Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)

  • Endlich mal Pasquini. :D


    Und das absolute Sahnestück zum Schluss:


    Bernardo Pasquini: Opere per Organo e Clavicembalo. Lorenzo Ghielmi.



    Hier die beiden Instrumente, die zu hören sind:


    Ein Nachbau hiervon:



    und dieses Original:



    Das ist für meinen Geschmack die musikalischste und klangsinnlichste Aufnahme aller hier vorgestellten CDs (von Pasquini natürlich :D ).


    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

  • Frederick Delius (1862 - 1934)


    Koanga - Opera in three acts with prologue and epilogue (1895 - 1897)


    Eugene Holmes, Claudia Lindsey, Raimund Herincx, Keith Erwin, Jean Allister, Simon Estes
    John Alldis Choir
    London Symphony Orchestra
    Sir Charles Groves


    EMI



    Die Uraufführung dieser Oper (Lyrisches Drama), nach einer Erzählung von George Washington Cable, fand am 30. März 1904 in Wuppertal-Elberfeld statt. Es war Delius' große Sehnsucht, das Werk einmal szenisch in englischer Sprache aufgeführt zu sehen. Diese Hoffnung sollte sich nicht erfüllen. Erst 1935 wurde die Oper in London in der original Sprache aufgeführt.


    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

  • Bach Orchestrationen



    Spannend, was Schönberg da macht - man muss allerdings die Originale kennen, um das Vergnügen zu verdoppeln.


    LG Peter

  • Guten Tag


    eben aufgelegt:




    "Venezia Stravagantissima"


    Balli, Canzone & Madrigale (1550-1630) von
    Mainerio, Incerto, Guami, Vecchi, Picchi,
    Canale, Lappi, Zanetti, G. Gabrieli
    gespielt vom Ensemble Capriccio Stravagante Orchestra :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard


  • =)

    Wenn ich mir vorstelle, was es für Deutschland bedeuten würde, wenn die heilige Kuh zu uns käme, welches Glück und welcher Segen ginge von allgegenwärtigen heiligen Kühen aus!

  • Ludwig van Beethoven: 23 Lieder verschiedener Völker WoO 158
    Nr. 3 Wegen meiner bleib d'Fräula


    [amx=B000PTYJLM]300[/amx] [amx=B000001GZK]300[/amx]


    Hier handelt es sich um die Arie des Hausmeisters aus "Das neue Sonntagskind" von Wenzel Müller. Der Eindruck des letzten Vergleichs bestätigt sich, brav gesungen bei der DG, zupackend bei Brilliant.



    Wegen meiner bleib d'Fräula nur da ganz allein,
    Wenn d'Trud nicht hereinkommt, so will ich was sein,
    Sie ist gar ein wildes, ein garstiges Tier,
    Und wenn sie zu mir kommt, so sutzelts an mir,
    Drum geh ich Keller und sauf mich voll Muts,
    So finds doch, wanns her kommt, an mir noch was Guts.


    Wegen meiner kanns kommen, weg'n meiner kanns gehen,
    Wegen meiner bleib d'Fräula nur immer da stehn,
    So ist doch der Hausmeister aus aller Schuld,
    So hab die Lisettel und d'Fräula Geduld,
    Weg'n meiner kann g'schehen, weg'n meiner was will,
    Wenn d'Trud kommt, so halt sich die Fräula fein still.


    Wegen meiner, weg'n unser, weg'n allen, wegen dir,
    Wegen enka steh ich nur als Schildwach allhier,
    Und kommt auch der Teufel, so weiß ich kein Wort,
    So nehmts ihn beim Hörndel und prügelts ihn fort,
    Weg'n meiner, weg'n unser, weg'n Herrn, der verrückt,
    Gebts acht, daß die Trud enk nicht gar zu stark druckt.


    Die Trud ist übrigens ein sehr unfreundliches gespenstisches Wesen


    Liebe Grüße Peter

  • Reynaldo Hahn (1874 - 1947)


    Concerto pour violon et orchestra (1928 )


    Denis Clavier, Violine
    Philharmonie de Lorraine
    Fernand Quattrocchi


    Maguelone



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

  • Zitat

    Original von Davidoff
    Reynaldo Hahn (1874 - 1947)


    Da mache ich sofort mit.


    [amx=B00000AG7M]300[/amx]


    À Chloris ...


    Liebe Grüße Peter

  • guten Abend allerseits. So, die Woche ist angeknackst, es geht wieder aufs Wochenende zu :lips:



    Malcolm Arnold, Symphonien Nr 5 & 6, Andrew Penny

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Hallo zusammen,


    ich höre jetzt angeregt durch den entsprechenden Thread, diese wunderschönen Walzer.



    "An der schönen blauen Donau"
    "G'schichten aus dem Wiener Wald"
    "Dorfschwalben aus Österreich"



    LG


    Maggie

  • Zitat

    Original von Maggie
    Hallo zusammen,


    ich höre jetzt angeregt durch den entsprechenden Thread, diese wunderschönen Walzer.


    und bei mir lief


    Maurice Ravel: La Valse



    ... die Geschichte von der Zerstörung des Wiener Walzers ...


    Liebe Grüße Peter

  • bei mir jetzt noch



    Mili Balakirev, Symphonie Nr 2, Igor Golovschin

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Hallo,


    gerade läuft:


    Leo Spies (1899-1965)
    Streichquartett Nr.2 A-Dur (1963)
    Schuster-Quartett


    Eine Eterna-LP. Spies' Zweites Streichquartett ist ein typisches Werk für diesen leider sehr vernachlässigten Komponisten: grundsätzlich erst mal sehr konservativ; man kann etwa stellenweise Einflüsse von Brahms vernehmen, aber ohne, dass Spies eine Stilkopie erstellen würde - irgendwie hat er auf dieser Basis schon einen eigenen Tonfall entwickelt, der natürlich auch etwas avanciertere Harmonien mit einschließt. Dazu ist die Musik ungemein melodisch und wirklich inspiriert. Der erste Satz ist ein prachtvolles Allegro (mit langsamer Einleitung), das von seinem sehr markanten Hauptthema entscheidend geprägt wird. Der langsame Satz, der wie der erste Satz rund 12 Minuten Spieldauer in Anspruch nimmt, ist dagegen eine Art lyrischer Trauermarsch, der in den Schlusstakten eine ungeahnte Dramatik aufscheinen lässt. Auf ein zartes Intermezzo folgt schließlich ein kraftvolles Finale (Allegro appassionato), das dem groß angelegten Quartett einen angemessenen Abschluss bereitet. Das eigentlich sehr informative Beiheft gibt cis-moll als Haupttonart an, was allerdings kaum zutreffend ist: nur die langsame Einleitung des ersten Satzes steht in dieser Tonart. Für mich ein Werk, das richtig Spaß macht.


    Viele Grüße
    Holger

  • Zu guter letzt:



    Symphonie Nr. 9, Fricsay, BPO

    Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)


  • Anhand des Aufnahmedatums (25.05.1962) sollte es eigentlich klar sein, wenngleich es nirgendwo auf dem Cover oder der Rückseite oder im Beiheft erwähnt wird: Die Aufnahme ist mono.


    Allerdings habe ich mit mono gut zu leben gelernt, und so erfreue ich mich an den unglaublich guten Gesangsleistungen des ersten Aktes (u.a. Rollendebuts für Christa Ludwig und Gundula Janowitz).

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Hach, watt herrlich! :D Obwohl ich meist gegen klassische (bzw Belcanto-) Opern abstänkere muss ich zugeben, dass sowas hin und wieder großen Spass macht! :jubel:


    :untertauch:



    LG
    Raphael


    PS: Die Aufnahme wurde ziemlich reduziert - wer also eine durchaus akzeptabele, wenn auch etwas lasche - weniger spielfreudige aber günstige Aufnahme möchte, schlage zu!

  • Das hier:


    Heinz Winbeck (*1946):


    Lenau-Fantasien
    für Solo-Violoncello, Streichorchester, Tenor-Saxophon,
    Harmonium, Celesta und Schlagzeug (1980)


    Paul Engel (Cello)
    Münchener Kammerorchester
    Leitung: Hans Stadlmair



    :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :jubel:



    :hello:
    Medard

  • Nochmals Winbeck:



    Heinz Winbeck (*1946): Entgegengesang für Orchester (1973)
    Städtisches Orchester Solingen, Leitung: Bernhard Lang


    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


    Viele Grüße,
    Medard

  • Gestern vor 203 Jahren wurde die "Eroica" uraufgeführt. Deshalb hörte ich vorhin auch dieses Werk aus dieser Box:



    Jetzt gerade höre ich das f-Moll-Quartett von Mendelssohn mit dem Kuss-Quartett:




    LG, Peter.

  • Reynaldo Hahn (1875 - 1947)


    Concerto pour violoncelle et orchestre (inachevé)


    Quatuor Gabriel
    Roland Pidoux, Klavier


    Maguelone



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht


  • Hallo, Peter!


    Das habe ich wohl gleichzeitig mit Dir gehört - dürfte das ARD-Nachtkonzert gewesen sein, stimmt's?


    Und da läuft jetzt gerade ein Debussy, der mir überhaupt nicht bekannt vorkommt, die sinfonische Dichtung "Printemps", vom gefällig spätromantischen Tonfall her wohl ein Frühwerk - muss ich jetzt mal nachschauen. Und dann leider in die Heia!


    Gute Nacht! Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Gesualdo da Venosa: Quinto libro di Madrigale
    - O dolorosa gioia


    [amx=B0007IP5HI]300[/amx]



    O dolorosa gioia,
    o soave dolore,
    per cui quest'alma è mesta e lieta more.
    O miei cari sospiri,
    miei graditi martiri,
    del vuostro duol non mi lasciate privo,
    poiché si dolce mi fa morto e vivo



    Liebe Grüße Peter