Klassiktermine im Fernsehen

  • Morgen in 3sat:


    20:15 - MDR Musiksommer 2008


    Unter südlicher Sonne.... "Carmen"


    Mit Lola Casariego (Mezzosopran), Timothy Richards (Tenor),
    Alexander Marco-Burmeister (Bariton) und Alina
    Ibragimova (Violine)
    Es singen und spielen der MDR Rundfunkchor und das
    MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Jun Märkl
    Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts vom Hof des
    Weimarer Schlosses, 28. Juni 2008
    Erstausstrahlung


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Morgen im ARD-Digitalprogramm Eins Festival:


    Richard Wagner und die Frauen
    Ein Film von Andreas Morell


    20.09.2008 - 12.15 - 13.00 (45 min.)



    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • So., 21.09.2008 - ARD EinsFestival - 7.00-7.20 Uhr



    Franz Schreker (1878-1934):
    Vorspiel zu einem Drama für Orchester 1913
    (Erweiterte Konzertfassung des Vorspiels zum I. Akt aus: Die Gezeichneten - Oper in 3 Akten 1913-15)


    Interpreten:
    Gürzenich-Orchester Köln
    Leitung: James Conlon


    Aufzeichnung: Kölner Philharmonie, 1997
    Erstsendung: WDR, 19.04.1998


    Wiederholung:
    So., 28.09.2008 - ARD EinsFestival - 7.00-7.20 Uhr



    :hello:
    Johannes

  • Sendung am Sonntag, 21.09.2008, 9.15 Uhr im SWR Fernsehen
    10 Jahre Festspielhaus: Jubiläumskonzert vom 14. September aus dem Festspielhaus Baden-Baden


    Alexei Volodin, Klavier
    Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg
    Dirigent: Valery Gergiev
    Felix Mendelssohn Bartholdy:
    - Ein Sommernachtstraum op. 21
    Peter Iljitsch Tschaikowsky:
    - Klavierkonzert Nr. 1 b-moll op. 23
    - Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64


    Das schreibt der Sender:

    Zitat

    Peter Tschaikowskys 1. Klavierkonzert ist sozusagen die Mutter aller Klavierkonzerte - mit Ohrwurm verdächtigen Themen und viel Raum für romantische Schwelgereien und virtuose Tastenkunst. Der 1977 in St. Petersburg geborene Alexei Volodin erhielt berteits im Alter von 10 Jahren Unterricht an der berühmten Gnessin Spezial Schule in Moskau. Seit seinem 1. Preis beim Géza Anda Concours 2003 in Zürich hat er sich international einen Namen gemacht.
    Im Festspielhaus darf man gespannt sein, was der junge russische Pianist daraus machen wird. Denn Volodin ist kein Tastendonnerer und Rubato-Rowdy, sondern ein maßvoller, stilsicherer Künstler, der auf Manierismen und Mätzchen um des reinen Effekts willen gerne verzichtet. Valery Gergiev, der mit dem Festspielhaus Baden-Baden durch Dick und Dünn ging, dirigiert das Konzert zum offiziellen Geburtstag-Festakt, so wie er das am 18. April 1998 zur Eröffnung getan hat. Auf dem Programm stehen auch Felix Mendelssohns Sommernachtstraum-Ouvertüre und Tschaikowskys 5. Sinfonie.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • heute 12:10 auf 3sat:


    Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1, d-moll, op. 15

    Mit dem Solisten Arthur Rubinstein
    und dem Concertgebouw Orchester unter der Leitung
    von Bernard Haitink
    Aufzeichnung aus dem Jahr 1973

  • Nein, es geht hier nicht um eine Abwandlung von Lehars Operette.


    Der ZDF-Theaterkanal sendet im Oktober eine Aufzeichnung aus dem Fenice in Venedig vom letzten Jahr:


    Die schalkhafte Witwe (La Vedova Scaltra)
    Komische Oper von Ermanno Wolf-Ferrari
    La Fenice, Venedig 2007
    nach der gleichnamigen Komödie von Carlo Goldoni
    (Italienisch mit deutschen Untertiteln)


    Rosaura - Anne-Lise Sollied
    Milord Runebief - Maurizio Muraro
    Monsieur La Bleau - Emanuelle D Aguanno
    Graf von Bosco Nero - Riccardo Zanellato
    Marionette - Elena Rossi
    Arlecchino - Alex Esposito
    Birif - Claudio Zancopè
    Folletto - Luca Favaron


    Bühnenbild: Massimo Gasparon
    Chor: Teatro La Fenice
    Fernsehregie: Tiziano Mancini
    Inszenierung: Massimo Gasparon
    Kostüme: Massimo Gasparon
    Libretto: Mario Ghisalberti
    Musikalische Leitung: Karl Martin
    Orchester: Teatro La Fenice


    Zitat

    Angehörige von vier Nationen, der Engländer Runebief, der Franzose Le Bleau, der spanische Grande Alvaro und der italienische Graf Bosco Nero umwerben die junge schöne Witwe Rosaura. Jeder sucht in seiner Art durch Aufmerksamkeiten und Geschenke den erwünschten Eindruck zu erzielen. Um ihre Freier auf Standhaftigkeit und Treue zu prüfen, nähert sie sich den einzelnen Bewerbern jeweils in Gewand und Maske einer Landsmännin. Runebief, Le Bleau und Alvaro geben dieser den Vorzug und bestätigen ihre Gunst durch Liebespfänder. Nur Graf Bosco Nero widersteht den Reizen der ihn als Venezianerin umschmeichelnden Rosaura, indem er erklärt, sein Herz sei bereits vergeben. Bei einem Ball gibt Rosaura den drei Übertölpelten ihre Pfänder zurück, worauf diese sich beschämt empfehlen. Sie gibt ihre Hand dem Grafen, obwohl auch Bosco Nero keineswegs ihrem Idealbild eines Mannes entspäche, aber "Das Herz spielt mit uns allen".


    Hier die Sendetermine im Oktober 2008 im ZDF-Theaterkanal:


    Di, 07.10.2008 19:40 Uhr(140 min.)
    So, 12.10.2008 19:40 Uhr
    Fr, 17.10.2008 19:40 Uhr
    Di, 28.10.2008 19:40 Uhr


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Guten Tag


    Es wurde schon anderer Stelle darauf hingewiesen, jetzt nochmals hier.



    Am Sonntag 12. Oktober 2008, um 19.00 Uhr auf ARTE:


    [URL=http://www.arte.tv/de/programm/242,date=12/10/2008.html]" Die Stimme des Barocks - Simone Kermes und Le Musiche Nove
    "[/URL]



    Zitat

    "Simone Kermes, vielseitige Sopranistin, ist vor allem in der Zeit des Barock zu Hause auch wenn sie sich schon mal in die Berliner "Yellow Lounge" wagt. Bei ihrem Konzert mit Werken Vivaldis und Zeitgenossen, das sie im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2008 gab, wurde sie begleitet vom Ensemble Le Musiche Nove - bekannt für seine frischen Interpretationen der Barockmusik. Dirigent war Claudio Osele, dessen exzellenter Ruf nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli begründet wird. ARTE zeigt eine Aufzeichnung vom 15. Mai 2008 aus dem Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses."


    Einige Tamino-User waren ja dort :D


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Am Sonntag 09.11.08 gibt es im SWR-TV ab 09:45


    Schönbergs Orchestervariationen :jubel: :jubel: :jubel:


    vermutlich mit dem SWR-Sinfonieorchester und vermutlich unter Gielen oder Cambreling


    :hello:


  • 'Variationen für Orchester' von Arnold Schönberg
    Mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Dirigent: Michael Gielen.
    SWR 09:45 Uhr, 20 Min.


    Liebe Grüße Peter

  • So., 02.11.2008 - ARTE - 19.00-19.45 Uhr



    Gabriel Fauré (1845-1924): Requiem, opus 48 1887-90


    F 2007 - 43:00



    Gabriel Fauré (1845-1924)
    Requiem für Sopran, Bariton, gemischten Chor, Orgel und Orchester, opus 48 1887-90


    1. Introit et Kyrie
    2. Offertoire
    3. Sanctus
    4. Pie Jesu
    5. Agnus Dei
    6. Libera Me
    7. In Paradisum



    Interpreten:
    Sophie Karthäuser, Sopran; Thomas Bauer, Bariton
    Les Éléments, La Chambre Philharmonique (Orchestre sur instruments d’ époque)
    Leitung: Emmanuel Krivine


    Regie: Olivier Simonnet



    Wiederholungen:
    Fr., 07.11.2008 - ARTE - 8.00-8.45 Uhr
    Mo., 17.11.2008 - ARTE - 8.00-8.45 Uhr



    :hello:
    Johannes

  • Heute abend im ZDF-Theaterkanal:


    19.40 - 22.05 Uhr:


    Cyrano de Bergerac
    Oper von Franco Alfano

    Aufzeichnung aus dem
    Palau de les Arts "Reina Sofía", Valencia 2007


    Cyrano - Plácido Domingo
    Roxane - Sondra Radvanovsky
    Christian - Arturo Chacón Cruz
    De Guiche - Rodney Gilfry
    Ragueneau - Corrado Carmelo Caruso


    Chor: de la Generalitat Valenciana
    Fernsehregie: Tiziano Mancini
    Inszenierung: Michal Znaniecki
    Libretto: Henri Cain
    Musikalische Leitung: Patrick Fournillier
    Orchester: de la Comunitat Valenciana



    Zitat

    Mit dieser heroischen Komödie werden alle Spielarten der Theaterkunst auf die Bühne gebracht. Das gesamte Geschehen aber - Intrigen, Massenszenen und buntes Treiben - überragt die Heldengestalt des Cyrano. Doch seine "Erhabenheit" wird auch zum Gegenstand des Komischen: Der Degenheld und Edelmann erregt zunächst wegen seiner langen Nase und seines geradezu penetrant heroischen Auftretens Heiterkeit und Spott. Im weiteren Verlauf des Werkes aber vollzieht sich seine Entwicklung zum tragischen Helden. Der Konflikt entsteht aus dem Gegensatz von innerer Schönheit und äußerer Hässlichkeit, der seiner Liebe zu Roxane eine tragische Note verleiht. Als sie ihm ihre Zuneigung zu dem jungen schönen Christian gesteht, der in Cyranos Regiment dient, und ihn bittet, auf ihren Geliebten aufzupassen, verzichtet Cyrano edelherzig auf seine eigenen Gefühle. Der Konflikt von innerer und äußerer Schönheit bleibt jedoch für die Handlung weiterhin bestimmend: Roxane verehrt das Empfindsame sowie den Geist der Liebe, und eben den kann ihr Christian aufgrund seiner sprachlichen Unbeholfenheit nicht vermitteln. Cyrano übernimmt es daher, in Christians Namen Liebesbriefe an Roxane zu schreiben. Ohne es zu wissen, liebt sie Christians Äußeres und die schöne Seele Cyranos. Als Christian im Krieg fällt, verzichtet Cyrano für immer auf Roxane. Sie aber zieht sich trauernd in ein Kloster zurück. Fünfzehn Jahre später kommt es zu einer letzten Begegnung der ungleich Liebenden...


    Weitere Termine in November 2008:
    Di, 04.11.2008 19:40 Uhr(145 min.)
    Mo, 10.11.2008 19:40 Uhr
    So, 16.11.2008 19:40 Uhr
    Sa, 22.11.2008 19:40 Uhr


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Heute auf Arte: "MARIUS & FANNY" von V. Cosma nach Marcel Pagnol:
    Sendung am 6. November 2008 - 21.00 h - ARTE
    - 158 min. - Aufzeichnung aus dem Opernhaus von Marseille von 2007.


    Roberto Alagna und Angela Gheorghiu singen "Marius und Fanny"

    Regie: Gilles Amado
    Autor: Marcel Pagnol
    Komponist: Vladimir Cosma
    Inszenierung: Jean-Louis Grinda


    Zitat

    Marcel Pagnol ist einer der beliebtesten französischen Schriftsteller und Vladimir Cosma ist - nicht nur in Frankreich - einer der gefragtesten Komponisten von Filmmusik. In der Oper "Marius und Fanny" kommen alle Stärken des kongenialen Duos zusammen: Auf der Grundlage eines Stoffs von Marcel Pagnol schrieb Cosma die Oper, die vom "Traumpaar" Roberto Alagna und Angela Gheorghiu in den Hauptrollen interpretiert wird. ARTE zeigt eine Produktion der Oper Marseille vom September 2007.


    Vor der malerischen Kulisse des Alten Hafens von Marseille geht es um Freundschaft, unerfüllte Leidenschaft und die Zerrissenheit des Menschen zwischen Abenteuerlust und Treue zu seinen Wurzeln. Der Stoff der Oper "Marius und Fanny" von Vladimir Cosma ist zeitlos und auch die Figuren Marius und Fanny sind ein ähnlich universelles Paar wie Romeo und Julia oder Porgy und Bess.
    Vladimir Cosma ist eher als Komponist zeitgenössischer Filmmusik bekannt: Er komponierte die Musik für über 200 Filme, darunter Streifen wie "La Boum", "Diva" und "Le Bal - der Tanzpalast". In "Marius und Fanny" wagt er den Schritt auf die Bühne und nimmt sich den Stücken "Marius" (1929) und "Fanny" (1931) von Marcel Pagnol an. Dabei verwendet der Komponist alle musikalischen Formen, die eine Oper ausmachen: Arien, Duette, Terzette und Ensembles. Anregungen holte sich Cosma bei der französischen Oper, bei italienischen Komponisten, insbesondere Puccini und "Madame Butterfly» und bei der "Opéra comique", so zum Beispiel bei Bizets "Carmen".
    Die Rolle des Marius scheint Roberto Alagna geradezu auf den Leib geschrieben zu sein, und Angela Gheorghiu überzeugt als sittsam-zurückhaltende Fanny. Auch Jean-Philippe Lafont in der Rolle des César und Marc Barrard als Panisse sind glaubwürdig und bewegend. Die einfallsreiche, intelligente Inszenierung von Jean-Louis Grinda harmoniert vollkommen mit dem Rhythmus des Werks, das seine Wirkung in dem poetisch-realistischen Bühnenbild von Dominique Pichou voll entfalten kann.


    Mehr dazu gibt es im Opernforum.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • 3sat: Samstag, den 08.11.2008 - 20:15 Uhr


    Die Zauberflöte


    Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
    - Vor und hinter den Kulissen -
    Moderation: Sandra Studer, Monika Schärer, Kurt Aeschbacher
    Aufzeichnung aus dem Opernhaus Zürich, März 2007


    Königin der Nacht Elena Mosuc
    Pamina Julia Kleiter
    Papagena Eva Liebau
    Sarastro László Polgár
    Tamino Christoph Strehl
    Papageno Ruben Drole


    Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
    Inszenierung: Martin Kusej
    Bühnenbild: Rolf Glittenberg



    Zitat

    Aus der Perspektive des normalen Theaterbesuchers ist das Zusammenspiel von Bühne, Licht, Orchester und Akteuren in seiner faszinierenden Komplexität kaum auszumachen. Erst der Blick hinter die Bühne erlaubt eine Vorstellung von der "Traumfabrik" Theater, lässt Theater als beeindruckenden Organismus aus künstlerischen und technischen Elementen erlebbar werden. Theater vor und hinter der Bühne - zwei komplett verschiedene Welten, die doch untrennbar zusammengehören. In einer Zusammenfassung der Live-Übertragung des Schweizer Fernsehens vom März 2007 kann der Zuschauer Wolfgang Amadeus Mozarts Oper aus zwei Perspektiven genießen. Für die Inszenierung zeichnet der Kärntner Martin Kusej verantwortlich. Er liest die "Zauberflöten"-Symbolik aus der Perspektive der Gegenwart und behält gleichzeitig die Elemente des märchenhaften Zaubertheaters bei. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Nikolaus Harnoncourt.
    3sat zeigt eine Aufzeichnung aus dem Opernhaus Zürich 2007.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • In der Nacht von Sonntag auf Montag auf 3sat:


    Sonntag, den 09.11.2008 - 02:15 Uhr (also schon am Montag)

    Don Giovanni


    Dramma giocosa in 2 Akten KV 527 von Wolfgang Amadeus Mozart
    Libretto von Lorenzo da Ponte
    Es singen und spielen Chor und Orchester der Wiener
    Staatsoper unter der Leitung von Claudio Abbado
    Aufzeichnung aus dem Theater an der Wien im Rahmen der
    Wiener Festwochen, 1990
    (In italienischer Sprache)


    Don Giovanni Ruggero Raimondi
    Donna Anna Cheryl Studer
    Donna Elvira Karita Mattila
    Komtur Anatoli Kotscherga
    Leporello LucioGallo
    Don Ottavio Hans-Peter Blochwitz
    u.a.


    Inszenierung: Luc Bondy
    Bühnenbild: Erich Wonder


    Zitat

    Don Giovanni hat sich maskiert bei Donna Anna eingeschlichen, um sie zu verführen. Der Komtur stellt ihn, wird aber im Zweikampf getötet. Don Giovanni und sein Diener Leporello können fliehen. Donna Anna und ihr Verlobter, Don Ottavio, schwören Rache, nachdem sie den Toten gefunden haben. Während eines Kostümballs bedrängt Don Giovanni Zerlina. Als diese um Hilfe ruft, tauscht Don Giovanni mit Leporello die Kleider und flüchtet. Unterdessen war Donna Elvira mit dem vermeintlichen Don Giovanni unterwegs. Sie treffen auf Anna, Ottavio und Zerlina, die sich rächen wollen. Leporello kann in letzter Sekunde seine Verkleidung aufdecken und bittet um Gnade. Auf dem Friedhof treffen sich Don Giovanni und Leporello wieder und erzählen ihre Erlebnisse. Sie werden von der Statue des toten Komturs überrascht, der Don Giovanni mahnt, sein bisheriges Leben zu ändern und zu bereuen. Doch der Draufgänger bleibt unbeeindruckt und denkt nicht daran, sich von seinen alten Gewohnheiten zu trennen und reicht der Erscheinung furchtlos die Hand. Da passiert Schreckliches.
    Die Festwochenproduktion aus dem Jahr 1990 war Luc Bondys erste für Wien konzipierte Operninszenierung. Claudio Abbado gab sein Debüt als musikalischer Leiter einer Mozart-Oper in Wien.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Sonntag, den 09.11.2008


    11:30 Uhr - 13:00 Uhr, 3sat


    "Das Reichsorchester"


    Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus
    Film von Enrique Sánchez Lansch
    (Erstsendung 21.2.2008 )

    Zitat


    Schon kurz nach der Machtergreifung sicherte sich Joseph Goebbels den vollenEinfluss auf die Berliner Philharmoniker und unterstellte sie seinem Ministerium. Eine wirtschaftliche Schieflage des bis dahin unabhängigen Orchesters hatte diesen schnellen Zugriff ermöglicht. Von nun bildeten die Berliner Philharmonikerden musikalischen Rahmen der Reichsparteitage in Nürnberg und der Olympischen Spiele 1936. Adolf Hitler und Joseph Goebbels hielten viele ihrer Reden direkt vom Orchesterpodium aus, regelmäßig gab es Konzerte für das Winterhilfswerk und die "Kraft-durch-Freude"-Bewegung. Zahlreiche Auslandsreisen sollten die Verbindung von deutscher Erneuerung und Hochkultur eindrucksvoll unter Beweis stellen.
    Wie war es, Mitglied der Berliner Philharmoniker zu sein, als das Orchester eingespannt wurde für einen Kulturkampf, der in seinem aggressiven Antisemitismus auch vor den Musikern und deren Familien nicht Halt machte? Enrique Sánchez Lansch beschreibt in seiner Dokumentation die Rolle des Orchesters in der Zeit des Nationalsozialismus, er erzählt, wie das Orchester der Propaganda des Regimes diente, und warum trotzdem eine umfassende Nazifizierung des Orchesters ausgeblieben ist. Der Film stützt sich ausschließlich auf persönliche Erinnerungen ehemaliger Orchestermitglieder und deren Angehöriger.



    LG, Elisabeth

  • In einer mehrteiligen Serie erinnert 3sat in diesen Tagen an das Ende der Monarchie vor 90 Jahren.


    Am kommenden Samstag, den 22.11.2008, um 21:45 Uhr gibt es:


    Kehraus um St. Stephan
    Satire mit Musik von Ernst Krenek


    Es singen und spielen der Kornmarktchor und das
    Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung
    von John Axelrod
    Aufzeichnung von den Bregenzer Festspielen aus dem
    Kornmarkttheater, Juli 2008


    Othmar Brandstetter Roman Sadnik
    Sebastian Kundrather Albert Pesendorfer
    Ferdinand Christian Drescher
    Maria Andrea Bogner
    Oberwachmann Sachsl Gerhard Ernst
    u.a.


    Inszenierung: Michael Scheidl


    Zitat

    Wien in den Jahren 1918 bis 1928: Die Bewohner der Metropole suchen nach Überlebensstrategien. Alfred verfolgt das Unglück, das auch Geldgeber Kabulke nicht abwenden kann, Sachsl fahndet nach einer Leiche und der Monarchie, Othmar liebt Elisabeth, Elisabeth liebt Othmar, Maria will Karriere machen, Weinbauer Sebastian bleibtbodenständig, Moritz intrigiert was das Zeug hält - und jeder sucht sein Glück.
    Mit messerscharfem Esprit und viel schwarzem Humor beschreibt Ernst Krenek die zwiespältige Stimmung im Wien der turbulenten Zwischenkriegszeit. In "Kehraus um St. Stephan" treffen all jene aufeinander, die durch Habgier, Eigennutz und Rücksichtslosigkeit wesentlich zu dem sozialen Kollaps beigetragen haben, der schließlich dem Faschismus den Weg ebnen sollte.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Montag 01.12.08 ZDF Theaterkanal
    Zum 1. Todestag von Karlheinz Stockhausen
    Karlheinz Stockhausen und das Helicopter String Quartet
    Film von Frank Scheffer
    Mit dem Arditti Quartett
    Niederlande 1995
    Vermutlich auch mit vollständiger Wiedergabe des SQs


    Sendung wird im Dezember öfters wiederholt


    :hello:

  • Sa, 6.12.2008, 20:15 Uhr, 3sat


    "Dem kühlen Morgen entgegen"
    Dokumentarfilm über Schostakowitsch, D 2007/08


    Mehr Infos unter


    "http://www.avindependents.com/projekte_dk_m_e/index.html"


    oder hier im Forum im Thread über den Komponisten:


    Dmitri Schostakowitsch

  • Mo 15.12.08 00:00 - 01:30 RBB Berlin/Brandenburg TV


    Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge
    Eingerichtet für Instrumentalensemble und interpretiert von der Akademie für Alte Musik Berlin


    Aufzeichnung des Konzertes am 28. November 2007 im Berliner Radialsystem


    und


    Dienstag, 16. Dezember 2008 um 08.00 Uhr Arte TV


    [U]Brandenburgischen Konzerte: Nr. 1 (BWV 1046), Nr. 2 (BWV 1047) und Nr. 3 (BWV 1048)


    Junge Musiker des Orchestra Mozart
    Claudio Abbado.


    Aufgezeichnet wurde das Konzert im April 2007 im Teatro Valli in Reggio Emilia.


    Wiederholungen: 22.12.2008 um 08:00


    :hello:


  • Merci Dir für den Tipp! :]
    Hab ihn gerade noch rechtzeitig gelesen...
    Die interessante Doku kannte ich noch gar nicht - sie war mal erfrischend anders gemacht, wenngleich das Kernthema natürlich weniger erfrischend genannt werden muss... :wacky:


    :hello:
    Stefan

    Viva la libertà!

  • Am 21.December 2008 im arte
    in der Reihe Maestro wird ein Teil des Konzertes "Bel Canto Spectacular" übertragen.Juan Diego Florez singt in der Begleitung von der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Dirigent Christopher Franklin. Die Aufnahme wurde am 27.November 2008, im Festspielhaus Baden- Baden gemacht, auf dem Programm stand:


    Vincenzo Bellini: Ouvertüre der Oper "I Capuletti e i Montecchi"
    "E serbata..." aus der "I Capuletti e i Montecchi"


    Gioacchino Rossini: Ouvertüre der Oper "Il turco in Italia"
    "Tu seconda il mio designo" aus der "Il turco in Italia"


    "Pas de Six" aus der Oper "Guillaume Tell"
    "Asil ereditaire" aus der "Guillaume Tell"


    Augustin Perez Soriano: Serenata aus "El Guitarrico"


    Tomas Barrera Saavedra: "Adios Granada" aus der Zarzuela "Los
    Emigrantes"


    Gaetano Donizetti: Ouvertüre der Oper "La Favorite"
    "La maitresse du roi" aus der "La Favorite"


    Ouvertüre der Oper "La fille du regiment"
    "Ah! Mes amis" aus der "La fille du regiment"-auf
    Italienisch
    Was der Sender in der 45 Minuten Sendezeit zeigen wird, habe ich leider nicht rausfinden können.


    Wiederholung: am 26.12.2008 um 8.00 Uhr


    Liebe Grüße
    nina

  • arte überträgt heute ab 19 Uhr wieder die Saisoneröffnung (immer am 7.12. zum Fest des Stadtpatrons) der Mailänder Scala


    Verdi: Don Carlo


    Dirigent: Daniele Gatti


    Inszenierung: Stephane Braunschweig

  • Der Sender Bayern 3 (Bayerisches Fernsehen) bringt morgen einen Film zum 90. Geburtstag der Sopranistin Lisa della Casa.


    Lisa Della Casa – Liebe einer Diva
    Ein Film von Wolfgang Wunderlich und Thomas Voigt


    Donnerstag 11. Dezember 2008, 00.30 Uhr, im Bayerischen Fernsehen


    Zitat

    "Wir waren alle verliebt in sie, aber sie war halt unerreichbar“, schwärmte Christian Strauss, der Sohn von Richard Strauss, von der Della Casa. Die Schweizer Sopranistin war in den 50er und 60er Jahren vielleicht die begnadetste und glaubwürdigste, sicher aber die schönste Mozart- und Strauss-Interpretin auf den Opernbühnen zwischen Salzburg und New York; bis heute gilt sie als unerreichte Idealbesetzung für Strauss´"Arabella“.
    Anfang der 70er Jahre ist Lisa Della Casa eine Ikone, eine begnadete Sängerin, der alles gelingt und der die Opernliebhaber – trotz oder gerade wegen ihrer Unnahbarkeit – zu Füßen liegen. Dennoch beendet sie 1974 für alle überraschend abrupt und unerklärt ihre Karriere, verweigert jedes Interview und zieht sich auf das sagenhafte Schloss Gottlieben am Bodensee zurück.
    Zum 90. Geburtstag von Lisa Della Casa lüftet Wolfgang Wunderlich nun das Geheimnis um das plötzliche Karriere-Ende. Für den einstündigen Dokumentarfilm "Lisa Della Casa – Liebe einer Diva“ bricht die Ausnahme-Sopranistin ihr Schweigen und gibt ihr erstes Interview seit über 30 Jahren.
    Erstmals durfte ein Kamera-Team hinter den dicken Mauern des geschichtsträchtigen Schloss Gottlieben drehen, wo sie mit Mann und Tochter wohnt. Der Film entführt den Zuschauer in die verzauberte, zugleich abgeschottete Welt des einstigen Weltstars und lässt Zeitzeugen und Kollegen wie Renée Fleming, Anneliese Rothenberger, Inge Borkh oder Sena Jurinac zu Wort kommen.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • am Mittwoch den 24.12. sendet Anixe TV von 18:00 bis 19:50 eine Hänsel + Gretel Opernverfilmung.
    1 h 48 min
    Genre: Oper
    Dirigent: Solti
    Regie: Everding


    Wiederholung: am 01.01.2009 um 11:05 Uhr




    :hello:

  • 100 Jahre Messiaen gibt es auch bei ARTE. Am Sonntag, dem 14. Dezember von 19.00 bis 20.30 sendet der französisch-deutsche Kultursender eine Aufführung der Turangalîla-Symphonie, die im Oktober in der Pariser "Salle Pleyel" stattfand. Der Dirigent ist Myung-Whun Chung, und mit dabei sind der das Orchestre Philharmonique de Radio France und die Solisten Roger Muraro am Klavier und Valérie Hartmann-Claverie an den Ondes Martenot.


    Am 15. Dezember 2008 sendet ARTE außerdem um 22.40 die Dokumentation "Olivier Messiaen - Kristall-Liturgie" von Olivier Mille.

  • Wer's verpasst hat und gerne spannenden wie informativen Einblicken in ein gemütserhitzendes Musikwerk (!) mit und Ausblicken aus musikerbesetzten Cockpits von Hubschraubern entgegenblicken möchte: Die Sendung wiird im ZDF-Theaterkanal wiederholt.


    Sa, 20.12.2008 10:55 Uhr
    Fr, 26.12.2008 10:55 Uhr
    So, 28.12.2008 15:55 Uhr


    Film von Frank Scheffer
    Niederlande 1995
    Mit dem Arditti Quartett



    audiamus



    .

  • Ich weiß nicht ob diese Meldung hierher gehört, aber ich mach‘s mal:


    Die Berliner Philharmoniker übertragen mindestens 30 ihrer Konzerte pro Saison demnächst live und in bester TV- und Klangqualität für zehn Euro pro Konzert im Internet. Am 6. Januar wird das erste Konzert übertragen. Es wird auch Pausenüberbrückungsfilme geben. Auch die weitere Verwertung wird das Orchester selbst übernehmen.


    http://www.berliner-philharmon…ilharmoniker-live-im-web/


    arimantas :hello:

  • Hallo Freunde,


    im Odeon Nr. 71 aus der Niederländischen Oper steht, dass der Saint François d'Assise aus Amsterdam am 28.12.2008 ab 12:50 Uhr auf Nederland 2 im TV übertragen wird! Wimmus wies schon am 9. November darauf hin.


    Die Aufführung ist unbedingt empfehlenswert. Allerdings bekomme ich kein Nederland 2, auch nicht via Satellit. Wer kann helfen und vielleicht mir auch DVDs mit der Aufzeichnung zusenden?


    Mein tausendfacher Dank und die Erstattung der Kosten ist ihm/ihr gewiss.

  • Zitat

    Ich weiß nicht ob diese Meldung hierher gehört, aber ich mach‘s mal: Die Berliner Philharmoniker übertragen mindestens 30 ihrer Konzerte pro Saison demnächst live und in bester TV- und Klangqualität für zehn Euro pro Konzert im Internet. Am 6. Januar wird das erste Konzert übertragen. Es wird auch Pausenüberbrückungsfilme geben. Auch die weitere Verwertung wird das Orchester selbst übernehmen. http://www.berliner-philharmoniker.de/fo...er-live-im-web/ arimantas


    Das ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Hinweis. Hat das mal jemand ausprobiert ? Das mit "bester Klangqualität" kann ich mir eben fast nicht vorstellen, da ich bisher noch kein Livestreaming im Internet gehört habe, was mich überzeugt hätte.


    Viele Grüsse


    Syrinx :hello: