Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2012)

  • Marc-Antoine Charpentier: Messe à 8 voix et 8 violons et flutes, H. 3


    Le Concert Spirituel, Leitung: Hervé Niquet (AD: September 2005)



    Grüße,


    Garaguly

  • Ich lausche gerade einer Neuerwerbung:



    und bin positiv überrascht von Beethovens 5.
    Wolff läßt in deutscher Orchesteraufstellung und mit Naturhörnern, -trompeten und kleinen Pauken spielen und wählt frische, den Metronomangaben angepasste, Tempi. Dem RSO FRankfurt macht es hörbar Spaß, den "neuen" Beethoven zu entdecken.


    Bloß schade, daß die Gesamteinspileung der Sinfonien recht teuer ist...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler



  • Wagner: Wotans Abschied
    Wotan: Hans Hotter
    Philharmonia Orchestra
    Leopold Ludwig
    1957



    Phantastisch! Hotters Stimme noch voll intakt.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Aus dieser Schostakowitsch-Box, die hauptsächlich die 15 Symphonien enthält, der als 'Beiwerke' aber eine Reihe kleinerer und/oder unbekannterer Kompositionen beigegeben sind, höre ich nun: Das Lied von den Wäldern op. 81. Eine Kantate, in der Schostakowitsch, einen Staatsauftrag erfüllend, das großangelegte Wiederaufforstungsprogramm in der UdSSR in Folge der auch auf diesem Gebiet enormen Kriegsschäden, besang. Nachdem Schostakowitsch im Jahr zuvor erneut in Ungnade gefallen war, war es für ihn umso wichtiger, einen solchen Auftrag auszuführen.


    Hier spielt nun das Royal Philharmonic Orchestra, es singen der Brighton Festival Chorus, der New London Children's Choir sowie die Solisten Mikhail Kotliarov (Tenor) und Nikita Storojev (Bass), Gesamtleitung: Vladimir Ashkenazy (AD: Oktober 1991).



    Grüße,


    Garaguly

  • Heute bei mir:


    Raff, Josef Joachim (1822-1882)
    Konzert-Ouvertüre op 123

    Bamberger Symphoniker
    Hans Stadlmair



    Tschaikovsky, Pjotr Iljitsch (1840-1893)
    Piano Concerto No 2

    Philharmonia Orchestra, Dutoit
    Peter Jablonski, Klavier

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)


  • Ich blieb dann bei dieser Box:


    Eben zu Ende: Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 6 h-moll op. 54 -- Nun: Symphonie Nr. 11 g-moll op. 103 "Das Jahr 1905". Die Sechste wurde gespielt vom Royal Philharmonic Orchestra (AD: Januar 1989), die Elfte von den St. Petersburger Philharmonikern (AD: 1994). Ashkenazy dirigiert.


    Grüße,


    Garaguly

  • Mir liegt die Aschkenasi-Box auch vor. Am besten fand ich bei weitem die beiden Aufnahmen mit den Sankt Petersburgern (7. und 11.), gefolgt vom NHK-SO. Das Royal PO ist ein wenig unidiomatisch für Schostakowitsch und fällt m. E. im Vergleich auch ab. Es wäre wünschenswerter gewesen, die Aufnahmen wären gänzlich mit den Sankt Petersburgern gemacht worden.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid


  • Eigentlich wollte ich Feuermann, Heifetz und Ormandy hören, aber mir war nach besserer Tonqualität.


    Gregor war auch ein Supercellist, ein würdiger Nachfolger Feuermanns im Million Dollar Trio (Heifertz, Rubinstein, Feuermann).


    Gruß aus Kiel



    Ach, wegen "Das Lied von den Wäldern op. 81" oben. Das dürfte so etwa die einzige Aufnahme mit Solisten und Chor sein, die es mit Mravinsky gibt.
    Ein übles Machwerk aus heutiger politischer Sicht. Doch was für eine Komposition! Es läuft einem der Schauer den Rücken runter.
    DS war eben auch da sehr gut.

  • Nachschlag:


    Brahms, Johannes (1833-1897)
    Symphony No 1 C minor op 68

    München PO., Christian Thielemann


    finde ich gar nicht so übel von Herrn Thielemann … 8)


    danach


    Mozart, W. A. (1756-1791)
    String Quartet No 15 d-moll KV 421

    Quatuor Ebene


    wunderbar gespielt … so zum Dahinschmelzen … :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Robert Schumann
    Kreisleriana op. 16

    Carnaval op. 9


    Mitsuko Uchida


    Die japanische Pianistin spielt die beiden zentralen Klavier-Werke der deutschen Romantik mit feinem Gespür für die Zwischentöne. Sie weiss aber auch in die Tasten zu greifen, wenn es richtig "brummen" soll. Eine meiner liebsten Aufnahmen dieser Werke.

    Knochen sind Bausteine. Sie bedeuten nicht den Tod, aber fallen ohne Fleisch auseinander.

    Enno Poppe

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  • Ach, wegen "Das Lied von den Wäldern op. 81" oben. Das dürfte so etwa die einzige Aufnahme mit Solisten und Chor sein, die es mit Mravinsky gibt.
    Ein übles Machwerk aus heutiger politischer Sicht. Doch was für eine Komposition! Es läuft einem der Schauer den Rücken runter.
    DS war eben auch da sehr gut.

    Verstehe nicht ganz: die von mir gehörte Aufnahme des "Lieds von den Wäldern" wird von Ashkenazy dirigiert. Aber ansonsten -- ja, dieses (sowjet-)staatstragende Werk hat außergewöhnlich bewegende Momente für ein solches politisch motiviertes 'Machwerk', wie Du es nennst.


    Mir liegt die Aschkenasi-Box auch vor. Am besten fand ich bei weitem die beiden Aufnahmen mit den Sankt Petersburgern (7. und 11.), gefolgt vom NHK-SO. Das Royal PO ist ein wenig unidiomatisch für Schostakowitsch und fällt m. E. im Vergleich auch ab. Es wäre wünschenswerter gewesen, die Aufnahmen wären gänzlich mit den Sankt Petersburgern gemacht worden.


    In der Tat! Diese etwas kuriose Orchestermischung in dieser Symphonien-GA ist schon verwunderlich. Es sieht so aus als habe die Partner Ashkenazy und Royal Philharmonic Orchestra irgendwann die Lust an der gemeinsamen Arbeit verlassen. Na ja, zum Glück immerhin wurden einige Symphonien dann mit den Petersburgern und den Japanern vom NHK gemacht. Diese Aufnahmen sind spitze. Das Royal Philharmonic ist aber auch nicht übel, wirkt aber ein bisschen glatt.


    Bei mir nun noch die Symphonie Nr. 12 d-moll op. 112 "Das Jahr 1917", nun mit dem inkriminierten Royal Philharmonic Orchestra unter Ashkenzy (AD: April 1992).



    Grüße,


    Garaguly

  • Wer die Marienvesper mag, wird auch diese Musik mögen:


    Claudio Monteverdi: Selva morale e spirituale (Auszüge)


    Monteverdis geistliches Spätwerk, das in Teilen auf frühere Kompositionen, auch weltliche, zurückgeht.


    Alleine das siebenstimmige Gloria am Beginn dieser spottbilligen CD ist die Anschaffung wert.


    Ich werde die Anschaffung einer Gesamteinspielung (Garrido oder La Venexiana - die mit Junghänel ist wohl vergriffen) in Erwägung ziehen müssen - aber wann soll ich das hören ... ? ;(

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Klavierkonzerte Nr. 9 & 14


    Alfred Brendel, Klavier
    I Solisti di Zagreb
    Antonio Janigro


    Wien 1966


    Brendel war schon in den 60ern eine Mozart-Bank!

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Bei mir nun: Juan Diego Flórez.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano


  • Ives' 2. Sinfonie hat imo leider nicht die gleiche interpretatorische Qualität wie Beethovens 5.


    Natürlich wird hier auch unter Wolff wunderschöne und originelle Musik dargeboten, aber im Vergleich zu Järvi bleiben doch einige Details etwas unterbelichtet.


    Trotzdem unterm Strich eine empfehlenswerte Aufnahme, die zudem gebraucht derzeit sehr günstig erhältlich ist.


    Jetzt im CD-Spieler:



    Wegen Barbara Hendricks als Norina hörenswert, die Herrenriege wartet mit gehobenem Durchschnitt auf.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Neee, es geht nicht um das Werk, es geht um Mravinsky.
    Der hat sich vor Chorwerken zeit Lebens gedrückt!
    Keine Opern, kein Beethoven 9, kein DS 13, keine 2. keine 3. keine 14.
    Nur eben dieses Lied von den Wäldern.
    Darum ging es mir.


    Gruß aus Kiel

  • Vorhin die erste CD daraus. Eine sehr gute Aufnahme dieses hochvirtuosen jungen Quartetts, des wohl ersten international bedeutenden aus Spanien. Allerdings stellenweise vielleicht etwas zu sehr auf drive und tempo getrimmt.



    Und dann noch diese hübsche CD, die einzige mir bekannte HIP-Aufnahme dreier früher Haydn-Divertimenti (eines davon nichtmal im Hob. Katalog)


    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Wolfgang Amadeus Mozart


    Klaviersonate Nr. 8, K.310
    Fantasie K.396
    Rondo K.511
    Variationen K.573


    Alfred Brendel, Klavier



    Habe ich bereits erwähnt, wie gut Brendel schon in den 60ern Mozart spielen konnte?

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Zitat

    Theophilus: Brendel war schon in den 60er eine Mozart-Bank.


    Zitat

    Theophilus: Habe ich schon erwähnt, wie gut Brendel schon in den 60ern Mozart spielen konnte?


    Dem ist nur noch hinzuzufügen, wie gut er in den 60ern auch schon Beethoven spielen konnte und Schubert und Chopin und Schuman und Liszt und Mussorgsky, Balakirev, Prokofieff, Strawinsky und Schoenberg:


    Zu bewundern in dieser 35-CD-Box (z.Zt. 29,97€).


    Doch nun zu dem, was ich soeben gehört habe: aus dieser Doppel-CD Beethovens Vierte. Mehr darüber im entsprexchenden Thread.


    Viele Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • Mit großem Vergnügen hieraus die Nr. 3. Zur guten Nacht beginnt nun die Nr.6.

    Schlaft gut!


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Heutige Empfehlung für alle Perlenfischer-Fans, Ausschnitte auf You tube mit Calleja. Wunderbar.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Mahlzeit allerseits. Hatte ich schon erzählt, dass ich jetzt 4 Wochen Urlaub habe 8) ? Den ersten Urlaubstag habe ich komplett verpennt :sleeping: aber heute höre ich Musik, und zwar



    Alexander Glasunow, Symphonien Nr 6 & 7
    Staatliches Sinfonie-Orchester des Kultusministeriums der UdSSR, Gennadij Roshdestwenskij

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Heute diese Schostakowitsch-Aufnahme: Das Beethoven-Orchester Bonn spielt unter der Leitung von Roman Kofman die Symphonien Nr. 1 f-moll op. 10 (1924/25) und Nr. 6 h-moll op. 54 (1939) (AD: 2005 und 2006).



    Grüße,


    Garaguly

  • Die keckste Sechste:


    Bruckner: Symphonie Nr. 6
    Boston Symphony Orchestra
    William Steinberg
    16.01.1970 (Mitschnitt)

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Immer wieder schön:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Sir John McEwen (1868 - 1948 ): Violakonzert; Lawrence Power (Viola) und das BBC National Orchestra of Wales unter Martyn Brabbins (AD: Januar 2011, Cardiff).



    Grüße,


    Garaguly

  • und nun :



    Ludwig van Beethoven, Symphonien Nr 4 & 8
    The Cleveland Orchestra, Christoph von Dohnányi

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

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