Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2008)


  • Verboten und Verbannt


    Thomas Hampson singt Lieder von Felix Mendelssohn, Giacomo Meyerbeer, Alexander Zemlinsky, Erich Zeisl, Arnold Schönberg, Alban Berg und Gustav Mahler
    LIve Aufnahme von den Salzburger Festspielen, 18. August 2005


    LG
    Rosenkavalier


  • Unglaublich gut, oder?


    Ich liebe diese CD!


    Matthias

  • Zitat

    Original von Klawirr
    Hallo Norbert,
    ich habe die Aufnahme tatsächlich erst kürzlich erworben und in den letzten Tagen als Reiseproviant dabei gehabt - bin allerdings leider nur im Flugzeug und irgenwann abends in einem sehr abgekämpften Zustand zum Reinhören - mehr war das nicht - gekommen. Der Eindruck war aber gar nicht schlecht, wenn auch etwas neutral. Muß das aber erst nochmals in Ruhre hören, um wirklich was dazu sagen zu können... ;)


    Viele Grüße,
    Medard


    Hallo Medard,


    "neutral" im Vergleich zu Bernstein, Leinsdorf oder Rögner (z.B.) sicherlich, aber für mich ausgezeichnet.
    Das Scherzando mit dem Posthorn z.B. ist zum Niederknien schön...


    Ich denke, ich werde die nächsten Tage einmal im entsprechenden Thread auf diese Aufnahme zu sprechen (schreiben) kommen.


    Ich hoffe, Gielen sagt Dir zu?

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler



  • Besonders beeindruckend finde ich die Lieder von Zemlinsky, wohl auch wegen der Texte von Detlev von Liliencron und Christian Morgenstern.


    Also - Ihr Liedfans da draußen - reinhören!!!!


    LG
    Rosenkavalier

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  • Zitat

    Original von Rosenkavalier
    Besonders beeindruckend finde ich die Lieder von Zemlinsky, wohl auch wegen der Texte von Detlev von Liliencron und Christian Morgenstern.


    Also - Ihr Liedfans da draußen - reinhören!!!!


    LG
    Rosenkavalier


    Texte von Christian Morgenstern? Galgenlieder? Oh, dann muss ich da auch mal reinhören! :yes:

  • Zitat

    Original von Wulf


    Texte von Christian Morgenstern? Galgenlieder? Oh, dann muss ich da auch mal reinhören! :yes:


    "Auf braunen Sammetschuhen"
    "Abendkelch voll Sonnenlicht"
    "Volkslied" (beginnt mit "Du gabst mir Deine Kette")
    "Auf dem Meere meiner Seele"


    LG
    Rosenkavlier

  • hach, mein Briefträger brachte mir heute neues "Sechs-Spielzeug" - da spiel ich doch gleich mal ... 8)



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 6
    SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Michael Gielen

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Zitat

    Original von rolo betman
    hach, mein Briefträger brachte mir heute neues "Sechs-Spielzeug" - da spiel ich doch gleich mal ... 8)


    Oh je rolo langsam bekomme ich Angst vor Dir und Deiner 6 Sucht :yes::hahahaha:


    Bei mir jetzt diese.



    LG


    Maggie

  • Jetzt, wo ich zuhause angekommen bin, auch bei mir:



    Verboten und Verbannt


    Thomas Hampson singt Lieder von Felix Mendelssohn, Giacomo Meyerbeer, Alexander Zemlinsky, Erich Zeisl, Arnold Schönberg, Alban Berg und Gustav Mahler
    LIve Aufnahme von den Salzburger Festspielen, 18. August 2005


    Matthias

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  • und jetzt mal was anderes :



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 5
    Junge Deutsche Philharmonie, Rudolf Barshai

    Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen.

    Kraftwerk

  • Gerade gehört:



    Für mich eine sehr beeindruckende Aufnahme! Ein wahres Wunderwerk an Brillanz, Klarheit und differenziertester Anschlagskultur. Die technischen Möglichkeiten Perahias – nicht zuletzt seiner wirklich einmaligen linken Hand – scheinen schier grenzenlos. Das Spiel ist immer engagiert, hier lyrisch-zart, dann wieder kraftvoll. Alles perlt und fließt, dass es eine reine Freude ist und zuweilen einen Grad an Suggestion erreicht, der an Hypnose grenzt (etwa in der Chaconne in G). Hier und da (z. B. am Ende der Scarlatti Sonate K. 27 oder in der Mitte von K. 29) klingt das Spiel vielleicht schon eine Nuance zu gestochen scharf und perfekt, so dass es jemanden, der das nicht nur bewundern kann oder will, auch frösteln könnte.


    Loge


  • Lieber Norbert,
    Gielen gefällt mir ganz außerordentlich gut (ich habe allerdings erst den Kopfsatz und die beiden Vokalsätze gehört - morgen oder Sonntag gibt's die dann nochmal am Stück). Würde mal aus dem Bauch behaupten, daß Gielens Lesart - die gar nicht so dezidiert nüchtern ist, wie bisweilen behauptet wird - unbedingt in die Spitzengruppe der Interpretationen gehört. Werde mich dazu (und zu einigen/vielen ;)anderen Einspielungen) aber nächstens (hoffentlich) auch im entsprechenden Thread ausführlicher auslassen. So dann auch zu dieser, die jetzt läuft:




    Viele Grüße,
    Medard

  • Eine CD für die Ewigkeit. In meinem Besitz seit sicher zehn Jahren, wird sie von mir in regelmässigen Abständen aufgelegt. Die "Bilder einer Ausstellung" in der Reinerschen Deutung sind in ihrer kühl-schlank-asketischen Ausstrahlung eine Wohltat. Auch die übrigen Stücke haben es in sich, so kenne ich keine mitreissendere "Russlan und Ludmilla"-Ouvertüre und keine wildere Bergnacht.



    Mussorgsky/Ravel: Bilder einer Ausstellung
    Tchaikovsky: Marche Miniature/Slawischer Marsch
    Mussorgsky: Nacht auf dem kahlen Berge
    Borodin: Polowetzer Marsch
    Kabalevsky: Colas Breugnon-Ouvertüre
    Glinka: Russland und Ludmilla-Ouvertüre


    Chicago Symphony Orchestra
    Fritz Reiner


    Rec.: Chicago, 1957/1959
    RCA



    Philipp

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  • Zitat

    Original von Klawirr
    Lieber Norbert,
    Gielen gefällt mir ganz außerordentlich gut (ich habe allerdings erst den Kopfsatz und die beiden Vokalsätze gehört - morgen oder Sonntag gibt's die dann nochmal am Stück). Würde mal aus dem Bauch behaupten, daß Gielens Lesart - die gar nicht so dezidiert nüchtern ist, wie bisweilen behauptet wird - unbedingt in die Spitzengruppe der Interpretationen gehört.


    Lieber Medard,


    vollinhaltliche Zustimmung meinerseits.


    Ich kann im übrigen dem gängigen Klischee, demzufolge Gielen lediglich "nüchtern-analytisch" interpretiert, nur selten etwas abgewinnen.


    Im Beiheft zu Mahlers 2. berichtet Gielen von Tränen in den Augen nach Aufführungen; im Beiheft zu Bruckners 6. drückt er die Liebe zu diesem Werk aus - das alles hat für mich mit nüchterner Analyse nichts zu tun.



    Fein. Den bisher recht stiefmütterlich behandelten Thread wird es freuen... ;)

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Guten Abend


    zur Nacht noch etwas "Buxtehude"




    Dieterich Buxtehude


    Kantaten, Sonaten und Orgelstücke


    Mit dem Ensemble Baroque de Limoges :jubel: :jubel:


    Ein Juwel auf dieser CD: die Sonate B-Dur, op.1 No. 4 BuxWV 255


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard


  • Wunderbare Lieder in sehr guter Interpretation!


    Es sieht so aus, als würde es endlich beginnen, dass Zemlinskys Lieder Eingang in die Programme mancher Sängerinnen und Sänger finden. Es wird Zeit! Von seinen großartigen Streichquartetten (vor allem das 2.!) gibt es auf einmal inzwischen eine ganze Reihe Aufnahmen, nachdem es jahrelang nur die Aufnahmen des LaSalle-Quartetts gab, die mir von dem, was ich von neueren kenne, jedoch immer noch am liebsten sind.


    Auch bei den Liedern liebe ich besonders diese Pionier-Doppel-CD (von 1989! - was wurde über ein halbes Jahrhundert fast völlig verpennt!) mit allen damals auftreibbaren Klavierliedern, gesungen von Barbara Bonney, Anne Sofie von Otter, Hans Peter Blochwitz und Andreas Schmidt, Cord Garben (p), die leider gerade nur zu Mondpreisen zu bekommen ist.


    hier anklicken! Sollte unbedingt wieder aufgelegt werden.


    Vielleicht behalten Schönberg und Adorno doch noch recht: "Zemlinskys Zeit kommt."


    :hello: Matthias

  • Diese:



    Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice
    Marjanne Kweksilber, Rene Jacobs, Magdalena Falewicz, Collegium Vocale Gent, La Petite Bande, Leitung: Sigiswald Kuijken


    Viele Grüße,
    Medard

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  • Robert Schumann: Lieder


    Frauenliebe- und leben, gesungen von Bernada Fink, am Klavier Roger Vignoles




    Nach den ersten beiden Nummer finde ich: Die Lobeshymnen auf diese CD waren völlig gerechtfertigt!


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

    Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • die Post war da



    [jpc]1018132 [/jpc]
    Francois Rebel & Francois Francoeur: Pirame e Tisbe, Tragedie Lyrique en 5 actes et un Prologue (letzte Version von 1779)



    Die Oper entstand 1726 und wurde immer wieder aufgeführt.


    Und ich bin auch völlig von den Socken :faint: :faint: :faint: :faint: :faint:



    Näheres später, erst muss ich diese tolle Aufnahme genießen.

  • Johannes Brahms (1833-1897)


    Ein Deutsches Requiem op. 45



    Christiane Oelze, Gerald Finley,
    La Chapelle Royale,
    Collegium Vocale,
    Orchestre des Champs Elysees,
    Philippe Herreweghe

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  • Zitat

    Original von andythr
    Auf Anraten von Davidoff ein zweiter Versuch:


    Ich bin aber nicht Schuld, wenn Dir die Ohren abfallen. :D


    Viel Spaß mit dieser aussergewöhnlichen Symphonie. :pfeif:



    Bei mir nun noch ein Werk vom Egon:


    Oktett für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass op. 67 (1948 - 1949)


    Ensemble Modern


    Nimbus



    Davidoff

    Verachtet mir die Meister nicht

  • Bei mir jetzt eine weitere Wienerrungenschaft die eigentlich auf Waldis Konto hätte gehen müsste. :D Aber natürlich bin ich dankbar, denn so lerne ich eine weitere Bellini Oper kennen.



    LG


    Maggie

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