Lieblingsdirigenten im Tamino Klassik Forum 2006-2007 (Voting)

  • Hallo zusammen,


    meine Liste ist zwar noch hochdynamisch und könnte 2008 schon wieder ganz anders aussehen, aber ich bin froh, dass ich 12 zusammen bekommen habe, die ich wirklich aus Überzeugung auf die Liste setze.


    Carlo Maria Giulini
    John Eliot Gardiner
    Riccardo Chailly
    Günter Wand
    Reinhard Goebel
    Carlos Kleiber
    Leonard Bernstein
    Neville Marriner
    Sergiu Celibidache
    Giuseppe Sinopoli
    Jewgenij Mrawinskij
    Daniele Gatti


    Liebe Grüße
    GalloNero

    ... da wurde mir wieder weit ums Herz ... (G. Mahler)

  • Hallo zusammen,


    meine derzeitige Liste ohne Rangfolge


    John Eliot Gardiner
    Kurt Sanderling
    Günter Wand
    Claudio Abbado
    Nikolaus Harnoncourt
    Leonard Bernstein
    Herbert v. Karajan
    Daniel Barenboim
    Pierre Boulez



    LG


    Maggie

  • Hmmm, es gibt Mehrfachpostingts? Nun, dann aktualisiere ich auch meine Liste.


    Ernest Ansermet
    Jascha Horenstein
    Hans Knappertsbusch
    Carl Schuricht
    Günter Wand
    Paul Kletzki
    Wilhelm Furtwängler
    Karl Münchinger
    Jewgeni Swetlanow
    Jewgeni Mrawinsky


    Bis hierher: alle dahingeschieden. Leider! Im übrigen: die Liste ist keine Rangliste. Die Namen sind mir in dieser Reihenfolge so eingefallen. Auf den Plätzen 1-4 tummeln sich auch sehr unterschiedliche Dirigentenpersönlichkeiten.


    Bei den lebenden bleibt's dabei: Markus Stenz (all seinen Schwächen zum Trotz) und Semyon Bychkov, der bitte noch lange das WDR-Orchester leiten möge.


    Von den gegenwärigen Top-Stars wüsste ich nur einen zu benennen: Claudio Abbado.


    Uiiii, das war jetzt Nr. 13


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Liebe Taminoianer,


    bei allen Listen hier sehe ich eine Reihung von absoluten Topdirigenten, die auf der ganzen Welt anerkannt sind.
    Bei einer flüchtigen Übersicht geht mir ein nicht so internationaler Dirigent ab, den ich zu meinen Lieblingsdirigenten zähle: Gustav Kuhn.


    Nachdem ich jetzt schon einige Jahre Stammgast bei den Tiroler Festspielen in Erl bin, kann ich nicht umhin, die Leistung von Gustav Kuhn zu würdigen, der dort eine eigene Form von Wagner-Inszenierungen in Szene gesetzt hat, über die vielleicht manche Personen die Nase rümpfen mögen, andere Besucher hingegen findet man mit dem typischen Bayreuth-Ring und in den Unterhaltungen stellt sich heraus, dass sie trotz ihres elitären Anspruches sehr an den Erl-Aufführungen interessiert sind.


    Weil es nun mal Lieblingsdirigenten heißt, nenne ich daher Gustav Kuhn in dieser Umfrage:)


    liebe Grüße, Hans

    Eine Signatur, die ich 1990 verwendet habe:
    "Better to create than to consume"

  • hab gerade gesehen , dass dein liebling auch sämtliche beethovensymphonien eingespielt hat auf col legno, dem umtriebigen label bei dem er glaub' ich auch selber mitmischt.
    kennst du die einspielungen ???
    würde mich interessieren wie die so sind?
    lg
    peter

    Es gibt kaum etwas Schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören

  • Zitat

    Original von D.Minor
    hab gerade gesehen , dass dein liebling auch sämtliche beethovensymphonien eingespielt hat auf col legno, dem umtriebigen label bei dem er glaub' ich auch selber mitmischt.
    kennst du die einspielungen ???
    würde mich interessieren wie die so sind?
    lg
    peter


    Ich kenne bisher keine Konserven von ihm, daher auch nicht die Beethoven-Sonaten. Außerdem ist das ein anderes Orchester als das Festspielorchester. Die Brahms-Symphonien, welche er 2007 in Erl dirigiert hat, haben mir ganz gut gefallen.
    Aber ich glaube, dass bei einer CD alles passen muss: Orchester, Dirigent, Programm. Daher müsste ich die CDs echt kennen, um etwas sagen zu können.


    liebe Grüße, Hans

    Eine Signatur, die ich 1990 verwendet habe:
    "Better to create than to consume"

  • es sind aufnahmen mit dem Haydn Orchester Bozen, dass ich leider überhaupt nicht kenne - die soundschnippel auf der col legno homepage sind mir aber zu kurz um aussagekräftig zu sein.
    schönen abend noch
    peter

    Es gibt kaum etwas Schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören

  • Hallo steppenhund,


    nach allem was man in den letzten Jahren über Gustav Kuhn liest, muß er sich ja weiterentwickelt und offenbar geändert haben.
    Vielleicht sind auch seine neuen Wirkungskreise ein Grund zur positiven Veränderung.


    Ich habe jedenfalls aus seiner Bonner Zeit als Chefdirigent beim Orchester der Beethovenhalle Bonn keine guten Erinnerungen an ihn. Seine Interpretationen konnten mich nie überzeugen und menschlich ist er in Bonn mit seinen irrwitzigen Gehaltsforderungen auch nicht gut angekommen.
    8) Viele in Bonn (mich eingeschlossen) waren froh als er weg war ! :untertauch:

    Gruß aus Bonn, Wolfgang

  • Zitat

    Original von teleton
    Hallo steppenhund,


    nach allem was man in den letzten Jahren über Gustav Kuhn liest, muß er sich ja weiterentwickelt und offenbar geändert haben.
    Vielleicht sind auch seine neuen Wirkungskreise ein Grund zur positiven Veränderung.


    Ich habe jedenfalls aus seiner Bonner Zeit als Chefdirigent beim Orchester der Beethovenhalle Bonn keine guten Erinnerungen an ihn. Seine Interpretationen konnten mich nie überzeugen und menschlich ist er in Bonn mit seinen irrwitzigen Gehaltsforderungen auch nicht gut angekommen.
    8) Viele in Bonn (mich eingeschlossen) waren froh als er weg war ! :untertauch:


    Hi Teleton,


    ich kann mir das durchaus vorstellen. Über seine Gehaltsvorstellungen weiß ich nichts. Rein technisch kann ich nichts aussetzen, sein Brahms hat mir gefallen. Bei Wagner dreht es sich bei ihm echt um ein Gesamtkunstwerk. Man kann hier durchaus auch über die Regie argumentieren.
    Seinen Parsifal lehne ich bühnenmäßig ab (in Erl ist er auch für die Regie zuständig), doch musikalisch kommt bei seinen Wagneraufführungen so viel herüber. Da liegt seine Stärke in der Motivationsfähigkeit, mit der er ein junges und teilweise schlecht bezahltes Orchester mitreisst.


    Aber ich geniere mich nicht, auch einen Lieblingsdirigenten zu haben, der nicht so perfekt ist. Sonst würde ich ja Fabio Luisi anführen, der auch meinem Bestreben, mehr Franz Liszt hören zu können, entgegenkommt:)


    liebe Grüße aus Wien, Hans

    Eine Signatur, die ich 1990 verwendet habe:
    "Better to create than to consume"


  • Nanu, was war das denn? ?(


    Tsssssk...so gehört sich das: :yes:


    Fischer
    Furtwängler
    Gardiner
    Harnoncourt
    Herreweghe
    Jochum
    Kubelik
    Marriner
    Savall
    Scherchen
    Szell
    Wolff


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Der junge und der mittelalterliche Herbert Karajan (selbst wenn er einmal nicht Geburtstag haben sollte, was allerdings kaum anzunehmen ist).


    Der immerseiende Carlos Kleiber.


    Der junge Daniel Barenboim, der noch schwer in Ordnung war.


    Neville Marriner, und wenn er mit dem Stöckchen 120 werden sollte.


    Christopher Hogwood, der bereits als Junger Altes nur gemacht hat.


    Der leider nie altgewordne Ferenc Fricsay.


    Der zu allen Zeiten unterschätzte Wolle Sawallisch.


    George Szell, sofern er nicht mit anderem beschäftigt war.


    Der sachverständige Eugen Jochum.


    Immer wieder selbstverständlich dann auch Georg Solti.


    Arturo Toscanini schließlich, der früh gezeigt hat, wo der Hammer hängt.


    Als Zwölften Mann Muti und Abbado, die alten Azzurri. Gute Jungs.

  • Un die jetzt ins Konklave, die ganze Bande, und schauen wir, wer übrigbleibt: Dann haben wir ihn, den Darwinschen Dirigenten, der endlich einmal verbindlich kanonisiert die Instanz darstellt, nach der wir doch alle so lechzen!


    LG,


    Christian

  • Herbert von Karajan
    Sir Georg Solti
    Karl Böhm
    Leonard Bernstein
    Carlo Maria Giulini
    Karl Richter
    Jewgenij Mrawinsky
    Daniel Barenboim
    Herbert Kegel
    Otmar Suitner
    Lorin Maazel
    Zubin Mehta

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Dirigenten, die mir zu verlässlichen Führern durch das orchestrale Repertoire geworden sind:


    Leonard Bernstein
    Nikolaus Harnoncourt
    Jos van Immerseel
    Carlos Kleiber
    Günter Wand
    Rafael Kubelík
    George Szell
    René Leibowitz
    Riccardo Chailly
    Claudio Abbado
    John Eliot Gardiner
    Pierre Boulez


    Liebe Grüße, Ulrich

  • In alphabetischer Reihenfolge:


    Claudio Abbado
    Leonard Bernstein
    Bertrand de Billy
    Ferenc Friscay
    Daniele Gatti
    Carlo Maria Giulini
    Nikolaus Harnoncourt
    Carlos Kleiber
    Neville Marriner
    Zubin Mehta
    Giuseppe Sinopoli
    Sir Georg Solti


    lg Severina :hello:

  • Eigentlich ist so eine Liste schwer zu erstellen, wenn man sie ohne das den jeweiligen Interpreten besonders gut liegende Repertoire aufführt. Gerade die "Spezialisten" sind da eher benachteiligt.


    Dies vorausgeschickt, hier mein Dutzend, wie es mir gerade einfallen, wobei ein ganz wesentlicher Aspekt auch der besonders gut gekonnten Pflege eines bestimmten Repertoires gilt und ich mir noch den einen oder anderen Austausch in den nächsten 24 Stunden vorbehalte:


    Leonard Bernstein
    Fritz Reiner
    George Szell
    Carlo Maria Giulini
    Claudio Abbado
    Marc Minkowski
    Christoph von Dohnanyi
    John Eliot Gardiner
    René Jacobs
    Rudolf Kempe
    Ernest Ansermet
    Charles Dutoit


    Um die Ungarn Solti, Kertesz und Fricsay sowie aus bestimmten Phasen Eugene Ormandy, Riccardo Chailly, Neville Marriner und Riccardo Chailly tut es mir besonders Leid, und der frühe Karajan wäre unbedingt dabei, aber da ich ihn heute kaum mehr höre (außer den FALSTAFF und den ROSENKAVALIER), kann ich ihn wohl nur schwer noch zu den Lieblingsdirigenten zählen.


    Eigentlich sollte/wollte ich noch mindestens Kent Nagano und vielleicht bald auch Bertrand de Billy nennen, weiß aber nicht, wen dafür rausschmeißen.


    Und dann möchte ich noch betonen, dass der Thread zum Glück nicht nach den besten und/oder einflussreichsten Dirigenten fragt, sondern nach Lieblingsdirigenten, von denen man besonders viel hat und schätzt.


    :hello: Rideamus

  • Zitat

    Und dann möchte ich noch betonen, dass der Thread zum Glück nicht nach den besten und/oder einflussreichsten Dirigenten fragt, sondern nach Lieblingsdirigenten, von denen man besonders viel hat und schätzt.


    Schreib´ Dir das hinter die Ohren, Inquisitor! ;)


    Graf Messer von Metzel

  • Meinem noch vor allem bei Älteren begrenzten Kenntnisstand und aktuellen Vorlieben entsprechend:


    1. Boulez


    2. Bernstein


    3. Leibowitz


    4. Cambreling
    5. Kegel
    6. Janssons
    7. Dutoit
    8. Abbado
    9. Blomstedt
    10. Gielen
    11. Savall
    12. Rattle in Birminham


    Dann kämen: Koopman, Alessandrini, Neeme Järvi, Roschdeswenski, Scherchen, Szell, Munch, Mitropoulos, Barbirolli, Kubelik, Billy, Metzmacher, Chailly, Maazel (für Zemlinskys 0p. 18), Barenboim (für Messiaen, Dutilleux), Salonen, Ozawa ...


    Grüße, Matthias

  • Ist angekommen, langes Messer!


    Also hier mein Olymp (bzw. mein Hades, da ausschließlich Verblichene):


    1. Carlos Kleiber
    2. Otto Klemperer
    3. Karajan vor der Sahne
    4. Josef Krips
    5. Wilhelm Furtwängler
    6. Tullio Serafin
    7. Victor de Sabata
    8. Fritz Reiner
    9. George Szell
    10. Bruno Walter


    (und, wie Rideamus, bedauere ich einige nicht Genannte: Beecham, Busch, Blech, Leinsdorf and so on and so on)


    Unter den Lebenden nenne ich Kent Nagano, David Zinman, Pierre Boulez und Riccardo Muti.


    LG,


    Christian

  • Geht mein Kalender vor oder bin ich hier in eine Zeitschleife geraten?


    Dieser Thread ist vom Februar 2006!


    Gibt es kein aktuelleres Dirigenten-Voting hier im Forum????


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)