Operninszenierungen - modern vs. "altmodisch"

  • Zitat

    Original von Robert Stuhr


    Liegt Waterloo nicht im flämischen Teil?


    Ne, Wallonisch-Brabant.
    Aber in der Ecke treffen Wallonisch-Brabant, Flämisch-Brabant und die Region Brüssel Hauptstadt aufeinander. Insofern kann man schonmal daneben tippen.....


    LG
    Rosenkavalier
    (quasi bei Waterloo um die Ecke)

  • Zitat

    Original von Liebestraum
    wie man so schön sagt: da könnt ihr warten, bis ihr schwarz werdet.. :D


    Wir haben Geduld: :D


    Auch Heinrich IV. wurde es irgendwann zu heikel und er erschien im härenen Büßergewand vor Papst Gregor VII.


    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Zitat

    Original von Rosenkavalier
    Ne, Wallonisch-Brabant.
    Aber in der Ecke treffen Wallonisch-Brabant, Flämisch-Brabant und die Region Brüssel Hauptstadt aufeinander. Insofern kann man schonmal daneben tippen.....


    Vielen Dank Silvia, so isses. Mit der Sprachgeschichte haben übrigens gegenwärtige (auch sprachliche) Verhältnisse nichts zu tun. Ortnamen sind häufig schon sehr alt (wie mit flandrischen Teil von Frankreich auch viele flämische Namen begegnen). Der Ortsname ist altniederdeutsch bzw. mittelniederdeutsch.


    Dass sich aus dem Altniederdeutschen über das Altsächsische auch das Englische entwickelt hat, erklärt gemeinsame Wortformen, wobei die Aussprache schon differiert (auch weil ins noch weitere Einflüsse eingegangen sind). Wenn ich das recht sehe, wird das "water" in Waterloo mit [w] (also wie im Englischen) aber dann mit [a:] (also anders als im Englischen gesprochen. Das -loo ist einfach [lo:] und nicht [lu:].


    Das -loo kommt von los/lot. Mein Wörterbuch verweist auf ein Stück Land, wobei ich denke, dass es von Los = Anteil am Wiesenland kommt (so auch im Kluge). Für das nhd. "Loch" gibt es im fl. andere Entsprechungen, das nhd. Loch kommt von *luk, also Schluss, Verschluss, bedeutete ursprünglich ein verschlossene, bzw. verschließbares Loch (Luke, nl. luik ist dafür auch ein Hinweis).


    Bei dem englischen Slang-Ausdruck "loo" kommt man nun wirklich ins Schwitzen. Woher der Ausdruck kommt, ist mW umstritten. Eine Möglichkeit ist das französische "l'eau" (= das Wasser), es gibt auch eine Theorie, dass es scherzhaft von dem Ortnamen "Waterloo" abgeleitet wurde. Also: Umgekehrt wird ein Schuh daraus.


    Liebe Grüße Peter


  • Aber bitte dann im authentischen Büßerhemdchen und barfuß im Schnee :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha:
    lg Severina :hello:

  • Zitat

    Original von Liebestraum
    ach, da bin ich ganz optimistisch - an mir haben sich schon ganz andere die Zähne ausgebissen. :yes::D


    Ja ja :D


    Es gab auch mal einen, den eisernen Kanzler, der sagte: Nach Canossa gehen wir nicht. Und das Ende vom Lied? Du wirst es kaum erraten: Er ging nach Canossa ...



    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    (...) wie Alviano in seiner stets eleganten Art nobel formulierte


    Aber nicht doch, lieber Edwin...


    Manchmal würde ich mir wünschen, dass auch ich in der Lage wäre, so famos und schnörkellos komplexe Dinge in einem Satz abhandeln zu können, wie das nur wirklich grosse Denker, die mit ausserodentlicher, sprachlicher Begabung gesegnet sind, hinbekommen und die dann auch noch Kraft ihrer starken Argumente von vorneherein jeden Widerspruch obsolet machen.

  • Mit dem Thema "Regietheater" hatte sich jüngst das Amtsgericht Hamburg (Az.: 4 C 370/07) zu befassen. Ein Theaterbesucher war mit der Inszenierung nicht einverstanden und wollte sein Geld zurück. Die Richter gaben dem Theater recht: „Eine Theateraufführung ist nie das Werk des ursprünglichen Verfassers des Stückes, sondern vor allem das der Schauspieler und des Regisseurs.“


    Den ganzen Artikel -den ich schon deshalb empfehle, weil er auch meine Auffassung widerspiegelt- findet Ihr hier.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Das:


    [..] Wer angesichts der heute in Deutschland üblichen Theaterinszenierungen eine ausnahmsweise vorlagengetreue Inszenierung sehen möchte, muss sich im Vorfeld selbst erkundigen und somit sicherstellen, dass er nachher nicht enttäuscht wird. Allein die Ankündigung des Theaters, ein bestimmtes Stück aufzuführen, garantiert aufgrund der künstlerischen Freiheit der beteiligten Schauspieler und des Regisseurs noch lange nicht, dass die bekannte Handlung vollständig und dem Original entsprechend aufgeführt wird.


    ... halte ich für eine Frechheit.


    :boese2:


    Aber über dt. Rechtsprechung kann man ja eh nur lachen (und beten, daß man niemals damit konfrontiert wird, denn sonst hat man bereits verloren)... ein Dirigent ist ja beispielsweise nach deren Auffassung auch kein Künstler.


    Was für eine Kulturwüste :kotz:


    Wenn zu einer gewissen Zeit X das Morden von Menschenleben als Tugend bezeichnet wurde, dann sehen wir das heute auch ein wenig anders. Ich halte absolut nichts von derlei "Recht"sprechung, die ihre Bezeichnung m. E. auch zu unrecht trägt. Als Urteil mag man es hinnehmen - als schlechtes Beispiel aber eben auch.


    Ich bin als Freund und Sammler von Bearbeitungen jeder Art nach wie vor der Ansicht, daß für derlei Inszenierungen (gegen die ich per se nichts habe) eine Kennzeichnungspflicht vorgesehen werden muss. Man macht sich das m. E. relativ einfach, wenn man meint, daß Original zähle überhaupt nichts und diene lediglich als Steinbruch...


    :hello:


    Ulli

  • Zitat

    Original von Ulli
    Ich bin als Freund und Sammler von Bearbeitungen jder Art nach wie vor der Ansicht, daß für derlei Inszenierungen (gegen die ich per se nichts habe) eine Kennzeichnungspflicht vorgesehen werden muss. Man macht sich das m. E. relativ einfach, wenn man meint, daß Original zähle überhaupt nichts und diene lediglich als Steinbruch...


    Gute Idee.


    Allerdings darf man heute bei Neuinszenierungen sowieso fast immer davon ausgehen, daß diese nicht gerade librettogetreu sind.


    So habe ich etwa, was die baldige dt. Erstaufführung der Originalfassung des "Dom Sébastien" von Donizetti in Nürnberg angeht, schon jetzt den Verdacht, daß das wieder Regietheater vom Feinsten sein wird - dabei wäre eine Szenerie, die 1578 spielt (siehe Libretto), wünschenswert, optisch sicher reizvoll und gut gemacht bestimmt auch nicht langweilig.


    :hello:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Zitat

    Original von Joseph II.
    Allerdings darf man heute bei Neuinszenierungen sowieso fast immer davon ausgehen, daß diese nicht gerade librettogetreu sind.


    Dürfen tut man es m. E. nicht, müssen hingegen (leider) schon.


    Wenn ich heute in ein Restaurant gehe, um (klassisch :wacky: ) Schnitzel mit Pommes zu genießen (das kann man durchaus), dann weiß ich prizipiell, was ich zu erhalten habe. Klar schmeckt dies von Koch zu Koch verschieden, was u. U. auch an der Qualität der Zutaten liegt und was auch den Reiz ausmacht - aber ich habe bisher niemals Forelle mit Reis stattdessen erhalten...


    :hello:


    Ulli

  • Lieber Ulli,
    dann geh mal ins italienische Restaurant "Mama Rosa" in Oslo und bestell Dir Spaghetti aglio, olio e peperoncino und Saltimbocca alla romana. Dagegen kocht sogar der Calixto Bieito nach Rezept.
    :hello:

    ...

  • Lieber Edwin, jetzt bin ich aber neugieirig!!!


    Bitte um genaue Beschreibung der Regietheatervariante von Spaghetti aglioolioeperoncino und Saltimbocca alla romana!


    Der Vergleich mit der Küche ist übirgens einerseits absurd(eine Opernpartitur ist kein Kochrezept für die Inszenierung , sondern wenn übezrhaupt dann allenfalls für die Orchestermusiker und Sänger )andererseits aber sehr gut.


    Nehmen wir mal einen Pot au feu.
    Den kann man allein durch die Wahl der Zutaten schon total versauen oder nobilitieren. Und das, obschon sich die Köche an dasselbe Rezept halten!


    Bei der Vielzahl der Varianten , die es dann ausserdem gibt, kann man eine durcheinandergematschte Gemüse-Fleischsuppe draus machen oder ein ganz edles Teller-Gericht, das sternewürdig ist.
    All das nennt sich Pot au feu. Und es werden sich immer Leute finden, die die Variante zermatschte Gemüsesuppe köstlch finden und die Variante Gemûse und Fleisch getrennt(von den Sorten Fleisch und Gemüse rede ich mal vorerst gar nicht) snobistisch oder sophisticated.


    Wem's schmeckt.... :D



    F.Q.

  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    Nehmen wir mal einen Pot au feu.
    Den kann man allein durch die Wahl der Zutaten schon total versauen oder nobilitieren. Und das, obschon sich die Köche an dasselbe Rezept halten!


    Funkt mit Oper genauso:


    Florence Foster Jenkins, Nikolaus Harnoncourt usw...vs. Nathalie Dessay, Jos van Immserseel...


    :D

  • Mennoh!!! :boese2:


    Ich krieg die Krise, liebe Leute, wenn ich sehe, worüber hier in Deutschland so herumprozessiert wird.


    Manchmal ist die Rechtssprechung sicher sonderbar bis ärgerlich, aber hier hatten die Richter einfach Recht! Wenn jeder gleich zum Gericht rennt, weil der Kunstgeschmack nicht bedient wird, dann kann man sehr bald alle Theater schließen, denn dann traut sich kein Mensch mehr, überhaupt auch nur irgendwas zu inszenieren. Als nächstes läuft es dann genau anders herum: Modernist verklagt Plüschtheater.Wäre genauso bekloppt! :motz:


    Das ist doch das Gleiche, wie wenn einer einen Reiseveranstalter verklagt, weil das Wetter schlecht ist!!


    Der Satz mit der Kunstfreiheit trifft den Kern!


    Der deutsche Prozesshansel: - Kein Klischee, sondern echter Nationalcharakterzug. Ich weiß schon, warum ich mir keinen Schrebergarten zulege und auch nicht Lehrerin werden wollte- weil ich sonst auch alle Blöden mit Zwangsvorstellungen von gezirkeltem Rasenabsatz bzw. reiche Väter verzogener Rotzlöffel mit Anwalt an der Backe hätte.



    Schimpfende Grüße ;)


    :hello: (trotzdem)


    Ulrica

  • Man stelle sich den umgekehrten Fall vor: ein Opernfreund langweilt sich drei Stunden lang in einer konventionellen Inszenierung und klagt dann vor Gericht, weil er eine der zeitgemässen und vermeintlich allenthalben üblichen Inszenierungen erwartet hat.


    Den Mann würde man - freundlich formuliert - für reichlich seltsam halten. So geht es mir mit dem Klageführer im vorgestellten Fall auch.


    Nix für ungut, aber Theater ist nunmal kein Museum. Ich muss sicher Ulli nicht daran erinnern, dass selbst er sich über die Mozart-Inszenierungen von Peter Sellars freundlich geäussert hat - es geht also anscheinend doch in erster Linie um den persönlichen Geschmack oder um die Frage, ob man eine Inszenierung für gelungen oder misslungen hält, unabhängig von der Präsentation.


    Und das man Geschmacksfragen nicht vor Gericht verhandeln kann, ist zumindest für mich keine "Frechheit".


    Was jetzt die Küche angeht: viele Köche schreiben nur Grundprodukte auf ihre Karten, was dann serviert wird, sind oft kleine Kunstwerke, die mit vielen Anreicherungen daherkommen, die eben nicht auf der Karte stehen. Ein "normaler" Koch kombiniert drei, vielleicht vier Aromen auf dem Teller, ein Spitzenkoch schafft auch schon mal das doppelte.


    Da haben wir noch gar nicht von der Molekularküche geredet: da schmeckt nämlich das, was serviert wird, mitunter ganz anders als das, was das Auge wahrnimmt - sphärische Oliven z. B. sind da noch harmlos.


    So, und jetzt muss ich ganz langsam in eine Opernpremiere, die gewiss wenig konventionell ausfällt - zum einen ist das Stück gar keine Oper und zum anderen ist der Regisseur für spannendes, zeitgemässes Musiktheater bekannt.

  • Zitat

    Original von Alviano
    Man stelle sich den umgekehrten Fall vor: ein Opernfreund langweilt sich drei Stunden lang in einer konventionellen Inszenierung und klagt dann vor Gericht, weil er eine der zeitgemässen und vermeintlich allenthalben üblichen Inszenierungen erwartet hat.


    Er hat das ja m. E. nicht zu erwarten, denn die Opern, um die es im allgemeinen ja geht (das Thema ist so platt, daß eine Flunder fett dagegen ist...), sind eben konventionell. Es spricht ja nichts dagegen, Werke zeitgemäß(er) zu inszenieren - aber ich bitte um entsprechnde Kennzeichnung, daß es sich um eine (mehr oder weniger) freie Bearbeitung handelt. Waum auch nicht? Hummel, Blondeau, André u.a. haben sich auch nicht gescheut, ihre Arrangements von Werken ihrer Zeitgenossen als solche auch zu kennzeichnen. Das Publikum hat ja gerade darauf gewartet, der Markt war extrem groß und fordernd. Das ist heute ja auch nicht anders, aber mir fehlt es eben heute an der notwendigen Ehrerbietung gegenüber den originären Autoren. Und ich finde diese Forderung meinerseits nicht kindisch oder gar übertrieben: Denn ein entsprechender Hinweis auf die Inszenierung (man kann nicht verlangen, daß jeder Theater- oder Opernbesucher sich mit Regisseuren auskennt) hätte sicher in dem vorliegenden Falle so manches Unnötige an Kosten und Ärger verhindern können (inkl. dieser Diskussion).



    Zitat

    Ich muss sicher Ulli nicht daran erinnern, dass selbst er sich über die Mozart-Inszenierungen von Peter Sellars freundlich geäussert hat - es geht also anscheinend doch in erster Linie um den persönlichen Geschmack oder um die Frage, ob man eine Inszenierung für gelungen oder misslungen hält, unabhängig von der Präsentation.


    Geschmack ist auch wandelbar. Ich lehne ja keine "modernen Inszenierungen/Deutungen" per se ab. Sie interessieren mich sogar (mittlerweile mehr als je zuvor), aber es gibt hier eben noch keinen festen Boden, auf dem ich stehen könnte und der nun mal für Klarheit sorgen würde. Es geht eigentlich nur um eine gewisse (m. E. erforderliche) Transparenz in dem ganzen Inszenierungswust.


    Zitat

    Als nächstes läuft es dann genau anders herum: Modernist verklagt Plüschtheater.Wäre genauso bekloppt!


    Nicht: genauso, sondern: erst recht. Ein Modernist hat jede Möglichkeit, sich moderne Opern anzuschauen, inkl. Uraufführungen. Dies ist dem "Staubi" (beinahe hätte ich "Stauni" geschrieben) leider verwehrt.


    Zitat


    Und das man Geschmacksfragen nicht vor Gericht verhandeln kann, ist zumindest für mich keine "Frechheit".


    Ich denke, es geht hier garnicht so sehr um den persönlichen Geschmack des beschwerten Besuchers. Er hat m. E. Recht, wollte sogar ggfs. ein Exempel statuieren, was natürlich mißlingen musste. Das liegt aber an der heutigen Rechtsauffassung im allgemeinen, mit der ich mich vermutlich niemals anfreunden und der ich so oft wie möglich aus dem Weg gehen werde. Dieser Fall zeugt eigentlich von einer gewissen Portion Selbstvertrauen und Mut, was offenbar sehr rar gestreut ist (ich möchte lieber nicht wissen, wieviele Besucher dieser Vorstellung sich dieser Klage gerne hätten anschließen wollen). Aber das wird reine Spekulation bleiben müssen. Das "allgemeine Problem" daran ist zuallerst die bewußte Gleichmachung aller Belange vor Gericht - im Prinzip sind das gar keine Urteile mehr, sondern lediglich gewisse Kompromisse (was auch logischer Weise daran liegt, daß sich nicht jeder Richter mit allen Belangen auskennen kann...) - insofern ist gegen das "Urteil" nichts zu sagen.


    Zitat

    Was jetzt die Küche angeht: viele Köche schreiben nur Grundprodukte auf ihre Karten, was dann serviert wird, sind oft kleine Kunstwerke, die mit vielen Anreicherungen daherkommen, die eben nicht auf der Karte stehen. Ein "normaler" Koch kombiniert drei, vielleicht vier Aromen auf dem Teller, ein Spitzenkoch schafft auch schon mal das doppelte.


    Das ist in Konzert und Oper aber auch nicht anders und gerade - wie ich oben bereits schrieb - das Reizvolle daran.


    Wie gesagt, ich schaue gerne beides an, möchte aber vorher wissen, worum es geht. Da es sich bei Kunst i.w.S. auch um ein "Produkt" handelt, muss der Verbraucher auch hier durchaus vor dem Verzehr aufgeklärt werden.


    :hello:


    Ulli

  • Liebe Fairy Queen,
    um es nicht allzusehr auszuweiten: Die peperoncini der Spaghetti waren süßliche rote Paprika, der Knoblauch war Pulver und die Spaghetti so herrlich flauschig weich, daß sie schon beim Anschauen zergingen. Das Saltimbocca bestand aus einem relativ dicken Schweinskotelett, das mit Käse überbacken war. Darübergestreut getrocknetes Basilikum und Oregano. Nix Salbei. Statt dessen eine braune Soße, die ich aufgrund ihres etwas süßlich-karamelligen Geschmacks verdächtige, Gjetost enthalten zu haben. Antonio Bibalo, mit dem ich den Genuß teilte, meinte, es sei das beste italienische Restaurant in Oslo... Ist aber schon lange her, so an die 15 Jahre.
    :hello:

    ...

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Antonio Bibalo, mit dem ich den Genuß teilte, meinte, es sei das beste italienische Restaurant in Oslo...


    Da interessierte uns natürlich nun sehr, wie denn die anderen waren... :D
    :hello:

  • Lieber Ulli,


    Zitat

    Original von Ulli
    Er hat das ja m. E. nicht zu erwarten, denn die Opern, um die es im allgemeinen ja geht (das Thema ist so platt, daß eine Flunder fett dagegen ist...), sind eben konventionell.


    Sind sie das wirklich? In dieser verallgemeinernden Form ist das wohl kaum zutreffend und eine recht ernüchternde Aussage für einen intelligenten Menschen.


    Zitat

    aber mir fehlt es eben heute an der notwendigen Ehrerbietung gegenüber den originären Autoren


    Die intensive Auseinandersetzung mit einem Musiktheaterstück, die Beschäftigung mit den Lebensumständen des Komponisten, mit den gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen er lebte und wirkte, mit seinen musikalischen Ideen, mit der Textvorlage, mit den tieferen Schichten der Komposition und des Stückes (nur einige Beispiele) genügen Dir nicht als "Ehrerbietung" vor dem Autor und seinem Werk? Da kann ich nur sagen, dass ich es wesentlich weniger "ehrerbietig" finde, wenn jemand lieblos an der Oberfläche entlang inszeniert, konventionelles Theater mit Standardstücksituationen bietet und damit den Autor und sein Werk nicht ernst nimmt (oder beidem nichts zutraut).


    Zitat

    Ein Modernist hat jede Möglichkeit, sich moderne Opern anzuschauen, inkl. Uraufführungen. Dies ist dem "Staubi" (beinahe hätte ich "Stauni" geschrieben) leider verwehrt.


    Das wird ja durch die dauerhafte Wiederholung der Behauptung nicht richtiger. Diese 60er und 70er Jahre Inszenierungen, die sterben aus, klar. Wer soetwas mit Musiktheater verwechselt, hat das Nachsehen. Aber: auch, wenn der Zeitgeschmack sich wandelt - konventionelle Inszenierungen, die dem Zuschauer nicht allzuviel abverlangen, gibt es immer noch - und werden vom breiteren Publikum auch akzeptiert.


    Zitat

    Ich denke, es geht hier garnicht so sehr um den persönlichen Geschmack des beschwerten Besuchers.


    Wir wären einen gewaltigen Schritt weiter, wenn das endlich mal anerkannt würde, dass es hier vorrangig um den persönlichen Geschmack geht. In zweiter Linie geht es dann um die Frage, was soll Theater leisten, welcher Theaterbegriff steht hinter einer bestimmten Haltung? Das erklärt viel mehr, als das Beharren darauf, dass man den Willen der Autoren eines Musiktheaterwerkes kenne und deshalb wisse, was dem Werk gerecht wird und was eben nicht.


    Eine völlig konträre Auffassung vertrete ich auch bei der Frage, ob ein Opernbesucher sich vorab informiert haben sollte. Ja, sollte er. Wenn ich ein Buch kaufen möchte, informiere ich mich über den Autor und/oder den Inhalt, nicht jeder Film im Kino sagt mir zu, also informiere ich mich vorher, was mich da erwartet, für das Fernseh- und Radioprogramm gilt das gleiche. Nur beim Theater, da soll das plötzlich ganz anders sein? Kann ich nicht erkennen.


    Zitat

    Das ist in Konzert und Oper aber auch nicht anders und gerade - wie ich oben bereits schrieb - das Reizvolle daran.


    Eben - und wenn "Tafelspitz mit grüner Sosse und Wachtelei" auf der Karte steht, kann das auch schon mal wie ein Gemälde von Mondrian aussehen (und supertoll schmecken - so zu erleben bei Sven Elverfeld).


    In diesem Sinne...


    :hello:

  • Lieber Edwin, kann man dieses beste italienische Restaurant von Oslo in etwa mit einer (fiktiven) Aufführung der Boréades von Rameau an der Met unter Levine(Renée Fleming, Ramon Vargas etc) Regie Zefirelli, vergleichen?


    Delixcieux-sag ich da nur......... :faint: :D


    Da lob ich mir doch Alvianos Tafelspitz à la Mondrian. Das könnte dann evtl ein Puccini von Boulez werden.... wobei...... :stumm: :untertauch:



    Ich versuche gerade herauszufinden, warum der Geschmacks- und Zutaten-Purismus in der Küche nicht bei Allen gleichermassen analog zur Oper funktioniert.
    In Ullis und Alvianos Fall sogar eher umgekehrt.
    Die grundsätzlcihen Denkmuster sind bereits so verschieden, dass der Ausgangspunkt der Analogie ein Anderer ist.
    Wird hier nicht vielleicht das musiklaische und das dramatisch- theatrale Konzept durcheinandergeworfen?


    Wo hat je ein Komponist ein Rezept für die Rezeption folgender Generationen und damit die Inszenierung seiner Opern geschrieben?




    Zu Alvianos These, dass sich ein Opernbescuher unbedingt vorher informieren sollte: da bin ich ich eher skeptisch. Ich finde es für Anfänger und Ersthörer oft gerade gut, sich nicht zu informieren und sich von einem Werk und dessen Interpretation erstmal überraschen, anregen und bewegen (oder eben nicht) zu lassen.
    Das bringt m.E. die Wertigkeit eines Kunstwerks viel besser zum Ausdruck, als wenn man erst eine Dissertation lesen muss, um überhaupt zu verstehen, was XY Autor bzw XY Interpret uns damit sagen will.
    Gute Kunst funktioniert für mich auch unabhängig von intellektuellem Kontext.
    Wenn Kunst nicht auch Sensoren und Sensuelles anspricht, die keiner Erklärung bedürfen, hat sie ihren Namen für mich nciht verdient.


    Um dann in tiefere Ebenen hinabzusteigen und weitere Schichten freizulegen, ist Analyse natürlcih notwendig und gut.
    Aber wenn sie gleich für eine erste Konfrontation mit einem Werk bzw dessen Interpretation zwingend notwendig ist, stimmt m.E. etwas nicht.


    F.Q.

  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    Wo hat je ein Komponist ein Rezept für die Rezeption folgender Generationen und damit die Inszenierung seiner Opern geschrieben?


    Bleiben wir kurz beim rein musikalischen: zwischen den Einspielungen von Bachs "Matthäus-Passion" von Otto Klemperer und Hermann Max liegen Welten. Es handelt sich um gänzlich unterschiedliche Interpretationen des gleichen Werkes. Dazu kommt, dass sich die Aufführungspraxis innerhalb der rund 40 Jahre, die beide Aufnahmen trennen, weiterentwickelt und verändert hat. Dennoch sind beide Ansätze diskutierbar und nicht zuletzt wird auch der persönliche Geschmack eine gewisse Rolle bei der Entscheidung spielen, welche Aufnahme der einzelne Hörer, die einzelne Hörerin bevorzugen wird.


    Das ist bei Musiktheaterwerken nicht anders. Die sind für die Bühne geschrieben worden und unterliegen somit den Gesetzmässigkeiten des Theaters. Das Theater verändert seine Bildsprache, passt sich der aktuellen Zeit an, versucht sich orchestral, altbekannten Stücken neu zu nähern. Auch Sängerinnen und Sänger interpretieren ihre Partien heute anders, als noch vor hundert Jahren.


    Dass Theater immer dynamisch war, lässt sich problemlos belegen, das ist keine Entwicklung der letzten 50 Jahre.


    Zitat

    Zu Alvianos These, dass sich ein Opernbescuher unbedingt vorher informieren sollte: da bin ich ich eher skeptisch. Ich finde es für Anfänger und Ersthörer oft gerade gut, sich nicht zu informieren und sich von einem Werk und dessen Interpretation erstmal überraschen, anregen und bewegen (oder eben nicht) zu lassen.


    "Unbedingt" würde ich gar nicht sagen. Ich selbst ermuntere oft genug dazu, doch erstmal das anzuschauen und auf sich wirken zu lassen, was man denn da auf der Bühne sieht. Das setzt aber voraus, dass man in der Lage ist, sich zu öffnen und quasi vorurteilslos in eine Aufführung zu gehen.


    Wenn jetzt aber der Theaterbesucher gewissen Restriktionen unterliegt und Gefahr läuft, sinnlose Prozesse anzustreben, weil er genau dazu nicht in Lage ist, wäre eine Vorabinformation empfehlenswert. Das muss keine umfassende "Einführung" sein, kurzer Blick in die jeweilige Theaterzeitung genügt, ein Nachlesen einer Kritik reicht aus, um erkennen zu können, ob die Aufführung konvenieren könnte.


    Anders verhält es sich, wenn das Stück zur Gänze unbekannt ist. Da würde ich, unabhängig von der szenischen Präsentation, einen Blick in einen Opern- oder Konzertführer empfehlen.


    Aber natürlich schadet es auch nicht, wenn sich jemand mit einem Werk oder einer Aufführung intensiver auseinandersetzt, der persönliche Zugewinn kann beträchtlich sein.

  • Lieber Alviano, Teil 1, die Dynamik der Entwicklung des Theaters in der Zeit sehe ich genauso wie du.


    Teil 2 im Grossen und Ganzen ebenfalls.
    Wobei ich selbst dazu neige, mich unbekannten Kunstwerken ohne jede Vorinformation (bei einer ersten Begegung) zu nähern, um deren Gehalt unabhängig intellektueller Kontexte an mir selbst zu testen.
    Erst danach interssiere ich mich für alles Weitere. so gerade erst wieder beim Guercoeur von Magnard durchgeführt. Ich weiss immer noch so gut wie nichts über den Komponisten, noch über den Inhalt der Oper, soweit ich den Text nicht selbst verfolgt habe.
    Wenn miich das Werk unter diesen Umständen bereits gefangennimmt, wird eine nähere Beschäftigung damit ein Riesengewinn werden, auf den ich mich schon freue, gleichzeitig aber nciht den Wert des Werkes an sich ausmachen.
    Kunst, die nicht eo ipso auch an die Sinne und ncihtintellektuelle Schichten appelliert, interssiert mich nicht.


    Das gilt auch für Inszenierungen.
    Ich lasse mcih lieber erst möglichst unvoreingenommen überraschen, und gehe dann bei Bedarf in die Analyse, wenn es sich für mich überhaupt lohnt. Ansosnten halte ich das eher für Verschwendung kostbarer Zeit und Energien.


    Das ist sicher eine ziemlich unorthodoxe Auffassung, aber für mich ein serh gut funktionierendes Selektionsverfahren im Dschungel der Angebote aus allen Richtungen.


    Ansosnten hast Du natürlich Recht: wer angescihts persönlicher Empfindsamkeiten und Schmerzgrenzen sicher sein will, dass er nicht nach der Oper einen Prozess führen muss, sollte vorher lesen, wer Regie führt und sich über die Arbeit dieses Regisseurs informieren. Das dürfte ja im Zeitalter des Internets kaum mehr ein Problem sein.
    Was hast Du denn gestern abend gesehen, was als zeitgemässes Musiktheater bekannt ist?


    F.Q.

  • Premierenbesucher oder gar -abonnenten haben es mit der Vorabinformation über eine Inszenierung natürlich schon schwerer. Nicht jede(r) hat das Glück eines Vorabeindrucks durch eine Besprechung der GP z.B. durch severina.


    Immerhin stellen inzwischen viele der größeren Bühnen Bilder und Szenenausschnitte ins Netz, und die sollte man, gerade wenn man dazu neigt, grundsätzlich am Librettotext zu kleben, schon vorher ansehen, damit man zumindest ahnt, was einen erwartet. Das eigentliche Erleben ersetzt das natürlich in keiner Weise, aber vielleicht erspart es dem einen oder anderen eine Enttäuschung.


    Ich finde, beide Annäherungsweisen haben Vor- und Nachteile. Die unbelastete Entdeckung hat viele Vorteile, kann aber auch dazu führen, dass einem Reize verborgen bleiben, die sich erst beim näheren. also auch öfteren Hinhören und -sehen erschließen, zu dem man dann gar nicht mehr kommen will. Nicht erst Sondheim hat darauf hingewiesen, dass eine Partitur oder Teile daraus erst durch mehrfaches Hören plötzlich eingängig wirkt, während dies beim ersten Hören noch nicht so erscheint. Nicht zuletzt deshalb bringen ja spätestens ab dem 19. Jahrhundert, als der Zuspruch des großen Publikums für viele Komponisten überlebenswichtig wurde, viele Ouvertüren die erhofften Schlager der Partitur gleich vorab, und je nummernabhängiger das ist, etwa bei der Operette, um so auffälliger wird das. Aber auch Carl Maria von Weber wusste bekanntlich schon darum.


    Inszenierungen haben das gegenteilige Problem. Von gelegentlich wegen ihrer Prominenz eingekauften Filmregisseuren abgesehen, unterliegen die meisten Theaterpraktiker (und das Opernstammpublikum), aber auch die so wichtigen Journalisten und Kritiker eher der Gefahr, bestimmte Stücke schon zu gut zu kennen. Man versucht deshalb gerne etwas Neues. Das wiederum stößt oft andere vor den Kopf, die ein Werk erst einmal kennen lernen müssen oder möglichst nur so sehen mögen wie sie es erinnern oder erwarten.


    Deshalb plädiere ich gerne für ein stärkeres Bewusstsein mancher Regisseure davon, ob sie eine eher bekannte oder unbekannte Oper inszenieren. Das aus der Gegenwart heraus projizierende Spiel mit den bekannten Elementen einer Wagner-Oper oder eines BARBIER VON SEVILLA muss noch lange nicht für einen BENVENUTO CELLINI taugen. Ein guter Regisseur wird auch ein Gespür dafür haben, wie realitätsnah die Musik sein will. Unter anderem deswegen erhebt sich ja bei gelungenen modernen Inszenierungen von Barockopern oft viel weniger Geschrei als bei romantischen oder gar veristischen Opern, wenn diese stark verfremdet dargestellt werden.


    Vielleicht sollte man nicht so sehr zwischen "modernen" und "Traditionellen" Inszenierungen unterscheiden als zwischen werkgetreuen, also solchen die das Libretto bebildern, und werkgerechten, welche den Intentionen von Text und Musik nachspüren. Beide haben ihre Berechtigung, und bei beiden gibt es bekanntlich gute, schlechte und eine Mehrzahl dazwischen. In der Ablehnung von Inszenierungen, die weder das eine noch das andere sind, sondern die vor allem dem Originalitätsstreben des Regisseurs frönen, sind wir uns ja wohl fast alle einig.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    Wo hat je ein Komponist ein Rezept für die Rezeption folgender Generationen und damit die Inszenierung seiner Opern geschrieben?
    F.Q.


    Wobei ich als eher Fachunkundiger mal eine Frage an euch habe: wenn ich meinen Opernführer aufschlage, finde ich z.B. bei Chabriers Gwendoline folgenden Eintrag: Ort: England, Zeit: 8.Jhd.


    Gut, ich sehe schon eure amüsierten Gesichter und justamente die im Raum schwebende Frage: Aber Wulf, woher weißt DU, wie es im England des 8. Jhd. ausgesehen hat? Darauf könnt ich nur mit einem "weiß ich nicht" antworten. Nun würde sich Ulli dazwischen schalten: "Weiß ich auch nicht, aber eines weiß ich: daß es mit Sicherheit keine Industriehallen im 8. Jhd. gab - noch nicht mal in England."
    Ja, stimmt. Kann ich nachvollziehen.


    Ich habe bisher 2 mal in meinem Leben eine Oper live erlebt, ein paar im Fernsehen mitverfolgt und die Feststellung gemacht, daß ich Konzept -bzw. Regietheater sehr zugeneigt bin, weil es - mir scheint - innerdramatisches freilegen zu wollen anstatt nur ausschmücken zu wollen.


    Wie lässt sich das in Einklang mit der Angabe in meinem Opernführer bringen, v.a. , wenn das Bühnenbild heutiger Zeit entspricht??


    Ich weiß auch um die Wandlung des Theaters durch die Jahrzehnte, Jahrhunderte. Aber genau darin besteht anscheinend der Unterschied: die einen fassen Oper als MusikTHEATER auf und begründen mit Theatertheorie, die anderen sehen Oper als völlig eigenständige Form.


    :hello:

  • Zitat

    Original von Alviano
    Lieber Ulli,



    Sind sie das wirklich? In dieser verallgemeinernden Form ist das wohl kaum zutreffend und eine recht ernüchternde Aussage für einen intelligenten Menschen.


    Ich finde das nicht verallgemeinernd, nüchtern (und klar auf das Wesentliche reduziert) schon eher - von heute aus betrachtet, natürlich.



    Zitat

    Da kann ich nur sagen, dass ich es wesentlich weniger "ehrerbietig" finde, wenn jemand lieblos an der Oberfläche entlang inszeniert, konventionelles Theater mit Standardstücksituationen bietet und damit den Autor und sein Werk nicht ernst nimmt (oder beidem nichts zutraut).


    Das ist natürlich korrekt. Nicht jede 'historische Inszenierung' ist auch gleichbedeutend mit einer 'guten historischen Iszenierung'.


    Zitat

    Das wird ja durch die dauerhafte Wiederholung der Behauptung nicht richtiger.


    Was bitte ist daran falsch?


    Zitat


    Diese 60er und 70er Jahre Inszenierungen, die sterben aus, klar. Wer soetwas mit Musiktheater verwechselt, hat das Nachsehen.


    Wo habe ich jemals über Inszenierungen der 60er- und/oder 70er-Jahre geschrieben?


    Zitat


    Eine völlig konträre Auffassung vertrete ich auch bei der Frage, ob ein Opernbesucher sich vorab informiert haben sollte. Ja, sollte er.


    Allenfalls über das Werk, nicht über die Rezeptionsgeschichte. Ich gehe sogar mittlerweile völlig unvorbereitet in mir unbekannte Opern - ich bin auch zu faul, die Libretti zu studieren und mir über den Inhalt Gedanken zu machen. Bei einer schlüssigen Darbietung erledigt sich das von selbst - bis jetzt wurde ich nicht enttäuscht.


    :hello:


    Ulli