einem zu legato-orientiertes und etwas unengagiert wirkendes Spiel (wie manchmal später) zu verlieren und dann die -für mich sehr überraschend- ausserordentlich gelungene Aufnahmetechnik, obwohl es sich ja um eine ältere Virgin-Aufnahme handelt. In manchen Punkten und Details mag ich dann wieder Harnoncourt (im Instrumentalen und bei den erwachsenen Solisten Schreier/Holl) oder Koopman lieber; schlecht finde ich Herreweghes Lösungen aber nie, ganz im Gegenteil.


    Bin sehr froh, auch diese WO-Aufnahme zu haben.
    Suzuki fehlt mir hier noch. Bei Hörproben im Netz fand ich es zwar wirklich nicht schlecht, aber.....nun ja, ich bin mir sicher, das im nächsten Jahr diese WO-Einspielung auch noch ihren Weg zu mir finden wird.


    Gestern fing ich mit dem Hören- und Sehen meines Weihnachtsgeschenks an:



    Brahms Violinsonaten mit Mutter und Orkis.
    Bild- und Tonqualität: Fantastisch
    Komposition: Fantastisch
    Interpretation und Live-Aufführung: Fantastisch


    Freue mich sehr, diese Wahnsinnsaufnahme mein Eigen nennen zu können.


    :hello:


    Glockenton

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • Ich höre nochmal mir mit großer Freude die Pastorale mit Klemp von 1954 aus der Radiosendung von gerade eben an.
    Deutschlandradio Kultur. Heute Klemperer in Berlin.
    Biografisch wenig Neues, nur Bestätigendes:
    Dank seiner Beziehungen aus Ungarn konnte er beim RIAS arbeiten, dank Furtwänglers Intrigen durfte er nicht die Philharmoniker leiten.
    Diese eitlen Eifersuchtsgeschichten, die Furtwängler sein Leben lang durchzog, machten selbst vorm Bergsteigerfreund Klemp nicht halt.
    Was für ne miese Type das gewesen sein muss!
    Gruß s.

  • Jetzt wieder Mozart mit Brautigam: Dieses Mal das Klavierkonzert Nr. 25 C-dur KV 503. Brautigam wird begleitet von der Kölner Akademie unter Michael Willens (AD: 2010)



    Anschließend: Ouvertüren von Carl Maria von Weber (Oberon, Peter Schmoll op. 8, Beherrscher der Geister op. 27, Preziosa op. 78, Jubel-Ouvertüre op. 59) mit der Staatskapelle Berlin unter Otmar Suitner (AD: 1976); aus dieser Box:



    Grüße,


    Garaguly


  • Sibelius: Symphonie Nr. 5
    Göteborger Symphoniker
    Neeme Järvi
    2002


    Soviel kann mal wohl sagen: Auch Papa Järvi hat Sibelius drauf.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Noch 'ne Platte mit Bachs Klavierkonzerten. Habe sie vorgestern dann trotz einer gewissen Übersättigung hinsichtlich der Anzahl der vorhandenen Aufnahmen gekauft, weil ich von dem, was Alexandre Tharaud bisher vorgelegt hat ziemlich überzeugt bin (v.a. Chopin, Bach, Rameau).


    Nun also:


    Johann Sebastian Bach, Klavierkonzerte BWV 1052, 1054, 1056, 1058 und 1065


    Es begleiten Les Violons du Roy unter Bernard Labadie (AD: 2011)


  • Etwas dezente und doch beschwingte Musik zum Vormittag



    Wolferl Mozart: KV 550 & 551
    English Chamber Orchestra
    Ltg. Jeffrey Tate


    Diese unscheinbare CD enthält eine der schönsten Einspielungen der Jupiter-Sinfonie, die ich kenne. :jubel:


    Mit den besten Grüßen!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Musikalischer Start heute:


    Kallivoda, Jan Vaclav (1801-1866)
    Konzert-Ouvertüre Nr. 17 op. 242
    Die Kölner Akademie
    Michael Alexander Willens


    danach eine vorbildliche Interpretation von :thumbsup:


    Beethoven, L.v. (1770-1827)
    Symphony No 2 D Major Op 36

    Orchestra of the Age of Enlightenment
    Ivan Fischer


    Mitschnitt (aus einer Konzertreihe in GB)

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Wagner am Mittag:


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

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  • Die 8. kann man gar nicht oft genug hören. Ich weiß aber selber nicht, warum ich immer wieder mal bei dieser lande:

    Klaus

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.


  • Brahms: Klaviersonate Nr. 3 op. 5


    Grigory Sokolov


    Der zweite Satz zählt für mich persönlich zum schönsten, was für das Klavier geschrieben wurde.


    Und Sokolovs sehr romantische Interpretation bringt die Stimmungen in diesem Werk phantastisch zur Geltung.

    'Architektur ist gefrorene Musik'
    (Arthur Schopenhauer)

  • Nun wird laufen: Aram Khatchaturian, Konzert für Violoncello und Orchester mit Daniel Müller-Schott, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Sakari Oramo (AD: 2003)



    Grüße,


    Garaguly

  • LUCIA DI LAMMERMOR
    auf DEUTSCH
    mit
    Dietrich Fischer-Dieskau Lord Enrico Asthan
    Maria Stader Lucia
    Ernst Haefliger Sir Edgardo
    Horst Wilhelm, Theodor Schlott, Sieglinde Wagner, Cornelius van Dyck
    RIAS KAMMERCHOR
    RIAS SYMPHONIE ORCHESTER
    Dirigent FERENC FRICSAY
    1953
    :jubel::pfeif: Happy new Year :pfeif::jubel::hello:

    mucaxel

  • Ich höre Aufnahmen des französischen Tenors Georges Thill:


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Hallo, mucaxel!


    Das ist die "Lucia". Ich konnte mich bis jetzt nicht für die Aufnahme entscheiden, da Maria Stader in der Kritik als Lucia nicht gut wegkam. Aber nun werde ich die CD bestellen, damit ich mir selbst einen Eindruck verschaffen kann. Wie findest du die Aufnahme?


    W.S.

  • Das Cover fehlte aus Unvermögen es zu installiesieren,da der
    Spickzettel verschwunden ist!
    Deshalb DANKE für das Cover dieser echt
    hörenswerten Aufnahme, obwohl DEUTSCH
    gesungen wird. Die Stader ist echt nicht schlecht positiv
    überrascht!
    :hello:

    mucaxel

  • Lucia mit M. Stader - deutsch gesungen



    Hallo mucaxel,
    hallo Wolfgang,


    jetzt habt ihr mich aber neugierig gemacht. Ich besitze diese Aufnahme schon einige Zeit (Jahre?) und kann mich nicht wirklich erinnern, sie jemals gehört zu haben.


    Das werde ich gleich nachholen.


    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Heute Zeit für


    Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
    Symphonie Fis-Dur op. 40

    Orchestre Philharmonique de Strasbourg
    Marc Albrecht


    Na, ich glaube, für eine nähere Freundschaft reichts nicht … ;)



    außerdem erstmals gehört:


    Beethoven, L.v. (1770-1827)
    Symphony No 7 op 92

    Academy of Ancient Music
    Christopher Hogwood


    Diese Bekanntschaft, fürchte ich, wird leider … noch Folgen haben … :pfeif:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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  • Beethoven, L.v. (1770-1827)
    Symphony No 7 op 92
    Academy of Ancient Music
    Christopher Hogwood


    Für meine Begriffe die beste Aufnahme der ganzen Box!


    Bei mir: Jean Sibelius, Sinfonie Nr. 4 in a-moll. Nur der letzte Satz. Ich werde nicht schlau daraus. Aber es kommt das Todesmotiv aus dem "Till Eulenspiegel" von Richard Strauss darin vor - dreimal, wie die drei Hammerschläge in der ersten Fassung von Mahlers 6. Steht ja auch in a-moll. Nach dem dritten Erscheinen des Todesmotivs geht es auch abrupt zu Ende ...


    ... es spielt das Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy.


  • Ich beschäftige mich weiterhin mit hervorragenden Beethoven-Aufnahmen, um mich im entsprechenden Thread verewigen zu können.


    Derzeit im CD-Spieler:



    -Pierre Monteux dirigiert das LSO und die Sinfonien 2, 4, 5 und 7

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Von Georg Friedrich Händel nun die Chandos-Anthems Nr. 10 "The Lord is my Light" und Nr. 11 "Let God arise". The Sixteen Choir & Orchestra; Leitung: Harry Christophers (AD: Mai 1989)



    Grüße,


    Garaguly

  • Heute habe ich es mit den "großen, alten, nicht so bekannten Beethoven-Dirigenten":



    -Sinfonien 7 und 8


    Ansermet war vielleicht eine Spur "klassizistischer" als Monteux, letzterer dafür eher eine Spur eleganter, aber beide haben sehr interessante, spannende und hörenswerte Beethoven-Aufnahmen hinterlassen.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Aus dieser Box, in der ja die Erste fehlt, habe ich gerade die erste "Vierte" gehört, von der es hier zwei gibt, diese aus dem Jahr 1987. Näheres im entsprechenden Thread.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Gustav Mahler (1860–1911)
    Lieder


    (Arrangements für Mezzosopran, Violine, Cello, Kontrabass, Akkordeon)


    Elisabeth Kulman (Mezzosopran)
    Amarcord Wien


    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Eben zu Ende:


    Wolfgang Amadeus Mozart


    Klavierkonzert Nr. 20 d-moll KV 466 und Klavierkonzert Nr. 23 A-dur KV 488


    Ivan Moravec, Klavier und die Academy of St. Martin-in-the-fields unter Sir Neville Marriner (AD: April 1997)



    Grüße,


    Garaguly

  • Und noch einmal Mozart:


    Klavierkonzert Nr. 8 C-dur KV 246 "Lützow" mit Matthias Kirschnereit, Klavier und den Bamberger Symphonikern unter Frank Beermann (AD: 2001)


    Konzert für drei Klaviere und Orchester F-dur KV 242 "Lodron" mit Katja und Marielle Labéque an den Klavieren (+ Semyon Bychkov 3. Klavier) und den Berliner Philharmonikern unter S. Bychkov (AD: 1989)



    Grüße,


    Garaguly

  • Na gut, dann höre ich auch einmal Mozart ;) :


    aus dieser Box


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


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