CD/LP-Archivierung, Gedächtnis und doppelte CDs.

  • Ich habe meine Violinkonzerte in Excel eingeben, da kann man super suchen und sortieren lassen. Für ein unspezifisches Programm ziemlich gut. Da kann man dann auch den Überblick nicht verlieren, doppelte sind mir also noch nicht untergekommen.


    Und bei 1000 CDs reicht mein Gedächtnis noch, um den Platz im Regal zu finden (jedenfalls annäherungsweise), und dann muss man halt schauen. Interessanterweise verbinde ich mit vielen meiner CDs schon bestimmte Farben und Formen, die mir bei der Suche helfen. ("Martinu, ah die lilane..").


    Gruß,

  • Ich weiß auch nicht, aber momentan widerstrebt es mir,
    meine CDs nach Komponisten oder Alphabet zu ordnen.


    Meine aktuelle Ordnung ist: Nach Labels.
    Mir gefällt es, wenn von außen eine gewisse Ordnung sichtbar ist.
    Also eine Naxos-Reihe mit weißen CD-Rücken, am besten gleich unter den Apex-CDs. EMI muss auch zusammen liegen, damit einem das schöne Rot schon von weitem anstrahlt, ebenso der signifikant gelbe Rand der DGG-CDs.


    Das ganze System wird natürlich mit wachsender Sammlung immer problematischer. Ich muss demnächst sowieso mal meine Schrankwand so aufräumen, dass ich dort auch noch CDs lagern kann.
    Die beiden 60er Türme waren innerhalb von 4 Monaten voll.


    Irgendwann lässt sich aber auch eine chronologische (musikgeschichtliche) Reihenfolge nicht mehr vermeiden.



    Gruß, Peter.

  • Auf die Idee mit Access bin ich auch gekommen, war mir dann aber doch zu kompliziert. Seit einigen Jahren nutze ich das PC-Programm FONOTHEK. Es ist extra für die Erfassung von Opernaufnahmen konzipiert worden (http://www.fonothek.de). Fast alle meine CDs habe ich erfaßt - irgendwie ist man immer im Rückstand, seufz - und diese passen bisher noch in zwei Billy-Regale (ja, die von Ikea). Sortiert sind die Opern nach Komponisten und Titeln. Sänger-Recitals sind alphabetisch nach Interpret sortiert.


    Zwischenzeitlich bin ich dort angekommen, wo ich im Laden stehe und überlegen muß, ob ich diese oder jene Aufnahme nicht schon haben. Wie schon jemand im Forum erwähnte, liegt das u.a. auch an den Neuauflagen und Verpackungsorgien.


    Gruß


    belcantofan

  • Aus aktuellem Anlass (ich habe nämlich kürzlich in mühevoller Arbeit alle CDs neu aufgelistet):
    Ich begann mit einer einfachen Word-Tabelle, die sich jedoch mit der Zeit immer mühsamer verwenden ließ. Vor kurzem legte ich mir Excel zu – und nun bin ich rundum glücklich. Wenn man entsprechend detailliert die Werke einträgt (nach Komponist, Werknummer, Dirigent, Interpret, Orchester, Gattung etc. aufgespaltet), ist die Sortierfunktion einfach phantastisch, um Werke zu finden, Statistiken zu erstellen und und und.
    Doppelkäufe sind dadurch ausgeschlossen, da ich vorher immer (falls mein Gedächtnis doch einmal versagen sollte) einen schnellen Blick in die Liste werfe.


    Geordnet habe ich die CDs nach Komponisten. Nur S. Richter und C. Kleiber haben eine eigene Ecke. Ehre, wem Ehre gebührt :D.


    Gruß, Cosima

  • Hallo,


    IOch werde nie verstehen, warum so viele angst vor Access haben und warum andere zu excel greifen, das ja eigentlich eine Tabellenkalkulation ist.


    Access ist in seiner Grundfunktion nicht schwieriger einzurichten als Excel, jedoch können, so man selbst oder ein Freund in Zukunft über bessere Datenbankkentnisse verfügt auch nach Jahren tiefgreifend verändert, ausgebaut, bzw erweitert werden. Hier sind fast keine Grenzen gesetzt.



    Freundliche Grüße aus Wien


    Alfred

    Wer Beethoven-Sinfonien fälscht oder gefälschte in Umlauf bringt, wird mit dem Anhören eines Endlosbandes aller Werke von Schönberg bestraft; von der Dauer 1 Woche bis zu 4 Wochen

  • Hallo Alfred!


    Vielen Dank für Deinen Tipp Access für eine CD-Datenbank zu nehmen, habe es schon immer in meinem Office Paket gehabt, aber auf diese nacheliegende Idee bin ich selbst nicht gekommen. Habe mir gestern bereits eine Datenbank erstellt, nun muß ich nur noch meine ca 60 außerhalb meines Ordnungssystems befindlichen, zuletzt gekauften CDs einordnen, dann kann das Katalogisieren beginnen. Aber ich habe bemerkt, dass ich ein alpahbetischer Typ bin, meine CD sind nach Komponisten, bzw. die Solo-CDs nach Interpreten und innerhalb der Interpreten nach Komponisten geordnet. Ich habe aber trotzdem kein Problem, Komponisten einer Epoche auf Anhieb zu finden.

  • Hallo Erna,


    Access macht vieles möglich.
    Das Tolle ist, daß man die Datenbank auch nach Jahren an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen kann.


    Beistpielsweise könnte man bei Klassischen CDs ein Feld für die Lebensdaten eingeben:
    Im Falle Mozarts wäre das beispielsweise 17561791.


    Dieses Feld kann man im Bedarfsfall dazu benutzen, wenn man einmal wirklich alle Komponisten chronologisch sortiert haben möchte.


    Ein Komponist mit den Lebensdaten 17561792 würde z.B. auf diese Art HINTER Mozart gereiht....


    Verwendet man Filter, wäre es sogar möglich die Ausgabe zeitlich zu begrenzen...


    Freundliche Grüße aus Wien


    Alfred

    Wer Beethoven-Sinfonien fälscht oder gefälschte in Umlauf bringt, wird mit dem Anhören eines Endlosbandes aller Werke von Schönberg bestraft; von der Dauer 1 Woche bis zu 4 Wochen

  • Hallo,



    auch ich archiviere mit Excel, auch wenn es ein Tabellenkallkulationsprogramm ist.


    Dort hat Dvorák natürlich seine eigene Liste.
    Sortiert wird nach Werken (op./B) und angeführt werden Interpreten, Spieldauer, Aufnahmejahr und Label.


    Dann gibt es alle anderen. Da die Sammlung noch sehr klein ist, brauche ich da noch nicht unterteilen.
    Derzeit zwar noch alphabetisch geordnet, wird es aber bald auf Epochen und Lebensdaten verändert.
    (Unterteilungen wie bei Dvorák)



    Und genau so sieht und soll es auch im Schrank, Regal oder bei anderen Lagerungsstätten aussehen.
    Dvorák kriegt oder hat seinen seperaten Teil.
    Der Rest wird dann zunächst nach Epoche und Lebensdaten unterteilt.



    Auch ich hatte an eine Sortierung nach Labels gedacht und innerhalb der Labels nach Lebensdaten, aber davon bin ich wieder abgekommen.


    Na ja...meine Sammlung ist noch sehr jung und von Zahlen wie die Euren noch weit entfernt...
    Deshalb kriege ich alles noch im Kopf hin und finde auch alles super :yes:
    Aber lieber fange ich jetzt schon mit dem Archivieren an, als in ein paar Jahren nicht mehr hinteher zu kommen.



    Gruß, Maik

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Hallo,


    excel halte ich für eine gute Möglichkeit zum archivieren, verwalte da auch meine Liste, geordnet nach Komponisten (alphabetisch), Interpreten und Labels sowie in Kategorien wie Lied, Oper, Sinfonie, Kammermusik und Kirchenmusik eingeteilt.


    Zum Thema doppelte Cds: Ebay sei Dank hätte ich gerade die Rachmaninoff-Sinfonien unter Ashkenazy doppelt (Double-Decca-Cd), wenn jemand Interesse hat, möge er sich bitte melden per PN.


    Ebenfalls doppelt (Einzelkauf und später in Box enthalten):


    Masur: Beethoven 9, Karajan: Beethoven 1+3, 5+6 (Alles eloquence Serie, die frühen Karajan-Aufnahmen)


    Brahms: Klavierstücke, Austbo, 2 Cds, Brilliant Classics sowie Violinsonaten von Classic Collection mit Györgi Pauk und Roger Vignoles.


    All diese Cds würde ich gegen geringe Beträge abgeben, brauche Platz im Cd-Regal, und bei euch sind sie ja in guten Händen :angel:


    Gruß, flo

    "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"


    Wise Guys 2000

  • Hallo,



    Zitat

    Original von mir
    Und genau so sieht und soll es auch im Schrank, Regal oder bei anderen Lagerungsstätten aussehen.
    Dvorák kriegt oder hat seinen seperaten Teil.
    Der Rest wird dann zunächst nach Epoche und Lebensdaten unterteilt.



    Ich muss mich hier korrigieren. Durch mein heutiges Programm ist mir aufgefallen, dass ich bei Hilary Hahn eine 'Ausnahme' mache und ihre Aufnahmen im Regal zusammen stehen.
    Als einen mini-Künstleraltar (obwohl dies vielleicht zu überspitzt ausgedrückt ist) sozusagen.
    Jedenfalls reiht sie sich nicht in die normale Anordnung ein.



    Gruß, Maik



    PS: Wer weiß ob im Laufe der Zeit noch weitere solche "Altäre" errichtet werden...

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Hallo!


    Nach langer Zeit habe ich mich doch aufgerafft hierzu mein kleines Reich zu skizzieren:


    Bei mir stehen die CDs in eigens dafür erworbenen Regalen im Vorzimmer, was zugleich mein Archiv ist. Die CD-Regale sind wie Bücherregale, nur dass die Fächer ca. 13 cm voneinander in der Höhe entfernt sind, dass sich genau eine CD ausgeht. Ich mag diese CD-Regale mit fix vorgegebenen Einschubfächern nicht, da man dort bei Neuankunft/Neuerwerb einer CD alles umsortieren muss, um die Reihenfolge bzw. Ordnung zu bewahren. So kann man einfach die CDs etwas rüberschieben bzw. Platz machen. Um aber zu merken, dass da eine CD fehlt weil verborgt, gerade im CD-Spieler oder im Auto, habe ich kleine Kartonkärtchen, die ich anstelle der CD einstelle, wenn jene rausgenommen wird. Auf die Kartonkarte wird dann noch ein Post-It angebracht, an wem die CD eventuell verborgt wurde oder wo sie gerade ist, falls ich sie für einen längeren "Ausflug" rausnehme.


    Die CDs sind bei mir nach Komponisten in alphabetischer Reihenfolge sortiert, wobei CDs mit Titeln mehrerer Komponisten nach dem "Hauptwerk" einsortiert werden bzw. nach dem Grund des Kaufes oder ganz pragmatisch wenns anders nicht geht: Nach dem ersten Stück auf der CD oder dem, was als wichtig (zB. fett) am Booklet hervorgehoben ist.


    Kompilationen wie zB. "Flötenkonzerte des Barocks" oder "100 Jahre Wiener Philharmoniker Decca-Edition" haben ein eigenes Regal, wo dann zB. nach Orchestern sortiert ist. Ich habe mir schon überlegt Karteikarten ins Regal zu stellen, die Verweise enthalten. zB. bei Bruckner ein Kärtchen, was auf die eine Wiener Philharmoniker-CD mit der 4. Symphonie unter Bruckner verweist. Aber sowas hab ich noch im Kopf und bei Bedarf nutze ich meine Datenbank im Computer bzw. den dadurch erstellten Katalog.



    Für die Verwaltung der CDs verwende ich die Datenbank CATraxx. Das ist ein fertiges recht preiswertes Produkt, was in einer Datenbank sowohl das Management von Interpreten/Komponisten/Labels/Verleger/Tonträger und den Werken erlaubt. Es besitzt darüber hinaus die Fähigkeit individuell mit besonderen Feldern angepasst werden zu können und alle Entitäten (zB. Sänger, Solisten, Dirigenten, Orchester, Aufnahmeort, Aufnahmejahr, Label, Librettist, Herausgeber,....... --> Werk --> CD [--> CD Edition]) in Beziehung zu stellen. Auch kann man einfach Kategorien bilden und diese bei Bedarf hierarchisch übereinander gliedern wie zB. Orchesterwerke --> Symphonische Werke oder Kammermusik --> Quartette --> Klavierquartette, Streichquartette,...


    Man erspart sich auch mühsames Ein- bzw. Abtippen, da bereits einmal angelegte Werke/Komponisten/Gattungen/Interpreten nicht nocheinmal eingegeben werden müssen, sondern sie entweder ausgewählt werden können oder per Eingabe der ersten Anfangsbuchstaben in einer Liste erscheinen.


    Für die Eingabe von 20 CDs benötige ich der Regel nicht mehr als eine viertel Stunde zum Eingeben aller notwendigen Daten (einschließlich aller Solisten, Sänger usw.)


    Das Programm beherrscht auch eine CD-Erkennung - dh. man legt die CD ins CD-ROM Laufwerk und das Programm fragt diese große Datenbank im Internet ab. Jedoch finde ich diese für klassische CDs unbrauchbar, da dort im Internet alles mögliche vermischt wird und ich nix davon habe, wenn dann als Werke die Satzbezeichnungen übernommen werden)


    Da fällt mir auch gerade ein, dass Programm beherrscht es auch Werke dann noch zu untergliedern - zB. in Sätze, Akte oder auch nach anderen Vorgaben. Die neue Version beherrscht es auch bei CDs, die eigentlich aus mehreren CDs sind bspw. Opernaufnahmen die Akte den einzelnen CDs zuzuordnen.




    Hat man mal alle Daten eingegeben, so kann man sehr gut suchen, sich Reports (Berichte) in gedruckter Form, als PDF, HTML udgl. ausgeben lassen, die man sich dann auch noch anpassen kann wie zB. "seinen" eigenen Bielefeld Katalog - einmal nach Komponisten, dann nach Werkgattungen, nach Interpreten, nach Entstehungsjahr der Aufnahme oder aber auch nach Kompositionsjahr beispielsweise.



    Was das gute an der Datenbank ist: Wie detailliert man die Angaben macht, ist einem vorbehalten oder was man angeben will. So gibt es viele Felder, die ich nicht nutze weil ich so detailliert nicht meinen Katalog führen will (bspw. Produzent, Aufnahmeleiter, Toningenieur) - aber andererseits kann man wenn man Daten wie Kompositionsjahr oder die Geburtsdaten der Komponisten (einmal) angibt schöne Grafiken oder Berichte sich automatisiert erstellen lassen, aus welcher Periode man die meisten CDs hat ;-) Ist recht interessant.


    Neben den Berichten gibt es dann auch noch alle Möglichkeiten sich für Grafiken oder Statistiken auswerten zu geben - Diagramme über Verteilung der Anzahl von Aufnahmen/Werke von Komponisten, nach Jahren (Aufnahmejahr/Kompositionsjahr....) nach Interpreten, Gattungen usw. usf.....


    Grüße,
    Andi

  • Vor etwa einem Vierteljahrhundert habe ich mal überlegt, meine Platten - damals waren es ca 600 LP - auf Karteikärtchen zu erfassen. Im fonoforum gab es damals regelmäßig eine ganzseitige Anzeige für so ein System. Ich habe es dann doch nicht gemacht, weil mir der Aufwand zu groß war.


    Beim Umstieg auf CD habe ich den Einstieg in eine Katalogisierung verpasst.


    Mittlerweile haben sich mehr als 3500 CDs in meinem Hörraum angesammelt. Diese zu erfassen würde Monate, vielleicht sogar Jahre dauern - Zeit, die mir zum Hören fehlen würde.
    Ich werde es also nie mehr tun.
    Brauche ich aber auch nicht, denn ich blicke immer noch durch: Sortierung nach Komponistennamen, dann - soweit möglich - nach Sinfonik, Konzerte, Klaviermusik, Kammermusik, Chormusik, Lied..... Es funktioniert!


    Mehrfachkäufe habe ich einige gehabt: unbewusst allerdings nur wenige. Dann hebe ich das Doppel auf als Geschenk für irgendwen und irgendwann.


    Bewusste Doppelkäufe gab und gibt es hingegen deutlich mehr. Da ich ein enzyklopädisch veranlagter Mensch bin, kaufe ich häufig Gesamteinspielungen. So kann es passieren, dass ich schon 10 Einzel-CDs mit Haydn-Sinfonien eines Interpreten habe und dann trotzdem noch die Gesamtaufnahme kaufe, weil das immer noch billiger ist, als die fehlenden Stücke als Einzel-CDs dazu zu kaufen.


    Das ist der Nachteil einer langen Zeit als Sammler: Gesamteinspielungen fangen eben immer mit Einzel-CDs an, die man dann halt schon mal erworben hat, als sie rauskamen.


    Bei mir stehen alle CDs an einer einzigen Wand in "verdichteten" Billy-Regalen (5 Etagen pro Halb-Regal anstelle von serienmäßig drei Etagen. Das mittlere Brett bei hohen Billys steht ja immer fest.) Die extra dafür vorgesehenen schmalen CD-Regale sind mir viel zu klein.


    In den großen Regalen habe ich alles im Blick und finde alles wieder.

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Hallo,


    bisher ging es hier hauptsächlich um Archivierung in Datenbanken o.ä. Was mich zur Zeit interessiert, ist das perfekte Regal. Mal abgesehen davon, dass die meist viel zu schnell zu klein werden ( :wacky: ), so gibt es meist noch weitere echte Mängel. Ich hab jedenfalls das perfekte Regal noch nicht gefunden.


    Bei den meisten gibt es ein Problem mit Pappboxen, die höher als eine normale CD-Hülle sind. Entweder passen die gar nicht in das Regal rein, oder nur knapp, so dass sie nur mit einiger Mühe rein und raus gehen. Zudem hätte ich gerne was Geschlossenes, nur stören dann immer die Scharniere. Sie nehmen Platz weg und sorgen bei manchen Modellen dafür, dass man bei voller Reihe die CD hinter dem Scharnier nicht direkt herauskriegt, sondern erst noch ein paar andere herausnehmen muß.


    Wer kennt das perfekte CD-Regal?


    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Hallo CRC,


    schön, dass du mit seinem System zufrieden bist. Aber das grundsätzliche Problem damit ist die Unterbringung der CDs mit Werken mehrerer Komponisten. Egal nach welchem Gesichtspunkt du hier auswählst, tendenziell gehen dabei die sekundären Aufnahmen Verschütt.


    Das Argument, die Erfassung der CDs würde so lange dauern, und dass die dafür verwendete Zeit beim Hören abginge, stimmt einfach nicht. Nimm ein Notebook und gib jede CD, die du hörst, in die Datenbank ein. Das dauert pro CD wenige Minuten, die du nicht voll konzentriert zuhören kannst, aber du verlierst dabei überhaupt keine Zeit und hörst zur Abwechslung einmal nicht immer die gleichen 25 CDs ( :D ), sondern gehst einmal deinen ganzen Bestand durch.


    Macht ja nichts, wenn es Jahre dauert. Aber wenn du die CDs erfasst hast, wirst du das nicht mehr missen wollen. Und das Gedächtnis wird ja bekanntlich beim Reifeprozess auch nicht mehr besser...

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Hi Theophilus!


    In der Tat sind diese Misch-CDs ein Problem. Bei mir stehen sie auf den letzten drei Regalbrettern ohne weitere sinnvolle Sortierung.
    Allerdings finden sich auch viele Scheiben mit Werken von mehr als einem Komponisten weiter vorne alphabetisch eingeordnet, nämlich dann, wenn ich ein Werk darauf als das wesentliche ansehe.


    Natürlich ist meine Übersicht nicht mehr 100prozentig. Diese Einschränkung muss ich ehrlicherweise machen.
    Aber auch das hat seine positiven Seiten: Bisweilen überrascht mein CD-Fundus mich nämlich mit Pretiosen, die mir nicht mehr präsent waren. Wenn das geschieht, freue ich mich darüber.

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Hallo Taminoaner,


    ein perfektes Regal wird es nicht geben, da muß man Kompromisse machen.


    Meine CD-Sammlung in den Comuter einzugeben - nein - dazu wäre mir die Zeit zu schade. Dann muß man ja erst den PC anmachen um die CD´s zu suchen :evil: !


    Ich habe bei mir festgestellt, dass ich Personen am besten zuordnen kann, wenn ich weiss wo sie her kommen und wohnen.


    So auch bei meinem CD-Schrank (geschlossen):
    Ich ordne die CD´s nach Ländern und innerhalb dieser Ordnung nach Komponisten. So fängt das Regal unten mit Beethoven, Brahms, Bruckner, Liszt an, geht weiter höher über Mahler, Hindemith; dann in den Osten Bartok, Kodaly, Martinu, Dvorak; die Franzosen; die Engländer; die Italiener; dann die russischen Komponisten und ganz oben die amerikanischen Komponisten.


    So finde ich mich am besten zurecht !

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Zitat

    Original von teleton
    Meine CD-Sammlung in den Comuter einzugeben - nein - dazu wäre mir die Zeit zu schade. Dann muß man ja erst den PC anmachen um die CD´s zu suchen :evil: !


    Manche Leute wollen einfach nicht lesen! :D 8) :stumm:


    Also nocheinmal: Notebook zum Hörplatz und die aktuell laufende CD in die Datenbank eintragen. Das kostet keine Sekunde Extrazeit!

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Zitat

    Original von salisburgensis


    Bei den meisten gibt es ein Problem mit Pappboxen, die höher als eine normale CD-Hülle sind. Entweder passen die gar nicht in das Regal rein, oder nur knapp, so dass sie nur mit einiger Mühe rein und raus gehen.


    Die Regale die ich verwende, haben damit kein Problem - da sind ca. 2-3 cm oben an Luft vorhanden (ungefähr so viel, dass man zwei Finger reinstecken kann).


    So ist es auch möglich alle Arten von Pappboxen (zB. die Decca-Boxen oder Opernboxen, Brilliant-Boxen, DG-Boxen,...) hineinzustellen, ohne zu verkanten oder alles eingedepscht zu bekommen.


    Zitat


    Zudem hätte ich gerne was Geschlossenes, nur stören dann immer die Scharniere. Sie nehmen Platz weg und sorgen bei manchen Modellen dafür, dass man bei voller Reihe die CD hinter dem Scharnier nicht direkt herauskriegt, sondern erst noch ein paar andere herausnehmen muß.


    Ich habe mir zuerst auch gedacht, ein geschlossenes CD-Regal sei das beste - aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass dort die CDs genauso verstauben, als wenn keine Türe da wäre.


    Grüße,
    Andi

  • Hallo!


    Zitat

    Original von Theophilus
    Das Argument, die Erfassung der CDs würde so lange dauern, und dass die dafür verwendete Zeit beim Hören abginge, stimmt einfach nicht.


    Dem kann ich beipflichten - man kann bei dem einen System was ich verwende eine CD in ca. 2 Minuten vollständig mit allen Daten erfassen. Da Komponisten, Interpreten sowieso schon "Mitwachsen" ist bei erneuter Eingabe von einer CD mit denselben Interpreten es nur mehr notwendig die ersten paar Anfangsbuchstaben einzutippen, und das Programm ergänzt den Namen bzw. man kann sie in einer Liste auswählen.


    Zitat


    Nimm ein Notebook und gib jede CD, die du hörst, in die Datenbank ein.


    So habe ich auch begonnen - bevor eine CD in dem Player gelandet ist, hat sie eine kurze Pause neben dem Laptop gemacht - so hatte ich meinen Bestand von ca. 1000 CDs binnen acht Wochen ohne einen gewaltigen Mehraufwand katalogisiert. Die, die ich nicht angehört habe, kamen während dem Hören drann.



    Grüße,
    Andi

  • Zitat

    Original von CRC
    In der Tat sind diese Misch-CDs ein Problem. Bei mir stehen sie auf den letzten drei Regalbrettern ohne weitere sinnvolle Sortierung.
    Allerdings finden sich auch viele Scheiben mit Werken von mehr als einem Komponisten weiter vorne alphabetisch eingeordnet, nämlich dann, wenn ich ein Werk darauf als das wesentliche ansehe.


    Ich schreib dafür ein Kartonkärtchen in der größe einer CD und lege es zum Aufbewahrungsort des anderen Komponisten, wo die CD auch hingehören täte. Am Kartonkärtchen ist dann ein Verweis - zB. Bruch und Mendelssohn Violinkonzert auf einer CD - ein Kärtchen kommt dann zu Mendelssohn mit der Info, dass die CD bei Bruch steht.


    Grüße,
    Andi

  • Ich benutze schlicht dieselbe Ordnung wie der jpc-Katalog. Da komme ich prima klar mit. CDs von einem Interpreten, aber mit Stücken verschiedener Komponisten sortiere ich unter dem Namen des Interpeten ein. Da ich recht viele Recital-CDs etc pp habe, ist diese Abteilung entsprechend umfangreich.


    Als Regale verwende ich ganz einfache vom Otto-Versand. Obwohl Listen meine Leidenschaft sind, habe ich mich nicht dazu durchringen können, die Sammlung im PC einzugeben. Mir fehlt auch die Zeit dazu.

  • Fuchur schrieb:

    Zitat

    Die Regale die ich verwende, haben damit kein Problem - da sind ca. 2-3 cm oben an Luft vorhanden (ungefähr so viel, dass man zwei Finger reinstecken kann).



    8o 8o 8o


    Dann hätte ich gerne Details, welches Regal du hast! Ich überlege schon länger, ob selberbauen nicht die beste Lösung wäre, nur ist mir noch keine befriedigende Lösung eingefallen, wie ich das Ding geschlossen kriege. Aber das scheint ja nach deiner Erfahrung nicht so viel gegen den Staub zu helfen....



    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Hallo Thomas,


    ich habe mir meinen CD-Turm bei jpc geholt:


    Prinzipiell finde ich ihn vollkommen in Ordnung. Er nimmt wenig Platz weg und es passen 210CDs rein.
    Ich habe auch preislich mit Türmen bei einigen Baumärkten (weiß nicht mehr genau welche...) und anderen Läden verglichen. Für das, was ich hier bekommen habe, hätte ich woanders etwas mehr zahlen müssen.
    Zudem sieht es auch nicht schlecht aus ;)


    Das Manko: Du hast links die Scharniere, wodurch die letzte CD (links) nicht heraus zu bekommen ist, wenn die Reihe voll ist - heißt, dass die vorletzte CD auch mit raus muss...na ja, so tragisch ist das nicht.
    Was mich mehr stört, ist die Tatsache, dass der Magnetknopf oben rechts sogar das hinstellen jeglicher CDs verhindert.
    Das fand ich dermaßen sch***, dass ich dort angerufen habe.
    Man sagte mir dort, dass dies so geplant sei. Die CDs müssen dort hingelegt werden.
    Ich habe das natürlich alles ausprobiert, ob dann auch noch die gleiche CD-Anzahl reinpasst: Jawohl, sieht zwar nicht sonderlich toll aus, aber es passen alle CDs rein.
    Ansonsten bin ich mit dem Turm absolut zufrieden!!!


    Staub habe ich noch keinen entdeckt...aber vielleicht war Mutti auch so gnädig und hat ihn beseitigt :D


    Gruß, Maik



    Kleine Ergänzung:

    Zitat

    Das Manko: Du hast links die Scharniere, wodurch die letzte CD (links) nicht heraus zu bekommen ist, wenn die Reihe voll ist - heißt, dass die vorletzte CD auch mit raus muss...na ja, so tragisch ist das nicht.


    Es ist in jeder Reihe so...wegen der Glasscheibe.

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Hallo Thomas!


    Ich kann es nur wiederholen: Billy von Ikea - und zwar die ganz normalen Bücherregale und nicht diese schmalen Dinger für CDs!


    Man kaufe entsprechend viele Zusatzböden, um auf 5 statt der serienmäßigen 3 Etagen pro Halbregal zu kommen. Dann bleiben über den CDs oder Pappkartons 3 bis 5 cm Luft.


    Das sieht gut aus, ist preiswert, ist gut zu handhaben, schafft richtig Platz und ist sogar als geschlossene Lösung machbar, da es ja auch Vitrinenscheiben für Billy-Regale als Zubehör gibt.


    Ich mache das seit Jahren und will nichts anderes mehr.

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Zitat

    Original von Maik
    Das Manko: Du hast links die Scharniere, wodurch die letzte CD (links) nicht heraus zu bekommen ist, wenn die Reihe voll ist - heißt, dass die vorletzte CD auch mit raus muss...na ja, so tragisch ist das nicht. Es ist in jeder Reihe so...wegen der Glasscheibe.


    Salut Maik,


    wie wäre es, wenn Du 6 leere CD-Cover an die linke Seite klebst... ? Dann hättest Du das Problem mit der Glastüre gelöst und das Fassungsvermögen auf nur 204 CDs verringert.


    :hello:


    Ulli

  • Hallo Ulli,


    also bis jetzt bin ich von einer solchen CD-Anzahl noch ein gaaaaaaaanz klein wenig entfernt.
    Sicherlich eine Möglichkeit, aber wie gesagt, es ist zwar nicht sonderlich schön auf diese Weise, wenn man extra noch ne andere CD mit rausnehmen muss, aber auch nicht weiter schlimm.
    Aber im Moment weiß ich nicht, wie ich es dann handhabe, wenn es so weit ist...


    Danke und Gruß, Maik :hello:

    Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.


    Sirach 32, 7

  • Maik


    Dein Regal ist auch so ein Fall, bei dem man nur normale CDs reinkriegt. Sobald noch eine Papphülle drum ist wie bei vielen Opernaufnahmen üblich, reichts schon nicht mehr, ganz zu schweigen von den Pappboxen z.B. von Decca oder harmonia mundi, die mehr als einen Zentimeter höher sind, als normale CDs.


    CRC


    Billy finde ich Platzverschwendung, so groß ist meine Wohnung auch wieder nicht. Die Regalaufteilung mag optimal sein, aber die Billy-Regale sind viel zu tief für CDs, für meinen Geschmack jedenfalls. Aber trotzdem danke für den Tipp!


    :hello:
    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Zitat

    Original von Fuchur


    Ich schreib dafür ein Kartonkärtchen in der größe einer CD und lege es zum Aufbewahrungsort des anderen Komponisten, wo die CD auch hingehören täte. Am Kartonkärtchen ist dann ein Verweis - zB. Bruch und Mendelssohn Violinkonzert auf einer CD - ein Kärtchen kommt dann zu Mendelssohn mit der Info, dass die CD bei Bruch steht.


    Grüße,
    Andi


    Und wenn der andere Komponist in Wirklichkeit fünf sind? Z.B. in einer Dirigentenbox oder in einer Box eines Kammermusikensembles? CRC müsste nach deinem System wenigstens 500 Karten verteilen, wahrscheinlich sogar noch viel mehr. Nein, bei großen Beständen kann dieses System auch nicht befriedigen.

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Hallo Theophilus,


    doch ich habe gelesen, das Du ein Notebook verwendest - aber was macht das für einen Unterschied zum PC, der kann auch im Hörraum stehen.
    Man muß das Gerät erst mal bedienen und ich habe einfach keine Lust meine CD´s in eine Datenbank einzutragen, das würde mir nichts bringen und ist deshalb für mich überflüssig.
    Außerdem möchte ich mich beim Musikhören nicht von PC und Notebook ablenken lassen.


    ;) Ich habe übrigens sonst nichts gegen PC´s und Notebooks; beruflich habe ich sehr viel mit IV-Technik zu tun und privat brauche ich den PC im Zusammenhang mit Musik für MIDI.
    Aber CD´s eingeben - nein !

    Gruß aus Bonn, Wolfgang